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DE1180970B - Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten - Google Patents

Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten

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Publication number
DE1180970B
DE1180970B DEE13948A DEE0013948A DE1180970B DE 1180970 B DE1180970 B DE 1180970B DE E13948 A DEE13948 A DE E13948A DE E0013948 A DEE0013948 A DE E0013948A DE 1180970 B DE1180970 B DE 1180970B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
identification key
signals
comparison
block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE13948A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Mark Kramskoy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMI Ltd
Original Assignee
EMI Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMI Ltd filed Critical EMI Ltd
Publication of DE1180970B publication Critical patent/DE1180970B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/06Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
    • G06F3/0601Interfaces specially adapted for storage systems
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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    • G06F3/0601Interfaces specially adapted for storage systems
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    • G06F3/0671In-line storage system
    • G06F3/0673Single storage device
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 42 m -14
E13948IX c/42 m
4. April 1957
5. November 1964
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten und stellt eine weitere Verbesserung der in dem Hauptpatent 1092 700 beschriebenen Vorrichtung dar.
Es ist bei automatischen Datenverarbeitungsvorrichtungen, die sich für Buchhaltungsaufgaben oder für ähnliche Arbeiten verwenden lassen, üblich, die Eingangsdaten mit Hilfe von gestanzten Karten oder Bändern oder auch mittels elektrischer Schreibmaschinen einzugeben, wobei z. B. insgesamt hundert Tasten vorgesehen sein können. Um eine derartige Information zu verarbeiten, ist es dabei erforderlich, auf eine große Anzahl von Hilfsdaten zurückgreifen, die in der Vorrichtung gespeichert sind. Diese Hilfsdaten, die beispielsweise die Kundennamen und Anschriften, die Kundenguthaben, den Stand des Lagers u. dgl. enthalten, sind sehr umfangreich und machen oft den bei weitem größten Teil der Daten aus, die zu speichern sind. Mit Rücksicht aus ihren Umfang ist es am einfachsten, sie in magnetischen Bandspeichern zu speichern.
Die Benutzung von magnetischen Bandspeichern macht es jedoch schwierig, einen schnellen Zugang zu den gespeicherten Daten zu bekommen. Zwar kann das magnetische Band mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit gelesen werden (beispielsweise in der Größenordnung von zwanzigtausend Zeichen pro Sekunde), doch ist dieser Wert noch niedrig im Vergleich zu der Arbeitsgeschwindigkeit anderer Teile der Maschine, die in der Größenordnung von hunderttausend Zeichen pro Sekunde liegen kann. Außerdem ist die Ungleichheit der effektiven Arbeitsgeschwindigkeiten noch größer, als es das Verhältnis der beiden vorgenannten Geschwindigkeiten angibt. Dies liegt daran, daß in den magnetischen Bandspeichern eine große Anzahl, beispielsweise achtzigtausend, von Informations-»Zellen« vorhanden ist und daß im allgemeinen der Zugriff zu einer besonderen Zelle nur durch serienweise Abtastung des Bandes möglich ist. Infolgedessen muß bei jeder Nachfrage nach Daten aus den magnetischen Bandspeichern die Abtastung des Bandes abgewartet werden, um das diesbezügliche Zeichen zu finden. Darüber hinaus werden im allgemeinen die Eingangsdaten der Vorrichtung in wahlloser Reihenfolge zugeführt.
Das Hauptpatent 1 092 700, das bereits eine Möglichkeit zur Verminderung der vorangehend umrissenen Schwierigkeiten angibt, geht aus von einer Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Speicher mit Serienzugriff für Bezugsdatensignale, der eine Mehrzahl von Adressen aufweist, wobei jede Adresse Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten
Zusatz zum Patent 1 092 700
Anmelder:
Electric & Musical Industries Limited,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. K.-R. Eikenberg, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Als Erfinder benannt:
Charles Mark Kramskoy, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. April 1956 (10 236),
