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DE1114381B - Photographischer Objektivverschluss mit Durchschwingverschlussblaettern fuer einaeugige Spiegelreflexkameras - Google Patents

Photographischer Objektivverschluss mit Durchschwingverschlussblaettern fuer einaeugige Spiegelreflexkameras

Info

Publication number
DE1114381B
DE1114381B DEG31036A DEG0031036A DE1114381B DE 1114381 B DE1114381 B DE 1114381B DE G31036 A DEG31036 A DE G31036A DE G0031036 A DEG0031036 A DE G0031036A DE 1114381 B DE1114381 B DE 1114381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
lever
drive
movement mechanism
photographic lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG31036A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG31036A priority Critical patent/DE1114381B/de
Publication of DE1114381B publication Critical patent/DE1114381B/de
Priority to US155438A priority patent/US3223014A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/20More than two members each moving in a single direction first to open and then to reclose
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Photographischer Objektivverschluß mit Durchschwingverschlußblättern für einäugige Spiegelreflexkameras Die Erfindung betrifft einen photographischen Objektivverschluß mit beim Belichtungsablauf in einer Drehrichtung sich bewegenden Durchschwingverschlußblättem für einäugige Spiegelreflexkameras, dessen im Verschlußgehäuse drehbar gelagerte Verschlußblätter durch einen unter Wirkung einer Feder stehenden Antriebsteil und einen diesen mit den Verschlußblättem verbindenden Bewegungsmechanismus antreibbar sind.
  • Es sind bereits photographische Objektivverschlüsse für einäugige Spiegelreflexkameras bekannt, bei denen die Verschlußblätter auf einem Ring lagern, der ebenso wie der mit diesem in Stift-Schlitz-Verbindung stehende Antriebsring im Verschlußgehäuse drehbar angeordnet ist. Dabei ist die Ausbildung und Anordnung des Antriebes für die beiden Ringe so getroffen, daß zur Freigabe des Strahlengangs vom Ob- jektiv zum Kameragehäuse vor dem Belichtungsablauf, d. h. zum Durchblick durch den Strahlengang mit Hilfe der Spiegelreflexeinrichtung, der eine, der Lagerung dienende Ring relativ zu dem anderen, ihm zugeordneten Ring in Drehung versetzbar ist, während zum eigentlichen Belichtungsablauf die Verschlußblätter bei stehendem Lagerring durch Drehung des Antriebsringes geöffnet und geschlossen werden. Zur Öffnungs- und Schließbewegung der Verschlußblätter dient bei den bekannten Objektivverschlüssen einäugiger Spiegelreflexkameras somit ein Bewegungssystem, das aus funktionellen Gründen zwei im Verschlußgehäuse drehbar gelagerte Ringe erfordert, wobei der die Verschlußblätter tragende bewegliche Lagerring nach jeder Drehbewegung verriegelt werden muß, um die kinetischen Kräfte, die beim Belichtungsablauf auftreten, aufnehmen zu können. Das zwischen den zum Eingriff kommenden Teilen des Verriegelungsmechanismus bestehende Spiel hat indessen zur Folge, daß der Lagerring während des Belichtungsablaufs doch noch kleine Bewegungen ausführt, was sich geschwindigkeitsmindernd auf den Verschlußablauf auswirkt. Darüber hinaus erfordert der bekannte Antrieb einen beträchtlichen Aufwand an teilweise verwickelt gestalteten Bauteilen, bedingt durch die Lagerung der Verschlußblätter auf einem beweglichen Ring und die zu dessen Arretierung erforderlichen Verriegelungselemente.
