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DE1014224B - Schaltung zur Erzeugung einer von einer vorgegebenen Gleichspannung logarithmisch oder exponentiell abhaengigen Gleichspannung - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung einer von einer vorgegebenen Gleichspannung logarithmisch oder exponentiell abhaengigen Gleichspannung

Info

Publication number
DE1014224B
DE1014224B DEN9607A DEN0009607A DE1014224B DE 1014224 B DE1014224 B DE 1014224B DE N9607 A DEN9607 A DE N9607A DE N0009607 A DEN0009607 A DE N0009607A DE 1014224 B DE1014224 B DE 1014224B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
circuit
logarithmic
resistor
dependent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN9607A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Rolf Cruel
Hans-Heinrich Lammers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
Original Assignee
NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS filed Critical NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
Priority to DEN9607A priority Critical patent/DE1014224B/de
Publication of DE1014224B publication Critical patent/DE1014224B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
    • H03G7/06Volume compression or expansion in amplifiers having semiconductor devices

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Schaltung zur Erzeugung einer von einer vorgegebenen Gleichspannung logarithmisch oder exponentiell abhängigen Gleichspannung Zur Erzeugung einer von der Eingangsspannung logarithmisch oder exponentiell abhängigen Ausgangsspannung, wie sie beispielsweise für Aussteuerungsmesser und Dyn.amikragelschaltungen be- nötigt wird, werden bekanntlich vor allem zwei Verfahren verwendet. Bei dem einen Verfahren entsteht durch eine Reihenschaltung eines Festwiderstandes und eines spannungsabhängigen Widerstandes, z. B. einer Diode, an dem spannungsabhängigen Widerstand eine zur Eingangsspannung nichtlineare Ausgangsspannung, die in einem bestimmten Bereich logarithmisch von der Eingangsspannung abhängt. Andererseits entsteht an dem Festwiderstand in einem anderen Bereiche eine exponentiell abhängige Ausgangsspannung. Durch Hintereinanderschaltung einer größeren Anzahl solcher Spannungsteiler läßt sich damit über einen Bereich von etwa 3 bis 4 Dekaden eine logarithmische bzw. exponentifelle Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Eingangsspannung erziel-ein. Spie wird im wesentlichen bei der logarithmischen Spannungsabhängigkeit für Pegelmesser im Tonfrequeuzgebiet und für Kompressoren. verwandt. Die exponentielle Spannungsabhängigkeit findet ihre Anwendung im Dynamikexpander. Ein wesentlicher Nachteil dieser Schaltung ist der mit zunehmen-dem Pegel sinkende Eingangswiderstand, weiterhin wird durch die Reihenschaltung mehre;rer solcher Teiler die am Ausgang zur Veirfügung stehende Meißspannung sehr klein.
  • Die zweite Möglichkeit besteht in der Verwendung von Regeilröhren, das sind Elektronenröhren., deren Steilheit nahezu exponentiell von der angelegten Gittervorspa.nn:ung abhängt. Die Funktionsweise dieser Schaltung beruht darauf, daß man die in der Röhre verstärkte Eingangsspannung nach der Gleichrichtung zur Steuerung der Gittervorspannung der Regelröhre zurückführt, wodurch je nach Pel.ung und Vorwahl der ohn.eEingangssignal eingestellten Gitte@rvorspannung eine nahezu exponentielle oder logarithmische Verstärkung des Eingangssignals erzielt werden kann. Die. Ausgangsspannung der Regelröhre wird dann einem M.eßwerk zur Anzeige zugeführt. Der Vorteil dieser Schaltung liegt in. dem erreich.-baren hohen Eingangswiderstand, de;r mit der erstem. Schaltung ohne Vorverstärkerröhren nicht etrzielbar ist. Die Nachteile liegen in den hohen. Anforderungen an die Stabilisierung der für die- Regeilröhreu erforde:rlichen Gleichspannungen und der Heizung, außerdem an der zeitlichen Änderung de--r Regelkennlinie der Elektronenröhre.
  • Zur Vermeidung der vorstehend beschriebenen Nachteile wird bei einer Schaltung zur Erzeugung einer von einer vo,rgegebenen Gleichspannung, bzw. von einer aus einer vorgegebenen Wechselspannung abgeleitete. Gleichspannung, logarithmisch oder exponentiell abhängigen Gleichspannung, unter Verwendung eines spannungsabhängigen Spannungsteilers erfindungsgemäß vorgeschlagen., daß in Reihe mit dem Widerstand oder Anzeigelinstrument, an dem die logarithmische öder exponentieille Spannung auftritt, ein Transistor so geschaltet ist, daß sich durch den spannungsabhängigen Spannungs.te;iler die Vorspannung für die Basis des Transistors mit zunehmender angelegter Gleichspannung nichtlinear verändert, so daß der als Vorwiderstand wirkende Innenwiderstand der Emitter-Kollektor-Strecke, bezogen auf die angelegte Gleichspannung, einen logarithmischen oder exponentiellen Verlauf erhält.
