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DE2039921C3 - Schaltungsanordnung zur Anschaltung mehrerer Rufleitungen an eine Rufwechselstromquelle - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anschaltung mehrerer Rufleitungen an eine Rufwechselstromquelle

Info

Publication number
DE2039921C3
DE2039921C3 DE2039921A DE2039921A DE2039921C3 DE 2039921 C3 DE2039921 C3 DE 2039921C3 DE 2039921 A DE2039921 A DE 2039921A DE 2039921 A DE2039921 A DE 2039921A DE 2039921 C3 DE2039921 C3 DE 2039921C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
circuit arrangement
ringing
counter
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2039921A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2039921A1 (de
DE2039921B2 (de
Inventor
Alfred M. Hestad
Morris Ribner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE2039921A1 publication Critical patent/DE2039921A1/de
Publication of DE2039921B2 publication Critical patent/DE2039921B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039921C3 publication Critical patent/DE2039921C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

der zeitlich gleichmäßigen Belastung eine bessere Ausnutzung der Rufstromquelle erreicht und andererseits vermieden, daß die Kontakte der zur Rufanschaltung benutzten Relais unter Last geschaltet werden, so daß keine .Schaltspannungen an diesen Kontakten auftreten und die Lebensdauer dieser Kontakte vergrößert wird.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Ausfiihrungsbcispiels der Erfindung und
Kig. 2 ein Zeiilagendiagramm, das die Zeillagen der von der in Fig. I dargestellten Schaltung erzeugten Zeichen zeigt.
In Fig.! wird ein Rufanforderungszeichen (Erde) einem Eingang 2 oder 4 einer ODER-Schaltung G 2 zugeführt, die über eine Aiisgangsleitung 6 ein Zeichen an einen Impulsgeber 8 liefert. Der Impulsgeber 8 kann eine bekannte Schaltung sein, /.. 15. eine differenzierschaltung, die auf eine vorbeslimmte Änderung der F.ingangsspannung anspricht und einen nadeiförmigen Ausgangsimpuls erzeugt. Dieser Aiisgangsinipuls wird über einen Anschluß 10 als »Stell-« oder »Rüeksiellimpuls« sowohl an einen Zahler 12. der durch sechzehn dividiert, als auch ,m -inen Folgegenerator 14 geliefert. Wenn dieser Impuls ankommt, werden sowohl der Zahler 12 als auch der Generator 14 in ihren je\ eiligen O-Zusland zurückgestellt.
Der Zahler 12 ist von bekannter Bauart und umfaßt vier Mullivibratoren. Seine Funktion besteht darin, die Impulse eines Taktgebers 16 zu empfangen und mehrere Zeitlagenimpulse an verschiedenen Ausgangen zu erzeugen. Die Zeillagen zweier solcher Impulse sind in F i g. 2, Kurven A und B, durch den 15ten und durch den Oten Impuls dargestellt. Der 15te Impuls erscheint an einem Anschluß 18 einer NAND-Schaltung G4 und zeigt an, daß an jedem Ausgang der vier Multivibratoren des Zahlers eine logische »I« ansteht; dieser Zustand »IIII« entspricht der binären Fünfzehn. In ähnlicher Weise zeigt der Ote Impuls, der an einem Anschluß 20 der NAND-Schaltung G 6 erscheint, das Vorliegen einer logischen »0« an jedem Ausgang der vier Multivibratorcn des Zählers an; dieser Zustand entspricht einer binaren Null an jedem der vier Ausgänge. An einem Anschluß 22 des Zählers 12 ist ein zusätzliches Zeichen verfügbar. Dieses Zeichen wird am Zähler 12 an der gleichen Stelle wie eines der Eingangszeichen der Torschaltung G 4 abgenommen, und es hat die Form eines Impulszuges, dessen Periode lömal sogroß ist wie die des Taktgebers 16.
