DE1180970B - Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten - Google Patents
Vorrichtung zur Verarbeitung von DatenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 42 m -14
E13948IX c/42 m
4. April 1957
5. November 1964
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten und stellt eine weitere Verbesserung
der in dem Hauptpatent 1092 700 beschriebenen Vorrichtung dar.
Es ist bei automatischen Datenverarbeitungsvorrichtungen, die sich für Buchhaltungsaufgaben
oder für ähnliche Arbeiten verwenden lassen, üblich, die Eingangsdaten mit Hilfe von gestanzten Karten
oder Bändern oder auch mittels elektrischer Schreibmaschinen einzugeben, wobei z. B. insgesamt hundert
Tasten vorgesehen sein können. Um eine derartige Information zu verarbeiten, ist es dabei erforderlich,
auf eine große Anzahl von Hilfsdaten zurückgreifen, die in der Vorrichtung gespeichert sind. Diese Hilfsdaten,
die beispielsweise die Kundennamen und Anschriften, die Kundenguthaben, den Stand des Lagers
u. dgl. enthalten, sind sehr umfangreich und machen oft den bei weitem größten Teil der Daten aus, die
zu speichern sind. Mit Rücksicht aus ihren Umfang ist es am einfachsten, sie in magnetischen Bandspeichern
zu speichern.
Die Benutzung von magnetischen Bandspeichern macht es jedoch schwierig, einen schnellen Zugang zu
den gespeicherten Daten zu bekommen. Zwar kann das magnetische Band mit verhältnismäßig hoher
Geschwindigkeit gelesen werden (beispielsweise in der Größenordnung von zwanzigtausend Zeichen pro
Sekunde), doch ist dieser Wert noch niedrig im Vergleich zu der Arbeitsgeschwindigkeit anderer Teile
der Maschine, die in der Größenordnung von hunderttausend Zeichen pro Sekunde liegen kann.
Außerdem ist die Ungleichheit der effektiven Arbeitsgeschwindigkeiten noch größer, als es das Verhältnis
der beiden vorgenannten Geschwindigkeiten angibt. Dies liegt daran, daß in den magnetischen Bandspeichern
eine große Anzahl, beispielsweise achtzigtausend, von Informations-»Zellen« vorhanden ist
und daß im allgemeinen der Zugriff zu einer besonderen Zelle nur durch serienweise Abtastung des
Bandes möglich ist. Infolgedessen muß bei jeder Nachfrage nach Daten aus den magnetischen Bandspeichern
die Abtastung des Bandes abgewartet werden, um das diesbezügliche Zeichen zu finden.
Darüber hinaus werden im allgemeinen die Eingangsdaten der Vorrichtung in wahlloser Reihenfolge
zugeführt.
Das Hauptpatent 1 092 700, das bereits eine Möglichkeit zur Verminderung der vorangehend umrissenen
Schwierigkeiten angibt, geht aus von einer Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Speicher
mit Serienzugriff für Bezugsdatensignale, der eine Mehrzahl von Adressen aufweist, wobei jede Adresse
Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten
Zusatz zum Patent 1 092 700
Zusatz zum Patent 1 092 700
Anmelder:
Electric & Musical Industries Limited,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. K.-R. Eikenberg, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Als Erfinder benannt:
Charles Mark Kramskoy, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. April 1956 (10 236),
vom 22. März 1957
Großbritannien vom 4. April 1956 (10 236),
vom 22. März 1957
in diesem Speicher einen Bezugssignalraum und einen Identifizierungsschlüsselsignalraum hat, und
mit einem Wandler zur sukzessiven Abtastung der Adressen des Speichers mit Serienzugriff, um von
demselben Identifizierungsschlüsselsignale abzuleiten. Dabei ist die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent
gekennzeichnet durch einen Abrufspeicher 49, 96 für Bezugsdatensignale, durch Mittel zur Zuführung
von präliminaren Signalen zu diesem Abrufspeicher, wobei jedes prälirninare Signal mindestens ein Identifizierungsschlüsselsignal
aufweist und wobei der genannte Abrufspeicher eine Mehrzahl von Adressen
110, 111 ... für verschiedene präliminare Signale hat und die Zahl der Adressen im serienzugänglichen
Speicher 100 groß ist im Vergleich zur Zahl der Adressen in dem genannten Abrufspeicher 49, 96,
durch eine Vergleichsschaltung 107, 112 zum Vergleich eines jeden Identifizierungsschlüsselsignals,
das vom Speicher mit Serienzugriff abgeleitet wird, mit den Identinzierungsschlüsselsignalen in diesem
Abrufspeicher vor Ableitung des nächsten Identifizierungsschlüsselsignals vom Speicher mit Serienzugriff,
wobei diese Vergleichsschaltung mit einem Flip-Flop-Kreis 108 verbunden ist, der so ein Torsteuersignal
in Antwort auf eine gewünschte Beziehung zwischen dem Identifizierungsschlüsselsignal
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erzeugt, das vom Speicher mit Serienzugriff abgeleitet magnetische Trommelspeicher, Kernspeicher oder
ist, und dem Identifizierungsschlüsselsignal, das vom Bandspeicher sein, je nachdem, wie es die Verhält-Abrufspeicher
abgeleitet ist, und durch einen Tor- nisse erfordern, wobei zur Vereinfachung der Bekreis
113, der auf das Torsteuersignal der genannten Schreibung unterstellt sei, daß nur eine einzige
Vergleichsmittel anspricht und so die Einrichtung 5 Blocknummer jeder Zelle von Eingangsdaten voranfür
den Zugriff zu dem Bezugssignalraum in der be- gesetzt ist. Weiterhin soll angenommen sein, daß der
treffenden Adresse des Speichers mit Serienzugriff Speicher mit Serienzugriff ein magnetischer Bandkonditioniert.
