DE3003849C2 - Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors - Google Patents
Anordnung zur Ansteuerung eines LeistungstransistorsInfo
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Description
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors nach der Gattung
des Hauptanspruchs.
Aus der DE-OS 19 32 531 ist bereits eine dreistufige
Transistorverbundschaltung bekannt, die aus drei Transistoren abwechselnden Leitungstyps besteht, von denen
der die mittlere Stufe bildende zweite Transistor den Leitungstyp der Gesamtschaltung bestimmt. Bei
dieser bekannten Transistorverbundschaltung wird ein konstanter Strom in die Basis des zweiten oder in die
Basis des zweiten und des dritten Transistors eingespeist.
Aus Tictze-Schenk, Halbleiterschaltungstechnik, 4. Aufl., 1978, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg,
New York, Seite 5b ff sind ferner DarlingtonschalUingen
bekannt, die zur Erhöhung der Stromverstärkung dienen und mit denen weitere Verbraucher angesteuert
werden können. Diese Darlinglonschallungcn haben den Nachteil, daß an ihrer Ausgangs-Kollcktor-Emitter-Strecke
eine höhere Sättigungsspannung auftritt als dies bei einzelnen Transistoren der Fall ist. Bei sinkenden
Betriebsspannungen bedeutet dies, daß ein immer höher werdender Anteil der zur Verfügung stehenden Spannung
an der Ausgangs-Kollektor-Hniiiier-Strockc ties
r. Darlingtonlransistors abfällt, so daß zum Betrieb des
Endverbrauchers keine ausreichende Spannung oder kein ausreichender Strom mehr zur Verfugung steht.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß mit sinkender Betriebsspannung
eine Stromquelle den Folgetransistor der Darlingtonschaltung ansteuert, so daß bei sinkender Betriebsspannung
der Folgetransistor von der Stromquelle in die Sättigung gesteuert wird. Der Spannungsabfall an
der Kollektoremit(erstrecke des Folgetransistors wird dann nicht mehr durch die Darlingtonschaltungsanordnung
bestimmt, sondern durch die Sättigungsspannung des Folgetransistors. Der Spannungsabfall an der Kollektor-Emitter-Strecke
des Folgetransistors ist also um den Spannungsabfall der Basis-Emitter-Strecke des ersten
Transistors geringer, so daß auch bei niedrigen Betriebsspannungen ein ausreichender Strom oder eine
ausreichende Spannung zur Ansteuerung des Verbrauchers zur Verfugung steht.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und
Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich. So ist es besonders günstig, als
Stromquelle eine Konstantstromquelle zu verwenden, die auch bei sich ändernder Betriebsspannung einen
konstanten Strom abgibt. Besonders einfach herstellbar
J5 war dabei eine Stromspiegelanordnung insbesondere
dann, wenn die Schaltung in integrierter Bauweise ausgeführt werden soll. Zur Erhöhung der Stromverstärkung
ist es bei höheren Strömen vorteilhaft, der Stromspiegelanordnung eine weitere Stromspiegelanordnung
nachzuschaltcn. Obwohl durch Wahl einer geeigneten Stromstärke der Einsatzpunkt der Wirkung der Stromquelle
beliebig gelegt werden kann, ist es besonders günstig, den eingeprägten Strom so festzulegen, daß er
bei minimaler Versorgungsspannung und bei einem ge-
4r) gebenen Wert eines Kollektorwiderstandcs der Darlingtonschaltung
den Folgetransistor in die Sättigung steuert. Dadurch wird erreicht, daß gera-Je am kritischsten
Punkt, nämlich der minimalen Versorgungsspannung, die Stromquelle die Sättigungsspannung des FoI-getransistors
herabsetzt. Günstig ist es ebenfalls, die Stromquelle durch das Eingangssignal der Gesamtschaltungsanordnung
zu steuern. Dadurch ist es möglich, nicht nur den ursprünglichen Schallungszusland
beizubehalten, sondern auch bei niedrigen Betricbsspannungen die Schaltung vollständig in funktionsfähigen
Zustand zu erhalten. Zum Schütze der Stromquellen ist es weiterhin günstig, mittels einer Spannungs.konstanthaltungsanordnung
die Versorgungsspannung der Stromquellen zu klammern, so daß sie gegen kurzzeitige
M) Überspannungen, Spannungsspitzen oder Schwingungen
der Schaltungsanordnung geschützt ist. Als Nebencffckl tritt dabei noch auf,daß auch die Darlingloiischaltungsanordnung
bei kurzfristigen Überspannungen keinen Schaden nehmen kann.