Die Ausgangszeichen des Zählers 12 werden von den Anschlüssen 18, 20 und 22 über die in F i g. 1 gezeigten Leitungen zu Gliedern 14, 21 und C 8 weitc-geleitet. Der 0-lmpuls wird von dem Anschluß 20 einem Impulsgeber 21 zugeführt, der ihn auch verzögern kann. Das Ausgangssignal dieses Impulsgebers 21, das dem des Impulsgebers 8 ähnlich sein kann, ist ein in Fig. 2D gezeigter Impuls, der zu Beginn des Oten Impulses
gebildet wird. Dieser Nadelimpuls wird über einen Anschluß 23 einer Phasensteuereinrichtung 28 zugeführt. In der Phasensteuereinrichtung 28 wird der Nadclimpuls dazu verwendet, einen Multivibrator (nicht dargestellt) in einen ersten Zustand zu setzen und ein m F i g. 2E gezeigtes Ausgangszeichen zu erzeugen. Dieses Ausgangszeichen wird über einen Anschluß 30 Torschaltungen G'8, ClO, G 12 und 6'16 zugeführt. Die Phasensteuereinrichtung 28 soll verhindern, daß durch den Beginn und durch das Ende des willkürlich auftretenden Anforderungszeichens Relais R 10. R 12. R 14 und R 16 sofort, also zu den Zeitpunkten geschaltet werden, in denen ein Rufstrom vorliegt und ein Schulter 26 beim Finde des Anforderungszeichens noch nicht abgeschaltet und beim Beginn des Anforderungszei chers schon eingeschaltet ist.
Ein Folget cnerator (Zähler) 14 umfaßt zwei Multivibratoren (nicht dargestellt), die in einen ersten Zustand zurückgestellt werden, wenn ein Zeichen vom Impulsgeber 8 empfangen wird. Das Zeichen vom Ans hliiß 22 wird an der letzten Stufe des Zählers 12 abgenommen und besteht deswegen aus abwechselnd auftretenden positiven- und Frdimpiilsen, deren Dauer das lbfachc der Periode der Impulse des Taktgebers 16 beträgt. Der Folgegenerator ist so ausgebildet. d;:ß er beim Auftreten des positiv ansteigenden I eils des vom Anschluß 22 klimmenden Impulses betrieben wird, w.is bedeutet, daß lt die halbe Zeil 'ang beiriehen wild (S TaklperiodiMi). Der Folgegenerator 14 kann ,ins zwei Mullivibratoren bestehen, die über vier Leitungen Ausgangs/eichen zu den Torschaitungen G 10. G 12. C/ 14 und G 16 lielern (I ι g. 1). jede dieser f orsehultinv gen wird für die Dauer von fast genau einer Sekunde erregt, und wenn der Schalter 26 die JO-I Iz-Ruf wechsel· stromquelle 24 abgeschaltet hat, werden die Kontakte der zugeordneten Relais «10. K 12. K 14 und R \h während der Periode, die der Zählerslelliing 15 entspricht, geöffnet und während der Penode, die der Zählerstellung 0 entspricht, geschlossen. Auf dk-si· Weise wird der Rufstrom verschiedenen Ruflasten /- 10. L 12, /. 14. /. 16 nacheinander zugeführt, ohne die Relaiskontakte (Teiiiasischalter) /· 10. λ 12. r 14 und /· 16 zu beschädigen. Der von der KufstrouK|ucl!c 24 gelieferte 30-Hz-Rufslrom wird bei Spannunyen von 110 V über einen Schalter 26 zugeführt, der aus zu ei gesteuerten Sili/.iumgleichrichicin gebildet ist. Der Schalter 26 wird von der Torschaltung G'8 gesteuert, die wiederum durch die Zeichen auf den Anschlüssen 18, 20 und 30 gesieuert wird. Diese Zeichen bewirken. duH der Schalter 26 einen Stromfluß von der Rufstromquelle 24 zuläßt wie es in F i g. 2C gezeigt ist. Aus der Zeichnung geht klar hervor, daß tier Schalter 2b während des größten Teils jeder Sekunde einen Rufstromfluß ermöglicht, daß er aber beim Eintreffen der Impulse 15 und 0 durch die Torschallungen G'4 und G6 abgeschaltet wird und daß während dieser Zeit die Rclaiskontakte zu den betreffenden Lasten geötfnet und geschlossen werden, wie es z. B. die Kurven /und G in F i g. 2 zeigen.
