DE1162185B - Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung - Google Patents
Photographische Kamera mit selbsttätiger BelichtungseinstellungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Deutsche Kl.: 57 a - 32/05
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
G 28490 IX a/57 a 2. Dezember 1959 30. Januar 1964 30. Juli 1964
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift weicht von der Aüslegeschrif t ab
Ausgabetag:
Patentschrift weicht von der Aüslegeschrif t ab
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent 1150 571 zu schützenden Erfindung.
Gegenstand des Hauptpatents ist eine photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, bei welcher ein wahlweise einschaltbares,
durch die Betätigung des Kameraauslösers auslösbares Vorlaufwerk angeordnet ist, das am Ende seines
Ablaufs eine Sperre freigibt, die zum Festhalten eines zuvor in Spannstellung gebrachten Steuerteils für die
Bewegung eines Belichtungseinstellers und für die Betätigung des Auslösers des Kämeraverschlusses
dient, und bei welcher ein mittels des Kameraauslösers betätigbarer Teil angeordnet ist, der bei nicht
eingeschaltetem Vorlaufwerk die Sperre freigibt.
Eine gemäß dem Hauptpatent ausgebildete Vorrichtung besitzt den Vorteil, daß bei Aufnahmen
sowohl ohne als auch mit Verwendung eines Vorlaufwerks erst unmittelbar vor der Auslösung des
Kameraverschlusses eine selbsttätige Belichtungseinstellung erfolgt. Damit wird dem Belichtungseinsteller
für die Aufnahme stets diejenige Beleuchtungsstärke zugeordnet, die gerade unmittelbar vor dem Auslösen
des Kameraverschlusses herrscht; insbesondere werden auch während der Zeit des Vorlaufwerkablaufs
eintretende Änderungen der Beleuchtungsverhältnisse in vollem Maße berücksichtigt.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent
unter Beibehaltung ihrer vorerwähnten Vorzüge so weiterzubilden, daß die Vorrichtung einen
unverwickelten, raumgedrängten und den jeweiligen Einbauerfordernissen in leichter Weise anpaßbaren
Aufbau besitzt und daß weiterhin eine »weiche«, kraftsparende Auslösebetätigung erzielt ist.
Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zwischen dem Kameraauslöser und einem beim Einschalten und beim Ablauf
des Vorlaufwerks sich in entgegengesetzten Richtungen bewegenden Teil, beispielsweise einem Vorlaufwerkspannhebel,
ein Verbindungsteil angeordnet ist, welcher einen Betätigungsteil besitzt, der mit der
zum Festhalten des Steuerteils für den Belichtungseinsteller in gespannter Stellung dienenden Sperre
zusammenarbeitet, und daß bei nicht eingeschaltetem Vorlaufwerk der- am Verbindungsteil angeordnete
Betätigungsteil eine Lage einnimmt, von der aus er beim Betätigen des Kameraauslösers eine das Lösen
der Sperre für den Steuerteil bewirkende Bewegung ausführt, während beim Einschalten des Vorlaufwerks
der Verbindungsteil in eine Lage bewegt wird, in welcher beim Betätigen des Kameraauslösers eine
Führung für den Betätigungsteil wirksam wird, an Photographische Kamera mit selbsttätiger
Belichtungseinstellung
Zusatz zum Patent: 1150 571
Das Hauptpatent hat angefangen am
17. September 1959
Patentiert für:
Alfred Gauthier G. m. b. H.,
Calmbach/Enz, Gauthierstr. 56
Als Erfinder benannt:
Franz Starp, Calmbach/Enz
Franz Starp, Calmbach/Enz
der letzterer unter Wirkung der Antriebskraft des bei der Auslösebewegung des Kameraauslösers zum Ablauf
freigegebenen Vorlaufwerks mindestens bis zum Freigeben der Sperre für den Steuerteil entlanggleitet,
und daß nach erfolgter Freigabe der Sperre die Führung für den Betätigungsteil in Abhängigkeit von
der Weiterbewegung desselben, jedoch spätestens am Ende des Vorlaufwerkablaufs, unwirksam wird.
Bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kamera findet somit zum Lösen der Sperre für den
Steuerteil des Belichtungseinstellers bei Aufnahmen sowohl mit als auch ohne Vorlaufwerkbenutzung ein
einziger Betätigungsteil Verwendung, welcher in der vorstehend genannten Weise angeordnet und beeinflußbar
ist. Hierdurch besitzt eine gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung einen teilesparenden,
eine raumgedrängte Anordnung zulassenden Aufbau. Darüber hinaus weist sie den Vorteil auf, daß ihre
Anordnung keinerlei besondere Anforderungen an die Ausgestaltung des Kameraauslösers und des Vorlaufwerks
stellt, so daß die Erfindung in einem weiten Anwendungsbereich verwirklicht werden kann. Als
weiterer Vorteil ist zu erwähnen, daß sowohl die Herstellung einer Verbindung zwischen Kameraauslöser
und Vorlaufwerk als auch die Zusammenarbeit zwischen Betätigungsteil und Führung ohne zusätzliehe,
die Auslösekraft erhöhende Federn erzielbar ist. Dies ist im Hinblick auf eine »weiche« Auslösebetätigung
von besonderer Bedeutung.
In Weiterbildung der Erfindung kann am Verbindungsteil ein weiterer Betätigungsteil angeordnet sein,
mittels welchem in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers eine das Vorlaufwerk in gespannter'Stellung
festhaltende Sperre lösbar ist.
