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DE1114459B - Haspel, insbesondere Drehkorbhaspel, dessen Ringraum von zwei Wickelstabreihen gebildet wird - Google Patents

Haspel, insbesondere Drehkorbhaspel, dessen Ringraum von zwei Wickelstabreihen gebildet wird

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Publication number
DE1114459B
DE1114459B DESCH27866A DESC027866A DE1114459B DE 1114459 B DE1114459 B DE 1114459B DE SCH27866 A DESCH27866 A DE SCH27866A DE SC027866 A DESC027866 A DE SC027866A DE 1114459 B DE1114459 B DE 1114459B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
reel
winding
flange
lifting rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH27866A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1821427U (de
Inventor
Hans-Ulrich Taenzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH27866A priority Critical patent/DE1114459B/de
Publication of DE1114459B publication Critical patent/DE1114459B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling
    • B21C47/04Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide
    • B21C47/045Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide in rotating drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

al.
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 5. OKTOBER 1961
Die Erfindung betrifft einen Haspel zum Aufwikkeln von laufendem Walzdraht, vorzugsweise einen Unterflur-Drehkorbhaspel. Derartige Haspel bestehen im wesentlichen aus einem Haspelkorb, der einen Teller mit zwei konzentrischen Ringen senkrechter Wickelstäbe aufweist, sowie einer Wickelplatte, die von einer senkrechten, in Längsrichtung verschiebbaren Säule getragen wird, die durch die Mitte des die Wickelstäbe tragenden Tellers hindurchgeführt ist. Die Wickelplatte weist Durchlochungen auf, deren Größe und Anordnung der Dicke und Anordnung der senkrechten Wickelstäbe des unteren Tellers entsprechen; sie ist derart oberhalb des die Wickelstäbe tragenden Tellers angeordnet, daß die senkrechten Wickelstäbe durch die Durchlochungen in der Wickelplatte hindurchtreten können. Auch ist die Wickelplatte derart in senkrechter Richtung verschiebbar, daß sie in ihrer untersten Endstellung (Aufnahmestellung) unmittelbar über dem die Wickelstäbe tragenden Teller angeordnet ist, während in ihrer obersten Endstellung die Wickelstäbe nicht mehr durch sie hindurchragen. Der Haspelkorb ist als Ganzes drehbar unterhalb eines feststehenden Zuführungsrohres angebracht, durch das der laufende Draht hindurchgeführt wird, der dann infolge der Drehung des Haspelkorbes zwischen den zwei konzentrischen Ringen von Wickelstäben in Windungen zu einem Bund abgelegt wird. Während des Haspeins ist die Wickelplatte in ihre unterste Stellung herabgesenkt, so daß die Wickelstäbe maximal über ihre Oberfläche vorstehen und das Bund auf ihr abgelegt wird. Nach Beendigung des Wickelvorganges wird die Wickelplatte so weit angehoben, daß die oberen Enden der Wickelstäbe nicht mehr über ihre Oberfläche vorstehen und das Drahtbund frei auf ihr aufliegt. Ein Abschieber schiebt sodann das Drahtbund von der Wickelplatte ab, wonach es von geeigneten Transportvorrichtungen abgeführt wird.
Da der Durchmesser der Bunde durch die Anordnung der Wickelstäbe auf bestimmte Ringdurchmesser festgelegt ist, können in den Haspeln gebräuchlicher Bauart nur Bunde einer bestimmten Größe gewickelt werden. Die Entwicklung moderner Drahtstraßen brachte in den letzten Jahrzehnten eine ständige Vergrößerung des Durchmessers der auf den Drahthaspeln aufgewickelten Drahtbunde mit sich. Die maschinelle Ausrüstung der weiterverarbeitenden Industrie (Drahtziehereien) ist aber teilweise noch auf kleine Abmessungen der zu verarbeitenden Drahtbunde eingestellt. Hinzu kommt noch, daß auch der Verwendungszweck der fertigen Drahtbunde die günstigste Größe des Bundes bestimmt; große Draht-Haspel, insbesondere Drehkorbhaspel,
dessen Ringraum von zwei Wickelstabreihen
gebildet wird
Anmelder:
ίο Schloemann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, Steinstr. 13
Hans-Ulrich Tänzler, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
bunde sind für manche Arten von weiterverarbeitenden Betrieben häufig zu unhandlich, während andere Betriebe wiederum mit großen Drahtbunden rationeller fertigen können.
