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DE686576C - UEberhitzer fuer Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven - Google Patents

UEberhitzer fuer Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven

Info

Publication number
DE686576C
DE686576C DE1935SC107068 DESC107068D DE686576C DE 686576 C DE686576 C DE 686576C DE 1935SC107068 DE1935SC107068 DE 1935SC107068 DE SC107068 D DESC107068 D DE SC107068D DE 686576 C DE686576 C DE 686576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superheater
locomotives
chambers
pipes
flue gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935SC107068
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM)
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM) filed Critical Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM)
Priority to DE1935SC107068 priority Critical patent/DE686576C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE686576C publication Critical patent/DE686576C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/10Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
    • F22G7/105Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Überhitzer für Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf einen Überhitzer für Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven, deren Feuerbüchse und anschließende Verbrennungskammer auf minclestens drei Seiten durch Wasserrohre begrenzt sind. Der Überhitzer soll dabei in bekannter Weise am Ende der Verbrennungskammer im Zuge der Rauchgase angeordnet sein.
  • Es ist bekannt, bei Lokomotiven dieser Bauart den Überhitzer aus lauter gleichen Spiralrohrelementen zusammenzusetzen, die im Rauchgasstrom als Rohrtafeln hintereinander angeordnet sind. DieseBauart erfordert jedoch zum wärme- und gasdichten Abschluß des Rauchgaszuges besondere, den hohen Temperaturen der Feuergaseausgesetzte feuerfeste Verschalungen, die der Gefahr rascher Zerstörung ausgesetzt sind. Auch ist es schwierig, diesen den SpiralÜberhitzerelementen angepaßten Rauchgaszug an die einen rechteckigen Kanal bildenden Wasserrohre der Verbrennungskammer anzuschließen.
  • Ferner ist es bekannt, an Stelle dieses Spiralrohrüberhitzers einen Überhitzer mit waagerecht und quer verlaufenden Rohrschlangen zu setzen, dessen Rohrschlangen in seitlichen wassergefüllten Plattenwänden gelagert sind, wobei diese Plattenwände zugleich zum Abschluß des Rauchgasstromes nach außen dienen. Diese Bauart weist jedoch den Nachteil auf, daß die wassergefüllten Plattenwände sehr schwer und teuer sowohl in der Anschaffung wie im Unterhalt sind, und daß noch ein Teil der Kesselummantelung der hohen Temperatur der Feuergase und damit einer raschen Zerstörung ausgesetzt ist.
  • Gemäß der Erfindung wird angestrebt, für solche Lokomotiven eine Überhitzerbauart zu schaffen, die einen wärme- und gasdichten und gleichzeitig auch einen den leichten Ein- und Ausbau des Überhitzers ermöglichenden Abschluß des Rauchgasstromes nach außen erlaubt.
  • Zu diesem Zwecke sollen nach der Erfindung in der Richtung des Rauchgaszuges Rohrrahmenelemente mit gleichem Rahmenrohrdurchmesser, die in Ouerebenen der Kessellängsachse liegen, derart aneinandergereiht und ausgebildet werden, daß sie den Rauchgaszug mindestens auf den beiden Seiten und an der Decke begrenzen sowie als-Zu- und gegebenenfalls Abführungsrohre und als Verteil- und Sammelkammern für die den Rauchgaszug durchquerenden Überhitzerrohre dienen.
  • Es wird dabei in der Überhitzerausbildung von einem Mittel Gebrauch gemacht, das an sich nicht neu ist. So wurde für Niederdrucklol;omotivkessel schon vorgeschlagen, vor den Rauchrohren des Langkessels in der Rauchkammer einen Überhitzer einzubauen, dessen waagerecht quer liegendes Rohrbündel mit zwei seitlichen Sammelkammern und einer oberen Verteilkammer in Verbindung steht. Der von den Kammern gebildete Rahmen hat jedoch nicht die Aufgabe, einen wärme-und gasdichtenAbschluß derRauchgasführung zu bilden wie bei einem am Ende der Verbrennungskammer angeordneten Überhitzer gemäß der Erfindung. Weiterhin ist es 1yr ortsfesten Wasserrohrkesseln bekanntgeworden, aus Rohrkammern Begrenzungswände für den Verdampfer und den Überhitzer zu bilden. Hierbei sind jedoch nur seitliche Begrenzungswände vorgesehen, und es fehlen die oberen und gegebenenfalls unteren Begrenzungswände, die'gemäß der Erfindung von den Zu- und Abführungsröhren gebildet werden.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ein Lokomotivhochdruckröhrenkessel dargestellt, und zwar -zeigt: Fig. i den Röhrenkessel im Längsschnitt im Aufriß, Fig. 2 im Querschnitt, Fig.3 ein Überhitzerelement in größerem Maßstab, Fig.4 eine andere Form eines Überhitzerelementes, Fig. 5 Überhitzerelemente in Seitenansicht, Fig. 6 und 7 weitere Ausführungsformen von Überhitzerelementen.