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Auf diese Weise ist erreicht, daß beide Betätigungs- Fig. 4 zeigt in gleicher Darstellungsweise wie die
teile ein und dieselbe Bezugsbasis besitzen, wodurch F i g. 1 und 2 den Verschluß während des Auslöse-
eine leichte und genaue Justierbarkeit gewährleistet ist. Vorgangs. Hierbei ist das nicht dargestellte Vorlauf-
Eine im Hinblick auf kleinstmögliche Justierarbeit werk bereits ausgelöst und im Ablauf befindlich,
vorteilhafte Ausbildung der Erfindung läßt sich weiter 5 während der Steuerteil für den Belichtungseinsteller
dadurch erzielen, daß für den mit der Sperre für den unmittelbar vor der Auslösung steht;
Steuerteil zusammenarbeitenden Betätigungsteil eine F i g. 5 zeigt den Verschluß in einer späteren Phase
Führung an einem ortsfesten Träger ausgebildet ist, des Auslösevorgangs. Der Steuerteil des Belichtungs-
an welche der Betätigungsteil bei eingeschaltetem einstellers ist ausgelöst und befindet sich im Ablauf,
Vorlaufwerk in Abhängigkeit von der Betätigung des io während der Hauptantriebsteil des Verschlusses
Kameraauslösers anlegbar ist. gerade zum Ablauf freigegeben wird;
Eine andere, insbesondere den Vorteil eines kleinst- F i g. 6 zeigt bei einem Verschluß gemäß den
möglichen Auslösemoments aufweisende Anordnung F i g. 1 bis 5 die Ausbildung des Verschlußblätter-
ergibt sich dadurch, daß der Kameraauslöser in seiner antriebsmechanismus;
dem ausgelösten Zustand des Vorlaufwerks zugeord- 15 Fig. 7 zeigt .schematisch, in Draufsicht, einen Be-
neten Lage mittels einer Sperre festhaltbar ist und lichtungseinsteller sowie einen Steuerteil für. diesen
daß in dieser Lage der Kameraauslöser eine dem und eine mit dem Steuerteil zusammenarbeitende
genannten Entlanggleiten dienende Führung für den Antriebsvorrichtung;
Betätigungsteil darstellt, welche nach erfolgter Frei- F i g. 8 zeigt in gleicher Darstellungsweise wie die
gäbe der Sperre für den Steuerteil dadurch unwirksam 2° Fig. 1, 2 und 4 bis 6 einen photographischen Objekwird,
daß ein beim Vorlaufwerkablauf bewegter Teil tiwerschluß mit einer weiteren gemäß der Erfindung
ein Lösen der Sperre des Kameraauslösers herbei- ausgebildeten Auslöseeinrichtung für Verschlußführt,
antrieb, Steuerteil und Vorlaufwerk. Die genannten
Schließlich ist eine weitere, eine besonders frei- Teile befinden sich in gespannter Stellung;
zügige Anordnung von Betätigungsteil und Sperre a5 Fig. 9 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 8 wäh-
für den Steuerteil zulassende Ausbildung der Erfin- rend des Auslösevorgangs. Hierbei ist der Steuerteil
dung dadurch erreichbar, daß der Kameraauslöser bereits ausgelöst und befindet sich im Ablauf, wäh-
zwei gegeneinander bewegbare Teile umfaßt, von rend der Hauptantriebsteil des Verschlusses gerade
denen der eine als Auslöseteil dient, während der zum Ablauf freigegeben wird;
andere mit der Sperre für den Steuerteil zusammen- 3o Fig. 10 zeigt in einer Draufsicht von vorn einen
arbeitet, und daß bei nicht eingeschaltetem Vorlauf- Teil eines photographischen Objektiwerschlusses mit
werk die beiden Teile über den am Verbindungsteil einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Auslöseangeordneten
Betätigungsteil in kraftschlüssiger Ver- einrichtung gemäß der Erfindung. Der Verschluß und
bindung miteinander stehen und bei einer Betätigung ebenso der Steuerten für den Belichtungseinsteller
des Auslöseteils als Einheit eine das Lösen der 35 befinden sich hierbei in gespannter Stellung* während
Sperre für den Steuerteil bewirkende Bewegung aus- das Vorlaufwerk nicht eingeschaltet ist;
führen, während beim Einschalten des Vorlaufwerks Fig. 11 zeigt in ähnlicher Darstellungsweise wie der Betätigungsteil in eine Lage bewegt wird, in die vorhergehenden Figuren eine Auslöseeinrichtung, welcher der Kraftschluß zwischen den beiden Teilen bei welcher eine den Hauptantriebsteil des Verdes Auslösers aufgehoben ist, und daß der Auslöse- 4° Schlusses in gespannter Stellung haltende Sperre teil in seiner dem ausgelösten Zustand des Vorlauf- unmittelbar durch einen beim Vorlaufwerkablauf werks zugeordneten Lage mittels einer Sperre fest- bewegten Teil betätigbar ist. Der Hauptantriebsteil haltbar ist und in dieser Lage eine Führung für den und ebenso ein nicht gezeigtes, den Darstellungen Betätigungsteil darstellt, an welcher dieser entlang- ■ in den vorhergehenden Figuren entsprechendes Vorgleitet und hierbei den mit der Sperre für den Steuer- 45 laufwerk befinden sich in gespannter Stellung. Der teil zusammenarbeitenden Teil des Kameraauslösers beim Vorlaufwerkablauf bewegte Teil befindet sich zum Lösen der Sperre beeinflußt, und daß nach in gleicher Lage wie in F i g. 2;
erfolgter Freigabe der Sperre die Führung dadurch Fig. 12 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 11 wähunwirksam wird, daß ein beim Vorlaufwerkablauf rend des Auslösevorgangs; der Hauptantriebsteil des bewegter Teil ein Lösen der Sperre des Kamera- 5° Verschlusses wird gerade zum Ablauf freigegeben, auslösers herbeiführt. Der beim Vorlaufwerkablauf bewegte Teil befindet
führen, während beim Einschalten des Vorlaufwerks Fig. 11 zeigt in ähnlicher Darstellungsweise wie der Betätigungsteil in eine Lage bewegt wird, in die vorhergehenden Figuren eine Auslöseeinrichtung, welcher der Kraftschluß zwischen den beiden Teilen bei welcher eine den Hauptantriebsteil des Verdes Auslösers aufgehoben ist, und daß der Auslöse- 4° Schlusses in gespannter Stellung haltende Sperre teil in seiner dem ausgelösten Zustand des Vorlauf- unmittelbar durch einen beim Vorlaufwerkablauf werks zugeordneten Lage mittels einer Sperre fest- bewegten Teil betätigbar ist. Der Hauptantriebsteil haltbar ist und in dieser Lage eine Führung für den und ebenso ein nicht gezeigtes, den Darstellungen Betätigungsteil darstellt, an welcher dieser entlang- ■ in den vorhergehenden Figuren entsprechendes Vorgleitet und hierbei den mit der Sperre für den Steuer- 45 laufwerk befinden sich in gespannter Stellung. Der teil zusammenarbeitenden Teil des Kameraauslösers beim Vorlaufwerkablauf bewegte Teil befindet sich zum Lösen der Sperre beeinflußt, und daß nach in gleicher Lage wie in F i g. 2;
erfolgter Freigabe der Sperre die Führung dadurch Fig. 12 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 11 wähunwirksam wird, daß ein beim Vorlaufwerkablauf rend des Auslösevorgangs; der Hauptantriebsteil des bewegter Teil ein Lösen der Sperre des Kamera- 5° Verschlusses wird gerade zum Ablauf freigegeben, auslösers herbeiführt. Der beim Vorlaufwerkablauf bewegte Teil befindet
In den Zeichnungen ist die Erfindung an mehreren,. sich in gleicher Lage wie in Fig. 4.
