DE1115200B - Hydraulischer Doppelkolbenmotor - Google Patents
Hydraulischer DoppelkolbenmotorInfo
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- DE1115200B DE1115200B DEH22937A DEH0022937A DE1115200B DE 1115200 B DE1115200 B DE 1115200B DE H22937 A DEH22937 A DE H22937A DE H0022937 A DEH0022937 A DE H0022937A DE 1115200 B DE1115200 B DE 1115200B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/08—Distributing valve-gear peculiar thereto
- F03C1/14—Distributing valve-gear peculiar thereto by driving liquid of engine
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/18—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Actuator (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
H 22937 Ic/88 b
ANMELDETAG: 9. E E B RU AR 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
DNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. OKTOBER 1961
DER ANMELDUNG
DNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. OKTOBER 1961
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Doppelkolbenmotor mit einem Steuerschieber, der über
Nuten im Arbeitskolben vom Druckmittel gesteuert wird, insbesondere für landtechnische Arbeitsgeräte.
Die wechselseitige Umsteuerung von Arbeitskolben und Steuerschieber ist bekannt. Stoßdämpfer für
Kolben von hydraulischen Motoren sind ebenfalls bekannt. Sie dienen zur Verminderung der Schlagwirkung
bei der mechanischen Umsteuerung der Steuerventile. Bei einer bekannten Vorrichtung für einen
pneumatischen Schwingmotor soll die Schlagwirkung der mechanischen Steuerventile verringert und ein
Teil der kinetischen Energie der Kolben in einer mit Druckluft beaufschlagten Membran aufgespeichert
werden. Bei diesen Vorrichtungen ist der Arbeitsraum während der Pufferung, d. h. während der Zeit
der Verzögerung bis zum Totpunkt und der Wiederbeschleunigung, an die Druckleitung angeschlossen.
Dadurch entsteht in der Druckleitung eine Druckspitze.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Druckspitze bei der Umkehr des Kolbens zu vermeiden
und gleichzeitig die kinetische Energie der bewegten Massen zur Rückbewegung zu verwenden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Enden der beiden Arbeitszylinder über Kanäle mit zwei
Hilfskolben, zwischen denen eine vorgespannte Pufferfeder
angeordnet ist, in Verbindung stehen und daß die Kanalöffnung des mit dem Steuerschieber in Verbindung
stehenden Kanals für den ölzufluß und -abfluß so in jeden Arbeitszylinder mündet, daß diese
von der Vorderkante des Arbeitskolbens im Augenblick seiner Umsteuerung überfahren wird.
Dadurch wird kein Öl in die Druckleitung zurückgedrückt und gleichzeitig die Pufferung der bewegten
Massen ermöglicht. Außerdem ist hierbei die Amplitude unabhängig von der Größe, Länge und Elastizität
der Ölzuleitungen und des von ihnen eingeschlossenen ölvolumens.
Die Ausbildung der Pufferung mit nur einer Feder erweitert die Anwendungsmöglichkeiten des Doppelkolbenmotors
als Antriebsmaschine, weil sie außerordentlich raum- und gewichtssparend ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Pufferfeder sich
beidseitig mittels Federtellern, die so tief in das Innere der Pufferfeder eingezogen sein können, daß die Hilfskolben
und ihre Führungen im wesentlichen innerhalb der Pufferfeder liegen, auf die spiegelbildlich angeordneten
Hilfskolben abstützt.
Es ist von Vorteil, wenn hierbei der Zu- und Abflußkanal im Nebenschluß über federbelastete Ven-
Hydraulischer Doppelkolbenmotor
Anmelder:
Dipl.-Ing. Siegfried Hartig,
Berlin-Charlottenburg, Mommsenstr. 68
Berlin-Charlottenburg, Mommsenstr. 68
Dipl.-Ing. Siegfried Hartig, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tile mit jedem der Enden der Arbeitsräume in Verbindung steht. Diese federbelasteten Ventile sorgen
für ein Lösen des Arbeitskolbens durch Öldruck, falls dieser einmal gerade über der Kanalöffnung im Zylinder
durch eine plötzliche Abbremsung am Arbeitsgerät stehengeblieben sein sollte.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 stellt einen Schnitt durch den Doppelkolbenmotor mit seinem Federspeicher dar;
Abb. 2, 3 und 4 zeigen die Ölkanäle, insbesondere zwischen Doppelkolben und Steuerschieber.
