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DE1115085B - Kaltwasser-Warmwasser-Mischgeraet - Google Patents

Kaltwasser-Warmwasser-Mischgeraet

Info

Publication number
DE1115085B
DE1115085B DEH24872A DEH0024872A DE1115085B DE 1115085 B DE1115085 B DE 1115085B DE H24872 A DEH24872 A DE H24872A DE H0024872 A DEH0024872 A DE H0024872A DE 1115085 B DE1115085 B DE 1115085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
flow rate
handle
mixing
cold water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24872A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Hugo Hettich
Walter Hettich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO HETTICH DIPL KFM
Original Assignee
HUGO HETTICH DIPL KFM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO HETTICH DIPL KFM filed Critical HUGO HETTICH DIPL KFM
Priority to DEH24872A priority Critical patent/DE1115085B/de
Publication of DE1115085B publication Critical patent/DE1115085B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/20Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by separate actuating members
    • F16K11/202Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by separate actuating members with concentric handles
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/13Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
    • G05D23/1306Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
    • G05D23/132Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element
    • G05D23/134Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid
    • G05D23/1346Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid with manual temperature setting means
    • G05D23/1353Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid with manual temperature setting means combined with flow controlling means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Kaltwasser-Warmwasser-NEschgerät Mischgerät für Kalt- und Warmwasser sind vielfach bekannt. Meist bestehen sie in einer Verbindung von zwei getrennten Hähnen - einen für das, kalte, einen für das heiße Wasser - und einem gemeinsamen Auslauf. Um eine Mischung bestimmter Temperatur herzustellen, müssen beide Hähne mehr oder weniger weit geöffnet werden.
  • Es ist ferner ein Mischgerät bekannt, bei welchem koaxial zueinander und an derselben Seite des Gehäuses der Griff eines Durchflußmengenventils und der Griff eines das Mischverhältnis einstellenden Schiebers vorgesehen sind, wobei im Warmwasserzufluß und im Kaltwasserzufluß je eine Ventilstrecke des Kolbenschiebers vorgesehen ist, der beide Zuflüsse gegensinnig regelt. Hinter dem Schieber sind hier die beiden Leitungen zu der Sitzfläche des gemeinsamen Durchflußmengenventils und zu dem Mischraum geführt.
  • Als Durchflußmengenventil dient hier ein Dreh-Plattenschieber, während als Mischventil ein Kolbenschieber dient. Von den beiden Steuerhandgriffen muß der eine drehend und der andere verschiebend wirken. Sie sind zwar beide auf nur der einen Seite des Gerätes angeordnet, und zwar ineinander, was eine verwickelte Anordnung bedingt. Außerdem muß zur Montage und als Sitz der beiden Griffe die Wand des Raums herangezogen werden, in dem das Mischgerät untergebracht ist, Im Gegensatz hierzu ist an dem neuen Mischgerät nur ein einziger Bedienungsgriff vorgesehen, der auf der einen Seite des Gerätgehäuses sitzt und eine kompakte und ansprechende Bauart desselben gestattet.
  • Es ist ferner ein Mischhahn bekanntgeworden für kaltes und warmes Wasser, der ebenfalls ein Durchflußmengenventil und einen Mischhahn koaxial zueinander aufweist. Auch hier regelt das Mischküken den Zufluß des warmen und kalten Wassers gegensinnig.
  • Der Antrieb des Durchflußmengenventils geschieht hier durch ein Handrad auf der einen Seite des Ventils, während das Mischverhältnis von der anderen Seite des Geräts her durch den drehbaren Auslauf geregelt wird. An der Handradseite des Gehäuses ist es hier durchaus möglich, daß das unter Druck stehende zulaufende Wasser entlang der Schraubspindel des Handrads entweicht und nach außen tritt.
  • Bei der Erfindung dagegen ist die den Antrieb enthaltende Kammer des Gerätegehäuses vom Wasser vollständig abgeschlossen, indem erfindungsgemäß die Sitzfläche an dem gemeinsamen, als Membrankonus ausgebildeten Durchflußmengenventil am Stimende einer zylindrischen Einsatzbüchse angeordnet ist, die in das äußere Gehäuse dicht eingepreßt ist und mit ihrer Außenwand die Kanäle, welche die Zuflüsse zu dem Membranventil bilden, mit ihrer Innenwand die Sitzfläche für den Kolbenschieber abschließt, mit dem das Mischverhältnis eingestellt wird.