  • Man kennt auch schon Verschlüsse, bei denen die Verschlußblätter auf ortsfesten Zapfen gelagert und durch einen mit ihnen in Stift-Schlitz-Verbindung stehenden, koaxial zur Verschlußachse angeordneten Ring antreibbar sind. Hierbei kommen allerdings keine beim Belichtungsablauf in einer Drehrichtung durchschwingende Verschlußblätter, sondern solche zur Anwendung, die beim Belichtungsablauf durch eine hin- und hergehende Bewegung in Offen- und Schließstellung geführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Objektivverschluß für einäugige Spiegelreflexkameras mit beim Belichtungsablauf in einer Drehrichtung durchschwingenden Verschlußblättern zu schaffen, der bei relativ einfachem und übersichtlichem wie auch aufwandsparendem Aufbau einen auch bei sehr kurzen Belichtungszeiten einwandfreien Verschlußablauf gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Crelöst, daß zwischen dem Antriebsteil und dem Be-C wegungsmechanismus eine einseitige, beim Ablauf des Verschlusses von der gespannten in die ungespannte Lage wirksame Mitnahmeverbindung besteht und daß ein mittels einer Steuervorrichtung bewegbarer Sperrteil angeordnet ist, durch den der Bewegungsmechanismus bei einer dem Verschlußablauf entgegengesetzten Cr Bewegung der Verschlußblätter in einer der Offenstellung derselben entsprechenden Lage festhaltbar ist. Auf diese Weise ist sowohl eine wesentliche bauliche Vereinfachung als auch eine besonders bei kurzen Belichtungszeiten auf den Funktionsablauf des Verschlusses sich günstig auswirkende Verbesserung des Verschlußblätterantriebs erreicht. Dies ergibt sich daraus, daß die erfindungsgemäße Anordnung auch bei solchen Verschlüssen mit beim. Belichtungsablauf in einer Drehrichtung durchschwingenden Verschlußblättern die Anwendung einer ortsfesten Lagerung der Verschlußblätter sowie deren Antrieb durch einen einzigen Ring ermöglicht. Damit wiederum entfällt die zusätzliche, bei dem vorerwähnten Verschlußblätterantrieb erforderliche Verriegelung und gleichzeitig damit die zu ihrer Durchführung notwendigen Bauteile. Außerdem ist die auf den Funktionsablauf sich nachteilig auswirkende zusätzliche Bewegung der Verschlußblätterlagerteile vermieden.
  • Von Vorteil ist bei der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Anordnung ferner, daß die Verschlußblätter ohne besonderen Aufwand an raumbeanspruchenden und komplizierten Bauteilen von der Sucherstelluno, in die dem eigentlichen Belichtungsablauf vorausgehende Schließstellung gebracht werden können. Erreicht wird dies dadurch, daß der Bewegungsmechanismus unter dem Einfluß einer der Antriebsfeder des Verschlusses entgegenwirkenden, schwächeren Feder am Antriebsteil in Anlage gehalten ist.
  • Um ferner zu erreichen, daß bei einem mit dem erfindungsgemäßen Antrieb ausgestatteten Objektivverschluß für einäugige Spiegelreflexkameras unmittelbar nach dem Belichtungsablauf zugleich mit dem Einfallen des Spiegels in den Strahlengang des Ob- jektivs bzw. in Sucherstellung auch die Verschlußblätter wieder in Offenstellung geführt werden, wodurch der Durchblick durch den Sucher der Kamera nur für die zum Belichtungsablauf benötigte Zeitspanne unterbunden wird, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß der Antriebsteil zweiteilig ausgebildet ist und daß die beiden Teile mittels der Steuervorrichtung relativ verstellbar sind, derart, daß die einseitig ge Mitnahmeverbindung zwischen einem Mitnehmer des Antriebsteils und einem mit diesem zusammenarbeitenden Gegenstück des Bewegungsmechanismus aufgehoben wird.
  • In weiterer vorteilhafter, teile- und raumsparender Ausgestaltung kann zum Bewegen des Sperrteils und zum Trennen der Mitnahmeverbindung zwischen Antriebsteil und Bewegungsmechanismus der Verschlußblätter ein und dieselbe Steuervorrichtung dienen.
  • Gemäß der Erfindung kann überdies der Sperrteil als mehrarmiger Hebel ausgebildet sein, dessen einer Arm als Steuerteil dient und dessen anderer Arm zur Trennung der Mitnahmeverbindung zwischen Antriebstell und Bewegungsmechanismus vorgesehen ist. Eine derartige Ausbildung des Sperrteils gewährleistet bei einfacher und raumsparender Anordnung ein größtmögliches Maß an Funktionssicherheit, da durch eine einzige, von der Steuervorrichtung ausgelöste Bewegung des Sperrteils nach dem Belichtungsablauf der mit dem Antriebsteil zusammenarbeitende Teil des Bewegungsmechanismus zu einer rückläufigen Bewegung freigegeben und zugleich in einer bestimmten, die Durchschwingverschlußblätter in Offenstellung haltenden Stellung arretiert wird.
  • In weiterer vorteilhafter baulicher Ausgestaltung kann der Antriebsteil aus einem einarinigen, auf der Spannachse des Verschlusses gelagerten Treibhebel und einem gleichachsig zu diesem gelagerten, mit dem Bewegungsmechanismus zusammenwirkenden Mitnehmerhebel gebildet sein, welcher mittels eines an seinem freien Ende vorgesehenen Mitnehmers mit dem Treibhebel in formschlüssiger Verbindung steht und gegenüber letzterem in axialer Richtung bewegbar ist.
