DE1867468U - Mit einer gedruckten oder geaetzten schaltung sowie mit loetoesen versehene isolierstoff-traegerplatte. - Google Patents
Mit einer gedruckten oder geaetzten schaltung sowie mit loetoesen versehene isolierstoff-traegerplatte.Info
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Description
Mit einer gedruckten oder geätzten Schaltung sowie .
mit Lötösen versehene Isolierstoff-Trägerplatte
Die !Teuerung betrifft eine mit einer gedruckten oder
geätzten Schaltung versehene Isolierstoff-Trägerplatte, auf der Lötösen angeordnet sind, deren Breitseiten parallel
zur Trägerplatte liegen und die mit ihrem äußeren Teil über
den Rand der Trägerplatte vorstehen, während der innere Teil der Lötösen mittels zweier durch Durchbrüche der Trägerplatte
hindurchgreifender, abgewinkelter Halterungsansätze an der
Trägerplatte befestigt ist.
Ss ist bereits ein elektrischer Stecker mit gedruckter
Schaltung bekannt, bei dem auf die Enden der Leitungsbahnen Lötösen aufgenietet sind« Um eine einwandfreie elektrische
Verbindung zwischen den Leitungsbahnen und den Lötösen zu erzielen, sind die Nietstellen der bekannten Ausführung zusätzlich
verlötet. Nachteilig ist bei diesem bekannten Stecker der durch die BTietbefestigung bedingte, verhältnismäßig große
Mo nt ageaufwand. Da im übrigen bei dieser bekannten Ausführung
die zum Anschluß des an die Lötöse herangeführten Leitungsdrahtes bestimmte Lötstelle und die mit der lötöse verbundene
gedruckte Schaltungsbahn auf ein und derselben Seite der Isolierstoff-Trägerplatte liegen, kann es bei ungeschickter Handhabung
des Lötkolbens passieren, daß die dünne Folie der gedruckten Schaltungsbahn beschädigt wird.
Dieser letztgenannte Fachteil ist bei einer anderen be-
kannten Lötöse vermieden, die auf der der gedruckten Schaltung
abgewandten Seite der Isolierstoff-Trägerplatte hochkant angeordnet ist und lediglich mit zwei Ansätzen, nämlich einem Nietansatz
und einem zum Anschluß an die gedruckte Schaltung bestimmten Lötansatz, durch Durchbrüche der Trägerplatte hindurchgreift.
Nachteilig erscheint bei dieser Ausführung jedoch die komplizierte Art der Befestigung sowie der durch die Hochkant-Anordnung
bedingte große Raumbedarf.
Es ist weiterhin eine Lötöse für gedruckte Schaltungen bekannt geworden, deren innerer Teil mit seiner Breitseite auf der
Trägerplatte flach aufliegt, und zwar auf der der gedruckten Schaltung abgewandten Seite der Trägerplatte, die ferner mit
ihrem abgewinkelten Ende sowie einem mittleren, schlaufenartig abgewinkelten Teil durch Durchbrüche der Trägerplatte hindurchgreift
und durch umgebogene Ansätze der abgewinkelten Teile an
der Trägerplatte gehaltert ist. Diese bekannte Lötöse läßt sich zwar auf verhältnismäßig einfache Weise an der Trägerplatte befestigen,
sie besitzt jedoch den Nachteil, daß bei der Herstellung der Lötverbindung zwischen dem abgewinkelten Ende der Lötöse
und der gedruckten Schaltungsbahn letztere leicht beschädigt wird. -.- ■■;
Schließlich ist eine Lötfahnenplatte bekannt, bei der die
Enden der gedruckten Leitungsbahnen auf Vorsprüngen der Isolierstoff-Trägerplatte
angeordnet sind und unmittelbar als Lötösen dienen. Bei dieser Ausführung werden nun zwar besondere Lötösen
eingespart; es zeigt sich jedoch.beim Anlöten von Leitungsdrähten,
daß sich die Enden der gedruckten Leitungsbahnen, die in unmittelbarer Nähe der Lötstelle liegen, leicht von der Trägerplatte
lösen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung
der Mangel der bekannten Ausführungen eine mit einer gedruckten oder geätzten Schaltung versehene sowie Lötösen
tragende Isolierstoff-Trägerplatte zu entwickeln, deren Lötösen sich durch eine leichte Fertigung und Montage auszeichnen und
bei der ein Lösen der Klebverbindung zwischen der Trägerplatte
und der gedruckten Schaltung sowohl bei der Herstellung der lötverbindung zwischen der Lötöse., und der anzuschließenden
Leitungsbahn als auch beim Anlöten der Leitungsdrähte an die Lötösen vermieden ist.
Biese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß
der -innere Teil der einzelnen Lötösen auf den anzuschließenden Leitungsbahnen der Schaltung aufliegt und mit einer zur Herstellung
einer Lötverbindung zwischen den Lötösen und den Schaltungsbahnen dienenden, in an sich bekannter T/eise durch Ausscheren
des einen Halterungsansatzes gebildeten fensterartigen
Ausnehmung versehen ist.