(Vorangehend sind zum leichteren speicher ist mit Informationszellen, denen ein NachVerständnis
die Bezugsziffern des Hauptpatents mit richtensignal und das Blocknummersignal voranangegeben
worden.) io gehen, wobei das Ende eines jeden Blocknummer-Der
gemäß dem Vorschlag des Hauptpatents vor- signals durch ein Nachrichtenendsignal markiert ist.
gesehene Rufspeicher dient dazu, die vorläufigen Außerdem soll angenommen sein, daß die Kombi-Signale,
wie sie während jedes Durchlaufs des Spei- nation aus Nachrichtenbeginnsignal, Blocknummerchers
mit Serienzugriff auftreten, zu speichern und signal und Nachrichtenendsignal sechzehn Zeichen
so lange zurückzuhalten, bis die entsprechende In- *5 enthält, wobei jedes Zeichen in einem binären
formation aus dem Speicher mit Serienzugriff heraus- Dezimalschlüssel verschlüsselt ist, bei dem sechs
gezogen werden konnte. Dies führt zu dem Ergebnis, Ziffernplätze oder Elemente jedem Zeichen zugestellt
daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung nicht sind.
durch die Zugriffsgeschwindigkeit zum Speicher mit Die Sucheinheit der Vorrichtung enthält einen
Serienzugriff beschränkt zu werden braucht, aller- 20 Rufspeicher 1, von dem angenommen wird, daß er
dings unter der Voraussetzung, daß die Kapazität eine Kapazität von zweiunddreißig oder mehr Blockdes
Rufspeichers hinreichend ist, um sämtliche vor- nummern besitzt und wobei jede Blocknummer,
läufigen Signale oder Bedarfssignale zu speichern, sofern nicht der jeweilige Zusammenhang etwas
die voraussichtlich während der für die Durch- anderes erforderlich macht, ebenso das Nachrichtenführung
einer oder höchstens mehrerer Abtastungen 25 beginnzeichen enthalten soll. Der Rufspeicher ist
des Speichers mit Serienzugriff benötigten Zeit durch vorzugsweise ein Speicher vom Matrix-Typ mit madie
Vorrichtung erzeugt werden. gnetischem Kern, der für jede Blocknummer eine
Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung nach dem gesonderte Submatrix (nachfolgend auch »Block«
Hauptpatent 1 092 700 dadurch abgewandelt und genannt) enthält. Die Blocks sind mit in den Zeichverbessert,
daß im Vergleichskreis jeweils jedes Iden- 30 nungen mit den Bezugszeichen B1, Bl... Bn(n — 1)
tifizierungsschlüsselsignal vom Speicher mit Serien- ... bezeichnet.
zugriff mit einem der Identinzierungsschlüssel- Jeder Block besitzt seinerseits sechzehn Reihen
signale in dem Rufspeicher verglichen wird, wobei von magnetischen Kernen, entsprechend den sechder
Vergleichskreis zum nächsten Identifizierungs- zehn Zeichen einer Blocknummer. Außerdem entschlüsselsignal
in dem Rufspeicher übergeht, falls 35 hält jede Reihe sechs Kerne, so daß jeder Block
zwischen den verglichenen Signalen keine gewünschte sechs Kolonnen enthält, entsprechend den sechs
Übereinstimmung festgestellt wird. Schlüsselelementen jedes Zeichens. Die Kerne haben
Das Wesen der vorangehend angegebenen Ver- die Form kleiner Unterlegscheiben aus magnetisierbesserung
besteht darin, daß bei der Anordnung barem Material. Jede Reihe besitzt einen gesonderten
nach dem Hauptpatent jedes Identifizierungs- 40 Steuerkreis, der im folgenden als Z-Steuerkreis beschlüsselsignal
aus dem Speicher mit Serienzugriff zeichnet ist. Die Kerne in einer Reihe sind dabei auf
gleichzeitig mit einer Vielzahl von Identifizierungs- dem Leiter des jeweiligen Z-Steuerkreises aufgereiht,
schlüsselsignalen im Rufspeicher verglichen wird, Außerdem besitzt jede Kolonne einen Steuerkreis,
wohingegen nunmehr diese Vergleiche in schneller der nachfolgend als y-Steuerkreis bezeichnet ist und
Folge nacheinander stattfinden können, so daß eine 45 dazu dient, ein Ziffernschlüsselelement in die Subbeträchtlich
geringere Zahl von Schaltelementen be- matrix zu leiten oder ein solches aus der Submatrix
nötigt wird. zu entnehmen. Die Kerne in einer Kolonne sind
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nach- dabei auf dem Leiter des entsprechenden Y-Kreises
folgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der aufgereiht. Im übrigen ist ein Ablesekreis für jede
Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt 5° Kolonne vorhanden. Einige der Ablesekreise sind
F i g. 1 schematisch und in Blockform ein Aus- teilweise in F i g. 2 dargestellt. In der Darstellung
führungsbeispiel der Sucheinheit für Datenverarbei- der Fig. 1 liegt die Annahme zugrunde, daß die
tungsvorrichtungen gemäß der Erfindung und Blocks Bi, Bl... einander gegenüber aufgereiht
F i g. 2 in Einzelheiten die Bauart des Such- sind, so daß nur die oberen Kanten der Blocks sichtspeichers,
die Folgesteuereinheit und die Antriebs- 55 bar sind. Infolgedessen sind die Reihen eine unter
einheit, wie sie in F i g. 1 verwendet wird. der anderen angeordnet und die Kolonnen vertikal.
