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DE1115110B - Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff - Google Patents

Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff

Info

Publication number
DE1115110B
DE1115110B DEB47221A DEB0047221A DE1115110B DE 1115110 B DE1115110 B DE 1115110B DE B47221 A DEB47221 A DE B47221A DE B0047221 A DEB0047221 A DE B0047221A DE 1115110 B DE1115110 B DE 1115110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
pole faces
clamping device
magnetic
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47221A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Grupp
Theo Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAG IAS GmbH Eislingen
Original Assignee
Gebrueder Boehringer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Boehringer GmbH filed Critical Gebrueder Boehringer GmbH
Priority to DEB47221A priority Critical patent/DE1115110B/de
Publication of DE1115110B publication Critical patent/DE1115110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1543Stationary devices using electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Festspannvorrichtung für Werkstücke aus magnetischem Werkstoff Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Festspannvorrichtung für Werkstücke aus magnetischem Werkstoff, bei welcher das unabhängig abgestützte Werkstück mit seiner den Magnetpolen zugewendeten Unterseite im Abstand von den unter einem spitzen Neigungswinkel zur Unterseite verlaufenden Polflächen gehalten ist und bei welcher zur Überleitung des magnetischen Kraftflusses in das Werkstück Keilstücke als Überbrückung dienen, die bis zur satten Anlage am Werkstück selbsttätig längs der Polflächen verschiebbar sind.
  • Bei einer von anderer Seite vorgeschlagenen elektromagnetischen Festspannvorrichtung dieser Art erfolgt die Verschiebung der Keilstücke bereits vor dem Auflegen des Werkstücks und vor dem Einschalten des Stromes durch Federn, die dabei die Keilstücke in ihre Grenzlage bringen. Der Neigungswinkel der Polflächen ist dabei größer, als der Reibungswinkel bemessen ist. Wird dann das Werkstück auf die Keilstücke aufgelegt, so werden die Keilstücke durch das Gewicht des Werkstücks wieder zurückgedrückt. Dann erfolgt das Einschalten des Stromes. Der dadurch erzeugte Kraftfluß- soll ein weiteres Verschieben der Keilstücke unter dem Gewicht des Werkstücks und unter der zusätzlichen, von den Werkzeugen auf das Werkstück ausgeübten Kraft verhindern. Es hat sich indessen gezeigt, daß dieser Erfolg nicht zuverlässig eintritt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Festspannvorrichtung so auszugestalten, daß die Keilstücke das Werkstück bei dessen Bearbeitung unnachgiebig abstützen, ohne indessen auf das Werkstück eine Hubkraft auszuüben, durch die das Werkstück verbogen werden könnte.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Neigungswinkel der Polflächen kleiner als der in erregtem Zustand der Vorrichtung wirksame Reibungswinkel bemessen ist und daß das Verschieben der Keilstücke bis in die Anlagestellung unter der Einwirkung des magnetischen Kraftflusses erfolgt. Infolgedessen verschieben sich die Keilstücke erst nach der Einschaltung des elektrischen Stromes bis in Anlage an der Unterseite des Werkstücks. Die Kraft, welche die Keilstücke dabei auf das Werkstück ausüben, kann verhältnismäßig gering bemessen sein; denn ein Zurückgleiten der Keilstücke unter dem Gewicht des Werkstücks ist durch die geringe Bemessung der Neigungswinkel der Polflächen zuverlässig verhindert.
  • Vorzugsweise sind die Magnetpole mit einer Nut versehen, deren Grund parallel zur Unterseite des Werkstücks verläuft und die eine Leiste zur unabhängigen Abstützung des Werkstücks aufnimmt.
