DE1115290B - Saegezahngenerator mit einem Miller-Integrator - Google Patents
Saegezahngenerator mit einem Miller-IntegratorInfo
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- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/10—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
- H03K4/12—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
- H03K4/20—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using a tube with negative feedback by capacitor, e.g. Miller integrator
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Description
Es sind bereits Sägezahngeneratoren bekannt, bei welchen zum Ladekondensator eine Elektronenröhre
parallel geschaltet ist. An die Steuerelektrode dieser Elektronenröhre wird dabei eine Steuer-Rechteckspannung
geführt.
Es ist bereits ein Sägezahngenerator mit einem Miller-Integrator bekannt, wie ihn die Fig. 1 in schematischer
Form zeigt.
Die Anordnung besteht aus einer Millerröhre 1, dem Millerkondensator C und dem Integrierwiderstand/?.
Die Anode der Röhre 1 ist über eine Glimmlampe 3 und eine Kathodenstufe 2 mit dem Kondensator
C verbunden. Mit 4 ist der Anodenwiderstand der Röhre 1 bezeichnet. Die Sägezahnspannung wird
von der Kathode der Röhre 2 abgenommen. Der Generator wird über Dioden 5, 6 gesteuert, wobei an die
Anoden derselben eine Rechteckspannung angelegt wird.
In der Wartestellung der Anordnung ist das Steuergitter der Millerröhre 1 über die leitende Diode 6 so
positiv vorgespannt, daß die Millerröhre 1 leitend ist und deren Anode auf so niedrigem Potential liegt,
daß sowohl die Röhre 2 als auch die Diode 5 Strom führen. Will die Kathode der Diode 5 aus irgendeinem
Grund das Potential ändern, so ändert sich damit über den Innenwiderstand am Punkt/! auch
das Anodenpotential der Dioden 5, 6 und damit auch das Gitterpotential der Röhre 1, über deren Verstärkung
die Schwankung am Ausgang S ausgeregelt wird. Tritt am Eingang A ein negativer Sprung auf, so werden
die Dioden 5, 6 gesperrt, und die Millerröhre 1 wird freigegeben. An deren Anode wird eine zeitlinear
ansteigende Spannung erzeugt, die am AusgangS abgenommen wird. Wird derEingang/i wieder
positiv, so wird die Diode 6 leitend. Das Steuergitter der Röhre 1 wird positiv, und deren Anode und damit
das Sägezahn-Ausgangspotential sinken so weit ab, bis die Diode 5 wieder stromführend wird und damit
die Wartestellung erreicht ist. Die Rücklaufdauer ist im wesentlichen bestimmt durch die aus 11 und C
gegebene Zeitkonstante und das Verhältnis von Sägezahnamplitude zur negativen Betriebsspannung.
Diese bekannte Anordnung besitzt verschiedene Nachteile. Sie benötigt für den Integrationskreis einen
relativ großen Aufwand. Es müssen mindestens die Millerröhre 1 und eine weitere als Doppeldiode 5, 6
ausgebildete Röhre vorgesehen sein. Man könnte daran denken, die Röhrendioden 5, 6 durch Germanium-
oder Siliziumdioden zu ersetzen. Im ersten Fall ergibt sich jedoch ein zu kleiner Sperrwiderstand, der
die Anstiegssteilheit der Sägezahnspannung ungünstig beeinflußt. Siliziumdioden wiederum ergeben eine zu
Sägezahngenerator
mit einem Miller-Integrator
mit einem Miller-Integrator
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs - G. m. b. H., Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dipl.-Ing. Hans-Jochen Hoffmann, Berlin-Tegelort, ist als Erfinder genannt worden
große Schaltzeit. Die bekannte Anordnung besitzt auch eine große Rücklaufzeit, da der für die Entladezeit
des Kondensators C maßgebende Widerstand 11 nicht beliebig niederohmig gemacht werden kann.
Schließlich benötigt die bekannte Anordnung die Kathodenstufe 2 für eine einwandfreie Ausregelung
der Schwankungen der Sägezahnausgangsspannung (Rückwärtsregelung).