Der Vorrichtung, in der die in F i g. 1 dargestellte In F i g. 2 sind einige der Blocks in dem Ruf-
Sucheinheit verwendet wird, liegen eine Reihe von speicher mit den Bezugszeichen Bn und B(n — 1)
Annahmen zugrunde. Zunächst soll angenommen und einige der Kerne in jedem Block mit dem Besein,
daß die Eingangsdaten zu Pufferspeichern ge- 5o zugszeichen C bezeichnet. Weiterhin geben die Beführt
werden, denen eine oder mehrere Block- zugszeichen 2 die ΛΓ-Steuerkreise für zwei Reihen in
nummern vorgesetzt sind, wodurch die diesbezüg- dem BlockB«und die Bezugszeichen3 entsprechend
liehe Information in den Speichern mit Serienzugriff zwei X-Steuerkreise für den Block B (n — 1) an. Mit
identifiziert werden kann. Die Blocknummer enthält den Bezugszeichen 4 sind einige Ablesekreise in den
dabei den Schlüssel zur Identifizierung des Kunden, e5 BlocksBη und B(n~ 1) angedeutet, wobei insgesamt
wenn die Erfindung bei Vorrichtungen verwendet jeweils sechs solche Ablesekreise für jeden Block
wird, wie sie in dem Hauptpatent beschrieben sind. (eine für jeden Ziffernplatz in einem Zeichen) vor-Die
Pufferspeicher für die Eingangsdaten können handen sind. Die Ablesekreise sämtlicher Blocks in
dem Rufspeicher führen zu einem gemeinsamen Kanal 11. In F i g. 2 ist aus Gründen der einfacheren
Darstellung der Block B(n — 1) seitlich vom Block Bn verschoben gezeigt. Die Y-Kreise, die nicht in
F i g. 2 dargestellt sind, enthalten sechs Leiter, die in Serie durch die Kerne in den entsprechenden
Kolonnen geführt sind und die außerdem in Aufeinanderfolge von einem Block zum nächsten laufen,
so daß eine Gruppe von sechs Y-Kreisen für die ganze Matrix 1 vorhanden ist (mit jeweils einem
Y-Kreis für jeden Ziffernplatz in einem Zeichen). In F i g. 1 sind zwei Y-Steuerkreise dargestellt, die mit
dem Bezugszeichen 5 bezeichnet sind. Die Einzelheiten der Z- und Y-Steuerkreise und der Ablesekreise
sind nicht vollständig wiedergegeben in den F i g. 1 und 2, da die Bauart dem Fachmann bekannt
ist. Die Steuerkreise 2 und 3 und die Ablesekreise 4 sind in F i g. 2 durch einzelne Leiter dargestellt. In
der Praxis indessen bilden sie geschlossene Schleifen bekannter Ausführung. Dasselbe trifft für die
Y-Steuerkreise zu.
Die Z-Steuerkreise werden durch eine Treiberstufe
und eine Folgesteuereinheit gesteuert. Diese Einheiten sind in Fig. 1 und 2 durch die Bezugszeichen 7 und 9 bezeichnet und werden nachfolgend
im einzelnen an Hand der F i g. 2 beschrieben.
Die in dem Rufspeicher 1 verwendeten magnetischen Kerne werden so eingesetzt, daß eine binäre
Ziffer vom Wert »1« durch den remanenten Magnetismus einer Polarität und eine binäre Ziffer vom
Wert »0« durch den remanenten Magnetismus der entgegengesetzten Polarität dargestellt wird. Wenn
ein binäres Signal an einem Y-Steuerkreis und gleichzeitig ein Ableseimpuls an einem Z-Steuerkreis erscheint,
ändert sich der Remanenzzustand des für die Steuerkreise Z und Y gemeinsamen Kerns, wodurch
die binäre Ziffer dargestellt wird.