vom 22. März 1957
in diesem Speicher einen Bezugssignalraum und einen Identifizierungsschlüsselsignalraum hat, und mit einem Wandler zur sukzessiven Abtastung der Adressen des Speichers mit Serienzugriff, um von demselben Identifizierungsschlüsselsignale abzuleiten. Dabei ist die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent gekennzeichnet durch einen Abrufspeicher 49, 96 für Bezugsdatensignale, durch Mittel zur Zuführung von präliminaren Signalen zu diesem Abrufspeicher, wobei jedes prälirninare Signal mindestens ein Identifizierungsschlüsselsignal aufweist und wobei der genannte Abrufspeicher eine Mehrzahl von Adressen 110, 111 ... für verschiedene präliminare Signale hat und die Zahl der Adressen im serienzugänglichen Speicher 100 groß ist im Vergleich zur Zahl der Adressen in dem genannten Abrufspeicher 49, 96, durch eine Vergleichsschaltung 107, 112 zum Vergleich eines jeden Identifizierungsschlüsselsignals, das vom Speicher mit Serienzugriff abgeleitet wird, mit den Identinzierungsschlüsselsignalen in diesem Abrufspeicher vor Ableitung des nächsten Identifizierungsschlüsselsignals vom Speicher mit Serienzugriff, wobei diese Vergleichsschaltung mit einem Flip-Flop-Kreis 108 verbunden ist, der so ein Torsteuersignal in Antwort auf eine gewünschte Beziehung zwischen dem Identifizierungsschlüsselsignal
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erzeugt, das vom Speicher mit Serienzugriff abgeleitet magnetische Trommelspeicher, Kernspeicher oder ist, und dem Identifizierungsschlüsselsignal, das vom Bandspeicher sein, je nachdem, wie es die Verhält-Abrufspeicher abgeleitet ist, und durch einen Tor- nisse erfordern, wobei zur Vereinfachung der Bekreis 113, der auf das Torsteuersignal der genannten Schreibung unterstellt sei, daß nur eine einzige Vergleichsmittel anspricht und so die Einrichtung 5 Blocknummer jeder Zelle von Eingangsdaten voranfür den Zugriff zu dem Bezugssignalraum in der be- gesetzt ist. Weiterhin soll angenommen sein, daß der treffenden Adresse des Speichers mit Serienzugriff Speicher mit Serienzugriff ein magnetischer Bandkonditioniert. (Vorangehend sind zum leichteren speicher ist mit Informationszellen, denen ein NachVerständnis die Bezugsziffern des Hauptpatents mit richtensignal und das Blocknummersignal voranangegeben worden.) io gehen, wobei das Ende eines jeden Blocknummer-Der gemäß dem Vorschlag des Hauptpatents vor- signals durch ein Nachrichtenendsignal markiert ist. gesehene Rufspeicher dient dazu, die vorläufigen Außerdem soll angenommen sein, daß die Kombi-Signale, wie sie während jedes Durchlaufs des Spei- nation aus Nachrichtenbeginnsignal, Blocknummerchers mit Serienzugriff auftreten, zu speichern und signal und Nachrichtenendsignal sechzehn Zeichen so lange zurückzuhalten, bis die entsprechende In- *5 enthält, wobei jedes Zeichen in einem binären formation aus dem Speicher mit Serienzugriff heraus- Dezimalschlüssel verschlüsselt ist, bei dem sechs gezogen werden konnte. Dies führt zu dem Ergebnis, Ziffernplätze oder Elemente jedem Zeichen zugestellt daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung nicht sind.
durch die Zugriffsgeschwindigkeit zum Speicher mit Die Sucheinheit der Vorrichtung enthält einen
Serienzugriff beschränkt zu werden braucht, aller- 20 Rufspeicher 1, von dem angenommen wird, daß er dings unter der Voraussetzung, daß die Kapazität eine Kapazität von zweiunddreißig oder mehr Blockdes Rufspeichers hinreichend ist, um sämtliche vor- nummern besitzt und wobei jede Blocknummer, läufigen Signale oder Bedarfssignale zu speichern, sofern nicht der jeweilige Zusammenhang etwas die voraussichtlich während der für die Durch- anderes erforderlich macht, ebenso das Nachrichtenführung einer oder höchstens mehrerer Abtastungen 25 beginnzeichen enthalten soll. Der Rufspeicher ist des Speichers mit Serienzugriff benötigten Zeit durch vorzugsweise ein Speicher vom Matrix-Typ mit madie Vorrichtung erzeugt werden. gnetischem Kern, der für jede Blocknummer eine
Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung nach dem gesonderte Submatrix (nachfolgend auch »Block« Hauptpatent 1 092 700 dadurch abgewandelt und genannt) enthält. Die Blocks sind mit in den Zeichverbessert, daß im Vergleichskreis jeweils jedes Iden- 30 nungen mit den Bezugszeichen B1, Bl... Bn(n — 1) tifizierungsschlüsselsignal vom Speicher mit Serien- ... bezeichnet.