  • Um außerdem zwischen dem Bewegungsmechanismus und dem Antriebsteil eine kraftschlüssige Verbinduno, herzustellen, ist der Mitnehmer des Mitnehmerhebels so ausgeführt, daß er in die Bewegungsbahn einer achsgleich mit dem Antriebsteil gelagerten, zum Bewegungsmechanismus der Verschlußblätter gehörenden Kurbel hineinragt.
  • Zur Erzielung eines reibungslosen, eine sichere Entriegelung der Kurbel des Betätigungsmechanismus gewährleistenden Funktionsablaufes ist am freien Ende des Mitnehmerhebels eine Abschrägung angeordnet, die mit einem Arm des Sperrteils zusammenwirkt, derart, daß dieser beim Einschwenken in die Sperrstellung den Mitnehmer aus der Bewegungsbalm der Kurbel heraushebt.
  • Schließlich kann die Kurbel noch mit einem Abweiser versehen sein, der beim Spannen des Verschlusses den Mitnehmer des Antriebsteils an der Kurbel vorbeiführt.
  • Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1. den Objektivverschluß der Kamera in einer Gesamtansicht und in gespanntem Zustand bei in Offenstellung befindlichen Verschlußblättern, Fig. 2 den Spiegel in seiner Betrachtungsstellung, die er einnimmt, wenn sich der Verschlußmechanismus in der in Fig. 1 eingenommenen Lage befindet, Fig. 3 den Antriebs- und Bewegungsmechanismus der Verschlußblätter in vergrößertem Maßstab, und zwar in der gleichen Lage wie in Fig. 1, Fig. 4 den gleichen Antriebs- und Bewegungsmechanismus, ebenfalls bei gespanntem Verschluß. wobei die Kurbel des Bewegungsmechanismus die Verschlußblätter bereits in Geschlossenstellun.-1 bewegt hat, während der Spiegel noch im Strahlengang des Objektivs liegt, Fig. 5 eine Zwischenstellung des Antriebs- und Verschlußblättermechanismus während des Belichtungsablaufs bei voller öffnuno, der Verschlußbrätter und bei in Aufnahmestellung befindlichem Spiegel, Fig. 6 den Antriebs- und Verschlußblätterbewegungsmechanismus in einer weiteren Stellung nach beendetem Belichtungsablauf, wobei die Verschlußblätter bereits wieder geschlossen sind und der Spiegel noch die Aufnahmestellung einnimmt, Fig. 7 den Antriebs- und Verschlußblätterbewegungsmechanismus in der von ihm nach dem Belichtungsablauf eingenommenen Endstellung, Fig. 8 einen Schnitt durch Teile des Antriebs- und Verschlußbrätterbewegungsmechanismus gemäß der in Fig. 1 eingezeichneten Linie 1-1.
  • In Fig. 1 ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet. Darin ist in an sich bekannter Weise eine Grundplatte 2 angeordnet, die als Träger der Teile des Verschlußantriebsmechanismus dient. Die Grundplatte 2 besitzt einen Rohrstutzen 3 zur Aufnahme der Linse des Aufnahmeobjektivs. Hinter der Grundplatte 2 sind an einem ringförmigen Ansatz 4 Verschlußblätter 6 um ortsfeste Stifte 5 gelagert. Die Verschlußblätter 6 sind als Durchschwingblätter ausgebildet. Koaxial zum ringförmigen Ansatz 4 ist an der Rückseite der Grundplatte 2 ein Verschlußblätterantriebsring 7 drehbar gelagert, mit dem die Verschlußblätter 6 in Stift-Schlitz-Verbindung 8, 9 stehen. Im Verschlußgehäuse 1 ist ferner ein Programmring 10 angeordnet, der, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, an seinem Umfang, dem Uhrzeigerdrehsinn folgend, eine erste Steuerkurve 12, einen Anschlag- und Federanschlußhebel 13, eine Riegelkante 14 sowie eine zweite und dritte Steuerkurve 15 bzw. 16 aufweist. In die Verzahnung 11 des Programmringes 10 greifen die Zähne 17 einer Scheibe 18 ein, die lose auf einer Achse 20 sitzt. Auf der Achse 20, die man auch als Spannachse des Verschlusses bezeichnen kann, ist in Blickrichtung gesehen hinter der Scheibe 18 ein einarmiger Hebel 21 drehfest angeordnet, der an einem Mitnehmerstift 22 der Scheibe 18 angreift und beim Spannen des Verschlusses dieselbe entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn mitnimmt. Die Spannachse 20 trägt ferner, und zwar in Blickrichtung vor der Scheibe 18 liegend, eine zweckmäßig als zweiarmiger Hebel ausgebildete, drehbar gelagerte Kurbel 25, deren einer Arm 25 a über eine Koppel 26 mit dem Verschlußblätterantriebsring 7 in Treibverbindung steht, während der andere Arm 25 b mit dem Steuerteil eines später noch näher erläuterten Sperrteils zusammenarbeitet.