Die sechs ein Zeichen angebenden binären Schlüsselelemente werden gleichzeitig parallel an die
sechs F-Steuerkreise des Rufspeichers 1 angelegt, die, wie vorerwähnt, sämtlichen Blocks gemeinsam
sind. Diese Schlüsselelemente werden in der richtigen Reihe des richtigen Blocks gespeichert, und
zwar unter Steuerung der Einheiten 7 und 9, die so angeordnet sind, daß ein Z-Antriebsimpuls nur an
die Reihe angelegt wird, die dem richtigen Zeichen in dem richtigen Block entspricht. Die parallele Einspeisung
der sechs Schlüsselelemente in den Rufspeicher wird durch eine F-Treiberstufe 9 bewirkt,
welche die Übertragung von Blocknummersignalen aus einem Pufferspeicher 10 zum Rufspeicher 1
steuert. Die Y-Treiberstuf e 9 hat die Form eines einfachen Torkreises, der normalerweise geschlossen ist,
der indessen, wie nachfolgend noch näher erläutert wird, zu geeigneten Zeiten durch Torimpulse von
einem Tor 29 geöffnet wird.
Der Pufferspeicher 10 kann eine magnetische Trommel oder ein anderer Speicher sein und dient
dazu, Bedarfssignale in Form von Blocknummern, die zu vorläufigen Daten gehören, so lange zu
speichern, bis diesbezüglich Daten von dem Speicher mit Serienzugriff abgenommen sind. Die vorläufigen
Daten werden dabei durch andere Teile der Maschine erzeugt, wie dies in der Beschreibung des Hauptpatents
näher angegeben ist. Im übrigen legt der Pufferspeicher 10 die Bedarfssignale zyklisch an die
Einheit 9 an, und zwar unabhängig davon, ob die Einheit empfangsbereit ist oder nicht.
Aus jedem Block des Rufspeichers 1 kann durch einen Ableseimpuls an den geeigneten Z-Steuerkreis
ein Zeichen zu dem Kanal 11 geführt werden, wobei die F-Treiberstufe 9 unwirksam bleibt. Wenn ein
Zeichen auf diese Weise abgelesen ist, werden die passenden Schlüsselelemente in der angegebenen
Weise an den Kanal 11 und weiter an einen Vergleichskreis 12 angelegt. Es wird in diesem Zusammenhang
darauf hingewiesen, daß die Leseimpulse
ίο in den Z-Steuerkreisen die doppelte Amplitude und
die entgegengesetzte Polarität der Schreibimpulse haben müssen.
Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist, können ankommende Blocknummern in dem Pufferspeicher 10
erscheinen und zu dem Ruf speicher 1 übertragen werden. Während derartige Blocknummem zu dem
Pufferspeicher 10 geleitet werden, wird das magnetische Band 40, welches den Speicher mit Serienzugriff
darstellt, wiederholt abgetastet, jedoch mit
ao einer von der normalen Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung abweichenden Geschwindigkeit. Um
derart verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten zu ermöglichen, verwendet die Vorrichtung zwei Gruppen
von Taktimpulsen, wobei die eine Gruppe von einer Spur für Bezugsimpulse auf dem Band 40 vermittels
eines magnetischen Kopfes 41 und die andere Gruppe von einem Impulsgenerator 42, der nachfolgend auch
als Maschinentaktgeber bezeichnet wird, abgenommen wird.
Aus Gründen der Einfachheit bezieht sich die folgende Beschreibung nur auf einen einzelnen
Speicher mit Serienzugriff, obwohl in der Praxis mehrere derartige Speicher vorhanden sein können.
Außerdem kann mehr als eine Sucheinheit vorhanden sein, und im letzteren Fall kann die Vorrichtung
auch Erkennungsmittel haben, um den besonderen Speicher mit Serienzugriff zu identifizieren, der die
benötigten Daten enthält, welche von einer bestimmten Blocknummer verlangt werden.
Die bei der Abtastung des Speichers mit Serienzugriff erscheinenden Zeichen gelangen in einen
Pufferspeicher 13, der dem Speicher 10 ähnlich sein kann. Außerdem werden die Beginn- und Endsignale
der Nachrichten von Entschlüsselungsvorrichtungen 43 und 44 irgendeiner geeigneten Bauart identifiziert.
Jedes in dem Speicher mit Serienzugriff festgestellte Nachrichtenbeginnsignal kippt dabei eine bistabile
Vorrichtung 14, die beispielsweise eine übliche Eccles-Jordan-Triggerschaltung sein kann oder eine
entsprechende Schaltung mit Transistoren, in den Zustand »1« um. Die Vorrichtung 14 legt daraufhin
einen Rückstellimpuls über ein Tor 15 an die Z-Treiberstufe 7 und die Folgesteuereinheit 8 an,
durch den sie in die Stellungen Block »1« und Reihe »1« zurückgestellt werden. Weiterhin sperrt die bistabile
Vorrichtung 14 daraufhin ein Tor 16, das normalerweise die Maschinentaktimpulse von dem
Taktgeber 42 zu den Einheiten 7 und 8 durchläßt. Außerdem bringt die bistabile Vorrichtung 14 daraufhin
ein Tor 17 in einen solchen Zustand, daß die über dem Kopf 41 abgelesenen Bandtaktimpulse zu
einer Treibereinheit 18, die ähnlich der obenerwähnten Y-Treibereinheit 9 ausgebildet ist, durchgelassen
werden.