zugriff mit einem der Identinzierungsschlüssel- Jeder Block besitzt seinerseits sechzehn Reihen
signale in dem Rufspeicher verglichen wird, wobei von magnetischen Kernen, entsprechend den sechder Vergleichskreis zum nächsten Identifizierungs- zehn Zeichen einer Blocknummer. Außerdem entschlüsselsignal in dem Rufspeicher übergeht, falls 35 hält jede Reihe sechs Kerne, so daß jeder Block zwischen den verglichenen Signalen keine gewünschte sechs Kolonnen enthält, entsprechend den sechs Übereinstimmung festgestellt wird. Schlüsselelementen jedes Zeichens. Die Kerne haben
Das Wesen der vorangehend angegebenen Ver- die Form kleiner Unterlegscheiben aus magnetisierbesserung besteht darin, daß bei der Anordnung barem Material. Jede Reihe besitzt einen gesonderten nach dem Hauptpatent jedes Identifizierungs- 40 Steuerkreis, der im folgenden als Z-Steuerkreis beschlüsselsignal aus dem Speicher mit Serienzugriff zeichnet ist. Die Kerne in einer Reihe sind dabei auf gleichzeitig mit einer Vielzahl von Identifizierungs- dem Leiter des jeweiligen Z-Steuerkreises aufgereiht, schlüsselsignalen im Rufspeicher verglichen wird, Außerdem besitzt jede Kolonne einen Steuerkreis, wohingegen nunmehr diese Vergleiche in schneller der nachfolgend als y-Steuerkreis bezeichnet ist und Folge nacheinander stattfinden können, so daß eine 45 dazu dient, ein Ziffernschlüsselelement in die Subbeträchtlich geringere Zahl von Schaltelementen be- matrix zu leiten oder ein solches aus der Submatrix nötigt wird. zu entnehmen. Die Kerne in einer Kolonne sind
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nach- dabei auf dem Leiter des entsprechenden Y-Kreises folgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der aufgereiht. Im übrigen ist ein Ablesekreis für jede Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt 5° Kolonne vorhanden. Einige der Ablesekreise sind
F i g. 1 schematisch und in Blockform ein Aus- teilweise in F i g. 2 dargestellt. In der Darstellung führungsbeispiel der Sucheinheit für Datenverarbei- der Fig. 1 liegt die Annahme zugrunde, daß die tungsvorrichtungen gemäß der Erfindung und Blocks Bi, Bl... einander gegenüber aufgereiht
F i g. 2 in Einzelheiten die Bauart des Such- sind, so daß nur die oberen Kanten der Blocks sichtspeichers, die Folgesteuereinheit und die Antriebs- 55 bar sind. Infolgedessen sind die Reihen eine unter einheit, wie sie in F i g. 1 verwendet wird. der anderen angeordnet und die Kolonnen vertikal.
Der Vorrichtung, in der die in F i g. 1 dargestellte In F i g. 2 sind einige der Blocks in dem Ruf-
Sucheinheit verwendet wird, liegen eine Reihe von speicher mit den Bezugszeichen Bn und B(n — 1) Annahmen zugrunde. Zunächst soll angenommen und einige der Kerne in jedem Block mit dem Besein, daß die Eingangsdaten zu Pufferspeichern ge- 5o zugszeichen C bezeichnet. Weiterhin geben die Beführt werden, denen eine oder mehrere Block- zugszeichen 2 die ΛΓ-Steuerkreise für zwei Reihen in nummern vorgesetzt sind, wodurch die diesbezüg- dem BlockB«und die Bezugszeichen3 entsprechend liehe Information in den Speichern mit Serienzugriff zwei X-Steuerkreise für den Block B (n — 1) an. Mit identifiziert werden kann. Die Blocknummer enthält den Bezugszeichen 4 sind einige Ablesekreise in den dabei den Schlüssel zur Identifizierung des Kunden, e5 Blocksund B(n~ 1) angedeutet, wobei insgesamt wenn die Erfindung bei Vorrichtungen verwendet jeweils sechs solche Ablesekreise für jeden Block wird, wie sie in dem Hauptpatent beschrieben sind. (eine für jeden Ziffernplatz in einem Zeichen) vor-Die Pufferspeicher für die Eingangsdaten können handen sind. Die Ablesekreise sämtlicher Blocks in
dem Rufspeicher führen zu einem gemeinsamen Kanal 11. In F i g. 2 ist aus Gründen der einfacheren Darstellung der Block B(n — 1) seitlich vom Block Bn verschoben gezeigt. Die Y-Kreise, die nicht in F i g. 2 dargestellt sind, enthalten sechs Leiter, die in Serie durch die Kerne in den entsprechenden Kolonnen geführt sind und die außerdem in Aufeinanderfolge von einem Block zum nächsten laufen, so daß eine Gruppe von sechs Y-Kreisen für die ganze Matrix 1 vorhanden ist (mit jeweils einem Y-Kreis für jeden Ziffernplatz in einem Zeichen). In F i g. 1 sind zwei Y-Steuerkreise dargestellt, die mit dem Bezugszeichen 5 bezeichnet sind. Die Einzelheiten der Z- und Y-Steuerkreise und der Ablesekreise sind nicht vollständig wiedergegeben in den F i g. 1 und 2, da die Bauart dem Fachmann bekannt ist. Die Steuerkreise 2 und 3 und die Ablesekreise 4 sind in F i g. 2 durch einzelne Leiter dargestellt. In der Praxis indessen bilden sie geschlossene Schleifen bekannter Ausführung. Dasselbe trifft für die Y-Steuerkreise zu.
Die Z-Steuerkreise werden durch eine Treiberstufe und eine Folgesteuereinheit gesteuert. Diese Einheiten sind in Fig. 1 und 2 durch die Bezugszeichen 7 und 9 bezeichnet und werden nachfolgend im einzelnen an Hand der F i g. 2 beschrieben.