Hierzu 2 Blatl Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Anschaltung mehrerer Rufleitungcn an eine Rufwechselstromquelle zwecks Übertragung von Rufzeichen, die jeweils durch einen Wellenzug der Rufwechselstromquelle bestimmter Dauer gebildet sind und denen jeweils eine Rufpause mit der Dauer eines etwa w-fachen der Rufzeichendauer folgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rufleitungen in η + I Gruppen (L 10, L 12. L 14, /. 16) eingeteilt sind, daß jede Rufleitungsgruppe über die Schaltstrecke (r 10 ... rib) eines dieser Gruppe individuell zugeordneten steuerbaren Teillastschalters (R 10... R 16) und über die Schaltstrecke eines für alle Rufleitungen gemeinsamen steuerbaren Schalters (26) mit der Rufwechselsiromquelle (24) verbindbar ist, daß ein an einem Taktgeber (16) angeschlossener, zur Steuerung der Teillastschal'.er und des gemeinsamen Schalters dienender und zyklisch umlaufender Zahler (12) vorgesehen ist, daß zur Kennzeichnung wenigstens zweier besonderer, aufeinanderfolgender Schritte (15,0) des Zahlers dienende Spaltmittel (G 4, (7 6) an den Zähler (12) angeschlossen sind, die ausgangsseitig mit einem Steuereingang des gemeinsamen Schalters (26) verbunden sind und diesen Schulter für die Dauer der beiden besonderen Zahlerschritte sperren, und daß ein ein Zählvolumen von /) + I aufweisender weiterer Zähler (14) an einen beim Wechsel vom ersten besonderen auf den zweiten besonderen Zählerschritt ein Zählsignal abgebenden Ausgang (22) des Zählers (12) angeschlossen ist, der ausgangsseitig derart mit den Steuereingängen der Teillastschalter (R 10 ... R 16) verbunden ist, daß diese Schalter abwechselnd und aufeinanderfolgend und jeweils für etwa die Rufzeichendauer erregt werden, wobei die An- und Abschaltung der Teillastschaltcr zum Zeitpunkt des vorgenannten Zählerschrittweehsels veranlaßt werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, dal) abhängig vom Erreichen des zweiten besonderen Zählerschritts (»0«) und vom Vorhandensein eines Rufanforderungszeichens (2 bzw. 4) eine Phasensteuereinrichtung (28) angesteuert wird, die bei ihrer Ansteuerung die Steuerung (G 10 bis G 16) der Teillastschalter (r 10 bis r 16) und die Steuerung (GS) des gemeinsamen Schalters (26) freigibt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß d;r erste Zähler (12) und der /.weite Zähler (14) abhängig vom Beginn eines Rufanforderungszeichens über einen Impulsgeber (8) rückstellbar sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schaltmittel durch zwei NAND-Schaltungen (G 4, G 6) gebildet sind, von denen die eine (G 4) beim Erreichen des letzten Schrittes (15) und die andere (G6) beim Erreichen des ersten Schrittes (0) des ersten Zählers (12) anspricht und daß die Ausgänge dieser NAND-Schaltungen durch eine UND-Schaltung ^fTr 8) verknüpft sind, deren Ausgang mit dem Steuereingang des gemeinsamen Schalters (26) verbunden ist.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Anschaltung mehrerer Rufleitungen an eine Rufwechselstromquelle zwecks Übertragung von Rufzeichen, die jeweils durch einen Wcllenzug der Rufwechselstroms auelle bestimmter Dauer gebildet sind und denen jeweils eine Rufpause mit der Dauer eines etwa ;i-fachen der Rufzeichendauer folgt.
