[go: up one dir, main page]

DE1160392B - Pendel-Wettertuer - Google Patents

Pendel-Wettertuer

Info

Publication number
DE1160392B
DE1160392B DET21928A DET0021928A DE1160392B DE 1160392 B DE1160392 B DE 1160392B DE T21928 A DET21928 A DE T21928A DE T0021928 A DET0021928 A DE T0021928A DE 1160392 B DE1160392 B DE 1160392B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
weather
door
weather door
ropes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21928A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Trouvain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET21928A priority Critical patent/DE1160392B/de
Publication of DE1160392B publication Critical patent/DE1160392B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/10Air doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Pendel-Wettertür In der Hauptpatentanmeldung T 17053 VI a / 5 d (deutsche Auslegeschrift 112 336) ist eine Wettertür beschrieben, deren Flügel in Gelenken gegeneinander verschwenkt werden und von denen eines durch einen Seilzug mit einem auf der Wettereinzugseite angeordneten Festpunkt oder aber, über eine feste Rolle, mit dem anderen Türflügel verbunden ist.
  • Diese Bauart hat sich bei einer aufgetretenen Explosion unter Tage bewährt, da diese Tür, im Gegensatz zu anderen, von der Druckwelle nicht zerstört wurde. Lediglich das als Sollbruchstelle ausgelegte Seil wurde zerrissen, konnte aber in kürzester Zeit wieder ausgewechselt werden. Auf diese Weise war es zum ersten Mal möglich, die gestörte Wetterführung sofort wieder in Gang zu setzen und damit die Gefahr weiterer Explosionen, die die Rettungsmannschaften gefährdet hätten, auszuschalten.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, diese ältere Ausbildung einer Wettertür so zu vervollkommnen, daß diese auch allen möglicherweise auftretenden Explosionsdrücken standhält. Hierbei ist zu beachten, daß Explosionen in jedem Teil einer Strecke auftreten können, daß demzufolge die Türen auch nach beiden Seiten gehalten werden müssen. Auch der auf die Druckwelle folgende Sog zwingt zu dieser Maßnahme.
  • Erfindungsgemäß wird daher die Wettertür jetzt von beiden Seiten durch Seile gehalten, die jedoch so stark ausgelegt sind, daß sie den höchstmöglichen auf die Tür auftreffenden Drücken von 10 kg/cm-2 standhalten.
  • Die Zeichnung erläutert die erfindungsgemäße Wettertür an einigen Ausführungsbeispielen. Während die F i g. 1 bis 3 eine solche für eingleisigen Betrieb darstellen, zeigen die F i g. 4 bis 6 die Ausführung für zweigleisigen Betrieb. Mit Position 1 ist jeweils der mit der Streckenwand fest verbundene, beispielsweise gemauerte Türrahmen bezeichnet.
  • Bei der eingleisigen Ausführung sind die Blätter 2 und 3 sowie 4 und 5 jeweils in einem Gelenk 6 gegeneinander schwenkbar aufgehängt. Bezogen auf den Wetterstrom, der durch einen Pfeil dargestellt ist, sind vor und hinter den Türgelenken feste Rollen 7 angeordnet, auf denen die die Blätter 2 und 3 sowie 4 und 5 verbindenden Seile 8 bzw. 9 abrollen.
  • F i g. 1 zeigt diese Tür in geschlossenem Zustand, F i g. 2 in einer Stellung, bei der die Hauptflügel 3 und 4 in Richtung des Wetterstroms geöffnet sind und F i g. 3 dieselbe in entgegengesetzter Richtung geöffnet. Bei der zweigleisigen Ausführung gemäß F i g. 4 bis 6 sind die beiden Flügel mit Positionen 10 und 11 bezeichnet, während alle anderen Bezeichnungen dieselben sind, wie bei dem eingleisigen Beispiel. Auch die Funktionsweise ist hierbei genau die gleiche.
  • Wird einer der Flügel geöffnet, so wird der mit ihm durch das Seil verbundene automatisch entgegengesetzt geschwenkt.
  • Das lose Seil hat dabei jeweils soviel Federwirkung, daß es als zusätzliche Rückführkraft in Rechnung gestellt werden kann.
  • Selbstverständlich wird man im Interesse einer guten Lastverteilung entweder mehrere Seile übereinander anordnen oder statt des Seils ein möglichst breites Band verwenden.
  • Als zusätzliche Schließkraft können außerdem das Gewicht der Tür selbst, Fremdgewichte und/oder zusätzliche Federn usw. herangezogen werden.
  • Die Öffnungswinkel der jeweils zusammengehörigen Türflügel können durch die Wahl der Abstände der Seil-Aufhängepunkte und/oder die der Schwenkachse von der Seilrolle in gewissem Rahmen vorausbestimmt werden. Zusätzlich können auch noch beliebig ausgebildete Begrenzungen vorgesehen werden.
  • Als sehr bedeutender Vorteil dieser explosionssicheren Wettertür ist besonders auch die Tatsache zu werten, daß diese Tür verhältnismäßig leicht gebaut werden kann, da die Seile einen beträchtlichen Teil der auf die Flügel auftreffenden Kräfte aufnehmen. Sie läßt sich demzufolge auch preisgünstig fertigen, und zu ihrer Betätigung brauchen keine allzu großen Kräfte aufgewendet zu werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Pendel-Wettertür, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß sie aus paarweise gegeneinander schwenkbaren Flügeln (2, 3 sowie 4, 5 bzw. 10, 11) besteht, die jeweils auf beiden Seiten durch über feste Rollen (7) geführte Seile oder Bänder (8 und 9) so miteinander verbunden sind, daß beim Öffnen des einen Flügels, der dazugehörige zweite gegenläufig mitgeschwenkt wird, wobei diese Seile oder Bänder so fest sind, daß sie den Explosionsdrücken von etwa 10 atü standhalten.
  2. 2. Pendel-Wettertür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wahl des jeweiligen Abstandes der Seil-Aufhängepunkte und derjenigen der Seilrollen von der Schwenkachse ein Übersetzungsverhältnis für einen Schwenkungswinkel der zusammengehörigen Flügel von wesentlich < 180° fixiert ist.
  3. 3. Pendel-Wettertür nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungswinkel der Flügel durch Begrenzungen fixiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 427 232; deutsche Auslegeschrift Nr. 1115 207; Glückauf, 1958, S. 666I667.
DET21928A 1962-04-10 1962-04-10 Pendel-Wettertuer Pending DE1160392B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET21928A DE1160392B (de) 1962-04-10 1962-04-10 Pendel-Wettertuer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET21928A DE1160392B (de) 1962-04-10 1962-04-10 Pendel-Wettertuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1160392B true DE1160392B (de) 1964-01-02