Zeichnung
Ausführungsbeispiclc der IZiTindung sind in der
Ausführungsbeispiclc der IZiTindung sind in der
Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert Es zeigt
Fi g. 1 die prinzipielle Schaltungsanordnung nach der
Erfindung.
Fi g. 2 ein praktisches Ausführungsbeispiel mit einer
Stromspiegelanordnung als Stromquelle,
F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbcispiel mit zwei Stromspiegelanordnungen zur Erhöhung der Stromverstärkung,
Fig.4 ein Ausführungsbeitpicl mit Konstanistromeinspeisung.
Beschreibung der Erfindung
Fig. 1 zeigt das Grundprinzip der Erfindung. An einem
Eingang 1 wird ein Ansteuersignal, in der Zeichung durch ein Rechteckimpuls dargestellt, angelegt Das
Eiwgangssignal gelangt an die Basis eines Transistors 2 und an die Basis eines weiteren Transistors 3. Während
die Emitter der Transistoren 2 und 3 an eine gemeinsame
Masseleitung 4 geführt sind, führt der Kollektor des Transistors 2 einerseits an die Basis eines ersten Transistors
5 einer Darlingtonschaltung 6, andererseits an einen Widerstand 7. Der erste Transistor 5 der Darlingtonschaltung
6 ist mit einem Folgetransistor 8 in der bei Darlingtonschaltungen üblichen Weise verbunden. Darlingtonschaltungen
und ihre Funktion sind in dem Buch Tietze. Schenk, Halblciterschaltungstechnik, 4. Aufl.,
1978, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York,
Seile 56 ff ausführlich beschrieben.
An eine Zuleitung 9 zwischen dem Emitter des ersten
Transistors 5 und der Basis des Folgetransistors 8 ist eine Stromquelle 10 angeschlossen, die mit vom Kollektor
des Transistors 3 ansteucrbar ist und mit der Spannungsleitung in Verbindung steht. Der Emitter des FoI- J5
gclransistors 8 führt einerseits zu dem einen Ende eines Widerstandes 11, der seinerseits wiederum mit der Masselcitung
4 in Verbindung steht, andererseits zur Basis eines als Verbraucher dienenden Leistungstransistors
12. Der Emitter des Leistungstransistors 12 führt über 4«
einen Widerstand 13 zur gemeinsamen Masseleitung 4. Der Kollektor des Leistungstransistors 12 führt zu einem
gestrichelt eingezeichneten Verbraucher 14. Dieser Verbraucher 34 kann beispielsweise ein Widerstand, eine
Lampe, ein Relais oder eine andere elektrisch zu betätigende Einrichtung sein. Das andere Ende des Verbrauchers
führt zur Versorgungsspannungsleitung 15. F.ine nicht eingezeichnete Versorgungsspannungsquelle
wird zwischen die Versorgungsspannungsleitung 15 und die Masseleitung 4 geschaltet. An die Versorgungsspannungsleiuing
15 ist des weiteren eine Diode 16 in Durchlaßrichtung nachgeschaltet. Die Kathode der Diode 16
führt einerseits an das andere Ende des Widerstands 7, andererseits an das eine Ende eines Widerstandes 17.
Das andere Ende des Widerstandes 17 führt zu den Kollektoren des Folgetransistors 8 und des ersten Transistors
5 der Darlingtonschaltung 6.