Um den Wünschen der Abnehmer hinsichtlich der Lieferung verschiedener Bundgrößen nachkommen zu können, müssen die Drahtwalzwerke Möglichkeiten schaffen, um Bunde unterschiedlichen Durchmessers wickeln zu können. Das geschieht in der Regel in der Weise, daß Haspelkörbe verschiedener Größe vorgesehen werden, die je nach der gewünschten Größe der herzustellenden Bundserie in die Haspel eingebaut werden.
Der Austausch von Haspelkörben gegen solche anderer Größe erfordert jedoch erhebliche Montagezeiten. Es muß zunächst die Wickelplatte von der Hubstange gelöst und ausgebaut werden. Dann erst sind die Befestigungen des die Wickelstäbe tragenden Tellers mit der Haspelwelle zugänglich. Umgekehrt muß zunächst der andere Teller mit seinen Wickelstäben eingebaut und mit der Haspelwelle verbunden werden, bevor die zugehörige Wickelplatte eingelegt und mit der Hubstange verbunden werden kann. Die Montagen werden erschwert und verzögert, da der auszubauende Haspelkorb von der vorausgegangenen Benutzung noch warm ist. Man hat daher nach Lösungen gesucht, die einen schnelleren und leichteren Austausch der Haspelkörbe ermöglichen.
So ist eine Lösung bekanntgeworden, bei der die verschieden großen Haspelkörbe auf einer Revolvertraverse oder auf Wagen angeordnet sind und der jeweils benötigte Haspelkorb durch Drehen der Re-
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volvertraverse bzw. Verfahren der Wagen in Wickelstellung bringbar ist. Diese Lösung ist jedoch nur für Drehrohrhaspel (Edenbornhaspel) interessant, da bei Drehkorbhaspeln wegen der erforderliehen Verbindung des Haspelkorbes mit der drehbaren Welle die Warte- und Montagezeiten nicht eingespart werden können.
Bei einer anderen bekanntgewordenen Lösung sind ein scheibenförmiger und ein ringförmiger Teller für die Aufnahme der Wickelstäbe für zwei verschiedene Bunddurchmesser vorgesehen, wobei die Teller gegenüber der Welle der Wickelkörbe axial verschiebbar sind. Da zumeist der Außendurchmesser des kleineren Bundes größer als der Innendurchmesser des größeren Bundes sein soll, hat der ringförmige Teller eine sternförmige Innenumgrenzung und der scheibenförmige Teller eine sternförmige Außenumgrenzung, so daß beide Teller ineinander verschachtelt sind. Mit derartigen Wickelkörben lassen sich sowohl Drehrohrhaspel wie auch Drehkorbhaspel ausrüsten. Jegliche Montagearbeiten entfallen, da das Auswechseln der Körbe durch gegenseitige axiale Verschiebung der die Wickelstäbe tragenden Teller erreicht wird. Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß nur zwei verschiedene Bundabmessungen gewickelt werden können.
