DE1115266B - Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren Heizgaszuegen - Google Patents
Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren HeizgaszuegenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B9/00—Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body
- F22B9/18—Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections
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Description
- Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren Heizgaszügen Die Erfindung bezieht sich auf einen Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit an das Flammrohr oder die Flammrohre anschließender, wasserumspülter Wendekammer und weiteren, nachgeschalteten Heizgaszügen, und sie bezweckt, die an der oder den Stirnseiten des Kessels erforderlichen Umlenkkammem für die Rauchgase zu vermeiden.
- Insbesondere bei Kesseln mit überdruckfeuerung sind die Umlenkkammem schwer abzudichten,- sie verteuern den Kessel, auch ergeben sie einen zustzlichen Raumbedarf und Wärmeverlust. Besonders die vordere Umlenkkammer ist wegen ihrer Wärmeabstrahlung auf den Heizerstand unerwünscht. Schwache Stellen bilden auch die feuerfeste Auskleidung der Umlenkkammern, ihre Anbringung am Kesselkörper, die Dehnungen der verschiedenen Werkstoffe usw.
- Bekannt sind Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit an das Flammrohr oder die Flammrohre anschließender, wasserumspülter Wendekammer und weiteren, nachgeschalteten Heizgaszügen, bei denen der Kessel an der Vorderseite- über den Kesselboden hinaus vorgezogen ist und die Umlenkung der Heizgase in diesem Raum zwischen dem Kesselboden und einer Verschlußplatte erfolgt. Nachteilig ist hierbei, daß dieser Teil der Kessellänge nicht zur Dampferzeugung ausgenutzt werden kann.
- ' Ferner ist es bekannt, die Heizgasrohre in eine zweite, im Kesselinneren liegende Wendekammer, zu führen, die zur Umlenkung der Heizgase dient. Eine derartige Konstruktion ist jedoch kostspielig und bereitet Schwierigkeiten bei der Reinigung der Rauchrohre, die nur einseitig zugänglich sind.
- Gemäß der Erfindung werden die bisherigen Schwierigkeiten in einfacher Weise dadurch behoben, daß die Rauchrohre aus Gabelrohren bestehen, deren Gabelstellen als Umkehrstellen für jeweils den nächsten Zug dienen und deren Gabelschäfte durch die benachbarte Kesselstirnwand nach außen geführt sind. Bei mehrfacher Gasumlenkung kann auch eine Reihe der Gabelschäfte in die Wendekammer münden.
- Es ist zwar bekannt, Verdampferrohre in Schlangenform an den Umkehrstellen als Gabelrohre auszubilden, die Gabelschäfte im Mauerwerk zu lagern und nach außen herauszuführen, wo sie druckfest verschlossen sind. Diese Anordnung gestattet es, die Umkehrbögen vor hohen Temperaturen zu schützen und die Rohre innen reinigen zu können. Es wurde jedoch bisher nicht erkannt, daß die Verwendung derartiger Gabelrohre als Rauchrohre für Flammrohrkessel besondere Vorteile bieten, indem sie Umlenkkammern entbehrlich machen, allseitig. von Wasser umgeben sind und keiner druckfesten Verschlüsse bedürfen. Auch können ohne Beeinflussung der Kesselform und -größe in einfacher Weise " Drei- und Mehrzriganordnungen hergestellt werden.
- In der Zeichnung sind mehrere AüsführÜngs- -beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hierin zeigt Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt durch einen Dreizug-Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit innenliegender Wendekammer, -Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II- in Fig. 1; Fig. 3 bis 5 zeigen in schematischer Darstellung einen Vierzug- und zwei mit verschiedenartig ausgebildeter Wendekammer versehene -Fünfzugkessel; Fig. 6 zeigt einen- Querschnitt nach- der Linie V V in Fig. 5; Fig. 7 bis 9 zeigen Gabelungen mit mehr als zwei Umkehrrohren als weitere Ausbildungsmöglichkeiten. Der Kessel gemäß Fig. 1 und 2 besteht in üblicher Weise aus dem Walzenkessel 11, dem Flammrohr 12 mit hinterer Wendekammer 13. Das Flammrohr 12 liegt in der Kessehnittelebene. Konzentrisch zum Flammrohr 12 liegen die Rauchrohre 14, die den zweiten Zug bilden und die nahe der vorderen Stirnwand 15 mit Gabelstellen 16 ausgebildet sind. Der Gabelschaft 17 ist nach außen geführt, mit der Stirnwand 15 verschweißt und durch einen Deckel 18' abgeschlossen. Die rückkehrenden Rohre 18, die den dritten Zug bilden, münden in den Gasabzug 19 und sind an der Wendekammer 13 vorbeigeführt. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der- Linie II-II in Fig. 1, sie läßt die konzentrisch zum Flammrohr 12 liegenden Rauchrohre 14, 18 des zweiten und dritten Zuges erkennen.
- Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung von Gabelstellen 16, 20 nahe den beiden Kesselstirnwänden; so daß ein Vierzugkessel entsteht und der Karriin an der Kesselvorderwand anschließt. Wird eine dreimalige Umkehr der Feuergase vorgesehen, so ergibt sich ein Fünfzugkessel. Wie Fig. 4 zeigt, kann die zweite Umkehrung derart angeordnet sein, daß die Gabelschäfte 20 in die Wendekammer 13 eingeschweißt sind, oder sie können bei kleiner Wendekammer (ähnlich Fig. 3) in die Kesselrückwand einlaufen.