  • In Fig. i wird das feste Gerüst des Röhrenkessels -durch die drei wassergefülltenPlattenwände a1, a=, as, die Obertrommel b und die Untertrommeln cl, c2 und. dl, d2 gebildet. Die Wasserröhren e :bilden zusammen mit Rost f und Boden g die Feuerbüchse und den Verbrennungsraum, an den sich das Überhitzerrohrpaket h anschließt. Dieses Paket h setzt sich aus einzelnen Elementen i. zusammen, die an gemeinsame Zu- und Ableitungen k1, k= angeschlossen sind.
  • Jedes Element i besteht nach Fig. 2 aus den senkrechten, die Seitenwände des Rauchgaskanals bildenden Rohrkammern 11, 12, welche durchQuerrohre m verbunden sind. DieRohrkammern 11, 1, sind durch Querwände n so abgeteilt, daß der bei hl eintretende Dampf gezwungen wird, das Element im Zickzack zu durchströmen und bei k2 das Element zu verlassen. Die inneren Querrohre n sind mit kleinerem Durchmesser ausgeführt als die außenliegenden Zu- und Abführungsrohre in, und nag, so daß die nebeneinanderliegenden Rohre ml aller Elemente i eine geschlossene Decke bilden. Das gleiche gilt für das unterste Rohr m2; nur kann es bei diesen Rohren unter Umständen vorteilhafter sein, sie ein Gitter bilden zu lassen, das Flugasche in einen besonders verschlossenen Raum nach unten austreten läßt.
  • Bei dem Element nach Fig. 2 strömt der Dampf stets nur durch ein Rohr in von einem Längsrohr 11 zum anderen h. Es können aber auch zwei oder mehrere oder alle Rohre m für die Leitung -des Dampfes von h nach L= oder umgekehrt dienen. Hinundherführung des Dampfes in zwei Rohren m ist in Fig. 3 gezeigt. Die Führung in mehreren Querrohren :kann auch nur in einem Teil -des Überhitzer-@elementes durchgeführt sein, nämlich dort, wo der Dampf infolge seiner Volumenzunahme durch die Überhitzung bei Anordnung nach Fig. 2 rascher strömen muß. Die Rohre m können alle fluchtend, wie Fig. i zeigt, oder versetzt, wie in Fig. 5, angeordnet werden.
  • Elemente nach Fig. 2 und 3 werden infolge der von Querstrang -in zu Querstrang m wachsenden Temperatur -des Dampfes gewissen Wärmespannungen ausgesetzt sein. Diese lassen sich vermeiden, wenn die Anordnung nach Fig. 4 getroffen wird. Die Führung des Dampfes ist die gleiche wie in Fig. 2. Die Rohre l1, Z= sind ebenfalls in Umkehrkammern o unterteilt, aber zwischen benachbarten Kammern o völlig durchschnitten :und der Zusammenhalt der einzelnen Kammern durch elastische Verbindungsteile p gewahrt. Der in Fig.4 gezeigte Spalt zwischen den einzelnen Umkehrkammern ist nur zur Verdeutlichung groß gezeichnet. Die Teile p können an den Rohren h, 1, angeschweißt oder sonstwie befestigt sein und müssen eine gewisse Elastizität aufweisen, damit die heißeren Rohrstränge in sich unabhängig von den kühleren ausdehnen können. DieVerbindungsteile p können benachbarte Kammern verbinden, aber auch über mehrere oder alle Kammernhinwegreichenund diese zusammenfassen. Um den Wirkungen der Wärmespannungen zu begegnen, können die Querrohre na in bekannter Weise flach bogenförmig gewölbt ausgeführt werden, was in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist.
  • Eine weitere Anordnung, welche dem Erfindungsgedanken entspricht, ist in Fig.6 gezeigt, nach welcher der Raum zwischen den Rahmenrohren h, 12, ml, m2 durch spiralenartig geführte Innenrohre na, ausgefüllt ist. Das Rahmenrohr kann auch hier vollständig geschlossen und ider Übertritt des Dampfes unmittelbar von der Zuleitung zur Ableitung durch Zwischenwände n verhindert werden.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der -die Rohre 1, in des EIementes halbkreisförmig gebogen sind und auf der einen Seite des Rahmens l die Zuführung, auf der andern die Abführung des Dampfes erfolgt.
  • Ein Element nach Fig.6 kann auch mit rundem Umriß, ein solches nach Fig. 7 mit rechteckigem Umriß ausgeführt werden. Die Form des Umrisses der Elemente richtet sich vorteilhaft nachdem Umriß der benachbarten Kesselteile. Statt alle Elemente i nebeneinander anzuordnen, können auch einzelne solcher Elemente i zwischen die Wasserrohrelemente e eingeschoben sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überhitzer für Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven, für den Einhau am Ende einer Verbrennungskammer, die auf mindestens drei Seiten durch Wasserrohre begrenzt ist und sich an die ebenfalls von Wasserrohren begrenzte Feuernbüchse anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Richtung des Rauchgaszuges Rohrrahmenelemente (i) mit gleichem Rahmenrohrdurchmesser, die in Ouerebenen der Kessellängsachse liegen, derart aneinandergereiht und ausgebildet sind, daß sie den Rauchgaszug mindestens auf den beiden Seiten und der Decke begrenzen und als Zu- und gegebenenfalls Abführungsrohre (ml, 1n2) sowie als Verteil- und Sammelkammern (l2, h) für .die den Rauchgaszug @durchduerenden Überhitzerrohre (7n,m3) dienen. a. t=Tberhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Rohrkammern (h, 12) durch Querwände (n) unterteilt sind .und Umkehrkammern für die paarweise oder einzeln hintereinandergeschalteten Überhitzerrohre (in) bilden.
DE1935SC107068 1935-05-14 1935-05-14 UEberhitzer fuer Lokomotiven, insbesondere Hochdrucklokomotiven Expired DE686576C (de)

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