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DE1115207B - Druckentlastete Wettertuer - Google Patents

Druckentlastete Wettertuer

Info

Publication number
DE1115207B
DE1115207B DEH33009A DEH0033009A DE1115207B DE 1115207 B DE1115207 B DE 1115207B DE H33009 A DEH33009 A DE H33009A DE H0033009 A DEH0033009 A DE H0033009A DE 1115207 B DE1115207 B DE 1115207B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weather
door
relief
route
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH33009A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Hoetten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH33009A priority Critical patent/DE1115207B/de
Publication of DE1115207B publication Critical patent/DE1115207B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/10Air doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Druckentlastete Wettertür Die Erfindung bezieht sich auf eine druckentlastete Wettertür für Bergwerksbetriebe, bei der je zwei Türflügel um eine gemeinsame, in der Strecke verlagerte Drehachse schwenkbar angeordnet sind und der eine der Türflügel als Entlastungsflügel einen größeren Querschnitt als der eigentliche Verschlußtürflügel aufweist, diesen bei seiner Drehung in Wetterrichtung mitnimmt und sich in Wetterrichtung gegen einen Streckenanschlag einseitig abstützt.
  • Wettertüren müssen so ausgebildet sein, daß die Türflügel nicht durch den Wetterzug geöffnet werden können. Aus diesem Grunde werden die Wettertüren gewöhnlich mit Gegengewichten, Federn oder ähnlichen Gegenkräften ausgerüstet, wobei jedoch immer der Nachteil besteht, daß bei falscher Auslegung des Gegengewichtes bzw. bei einem Ausleiern der Federn gegebenenfalls ein unzeitgemäßes öffnen der Wettertür durch den Wetterzug erfolgt, was in vielerlei Hinsicht gerade in bezug auf die in Untertagebetrieben vorhandene Schlagwettergefahr nachteilig angesehen werden muß.
  • Es sind auch Wettertüren bekannt, deren Schwenkachse nahe der Streckenmitte liegt und bei denen zwei verschieden große, fest miteinander verbundene Flügel sich gegen je einen Anschlag abstützen. Der Wetterdruck beeinflußt bei diesen Türen den einen, größeren Flügel in Schließrichtung, den anderen in Öffnungsrichtung der Tür. Diese Türen sind nur in einer Richtung zu öffnen. Es sind weiter ähnliche Pendeltüren bekannt, die jedoch eine zusätzliche Rückstellkraft benötigen, wenn der größere Entlastungsflügel in Wetterrichtung geöffnet wird. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese bekannten Wettertüren so umzugestalten, daß sie in beiden Richtungen zu öffnen sind und sich doch ohne zusätzliche Rückstellkräfte nur durch den Wetterdruck zuverlässig schließen und in der Schließstellung gehalten werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Wettertürflügel mit gegeneinanderwirkenden korrespondierenden Anschlägen derart ausgebildet und gegeneinander verschwenkbar sind, daß nur bei Schwenken des Verschlußflügels in Wetterichtung der Entlastungsflügel entgegen der Wetterrichtung zwangläufig mitgeschwenkt wird, dagegen entgegen der Wetterrichtung der Verschlußtürflügel getrennt vom Entlastungsflügel verschwenkt werden kann.
  • Dabei ist es bei mit zwei oder mehr Flügelpaaren versehenen Wettertüren von Vorteil, wenn die Drehachsen der Flügelpaare seitlich von den Gleisen der Strecke angeordnet sind, wobei sich die jeweiligen, dem Stoß benachbarten Entlastungstürflügel an einem am Stoß angeordneten Dichtungsrahmen abstützen und der zwischen den Drehachsen und dem Stoß befindliche, durch die Entlastungstürflügel verschlossene Streckenbereich gleichzeitig als Mannschaftsweg dient.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Wettertür in an sich bekannter Weise automatisch oder mechanisch betätigt werden.
  • Es sind zwar an sich zweiflügelige Wettertüren bekannt, deren Flügel unabhängig voneinander in der Streckenmitte angeschlagen sind. Da die Flügel jedoch in der gleichen Richtung - gegen den Wetterstrom - und völlig unabhängig voneinander zu öffnen sind, sind sie mit der Ausführungsform nach der Erfindung nicht zu vergleichen.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Entlastungsflügel den eigentlichen Verschlußtürflügel in der bekannten Weise automatisch in der Schließstellung festhält, wobei in Wetterstromrichtung eine zwangläufige Betätigung beider Türflügel und automatische Rückbewegung durch den Wetterdruck gegeben ist, dagegen entgegen der Wetterstromrichtung ein beliebiges öffnen des Verschlußflügels erfolgen kann, ohne den Entlastungsflügel automatisch mitzubetätigen. Der Entlastungsflügel neben der eigentlichen Fahrstrecke kann gleichzeitig als Verschluß für den Mannschaftsweg dienen.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die ein beliebiges Ausführungsbeispiel schematisch darstellt, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Wettertür in einer Ansicht von oben, Fig. 2, 3, 4, S und 6 entsprechende Ansichten gemäß Fig. 1 in anderen Stellungen der einzelnen Türflügel.
  • Wie aus dem Streckenabschnitt gemäß Fig. 1 hervorgeht, sind innerhalb der durch Bezugszeichen 1 und 2 angedeuteten Streckenstöße Lagerungen 3 vorgesehen, die scharnierförmige Schwenklager 4 aufweisen. Zwischen den beiden Lagerungen liegen die Gleise 9. Die eigentliche Wettertür besteht im wesentlichen aus je zwei Hälften, die wiederum aus je einem Verschlußtürflügel5 und dem sogenannten Entlastungsflügel 6 bestehen. Beide Türflügel s und 6 sind in Scharnieren der Schwenklager 4 drehbar gelagert und stützen sich durch Anschläge 7 gegeneinander ab.