Die Treiberstufe 18 steuert die Y-Steuerkreise eines Blocknummerspeichers 19, der eine Matrix
mit magnetischem Kern von sechzehn Reihen und sechs Kolonnen ist und der hinreicht, um eine Block-
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nummer aus dem Band 40 unterzubringen. Er ist Tores 22 angelegt, und zwar über Puffervorrichtunsomit
ähnlich einem Block des Rufspeichers 1. Die gen 45, die passende Verzögerungen haben, so daß
X-Steuerkreise für die Reihen dieser Matrix 19 kön- die Vergleichsschaltung nach einem Vergleichsvornen
entweder durch die X-Treiberstufe 7 über Ver- gang in den Ruhezustand zurückgehen kann. Das aus
zögerungselemente 21 gespeist werden oder aber direkt 5 dem Vergleichskreis 12 an den ersten Eingang des
durch eine gesonderte X-Treiberstufe 20, die durch Tores 22 angelegte Nichtübereinstimmungssignal
die Bandtaktimpulse aus dem Tor 17 betätigt wird. kann durch bekannte, auf eine Abweichung von dem
Wenn die Treiberstufe 20 durch die Bandtaktimpulse »sämtlich-Null«-Zustand der bistabilen Vorrichtunaus
dem Tor 17 betrieben wird, treten, während die gen im Vergleichskreis 12 ansprechende Einrichtun-Y-Treiberstufe
18 gleichzeitig durch dan Bandtakt- io gen erzeugt werden. Der Vorgang einer aufeinanderimpulse
vom Tor 17 betrieben wird, Ableseimpulse folgenden Prüfung eines jeden Blocks in dem Rufaufeinanderfolgend an den sechzehn X-Steuerkreisen speicher wird so lange fortgesetzt, wie die Identität
des Speichers 19 auf. Hierdurch wird die entsprechende zwischen der Blocknummer in dem Speicher 19 und
Blocknummer aus dem Band 40 zum Blocknummer- einer Blocknummer in dem Rufspeicher 1 nicht festspeicher
19 übertragen. Während dieses Vorgangs 15 gestellt ist.
tritt keine Ausgangsspannung aus dem Rufspeicher 1 Da die Wahrscheinlichkeit der Koinzidenz zwi-
auf, und zwar infolge der Sperre an dem Tor 16. sehen einem Paar von Zeichen gleich 0,1 ist, haben
Sobald das Nachrichtenendsignal auf dem Band drei Vergleichsvorgänge zwischen zwei Blocknumidentifiziert
ist, wird die bistabile Vorrichtung 14 mern eine äquivalente Koinzidenzwahrscheinlichkeit
durch die Ausgangsspannung des Entschlüsselers 44 20 von 0,01. Infolgedessen wird im allgemeinen die
in die Stellung »0« zurückgebracht. Das Tor 17 ist Folgesteuereinheit 8 nach einem Vergleich von nur
dann geschlossen, und das Tor 16 ist geöffnet, so ungefähr zwei Zeichen in jedem Paar von Blockdaß
die Maschinentaktimpulse jetzt an die Treiber- nummern zum nächsten Block vorgeschritten sein,
stufe 7 und die Folgesteuereinheit 8 angelegt werden Der gesamte Rufspeicher 1 kann infolgedessen mit
können. Dadurch werden Ablesesignale aufeinander- 25 beträchtlicher Geschwindigkeit geprüft werden,
folgend an die sechzehn Reihen eines jeden aufein- Wenn dabei noch berücksichtigt wird, daß die Veranderfolgenden
Blocks des Rufspeichers 1 angelegt gleiche mit der (höheren) Maschinentaktgeschwin-(vorausgesetzt,
daß die Suche nicht durch Finden digkeit erfolgen, ist es mithin leicht möglich, den
einer gewünschten Blocknummer beendet ist), wobei gesamten Inhalt des Rufspeichers 1 in dem Intervall
die sechs ein Zeichen darstellenden Schlüsselelemente 3° zwischen dem Erscheinen von zwei Blocknummern
aufeinanderfolgend zu dem Vergleichskreis 12 laufen. auf dem Band 40 zu prüfen.
Der Vergleichskreis 12 kann aus sechs bistabilen Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung enthält
Vorrichtungen bestehen, die Eingangsspannungen einen zweiten Vergleichskreis 23, der seine Eingangsjeweils
von den sechs den gemeinsamen Kanal 11 spannung von einem permanenten Speicher 24 erdarstellenden
Ablesekreisen in der Weise erhalten, 35 hält, in dem das Nachrichtenbeginnsignal untergedaß
jeweils eine bistabile Vorrichtung, die ein Signal bracht ist. Da, wie weiter oben erwähnt wurde, jeder
aufnimmt, das einer binären Ziffer »1« entspricht, Blocknummer in dem Ruf speicher 1 ein Nachrichtenin
den Zustand »1« geschaltet wird, aber sonst im beginnsignal vorgesetzt ist, zeigt der Vergleichskreis
Zustand »0« bleibt. Die Ableseimpulse aus der 23 jedesmal dann Koinzidenz, wenn das Nachrichten-Treiberstufe
7 werden auch an die Reihen des 40 beginnsignal vom Rufspeicher 1 abgelesen wird.