  • Vorteilhaft kann in dem Kolbenschieber zum Einstellen des Mischverhältnisses ein Thermostat angeordnet sein, der von einem der beiden koaxial zueinander angeordneten Griffe verstellt werden kann. Mischhähne mit Thermostatregelung sind zwar bekannt. Die Anwendung dieser Maßnahme an dem neuen Mischgerät ergibt ein äußerst einfaches Gerät.
  • Vorzugsweise durchsetzt der vom Griff zum Einstellen des Mischverhältnisses betätigte Stößel den Konus des Membranventils.
  • Damit die Komismembran des Durchflußinengenventils nicht durch zu starkes Anziehen seines Handgriffs zerquetscht wird, ist erfindungsgemäß die der Befestigung des Durchflußmengenvontils dienende Haltesehraube von außen zugänglich von einer Stellschraube durchsetzt, welche den maximalen Anpreßdruck der Membran begrenzt.
  • Die Unteransprüche sollen einen Schutz nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch vermitteln. In den Figuren zeigt Fig. 1. einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Mischgeräts für mechanische Betätigung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Mischgerät mit Thermostatpatrone, Fig. 3 einen Querschnitt längs in der Ebene A-B in Fig. 1, Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Anordnung des Mischventilbedienungsgriffes und des Durchflußmengenventilgriffes, Fig. 5 einen Längsschnitt des Gehäuses der Mischbatterie in einem um 90' gedrehten Längsschnitt (Fig. 1). 1 ist der Gehäusekörper des Mischgeräts, 2 Dieb Gehäusekappe. 3 ist eine Lagermuffe, die mittels Gewinde in das Gehäuse. 1 eingeschraubt wird. Auf der Lagermuffe 3 ist drehbar die Mutterhülse 15 angeordnet, die in ihrem Inneren die Schraubengängeträgt, mit Hilfe derer der den Stößel 20 betätigende Schraubring 17 axial verschoben wird. 13 ist der Griff des Mischgeräts, der auf ein Außengewinde der Mutterhülse15 aufgesehraubt wird und auf demselben durch einen Haltering 14 verdrehungssicher befestigt ist. 4 ist der Griff zum Betätigen des die Durchflußmenge regelnden Ventils. 5 ist eine mit Innengewinde versehene Halteschraube, welche den Griff 4 mit dem Mutterteil 6 des Durchflußmengenregelventils verbindet. Bei Drehen des Mutterteiles 6 wird der Spindelteil 7 des Durchflußmengenragelventils betätigt. 8 ist eine Konusmembran aus Gummi, die der Einstellung der Durchflußmenge dient und ihren Ventilsitz auf dem Kopfteil einer Hülse 10 hat, die in das Gehäuse 1 eingesetzt ist. Die Gununimernbran 8 ist mit dem Spindelteil 7 des Durchflußregelventils mittels einer Muffe 9 verbunden; die Muffe 9 ist von dem Stößel 20 des Mischgeräts durchsetzt; gegenüber letzteren dichtet eine Ringdichtung 21 ab. Die Randpartie der Konusmerabran 8 ist in dem Gehäuse 1 durch die Lagermuffe 3 festgelegt, dergestalt, daß die Ringdichtung 21 und die Membran 8 zusammen einen flüssigkeitsdichten Abschluß des von Flüssigkeit umspülten Innenraumes des Gehäuses 1 bewirken. 16 ist ein Führungsstift, der in einer in der Lagerrauffe3 vorgesehenen Nut läuft und die Führung des Mutterteiles 15, welcher den Griff 13 des Mischventils trägt, bewirkt. In einem Schlitz der Lagermuffe 3 wird durch den Schraubring 17 der Stift 18 axial und parallel verschoben, an welchem das Kopfstück 19 des Stößels 20 befestigt ist. 22 ist eine auf dem Stößel 20 vorgesehene Mutter, welche die Verbindung des Ventilschiebers 23 des Mischventils mit dem Stößel 20 bewirkt. Der Ventilschieber 23 des Mischventils ist ein zylindrischer Hohlkörper, der zwei Umfangsnuten 51 und 52 hat-, zur Abdichtung gegenüber der im Inneren des Gehäuses 1 angeordneten Hülse 10 sind Dichtungsringe24 vorgesehen. Zur erhöhten Zuverlässigkeit der Abdichtung können die als einfache Schnurringe dargestellten Dichtungsstellen 24 auch durch zwei oder drei in nahem Abstand parallel nebeneinander angeordnete Dichtungsringe gebildet sein. In dem Griffteil 4 des Durchflußmengenregelventils ist ein Stift 25 eingesetzt, der in einer Nut des Griffteiles 13 des der Regelung des Mischungsverhältnisses von