Die in dem Rufspeicher 1 verwendeten magnetischen Kerne werden so eingesetzt, daß eine binäre Ziffer vom Wert »1« durch den remanenten Magnetismus einer Polarität und eine binäre Ziffer vom Wert »0« durch den remanenten Magnetismus der entgegengesetzten Polarität dargestellt wird. Wenn ein binäres Signal an einem Y-Steuerkreis und gleichzeitig ein Ableseimpuls an einem Z-Steuerkreis erscheint, ändert sich der Remanenzzustand des für die Steuerkreise Z und Y gemeinsamen Kerns, wodurch die binäre Ziffer dargestellt wird.
Die sechs ein Zeichen angebenden binären Schlüsselelemente werden gleichzeitig parallel an die sechs F-Steuerkreise des Rufspeichers 1 angelegt, die, wie vorerwähnt, sämtlichen Blocks gemeinsam sind. Diese Schlüsselelemente werden in der richtigen Reihe des richtigen Blocks gespeichert, und zwar unter Steuerung der Einheiten 7 und 9, die so angeordnet sind, daß ein Z-Antriebsimpuls nur an die Reihe angelegt wird, die dem richtigen Zeichen in dem richtigen Block entspricht. Die parallele Einspeisung der sechs Schlüsselelemente in den Rufspeicher wird durch eine F-Treiberstufe 9 bewirkt, welche die Übertragung von Blocknummersignalen aus einem Pufferspeicher 10 zum Rufspeicher 1 steuert. Die Y-Treiberstuf e 9 hat die Form eines einfachen Torkreises, der normalerweise geschlossen ist, der indessen, wie nachfolgend noch näher erläutert wird, zu geeigneten Zeiten durch Torimpulse von einem Tor 29 geöffnet wird.
Der Pufferspeicher 10 kann eine magnetische Trommel oder ein anderer Speicher sein und dient dazu, Bedarfssignale in Form von Blocknummern, die zu vorläufigen Daten gehören, so lange zu speichern, bis diesbezüglich Daten von dem Speicher mit Serienzugriff abgenommen sind. Die vorläufigen Daten werden dabei durch andere Teile der Maschine erzeugt, wie dies in der Beschreibung des Hauptpatents näher angegeben ist. Im übrigen legt der Pufferspeicher 10 die Bedarfssignale zyklisch an die Einheit 9 an, und zwar unabhängig davon, ob die Einheit empfangsbereit ist oder nicht.
Aus jedem Block des Rufspeichers 1 kann durch einen Ableseimpuls an den geeigneten Z-Steuerkreis ein Zeichen zu dem Kanal 11 geführt werden, wobei die F-Treiberstufe 9 unwirksam bleibt. Wenn ein Zeichen auf diese Weise abgelesen ist, werden die passenden Schlüsselelemente in der angegebenen Weise an den Kanal 11 und weiter an einen Vergleichskreis 12 angelegt. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß die Leseimpulse
ίο in den Z-Steuerkreisen die doppelte Amplitude und die entgegengesetzte Polarität der Schreibimpulse haben müssen.
Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist, können ankommende Blocknummern in dem Pufferspeicher 10 erscheinen und zu dem Ruf speicher 1 übertragen werden. Während derartige Blocknummem zu dem Pufferspeicher 10 geleitet werden, wird das magnetische Band 40, welches den Speicher mit Serienzugriff darstellt, wiederholt abgetastet, jedoch mit
ao einer von der normalen Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung abweichenden Geschwindigkeit. Um derart verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten zu ermöglichen, verwendet die Vorrichtung zwei Gruppen von Taktimpulsen, wobei die eine Gruppe von einer Spur für Bezugsimpulse auf dem Band 40 vermittels eines magnetischen Kopfes 41 und die andere Gruppe von einem Impulsgenerator 42, der nachfolgend auch als Maschinentaktgeber bezeichnet wird, abgenommen wird.
Aus Gründen der Einfachheit bezieht sich die folgende Beschreibung nur auf einen einzelnen Speicher mit Serienzugriff, obwohl in der Praxis mehrere derartige Speicher vorhanden sein können. Außerdem kann mehr als eine Sucheinheit vorhanden sein, und im letzteren Fall kann die Vorrichtung auch Erkennungsmittel haben, um den besonderen Speicher mit Serienzugriff zu identifizieren, der die benötigten Daten enthält, welche von einer bestimmten Blocknummer verlangt werden.
Die bei der Abtastung des Speichers mit Serienzugriff erscheinenden Zeichen gelangen in einen Pufferspeicher 13, der dem Speicher 10 ähnlich sein kann. Außerdem werden die Beginn- und Endsignale der Nachrichten von Entschlüsselungsvorrichtungen 43 und 44 irgendeiner geeigneten Bauart identifiziert. Jedes in dem Speicher mit Serienzugriff festgestellte Nachrichtenbeginnsignal kippt dabei eine bistabile Vorrichtung 14, die beispielsweise eine übliche Eccles-Jordan-Triggerschaltung sein kann oder eine entsprechende Schaltung mit Transistoren, in den Zustand »1« um. Die Vorrichtung 14 legt daraufhin einen Rückstellimpuls über ein Tor 15 an die Z-Treiberstufe 7 und die Folgesteuereinheit 8 an, durch den sie in die Stellungen Block »1« und Reihe »1« zurückgestellt werden. Weiterhin sperrt die bistabile Vorrichtung 14 daraufhin ein Tor 16, das normalerweise die Maschinentaktimpulse von dem Taktgeber 42 zu den Einheiten 7 und 8 durchläßt. Außerdem bringt die bistabile Vorrichtung 14 daraufhin ein Tor 17 in einen solchen Zustand, daß die über dem Kopf 41 abgelesenen Bandtaktimpulse zu einer Treibereinheit 18, die ähnlich der obenerwähnten Y-Treibereinheit 9 ausgebildet ist, durchgelassen werden.