  • Zum Antrieb des im wesentlichen aus dem Verschlußblätterantriebsring 7, der Kurbel 25 und der Koppel 26 gebildeten Bewegungsmechanismus dient, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 3 bis 8 ersichtlich, ein auf der Spannachse 20 gelagerter Antriebsteil. Dieser besteht aus einem einfachen, mit dem Hebel 21 form- oder kraftschlüssig verbundenen Treibhebel 30, der an seinem freien Ende eine schlitzartige, radial verlaufende Aussparung 30a aufweist. An einer Seite trägt der Treibhebel 30 außerdem einen Stift 31, an den sich eine auf die Spannachse 20 aufgesetzte Windungsfeder 32 mit einem Ende anlegt. Die Windungsfeder 32 ist überdies so ausgebildet und angeordnet, ferner gegenüber einem Stift 34 des Verschlußgehäuses 1 so abgestützt, daß auf den Treibhebel 30 stets ein Moment ausgeübt wird, das ihn entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu drehen sucht. Der Feder 32 ist eine weitere, zweckmäßigerweise ebenfalls auf die Spannachse 20 aufgeschobene, jedoch schwächere Windungsfeder 36 zugeordnet, die einenends am Stift 31 des Treibhebels 30, andemends an einem abgebogenen Lappen 25 c des Kurbelarms 25 b zur Anlage kommt und bestrebt ist, die Kurbel 25 im Uhrzeigerdrehsinn zu bewegen.
  • Mit dem Treibhebel 30 arbeitet ein weiterer, und zwar unmittelbar neben diesem auf der Spannachse 20 drehbar gelagerter Mitnehmerhebel 38 zusammen. Zu diesem Zweck weist der Mitnehmerhebel 38 an seinem freien Ende einen rechtwinklig abgebogenen Mitnehmer 38a auf, welcher durch die schlitzartige Aussparung 30 a des Treibhebels 30 hindurchgreift und somit eine formschlüssige Verbindung zwischen diesen beiden Teilen herstellt. Was den Mitnehmer 38a im besonderen anbetrifft, so ist dieser aus funktionellen Gründen so lang ausgeführt, daß er in die Bewegungsbahn der Kurbel 25 hineinragt und sich damit unter bestimmten Verhältnissen gegen die Anschlagkante 25d der Kurbel 25 anlegt. Am freien Ende des Mitnehmerhebels 38 ist, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich, noch eine Abschrägung in Form einer Abbiegung 38 b angeordnet, welche eine schräge, in radialer Richtung von innen nach außen ansteigende Abweiskante 38 c besitzt, die ihrerseits mit dem bereits erwähnten, der Kurbel 25 zugleich als Anschlag dienender Sperrteil 40 zusammenwirkt.
  • Der Sperrteil 40 hat drei Arme 40 a, 40 b und 40 c und ist mittels eines Zapfens 41 auf der Grundplatte 2 des Verschlußgehäuses drehbar gelagert. Außerdem steht der Sperrteil 40 unter der Wirkung einer Windungsfeder 42, die ihn entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu drehen sucht. Während dem etwa tangential verlaufenden Arm 40 a des Sperrteils 40 die Aufgabe zukommt, die Kurbel 25 in gespanntem Zustand des Verschlusses in ihrer Ausgangsposition zu halten, dient der radial nach innen gerichtete Arm 40 b dazu, den Mitnehmer 38a des Mitnehmerhebels aus der Bewegungsbahn der Kurbel 25 herauszuheben, und zwar dadurch, daß der Arm 40 b unter dem Einfluß der Feder 42 in einer bestimmten Stellung des Antriebsteils 30, 38 auf die schräge Abweiskante 38 c einwirkt. Ein auf der Grundplatte 2 des Gehäuses angeordneter Begrenzungsanschlag 43 ist dazu vorgesehen, den Bewegungsausschlag des Sperrteils 40 zu begrenzen.