Zur besseren Verständlichkeit der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung sei diese mit Hilfe eines konkreten
Zahlenbeispiels erläutert. Diese Zahlen haben w> beispielhaften Charakter. Die Schaltungsanordnung sei
so dimensioniert, daß bei einer Ncnnvcrsorgungsspaniiiing
von 12 Volt, die zwischen der Versorgungsleitung
15 und der Massclciiung 4 anliegen, die Schaltungsanordnung
optimal dimensioniert ist. Der Widerstand 7 ist t>r>
dabei so dimensioniert, daß der Fototransistor 8 in Abhängigkeit
von dem am Eingang I einliegenden Signal in die Sättigung gesteuert werden kann und die Darlingtonschaltungsanordnung
6 dann als solche arbeitet. Die Sättigungsspannung, die dann zwischen Kollektor und
Emitter des Transistors 8 abfällt, beträgt in etwa 1 Volt und setzt sich zusammen aus der X-ollektor-Emitter-Sättigungsspannung
des ersten Transistors 5 von etwa 0,7 Volt und der Basis-Emilter-Sätligungsspannung des
Folgetransistors 8 von etwa 0,3 Volt. Zur vollen Aussteuerung des Transistors 12 muß an dessen Basis eine
Spannung von 2,5 Volt zur Verfugung stehen. Diese Spannung fällt an der Basis-Emitter-Strecke des Leistungstransistors
12 und an dem Schutzwiderstand 13 ab, wenn durch den Verbraucher 14 ein Strom von etwa
5 Ampere fließt. Der Strom durch die Basis des Transistors 12 bestimmt sich bei gegebenen Kollektorstrom
aus der Stromverstärkung des Transistors. Dieser maximale Basisstrom ermöglicht nun eine Berechnung des
optimalen Wertes des Widerstandes 17, da der Spannungsabfall am Widerstand 17 bekannt ist. Bei einer
Versorgungsspannung von 12 Volt wird die Spannung auf der einen Seite des Widerstandes 17 durch den
Spannungsabfall an der Diode 16 um 0,7 Volt vermindert, soweit es sich bei der Diode 16 um eine Siliziumdiode
handelt. Die auf der einen Seite des Widerstandes 17 anliegende Spannung beträgt also 11,3 Volt. Auf der
anderen Seite des Widerstandes 17 setzt sich die Spannung aus der Basisspannung von 2,5 Volt und der Sättigungsspannung
von 1 Volt zusammen, so daß diese Spannung bei voller Aussteuerung mindestens 3,5 Volt
beträgt. Aus der Spannungsdifferenz von 7,8 Volt und dem maximal erforderlichen Strom läßt sich der Widerstand
17 optimal berechnen.
Bricht nun die Betriebsspannung auf 5,5 Volt zusammen, so steht nach der Diode 16, also auf der einen Seite
des Widerstandes 17 nur noch eine Spannung von etwa 4,8 Volt an. Andererseits bleibt jedoch die Spannung auf
der anderen Seite des Widerstandes mit 3,6 Volt konstant. Bei einem optimal dimensionierten Widerstand 17
reicht der dann bei einem Spannungsabfall von 1,2 Volt fließende Strom durch den Widerstand nicht mehr aus,
um den Leistungstransistor 12 voll durchzusteuern. Gelingt es nun, in die Basis des Folgetransistors 8 einen
zusätzlichen Strom einzuspeisen, kann der Folgetransistor 8 voll sättigen, so daß die Sättigungsspannung nur
noch 0,3 Volt beträgt, d. h. die am Widerstand 17 zur Verfügung stehende Spannung nunmehr 1,9VoIt statt
1,2VoIt beträgt. Der Ansteuerstrom ist dann ausreichend.
Dieser Zusatzstrom wird von einer betriebsspannungsunabhängigen Stromquelle 10 erzeugt. Der Strom
der Stromquelle 10 ergibt sich aus der Forderung, daß der Folgetransistor 8 bei der niedrigsten möglichen Versorgungsspannung,
hier beispielsweise 5,5 Volt, und bei gegebenen Strom durch den Widerstand 17 und minimaler
Stromverstärkung des Folgetransistors 8 diesen sättigen kann. Der vom Widerstand 7 zu liefernde Strom
wird so dimensioniert, daß bei einer Versorgungsspannung von hier 12 Volt, d. h. der Nennversorgungsspannung,
die Transistoren 5 und 8 als Darlingtonschaltung arbeiten. Entsprechend der Streuung der Stromverstärkungen
der Transistoren 5 und 8 wird der Übergangsbereich Darlingtonbetrieb-Einzeltransistorbetrieb ebenfalls
in Abhängigkeit von der Stromverstärkung variieren. Der Übergang geschieht also nicht plötzlich sondern
fließend. Die Ansteuerung der Schaltungsanordnung erfolgt bei Nennbetriebsspannung durch den
Transistor 2, der auf die Darlingtonschaltungsanordnung 6 einwirkt. Bei sehr niedriger Betriebsspannung
wird die Schaltunesanordnune durch den Transistor λ
angesteuert, der auf die Stromquelle JO wirkt. In diesem
Falle wird direkt der Folgetransistor 8 angesteuert, was zu einer geringeren Sättigungsspannung zwischen Kollektor
und Emitter des Transistors 8 führt.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der die Stromquelle durch einen Stromspiegel ausgeführt ist.