Die Treiberstufe 18 steuert die Y-Steuerkreise eines Blocknummerspeichers 19, der eine Matrix mit magnetischem Kern von sechzehn Reihen und sechs Kolonnen ist und der hinreicht, um eine Block-
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nummer aus dem Band 40 unterzubringen. Er ist Tores 22 angelegt, und zwar über Puffervorrichtunsomit ähnlich einem Block des Rufspeichers 1. Die gen 45, die passende Verzögerungen haben, so daß X-Steuerkreise für die Reihen dieser Matrix 19 kön- die Vergleichsschaltung nach einem Vergleichsvornen entweder durch die X-Treiberstufe 7 über Ver- gang in den Ruhezustand zurückgehen kann. Das aus zögerungselemente 21 gespeist werden oder aber direkt 5 dem Vergleichskreis 12 an den ersten Eingang des durch eine gesonderte X-Treiberstufe 20, die durch Tores 22 angelegte Nichtübereinstimmungssignal die Bandtaktimpulse aus dem Tor 17 betätigt wird. kann durch bekannte, auf eine Abweichung von dem Wenn die Treiberstufe 20 durch die Bandtaktimpulse »sämtlich-Null«-Zustand der bistabilen Vorrichtunaus dem Tor 17 betrieben wird, treten, während die gen im Vergleichskreis 12 ansprechende Einrichtun-Y-Treiberstufe 18 gleichzeitig durch dan Bandtakt- io gen erzeugt werden. Der Vorgang einer aufeinanderimpulse vom Tor 17 betrieben wird, Ableseimpulse folgenden Prüfung eines jeden Blocks in dem Rufaufeinanderfolgend an den sechzehn X-Steuerkreisen speicher wird so lange fortgesetzt, wie die Identität des Speichers 19 auf. Hierdurch wird die entsprechende zwischen der Blocknummer in dem Speicher 19 und Blocknummer aus dem Band 40 zum Blocknummer- einer Blocknummer in dem Rufspeicher 1 nicht festspeicher 19 übertragen. Während dieses Vorgangs 15 gestellt ist.
tritt keine Ausgangsspannung aus dem Rufspeicher 1 Da die Wahrscheinlichkeit der Koinzidenz zwi-
auf, und zwar infolge der Sperre an dem Tor 16. sehen einem Paar von Zeichen gleich 0,1 ist, haben
Sobald das Nachrichtenendsignal auf dem Band drei Vergleichsvorgänge zwischen zwei Blocknumidentifiziert ist, wird die bistabile Vorrichtung 14 mern eine äquivalente Koinzidenzwahrscheinlichkeit durch die Ausgangsspannung des Entschlüsselers 44 20 von 0,01. Infolgedessen wird im allgemeinen die in die Stellung »0« zurückgebracht. Das Tor 17 ist Folgesteuereinheit 8 nach einem Vergleich von nur dann geschlossen, und das Tor 16 ist geöffnet, so ungefähr zwei Zeichen in jedem Paar von Blockdaß die Maschinentaktimpulse jetzt an die Treiber- nummern zum nächsten Block vorgeschritten sein, stufe 7 und die Folgesteuereinheit 8 angelegt werden Der gesamte Rufspeicher 1 kann infolgedessen mit können. Dadurch werden Ablesesignale aufeinander- 25 beträchtlicher Geschwindigkeit geprüft werden, folgend an die sechzehn Reihen eines jeden aufein- Wenn dabei noch berücksichtigt wird, daß die Veranderfolgenden Blocks des Rufspeichers 1 angelegt gleiche mit der (höheren) Maschinentaktgeschwin-(vorausgesetzt, daß die Suche nicht durch Finden digkeit erfolgen, ist es mithin leicht möglich, den einer gewünschten Blocknummer beendet ist), wobei gesamten Inhalt des Rufspeichers 1 in dem Intervall die sechs ein Zeichen darstellenden Schlüsselelemente 3° zwischen dem Erscheinen von zwei Blocknummern aufeinanderfolgend zu dem Vergleichskreis 12 laufen. auf dem Band 40 zu prüfen.
