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DE1114852B - Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebuehren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebuehren

Info

Publication number
DE1114852B
DE1114852B DES66252A DES0066252A DE1114852B DE 1114852 B DE1114852 B DE 1114852B DE S66252 A DES66252 A DE S66252A DE S0066252 A DES0066252 A DE S0066252A DE 1114852 B DE1114852 B DE 1114852B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
subscriber
oscillator
arrangement according
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66252A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Luscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Original Assignee
Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe des Compteurs de Geneve SODECO filed Critical Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Publication of DE1114852B publication Critical patent/DE1114852B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

Bei Femsprechanlagen ist es zur Erzeugung von Gebührenimpulsen zur Betätigung der Teilnehmer-Gebührenanzeiger und ihrer Zähler in der Zentrale bekannt, von einem Verzonungsgerät (Tarifgerät) die Zahl der zu übertragenden Impulse als Funktion der Dauer und der Entfernung der Sprechverbindung senden zu lassen (Zeitimpulszählung).
Die für die Teilnehmer-Gebührenanzeiger bestimmten Taximpulse werden in den bekannten Schaltungen von einer gemeinsamen Stromquelle über Kontakte eines Zählrelais oder eines Zählers in die Teilnehmerleitungen eingespeist. Als gemeinsame Stromquelle wird entweder das Wechselstromnetz (50 Hz) oder ein Generator höherer Frequenz über ein Sammelschienensystem verwendet. Im letzteren Falle hängt die Generatorleistung von der Netzplanung und von der Verkehrsdichte ab, d. h. von der höchstmöglichen Anzahl gleichzeitig gespeister Gebührenmelder bzw. von der Zahl der an den Generator angeschlossenen Teilnehmerleitungen. In allen Fällen sind Maßnahmen, z. B. Sperrfilter, vorgesehen, um zu verhindern, daß die Energie der Gebührenmelderimpulse nicht in die Richtung des angerufenen Teilnehmers abfließt. Erfolgt die Impulsübertragung symmetrisch über die Sprechadern a-b, wie es heute unter Verwendung einer über der Hörgrenze liegenden Taxfrequenz zum Teil durchgeführt wird, so ist dafür zu sorgen, daß die durch das Anschneiden der Sinuskurven der Taxfrequenz bei der Impulsgabe erzeugten Knackgeräusche nicht auf die Teilnehmerleitung übertragen, sondern schon bei der Einspeisung ausgefiltert werden. Diese Speisefilter sind in bekannter Ausführung mit dem Leitungssperrfilter als Amtsweiche in einem besonderen Gerät zusammengefaßt.
Nachteilig bei diesen bekannten Anordnungen ist, daß infolge der relativ starken Stromquelle bei größeren Netzen auf Grund der relativ hohen Impulsstärke der auf die Leitungen gegebenen Gebührenimpulse Störungen und sogar Schäden in den Teilnehmerleitungen im nahen Bereich der Zentrale auftreten. Die Gebührenimpulse müssen grundsätzlich auf alle Teilnehmerleitungen gegeben werden, ohne Teilnehmer mit und ohne eigenen Gebührenanzeiger zu unterscheiden. Die Kontakte des Wechselstromgenerators werden sehr schnell abgenutzt, so daß diese häufig eine Störungsquelle darstellen und wiederholt überprüft werden müssen.
Die Erfindung geht von einer Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebühren aus, in welcher Gebührenimpulse zur gleichzeitigen Betätigung des Teilnehmer-Gebührenzählers und des dem Teilnehmer in der Zentrale zugeordneten Zählers Schaltungsanordnung
zur Erfassung bzw. Anzeige
von Fernsprechgebühren
Anmelder:
Sodeco Societe des Compteurs de Geneve, Genf (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Müller-Börner,
Berlin-Dahlem, Podbielskiallee 68,
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, München 22,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 9. Januar 1959 (Nr. 68 198)
Paul Luscher, Genf (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
erzeugt werden, und kennzeichnet sich zur Vermeidung der erwähnten Nachteile dadurch, daß ein vom Tarifgerät abhängiger Schalter in einem Gleichstromkreis zur gleichzeitigen Steuerung des Teilnehmerzählers in der Zentrale und eines Oszillators vorgesehen ist und daß der Oszillatorausgang von einem vor der Zentralenschaltung liegenden Sperrfilter ohne Zwischenschaltung von Kontakten an die Teilnehmerleitung unmittelbar angeschlossen ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Oszillator bei Beginn jedes Impulses neu anschwingt, so daß ein weicher Einsatz des Wechselstromimpulses erreicht wird. Die Übertragung des durch die Rechteckform der vom Tarifgerät gesteuerten Gleichstromimpulse erzeugten Störspektrums zum Teilnehmer wird durch Umformung der Rechteckimpulse in angenäherte Trapezimpulse durch den Speiseteil des Oszillators sowie durch die Filterwirkung des Oszillators selbst infolge der selektiven Einspeisung der Taxfrequenz in die Leitung verhindert. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die Filterung der Knackgeräusche unter Verwendung von Schaltermitteln erfolgt, die gleichzeitig Teile des Oszillators sind. Ferner ist vorgesehen, Oszillator und Sperrfilter im gleichen Gerät zu vereinigen, und zwar als Generator und Amtsweiche zugleich, wodurch sich eine separate Amtsweiche erübrigt. Als Mittel zur Sperrung der Taximpulse ist zweckmäßig eine auf