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die bekannte Miller-Integrator-Anordnung in ihrem Aufwand
zu verringern. Es soll ferner eine kürzere Rücklaufzeit erreicht werden. Die Erfindung besteht darin,
daß parallel zum Millerkondensator die Anoden^ Kathoden-Strecke einer zusätzlichen Elektronenröhre
geschaltet ist, an deren Steuergitter eine den Generator steuernde Rechteckspannung geführt ist.
.Die Erfindung wird an Hand eines in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die
Fig. 3 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausbildung. Gleiche Elemente tragen gleiche Bezugszeichen.
Die Anordnung nach der Fig. 2 besteht wieder aus der Millerröhre 1 mit ihrem Anodenwiderstand 4,
dem zwischen der Anode und dem Steuergitter der Röhre 1 angeordneten Millerkondensator C und dem
Integrierwiderstand R. Die Sägezahnspannung wird von der Anode der Millerröhre 1 abgenommen. Zur
Steuerung des Integrators ist wieder ein negatives Steuerrechteck an den Eingangs! angelegt.
Gemäß der Erfindung ist parallel zum Millerkondensator C die Anoden-Kathoden-Strecke einer Elektronenröhre?
geschaltet, an deren Steuergitter die Rechteckspannung wirkt.
Die Funktionen der beiden Dioden 5, 6 der bekannten Anordnung nach der Fig. 1 werden bei der
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erfindungsgemäßen Anordnung von der Elektronenröhre 7 übernommen. In der Wartestellung der Anordnung
liegt das Steuergitter der Röhre 1 durch das obere Dach des Steuerrechteckes auf so positivem
Potential, daß auch die Millerröhre 1 stromführend ist, so daß die Anode das Sägezahnanfangspotential
hat. Der in der Wartestellung auftretende Strom durch die Röhre 7 ist der durch den Integrierwiderstand
R fließende Strom. Schwankungen der Ausgangsspannung S werden über die Anoden-Kathoden-Strecke
der Röhre 7 (Durchgriff) auf das Steuergitter der Röhre 1 übertragen und mit dem Faktor Durchgriff
mal Verstärkung ausgeregelt.
Bei dem negativen Sprung am Punkt/1 wird entsprechend
auch das Steuergitterpotential der Röhre 7 negativ, diese wird stromlos, und die Millerröhre 1 wird
freigegeben, der Sägezahnanstieg beginnt. Bei dem positiven Sprung wird die Röhre 7 stromführend und
entlädt den Kondensator C. Dies wird von der Röhre 1 unterstützt. Der Strom der Röhre 7 nimmt stetig ab,
bis die Wartestellung wieder erreicht ist. Es empfiehlt sich, für die Röhre 1 ein Pentodensystem mit hoher
Spannungsverstärkung und für die Röhre 7 ein Triodensystem mit großem Durchgriff zu verwenden.
Durch die Parallelschaltung der Anode und Kathode der Röhre 7 zum Millerkondensator C wird eine
wesentlich kürzere Rücklaufzeit der Sägezahnspannung erreicht als bei der bekannten Anordnung nach
der Fig. 1. Die Kathodenstufe 2 und die Dioden 5, 6 der bekannten Anordnung entfallen.
Die Röhren 1 und 7 können zu einer einzigen Röhre mit zwei entsprechend ausgebildeten Systemen
zusammengefaßt werden, so daß sich ein Einröhrenintegrator mit darüber hinaus verbesserten Eigenschaften
ergibt. Die Doppelröhre kann beispielsweise vom bekannten Typ ECF 80 sein.