  • Die Maßnahme, beim Einschalten einer elektromagnetischen Spannplatte die Magnetwirkung der Spannplatte zum Bewegen von Spannmitteln auszunutzen, die sich gegen das Werkstück abstützen, ist an sich bekannt.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere zum Aufspannen von für den Fahrkorb eines Aufzuges bestimmten Führungsschienen auf dem Tisch einer Hobelmaschine. Denn die Erfindung bietet die Mög- lichkeit, diese Schiene auch dann auf der Oberseite völlig eben abzuhobeln, wenn ihre Unterseite nicht völlig eben ist. In diesem Falle gestattet die Erfindung die Möglichkeit eines Aufspannens der Führungsschienen, ohne daß diese dabei elastisch verformt werden und ohne daß sie sich daher nach dem Ausspannen verwerfen.
  • In der Zeichnung ist ein lotrechter Schnitt durch einen der Elektromagnete einer erfindungsgemäß ausgebildeten Festspannvorrichtung dargestellt.
  • Auf einer Tragplatte 10, bei der es sich um den Tisch einer Hobelmaschine handeln. kann, sind reihenweise Elektromagnete aufgeschraubt, von denen einer in der Zeichnung im Querschnitt wiedergegeben ist. Dieser Elektromagnet besteht aus einer rechteckigen Eisenplatte 12 mit beiderseitigen Flanschen 13, die Paßstifte 11 und (nicht dargestellte) Schrauben aufnehmen. Die zur Tragplatte 10 parallele obere Fläche 14 der Platte 12 hat eine zur lotrechten Mittelachse 15 gleichachsige Ringnut, die eine Magnetspule 46 aufnimmt und durch einen fünfteiligen Deckel verschlossen ist. Dieser Deckel, dessen rechteckiger Umriß mit demjenigen der Platte 12 zur Dekkung kommt, besteht aus drei im Abstand voneinander angeordneten parallelen, im Grundriß rechteckigen Leisten 16, 17 und 18 aus Eisen und aus dazwischenliegenden Leisten 19 und 20 aus einem nichtmagnetischen Werkstoff, z. B. Messing. Während die Unterseite dieses Deckels eben ist, hat seine Oberseite eine zu den Leisten 19 und 20 parallele, zwischen ihnen liegende flache Nut 21, von der aus geneigte ebene Flächen 22 und 23 bis zu den Mittellinien der Leisten 19 und 20 ansteigen. Jenseits dieser Mittellinien der beiden Leisten 19 und 20 befinden sich nach außen abfallende ebene Flächen 24 und 25.
  • Außerdem hat der Deckel eine rechtwinklig zur Nut 21 verlaufende Quernut, deren Boden 26 parallel zur Fläche 14 verläuft und die ebenso tief ist wie die Nut 21.
  • Diese Quernut dient zur Aufnahme einer Leiste, die oben aus dem Deckel herausragt und eine obere, zum Nutengrund 26 parallele Auflagefläche für das Werkstück W hat. Bei dem Werkstück kann es sich beispielsweise um eine Schiene von T-Querschnitt handeln, die mit der Außenfläche F ihres waagerechten Flansches auf der magnetischen Festspannvorrichtung festzuspannen ist. Mit der Fläche F ruht das Werkstück auf der in die Quernut einsetzbaren (in der Zeichnung nicht dargestellten) Leiste.
  • Die Flächen 22, 23, 24 und 25 bilden die Polflächen der Elektromagnete, die zu der gegenüberliegenden Fläche F des unabhängig von ihnen abgestützten Werkstücks schwach geneigt sind. Von der Fläche F sind die Polflächen durch zwischengefügte Keile 27, 28, 29 und 30 getrennt, die sich beim Einschalten des Stromes infolge des Kraftflusses bis zur satten Anlage an das Werkstück W verschieben. Der Kraftfluß ist durch die beiden Kraftlinien 31. und 32 angedeutet. Wie ersichtlich, weist der Elektromagnet zwei Paare nebeneinanderliegender, je durch eine nichtmagnetische Leiste 19 bzw. 20 getrennter Polflächen 22, 24 bzw. 23, 25 auf, die nach der Leise hin dachförmig ansteigen. Die verschiebbaren Keile sind auf den geneigten Flächen in Richtung aufeinander zu und voneinander fort geführt. Als Führung können Stifte 33 dienen, die aus den Polflächen nach oben herausragen und in Nuten 34 eingreifen, die in die Unterseiten der Keile eingefräst sind. Jede spanabhebend zu bearbeitende Schiene W versäuft über eine Reihe von Magneten der beschriebenen Bauart hinweg. Je nach ihrer Länge stützt sich die Schiene entweder nur mit jedem Ende oder mit den Enden und auch in der Mitte auf (nicht näher veranschaulichte) Leisten, die in die Quernut des Deckels des Magnets eingesetzt sind und auf dem Grunde 26 dieser Nut ruhen.