Kameras mit photographischen Objektiwerschlüssen In den Fig. 1 bis 6 und 8 bis 10 ist mit 1 das
betreffenden Ausführungsbeispielen gezeigt. Gehäuse eines photographischen Objektiwerschlusses
F i g. 1 zeigt in einer Draufsicht von vorn einen 55 einer aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht weiter
Teil eines photographischen Objektiwerschlusses bei dargestellten photographischen Kamera bezeichnet,
abgenommener Deckplatte. Im Verschluß ist eine Im Verschluß ist in an sich bekannter Weise eine
gemäß der Erfindung ausgebildete Auslöseeinrichtung Verschlußgrundplatte 2 befestigt, die zur Lagerung
für den Verschlußantrieb sowie für den Steuerteil an sich bekannter Teile des Verschlußmechanismus
eines Belichtungseinstellers und ein Vorlaufwerk. 60 dient. Insbesondere ist an der Verschlußgrundplatte 2
angeordnet. Verschluß und Steuerteil befinden sich um eine Achse 3 eine Spann- und Antriebsscheibe 4
in gespannter Stellung, während das Vorlaufwerk für den Verschluß gelagert. Diese besitzt eine An-
nicht eingeschaltet ist; triebsfeder 5, welche an der Verschlußgehäuseseiten-
F i g. 2 zeigt den Verschluß gemäß F i g. 1 bei wand und an einem an der Antriebsscheibe befestigeingeschaltetem
Vorlaufwerk; 65 ten Stift 6 anliegt.
Fig. 3 zeigt in einem Schnitt A-A des Verschlusses Zur Betätigung eines Antriebsrings 7 für Vergemäß
Fig. 2 die Ausbildung und das Zusammen- schlußblätter 8 ist an der Antriebsscheibe4 um eine
wirken von Teilen der Auslöseeinrichtung; Achse 9 in an sich bekannter Weise eine Antriebs-
klinke 10 schwenkbar angeordnet (Fig. 6). Mittels
eines Mauls 10 α und unter der Wirkung einer Feder 11 steht die Klinke in an sich bekannter Weise mit
einem einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzenden Stift 12 in Verbindung, der am Verschlußblätterantriebsring
7 befestigt ist und für den in der Verschlußgrundplatte 2 ein Bewegüngsschlitz la ausgebildet
ist. Bei dem in Pfeilriehtung von Fig. 6 erfolgenden Ablauf der Antriebsscheibe 4 führt der
Antriebsring 7 eine hin und her gehende Bewegung aus, wodurch die Verschlußblätter 8 zuerst geöffnet
und nach Erreichen einer Offenstellung wieder geschlossen werden. Eine am Antriebsring 7 angreifende
leichte Feder 13 dient zur Sicherung des geschlossenen Zustande des Verschlusses während des Spannens.
Die Verschlußblätter 8, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines dargestellt ist, sind am
Antriebsring 7 um Stifte 14 gelagert und außerdem in Schlitzen 8 a an ortsfesten Stiften 15 geführt.
Zum Festhalten der Antriebsscheibe 4 in gespannter Stellung gegen die Wirkung der Antriebsfeder 5
dient ein Sperrhebel 16, welcher an der Verschlußgrundplatte 2 um eine Achse 17 gelagert ist. Der eine
Arm 16 α dieses Hebels befindet sich hierbei mittels eines abgebogenen Lappens 16 b in Anlage an einem
Vorsprung 4 α der Antriebsscheibe 4, während der andere Arm 16 c unter Wirkung einer Feder 180 in
später näher beschriebener Weise mit einer Auslöseeinrichtung zusammenarbeitet. Diese umfaßt in den
Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 9 unter anderem einen Hebel 36, welcher an der Verschlußgrundplatte
2 um eine Achse 37 gelagert ist und durch eine Feder 38 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird.
Mittels eines durch die Verschlußgehäuserückwand hinausgeführten Arms 36 a steht der Hebel 36 in Verbindung mit einem nicht dargestellten Kameraauslöser.
Die Hebel 16 und 36 entsprechen hierbei den Hebeln 43 bzw. 26 des Hauptpatents.
Weiterhin ist an der Grundplatte 2 ein Vorlaufwerk an sich bekannter Art angeordnet. Dieses ist
in den F i g. 1 und 2 gezeigt und umfaßt zwei Zahnräder
18 und 19, denen Zahnritzel 20 bzw. 21 zugeordnet sind. Mit dem Zahnritzel 21 steht ein Zahnsegment
22 im Eingriff, an dessen Stift 23 eine Antriebsfeder 24 für das Vorlaufwerk eingehängt ist.
Die Teile 18 bis 22 sind um Achsen 25, 26, 27 zwischen zwei Lagerplatten angeordnet, von denen die
obere, sichtbare Lagerplatte mit 28 bezeichnet ist. Zum Spannen des Vorlaufwerks gegen die Wirkung
der Antriebsfeder 24 dient ein Spannhebel 29. Dieser ist um eine Achse 30 an der Verschlußgrundplatte 2
gelagert und besitzt ein Griffstück 29 a sowie einen Arm29£>, in dessen Bewegungsweg ein Stift 31 des
Zahnsegments 22 angeordnet ist. Eine Feder 32 sucht den Spannhebel 29 in der in F i g. 2 dargestellten
Spannlage zu halten. Das Festhalten des Vorlaufwerks in gespannter Stellung (Fig. 2) erfolgt mit
Hilfe eines um eine Achse 33 am Vorlaufwerk gelagerten Sperrhebels 34, an dessen Arm 34 a bei gespanntem
Vorlaufwerk ein am Zahnrad 19 befestigter Dreikantstift 35 anliegt.
Ferner besitzt der Verschluß einen unter Wirkung einer Antriebsfeder 39 stehenden, ringförmigen Belichtungseinsteller
40 (Fig. 7), welcher beispielsweise ein Belichtungszeit-, Blenden- oder Belichtungswerteinsteller
sein kann. Der Einsteller 40 entspricht hierbei dem Belichtungseinsteller 1 des Hauptpatents
und zu seiner Einstellung kann die im Hauptpatent gezeigte selbsttätige Einstellvorrichtung Verwendung
finden. Konzentrisch zum Einstellring 40 ist ein Steuerring 41 angeordnet. Dieser besitzt einen Arm
41 a, in dessen Bewegungsweg sich ein am Belichtungseinsteller
40 befestigter Stift 42 befindet. Weiterhin
steht der Steuerring 41 mit einer Antriebsvorrichtung in Verbindung. Diese umfaßt eine im Verschluß
um eine Achse 43 gelagerte Antriebsscheibe 44, welcher eine Antriebsfeder 45 zugeordnet ist. Mit der
ίο Antriebsscheibe 44 ist ein Zahnrad 46 fest verbunden,
welches über ein um eine Achse 47 gelagertes Zahnritzel 48 und ein mit diesem verbundenes Zahnrad 49
mit einer Verzahnung 41 b des Steuerrings 41 im Eingriff steht. Weiterhin kämmt das Zahnrad 46 mit
eineiri mit det Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verschlusses
zwecks Spannens derselben verbindbaren Zahnrad 50. Zur Verbindung dient hierbei ein am
Zahnrad 50 befestigter Stift 51, in dessen Bewegungsweg sich ein an der Achse 3 der Spann- und Antriebs-
ao scheibe 4 befestigter Arm 52 befindet. Das Spannen der Antriebsscheibe 44 erfolgt in gleicher Weise wie
in der Hauptpatentanmeldung mittels der nicht dargestellten Filmtransporteinrichtung der Kamera. Bei
diesem Vorgang werden über die obengenannten, einseitig wirkenden Mitnahmevorrichtungen 51, 52
und 41a, 42 die Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verschlusses und der Belichtungseinsteller 40 mitgespannt.