Der Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, schnell und leicht lösbare Verbindungen für den die Wickelstäbe tragenden Teller mit der Haspelwelle und für die Wickelplatte mit der Hubstange zu schaffen, die es gestatten, die die Wickelstäbe tragenden Teller und zugehörigen Wickelplatten gemeinsam auszuwechseln.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß vorzugsweise drei an dem Flansch der Haspelwelle befestigte Bolzen zur Aufnahme der für die verschiedenen Ringraumabmessungen ausgebildeten sowie entsprechend dem Bolzenteilkreis gleichgelochten Teller-Platten-Paare und Schnellverschlüsse zum Verbinden der Teller mit dem Flansch der Haspelwelle und der Platten mit der Hubstange vorgesehen, wobei als Schnellverschluß für die Tellerbefestigung an dem Flansch auf die Bolzen aufsteckbare und diesen gegenüber unter zentriertem Anpressen des Tellers an den Flansch axial verspannbare, büchsenartige Glieder und als Schnellverschluß für die Plattenbefestigung an der Hubstange ein spreizbares Kugeigesperre, das unter Verdrehen eines Spreizelementes ein Eingreifen der Kugeln in eine hinterschnittene Nut der auf die Hubstange aufgesteckten Platten bewirkt, vorgesehen sind.
Die Bolzen können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung so auf dem Flansch der Haspelwelle angeordnet sein, daß sie bzw. die auf sie aufgesetzten Büchsen einen Wickelstabring eines Haspelkorbes vervollständigen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Drehkorbhaspel gemäß der Erfindung mit einem für das Wickeln großer Bunde bestimmten Wickelkorb;
Fig. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Drehkorbhaspel gemäß der Erfindung mit eingesetztem Wikkelkorb für kleine Bunde;
Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 3.
Bei dem in den Fig. 1 und 3 gezeigten Haspel wird der Haspelkorb von einem Flansch 1 getragen, der in eine senkrechte Hohlwelle la übergeht, die in den Lagern 2 a und 2 b drehbar gelagert ist. Die Hohlwelle la ist mittels eines Motors M über die Kegelräder 3 und 4 antreibbar. Oben an dem Flansch 1 sind drei senkrechte Bolzen 5 befestigt. Diese Bolzen 5 können beispielsweise in der Weise mit dem Flansch 1 verbunden sein, daß sie mit einem kegelig
ίο stumpfförmigen Endteil in eine entsprechend kegelige Durchbohrung des Flansches 1 eingesetzt sind und ihr unten aus dem Flansch 1 herausragender Teil durch Schraubenmuttern od. dgl. festgehalten wird. Die Bolzen 5 ragen durch ihnen in Anordnung und Größe entsprechende Durchlochungen des Tellers 6, der auf zwei konzentrischen Kreisen senkrechte Wickelstäbe 7, T trägt.
Bei dem für große Bunde bestimmten Haspelkorb sind die konzentrischen Ringe von Wickelstäben 7, T
zo so angeordnet, daß der äußerste, von den Wickelstäben? gebildete Ring nahezu am Rand des Tellers 6 befestigt ist, während der Durchmesser des inneren, von den Wickelstäben 7' gebildeten Ringes größer ist als der Durchmesser des Kreises, auf dem die an dem Flansch 1 befestigten Bolzen 5 liegen.
Beim Haspelkorb für kleine Bunde ist der Durchmesser des äußeren, von den Wickelstäben 7 gebildeten Ringes kleiner als der Durchmesser des entsprechenden Ringes beim Haspelkorb für große Bunde. Die den inneren Ring bildenden Wickelstäbe T sind so angeordnet, daß ihre zum Tellerumfang hin gelegenen Mantelflächenteile mit den ebenfalls zum Tellerumfang hin gelegenen Mantelflächenteilen von die Bolzen 5 umgebenden Spannbüchsen 8 ein und denselben Kreis tangieren. Bei der dargestellten Ausführungsform ist dabei zwischen zwei Bolzen 5 je ein Wickelstab 7^ vorgesehen. Am unteren Rand ist die Wandung jeder Spannbüchse 8 konisch verjüngt und in kreisringförmig angeordnete konische Ausnehmungen 18 entlang des Randes der Lochung für den Bolzen 5 im Teller 6 eingesetzt und damit zentriert. Durch sich in Längsrichtung der Spannbüchsen 8 erstreckende Ausnehmungen 19, vorzugsweise in Form eines Schlitzes, wird ein Einklemmen der Spannbüchsen 8 im Sitz 18 ermöglicht. Durch Schlitze im oberen Teil der Spannbüchse 8 und eine entsprechende Bohrung im Bolzen 5 wird ein Keil 27 hindurchgesteckt, der die Spannbüchse 8 gegenüber dem Bolzen 5 fixiert. Diese Fixierung kann jedoch auch in anderer Weise,
z. B. durch Verschrauben, erfolgen.