Warmwasser zu Kaltwasser dienenden Ventils läuft. Die Nut ist derart begrenzt, daß, wenn der Griff 4 des Durchflußmengenventils in Schließstellung kommt, zwangläufig der Griff 13 des das Mischungsverhältnis von Warmwasser zu Kaltwasser bestimmenden Ventils in Schließstellung gebracht wird. Es fließt dann bei Wiederöffnen des Mischgeräts zunächst kaltes Wasser aus, so daß vermieden wird, daß etwa bei erneutem öffnen des Mischhahnes zu heißes Wasser abfließt. Am inneren Ende der Mutterhülse, 15, durch welche der Ventilschieber 23 des Mischventils betätigt wird, ist ein Skalenring 26 befestigt, an dem abgelesen werden kann, ob sich das Misch:ventil auf heiße oder kalte Mischung des Wassers eingestellt befindet. 27 ist ein Anschlagring mit Anschlagstift 28, der drehbar auf der Lagermuffe 3 angeordnet ist. Der Anschlagring 27 kann mittels einer Feststellschraube 29 von der das Mischgerät benutzenden Person je nach gewünschter Höchsttemperatur mit Hilfe des Skalenringes 26 eingestellt und mit der Mutterhülse 15 verbunden werden, so daß er nur bis zu einem gewissen Anschlag hin gedreht werden kann. Der Anschlagring 27 ist mittels der Feststellschraube 29 mit der Mutterhülse 15 verbunden, so daß also auch die Verdrehungsmögliehkeit des auf der Mutterhülse 15 sitzenden Griffteiles 13 des Misch:ventils begrenzt wird und eine Einstellung des Ventilschiebers 23 des Mischventils auf zu hohe Wassertemperaturen vermieden wird. 53 und 54 sind die Zuführungsstutzen für das warme bzw. das kalte Wasser. In denselben befinden sich Rückschlagventile, die aus einer Ventilkugel 30, einer Feder 32 und einer einschraubbaren Ringscheibe 31 gebildet sind. Der Ventilschieber 23 des Mischventils ist an seiner Stirnseite mit einer perforierten Platte 34, auf der ein Sieb 11 liegen kann, ab-eschlossen.
  • In Fig. 2 ist eine Thermostatpatrone gezeig die in einem Druckraum 33 ein Expansionsmedium enthält; an dem Druckraum 33 ist ein Balgen 36 angeschlossen, in dem eine Druckfeder 35 angeordnet ist, die gegen das Ende des Stößels 20 wirkt. Das Ende des Balgens 36 ist mit der perforierten Platte 34 des Ventilschiebers 23 z. B. durch Löten verbunden. An dem Ende des Stößels 20 ist eine Scheibe 37 vorgesehen, gegen welche die Thermostatdruckfeder 35 drückt.
  • Mit 38 ist in Fig. 3 der Abflußstutzen für das gemischte Wasser bezeichnet; das gemischte Wasser tritt aus dem Innenraum des Gehäuses 1 durch die öffnung 39 aus, die in Verbindung mit dem Abflußstutzen 38 steht.
  • Der Spindelteil 7 des Durchflußmengenregelventils, der im übrigen ebenso wie die Lagermuffe 3 einen Schlitz aufweist, durch welchen der den Misch:ventilschieber 23 betätigende Stift 18 hindurchgeht, trägt ein Linksgewinde, so -daß bei Linksdrehung des Griffes 4 des Durchflußmengenregelventils die Konusmernbran 8 zurückgezogen und von ihrer Sitzfläche abgehoben wird. Umgekehrt wird sie bei Rechtsdrehung des Griffes 4 gegen ihre Sitzffäche, gepreßt. Um zu verhindern, daß ein zu starkes Anpressen der Konusniembran 8 an ihre Sitziläche stattfinden kann, ist in der Halteschraube 5 des Betätigungsgriffes 4 eine Begrenzerschräube 40 angeordnet; zu diesem Zwecke hat die Halteschraube 5 ein Innengewinde, in welchem die Begrenzerschraube 40 durch Drehen von außen verstellt werden kann. Die Schraube hat an ihrem Ende eine, aufgenietete Anschlagscheibe 42 und durchsetzt eine, Ringmutter 41, die am Ende des Spindelteiles 7 des Durchflußmengenregelventils vorgesehen ist. Bei Drehen des Befätigungsgriffes 4 des Durchflußmengenre,gelventils kann daher die Konusmebran 8 nur so stark angepreßt werden, bis die Ringmutter 41 und die Anschlagscheibe 42 der Begrenzerschraube, 40 in Anschlag miteinander kommen. Ein stärkeres Anpressen der Konusmembran 8 ist nicht möglich. Beim öffnen des Durchflußmengenregelventils wird der Spindelteil 7 zurückgeschraubt, während die Begrenzerschraube 40 stehenbleibt und sich die Ringmutter 41 und Anschlagmutter 43 entsprechend voneinander trennen.