Zum Festhalten der Antriebsscheibe 44 in gespannter Stellung dient ein Hebel 53, welcher bei den Ausführungsbeispielen
der Fig. 1 bis 9 in weiter unten näher beschriebener Weise mit dem Auslösehebel 36
zusammenarbeitet. Der Hebel 53 ist um eine Achse 54 an der Verschlußgrundplatte 2 gelagert und besitzt
einen abgebogenen Lappen 53 a, mit welchem er in gespanntem Zustand der Antriebsscheibe unter Wirkung
einer Feder 55 an einem Vorsprung 44a der Scheibe anliegt.
Gemäß der Erfindung ist nunmehr eine selbsttätige Belichtungseinstellung unmittelbar vor der Auslösung des Verschlusses bei Aufnahmen sowohl ohne als auch mit Vorlaufwerkbenutzung dadurch erzielt, daß zwischen dem Kameraauslöser und einem beim Einschalten und beim Ablauf des Vorlaufwerks sich in entgegengesetzten Richtungen bewegenden Teil, in den Ausführungsbeispielen dem Vorlaufwerkspannhebel 29, ein Verbindungsteil angeordnet ist, welcher einen Betätigungsteil besitzt, der mit der zum Festhalten des Steuerteils 41 für den Belichtungseinsteller 40 in gespannter Stellung dienenden Sperre 53 zusammenarbeitet, und daß bei nicht eingeschaltetem Vorlaufwerk der am Verbindungsteil angeordnete Betätigungsteil eine Lage einnimmt, von der aus er beim Betätigen des Kameraauslösers eine das Lösen der Sperre 53 für den Steuerteil 41 bewirkende Bewegung ausführt, während beim Einschalten des Vorlaufwerks der Verbindungsteil in eine Lage bewegt wird, in welcher beim Betätigen des Kameraauslösers eine Führung für den Betätigungsteil wirk- sam wird, an der letzterer unter Wirkung der Antriebskraft des bei der Auslösebewegung des Kameraauslösers zum Ablauf freigegebenen Vorlaufwerks mindestens bis zum Freigeben der Sperre für den Steuerteil entlanggleitet, und daß nach erfolgter Freigäbe der Sperre die Führung für den Betätigungsteil in Abhängigkeit von der Weiterbewegung desselben, jedoch spätestens am Ende des Vorlaufwerkablaufs, unwirksam wird.
Gemäß der Erfindung ist nunmehr eine selbsttätige Belichtungseinstellung unmittelbar vor der Auslösung des Verschlusses bei Aufnahmen sowohl ohne als auch mit Vorlaufwerkbenutzung dadurch erzielt, daß zwischen dem Kameraauslöser und einem beim Einschalten und beim Ablauf des Vorlaufwerks sich in entgegengesetzten Richtungen bewegenden Teil, in den Ausführungsbeispielen dem Vorlaufwerkspannhebel 29, ein Verbindungsteil angeordnet ist, welcher einen Betätigungsteil besitzt, der mit der zum Festhalten des Steuerteils 41 für den Belichtungseinsteller 40 in gespannter Stellung dienenden Sperre 53 zusammenarbeitet, und daß bei nicht eingeschaltetem Vorlaufwerk der am Verbindungsteil angeordnete Betätigungsteil eine Lage einnimmt, von der aus er beim Betätigen des Kameraauslösers eine das Lösen der Sperre 53 für den Steuerteil 41 bewirkende Bewegung ausführt, während beim Einschalten des Vorlaufwerks der Verbindungsteil in eine Lage bewegt wird, in welcher beim Betätigen des Kameraauslösers eine Führung für den Betätigungsteil wirk- sam wird, an der letzterer unter Wirkung der Antriebskraft des bei der Auslösebewegung des Kameraauslösers zum Ablauf freigegebenen Vorlaufwerks mindestens bis zum Freigeben der Sperre für den Steuerteil entlanggleitet, und daß nach erfolgter Freigäbe der Sperre die Führung für den Betätigungsteil in Abhängigkeit von der Weiterbewegung desselben, jedoch spätestens am Ende des Vorlaufwerkablaufs, unwirksam wird.
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Als Verbindungsteil dient in den Ausführungs- platte 62 befestigt (Fig. 3). Das die Führungskante
beispielen der Fig. 1 bis 9 ein Hebel 56. Dieser ist 60a tragende, von der Distanzplatte 62 freie Ende
um eine Achse 57 am Vorlaufwerkspannhebel 29 des Teils 60 ist hierbei leicht abgebogen und federnd,
gelagert und steht mit dem Auslösehebel 36 in Stift- Eine Führung dieser Art erbringt insbesondere den
Schlitz-Verbindung 58, 36 b. Der Stift 58 bildet hier- 5 Vorteil einer kleinstmöglichen Justierarbeit; es ist
bei den obenerwähnten Betätigungsteil, welcher mit lediglich eine Aufeinanderabstimmung des Auslöse-
dem den Steuerring 41 bzw. dessen Antriebsscheibe punkts des Vorlauf werks und des Wirksamwerdens
44 in gespannter Stellung festhaltenden Sperrhebel 53 der Führungskante 60 a für den Betätigungsstift
zusammenarbeitet. Ferner besitzt der Verbindungs- erforderlich.