Im Innern der Hohlwelle la ist eine Hubstange 9 längsverschiebbar geführt, die mit ihrem unteren, aus der Hohlwelle la herausragenden Endteil in Lagern 10 und 11 einer in einem senkrechten Zylinder 21 längsverschiebbaren Hülse 22 drehbar gelagert ist und mittels eines dreiarmigen Hebels 12 über geeignete (an sich bekannte) Antriebsvorrichtungen heb- und senkbar ist. Der Hebel 12 ist mit dem Ende eines Armes an der Hülse 22 angelenkt, während das Ende des gegenüberliegenden Armes ein Ausgleichsgewicht 14 trägt und das Ende des anderen Armes bei 15 gelenkig mit Teilen der Antriebsvorrichtung verbunden ist. Im Lager 16 ist der dreiarmige Hebel 12 schwenkbar gelagert. Zweckmäßigerweise ist die Hubstange 9 mittels Paßfeder und Nut mit der Hohlwelle la drehfest verbunden.
Am oberen Ende der Hubstange 9 ist die Wickelplatte 17 lösbar zu befestigen. Zur Verriegelung von
Hubstange 9 und Wickelplatte 17 dient ein Spreizstück 23, das in einer Hülse 24 auf dem konischen Kopf der Hubstange 9 drehbar gelagert ist. Die Hülse 24 ist über eine Platte 25 mit der Hubstange 9 fest verbunden. Sie weist Ausnehmungen auf, in die Kugeln 26 eingelegt sind, die in der Spreizstellung des Spreizstückes 23 nach außen gedrückt sind und teilweise aus den Ausnehmungen in der Hülse 24 herausragen, dabei in kugelschalenförmige Ausnehmungen in der zylindrischen Mittelbohrung der Wickelplatte 17 eingreifend und die Wickelplatte 17 sowie die Hubstange 9 gegeneinander verriegelnd. Durch Drehen des Spreizstückes 23 gelangt dieses in eine Stellung, bei der seine Breitseiten den Kugeln zugewandt sind, die nunmehr in Ausnehmungen der Hülse 24 zurücktreten, dabei die Ausnehmung in der Wikkelplatte 17 freigebend, so daß die Verriegelung aufgehoben ist. Dasselbe kann durch Herausnehmen des Spreizstückes 23 erreicht werden.
Zur lösbaren Befestigung der Wickelplatte 17 an der Hubstange 9 können jedoch auch andere geeignete Mittel benutzt werden, wie sie sich für derartige Zwecke dem Fachmann anbieten.
Die Wickelplatte 17 ist mit Durchlochungen versehen, die in ihrer Anzahl, Größe und Anordnung der Anzahl, Dicke und Anordnung der Bolzen 5 mit Spannbüchsen 8 und der Wickelstäbe 7, 7' entsprechen. Die Größe der Durchlochungen, durch welche die Bolzen 5 hindurchragen, ist dabei so bemessen, daß ein ausreichendes Spiel zwischen den Rändern der Löcher und der Mantelfläche der Spannbüchsen 8 verbleibt, um das Heben und Senken der Wickelplatte 7 ohne hinderliche Reibung zwischen den Rändern der Durchlochungen und der Spannbüchsen 8 zu ermöglichen.