Diese Schaltungsanordnung ist besonders vorteilhaft integrierbar auszuführen. Gleiche Bauelemente sind dabei
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Das Eingangssignal gelangt wiederum vom Eingang 1 an die Basis des
Transistors 2 bzw. des Transistors 3. Die Emitter der beiden Transistoren 2 und 3 sind auf die gemeinsame
Masseleitung 4 geführt. Der Kollektor des Transistors 2 steht einerseits mit der Eiasis des ersten Transistors 5 der
Darlingtonschaltung 6 andererseits mit der einen Seile des Widerstandes 7 in Verbindung. Der Foigetransistor
8 ist mit dem ersten Transistor 5 in einer Darlingtonschaltung verknüpft. D'er Emitter des Folgetransistors 8
führt einerseits zu der einen Seite des Widerstandes ti andererseits zur Basis des Transistors 12, der hier ebenfalls
als Darlingtontransistor ausgebildet ist. Der Emitter des Leistungstransistors 12 ist über den Widerstand
13 zur Masseleitung 4 geführt. An die Masseleitung 4 ist außerdem die andere Seite des Widerstandes 11 angeschlossen.
Der Kollektor des Letstungstransistors 12 führt über den gestrichelt eingezeichneten Verbraucher
14 zur Versorgungsspannungsleitung 15. Von der Versorgungsspannungsleitung
15 geht außerdem die in Durchlaßrichtung geschaltete Diode 16 ab, die einesteils
mit der einen Seite des Widerstandes 17 verbunden ist, der andererseits an den Kollektor des Folgetransistors 8
und des ersten Transistors 5 geführt ist. Von der Kathode der Diode 16 geht außerdem noch ein Widerstand 19
ab, dessen andere Seite wiederum an den Widerstand 7 führt. In einer Stromspiegelschaltungsanordnung sind
Transistoren 21,22 angeordnet, wobei zwischen Kollektor
des Transistors 2t uind der Masseleitung 4 ein Widerstand
23 geschaltet ist. Der Kollektor des Transistors 22 ist ebenso wieder Kollektor des Transistors 3 mit der
Verbindungsleitung 9 verbunden. Stromspiegelschaltungsanordnungen sind bekannt und beispielsweise in
Tietze, Schenk, Halbleiterschaltungstechnik, 4. Aufl., 1978, S. 55, beschrieben. Die Stromspiegelanordnung
dient dazu, auch bei schwankender Betriebsspannung einen konstanten Strom in die Basis des Transistors 8
einzuspeisen. Der Stromspiegel ist ein praktisches Ausführungsbeispiel der Stromquelle 10 von F i g. 1, die besonders
einfach in integrierter Schaltungstechnik auszuführen ist. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung
nach F i g. 2 ist die gleiche wie in F i g. 1 ausführlich beschrieben. Um die Verlustleistung der Stromquelle
klein zn halten, ist es insbesondere bei der Schaltung in integrierter Form günstig;, eine Obersetzung des Stromspiegels
zu bewirken, so daß die am Widerstand 23 abfallende Verlustleistung gering bleibt.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel aufgezeigt,
das ebenfalls leicht integrierbar ist und sich auch für höhere Ströme eignet. Der Eingang 1 der Schaltungsanordnung
führt wiederum an die Basis des Transistors 2 sowie an die Basis des Transistors 3 und eines
weiteren Transistors 25. Die Emitier der Transistoren 2,
3 und 25 sind wiederum mit der gemeinsamen Masseleitung 4 verbunden. Der Kollektor des Transistors 2 führt
einerseits an die Basis des Transistors 5 der Darlingtonschaltung 6, andererseits an die eine Seite des Widerstandes