hebel 56 einen weiteren Betätigungsteil in Form eines io Beim Betätigen des Auslösehebels 36 werden Verabgebogenen
Lappens 56 a, mittels welchem in Ab- bindungshebel 56 und Betätigungsstift 58 von der in
hängigkeit von der Betätigung des Auslösehebels 36 F i g. 2 dargestellten Lage entgegen dem Uhrzeigerder
bereits erwähnte, das Vorlaufwerk in gespannter sinn verschwenkt. Hierdurch gleitet der Betätigungs-Stellung
festhaltende Sperrhebel 34 zur Freigabe des stift an der federnden Abbiegung des Führungsteils
Vorlaufwerks bewegbar ist. 15 60 entlang und gelangt schließlich zur Anlage an der
Im ungespannten Zustand des Vorlaufwerks neh- Führungskante 60 a. Bei dieser Bewegung des Bemen
Verbindungshebel 56 und Betätigungsstift 58 die tätigungsstifts 58 kommt der Betätigungslappen 56 a
in den Fig. 1 und 6 dargestellte Lage ein. Aus dieser des Verbindungshebels 56 in Eingriff mit einem ab-Lage
werden sie beim Betätigen des Auslösehebels 36 gebogenen Lappen 34 b des Vorlaufwerksperrhebels
entgegen dem Ohrzeigersinn verschwenkt. Hierbei 20 34 und verschwenkt letzteren gegen die Wirkung einer
gelangt der Betätigungsstift 58 zur Anlage am Sperr- Feder 63 in der Weise, daß der Arm 34 a des Sperrhebel
53 und bewegt diesen zwecks Freigabe der hebeis den Dreikantstift 35 freigibt, sobald der Begespannten
Antriebsscheibe 44 so weit, bis sich Sperr- tätigungsstift 56 die Führungskante 60 a erreicht hat.
lappen 53 a und Vorsprung 44 a außer Eingriff mit- Bei dem nunmehr erfolgenden Ablauf des Vorlaufeinander
befinden. 25 werks gleitet der Betätigungsstift 58 an der Führangs-Die
freigegebene Antriebsscheibe 44 und der mit kante 60 α entlang, wobei er durch die Feder 38 des
ihr verbundene Steuerring 41 bewegen sich nunmehr Auslösehebels 36 in Anlage an dieser gehalten wird,
unter der Wirkung der Antriebsfeder 45 gemeinsam Hierbei gelangt der Stift gegen Ende des Vorlaufin
eine Endlage. Dieser Bewegung folgt der Beiich- werkablaufs in Eingriff mit dem die Antriebsscheibe
tungseinsteller unter Wirkung seiner Feder 39 so weit 30 44 in gespannter Stellung festhaltenden Sperrhebel 53
nach, bis er mittels der selbsttätigen Einstellvorrich- und verschwenkt letzteren gegen die Wirkung seiner
tung in einer den herrschenden Beleuchtungsverhält- Feder 55 zwecks Freigabe ' der Antriebsscheibe
nissen und der Einstellung weiterer Belichtungs- (Fig. 4). Nach erfolgter Freigabe kommt der Befaktoren
zugeordneten Einstellage gestoppt wird. tätigungsstift am Ende des Vorlaufwerkablaufs außer
Der Sperriappen'53 α des Sperrhebels 53 liegt beim 35 Eingriff mit der Führungskante 60a und kehrt in
Ablauf der Antriebsscheibe 44- an dem als Kurve seine Ausgangsläge zurück (Fig. 5).
ausgebildeten Außenumfahg derselben an. Mittels Während bei dem vorstehend beschriebenen Ausdieser Kurve wird der Hebel 53 beim Ablauf der führungsbeispiel zur Erzielung einer Führung für den Antriebsscheibe 44 noch weiter im Uhrzeigersinn Betätigungsstift 58 ein besonderer ortsfester Träger verschwenkt, so daß schließlich ein Stift 59 des 40 Verwendung findet, dient im Ausführungsbeispiel Hebels zur Anlage an dem die Spann- und Antriebs- gemäß den F i g. 8 und 9 zur Führung des Stifts der scheibe 4 des Verschlusses in gespannter Stellung Kameraauslöser, welcher zu diesem Zweck in seiner festhaltenden Sperrhebel 16 kommt und letzteren zur dem ausgelösten Zustand des Vorlauf werks zugeord-Freigabe der Scheibe 4 verschwenkt. neten Lage mittels einer Sperre festhaltbar ist, die Um hierbei zu gewährleisten, daß die selbsttätige 45 nach erfolgter Freigabe der Sperre für die Antriebs-Einstellung des Belichtungseinstellers 40 erfolgt ist, scheibe 44 bzw. den Steuerteil 41 mittels eines beim bevor sich der Kameraverschluß zu öffnen beginnt, Vorlaufwerkablauf bewegten Teils lösbar ist.
sind die Federn 39 und 45 so bemessen und aufein- Zur Führung des Stifts 58 dient hierbei der im ander abgestimmt, daß beim Ablauf des Steuerrings Auslösehebel 36 ausgebildete Bewegungsschlitz 36 a. 41 ein Vorauseilen desselben gegenüber dem Beiich- 50 Ein Festhalten des Auslösehebels in der in Fig. 9 tungseinsteller 40 vermieden ist, und außerdem ist dargestellten, dem ausgelösten Zustand des Vorlaufder Bewegungsweg, welchen der Steuerring bis zur werks zugeordneten Lage ist mittels eines an der Freigabe der Spann- und Antriebsscheibe 4 des Ver- . Verschlußgrundplatte 2 um eine Achse 64 gelagerten Schlusses zurücklegt, mindestens ebenso groß gehalten zweiarmigen Sperrhebels 65 erzielt. Der eine Arm wie der maximale Verstellweg des Belichtungs- 55 65 a dieses Hebels besitzt eine Sperrnase 65 b, mittels einstellers 40. welcher der Hebel bei eingeschaltetem Vorlaufwerk Beim Einschalten des Vorlauf werks mittels des und niedergedrücktem Auslösehebel unter Wirkung Vorlauf werkspannhebels 29 werden Verbindungshebel einer Feder 66 hinter dem abgebogenen Arm 36 a des 56 und Betätigungsstift 58 von der in den Fig. 1 Auslösehebels einfällt und damit den Hebel gegen und 6 dargestellten Lage in eine in den Fig. 2 und 8 6° eine Rückkehr in seine Ausgangslage sperrt. Der gezeigte Lage bewegt, in welcher beim Betätigen des andere Arm 65 c des Sperrhebels 65 liegt dagegen im Auslösehebels 36 eine Führung für den Betätigüngs- Bewegungsweg des Betätigungsstifts 58.
stift 58 wirksam wird. Eine in vorstehend beschriebener Weise ausgebil-Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 6 dete Auslöseeinrichtung besitzt den Vorzug einer ist eine solche Führung für den Betätigungsstift 65 besonders leichten, auch bei eingeschaltetem Vorlauf durch eine Kante 60 a eines ortsfesten Teils 60 ge- werk von jeglicher Federwirkung freien Bewegbarkeit bildet. Dieser Teil ist an der Verschlußgrundplatte 2 des Betätigungsstifts, wodurch ein kleinstmöglicher mittels Schrauben 61 unter Verwendung einer Distanz- Auslösemoment für die Kamera erzielt ist.