- Fig. 5 zeigt die Anwendung des Erfindungsgedankens auf einen Kessel, dessen Wendekammer 13 nach der Kesselrückwand hin geöffnet ist. Als wärmeaufnehmender Schutz der eingesetzten feuerfesten Auskleidung 21 dienen Wasserrohre 22. Es könnten aber auch bei dieser Bauart die Gabelschäfte 20 anstatt in die Wendekammer 13 bei entsprechender Verkleinerung derselben in die Kesselrückwand einmünden.
- Fig. 6 zeigt die Anordnung der die Wendekammer 13 durchsetzenden Wasserrohre 22, die einen unteren Durchlaß zum Befahren der Wendekammer frei lassen.
- In Fig. 1 bis 6 sind einfache Gabelungen dargestellt. Es können jedoch auch zwei oder mehrere parallele Rohre als Gabelumkehrungen vorgesehen sein. So zeigt Fig. 7 die Verbindung von zwei ankommenden und zwei abgehenden Rohren 14, 18 durch ein Querrohr 23 mit zwei Gabelschäften 17, die nach außen geführt sind. Wie strichpunktiert dargestellt, kann ein solches Querrohr auch an Stelle der bisher beschriebenen Gabelungen Anwendung fmden.
- Fig. 8 zeigt die Anordnung einer aus zwei Hälften zusammengeschweißten Kugel 24, in die mehrere ankommende und ein oder mehrere abgehende Rohre, z. B. insgesamt fünf, eingeschweißt sind, denen gegenüber der Gabelschaft 17 tizw. 20 nach außen geführt ist.
- Schließlich zeigt Fig. 9 eine Gabelung, bei der. ein im Querschnitt größeres Rohr 25 als Gabelschaft nach außen durchgeführt ist und in das gleiche Röhr noch ein ankommendes Rohr 26 und zwei abgehende Rohre 27 schräg eingeschweißt sind.
- Die dargestellten Ausführungen sind nur als Beispiele für die Anwendung des Erfindungsgedankens zu betrachten, von denen in baulicher Hinsicht abgewichen werden kann. So kann das Flammrohr äüßermittig angeordnet sein, öder es können mehr als ein Flammrohr eingebaut werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit an das Flammrohr.oder die Flammrohre anschließender, wasserumspülter Wendekammer und weiteren, nachgeschalteten Heizgaszügen, insbesondere Kessel mit überdruckfeuerung, dadurch gekennzeich- net, daß die Rauchrohre (14,18) aus Gabelrohren bestehen, deren Gabelstellen (16) als Umkehrstellen für jeweils den nächsten Zug dienen und deren Gabelschäfte (17) durch die benachbarte Kesselstirnwand nach außen geführt sind.
- 2. Flammrohr-Rauchrohr-Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschäfte (20) der Umkehrenden des dritten Zuges in die Wendekammer geführt sind.
- 3. . Flammrohr-Rauchrohr-Kessel nach Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschäfte (17, 20) außen mit einem entfernbären Verschluß versehen sind.
- 4. Flammrohr-Rauchrohr-Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, däß die Gabelstellen durch ein Querrohr (23) zusammengefaßt sind, an welches das oder die ankommenden und abgehenden Rohre sowie ein oder mehrere Schaftrohre (17', 20') angeschlossen sind.
- 5: Flammrohr-Rauchrohr-Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gabelstellen durch einen kugelartigen Körper (24) zusammengefaßt sind, an den mehrere, . teils ankommende, teils abgehende Rohre (14, 18) und jeweils ein Gabelschaft (17", 20") angeschlossen sind.
- 6: Flämmrohr-Rauchrohr-Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchgehendes, zugleich den Gabelschaft bildendes Röhr (25) mit Abzweigen versehen ist, die als Zu- und Abführung für den Gasstrom dienen,
- 7. Flämmrölir-Rauchrohr-Kessel nach einem de= Ansprüche 1 bis .6, dadurch gekennzeichnet, däß bei einmaliger Umlenkung des Gasstromes in den Rauchrohren die Rauchrohre konzentrisch ziem Flammrohr ängeördnet sind. B. Flammrohr-Rauchröhr-Kessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei rückseitig au-'s der Kesselwand herausgeführter Wendekammer (13) vor, dem wärmedämmenden Abschluß (21) Reihen von Wasserrohren (22) liegen, die unten einen Dürchlaß zum Befahren der Wendekammer frei lassen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1329 285, 2 220 486.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27110A DE1115266B (de) | 1960-01-22 | 1960-01-22 | Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren Heizgaszuegen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW27110A DE1115266B (de) | 1960-01-22 | 1960-01-22 | Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren Heizgaszuegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115266B true DE1115266B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=7598546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW27110A Pending DE1115266B (de) | 1960-01-22 | 1960-01-22 | Flammrohr-Rauchrohr-Kessel mit mehreren Heizgaszuegen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1115266B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1329285A (en) * | 1919-09-22 | 1920-01-27 | Roy H Brownlee | Tubing construction |
| US2220486A (en) * | 1938-07-02 | 1940-11-05 | Krotkov Leonid | Boiler |
-
1960
- 1960-01-22 DE DEW27110A patent/DE1115266B/de active Pending
Patent Citations (2)
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