Lötösen mit fensterartigen Ausnehmungen sind an sich aus anderem Zusammenhang bereits bekannt. Bei diesen auf einfachen
Isolierstoffplatten (ohne gedruckte oder geätzte Schaltung),
befestigten Lötösen besitzen jedoch die durch Ausscheren eines Halterungsansatzes gebildeten fensterartigen Ausnehmungen
keine funktioneile Bedeutung.
Da die Lötösen gemäß der Feuerung mit einem wesentlichen
Teil ihrer Länge unmittelbar auf der Schaltung aufliegen und nicht wie bei bekannten Ausführungen auf der anderen Seite
der Isolierstoff-Trägerplatte angeordnet sind -, wird auf sehr
einfache Weise ein abheben oder lösen der gedruckten oder geätzten
Schaltung von der Trägerplatte mit Sicherheit verhindert.
Die in der Lötöse vorgesehene fensterartige Lotausnehmung,
von der zumindest ein 'Teil über der anzuschließenden Leitungsbahn der Schaltung liegt, ermöglicht dabei auf besonders leichte
Weise die Herstellung einer ausgezeichneten Lötverbindung zwischen der Lötöse und der Leitungsbahn, Bei der neuerungsgemäßen
Ausführung kann es insbesondere nicht passieren, daß die gedrückten
odir ■geätzteif'Xe'itungsbahnen der: Schaltung bei Herstellung
der elektrischen Verbindung zwischen der Lötöse und der Leitungsbahn durch den lötkolben beschädigt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist
die Trägerplatte mit wenigstens einem Torsprung versehen, auf dem im wesentlichen der gesamte innere Teil der Lötöse aufliegt.
Die Anordnung der Lötöse auf einem Vorsprung der Trägerplatte hat den wesentlichen Vorteil, daß die elektrische Verbindung
zwischen der Schaltung und der Lötöse durch Tauchlöten hergestellt werden kann, ohne daß im übrigen an der Trägerplatte Abdeckungen
od.dgl. vorgenommen werden müßten. Zugleich mit diesem Tauchlötvorgang kann dabei das Verzinnen der freien Lötösenenden
erfolgen, wodurch ein weiterer Arbeitsgang eingespart wird.
Einzelheiten der Heuerung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele
hervor. Es zeigen:
1 eine Aufsicht auf eine gedruckte Schaltung mit zwei neuerungsgemäßen Lötösen (vor dem Tauchlöten);
Pig. 2 einen Schnitt längs der linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Heuerung, bei dem die Trägerplatte
.': mit Vorsprüngen versehen ist;
Figo 4 eine Aufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel der !Teuerung (mit .abweichend ausgestalteten
Lötösen);
._ Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4.
:Auf der Isolierstoff-Trägerplatte 1 (Fig. 1,2) sind Leitungsbahnen
2 einer gedruckten oder geätzten Schaltung vorgesehen. Auf den an den Rand der Trägerplatte herangeführten Enden
2a dieser Leitungsbahnen sind Lötösen 3 angeordnet.
Die Lötösen 3 liegen mit ihren Breitseiten parallel zur Isolierstoff-Trägerplatte 1 und bestehen aus einem über den
Band der Platte 1 vorstehenden äußeren Teil 3a und einem inneren Teil 3b. Der äußere Teil 3a ist mit einer Ausnehmung 4 versehen,
die zum Einlegen eines (nicht dargestellten) Leiterdrahtes bestimmt
ist.
Die Lötösen 3 liegen mit ihrem inneren Teil 3b unmittelbar
auf der anzuschließenden Leitungsbahn 2 der Schaltung auf und greifen mit zwei Halterungsansätzen 5>6 durch Durchbrüche 1b,1c
der Trägerplatte 1 hindurch« Die Ansätze 5»6 sind an der Unterseite
'der Isolierstoff-Trägerplatte 1 abgewinkelt (vgl» Fig. 2) und halten damit die Lötöse 3 auf der Platte 1 fest.
Der im mittleren Teil der Lötöse 3 liegende Halterungsansatz 5 ist aus dem Lötösenmaterial ausgeschert, so daß eine
fensterartige Lötausnehmung 7 gebildet wird (vgl. Fig. 1), die
über der anzuschließenden Leitungsbahn 2 liegt.
Die fensterartige Lotausnehmung 7 ermöglicht auf einfache
Weise die Herstellung einer einwandfreien Lötverbindung zwischen der Sohaltungsbalin 2 und der Lötöse 3· Erfolgt die Verlötung
mittels eines Lötkolbens, so wird dieser regelmäßig nur über •die Ausnehmung 7 (die sich hierbei mit Lötzinn füllt) geführt;
eine Beschädigung der als dünne folie ausgebildeten Schaltungsbahn 2 ist infolgedessen nicht möglich.