Family

ID=7550328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET21928A Pending DE1160392B (de) 1962-04-10 1962-04-10 Pendel-Wettertuer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1160392B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE427232C (de) * 1925-03-12 1926-03-29 Hugo Klerner Wettertuer fuer Grubenbetriebe
DE1115207B (de) * 1958-04-16 1961-10-19 Heinz Hoetten Druckentlastete Wettertuer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE427232C (de) * 1925-03-12 1926-03-29 Hugo Klerner Wettertuer fuer Grubenbetriebe
DE1115207B (de) * 1958-04-16 1961-10-19 Heinz Hoetten Druckentlastete Wettertuer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1784903B2 (de) Fenster mit schiebbaren fluegeln und abdichtbaren entwaesserungsoeffnungen
DE2428677A1 (de) Daempfungsglied fuer tuerschliessvorgang
DE1160392B (de) Pendel-Wettertuer
DE3509105C1 (de) Duschabtrennungs-Tür
DE7228820U (de) Bei Brandgefahr sich automatisch schhessender Torabschluß
EP0164522A2 (de) Flügelfeststeller für Fenster und Türen
DE931636C (de) Einrichtung zum Offenhalten von selbstschliessenden Fluegeltueren
DE850561C (de) Schiebefenster mit Baskuelverschluss
DE3609565A1 (de) Schliessfolgeregelvorrichtung fuer eine zweifluegelige tuer
DE813693C (de) Wettertuer
AT377314B (de) Schliessfolgeregler fuer zweifluegelige tueren
DE3027458C2 (de) Falttor
DE523389C (de) Tor fuer Luftschiffhallen, Flugzeughallen und aehnliche Bauten
DE805151C (de) Sicherheitswettertuer
DE3027679C2 (de) Abdichtungsvorrichtung für Türen
DE1203640B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen eines klappbaren Dachfensters
DE2148272C3 (de) Trag- und Führungseinrichtung für das mit Anschlagbügeln der Transporteinheiten versehene Seil einer Einseilbahn für den untertägigen Grubenbetrieb
DE903695C (de) Fahrzeugdrehtuer, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
DE1916702U (de) Fenster- oder tuere mit verdeckt liegendem beschlag.
DE2242404C3 (de) Rollenbock zur Führung des Zugseiles einer Schienenbahn
DE689439C (de) Anpressbeschlag fuer Klappfenster o. dgl.
DE7034467U (de) Tuer- bzw. fensterband.
DE672926C (de) Kipptor fuer Garagen, Lagerraeume u. dgl.
AT222327B (de) Bewegungseinrichtung an einer Schiebetür
DE610534C (de) Falttor aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Torfluegeln