  • Die Fläche des Türflügels 5 ist kleiner bemessen als die Fläche des Türflügels 6, so daß der durch die Pfeile 8 angedeutete Wetterstrom über die Türflügel 6 die eigentlichen Wettertürhälften 5 in der in Fig. 1 angedeuteten Schließstellung hält.
  • Das Öffnen der Wettertür kann über an sich bekannte vorgeschaltete beliebige Steuerelemente oder auch durch direktes Anstoßen über Auflaufbügel erfolgen, was jedoch der Einfachheit halber nicht näher dargestellt wurde und auch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
  • Wird die Wettertür gemäß Fig. 2 geöffnet, so nehmen die Türflügel s die sogenannten Entlastungsflügel 6 mit. Wird dagegen die Wettertür entgegen dem Wetterstrom geöffnet, so ergibt sich zwangläufig die in Fig. 3 angedeutete Stellung, d. h., daß wohl die eigentlichen Türfiügel5 aufschwenken, dagegen die Entlastungstürflügel 6 ihre ursprüngliche Lage beibehalten.
  • Werden, wie Fig.4 zeigt, die Entlastungsflügel 6 zur Freigabe eines Mannschaftsdurchgangsweges geöffnet, so wird dieser Vorgang durch den auf den Türflügeln 5 stehenden Wetterdruck unterstützt.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, wie in Fig. 5 angedeutet wird, die Wettertüren in an sich bekannter Weise schräg oder in beliebigen Winkeln zueinander in der Strecke anzuordnen.
  • Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, kann die Tür auch mittig zwischen den beiden Gleisen 9 gelagert werden. In diesem Falle ist nur ein Schwenklager 4 erforderlich. Während der eigentliche Türfiügel5 frei nach beiden Richtungen ausschwenken kann, stützt sich auch hier der Entlastungstürflügel 6 gegen einen Dichtungsrahmen 10 ab. Bei Schwenken der Türhälfte 5 in der durch den Pfeil 8 angedeuteten Wetterzugrichtung schwenken wiederum zwangläufig beide Türflügel in die gestrichelt dargestellte Stellung. Wird dagegen der eigentliche Verschlußtürflüge15 in der durch den Pfeil 11 angedeuteten Richtung, d. h. entgegen dem Wetterzug geschwenkt, so bleibt der Entlastungstürflügel 6 in der gezeichneten Stellung stehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckentlastete Wettertür für Bergwerksbetriebe, bei der je zwei Türflügel um eine gemeinsame, in der Strecke verlagerte Drehachse schwenkbar angeordnet sind und der eine der Türflügel als Entlastungsflügel einen größeren Querschnitt als der eigentliche Verschlußtürflügel aufweist, diesen bei seiner Drehung in Wetterrichtung mitnimmt und sich in Wetterrichtung gegen einen Streckenanschlag einseitig abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wettertürflügel (5 und 6) mit- egeneinanderwirkenden korrespondierenden Anschlägen (7) derart ausgebildet und gegeneinander verschwenkbar sind, daß nur bei Schwenken des Verschlußflügels in Wetterrichtung der Entlastungsflügel entgegen der Wetterrichtung zwangläufig mitgeschwenkt wird, dagegen entgegen der Wetterrichtung der Verschlußflügel (5) getrennt vom Entlastungsflügel (6) verschwenkt werden kann.
  2. 2. Mit zwei oder mehr Flügelpaaren versehene Wettertür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Flügelpaare seitlich von den Gleisen (9) der Strecke angeordnet sind, wobei sich die jeweiligen dem Stoß benachbarten Entlastungstürflügel (6) an einem am Stoß (1) angeordneten Dichtungsrahmen (9) abstützen und der zwischen den Drehachsen (4) und dem Stoß (1) befindliche, durch die Entlastungstürflügel (6) verschlossene Streckenbereich gleichzeitig als Mannschaftsweg dient.
  3. 3. Wettertür nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte automatische oder mechanische Betätigung der Wettertür. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 427 232, 225 818; Zeitschrift »Glückauf«, 1957, S.387.
DEH33009A 1958-04-16 1958-04-16 Druckentlastete Wettertuer Pending DE1115207B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH33009A DE1115207B (de) 1958-04-16 1958-04-16 Druckentlastete Wettertuer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH33009A DE1115207B (de) 1958-04-16 1958-04-16 Druckentlastete Wettertuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1115207B true DE1115207B (de) 1961-10-19

Family

ID=7152026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH33009A Pending DE1115207B (de) 1958-04-16 1958-04-16 Druckentlastete Wettertuer

Country Status (1)

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DE (1) DE1115207B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153336B (de) 1959-08-07 1963-08-29 Alois Trouvain Als zweiarmiger Gelenkhebel ausgebildete Pendel-Wettertuer
DE1160392B (de) * 1962-04-10 1964-01-02 Alois Trouvain Pendel-Wettertuer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE225818C (de) *
DE427232C (de) * 1925-03-12 1926-03-29 Hugo Klerner Wettertuer fuer Grubenbetriebe

Patent Citations (2)

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DE1153336B (de) 1959-08-07 1963-08-29 Alois Trouvain Als zweiarmiger Gelenkhebel ausgebildete Pendel-Wettertuer
DE1160392B (de) * 1962-04-10 1964-01-02 Alois Trouvain Pendel-Wettertuer

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