  • Nachdem die Werkstücke in dieser Weise mit ihren Fld°n au`' diY Leisten aufgelegt sind, werden die Magnete erregt. Bekanntlich sucht sich der Kraftfluß eines jeden Magnets zu verkürzen. Dies hat aber zur Wirkung, daß die beiden Keile 27 und 28 in Richtun; aufeinander und ebenso auch die Keile 29 und 30 in Richtung aufeinander magnetisch gezogen werden. Sie verschieben sich dabei auf den geneigten Polflächen 22, 24 und 23, 25 schräg aufwärts, bis sie zur satten Anlage an das Werkstück gelangen. Die Magnetkraft preßt dann das Werkstück, die Keile und die von den Deckeln gebildeten Joche der Magnete mit so hoher Kraft aufeinander, daß das Werkstück durch die Schnittkräfte nicht verrückt werden kann.
  • Wird der Strom nach beendigter Bearbeitung des Werkstücks wieder abgeschaltet und wird das Werkstück abgenommen, dann tritt eine überraschende Wirkung ein: Die Keile gleiten auf den Polflächen der Magnete wieder herab. Dies ist so zu erklären, daß die Größe des Reibungswinkels nicht nur von der Oberflächengüte der Polfläche 22 bis 25 und der Unterseiten der Keile 27 bis 30 abhängt, sondern auch von der jeweiligen magnetischen Erregung. Durch die magnetische Erregung erhöht sich nämlich der Reibungswinkel. Während im Erregungszustand der spitze Neigungswinkel kleiner als der Reibungswinkel ist, ergibt sich nach Abschaltung des elektrischen Stromes, daß der spitze Neigungswinkel nunmehr größer als der Reibungswinkel wird. Infolgedessen gleiten die Keile nach Abschalten des Stromes auf den Polflächen der Magnete von selbst herab.
  • Jede der Polflächen 22 bis 25 ist durch die Quernut mit dem Grund 26 in zwei Felder unterteilt. Auf jedem dieser Felder ist ein Keil verschiebbar geführt.
  • Das veranschaulichte Ausführungsbeispiel kann in mannigfacher Hinsicht abgeändert werden. So wäre es z. B. möglich, die Polflächen als Schraubenflächen und die Keile als Drehkeile auszubilden. Auch wäre es möglich, die Keile mit Federn zu versehen, durch die sie nach Ausschalten des Stromes und nach Abnehmen des Werkstücks auf den geneigten Polflächen herabgeschoben werden, so daß sie in die Ausgangslage gelangen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetische Festspannvorrichtung für Werkstücke aus magnetischem Werkstoff, bei welcher das unabhängig abgestützte Werkstück mit seiner den Magnetpolen zugewendeten Unterseite im Abstand von den unter einem spitzen Neigungswinkel zu der Unterseite verlaufenden Polflächen gehalten ist und zur Überleitung des magnetischen Kraftflusses in das Werkstück Keilstücke als Überbrückung dienen, die bis zur satten Anlage am Werkstück selbsttätig längs der Polflächen verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Polflächen kleiner als der in erregtem Zustande der Vorrichtung wirksame Reibungswinkel ist und das Verschieben der Keilstücke (27 bis 30) bis in die Anlagestellung unter der Einwirkung des magnetischen Kraftflusses erfolgt.
  2. 2. Festspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetpole mit einer Nut versehen sind, deren Grund (26) parallel zur Unterseite (F) des Werkstücks verläuft und die eine Leiste zur unabhängigen Abstützung des Werkstücks (W) aufnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 477 297.
DEB47221A 1957-12-21 1957-12-21 Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff Pending DE1115110B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB47221A DE1115110B (de) 1957-12-21 1957-12-21 Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff

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DEB47221A DE1115110B (de) 1957-12-21 1957-12-21 Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff

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DE1115110B true DE1115110B (de) 1961-10-12

Family

ID=6968184

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB47221A Pending DE1115110B (de) 1957-12-21 1957-12-21 Elektromagnetische Festspannvorrichtung fuer Werkstuecke aus magnetischem Werkstoff

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DE (1) DE1115110B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5270678A (en) * 1992-03-06 1993-12-14 Walker Magnetics Group, Inc. Magnetic rail chuck

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477297A (en) * 1946-03-12 1949-07-26 John E Giles Clamping device

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