ausgebildeten Außenumfahg derselben an. Mittels Während bei dem vorstehend beschriebenen Ausdieser Kurve wird der Hebel 53 beim Ablauf der führungsbeispiel zur Erzielung einer Führung für den Antriebsscheibe 44 noch weiter im Uhrzeigersinn Betätigungsstift 58 ein besonderer ortsfester Träger verschwenkt, so daß schließlich ein Stift 59 des 40 Verwendung findet, dient im Ausführungsbeispiel Hebels zur Anlage an dem die Spann- und Antriebs- gemäß den F i g. 8 und 9 zur Führung des Stifts der scheibe 4 des Verschlusses in gespannter Stellung Kameraauslöser, welcher zu diesem Zweck in seiner festhaltenden Sperrhebel 16 kommt und letzteren zur dem ausgelösten Zustand des Vorlauf werks zugeord-Freigabe der Scheibe 4 verschwenkt. neten Lage mittels einer Sperre festhaltbar ist, die Um hierbei zu gewährleisten, daß die selbsttätige 45 nach erfolgter Freigabe der Sperre für die Antriebs-Einstellung des Belichtungseinstellers 40 erfolgt ist, scheibe 44 bzw. den Steuerteil 41 mittels eines beim bevor sich der Kameraverschluß zu öffnen beginnt, Vorlaufwerkablauf bewegten Teils lösbar ist.
sind die Federn 39 und 45 so bemessen und aufein- Zur Führung des Stifts 58 dient hierbei der im ander abgestimmt, daß beim Ablauf des Steuerrings Auslösehebel 36 ausgebildete Bewegungsschlitz 36 a. 41 ein Vorauseilen desselben gegenüber dem Beiich- 50 Ein Festhalten des Auslösehebels in der in Fig. 9 tungseinsteller 40 vermieden ist, und außerdem ist dargestellten, dem ausgelösten Zustand des Vorlaufder Bewegungsweg, welchen der Steuerring bis zur werks zugeordneten Lage ist mittels eines an der Freigabe der Spann- und Antriebsscheibe 4 des Ver- . Verschlußgrundplatte 2 um eine Achse 64 gelagerten Schlusses zurücklegt, mindestens ebenso groß gehalten zweiarmigen Sperrhebels 65 erzielt. Der eine Arm wie der maximale Verstellweg des Belichtungs- 55 65 a dieses Hebels besitzt eine Sperrnase 65 b, mittels einstellers 40. welcher der Hebel bei eingeschaltetem Vorlaufwerk Beim Einschalten des Vorlauf werks mittels des und niedergedrücktem Auslösehebel unter Wirkung Vorlauf werkspannhebels 29 werden Verbindungshebel einer Feder 66 hinter dem abgebogenen Arm 36 a des 56 und Betätigungsstift 58 von der in den Fig. 1 Auslösehebels einfällt und damit den Hebel gegen und 6 dargestellten Lage in eine in den Fig. 2 und 8 6° eine Rückkehr in seine Ausgangslage sperrt. Der gezeigte Lage bewegt, in welcher beim Betätigen des andere Arm 65 c des Sperrhebels 65 liegt dagegen im Auslösehebels 36 eine Führung für den Betätigüngs- Bewegungsweg des Betätigungsstifts 58.
stift 58 wirksam wird. Eine in vorstehend beschriebener Weise ausgebil-Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 6 dete Auslöseeinrichtung besitzt den Vorzug einer ist eine solche Führung für den Betätigungsstift 65 besonders leichten, auch bei eingeschaltetem Vorlauf durch eine Kante 60 a eines ortsfesten Teils 60 ge- werk von jeglicher Federwirkung freien Bewegbarkeit bildet. Dieser Teil ist an der Verschlußgrundplatte 2 des Betätigungsstifts, wodurch ein kleinstmöglicher mittels Schrauben 61 unter Verwendung einer Distanz- Auslösemoment für die Kamera erzielt ist.
9 10
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich aus hebel 73 beeinflussenden Feder 75 am Arm 68 α des
den F i g. 8 und 9 wie folgt: Hebels 68 anliegt. In dieser Lage des Stifts 56 ist der
Bei nicht eingeschaltetem Vorlaufwerk Hegt der Kraftschluß· zwischen den Hebeln 68 und 69 auf-Betätigungsstift
58 am Arm 65 c des Sperrhebels 65 gehoben, so daß beim Betätigen des Auslösehebels 68
an und hält dessen Sperrnase 65b gegen die Wirkung 5 der Hebel 69 in der in Fig. 10 gezeigten Lage verseiner
Feder 66 außer Eingriff mit dem Auslösehebel bleibt, in welcher er unter Wirkung seiner Feder 71
36. Beim Niederdrücken des Auslösehebels 36 erfolgt an einem Rohrstutzen 2 b der Verschlußgrundplatte 2
mittels des Betätigungsstifts 58 in der bereits beschrie- anliegt. Der Verbindungshebel 73 wird durch die Ausbenen
Weise die zur Freigabe der gespannten An- lösebewegung des Hebels 68 gegen die Wirkung
triebsscheibe 44 führende Beeinflussung des Sperr- io seiner Feder 75 verschwenkt. Hierbei gelangt ein am
hebeis 53. Während dieses Vorgangs bleibt die durch Hebel 73 ausgebildeter Betätigungsvorsprung 73 α zur
den Betätigungsstift bewirkte Halterung des Sperr- Anlage an einem abgebogenen Lappen 77a eines an
hebeis 65 wirksam, so daß der Auslösehebel beim der Verschlußgrundplatte um eine Achse 76 gelager-Loslassen
unter Wirkung seiner Feder 38 wieder in ten Vorlaufwerksperrhebels 77 und' verschwenkt
die Ausgangslage zurückkehrt. 15 letzteren gegen die Wirkung einer Feder 78, so daß
Beim Spannen des Vorlaufwerks mittels des Vor- ein Arm 77 b des Sperrhebels außer Eingriff mit dem
laufwerkspannhebels 29 wird der Betätigungsstift 56 am Zahnrad 19 des Vorlaufwerks befestigten Dreiim
Schlitz 36 a in die in F i g. 8 gezeigte Lage bewegt. kantstift 35 kommt und das Vorlaufwerk abläuft. Der
Hierbei gibt er den Sperrhebel 65 frei, so daß dieser Auslösehebel 68 wird in Auslösestellung mittels eines
nunmehr unter Wirkung seiner Feder 66 in der in 20 Sperrhebels 79 festgehalten. Dieser ist um eine Achse
Fig. 8 gezeigten Weise am abgebogenen Arm 36α 80 an der Verschlußgrundplatte 2 gelagert und steht
des Auslösehebels 36 anliegt. Beim Betätigen des unter der Wirkung einer Feder 81, welche den Hebel
Auslösehebels 36 wird mittels des Betätigungslappens entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt. Der eine Arm
56α des Verbindungshebels 56 das Vorlaufwerk in 79a des Hebels besitzt eine Sperrnase 79b, welche·
der bereits beschriebenen Weise zum Ablauf frei- 25 an einem abgebogenen und durch die Verschlußgegeben,
und gleichzeitig rastet der Sperrhebel 65 gehäuserückwand hinausgeführten Arm 68 b des Ausmittels
seiner Sperrnase 65 b hinter dem abgebogenen lösehebels 68 angreift. Der andere Arm 79 c des
Arm 36 α des Auslösehebels 36 ein, so daß letzterer Sperrhebels 79 arbeitet dagegen mit dem Betätigungsgegen
eine Rückkehr in seine Ausgangslage gesperrt stift 58 in der Weise zusammen, daß bei nicht eingeist.