Der Vergleichskreis 12 kann aus sechs bistabilen Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung enthält
Vorrichtungen bestehen, die Eingangsspannungen einen zweiten Vergleichskreis 23, der seine Eingangsjeweils von den sechs den gemeinsamen Kanal 11 spannung von einem permanenten Speicher 24 erdarstellenden Ablesekreisen in der Weise erhalten, 35 hält, in dem das Nachrichtenbeginnsignal untergedaß jeweils eine bistabile Vorrichtung, die ein Signal bracht ist. Da, wie weiter oben erwähnt wurde, jeder aufnimmt, das einer binären Ziffer »1« entspricht, Blocknummer in dem Ruf speicher 1 ein Nachrichtenin den Zustand »1« geschaltet wird, aber sonst im beginnsignal vorgesetzt ist, zeigt der Vergleichskreis Zustand »0« bleibt. Die Ableseimpulse aus der 23 jedesmal dann Koinzidenz, wenn das Nachrichten-Treiberstufe 7 werden auch an die Reihen des 40 beginnsignal vom Rufspeicher 1 abgelesen wird. Blocknummerspeichers 19 (der keine Signale mehr Jedes Nichtübereinstimmungssignal aus dem Veraus der Treiberstufe 20 bekommt) angelegt, indessen gleichskreis 23 bedeutet, daß der entsprechende mit einer durch die Verzögerungselemente 21 einge- Block in dem Rufspeicher 1 leer ist. Wenn dies aufführten Verzögerung. Die Verzögerung ist dabei so tritt, gibt der Vergleichskreis 12 ein Ausgangssignal bemessen, daß die Zeichen in dem Speicher 19 genau 45 ab, das durch das (als UND-Gatter mit zwei Einnach den entsprechenden Zeichen aus dem Speicher 1 gangen ausgebildete) Tor 46 zu einer bistabilen Voran den Vergleichskreis 12 angelegt werden. Dabei richtung 47 geleitet wird, die dadurch in den Zustand versucht jedes binäre Signal »1« aus dem Speicher »1« gebracht wird.
19, die entsprechende bistabile Vorrichtung des Ver- Das Tor 46 erhält eine zweite Eingangsspannung
gleichskreises 12 in den Zustand »0« zu schalten. 5° über eine Puffervorrichtung 48 (die ähnlich wie die Demzufolge werden jedesmal, wenn ein Zeichen aus Puffervorrichtung 45 ist) aus demjenigen der Treiberdem Rufspeicher 1 dasselbe ist wie das entsprechende stufe 7 zugeordneten X-Steuerkreis, der das Signal Zeichen aus dem Blocknummerspeicher 19, samt- zum Ablesen des Nachrichtenbeginnsignals von liehe bistabilen Vorrichtungen des Vergleichskreises einem Block in dem Rufspeicher 1 liefert. Die bi-12 in den Zustand »0« zurückgebracht. Solange diese 55 stabile Vorrichtung 47 bereitet im Zustand »1« ein Lage vorliegt, kann der Vergleichsvorgang weiter- (als UND-Gatter mit zwei Eingängen ausgebildetes) laufen. Tor 25 vor, so daß der nächste Blockimpuls durch
Sobald indessen eine der bistabilen Vorrichtungen dieses Tor durchlaufen kann. Ein »Blockimpuls« ist nach einem Vergleichs Vorgang in dem Vergleichs- dabei ein Impuls, der am Beginn eines Endzyklus an kreis im Zustand »1« gelassen ist, wird ein Signal 60 irgendeinem Block des Ruf Speichers 1 erscheint. Der durch ein Tor 22 gesendet, das die Folgesteuereinheit durch das Tor 25 laufende Blockimpuls gelangt über zum nächsten Block in dem Rufspeicher vorgehen ein Verzögerungselement 27 zu einer bistabilen Vorläßt und die Treiberstufe auf dessen erste Reihe zu- richtung 28 und schaltet diese in den Zustand »1« rücksetzt. Um sicherzustellen, daß ein derartiges um. Dadurch wird ein Schalter 49 so betätigt, daß Signal nur auftreten kann, nachdem ein Vergleichs- 65 die Treiberstufe 7 nunmehr Schreibimpulse an Stelle Vorgang beendet ist, ist das Tor 22 ein UND-Gatter von Leseimpulsen erzeugt. Außerdem wirkt die bimit zwei Eingängen. Die Ablesesignale für den stabile Vorrichtung 28, wenn sie im Zustand »1« ist, Speicher 19 werden an den zweiten Eingang des der Verschiebung der Treiberstufe 7 zum nächsten
Block entgegen, indem sie unmittelbar nach dem Auftreten dieser Verschiebung eine umgekehrte Verschiebung hervorruft. Ferner beeinflußt die bistabile Vorrichtung 28 im Zustand »1« auch ein Tor 29 so, daß es Maschinentaktimpulse zu der Y-Treiberstufe 9 durchläßt, wodurch eine Blocknummer in dem Pufferspeicher 10 zu dem Leerblock in dem Rufspeicher 1 durchläuft. Während dieses Vorgangs liegt über einen Leiter 50 ein Sperrsignal an dem Tor 22, so daß jede Ausgangsspannung aus der Vergleichsschaltung 12 gesperrt ist.