7. Der erste Transistor 5 ist mit dem Folgetransistor 3 in der üblichen Darlingtonschaltung verbunden.
Der Emitter des Folgetransistors 8 ist einerseits mit der Basis des als Darlingtontransistor ausgebildeten Leistungstransistors
12 verbunden, andererseits mit der einen Seite des Widerstandes 11, der seinerseits an die
Masseleitung 4 geführt ist. Der Emitter des Transistors 12 ist über den Widerstand 13 mit der Masseleitung 4
verbunden, während der Kollektor über den gestrichelt gezeichneten Verbraucher 14 an die Versorgungsspannungsleitung
15 geführt ist. An die Versorgungsspannungsleitung angeschlossen ist die in Flußrichtung gcpolte
Diode 16, an deren Kathode über den Widerstund 17 der Kollektor des Folgetransistors 18 anliegt. Ebenfalls
mit der Kathode der Diode 16 verbunden ist die eine Seite des Widerstandes 19, deren andere Seite einerseits
mit dem Widersland 7 andererseits mit der Ka-5
thode einer Zenerdiodc 26 verbunden ist. Die Anode der Zenerdiode 26 ist mit der gemeinsamen Mussclcitung 4
verbunden. Zwischen Kollektor des Folgctransi.stors 8 und der Verbindungsleitung der beiden Widerstände 7
und 19 ist eine in Flußrichtung gepolte Diode 27 angeordnet. Des weiteren sind mit der Verbindungsleitung
der Widerstände 7 und 19 die Emitter der Stromspiegeltransistoren 21 und 22 verbunden, wobei der Kollektor
des Transistors 21 über den Widerstand 23 mit der Masseleitung 4 in Verbindung steht. An den Kollektor des
Transistors 22 ist eine weitere Stromspiegelschaltung mit Transistoren 29 und 28 angeschlossen, wobei diese
Transistoren die entgegengesetzte Polarität der Transistoren 21 und 22 haben. Zur Ansteuerung des ersten
Stromspiegels steht der Kollektor des Transistors 3 sowohl mit den Basen der Transistoren 29 und 28 als auch
mit dem Kollektor des Transistors 22 in Verbindung. Der zweite Stromspiegel mit den Transistoren 29 und 28
wird über den Transistor 25 angesteuert. Zu diesem Zweck ist der Kollektor des Transistors 28 mit der Vcrbindungsleitung
zwischen den Widerständen 7 und 19 verbunden, während der Emitter des Transistors 28 und
der Emitter des Transistors 29 sowie der Transistor 25 mit der Zuleitung 9 verbunden sind.
Diese Schaltungsanordnung mit dem doppelten
Stromspiegel, der ebenfalls wiederum eine Übersetzung erhalten kann, hat den Vorteil, daß damit auch einfach
und ohne Verlustleistung höhere Ströme erzeugt werden können. Die Stromverstärkung von pnp-Transistoren
in Standardbipolartechnologie ist nämlich sehr gering, so daß die Stromübersetzung besser mit npn-Transistoren
vorgenommen wird. Mit dieser Anordnung lassen sich also auch hohe Ströme erreichen, ohne daß die
Verlustleistung im Widerstand 24 nennenswert zunimmt. Zum Schutz gegen die der Versorgungsspannung
überlagerten kurzzeitigen Überspannungen wird die Schaltungsanordnung mit der Zenerdiode 26 geklammert.
Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es sich um eine integrierte Schaltung handelt, deren
Spannungsfestigkeil begrenzt ist. Diese Klammerung schützt die Transistoren des Stromspiegels vor Beschädigungen.
Um auch die Dnrlingtonschaliimgsanordnung vor kurzzeitigen Überspannungen zu schützen, wird der
Kollektor des Folgetransislors 9 mit der Diode 27 an das von der Zenerdiode 26 erzeugte Potential geklammert.