In jeder Fernsprechvermittlungsanlage gibt es eine Stromquelle für die Rufzeichengabe für zu rufende
ι» Teilnehmer. In vielen bekannten Fernsprechvermittlungsanlagen werden große Rufstromquellen mit gefährlich hohen Spannungen verwendet, die den Strom für die Rufzeichengabe an jeden der zu rufenden Teilnehmer liefert. In einer Vermittlungsanlage mit
is starkem Verkehr ist ein solcher Rufzeichengeber gewöhnlich sehr groß und sehr teuer. Es gibt andere Systeme, bei denen mehrere Rufstromqucllen verwendet werden. Bei diesen Systemen ist zwar keine starke Stromquelle notwendig, sie erfordern aber mehrere kleinere Rufmaschinen und eine Hilfseinrichtung. Für die Rufanschaltung können Relais verwendet sein, deren Kontakte stark abgenutzt werden, da sie einen starken Strom unterbrechen und wiedereinschalten müssen.
i.i Durch die deutsche Auslegeschrift 10 57 661 ist eine Schaltungsanordnung .'.um Erzeugen wiederkehrender Impulsgruppen, insbesondere für elektronische Ruf- und Signalmaschinen, bekannt, bei der auf mehreren Ausgangsleitungen ihnen zugeordnete Impulsmuster,
3" beispielsweise aus Morse-s oder Morse-t, auftreten. Eine solche Schaltungsanordnung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Durch die deutsche Auslegeschrift Il 15 795 ist eine Schaltungsanordnung zur periodischen Erzeugung von Impulsen auf mehreren Ausgangsleitungen mit Hilfe einer binären Zählkette bekannt, bei der eine Überschneidung von Impulsen vermieden werden soll, die an mehreren Ausgangsleitungen nacheinander in Erscheinung treten. Zur Erzielung zeitlicher Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen auf den Ausgangslei-Hingen ist zwischen einem Taktgeber und dem Eingang der Zählkette ein Multivibrator angeordnet, der veranlaßt, daß periodisch sämtliche Ausgangsleitungen kurzzeitig kurzgeschlossen werden. Auch eine derartige Schaltungsanordnung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Ferner ist es in Zeitmultiplex-Vermittlungsanlagen üblich. Ruftöne in der dem betreffenden Teilnehmer jeweils zugeordneten Zeitlage an die Leitung zu legen;
5" auf diese Weise werden aber nicht Rufzeichen zur Weckerbetätigung zum Teilnehmer übertragen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, die einerseits die Verwendung einer einzigen starken Rufstromquelle, aber auch die Verwendung vieler schwacher Rufstromquellen vermeidet und die andererseits Kontakte von zur Rufanschaltung benutzten Relais gegen hohe Überspannungen schützt.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch I
ho dargelegten Merkmale erreicht.
Diese Schaltungsanordnung führt abhängig von einem Anforderungszeichen den Rufstrom nacheinander von einer einzigen (schwachen) Rufstromquelle zu mehreren l.citungsbündeln (Rufleitiingsgruppen) und
'"· verhindert, daß die Rufstrome in denjenigen Zeitpunkten über die Kontakte der zur Rufanschaltung benutzten Relais geleitet werden, in denen diese Kontakte sich öffnen oder schließen. Dadurch wird einerseits inlolce
DE2039921A 1969-08-22 1970-08-11 Schaltungsanordnung zur Anschaltung mehrerer Rufleitungen an eine Rufwechselstromquelle Expired DE2039921C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US85217269A 1969-08-22 1969-08-22

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2039921A1 DE2039921A1 (de) 1971-03-04
DE2039921B2 DE2039921B2 (de) 1977-07-21
DE2039921C3 true DE2039921C3 (de) 1978-03-02

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