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DE1114545B - Elektronisch steuerbares Daempfungsglied zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen - Google Patents

Elektronisch steuerbares Daempfungsglied zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen

Info

Publication number
DE1114545B
DE1114545B DED27288A DED0027288A DE1114545B DE 1114545 B DE1114545 B DE 1114545B DE D27288 A DED27288 A DE D27288A DE D0027288 A DED0027288 A DE D0027288A DE 1114545 B DE1114545 B DE 1114545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transformer
electronically controllable
alternating voltages
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27288A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Joachim Wilken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED27288A priority Critical patent/DE1114545B/de
Publication of DE1114545B publication Critical patent/DE1114545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Elektronisch steuerbares Dämpfungsglied zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen Die bisher verwendeten Schaltungen zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen weisen noch verschiedene Nachteile auf oder erfordern einen verhältnismäßig großen Aufwand.
  • Im Niederfrequenzgebiet werden vielfach elektrisch gesteuerte Dämpfungsglieder verwendet, die als Spannungsteiler oder Brückenschaltungen geschaltet sind. Sie enthalten einen oder mehrere spannungs-oder stromabhängige Widerstände, deren Größe nach Maßgabe der gewünschten Regelung durch eine Hilfsspannung verändert wird, die ihrerseits aus der Eingangsspannung des Reglers (Vorwärtsregler) oder der Ausgangsspannung (Rückwärtsregler) hergeleitet wird. Nachteilig bei diesen Schaltungen, die nichtlineare Widerstände, z. B. Dioden oder Elektronenröhren, enthalten, sind die hierdurch hervorgerufenen relativ hohen Verzerrungen der regelnden Spannung. Die bekannte Maßnahme, die Verzerrung dadurch hinreichend klein zu halten, daß die nichtlinearen Widerstände von nur kleinen Wechselströmen durchflossen werden, hat einen entsprechend großen Aufwand an nachträglicher Verstärkung zur Folge.
  • Andere bekannte Regelschaltungen für nieder-oder hochfrequente Wechselspannungen nutzen die mit der Gitterspannung veränderbare Verstärkung von Elektronenröhren aus, vorzugsweise von solchen mit annähernd exponentiell verlaufender Kennlinie. Auch hier besteht der Nachteil einer Verzerrung der zu regelnden Spannun& die mit wachsender Eingangsspannung ansteigt, da dann immer stärker gekrümmte Teile der Kennlinie benutzt werden müssen.
  • Noch andere Regelschaltungen nutzen die Temperaturabhängigkeit des Widerstandes gewisser Materialien aus. Die Nachteile dieser Methode sind relativ großer Leistungsbedarf für das Aufheizen der Widerstände und die Trägheit der Anordnung, d. h. eine verhältnismäßig kleine erreichbare Regelgeschwindigkeit. Derartige mit Thermistoren ausgerüstete Regel-Schaltungen hat man auch schon als Brückenschaltungen aufgebaut (USA.-Patentschrift 2 757 333). Die Brückenzweige derartiger Brückenschaltungen bestehen z. B. aus der mit einer Mittenanzapfung versehenen Sekundärwicklung eines an der zu regelnden Eingangsspannung liegenden Übertragers sowie aus einem festen und einem elektronisch steuerbaren Widerstand, nämlich dem Thermistor. Eine solche Anordnung weist zwar eine bessere Regelcharakteristik als einfache Spannungsteilerschaltungen auf. Bei ihr wird aber immer noch eine ins Gewicht fallende Leistung benötigt, und die Trägheit des Thermistors verhindert eine schnelle Regelung.
  • Die Erfindung geht von einer solchen Brücken-Schaltung aus. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Gegentakt arbeitende Brückenschaltungen mit einem gemeinsamen Eingangsübertrager mit zwei -jeweils mittenangezapften Sekundärwicklungen und einem gemeinsamen Ausgangsübertrager vorgesehen sind, dessen mittenangezapfte Primärwicklung mit ihren Enden an die Mittenanzapfungen der Sekundärwicklungen des Eingangsübertragers angeschlossen ist, und daß die Steuergitter zweier mit ihren Anoden-Kathoden-Strecken als elektronisch steuerbare Widerstände benutzter Trioden parallel an einer aus der zu regelnden Spannung abgeleiteten Steuerspannung liegen. Mit der erfindungsgemäßen Schaltung wird mit geringem Aufwand ein großer Regelbereich bei kleinen Verzerrungen erzielt, wobei keine Zugeständnisse an die Forderung nach einer hohen Regelgeschwindigkeit gemacht werden müssen.
  • Im nachfolgenden wird die Erfindung an Hand eines Schaltbildes näher erläutert.
  • Wie die Figur zeigt, besteht jede der beiden Brückenanordnungen aus jeweils den beiden Hälften der Sekundärseite eines Übertragers Ü1 und den beiden Widerständen R1 und R2, die einander gleich sind. Parallel zum Widerstand R2 liegt jeweils als steuerbarer Widerstand die Anoden-Kathoden-Strecke einer Doppeltriode. Parallel zum Widerstand R1 liegt jeweils ein die Röhrenkapazität nachbildender kleiner Kondensator C,. Bei G wird die regelnde, gegenüber dem Bezugspunkt negative Spannung zugeführt, die bei Reglern für automatische Konstanthaltung in bekannter Weise aus der zu regelnden Wechselspannung erzeugt wird. Durch eine feste Hilfsspannung U in der Figur durch eine Batterie angedeutet, kann der Einsatzpunkt der Regelanordnung und die verbleibende Restschwankung bei Konstanthaltern beeinflußt werden. Die Widerstände Rk und G, die nicht an der Brückenabstimmung beteiligt sind, verhüten in bekannter Weise eine Überlastung der Röhre.