Dadurch wird die gesamte Ansteuerungsanordnung besonders
betriebssicher. Auch diese Schaltungsanordnung läßt sich auf einfache Art und Weise integriert
ausführen.
In Fig.4 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt,
f>5 bei der der Widerstand 24 der Schaltungsanordnung
nach F i g. 3 durch eine Konsianlstromeinspeisung ersetzt
isL Statt des Widerstandes 24 ist an den Kollektor des Transistors 2t der Kollektor eines weiteren Transi-
7 8 I
stors 32 angeschlossen, dessen Kmitler über einen Wi- ;:
derstand 34 an die gemeinsame Masseleitung 4 geführt Jj
ist. Von einem Teilkollektor des Transistors 22 führt !$
eine Leitung zur Basis des Transistors 32. Zwischen Ba- ψ
sis und Kollektor des Transistors 32 ist ein Widerstand r>
'|
Xi geschaltet. Weiterhin führen von der Basis des Tran- E?
sistors 32 die Diode 30 und 31 in Rußriohiung gegen die '{■
gemeinsame Masscleitung 4. Die übrige Sehaltungsan- S
Ordnung entspricht der der I·' i g. 3. |
Diese .Schaltungsanordnung, die leicht integrierbar to |j|
ist, gewährleistet einen von der Betriebsspannung völlig
unabhängigen Strom. Der Strom wird durch den Widerstand 34 und die Emitterspannung am Transistor 32 bestimmt. Letztere ist durch den Spannungsabfall an den
Dioden 30 und 31 festgelegt, die durch den Kollektor !5
des Transistors 32 versorgt werden. Beim Anlegen der
Betriebsspannung dient der hochohmige Widerstand 33
zu einem definierten Start der Schaltung.
unabhängigen Strom. Der Strom wird durch den Widerstand 34 und die Emitterspannung am Transistor 32 bestimmt. Letztere ist durch den Spannungsabfall an den
Dioden 30 und 31 festgelegt, die durch den Kollektor !5
des Transistors 32 versorgt werden. Beim Anlegen der
Betriebsspannung dient der hochohmige Widerstand 33
zu einem definierten Start der Schaltung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 20
JO
Claims (9)
1. Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors (12) mittels einer Darlingtonschaltung (6).
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Emitter eines ersten Transistors (5) der Darlingtonschaltung
(6) und der Basis eines Folgetransistors (8) der Darlingtonschaltung (6) ein konstanter Strom
eingespeist wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einspeisung des konstanten
Stroms eine Konstantstromquelle (10) Verwendung findet.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromquelle (10) in Stromspiegelanordnung
geschaltet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Stromverstärkung
der Stromspiegelanordnung eine weitere Stromspiegelanordnung nachgeschaltet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eingespeiste
Strom bei minimaler Versorgungsspannung und bei gegebenem Wert eines Kollektorwiderstandes (17)
der Darlingtonschaltung den Folgetransistor (8) in die Sättigung steuert.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (10)
durch das Eingangssignal der Gesamtschaltungsanordnung gesteuert wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung mittels Transistoren (2,
3,25) erfolgt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsspannung
der Stromquelle mittels einer Spannungskonstanthaltungsanordnung(26)
geklammert ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als KonUantstromquelle
(10) eine betriebsspannungsunabhängige Konstantstromquelle Verwendung findet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803003849 DE3003849C2 (de) | 1980-02-02 | 1980-02-02 | Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803003849 DE3003849C2 (de) | 1980-02-02 | 1980-02-02 | Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3003849A1 DE3003849A1 (de) | 1981-08-13 |
| DE3003849C2 true DE3003849C2 (de) | 1984-07-05 |
Family
ID=6093592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803003849 Expired DE3003849C2 (de) | 1980-02-02 | 1980-02-02 | Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3003849C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4133764C1 (de) * | 1991-10-11 | 1993-02-18 | Texas Instruments Deutschland Gmbh, 8050 Freising, De |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1932531A1 (de) * | 1969-06-26 | 1971-01-07 | Siemens Ag | Transistorverbundschaltung mit drei Transistoren |
-
1980
- 1980-02-02 DE DE19803003849 patent/DE3003849C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3003849A1 (de) | 1981-08-13 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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