Blocknummerspeichers 19 (der keine Signale mehr Jedes Nichtübereinstimmungssignal aus dem Veraus
der Treiberstufe 20 bekommt) angelegt, indessen gleichskreis 23 bedeutet, daß der entsprechende
mit einer durch die Verzögerungselemente 21 einge- Block in dem Rufspeicher 1 leer ist. Wenn dies aufführten
Verzögerung. Die Verzögerung ist dabei so tritt, gibt der Vergleichskreis 12 ein Ausgangssignal
bemessen, daß die Zeichen in dem Speicher 19 genau 45 ab, das durch das (als UND-Gatter mit zwei Einnach
den entsprechenden Zeichen aus dem Speicher 1 gangen ausgebildete) Tor 46 zu einer bistabilen Voran
den Vergleichskreis 12 angelegt werden. Dabei richtung 47 geleitet wird, die dadurch in den Zustand
versucht jedes binäre Signal »1« aus dem Speicher »1« gebracht wird.
19, die entsprechende bistabile Vorrichtung des Ver- Das Tor 46 erhält eine zweite Eingangsspannung
gleichskreises 12 in den Zustand »0« zu schalten. 5° über eine Puffervorrichtung 48 (die ähnlich wie die
Demzufolge werden jedesmal, wenn ein Zeichen aus Puffervorrichtung 45 ist) aus demjenigen der Treiberdem
Rufspeicher 1 dasselbe ist wie das entsprechende stufe 7 zugeordneten X-Steuerkreis, der das Signal
Zeichen aus dem Blocknummerspeicher 19, samt- zum Ablesen des Nachrichtenbeginnsignals von
liehe bistabilen Vorrichtungen des Vergleichskreises einem Block in dem Rufspeicher 1 liefert. Die bi-12
in den Zustand »0« zurückgebracht. Solange diese 55 stabile Vorrichtung 47 bereitet im Zustand »1« ein
Lage vorliegt, kann der Vergleichsvorgang weiter- (als UND-Gatter mit zwei Eingängen ausgebildetes)
laufen. Tor 25 vor, so daß der nächste Blockimpuls durch
Sobald indessen eine der bistabilen Vorrichtungen dieses Tor durchlaufen kann. Ein »Blockimpuls« ist
nach einem Vergleichs Vorgang in dem Vergleichs- dabei ein Impuls, der am Beginn eines Endzyklus an
kreis im Zustand »1« gelassen ist, wird ein Signal 60 irgendeinem Block des Ruf Speichers 1 erscheint. Der
durch ein Tor 22 gesendet, das die Folgesteuereinheit durch das Tor 25 laufende Blockimpuls gelangt über
zum nächsten Block in dem Rufspeicher vorgehen ein Verzögerungselement 27 zu einer bistabilen Vorläßt
und die Treiberstufe auf dessen erste Reihe zu- richtung 28 und schaltet diese in den Zustand »1«
rücksetzt. Um sicherzustellen, daß ein derartiges um. Dadurch wird ein Schalter 49 so betätigt, daß
Signal nur auftreten kann, nachdem ein Vergleichs- 65 die Treiberstufe 7 nunmehr Schreibimpulse an Stelle
Vorgang beendet ist, ist das Tor 22 ein UND-Gatter von Leseimpulsen erzeugt. Außerdem wirkt die bimit
zwei Eingängen. Die Ablesesignale für den stabile Vorrichtung 28, wenn sie im Zustand »1« ist,
Speicher 19 werden an den zweiten Eingang des der Verschiebung der Treiberstufe 7 zum nächsten
Block entgegen, indem sie unmittelbar nach dem Auftreten dieser Verschiebung eine umgekehrte Verschiebung
hervorruft. Ferner beeinflußt die bistabile Vorrichtung 28 im Zustand »1« auch ein Tor 29 so,
daß es Maschinentaktimpulse zu der Y-Treiberstufe 9 durchläßt, wodurch eine Blocknummer in dem
Pufferspeicher 10 zu dem Leerblock in dem Rufspeicher 1 durchläuft. Während dieses Vorgangs
liegt über einen Leiter 50 ein Sperrsignal an dem Tor 22, so daß jede Ausgangsspannung aus der Vergleichsschaltung
12 gesperrt ist.