  • Fig. 5 zeigt einen waagerechten Schnitt längs durch das Gehäuse 1 in einer den Abflußstutzen 38 symmetrisch schneidenden Ebene; es ist jedoch nur das VentiIgehäuse 1 mit Gehäusefutterhülse 10 gezeigt. Zwischen Gehäusekörper 1 und Gehäusefutterhülse 10 ist ein Kanal 57 gebildet, durch welchen das ge- mischte Wasser, welches den Innenraum des Gehäuses 1 durch die Öffnung 39 der Futterhülse 10 verläßt, durch den Abflußstutzen 38 abfließen kann.
  • Das durch den Zuflußstutzen 53 zufließende warme Wasser durchläuft einen ähnlichen Kanal 58 und tritt durch eine öffnung 59 unterhalb der Ringnut 51 des Ventilschiebers 23 in den Innenraum des Gehäuses 1 ein. In gleicher Weise tritt das dem Zuflußstutzen 54 zugeführte kalte Wasser durch einen Kanal 60 und eine öffnung 61 in den Raum unterhalb der Nut 52 des Ventilschiebers 23 ein. Das in die Ringnut 52 eingetretene kalte Wasser gelangt durch eine öffnung 62 in der Gehäusefutterhülse 10, wie aus Fig. 1 zu ersehen, in einen Kanal 63, der mit der öffnung 56 in die Ventilsitzfläche mündet. Einen gleichen Weg bietet für das in die Ringnut 51 eingetretene warme Wasser die öffnung 64 in der Gehäusehülse 10, der Kanal 65 und die Austrittsöffnung 55.
  • Zu der Betätigung des erfindungsgemäßen Mischgerätes und zu seiner Wirkungsweise ist folgendes zu sagen: Der Rand der Konusmembran 8 wird durch die Lagermuffe 3 fest im Gehäuse 1 gehalten, da die Muffe 3 in das Gehäuse 1 eingesehraubt wird. Wird jetzt der Griffteil 4 gedreht, so wird die Konusmembran 8 zurückgezogen; der Spindelteil 7 des Durchflußmengenregelventils ist von dem Stift 18, der in Verbindung mit dem Stößel 20 steht, durchsetzt und kann sich daher bei Betätigung des Grifftelles 4 nicht mitdrehen. Zur Begrenzung des maximalen Anpreßdruckes der Konusmembran 8 ist die Begrenzerschraube 40 vorgesehen, die von außen leicht einsteHbar ist.
  • Die Konusmembran 8 verschließt die öffnung 55 und öffnung 56 beide für sich. Im geschlossenen Zustand besteht also keinerlei Verbindung des Warmwasserzuflusses mit dem Kaltwasserzufluß, selbst wenn die Rückschlagventile 30 in beiden Zuflußleitungen 53, 54 nicht vorgesehen wären. Die Rückschlagventile 30 sind von Wichtigkeit, wenn das Durchflußmengenregelventil geöffnet ist für den Fall, daß dann etwaige unerwünschte Druckschwankungen in den Zuleitungen auftreten sollten.
  • Die Mischung des warmen Wassers mit dem kalten Wasser wird dadurch eingestellt, daß der Ventilschieber 23 des Mischventils durch Drehen des Mischgriffes 13 verschoben wird. Das Verschieben des Ventilschiebers 23 verändert gegensinnig die Austrittsöffhungen 64 und 62, durch die das warme bzw. das kalte Wasser aus den Nuten 51 und 52 austritt. Die Betätigung des Ventilschiebers 23 erfolgt über den Stößel 20, der den Spindelteil 7 des Durchflußmengenregelventils abgedichtet durchsetzt; der Stößel 20 steht mit dem Stift 18 in Verbindung, der verdrehungssicher in zwei Schlitzen der Lagermuffe 3 geführt ist und axial durch die das Innengewinde tragende Mutterhülse 15 und den Schraubring 17 verschoben wird; der Griffteil 13, durch welchen der Ventilschieber 23 betätigt wird, ist auf der Mutterhülse 15 angeordnet. Zwei Sicherungsvorrichtungen sind vorgesehen, die das Auftreten unerwünscht hoher Mischtemperaturen verhindern. Es kann durch den Anschlagring 27 die maximale Temperatur begrenzt werden, und es kann durch den Stift 25, der an dem Griffteil 4 des Durchflußmengenregelventils angeordnet ist, sichergestellt werden, daß bei Schließen des letzteren zwangläufig das Mischventil auf Kaltwassermischung gestellt wird.