  • Der weitere Arm 40 c des Sperrteils 40 arbeitet mit einem auf dem Zapfen 46 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Steuerhebel 47 zusammen. Hierzu ist am freien Ende des einen Arms 40 c des Sperrteils 40 ein Stift 40 d angeordnet, der dem Arm 47 a des unter der Wirkung einer Windungsfeder 48 stehenden Steuerhebels 47 als Auflage dient. Der andere Arm 47 b des Steuerhebels 47 trägt einen Abtaststift 47 c, mit dessen Hilfe die am Programmring 10 befestigte erste Steuerkurve 12 abgetastet wird. Dabei ist die Ausbildung und Anordnung der ersten Steuerkurve 12 mit ihrer schräg verlaufenden Auflaufkante 12a so getroffen, daß der Steuerhebe147 bei einer Drehung des Programmringes 10 im Uhrzeigerdrehsinn um den Zapfen 46 so lange verschwenkt wird, bis der Stift47c in den Bereich der kreisbogenförmi,-en Führungskante 12b der ersten Steuerkurve gelangt.
  • Wie bereits angedeutet und insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Programmring 10 mit einem radial gerichteten Anschlag und Federanschlußhebel 13 ausgestattet, an dem eine einenends in der Grundplatte 2 des Verschlußgehäuses 1 mittels eines Stiftes 49 verankerte Zugfeder50 angreift. Mit dem Federanschlußhebel 13 wirkt ferner ein auf der Grundplatte 2 ebenfalls drehbar gelagerter Winkelhebel 51 zusammen, dessen einer Arm 51a durch einen Kameraauslöser 52 betätigbar ist. Der andere Arm 51 b des Hebels 51 stützt den Federanschlußhebel 13 und hindert den Programmring10 so lange an einer Drehbewegung, bis durch Druck auf den Kameraauslöser52 der Hebe151 entgegen der Wirkung seiner Windungsfeder 53 aus der Bewegungsbahn des Federanschlußhebels 13 herausgeschwenkt wird.
  • Um ein stufenweises, aus funktionellen Gründen bedingtes und in Abhängigkeit von der Bewegung des Verschlußblätterantriebsringes 7 gesteuertes Ablaufen des Programmringes 10 zu erreichen, ist bei dem erfindungsgemäßen Objektivverschluß auf der Grundplatte 2 eine beispielsweise als Winkelhebel ausgebildete Halteklinke 55 drehbar gelagert, welche beim Ablaufen des Programmringes 10 in dessen Riegelkante 14 einhakt. Durch eine in gewissem Zeitabstand folgende Drehbewegung des Verschlußblätterantriebsringes 7 wird die Klinke 55 wieder außer Eingriff gebracht, dadurch nämlich, daß am Verschlußblätterantriebsring 7 ein Mitnehmerstift 7 a angebracht ist, der beim Bewegungsablauf des Ringes auf den abgewinkelten Arm 55 a der Klinke 55 auftrifft und diese damit um ihren Lagerzapfen 55 b verschwenkt, wodurch der Programmring 10 zu einer weiteren Drehbewegung freigegeben ist.
  • Aus Fig. 1 und 2 ist ferner ersichtlich, daß am Programmring 10 außer der ersten Steuerkurve 12 zwei weitere Kurvenstücke 15 und 1,6 angeordnet sind. Von diesen beiden dient das als zweite Steuerkurve bezeichnete Kurvenstück 15 der Verlagerung des in und aus dem Strahlengang der Kamera bewegbaren Reflexspiegels 60, der in den Fig. 2 bis 7 schematisch angedeutet ist. Zür Verlagerung des Spiegels 60, der auf einer zur Objektivachse bzw. zum Strahlengang der Kamera querverlaufenden Achse 61 schwenkbar angeordnet ist, trägt diese Achse wenigstens einen Stellhebel 62. Der Stellhebel 62 ist zweckmäßigerweise ebenso wie der Spiegel 60 einenends auf dessen Schwenkachse 61 gelagert und anderenends von unten am Spiegel 60 abgestützt, wobei der Stellhebel durch eine auf die Achse aufgeschobene Windungsfeder 61 a am Spiegel 60 in Anlage gehalten wird. Der Stellhebel 62 wiederum besitzt einen Führungsstift 62b, auf dem die im Ausführungsbeispiel mit einer Rhombusforin versehene, leicht gekrümmte zweite Steuerkurve 15 zunächst mit ihrer schiefen Kante 15a beim Ablauf des Progranunringes 10 auftrifft und damit den Spiegel 60 entgegen der Wirkung einer leichten Zugfeder 63 von seiner Abstützung 64 abhebt und in die Horizontallage bewegt. Diese Bewegung des Spiegels 60 führt eine Schließung des über ihm liegenden Lichtschachtes und zugleich die Freigabe des Strahlenganges vom Objektiv der Kamera zur Filmebene herbei.