  • Die neue Logarithmierungsschaltung hat den Vorteil, d.aß der Eingangswiderstand mit zunehmender angelegter Spannung anwächst: hierdurch wird der vorgeschaltete Generator- in erwünschter Weise entlastet. Weiterhin ergibt sich die Möglichkeit, mit sehr geringem Aufwand eine logarithmische oder exponeintielle Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Eingangsspannung über einen Bereich von 3 bis 4 Dekaden zu erzielen, ohne daß neben der Meßspann.ungsquel.le noch weitere Spannungs- oder Stromquellen zum Betrieb des Transistors erforderlich sind. Weitere Vorteile sind die leichte Einstellba.rkeit des Durchlaßwiderstandes für einen bestimmten Pegel sowie .die Möglichkeit, den Widerstandsverlauf in genvissen Grenzen zu verändern. Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der neuen Schaltung.
  • Die- Fig. 1 gibt eine einfache Schaltung wieder. Sie besteht aus eiirrem Widerstand oder Meßinstrumemt 1, einem Transistor 2, eineue spannungsabhängigen Widerstand 3 und einem Festwiderstand 4. Der letzteres kann jedoch noch zur Erzielung extremer Steilheit durch einem spannungsabhängigen Widerstand ersetzt werden, dessen. Widerstand mit zunehmender Spannung ansteigt (Sperrichtung einer Diode). Als spannungsabhängigen Widerstand 3 wird man im allgemeinen eine Diode oder einen. anderen spannungsabhängigen Widerstand, dessen Widerstand mit zunehmender Spannung sinkt, verwenden. Diese Schaltung hat folgende Funktionsweise: Der Spannungsteiler 3, 4 bestimmt die Vorspannung der Basis 8 des Flächentranssiisto@rs 2 und damit den Innenwiderstand der E.mitter-Kollektor-Strecke 6, 7. Durch die Nichtlinea-rität des Spannungsteilers 3, 4 in Zusammenhang finit dem Kenulinienfeld des Transistors 2 ergibt sich eine logarithmische Abhängigkeit des Innenwiderstandes des. Transistors, und zwar steigt dieser m-it zunehmender Eingangsspannung. Dadurch ergibt sich an, dem Meßinstrument bzw. Widerstand 1 eine logarithmische Abhängigkeit des Stromes von der angelegten. Gleichspannung. Diese logarithmische Abhängigkeit umfaßt eine Bereich von 3 bis d Dekaden je nach der Höhe der Eingangsspannung. Durch den Widerstand 4 ist eine leichte Einstellmöglichkeit auf einen bestimmten Strom im Widerstand. bzw. Instrument 1 bei einer vorgewählten Spannung gegeben.. Das Charakteristische dieser Schaltung ist, daß der Eingangswiderstand mit zunehmender Spannung ansteigt, im Gegensatz zu der zuerst gemannten bekannten Schaltung mit Dioden und Festwiderständen. Dies ist sehr vorteilhaft, da dann bei größeren Pegeln: eine Entlastung des vorgeschalteten Generators eintritt. Die Grenzen der Logarithmierung sind einerseits gegeben durch die Charakteristik des spannungsabhängigen Widerstandes. 3, für den man zweckmäßig ebne Flächendiode in. Durahlaßrichtung verwendet, da diese sehr genau denn Exponentialgesetz gehorcht. Andererseits ist die Grenze der Logarithmierung durch den Widerstand 1 gegeben, der an der oberen Grenze des Aus:steu erungsbereiches eine Spreizung der Logarithmierung zu einer Linea,ris,ierung hin bewirkt. Dieser Fall isst bei den üblichen Aussteuerungsmessern erwünscht, da dadurch eine bessere Kontrolle der maximalen Aussteuerung ermöglicht wird.
  • Zur Erzielung einer exponentiellen. Anzeige sind dic Widerstände 3 und 4 zu vertauschen bzw. der nichtlineare Widerstand 3 durch einen nichtlinearen Widerstand mit umgekehrter Charakteristik zu ersetzen. Ebenso ist selbstverständlich bei beiden Schaltungen eine Versetzung des Widerstandes bzw. Meßinstrumentes 1 hinter den Kollektor möglich.