In einem Zylinder 1 ist der als Doppelkolben ausgebildete Arbeitskolben 2 gleitend angeordnet. In
seine mittig liegende Quernut greift der Hebel 3, der die Schwingbewegung des Arbeitskolbens auf ein beliebiges
Arbeitsgerät überträgt.
In einem kleineren Zylinder 4 sitzt der Steuerschieber 5, dessen Radialnuten 6 über die Zu- und
Abflußkanäle 7 mit den Arbeitsräumen 8 des Arbeitskolbens 2 und dessen Hubräume 9 mit den Nuten 10
und 11 des Arbeitskolbens 2 über die Zu- und Abflußkanäle 12 in Verbindung stehen.
Die Enden der Arbeitsräume 8 sind über die Kanäle 13 an die Hubräume 14 von spiegelbildlich
angeordneten Hilfskolben 15 angeschlossen. Auf diese stützt sich über tief eingezogene Federteller 16 beidseitig
die Druckfeder 17 als Pufferfeder ab.
Die Zu- und Abflußkanäle 7 sind im Nebenschluß über federbelastete Ventile 18 mit jedem der Enden
der Arbeitsräume 8 verbunden.
Der Ölzufluß 19 ist ständig an die mittlere Radialnut 6 und die Ölleitungen 20 und der Ölabfluß 21 an
den Hebelraum 22 angeschlossen, in den die Abflußleitungen 23 des Steuerschiebers 5 und die Abflußnuten
11 des Arbeitskolbens 2 münden.
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Wird dem Ölzufluß 19 Öl zugeführt, so wird dieses
über den Steuerschiebers und die Kanäle7 abwechselnd
auf beide Seiten des Arbeitskolbens 2 geleitet. Die hydraulische Umsteuerung des Steuerschiebers
5 geht in bekannter Weise durch die Nuten 10 und 11 des Arbeitskolbens 2 und die entsprechenden
Kanäle 12 und 20 vor sich.
Im Zeitpunkt der Umsteuerung überfährt die Vorderkante des Arbeitskolbens 2 den Kanal 7. Diesen
Augenblick zeigen die Abb. 1, 3 und 4. Die Massenkraft des Arbeitsgerätes zwingt den Arbeitskolben
zum Weiterlaufen. Dieser drückt das im Arbeitszylinder 8 befindliche Restöl über den Kanal 13 auf
den Hilfskolben 15, der unter dem Druck der vorgespannten Pufferfeder 17 steht. Die kinetische
Energie des Arbeitsgerätes wird in der Pufferfeder 17 gespeichert, die nach Erreichen des Totpunktes des
Arbeitskolbens diese wieder rückläufig an das Arbeitsgerät abgibt.
Während der Pufferung ist der Ölkreislauf kurzzeitig unterbrochen. Man kann das im-Ölzufluß aufgestaute
Öl in einem Federkolben, der gleichzeitig als Überdruckventil dienen kann, speichern und erhält
damit praktisch Gleichdruck an der Pumpe.
Ein weiterer Vorteil der Pufferung besteht in der Einstellbarkeit der Pufferwege und Pufferzeiten durch
Änderung der Vorspannung der Pufferfeder. Es ist in gewissen Grenzen möglich, die Amplituden und
Schwingzeiten den schwingenden Massen des Arbeitsgerätes anzupassen.