  • Das Kurvenstück 16, welches als dritte Steuerkurve wirksam wird und mit dem Programmring 10 ebenfalls fest verbunden ist, hat eine in radialer Richtung schräg ansteigende Auflaufkante 16 a sowie eine kreisbogenförmig gestaltete Führuingskante 16 b. Die dritte Steuerkurve arbeitet mit einem zweiarmigen, auf der Grundplatte 2 des Verschlußgehäuses gelagerten Auslösehebel 65 zusammen, welcher hierzu an seinem gekehrten Arm 65 a einen der dritten Steuerkurve zug Abtaststift 65 b aufweist, während der andere Arm 65c als Sperrklinke ausgebildet ist. Die Ausbildung und Anordnung des Auslösehebels 65 ist im übrigen so getroffen, daß der als Sperrklinke dienende Arm 65 c unter der Wirkung einer Feder 66 in die Bewegungsbahn des Antriebsteils 30, 38 einschwenken und diesen durch Einhaken seines überstehenden Endes 30 b in der Spannstellung festhalten kann. Zur Fixierung des Auslösehebels 65 ist an der Grundplatte 2 ein Anschlagstift 67 angeordnet, gegen den sich der Arm 65 a des Hebels in seiner Endstellung anlegen kann.
  • Die Wirkungsweise der vorbesehriebenen Einrichtun- ist wie folgt: Durch Betätigen eines auf die Zahnscheibe 18 einwirk-enden, in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Spannelementes der Kamera, beispielsweise der Filmtransporteinrichtung, werden die beweglichen Teile des Verschlusses in die in Fig. 1 und 3 veranschaulichte Lage gebracht, wobei der Spiegel 60 der Kamera die bereits bestehende, den Durchblick vom Sucher zum Aufnahmeobjekt ermöglichende schräge Reflexstellung gemäß Fig. 2 beibehält. Außerdem befindet sich hierbei sowohl die Windungsfeder 32 und 36 des die Drehbewegungen der Verschlußblätter 6 bewirkenden Antriebsteils 30, 38 als auch die Zugfeder 50 des Programmringes 10 unter voller Spannung, während der Antriebsteil 30, 38 durch den Auslösehebel 65 in Spannstellung gehalten ist. Die Verschlußblätter 6 liegen außerhalb des Strahlengangs des Objektivs, so daß der Spiegel 60 das Bild des Aufnahmeobjekts in den Sucher der Kamera reflektieren kann. Wird nun durch Betätigen des Kameraauslösers 52, das ein Verschwenken des Sperrhebels 51 zur Folge hat, der Programmring 10 zum Ablauf freigegeben, so bewegt sich letzterer unter dem Einfluß seiner Zugfeder 50 im Uhrzeigerdrehsinn. Infolge dieser Bewegung wird zunächst der Steuerhebel 47 durch die am Abtaststift 47 c abgleitende schräge Auflaufkante 12a der ersten Steuerkurve 12 derart verschwenkt, daß sein anderer Arm 47 a auf den Niet 40 d des ihm zugeordneten Anns 40 c des Sperrteils 40 drückt, wodurch letzterer im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird. Diese Bewegung des Sperrteils 40 ist beendet, sobald der Abtaststift 47c des Steuerhebels 47 von der schräg ansteigenden Auflaufkante 12a auf die kreisbogenförinige Steuerkante 12b der ersten Steuerkurve übergleitet. Hierdurch wird der der Kurbel 25 bisher als Anschlag dienende Arm 40 a des Sperrteils 40 aus dem Bewegungsbereich des Kurbelarrns 25b herausgeschwenkt und damit die Kurbel zum Ablauf freigegeben. Unter der Wirkung ihrer Feder 36 läuft die Kurbel 25 des Bewegungssystems 7, 25 26 nunmehr im Uhrzeigerdrehsinn ab und bewegt die Verschlußblätter 6 in Schließstellung. Diese ist erreicht, wenn die Kurbel 25 mit ihrer Anschlagkante 25d am Mitnehmer 38a des Mitnehmerhebels 38 auftrifft und die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnimmt.
  • Wenn die Verschlußblätter 6 geschlossen sind, hat sich der Programmring 10 während seiner ersten Bewegungsphase bereits so weit gedreht, daß die zweite Steuerkurve 15 am Abtaststift 62 b des Stellhebels 62 anliegt und den Spiegel 60 nach oben schwenkt, was bedeutet, daß der Lichtschacht nunmehr geschlossen, der Strahlengang in der Kamera dagegen bis zu den geschlossenen Verschlußblättern 6 geöffnet ist.