Die vorerwähnten Blockimpulse erscheinen am Beginn jeder der sechzehn Zeichenzeiten, bezogen auf die Maschinentaktzeiten, so daß die bistabile Vorrichtung 28 durch die Blockimpulse in den Ruhezustand gebracht wird. Wenn infolgedessen die bistabile Vorrichtung 28 durch einen Blockimpuls in den Zustand »1« umgeschaltet wird, bleibt sie für sechzehn Zeichenzeiten in diesem Zustand und wird dann zurückgeschaltet, so daß nur eine Blocknummer mittes der Y-Treiberstufe 9 in den Rufspeicher 1 eintreten kann. Das Zurückschalten der bistabilen Vorrichtung 28 veranlaßt über eine differenzierende und begrenzende Schaltung 51 auch ein Zurückschalten der bistabilen Vorrichtung 47. Das Verzögerungselement 27 sichert, daß dem Blockimpuls, welcher die bistabile Vorrichtung 28 in den Zustand »1« umschaltet, nicht durch denselben Blockimpuls entgegengewirkt wird, der die Vorrichtung 28 in den Zustand »0« schalten möchte.
Die Arbeitsweise der Maschine ist vorangehend auf Grund der Annahme beschrieben worden, daß eine Identität zwischen einer Blocknummer aus dem Rufspeicher 1 und einer solchen aus dem Speicher 19 nicht festgestellt ist.
Es wird jetzt angenommen, daß die Identität festgestellt ist. In diesem Falle zeigen beide Vergleichskreise 12 und 23 Übereinstimmung (»sämtlich Null«). Dabei werden entsprechende Signale an das (als UND-Gatter mit zwei Eingängen ausgebildete) Tor 31 angelegt. Das Tor 31 liefert daraufhin eine Ausgangsspannung, die unter dem Einfluß der Elemente 47, 25, 27, 28 und 29 die Y-Treiberstufe 9 veranlaßt, den entsprechenden Block des Rufspeichers 1 mit einer Blocknummer aus dem Pufferspeicher 10 zu füllen. Wenn dieser Speicher leer ist, wird der diesbezügliche Block des Rufspeichers 1 mit Nullen gefüllt. Die Sucheinheit bleibt dann außer Tätigkeit, bis das nächste Nachrichtenbeginnsignal auf dem Band identifiziert ist, und der oben beschriebene Suchvorgang wird dann wiederholt.
Die Ausgangsspannung aus dem Tor 31 wird auch in einer nicht dargestellten Weise dazu verwendet, die gewünschten diesbezüglichen Daten aus dem Speicher mit Serienzugriff zu entnehmen und diese mit den vorläufigen Daten zu kombinieren, wodurch eine Nachfrage nach einem Zugang zu dem Speicher mit Serienzugriff entsteht. Da diese Entnahme nicht unmittelbar nach dem Ablesen der Blocknummer vom Band beginnt, muß ein Intervall zwischen der Blocknummer und der gewünschten Entnahme einer Information zugelassen werden.
Wie in F i g. 2 dargestellt ist, kann die Treiberstufe 7 ein Schieberegister 34 mit sechzehn Stufen enthalten, das in Abhängigkeit von einer Serie von sechzehn Maschinentaktimpulsen Impulse über den Schalter 49 in Aufeinanderfolge zu sechzehn Reihenwählkreisen führt. Drei von diesen Reihenwählkreisen sind mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet. Jeder X-Steuerkreis in dem Rufspeicher 1 ist induktiv mit einem Kern einer der Reihenwählkreise 32 verbunden. Die letzterwähnten Kerne, von denen einige mit dem Bezugszeichen 33 bezeichnet sind, können als Kerntransformatoren bezeichnet werden. Mithin sind sechzehn Kerntransformatoren für jeden Block in dem Ruf speicher 1 vorhanden. Dabei sind die Kerntransformatoren für die ersten Reihen sämto licher Blocks auf dem ersten der Remenwählkreiee 32 aufgereiht. In ähnlicher Weise sind die Kerntransformatoren für die zweiten Reihen sämtlicher Blocks auf dem zweiten Reihenwählkreis aufgereiht, usf. Die Folgesteuereinheit 8 kann, wie in F i g. 2 dargestellt ist, ein Zweiunddreißig-Stufen-Schieberegister 35 enthalten, dem Taktimpulse aus dem Tor 16 zugeleitet werden, und zwar über eine Frequenzteilerschaltung 36, welche die Taktimpulse durch 16 teilt. Damit rückt das Schieberegister nach jeweils sechzehn Taktimpulsen, d. h. jeweils sechzehn Zeichenzeiten, um eine Stufe vor. Von jeder Stufe dieses Registers wird eine Ausgangsspannung in einen zugeordneten Blockwählkreis für den Ruf speicher 1 eingespeist. Zwei solcher Blockwählkreise sind in F i g. 2 mit dem Bezugszeichen 37 bezeichnet. Dabei sind, wie in Fig. 2 weiterhin erkennen läßt, die Kerntransformatoren für den Block Bn auf dem einen Blockwählkreis und in ähnlicher Weise die Kerntransformatoren für dea Block B (n — l) auf dem anderen Blockwählkreis aufgereiht. Entsprechendes gilt auch für die übrigen, nicht zeichnerisch dargestellten Blockwählkreise. Die Bezügszeichen 38 und 39 in F i g. 2 stellen die Ausgangsleitungen vom Tor 22 und von der bistabilen Vorrichtung 28 (Fig. 1) dar.