Die vorerwähnten Blockimpulse erscheinen am Beginn jeder der sechzehn Zeichenzeiten, bezogen
auf die Maschinentaktzeiten, so daß die bistabile Vorrichtung 28 durch die Blockimpulse in den
Ruhezustand gebracht wird. Wenn infolgedessen die bistabile Vorrichtung 28 durch einen Blockimpuls in
den Zustand »1« umgeschaltet wird, bleibt sie für sechzehn Zeichenzeiten in diesem Zustand und wird
dann zurückgeschaltet, so daß nur eine Blocknummer mittes der Y-Treiberstufe 9 in den Rufspeicher 1 eintreten
kann. Das Zurückschalten der bistabilen Vorrichtung 28 veranlaßt über eine differenzierende und
begrenzende Schaltung 51 auch ein Zurückschalten der bistabilen Vorrichtung 47. Das Verzögerungselement 27 sichert, daß dem Blockimpuls, welcher
die bistabile Vorrichtung 28 in den Zustand »1« umschaltet, nicht durch denselben Blockimpuls entgegengewirkt
wird, der die Vorrichtung 28 in den Zustand »0« schalten möchte.
Die Arbeitsweise der Maschine ist vorangehend auf Grund der Annahme beschrieben worden, daß
eine Identität zwischen einer Blocknummer aus dem Rufspeicher 1 und einer solchen aus dem Speicher
19 nicht festgestellt ist.
Es wird jetzt angenommen, daß die Identität festgestellt ist. In diesem Falle zeigen beide Vergleichskreise 12 und 23 Übereinstimmung (»sämtlich Null«).
Dabei werden entsprechende Signale an das (als UND-Gatter mit zwei Eingängen ausgebildete) Tor 31
angelegt. Das Tor 31 liefert daraufhin eine Ausgangsspannung, die unter dem Einfluß der Elemente
47, 25, 27, 28 und 29 die Y-Treiberstufe 9 veranlaßt, den entsprechenden Block des Rufspeichers 1 mit
einer Blocknummer aus dem Pufferspeicher 10 zu füllen. Wenn dieser Speicher leer ist, wird der diesbezügliche
Block des Rufspeichers 1 mit Nullen gefüllt. Die Sucheinheit bleibt dann außer Tätigkeit,
bis das nächste Nachrichtenbeginnsignal auf dem Band identifiziert ist, und der oben beschriebene
Suchvorgang wird dann wiederholt.
Die Ausgangsspannung aus dem Tor 31 wird auch in einer nicht dargestellten Weise dazu verwendet,
die gewünschten diesbezüglichen Daten aus dem Speicher mit Serienzugriff zu entnehmen und diese
mit den vorläufigen Daten zu kombinieren, wodurch eine Nachfrage nach einem Zugang zu dem Speicher
mit Serienzugriff entsteht. Da diese Entnahme nicht unmittelbar nach dem Ablesen der Blocknummer
vom Band beginnt, muß ein Intervall zwischen der Blocknummer und der gewünschten Entnahme einer
Information zugelassen werden.
Wie in F i g. 2 dargestellt ist, kann die Treiberstufe 7 ein Schieberegister 34 mit sechzehn Stufen
enthalten, das in Abhängigkeit von einer Serie von sechzehn Maschinentaktimpulsen Impulse über den
Schalter 49 in Aufeinanderfolge zu sechzehn Reihenwählkreisen führt. Drei von diesen Reihenwählkreisen
sind mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet. Jeder X-Steuerkreis in dem Rufspeicher 1 ist induktiv
mit einem Kern einer der Reihenwählkreise 32 verbunden. Die letzterwähnten Kerne, von denen
einige mit dem Bezugszeichen 33 bezeichnet sind, können als Kerntransformatoren bezeichnet werden.
Mithin sind sechzehn Kerntransformatoren für jeden Block in dem Ruf speicher 1 vorhanden. Dabei sind
die Kerntransformatoren für die ersten Reihen sämto licher Blocks auf dem ersten der Remenwählkreiee
32 aufgereiht. In ähnlicher Weise sind die Kerntransformatoren für die zweiten Reihen sämtlicher Blocks
auf dem zweiten Reihenwählkreis aufgereiht, usf. Die Folgesteuereinheit 8 kann, wie in F i g. 2 dargestellt
ist, ein Zweiunddreißig-Stufen-Schieberegister 35 enthalten, dem Taktimpulse aus dem Tor 16 zugeleitet
werden, und zwar über eine Frequenzteilerschaltung 36, welche die Taktimpulse durch 16 teilt.
Damit rückt das Schieberegister nach jeweils sechzehn Taktimpulsen, d. h. jeweils sechzehn Zeichenzeiten,
um eine Stufe vor. Von jeder Stufe dieses Registers wird eine Ausgangsspannung in einen zugeordneten
Blockwählkreis für den Ruf speicher 1 eingespeist. Zwei solcher Blockwählkreise sind in
F i g. 2 mit dem Bezugszeichen 37 bezeichnet. Dabei sind, wie in Fig. 2 weiterhin erkennen läßt, die
Kerntransformatoren für den Block Bn auf dem einen Blockwählkreis und in ähnlicher Weise die
Kerntransformatoren für dea Block B (n — l) auf dem anderen Blockwählkreis aufgereiht. Entsprechendes
gilt auch für die übrigen, nicht zeichnerisch dargestellten Blockwählkreise. Die Bezügszeichen 38
und 39 in F i g. 2 stellen die Ausgangsleitungen vom Tor 22 und von der bistabilen Vorrichtung 28
(Fig. 1) dar.