  • Durch öffnen der Gehäusekappe 2 kann- leicht eine Thermostatpatrone eingesetzt werden. Die Thermostatpatrone ist von dem abfließenden Wasser umflossen. Sie wirkt mit ihrem sich unter dem Einfluß der Temperatur verändernden Teil gegen den Ventilschieber 23 und gegen die Druckfeder 35, die durch Betätigen des Griffes 13 je nach der gewünschten Temperatur unter größerer oder kleinerer Spannung gehalten wird. Es stellt sich dann der Ventilschieber 23 auf solche Stellung ein, bei der Gleichgewicht zwischen der unter Spannung gehaltenen Feder 35 und dem Druck des Mediums in der Thermostatpatrone herrscht. Ist das abfließende Wasser zu kalt, so wird der Ventilschieber 23 so verschoben, daß das zufließende kalte Wasser stärker gedrosselt wird und der Zufluß des warmen Wassers verstärkt wird. Im umgekehrten Falle findet der entgegengesetzte Vorgang statt. Ist das Durchflußmengenregelventil geschlossen, so ist das heiße Wasser von der Therinostatpatrone ferngehalten, dieselbe steht auch nicht unter Wasserdruck, was sich günstig für ihre Lebensdauer auswirkt.
  • Die Strömung im Mischgeilät, insbesondere, auch bedingt durch die Formgebung der Membran, ist derart, daß ein Aufeinanderprallen des Warmwasser- und Kaltwasserstrahles vermieden wird; dadurch wird das Auftreten von Turbulenz vermieden, und es arbeitet das Mischgerät geräuschlos.
  • Die koaxiale Anordnung der Bedienungsgriffe hintereinander macht es möglich, daß das Mischgerät bequem von einer Hand eingestellt werden kann, was besonders bei Mischgeräten für Warmwasser-Handbrausen wichtig ist.
  • Die Verwendung des Ventilschiebers 23 gestattet in einfacher Weise den Umbau des Geräts auf therinostatische Regelung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Kaltwasser-Warrnwasser-Mischgerät, bei dem koaxial zueinander und an derselben Seite der Griff eines Durchflußmengenventils und der Griff eines das Mischverhältnis einstellenden Schiebers vorgesehen sind, wobei im Warinwasserzufluß und im KaItwasserzufluß je eine Ventilstrecke des Kolbenschiebersi vorgesehen sind, der den Warmwasserzufluß und den Kaltwasserzufluß gegensinnig regelt, und wobei hinter dem Schieber die beiden Leitungen zu der Sitzfläche des gemeinsamen Durchflußmengenventils und zu dem Mischraum geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche an dem gemeinsamen, als M.embrankonus (8) ausgebildeten Durchftußmengenventil am Stirnende einer zylindrischen Einsatzbüchse (10) angeordnet ist, die in das äußere Gehäuse (1) dicht eingepreßt ist und mit ihrer Außenwand die Kanäle (63, 65), welche die Zuflüsse zu dem Membranventil (8) bilden, mit ihrer Innenwand die Sitzfläche für den Kolbenschieber (22) abschließt, mit dem das Mischverhältnis eingestellt wird.
  2. 2. Mischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet-, daß in dem Kolbenschieber (23) zum Einstellen des Mischverhältnisses ein Thermostat angeordnet ist, der von einem der beiden koaxial zueinander angeordneten Griffe (4, 13) verstellt werden kann. 3. Mischgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Griff zum Einstellen des Mischverhältnisses betätigte Stößel (20) den Konus des Menibranventils (8) durchsetzt. 4. Membranventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Befestigung des Durchflußmengenventils (8) dienende Halteschraube (5) von außen zugänglich von einer Stellschraube (40) durchsetzt ist, welche den maximalen Anpreßdruck der Membran begrenzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 637 705, 811529; schweizerische Patentschrift Nr. 111093; französische Patentschrift Nr. 530 567; USA.-Patentschriften Nr. 2 267 976, 2 578 796.
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