Erfolgt bei der Anordnung nach der Fig. 2 eine Änderung des Integrierwiderstandes R, so ändert sich
auch geringfügig das Potential des Sägezahnbeginnes, da der für die Konstantregelung des Wartepotentials
des Sägezahnes maßgebende Durchgriff der Röhre 7 normalerweise weniger als 10% beträgt. Um diesen
Nachteil zu vermeiden, wird gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen
Ausbildung (Fig. 3) das Wartepotential der Sägezahnspannung über eine Diode 8 und eine Glimmlampe 10 direkt an das Steuergitter
der Röhre 7 und damit an das Steuergitter der Röhre 1 geführt, so daß etwaige Schwankungen der
Ausgangs-Sägezahnspannung direkt über die Verstärkung der Röhre 1 ausgeregelt werden, während bei
der bekannten Anordnung nach der Fig. 2 nur 3 ... 6% dieser Verstärkung für die Ausregelung
dieser Schwankungen wirksam werden.
In der Wartestellung ist bei der Anordnung nach der Fig. 3 der Richtleiter 8 stromführend und der
Richtleiter 9 stromlos. Die sonstigen Verhältnisse sind wie bei der Anordnung nach der Fig. 2. Die
Schwankungen des Ausgangspotentials werden über den Richtleiter 8 und die Glimmlampe 10, die auch
ein Widerstand sein kann, direkt auf das Steuergitter der Röhre 7 und damit auf das Steuergitter der
Röhre 1 übertragen und mit der Verstärkung der Röhre 1 ausgeregelt. Bei dem negativen Sprung am
Punkt A wird der Richtleiter 9 stromführend und der Richtleiter 8 stromlos. Die Röhre 7 wird stromlos,
und der Integrator wird freigegeben, der Hochlauf der Spannung an der Anode der Röhre 1 erfolgt. Bei
dem positiven Sprung wird die Röhre 7 stromführend und enlädt den Kondensator C. Die Röhre 1 hilft
dabei. Ist die Wartestellung erreicht, so wird der Richtleiter 8 stromführend und der Richtleiter 9
stromlos. Die Widerstände 12,13 bewirken, daß die Glimmlampe 10 stromführend ist. Diese kann gegebenenfalls
durch eine Zenerdiode ersetzt werden.
Claims (2)
1. Sägezahngenerator mit Miller-Integrator, da durch gekennzeichnet, daß parallel zum Millerkondensator
(C) die Anoden-Kathoden-Strecke einer zusätzlichen Elektronenröhre (7) geschaltet
ist, an deren Steuergitter eine den Sägezahngenerator steuernde negative Rechteckspannung geführt
ist.
2. Sägezahngenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergitter der
Röhre (7) von der steuernden Rechteckspannung durch einen Richtleiter (9) so entkoppelt ist, daß
ein zweiter Richtleiter (8) in der Wartestellung des Generators eine Rückführung vom Sägezahnspannungsausgang
(S) zum Steuergitter dieser Röhre (7) herstellt, während beim Hochlauf der
Sägezahnspannung das Steuergitterpotential dieser Röhre von der den Generator steuernden Rechteckspannung
bestimmt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1059125;
USA.-Patentschrift Nr. 2708 240.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1059125;
USA.-Patentschrift Nr. 2708 240.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 709/268 10.61
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DENDAT115290D DE115290C (de) | 1960-07-26 | ||
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| DEL36668A DE1115290B (de) | 1960-07-26 | 1960-07-26 | Saegezahngenerator mit einem Miller-Integrator |
| FR865699A FR1292735A (fr) | 1960-07-26 | 1961-06-22 | Générateur d'une tension en dents de scie comprenant un intégrateur du type miller |
| GB2651961A GB962751A (en) | 1960-07-26 | 1961-07-21 | A saw-tooth generator |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115290B true DE1115290B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=7267587
Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1115290B (de) |
| GB (1) | GB962751A (de) |
| NL (1) | NL266992A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294456B (de) * | 1966-08-01 | 1969-05-08 | Siemens Ag | Miller-Integrator |
Families Citing this family (1)
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- DE DENDAT115290D patent/DE115290C/de active Active
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1960
- 1960-07-26 DE DEL36668A patent/DE1115290B/de active Pending
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1961
- 1961-07-21 GB GB2651961A patent/GB962751A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB962751A (en) | 1964-07-01 |
| NL266992A (de) | |
| DE115290C (de) |
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