r Aus der vorangehenden Beschreibung der F i g. 2
geht hervor, daß das Schieberegister 34 beim Erscheinen jedes Taktimpulses um eine Stufe vorgeht
und so den Antrieb von einer bestimmten Reihe eines bestimmten Blocks des Rufspeichers 1 zur
nächsten Reihe im selben Block überträgt, bis die sechzehn Reihen in jedem Block in Aufeinanderfolge
angetrieben sind. Das Ergebnis des Antriebs ist dabei je nach der Stellung des Schalters 49 ein
Lese- oder ein Schreibvorgang. Der Schalter 49 kann jede geeignete Bauart haben. Der jeweils geprüfte
Block wird durch die Stellung des Schieberegisters 35 bestimmt. Nachdem die sechzehn Reihen
eines Blocks geprüft sind, erzeugt der nächste auftretende Taktimpuls eine Ausgangsspannung aus der
Teilerschaltung 36, die eine Speisung der dem nächsten Block des Rufspeichers 1 zugeordneten Kerntransformatoren
bewirkt, so daß die sechzehn Reihen dieses Blocks dann in Aufeinanderfolge durch die
Ausgangsspannung des Schieberegisters 34 angetrieben werden.
Die Ausgangsspannungen der Teilerschaltung 16 können als Blockimpulse in der Vorrichtung verwendet
werden.
Es ist klar, daß die Ablesung aus den Speichern 1 und 12 zerstörungsfrei sein muß, so daß die Ablesekreise
von einem bekannten, nicht destruktiven Typ sein müssen.
Claims (6)
1. Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Speicher mit Serienzugriff für Bezugsinformationssignale,
der eine Vielzahl von Speicherplät-
409 710B41
zen aufweist, die je aus einem Platz für ein Bezugsinformationssignal
und für ein Identifizierungsschlüsselsignal bestehen und mit einem Wandler, der nacheinander die Speicherplätze
des Speichers abfragt, um die Identifizierungsschlüsselsignale abzuleiten, nach dem Hauptpatent
1 092 700, dadurch gekennzeichnet, daß im Vergleichskreis (12) jeweils jedes
Identifizierungsschlüsselsignal vom Speicher mit Serienzugriff (40) mit einem der Identifizierungsschlüsselsignale
in dem Rufspeicher (1) verglichen wird, wobei der Vergleichskreis (12) zum nächsten Identifizierungsschlüsselsignal in dem
Rufspeicher (1) übergeht, falls zwischen den verglichenen Signalen keine gewünschte Übereinstimmung
festgestellt wird.
2. Datenverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Vergleichskreis (23) zum Vergleich eines Anfangsteiles des aus dem Rufspeicher (1) ent- ao
nommenen Identifizierungsschlüsselsignals mit einem vorbestimmten Signalanfang angeordnet
ist, der einen Kreis enthält, der auf Nichtübereinstimmung der in dem Vergleichskreis (23)
verglichenen Signale in der Weise anspricht, daß ein weiteres Identifizierungsschlüsselsignal zu
dem jeweiligen Speicherplatz des Rufspeichers (1) geleitet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die gewünschte
Beziehung zwischen den in den beiden Vergleichskreisen (12, 23) verglichenen Signalen
ansprechender Schaltkreis vorgesehen ist, um die ersten und weiteren Vergleichskreise für einen
Vergleichszyklus einzustellen, der mit dem nächsten Identifizierungsschlüsselsignal aus dem
Speicher mit Serienzugnff abläuft.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rufspeicher (1) eine Matrix aus magnetisierbaren Elementen aufweist, die in Blocks angeordnet
sind, deren jeder ein Identifizierungsschlüsselsignal speichern kann, und daß zur aufeinanderfolgenden
Anlegung von Auslesesignalen an die einzelnen Gruppen Treiberstufen (7, 49) vorgesehen sind, die das jeweilige Schlüsselsignal
auslesen, während ein Folgekreis (8) die Treiberstufen (7, 49) nacheinander an die Gruppen
anlegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Matrix aus magnetisierbaren
Elementen zur zeitweisen Speicherung von aus dem Speicher mit Serienzugriff entnommenen
Identifizierungsschlüsselsignalen während des Vergleichsschrittes angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslesen der Identifizierungsschlüsselsignale
aus dem Speicher mit Serienzugnff (40) in die jeweilige Speichermatrix mit einer Geschwindigkeit und zum Einlesen
eines Identifizierungsschlüsselsignals aus der Speichermatrix in den ersten Vergleichskreis (12)
mit einer anderen Geschwindigkeit je ein Lesekreis angeordnet ist, so daß der Rufspeicher (1)
mit der anderen Geschwindigkeit ausgelesen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 710/341 10.64 © Bundesdruckerei Berlin
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| GB10236/56A GB866048A (en) | 1956-04-04 | 1956-04-04 | Improvements relating to data handling apparatus |
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| FR71459E (fr) | 1960-01-05 |
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