  • Im weiteren Verlauf der Drehbewegung des Programmringes 10 bewegt sich die dritte Steuerkurve 16 auf den Auslösehebel 65 zu, hebt diesen mittels der schrägen Auflaufkante 16a an und gibt damit den Antriebsteil 30, 38 zu einer Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn frei.
  • Unmittelbar nach diesem Vorgang wird die erste Bewegungsphase des Proggrammringes 10 dadurch beendet, daß seine Riegelkante 14 auf den Sperriegel 55 auftrifft und einhakt, wodurch der Programmring festgehalten wird.
  • Zwischenzeitlich schwingt der freigegebene, unter Federspannung stehende Antriebsteil 30, 38, die Kurbel 25 des Bewegungssystems mitnehmend, entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn aus. Diese den Belichtungsablauf herbeiführende Bewegung der Kurbe125 bringt die Verschlußblätter 6 um ihre Lagerstelle 5 schwingend in einem Zuge von der Schließstellung über die in Fig. 5 gezeigte Offenstellung wieder in die Schließstellung, wobei der Antriebsteil 30, 38 und der Verschlußblätterbewegungsmechanismus die in Fig. 6 wiedergegebene Lage einnehmen.
  • Durch den auf dem Verschlußblätterantriebsring 7 angeordneten Stift 7 a, welcher kurz vor Erreichen der Endstellung des Antriebsringes 7 auf den Hebelarm 55a des Sperrhebels 55 auftrifft, wird der Programmring 10 wieder freigegeben, worauf dieser seine g C vorübergehend unterbrochene Drehbewegung fortsetzt. Zu Beginn der zweiten Bewegungsphase führt der Programmring 10 die zweite Steuerkurve schließlich über den den Spiegel in Horizontallage haltenden Abtaststift 62 b des Stellhebels 62 hinaus, so daß der Stift 62 b über das äußere Ende der Steuerkante 15 b abgleitet und damit der Stellhebel 62 ebenso wie der Spiegel 60 unter dem Einfluß der Zugfeder 63 in die Betrachtungslage zurückkehrt, wie in Fig. 6 gezeigL Im weiteren Verlauf der Drehbewegung des Programmringes 10 gelangt auch der Abtaststift 47c des Steuerhebels 47 über das äußere Ende der ersten Steuerkurve 12 hinaus, was zur Folge hat, daß der bislang vom Steuerhebel 47 auf den ihm zugeordneten Arm 40 c des Sperrteils 40 ausgeübten Druck nicht mehr vorhanden ist, da dem Steuerhebel 47 nunmehr die Kurvenabstützung genommen und die dem Sperrteil 40 zugeordnete Windungsfeder 42 wesentlich stärker als die Feder des Steuerhebels 47 ausgebildet ist. Dies wiederum führt dazu, daß der Arm 40 b des Sperrteils 40, durch dessen relativ starke Windungsfeder 42 angetrieben, unter gleichzeitigem Anheben des Steuerhebels 47 zwischen Treibhebel 30 und Mitnehmerhebel 38 einfällt. Durch das Auftreffen auf die schräge Abweiskante 38 c wird der am Mitnehmerhebel 38 vorgesehene Mitnehmer 38a aus dem Bewegungsbereich der Kurbel 25 herausgehoben und damit die Kurbel 25 unter der Einwirkung ihrer Feder 36 zu einer Drehbewegung im Uhrzeigerdrehsinn freigegeben. Hierbei bewegen sich die Verschlußblätter 6 wieder in Offenstellung, welche erreicht ist, wenn der Arm 25b der Kurbel 25, wie aus Fig. 7 ersichtlich, erneut am Arm 40 a des Steuerhebels 40 zur Anlage und damit zum Stillstand kommt.
  • Beim erneuten Spannen des Verschlusses wird über die Zahnscheibe 18 mittels des Mitnehmerniets 22 der überstehende Arm 21 des Treibhebels 30 im Uhrzeigerdrehsinn mitgenommen, wobei der Mitnehmer 38 a des Mitnehmerhebels 38 über die Kurbel 25 hinweggeführt werden muß. Dies ist auf einfache Weise dadurch erreicht, daß an der Kurbel 25 im Bewegungsbereich des Mitnehmers 38 a liegend ein schräg verlaufender Abweiser bzw. Abweislappen 25 e angebracht ist, über den der Mitnehmer 38 a federnd ausweichend hinweggleiten kann.