Der Austausch eines Haspelkorbes geht bei dem Haspel nach der Erfindung in der Weise vor sich, daß zunächst durch Drehen (oder Herausnehmen) des Spreizstückes 23 die Wickelplatte 17 entriegelt wird. Dann wird nach Lösen der Keile 27 der Haspelkorb, also der Wickelteller 6 mit den Wickelstäben 7, 7' zusammen mit der Wickelplatte 17 und den Spannbüchsen 8, an den Haken 20 hochgehoben und, sobald die Bolzen 5 nicht mehr in die für sie vorgesehenen Löcher im Teller 6 eingreifen, aus dem Raum unterhalb der Drahtzuführung hinwegbefördert. Der neu einzusetzende Haspelkorb wird sodann auf den Flansch 1 herabgelassen, wobei die Bolzen 5 ihn in den für sie vorgesehenen Löchern im Teller 6 und der Wickelplatte 17 führen. Die Befestigung des Haspelkorbes erfolgt in ebenso einfacher und schneller Weise wie das Lösen, und zwar zunächst durch Aufsetzen der Spannbüchsen 8 über die Bolzen 5 und Verriegeln der Spannbüchsen 8 gegenüber den Bolzen 5. Durch Drehen des Spreizstückes 23 werden die Kugeln 26 nach außen gedrückt, so daß sie die Wikkelplatte 17 gegen die Krone der Hubstange 9 verriegeln.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Haspel, insbesondere Drehkorbhaspel, dessen
ίο zur Aufnahme des Drahtes bestimmter und durch die Wickelplatte nach unten abgeschlossener Ringraum von zwei Wickelstabreihen gebildet wird, deren einzelne Stäbe an dem seinerseits mit dem Flansch der Haspelwelle verbundenen Wikkelstabteller befestigt sind, wobei sich einerseits zum Herstellen von Bunden mit verschiedenem Durchmesser der Wickelstabteller samt Stäben und der entsprechend gelochten Wickelplatte gegen solche mit anderen Ringraumabmessungen austauschen und andererseits zum Entleeren des Haspels Platte und Teller mittels einer Hubstange gegeneinander verschieben lassen, dadurch ge kennzeichnet, daß vorzugsweise drei an dem Flansch der Haspelwelle (la) befestigte Bolzen
(5) zur Aufnahme der für die verschiedenen Ringraumabmessungen ausgebildeten sowie entsprechend dem Bolzenteilkreis gleichgelochten Teller-Platten-Paare (6, 17) und zum Verbinden der Teller (6) mit dem Flansch bzw. der Platten
(17) mit der Hubstange (9) Schnellverschlüsse vorgesehen sind, die — soweit dies die Tellerbefestigung an dem Flansch betrifft — die Form auf die Bolzen (5) aufsteck- und diesen gegenüber unter zentriertem Anpressen des Tellers (6) an den Flansch axial verspannbarer büchsenartiger Glieder (8) haben, und — soweit dies die Plattenbefestigung an der Hubstange betrifft — aus einem spreizbaren Kugeigesperre (23 bis 26) bestehen, das unter Verdrehen eines Spreizelementes (23) ein Eingreifen der Kugeln (26) in eine hinterschnittene Nut der auf die Hubstange (9) aufgesteckten Platten (17) ermöglicht.
2. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (5) an dem Flansch (1) so angeordnet sind, daß die auf sie aufgesetzten Spannbüchsen (8) einen Wickelstabring eines Haspelkorbes vervollständigen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen Sch6777 Ib/7b (bekanntgemacht am 6.8.1953), S22591Ib/7b (bekanntgemacht am 22. 1.1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
707/90 9.61
DESCH27866A 1960-05-09 1960-05-09 Haspel, insbesondere Drehkorbhaspel, dessen Ringraum von zwei Wickelstabreihen gebildet wird Pending DE1114459B (de)

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