Bei dem nunmehr erfolgenden Ablauf des Vor- 3° schaltetem Vorlaufwerk der Sperrhebel 79 in einer
laufwerks bewegt sich der Betätigungsstift 58 im Be- unwirksamen Lage festgehalten wird, während in Abwegungsschlitz
36 ti des in der Lage gemäß Fig. 9 hängigkeit vom Spannen des Vorlauf werks der Sperrfestgestellten
Auslösehebels 36 nach unten, wobei der hebel vom Betätigungsstift 58 zur Wirkung frei-Stift
zuerst die Sperre 53, 53 a der Antriebsscheibe 44 gegeben wird.
löst und sodann am Ende des Ablaufs des Vorlauf- 35 Der Arm 68 α des in Auslösestellung festgehaltenen
werks den Sperrhebel 65 gegen die Wirkung seiner Auslösehebels 68 bildet eine Führung für den Betäti-Feder66
schwenkt, so daß der Auslösehebel 36 unter gungsstift 58, an welcher dieser unter Wirkung der
Wirkung seiner Feder 38 wieder in seine Ausgangs- Antriebskraft des ablaufenden Vorlaufwerks entlanglage
zurückkehrt. gleitet. Hierbei wird der Hebel 69 entgegen dem Uhrin Fig. 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel 40 zeigersinn verschwenkt, wodurch sein Stift 72 die zum
der Erfindung gezeigt. Lösen der Festhaltung der gespannten Antriebs-Bei dieser Anordnung umfaßt der Kameraauslöser scheibe 44 erforderliche Bewegung des Sperrhebels
zwei gegeneinander bewegbare, um eine gemeinsame 53 herbeiführt. Nach erfolgtem Lösen dieser Festhal-Achse
67 an der Verschlußgrundplatte 2 gelagerte rung gelangt der Betätigungsstift 58 zur Anlage am
Hebel 68 und 69, von denen der Hebel 68 den Aus- 45 Arm 79 c des Sperrhebels 79 und verschwenkt letzlösehebel
darstellt, während der Hebel 69 mit dem teren, so daß die Sperrnase 79 b außer Eingriff mit
Sperrhebel 53 für die Antriebsscheibe 44 zusammen- dem Arm 68 b des Auslösehebels 68 kommt und letzarbeitet.
Weiterhin besitzen die beiden Hebel 68 und terer unter Wirkung seiner Feder 70 in die in
69 Arme 68a bzw. 69a, welche bei nicht eingeschal- Fig. 10 dargestellte Ausgangslage zurückkehrt,
tetem Vorlaufwerk unter Wirkung von die Hebel in 50 Im vorstehenden sind verschiedene, gemäß der Erentgegengesetzten Richtungen beeinflussenden Federn findung ausgebildete Vorrichtungen zum Lösen eines
tetem Vorlaufwerk unter Wirkung von die Hebel in 50 Im vorstehenden sind verschiedene, gemäß der Erentgegengesetzten Richtungen beeinflussenden Federn findung ausgebildete Vorrichtungen zum Lösen eines
70 bzw. 71 in der in Fig. 10 gezeigten Weise am Be- einen Antriebsteil in gespannter Stellung festhaltentätigungsstift
58 anliegen. Auf Grund dieser kraft- den Sperrteils in Verbindung mit einer photoschlüssigen Verbindung führen die beiden Hebel 68 graphischen Kamera mit selbsttätiger Belichtungsund 69 bei einer Betätigung des Auslösehebels 68 als 55 einstellung gezeigt und beschrieben.
Einheit eine das Lösen der Sperre 53, 53 a für den Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung hat in-Antriebsteil
44 bewirkende Bewegung aus. Eine Zu- dessen nicht nur Bedeutung bei Kameras dieser Art
sammenarbeit zwischen Hebel 69 und Sperrhebel 53 zum Lösen einer den Steuerteil eines Belichtungsist hierbei mittels eines am Hebel 69 befestigten einstellers in gespannter Stellung festhaltenden Sperre,
Stifts 72 erzielt, in dessen Bewegungsweg der Sperr- 60 sondern ist mit den gleichen Vorteilen auch dann anhebel
53 liegt. wendbar, wenn der auszulösende Sperrteil zum Fest-Beim Einschalten des Vorlauf werks wird der Be- halten eines anderen Antriebsteils, insbesondere des
tätigung'sstift 58, welcher bei diesem Ausführungs- gespannten Hauptantriebsteils des Kameraverschlusbeispiel
an einem mit 73 bezeichneten, um eine Achse ses, dient. Eine solche Anordnung ist in den Fig. 11
74 am Vorlaufwerkspannhebel 29 gelagerten Verbin- 65 und 12 gezeigt.
dungshebel befestigt ist, in die in Fig. 10 in gestri- In den genannten Figuren ist mit 82 ein Sperrhebel
dielten Linien dargestellte Lage bewegt, in welcher er für die Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verunter
der Wirkung einer leichten, den Verbindungs- Schlusses bezeichnet/Dieser ist um eine Achse83 an
der Verschlußgrundplatte gelagert und wird durch
eine Feder 84 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt. Der eine Arm 82 a des Hebels besitzt einen abgebogenen
Lappen 82 b, an welchem die Scheibe 4 in gespanntem Zustand mittels ihres Vorsprungs 4 a anliegt.
Mit dem anderen Arm 82 c des Hebels 82 arbeitet der Betätigungsstift 58 zusammen. Diese Zusammenarbeit
geschieht hierbei in gleicher Weise wie die Zusammenarbeit des Stifts 58 mit dem Sperrhebel
53 in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 9, wobei die Träger-, Betätigungs- und Führungsteile
für den Stift denjenigen des Ausführungsbeispiels der F i g. 1 bis 6 entsprechen.
Demgemäß nimmt der am Verbindungshebel 56 befestigte und im Schlitz 36 b des Auslösehebels verschiebbare
Betätigungsstift 58 in ungespanntem Zustand des Vorlaufwerks die in Fig. 1 dargestellte
Lage ein. Beim Betätigen des Auslösehebels 36 gelangt der Stift 58 zur Anlage am Arm 82 c des Sperrhebels
82 und schwenkt letzteren zwecks Freigabe der gespannten Antriebsscheibe 44 so weit, bis sich Sperrlappen
82 b und Vorsprung 4 α außer Eingriff miteinander befinden.