  • Es ist sofort ersichtlich, daß bei geeigneter Dimensionierung eine relativ kleine Steuerspannung an G, die zudem keinen Strom an das Regelglied zu liefern hat, das Brückengleichgewicht herzustellen vermag, indem sie die beiden Röhrenstrecken sperrt; so daß zwischen Eingang und Ausgang eine unendlich große Dämpfung auftritt. Bei fehlender Regelspannung an G führen die Röhren ihren vollen Strom, ihr Widerstand besitzt sein Minimum, beide Brücken sind verstimmt, und die Dämpfung zwischen Eingang und Ausgang hat ihren minimalen Wert, der durch das Übersetzungsverhältnis des Doppelübertragers Ü 1 in weiten Grenzen gewählt werden kann. Schon die Verzerrungen einer einfachen Brücke in dieser Anordnung sind stets klein, denn bei kleiner Eingangsspannung sind die Röhren gut leitend und nur geringfügig nichtlinear, bei großer Eingangsspannung wirkt der Widerstand R2 stark linearisierend, wenn der Röhrenwiderstand größer als R2 wird.
  • Die noch verbleibende geringe Verzerrung im Übergangsgebiet und die Tatsache, daß während des Regelvorganges die Änderung des Röhrengleichstroms auf den nachgeschalteten Verstärker am Ausgang des Regelgliedes einwirkt, werden durch die angewandte Gegentaktschaltung beseitigt. Bei richtiger Polung der Sekundärseiten des Übertragers ü1 verschwinden am Ausgang von Ü 2 sowohl die Spannungsstöße infolge des Regelvorganges als alle geradzahligen Oberwellen der Eingangsspannung. Durch die Gegentaktschaltung kann außerdem die Arbeitskennlinie für die regelnden Röhren günstiger als bei Eintakt betrieb gelegt werden, und die Anodenstromquelle A hat eine entsprechend niedrigere Spannung zu liefern, so daß mit kleineren Regelspannungen der gleiche Regelbereich beherrscht werden kann. Der Aufwand ist insgesamt kaum größer als der einer Eintakt schaltung, da aus Symmetriegründen mit Vorteil eine Doppelröhre verwendet wird.
  • Wenn der nachgeschaltete Verstärker mit einer Gegenkopplung versehen wird, läßt sich nach einem Anwendungsbeispiel für die Erfindung das verzerrende Regelglied in an sich bekannter Weise in den Gegenkopplungsweg mit einbeziehen, so daß die an sich ,schon kleinen Verzerrungen weiter herabgesetzt werden. Dies ist besonders vorteilhaft, weil das Regelglied mit wachsender Eingangsspannung und höherer Dämpfung für den nachgeschalteten Verstärker einen wachsenden Quellwiderstand darstellt, so daß die Spannungsteilung im Gegenkopplungszweig in der gewünschten Richtung geändert, die Gegenkopplung mithin erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronisch steuerbares Dämpfungsglied zur verzerrungsfreien Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen als Brückenschaltung, deren Zweige aus der mit einer Mittenanzapfung versehenen Sekundärwicklung eines an der zu regelnden Eingangsspannung liegenden übertragers sowie aus einem festen und einem elektronisch steuerbaren Widerstand bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Gegentakt arbeitende Brückenschaltungen mit einem gemeinsamen Eingangsübertrager mit zwei jeweils wittenangezapften Sekundärwicklungen und einem gemeinsamen Ausgangsübertrager vorgesehen sind, dessen wittenangezapfte Primärwicklung mit ihren Enden an die Mittenanzapfungen der Sekundärwicklungen des Eingangsübertragers angeschlossen ist, und daß die Steuergitter zweier mit ihren Anoden-Kathoden-Strecken als elektronisch steuerbare Widerstände benutzter Trioden parallel an einer aus der zu regelnden Spannung abgeleiteten Steuerspannung liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 830 528; USA: Patentschrift Nr. 2 757 333; deutsche Patentanmeldung S 10227 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 7. 2. 1952); »Journal of Scientific Instruments«, 1951, S. 332.
DED27288A 1958-01-29 1958-01-29 Elektronisch steuerbares Daempfungsglied zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen Pending DE1114545B (de)

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DE1114545B true DE1114545B (de) 1961-10-05

Family

ID=7039196

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DED27288A Pending DE1114545B (de) 1958-01-29 1958-01-29 Elektronisch steuerbares Daempfungsglied zur Konstanthaltung von Nachrichtenwechselspannungen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE830528C (de) * 1949-11-19 1952-02-04 Lorenz A G C Anordnung zur Bildung einer durch kurzzeitige Impulse unbeeinflussten Regelspannung
US2757333A (en) * 1953-12-22 1956-07-31 Lenkurt Electric Co Inc Pilot regulator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE830528C (de) * 1949-11-19 1952-02-04 Lorenz A G C Anordnung zur Bildung einer durch kurzzeitige Impulse unbeeinflussten Regelspannung
US2757333A (en) * 1953-12-22 1956-07-31 Lenkurt Electric Co Inc Pilot regulator

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