Zum Schluß sei noch auf das sichere »Anspringen« des Doppelkolbenmotors infolge des ungefederten
mittleren Hubbereiches zwischen den Umsteuerpunkien hingewiesen. Würde man die Federung und
Energiespeicherung bereits in der Mittenlage des Hebels 3 einsetzen lassen, z. B. durch eine mit dem
Hebel 3 fest verbundene Feder, so müßte der Motor durch äußeren Anstoß und Auslenkung bis zum Umstetierpunkt
in Gang gesetzt werden, wie es Versuche gezeigt haben.
Der Doppelkolbenmotor kann überall dort Anwendung finden, wo hydraulische Energie mit den
Vorteilen eines kleinen Leistungsgewichies und flexibler Leistungsübertragung in schwingende mechanische
Arbeitsleistung umgewandelt werden soll, so z. B. bei den an einen Ackerschlepper beweglich angehängten
oder aufgesattelten Arbeitsgeräten, wie Mähmesser, Schwingeggen, Schwingroder, Schwingpflüge.
Claims (4)
1. Hydraulischer Doppelkolbenmotor mit einem Steuerschieber, der über Nuten im Arbeitskolben
vom Druckmittel gesteuert wird, insbesondere für landtechnische Arbeitsgeräte, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Enden der beiden Arbeitszylinder (8) über Kanäle (13) mit zwei Hilfskolben
(15), zwischen denen eine vorgespannte Pufferfeder (17) angeordnet ist, in Verbindung
stehen und daß die Kanalöffnung des mit dem Steuerschieber (5) in Verbindung stehenden
Kanals (7) für den Ölzufluß und -abfluß so in jeden Arbeitszylinder mündet, daß diese von der
Vorderkante des Arbeitskolbens (2) im Augenblick seiner Umsteuerung überfahren wird, oder
daß im Augenblick der Umsteuerung ein äußerer Angriffspunkt des Hebels (3) oder des mit ihm
verbundenen Arbeitsgerätes gegen Federn anschlägt.
2. Hydraulischer Doppelkolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pufferfeder (17) sich beidseitig mittels Federteller (16) auf die spiegelbildlich angeordneten Hilfskolben
(15) abstützt.
3. Hydraulischer Doppelkolbenmotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federteller (16) so tief in das Innere der Pufferfeder (17) eingezogen sind, daß die Hilfskolben
(15) und ihre Führungen im wesentlichen innerhalb der Pufferfeder (17) liegen.
4. Hydraulischer Doppelkolbenmotor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zufluß- und Abflußkanal (7) im Nebenschluß über federbelastete Ventile (18) mit jedem der
Enden der Arbeitsräume (8) in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 819 743, 285 238, 067, 805 201;
österreichische Patentschrift Nr. 95 939;
schweizerische Patentschrift Nr. 239 605;
französische Patentschrift Nr. 954 206;
USA.-Patentschriften Nr. 2 564164, 2457 693,
348 243, 1427 701.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 708/48 10.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22937A DE1115200B (de) | 1955-02-09 | 1955-02-09 | Hydraulischer Doppelkolbenmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22937A DE1115200B (de) | 1955-02-09 | 1955-02-09 | Hydraulischer Doppelkolbenmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115200B true DE1115200B (de) | 1961-10-12 |
Family
ID=7149420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH22937A Pending DE1115200B (de) | 1955-02-09 | 1955-02-09 | Hydraulischer Doppelkolbenmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115200B (de) |
Cited By (3)
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| DE1243521B (de) | 1960-04-25 | 1967-06-29 | Bucher Johann Maschf | Einrichtung zum Gleichhalten des Hubes bei einem hydraulischen Schwingtrieb |
| DE2949678A1 (de) * | 1979-12-11 | 1981-06-19 | Pumpenfabrik Urach, 7432 Urach | Kolbenmotor, insbesondere hydraulisch betriebener motor, wie wassermotor o.dgl. |
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- 1955-02-09 DE DEH22937A patent/DE1115200B/de active Pending
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