Beim Einschalten des Vorlaufwerks mittels des Vorlaufwerkspannhebels 29 wird der Verbindungshebel56
und der Betätigungsstift58 in die in Fig. 11
gezeigte Lage bewegt. In dieser Lage bewirkt ein Niederdrücken des Auslösehebels 36, daß der Betätigungsstift
58 über die federnde Abbiegung des Führungsteils 60 hinweggleitet und schließlich an der
Führungskante 60 a einfällt. Bei dieser Bewegung des Betätigungsstifts 58 kommt der in den Fig. 11 und
12 nicht dargestellte, jedoch den vorhergehenden Figuren zu entnehmende Betätigungslappen 56 a des
Verbindungshebels 56 in Eingriff mit dem gleichfalls
in den vorhergehenden Figuren gezeigten Lappen 34 b des Vorlaufwerksperrhebels 34 und schwenkt letzteren
zur Freigabe des Vorlaufwerks. Bei dem nunmehr erfolgenden Ablauf des Vorlaufwerks gleitet der Betätigungsstift
58 an der Führungskante 60 a entlang. Hierdurch gelangt der Stift gegen Ende des Vorlaufwerkablaufs
in Eingriff mit dem die Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verschlusses in gespannter Stellung
festhaltenden Sperrhebel 82 und schwenkt diesen gegen die Wirkung seiner Feder 84 zwecks Freigabe
der Antriebsscheibe (Fig. 12). Nach erfolgter Freigabe kommt der Betätigungsstift am Ende des Vorlaufwerkablaufs
außer Eingriff mit der Führungskante 60 a und kehrt in seine Ausgangslage zurück.
Claims (6)
1. Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung nach Patent 1 150 571,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kameraauslöser (36; 68, 69) und einem
beim Einschalten und beim Ablauf des Vorlaufwerks sich in entgegengesetzten Richtungen
bewegenden Teil, beispielsweise einem Vorlaufwerkspannhebel (29), ein Verbindungsteil
(56, 73) angeordnet ist, welcher einen Betätigungsteil (58) besitzt, der mit der zum Festhalten
des Steuerteils (41,44) für den Belichtungseinsteller
(40) in gespannter Stellung dienenden Sperre (53, 53 a) zusammenarbeitet, und daß bei nicht
eingeschaltetem Vorlaufwerk der am Verbindungsteil angeordnete Betätigungsteil (58) eine
Lage einnimmt, von der aus er beim Betätigen des Kameraauslösers eine das Lösen der Sperre
für den Steuerteil bewirkende Bewegung ausführt, während beim Einschalten des Vorlaufwerks der
Verbindungsteil (56, 73) in eine Lage bewegt wird, in welcher beim Betätigen des Kameraauslösers
eine Führung (60 α, 68 α, 36 α) für den Betätigungsteil
wirksam wird, an der letzterer unter Wirkung der Antriebskraft des bei der Auslösebewegung
des Kameraauslösers zum Ablauf freigegebenen Vorlaufwerks mindestens bis zum Freigeben
der Sperre für den Steuerteil entlanggleitet, und daß nach erfolgter Freigabe der Sperre
die Führung für den Betätigungsteil in Abhängigkeit von der Weiterbewegung desselben, jedoch
spätestens am Ende des Vorlaufwerkablaufs, unwirksam wird.
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Verbindungsteil
(56, 73) ein weiterer Betätigungsteil (56 a, 73 β) angeordnet ist, mittels welchem in Abhängigkeit
von der Betätigung des Kameraauslösers (36; 68, 69) eine das Vorlaufwerk in gespannter Stellung
festhaltende Sperre (34; 77) lösbar ist.
3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den mit
der Sperre (53, 53 a) für den Steuerteil (41, 44) zusammenarbeitenden Betätigungsteil (58) eine
Führung (60a) an einem ortsfesten Träger (6®) ausgebildet ist, an welche der Betätigungsteil bei
eingeschaltetem Vorlaufwerk in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers (36) anlegbar
ist.
4. Photographische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameraauslöser (36) in seiner dem ausgelösten Zustand
des Vorlaufwerks zugeordneten Lage mittels einer Sperre (65, 6Sb) festhaltbar ist und daß in dieser
Lage der Kameraauslöser eine dem genannten Entlanggleiten dienende Führung (36 a) für den
Betätigungsteil (58) darstellt, welche nach erfolgter Freigabe der Sperre (53, 53 a) für den Steuerteil
(41, 44) dadurch unwirksam wird, daß ein beim Vorlaufwerkablauf bewegter Teil (58) ein
Lösen der Sperre des Kameraauslösers herbeiführt.
5. Photographische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameraauslöser zwei gegeneinander bewegbare Teile (68
und 69) umfaßt, von denen der eine (68) als Auslöseteil
dient, während der andere (69) mit der Sperre (53, 53 a) für den Steuerteil (41, 44) zusammenarbeitet,
und daß bei nicht eingeschaltetem Vorlaufwerk die beiden Teile über den am Verbindungsteil (73) angeordneten Betätigungsteil
(58) in kraftschlüssiger Verbindung miteinander stehen und bei einer Betätigung des Auslöseteils
(68) als Einheit eine das Lösen der Sperre für den Steuerteil bewirkende Bewegung ausführen, während
beim Einschalten des Vorlaufwerks der Betätigungsteil (58) in eine Lage bewegt wird, in
welcher der Kraftschluß zwischen den beiden Teilen (68, 69) des Auslösers aufgehoben ist, und
daß der Auslöseteil (68) in seiner dem ausgelösten Zustand des Vorlaufwerks zugeordneten Lage
mittels einer Sperre (79) festhaltbar ist und in dieser Lage eine Führung (68 a) für den Betätigungsteil
(58) darstellt, an welcher dieser entlanggleitet und hierbei den mit der Sperre (53, 53 a)
für den Steuerteil (41, 44) zusammenarbeitenden Teil (69) des Kameraauslösers zum Lösen der
Sperre beeinflußt, und daß nach erfolgter Freigabe der Sperre die Führung (68 a) dadurch unwirksam wird, daß ein beim Vorlaufwerkablauf
bewegter Teil (58) ein Lösen der Sperre (79) des Kameraauslösers herbeiführt.
6. Photographische Kamera mit Vorlaufwerk nach den Merkmalen der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß durch dasam Verbindungsteil (56) angeordnete Betätigungsteil
(58) eine den Hauptantriebsteil (4) des Verschlusses in gespannter Stellung haltende Sperre
(82) unmittelbar lösbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
309 207/31 1.64
ι Bundesdruckerei Berlin
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162185A DE1162185A (de) | 1964-01-30 |
| DE1162185B true DE1162185B (de) | 1964-07-09 |
Family
ID=
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