  • Beim nachfolgenden Spannvorgang wird durch die Zahnscheibe 18 zugleich auch der Programmring 10 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn mitgenommen. Da beim Spannen weder der Spiegel 60 noch die Verschlußblätter 6 bewegt werden und in Betrachtungsstellung bzw. in Offenstellung bleiben sollen, ist die erste Steuerkurve 12 so angeordnet, daß der Abtaststift 47 c des Steuerhebels 47 bei diesem Vorgang an ihrer Innenkante entlanggleitet, wodurch der Arm 47a vom Sperrteil 40 leicht abgehoben wird. In ähnlicher Weise wird auch die zweite Steuerkurve 15 am Abtaststift 62 b des Stellhebels 62 vorbeigeführt, wobei der Stift an der Hinterkante der zweiten Steuerkurve entlanggleitet. Sowohl der Steuerhebel 47 wie auch der Stellhebel 62 werden bei der Rückführung des Programmringes 10 von den ihnen funktionsmäßig zugeordneten Teilen, wie Spiegel 60 und Sperrteil 40, leicht abgehoben, um zu erreichen, daß die Abtaststifte 62b bzw. 47c nach ihrem Abgleiten von ihren Steuerkurven 15 bzw. 12 in eine Lage kommen, die ein erneutes Erfassen der Stifte durch die schräg ansteigenden Auflaufkanten der Kurven mit Sicherheit gewährleistet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Photographischer ObjektivverschIuß mit beim Belichtungsablauf in einer Drehrichtung sich bewegenden Durchschwingverschlußblättern für einäugige Spiegelreflexkameras, dessen im Verschlußgehäuse drehbar gelagerte Verschlußblätter durch einen unter Wirkung einer Feder stehenden Antriebsteil und einen diesen mit den Verschlußblättern verbindenden Bewegungsmechanismus antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsteil (30, 38) und dem Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) eine einseitige, beim Ablauf des Verschlusses von der gespannten in die ungespannte Lage wirksame Nfitnahmeverbindung besteht und daß ein mittels einer Steuervorrichtung (47) bewegbarer Sperrteil (40) angeordnet ist, durch den der Bewegungsmechanismus bei einer dem Verschlußablauf entgegengesetzten Bewegung der Verschlußblätter (6) in einer der Offenstellung derselben entsprechenden Lage festhaltbar ist.
  2. 2. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) unter dem Einfluß einer der Antriebsfeder (32) des Verschlusses entgegenwirkenden schwächeren Feder (36) am Antriebsteil (30, 38) in Anlage gehalten ist. 3. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil (30, 38) zweiteilig ausgebildet ist und daß die beiden Teile (30 und 38) mittels der Steuervorrichtung relativ verstellbar sind, derart, daß die einseitige Mitnahmeverbindung zwischen einem Mitnehmer (38a) des Antriebsteils und einem mit diesem zusammenarbeitenden Gegenstück des Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) aufgehoben wird. 4. Photographischer Objektivverschluß nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Sperrteils (40) und zum Trennen der Mitnahmeverbindung zwischen Antriebsteil (30, 38) und Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) der Verschlußblätter (6) ein und dieselbe Steuervorrichtung dient. 5. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrteil (40) als mehrarmiger Hebel (40 a, 40 b, 40 c) ausgebildet ist, dessen einer Arm (40 a) als Steuerteil dient und dessen anderer Arm (40b) zur Trennung der Nfitnahmeverbindung zwischen Antriebsteil (30, 38) und Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) vorgesehen ist. 6. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil (30, 38) aus einem einarinigen, auf der Spannachse des Verschlusses gelagerten Treibhebel (30) und einem gleichachsig zu diesem gelagerten, mit dem Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) zusammenwirkendenMitnehmerhebel (38) gebildet ist, welcher mittels eines an seinem freien Ende vorgesehenen Mitnehmers (38a) mit dem Treibhebel in formschlüssiger Verbindung steht und gegenüber letzterem in axialer Richtung bewegbar ist. 7. Photographischer Objektivversähluß nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (38a) des Nfitnehmerhebels (38) in die Bewegungsbahn einer achsgleich mit dem Treibhebel (30) gelagerten, zum Bewegungsmechanismus (7, 25, 26) der Verschlußblätter (6) gehörenden Kurbel (25) hineinragt. 8. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Mitnelunerhebels (38) eine Abschrägung (38e) angeordnet ist, die mit einem Arm (40b) des Sperrteils (40) zusammenwirkt, derart, daß dieser beim Einschwenken in die Sperrstellung den Mitnehmer (38a) aus der Bewegungsbahn der Kurbel (25) heraushebt. 9. Photographischer Objektivverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (25) mit einem Abweiser (25e) versehen ist, der beim Spannen des Verschlusses den Mitnehmer (38 a) des Antriebsteils (30, 38) an der Kurbel vorbeiführt.
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