109 708/71
die Taxfrequenz abgestimmte Bandsperre in die Verbindung eingebaut.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein allgemeines Schaltschema der erfindungsgemäßen Schaltanordnung,
Fig. 2 eine Variante der Schaltung zu Fig. 1,
Fig. 3 die zu den Schaubildern nach Fig. 1 und 2 gehörige Schaltung im einzelnen,
Fig. 4 eine Variante des Blockfilters der Schaltung nach Fig. 3 für den Fall, daß der Stromkreis für die Gebührenimpulse ein Phantomkreis ist,
Fig. 5 und 6 eine andere Art und Aufteilung der Wicklung η 3 als in den in Fig. 3 und 4 dargestellten Fällen.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnen α und b die Leitungen eines anrufenden Teilnehmers. Die Leitungen enden, in Richtung Zentrale gesehen, am Wähler S und in Richtung zum Teilnehmer am Telefonapparat und Gebührenanzeiger. Die beiden letztgenannten Apparate sind nicht dargestellt. Z bezeichnet den Teilnehmerzähler in der Zentrale. Die zur Steuerung des Gebührenanzeigers des Teilnehmers bestimmten Gebührenimpulse werden in einem Oszillator O erzeugt, der in einen Stromkreis geschaltet ist, welcher noch den TeilnehmerzählerZ, einen Kontakt/ und eine Gleichstromquelle enthält. In der Schaltung nach Fig. 1 liegt der Oszillator O in Serie mit dem Teilnehmerzähler Z und wird vom gleichen Strom durchflossen, nach Fig. 2 sind O und Z parallel geschaltet und liegen an derselben Spannung.
Der Kontakt /, der den Einschaltekreis des Oszillators O steuert, steht in Steuerabhängigkeit von der Relaisspule/ eines Tarifgerätes, das die Festsetzung der Gebührenimpulsfolgen als Funktion der Zone bestimmt. Bei jedem Gebührenimpuls schließt und öffnet der Kontakt/. Der OszillatorO, der den Taxwechselstrom erzeugt, ist nur bei geschlossenem Kontakt / erregt.
Die mit A bezeichnete Einheit dient einerseits zur Einspeisung der vom Oszillator herrührenden Gebührenimpulse in die Leitung«, b, andererseits enthält sie die Sperre, die die Impulse von der Zentrale fernhält.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebühren, in welcher Ge-
45 bührenimpulse zur gleichzeitigen Betätigung des Teilnehmer-Gebührenzählers und des dem Teilnehmer in der Zentrale zugeordneten Zählers erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilnehmerzähler (Z) in der Zentrale und der Oszillator (O) zur Erzeugung der Wechselstromimpulse für den Teilnehmer-Gebührenzähler in einem Gleichstromkreis liegen, der von einem Schalter (/) des Verzonungsgerätes gesteuert wird, und daß der Oszillatorausgang über ein in der Teirnehmeranschlußleitung liegendes Sperrfilter (A) ohne Zwischenschaltung von Kontakten an die Teilnehmerleitung (a, b) unmittelbar angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisung des Oszillators unmittelbar aus einer Teilwicklung (ral in Fig. 3) der Oszillatorspule vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Sperrung der Taximpulse eine auf die Taxfrequenz abgestimmte Bandsperre in die Verbindung eingeschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator und der Zähler parallel liegen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator ein Transistoroszillator ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Teilnehmerleitungen eingespeisten Wechselstromimpulse über eine einen Bestandteil der Filtersperre bildende Wicklung (rc 3 in Fig. 3) gegeben werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstrom-Gebührenimpulse in einen Phantomkreis eingespeist werden.
8. Verfahren zur Durchführung der Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger (O) und das Filter (A) in einem Behälter mit Stecken angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 826 167;
Einführung in die Fernsprechtechnik von Richard Krause, I.Teil, III. Auflage, S. 167.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 708/71 10.61
DES66252A 1959-01-09 1959-12-14 Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebuehren Pending DE1114852B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6819859 1959-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1114852B true DE1114852B (de) 1961-10-12

Family

ID=4528539

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES66252A Pending DE1114852B (de) 1959-01-09 1959-12-14 Schaltungsanordnung zur Erfassung bzw. Anzeige von Fernsprechgebuehren

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH351642A (de)
DE (1) DE1114852B (de)
FR (1) FR1242665A (de)
GB (1) GB919763A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183140B (de) * 1964-03-03 1964-12-10 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Steuerung des Gespraechszaehlers und des Gebuehrenanzeigers in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1227954B (de) * 1964-09-26 1966-11-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur UEbertragung der Zaehlimpulse zu Teilnehmer-stellen mit Gebuehrenanzeiger

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826167C (de) * 1950-01-10 1951-12-27 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgebuehrenanzeiger und Muenzfernsprecher

Patent Citations (1)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1242665A (fr) 1960-09-30
CH351642A (fr) 1961-01-31
GB919763A (en) 1963-02-27

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