  • Für die logarithmische Anzeige eines Pegels, wie sie z. B. in Aussteuerungsmessern erwünscht ist, wird im allgemeinen ein Meßinstrument verwendet. Dieses besitzt auf Grund seiner ballistischen -Eigenschaften eine bestimmte Trägheit, die bei kurzzeitigen. Pegeländerungen. eine genaue Anzeige; nur biss zu einer Mindestimpulsdauer zuläßt. Dadurch wird bei Impulsen, die: unterhalb dieser Mindestimpuls.dauer liegen, eine bestimmte Unteranzeige des wirklichen Pegels bewirkt. Die neue Schaltung gibt nun eine einfache Möglichkeit, diese nachteiligen ballistischen Eigenschaften der Anzeigeinstrumente kn. einen bestimmten Maße zu kompensieren und dadurch die Fehlanzeige .sehr kurzzeitiger Impulse zu verringern. Dies geschieht durch die Einschaltung eines Kondensators 5 parallel zur Strecke Kollektor 7 - Basis. B. Die: sich daraus bei der Aufladung ergebende Zeitkonstante des RC-Gliedes 3, 5 bewirkt eine zeitliche Verzögerung der Logarithmii@erung der Eingangsspannung, indem die Basis bei einem Spannungsanstieg zunächst noch entsprechend der Zeitkonstante auf einem hohen Spannungswert gehaltem wird, so da,ß der Innenwiderstand der Emitter-Kollektor-Stre-cke zunächst klein bleibt und dadurch das Instrument 1 einen größeren Strom erhält, als der logarithmierten Eingangsspannung entspricht. Hierraus ergibt sich eine Kompensation der nachteiligen ballistischen Eigenschaften des Anzeigeinstrumentes. Gleichzeitig erreicht man durch den Einbau des Kondensators. 5 eine nahezu gleichmäßige Rücklaufgeschwindigkeit für das Anzeigeinstrument, da bei der Verkleinerung :des Eingangspegels (Entladung) die Basis mit einer zeitlichen Verzögerung, entsprechend der Zeitkonstante des RC-Gliedes 4, 5 den dem Eingangspegel entsprechenden Wert des logarithmischen Spannungsteilers annimmt. Ohne diesen Kondensator würde sich auf Grund des abnehmenden Widerstandes der Emitter-Kollektor-Strecke bei sinkendem Pegel eine nach kleinem Eingangspegeln zu zunehmende Rücklaufgeschwindigkeit ergeben, die im allgemeinen nicht erwünscht ist.
  • In der Fig. 2 ist eine Schaltung wiedergegeben, die es erlaubt, den Verlauf der Logarithmierung in ge` wissen Grenzen zu verändern. Das Meßinstrument 1 liegt hier in der Kollektor-Strecke des Transistors; dies ist unter Umständen auch in der Schaltung nach Fig. 1 zweckmäßig, wenn eine Bedämpfung des Instrumentes durch die niederohmige Emitter-Basis-Strecke vermieden werden soll. Die Beeinflussung des Logarithrnierungsverlaufs erfolgt durch dem, Regelwiderstand 9, der erstens eine Vergrößerung des Widerstandes der Emitter-Basis-Strecke bewirkt, die dem nichtlinearem Widerstand 3 parallel geschaltet ist. Außerdem bewirkt der Widerstand. 9 eine Stromgegenkopplung des Transistors, die seine Empfindlichkeit gegen die in den nichtlinearen Spannungsteiler 3, 4 gebildeten Steuerspannungen verringert. Der Widerstand 4 ist bei dieser Schaltung regelbar ausgeführt, um die Empfindlichkeit der Schaltung nach .der dem vorgewählten Logarithrnierungsverlau.f entsprechenden Einstellung .des Widerstandes- 9 wieder auf dem gewünschten Wert zu bringen. Die übrigen Bezugsziffern haben die gleiche Bedeutung wie in Fig. 1.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltung zur Erzeugung einer von einer vorgegebenen Gleichspannung bzw. von einer aus einer vorgegebenen Wechselspannung abgeleiteten Gleichspannung logarithmisch, oder exponentiell abhängigen. Gleichspannung unter Verwendung eines spannungsabhängigen Spannungsteilers, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Widerstand oder Anzeigeinstrument (1), an denn die logarithmische oder exponentielle Spannung auftritt, ein Transistor (2) so geschaltet ist, daß sich durch den spannungsabhängigen Spannungsteller (3, 4) die Vorspannung für die: Basis (8) des Transistors mit zunehmender angelegter Gleichspannung nichtlinear verändert, so daß der als Vorwiderstand wirkende Innenwiderstand der Emitter-Kollektor-Strecke (6, 7), bezogen auf die angelegte Gleichspannung; einen logarithmischen oder exponentiellen Verlauf erhält.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ß .der zwischen Basis (8) und Kollektor (7) liegende Teil des Spannungsteilers mit einem Kondensator (5) überbrückt ist, der zur Kompensation der ungenügenden ballistischen Eigenschaften. des :Vleßinstrumsntes eine zeitliche Verzögerung der logarithmischen oder exponentiellen Regelung bewirkt.
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die E.mitter-Strecke des Transistors ein regelbarer Widerstand (9) eingeschaltet ist und der lineare Widerstand (4) des Bas:sspa,nnungs.teilers regelbar ausgeführt ist. In. Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 234 382; »Frequenz«, Bd. 4, 1950, S. 147.
DEN9607A 1954-10-16 1954-10-16 Schaltung zur Erzeugung einer von einer vorgegebenen Gleichspannung logarithmisch oder exponentiell abhaengigen Gleichspannung Pending DE1014224B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135968B (de) * 1958-02-08 1962-09-06 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Verstaerkungsregelung mittels eines Spannungsteilers, insbesondere in Empfaengern mit Transistoren
DE1153083B (de) * 1958-02-25 1963-08-22 Dictaphone Company Ltd Schaltung zur Regelung und Begrenzung der Amplitude von Wechselspannungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH234382A (de) * 1942-03-31 1944-09-30 Soc Ind Des Procedes Loth Vorrichtung mit Verstärkerröhren zur Erzeugung eines von einer Spannung exponential abhängigen Stromes.

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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