Da im übrigen die klammerartig umgebogenen Ansätze 5,6 die Lötösen 3 fest an die Trägerplatte 1 andrücken, kann es auch
beim Anlöten der (nicht dargestellten) Drähte in den Ausnehmungen 4 der Lötösen 3 nicht passieren, daß sich die Leitungsbahnen
2 der gedruckten oder geätzten Schaltung von der Trägerplatte 1 lösen.
Bei dem in ^ig. 3 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel
der Neuerung ist die Trägerplatte 1 mit Vorsprängen 1a versehen, auf denen die Lötösen 3 mit ihrem inneren Teil 3b
aufliegen. Die Enden 2a der Schaltungsbahnen 2 sind demgemäß bis zum äußeren i^näe der Vorsprünge 1a geführt. Im übrigen
entsprechende*!· alle Einzelheiten dem zuvor erläuterten Aus-führungsbeispiel.
Der wesentliche Vorteil der in Figo 3 dargestellten Variante
besteht darin, daß die Verlötung der Lötösen 3 mit den Schaltungsbahnen
2 durch Tauchlöten vorgenommen werden kann. Hierbei werden die Ansätze 1a der Trägerplatte 1 etwa senkrecht in
das Tauchlötbad eingeführt, wobei die fensterartige Lötausnehmung
7 beim Herausziehen der Ansätze 1a aus dem Lötbad so viel Zinn festhält, daß eine ausgezeichnete Lötverbindung
zustande kommt.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel
der Neuerung sind die durch die Durchbräche 1b, 1c der Trägerplatte 1 hindurchgreifenden abgewinkelten Lötösenansätze
5a,6a etwas abweichend ausgebildet bzw. abgewinkelt. Die fehsterartige Xötausnehmung 7a ragt hier teilweise über
den äußeren Rand der Plattenvorsprünge 1a vor.
,Der Vorteil dieser-'Ausführung liegt darin, daß sich
durch ..den über den Vorsprung 1a vorstehenden Teil der lot ausnehmung
7a eine Querschnittsverminderung der lötöse 3 ergibt,
die einen wesentlichen Teil der beim Anlöten des "Leitungsdrahtes
in der Ausnehmung 4 der lötöse entstehenden Lötwärme von der gedruckten Schaltung fernhält.
Im übrigen ist auch bei dieser Ausführung - ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 - die Breite der die
Lötösen 3 tragenden Vorsprünge 1a der Isolierstoff-Trägerplatte 1 nur wenig größer als die Breite der Lötösen 3, so daß sich
die Schaltungsbahnen 2 auch an ihren Rändern von der Trägerplatte 1 praktisch nicht ablösen können.
Claims (4)
1. Mit einer gedruckten oder geätzten Schaltung versehene Isolierstoff-Trägerplatte, auf der Lötösen angeordnet sind,
deren Breitseiten parallel zur Trägerplatte liegen und die mit ihrem äußeren Teil über den Rand der Trägerplatte vorstehen,
während der innere Teil der Iötösen mittels zweier durch .Durchbrüche der Trägerplatte hindurchgreifender, abgewinkelter
Halterungsansätze an der Trägerplatte befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Teil (3b) der einzelnen Lötösen (3) auf den anzuschließenden leitungsbahnen (2) der Schaltung aufliegt und
mit einer zur Herstellung einer lötverbindung zwischen den Lötösen und den Schaltungsbahnen dienenden, in an sich
bekannter Weise durch Ausscheren des einen Halterungsansatzes (5 bzw. 5a) gebildeten fensterartigen Ausnehmung (7 bzw. 7a)
versehen ist. ä . "'■■
2. Trägerplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens,
einen Vorsprung (la), auf dem im wesentlichen der gesamte innere Teil (3b) der Lötöse (3) aufliegt.
3. Trägerplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des die Lötöse (3) tragenden Vorsprunges (1a) nur
wenig größer als die Breite der Lötöse ist.
4. Trägerplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die fensterartige Ausnehmung (7) der Lötöse (3) ausschließlich über dem Vorsprung (la) der Trägerplatte (1)
liegt.
5o Trägerplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die fensterartige Ausnehmung (7a) der lötöse (3)
teilweise über den äußeren Hand des Vorsprunges (1a) der Trägerplatte (1) vorsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961K0038860 DE1867468U (de) | 1961-07-18 | 1961-07-18 | Mit einer gedruckten oder geaetzten schaltung sowie mit loetoesen versehene isolierstoff-traegerplatte. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961K0038860 DE1867468U (de) | 1961-07-18 | 1961-07-18 | Mit einer gedruckten oder geaetzten schaltung sowie mit loetoesen versehene isolierstoff-traegerplatte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1867468U true DE1867468U (de) | 1963-02-21 |
Family
ID=33143928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961K0038860 Expired DE1867468U (de) | 1961-07-18 | 1961-07-18 | Mit einer gedruckten oder geaetzten schaltung sowie mit loetoesen versehene isolierstoff-traegerplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1867468U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1961
- 1961-07-18 DE DE1961K0038860 patent/DE1867468U/de not_active Expired
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