r Aus der vorangehenden Beschreibung der F i g. 2 geht hervor, daß das Schieberegister 34 beim Erscheinen jedes Taktimpulses um eine Stufe vorgeht und so den Antrieb von einer bestimmten Reihe eines bestimmten Blocks des Rufspeichers 1 zur nächsten Reihe im selben Block überträgt, bis die sechzehn Reihen in jedem Block in Aufeinanderfolge angetrieben sind. Das Ergebnis des Antriebs ist dabei je nach der Stellung des Schalters 49 ein Lese- oder ein Schreibvorgang. Der Schalter 49 kann jede geeignete Bauart haben. Der jeweils geprüfte Block wird durch die Stellung des Schieberegisters 35 bestimmt. Nachdem die sechzehn Reihen eines Blocks geprüft sind, erzeugt der nächste auftretende Taktimpuls eine Ausgangsspannung aus der Teilerschaltung 36, die eine Speisung der dem nächsten Block des Rufspeichers 1 zugeordneten Kerntransformatoren bewirkt, so daß die sechzehn Reihen dieses Blocks dann in Aufeinanderfolge durch die Ausgangsspannung des Schieberegisters 34 angetrieben werden.
Die Ausgangsspannungen der Teilerschaltung 16 können als Blockimpulse in der Vorrichtung verwendet werden.
Es ist klar, daß die Ablesung aus den Speichern 1 und 12 zerstörungsfrei sein muß, so daß die Ablesekreise von einem bekannten, nicht destruktiven Typ sein müssen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Speicher mit Serienzugriff für Bezugsinformationssignale, der eine Vielzahl von Speicherplät-
409 710B41
zen aufweist, die je aus einem Platz für ein Bezugsinformationssignal und für ein Identifizierungsschlüsselsignal bestehen und mit einem Wandler, der nacheinander die Speicherplätze des Speichers abfragt, um die Identifizierungsschlüsselsignale abzuleiten, nach dem Hauptpatent 1 092 700, dadurch gekennzeichnet, daß im Vergleichskreis (12) jeweils jedes Identifizierungsschlüsselsignal vom Speicher mit Serienzugriff (40) mit einem der Identifizierungsschlüsselsignale in dem Rufspeicher (1) verglichen wird, wobei der Vergleichskreis (12) zum nächsten Identifizierungsschlüsselsignal in dem Rufspeicher (1) übergeht, falls zwischen den verglichenen Signalen keine gewünschte Übereinstimmung festgestellt wird.
2. Datenverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Vergleichskreis (23) zum Vergleich eines Anfangsteiles des aus dem Rufspeicher (1) ent- ao nommenen Identifizierungsschlüsselsignals mit einem vorbestimmten Signalanfang angeordnet ist, der einen Kreis enthält, der auf Nichtübereinstimmung der in dem Vergleichskreis (23) verglichenen Signale in der Weise anspricht, daß ein weiteres Identifizierungsschlüsselsignal zu dem jeweiligen Speicherplatz des Rufspeichers (1) geleitet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die gewünschte Beziehung zwischen den in den beiden Vergleichskreisen (12, 23) verglichenen Signalen ansprechender Schaltkreis vorgesehen ist, um die ersten und weiteren Vergleichskreise für einen Vergleichszyklus einzustellen, der mit dem nächsten Identifizierungsschlüsselsignal aus dem Speicher mit Serienzugnff abläuft.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufspeicher (1) eine Matrix aus magnetisierbaren Elementen aufweist, die in Blocks angeordnet sind, deren jeder ein Identifizierungsschlüsselsignal speichern kann, und daß zur aufeinanderfolgenden Anlegung von Auslesesignalen an die einzelnen Gruppen Treiberstufen (7, 49) vorgesehen sind, die das jeweilige Schlüsselsignal auslesen, während ein Folgekreis (8) die Treiberstufen (7, 49) nacheinander an die Gruppen anlegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Matrix aus magnetisierbaren Elementen zur zeitweisen Speicherung von aus dem Speicher mit Serienzugriff entnommenen Identifizierungsschlüsselsignalen während des Vergleichsschrittes angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslesen der Identifizierungsschlüsselsignale aus dem Speicher mit Serienzugnff (40) in die jeweilige Speichermatrix mit einer Geschwindigkeit und zum Einlesen eines Identifizierungsschlüsselsignals aus der Speichermatrix in den ersten Vergleichskreis (12) mit einer anderen Geschwindigkeit je ein Lesekreis angeordnet ist, so daß der Rufspeicher (1) mit der anderen Geschwindigkeit ausgelesen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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