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DE1130691B - Photographischer Objektivverschluss - Google Patents

Photographischer Objektivverschluss

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Publication number
DE1130691B
DE1130691B DEG30509A DEG0030509A DE1130691B DE 1130691 B DE1130691 B DE 1130691B DE G30509 A DEG30509 A DE G30509A DE G0030509 A DEG0030509 A DE G0030509A DE 1130691 B DE1130691 B DE 1130691B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
adjustment
shutter
bridge
drive part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30509A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Starp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG30509A priority Critical patent/DE1130691B/de
Publication of DE1130691B publication Critical patent/DE1130691B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Photographischer Objektivverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen photographischen Objektivverschluß mit Verschlußblättern und in geschlossenem Zustand des Verschlusses in Schließstellung befindlichen Blendenlamellen, welche mittels eines Stellringes bewegbar sind und welche vor dem Öffnen der Verschlußblätter auf einen vorgewählten Blendenwert geöffnet und nach erfolgtem Belichtungsablauf wieder geschlossen werden.
  • Bei einem an sich bekannten Verschluß dieser Art geschieht die Blendenbetätigung und -steuerung in der Weise, daß ein Blendenbetätigungsring mit einer Antriebsfeder verbunden ist, welche die Blende in Offen-Stellung zu führen sucht. Diese Feder wird in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschluß- bzw. Kameraauslösers freigegeben, wonach sich der Blendenbetätigungsring bis zum Auftreffen auf einen verstellbaren, gegenüber einer Blendenskala einstellbaren Anschlag im Öffnungssinn bewegt. Andererseits wird das Schließen der Blende nach erfolgter Aufnahme in Abhängigkeit vom Loslassen des Verschlußauslösers dadurch bewirkt, daß eine den Verschluß- bzw. Kameraauslöser in Ruhestellung führende Feder die Antriebsfeder des Blendenbetätigungsrings überwindet und diesen in Schließstellung führt. Die Rückführfeder für den Auslöser muß auf Grund vorbeschriebener Wirkungsweise verhältnismäßig stark sein. Da diese Feder beim Auslösen des Verschlusses überwunden werden muß, besitzt ein Verschluß der beschriebenen Art eine --harte« Auslösung, was leicht zu einem Verwackeln der Aufnahme führt. Ein weiterer Nachteil des bekannten Verschlusses besteht darin, daß bereits in Abhängigkeit vom Loslassen des Verschlußauslösers die Schließbewegung der Blende erfolgt. Damit ist bei einem solchen Verschluß die Durchführung von Vorlaufwerkaufnahmen, bei denen der Auslöser unmittelbar nach dem Auslösen des Vorlaufwerks, also vor dem Öffnen des Verschlusses, wieder losgelassen wird, überhaupt nicht durchführbar.
  • Zur Vermeidung der diesem Verschluß anhaftenden Mängel ist es bereits bekannt, die Blendenlamellen in an sich bekannter Weise an zwei gleichachsig zur Verschlußachse gelagerte, um diese und gegeneinander drehbaren Ringen anzuordnen. Zur Vorwahl des gewünschten Blendenwertes ist der erste Ring durch einen von Hand betätigbaren Einsteller verstellbar, wobei der zweite Ring über eine ihm mit dem ersten Ring verbindende Mitnahmevorrichtung eine Drehung im gleichen Sinn und um den gleichen Betrag wie der erste Ring ausführt. Weiterhin ist eine vor dem Auslösen des Verschlusses spannbare und in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschlußauslösers auslösbare Antriebsvorrichtung angeordnet, mittels weleher der zweite Ring zum Zweck des Öffnens der Blende auf den vorgewählten Wert relativ zum ersten Ring bewegbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen V erschluß der eingangs bezeichneten Art, bei welchem die Blendenlamellen mittels eines einzigen Stellrings bewegbar sind, so auszubilden, daß unter Gewährleistung eines unverwickelten Aufbaus sowie einer sicheren Arbeitsweise der Einrichtung zum Betätigen des Verschlußauslösers kein größerer Kraftaufwand erforderlich ist als bei an sich bekannten üblichen Verschlüssen und daß das Schließen der Blende erst erfolgt, wenn der Belichtungsablauf des Verschlusses beendet ist.
  • Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß zum Einstellen der Blende und zum Auslösen des Verschlusses eine Einstell- und Betätigungsbrücke angeordnet ist, die einenends am Blendenstellring und anderenends an einem den Spann-und Antriebsteil des Verschlusses in gespannter Stellung festhaltenden Sperrteil angreift, und daß der Einstell- und Betätigungsbrücke ein Antriebsteil zugeordnet ist, welcher in Abhängigkeit vom Betätigen des Verschlußauslösers zum Ablauf freigegeben wird und unter dessen Wirkung die Einstell- und Betätigungsbrücke eine Schwenkbewegung um ihren Angriffspunkt am Sperrteil als Achse ausführt, bei welcher der Blendenstellring mitgenommen wird, bis ein seine Öffnungsbewegung begrenzender, verstellbarer Anschlag einer Blendenvorwahleinrichtung zur Wirkung kommt, und daß nach erfolgter Anlage des Blendenstellrings die Einstell- und Betätigungsbrücke unter dem Einftuß des Antriebsteils eine Schwenkbewegung um ihren dem Blendenstellring zugeordneten Angriffspunkt als Achse ausführt, bei welcher der Sperrteil außer Eingriff mit dem Spann- und Antriebsteil des Verschlusses gebracht wird und letzteren zum Ablauf freigibt, und daß der Spann- und Antriebsteil am Ende seines Ablaufs, nach erfolgtem Wiederschließen der Verschlußblätter, die Einstell- und Betätigungsbrücke in eine Lage bewegt, in welcher sie dem Blendenstellring die Rückkehr in seine der Geschlossenstellung der Blende entsprechende Ausgangslage gestattet.
  • Bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Einrichtung dient der Verschlußauslöser somit nicht nur zur Betätigung der Blende selbst, sondern lediglich zur Auslösung eines die Einstellung der Blende und sodann die Auslösung des Verschlusses bewirkenden Antriebsteils. Hierdurch ist erreicht, daß zur Betätigung des Verschlußauslösers nur eine verhältnismäßig geringe Kraft erforderlich ist, was sich auf eine ruhige Kamerahaltung während des Belichtungsablaufs günstig auswirkt. Darüber hinaus besitzt der erfindungsgemäße Verschluß den Vorteil, daß die Rückkehr der Blende in ihre Geschlossenstellung unabhängig vom Loslassen des Auslösers erst dann erfolgen kann, wenn der Belichtungsablauf beendet ist. Dies ist insbesondere von Bedeutung bei Aufnahmen mit Vorlaufwerk, bei denen der Verschlußauslöser bereits vor Beginn der Belichtung wieder losgelassen wird.
  • Zur Erzielung eines freizügigen Aufbaus des Verschlusses kann ein schwenkbarer Übertragungsteil angeordnet sein, an dem die Einstell- und Betätigungsbrücke angreift und der mit dem Blendenstellring in Antriebsverbindung steht.
  • Weiterhin läßt sich eine leichte Anpaßbarkeit der Einrichtung an den jeweiligen Verschlußaufbau dadurch erreichen, daß der Übertragungsteil aus zwei parallelen, an einer gemeinsamen Achse mit Abstand voneinander drehfest angeordneten Hebeln besteht, von denen der eine mit der Einstell- und Betätigungsbrücke und der andere mit dem Blendenstellring zusammenarbeitet.
  • Ein großer Bewegungsweg der Blendenvorwahleinrichtung und damit eine weitgedehnte, eine übersichtliche Einstellung gewährleistende Anordnung der Einstellskala für die Blende ist dadurch erreichbar, daß als verstellbarer Anschlag für den Blendenstellring eine Steuerkurve dient, an welche der eine der beiden Hebel, beispielsweise der dem Blendenstellring zugeordnete Hebel, zur Anlage kommt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung läßt sich eine Rückführung der Blende in ihre Geschlossenstellung nach erfolgtem Belichtungsablauf in unver- ; wickelter und sicherer Weise dadurch erzielen, daß die Einstell- und Betätigungsbrücke an dem einen Hebel des Übertragungsteils sowie am Sperrteil dreh-und längsverschiebbar gelagert ist und eine mit dem Antriebsteil zusammenarbeitende Angriffskante aufweist, der sich eine Aussparung anschließt, in welche der Antriebsteil nach erfolgter, durch den Spann- und Antriebsteil am Ende seines Ablaufs herbeigeführter Längsverschiebung der Einstell- und Betätigungsbrücke einfällt und welche der Brücke eine zum Schließen der Blende führende Bewegung gestattet.
  • Eine in wirkungsmäßiger sowie räumlicher Hinsicht günstige Ausgestaltung sowie eine hohe Bedienungseinfachheit und -sicherheit läßt sich dadurch erreichen, daß der Antriebsteil als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, welcher gleichzeitig mit dem Spannen des Verschlusses in Spannstellung führbar ist und dessen einer Arm mit dem Spann- und Antriebsteil des Verschlusses zusammenarbeitet, während sein anderer Arm auf die Einstell- und Betätigungsbrücke einwirkt: Die Erfindung ist an Hand der nachstehenden Beschreibung und Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Objektivverschlusses in verschiedenen Stellungen veranschaulicht, wobei alle für die Erfindung unwesentlichen Bauteile des Verschlusses der besseren Übersichtlichkeit wegen fortgelassen sind. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise Draufsicht des in Spannstellung befindlichen Objektivverschlusses bei abgenommener Deckplatte und in Schließstellung befindlichen Blendenlamellen und Verschlußblättern, Fig. 2 denselben Objektivverschluß in einer Stellung, in der die Blendenlamellen auf den vorgewählten Wert geöffnet, die Verschlußblätter dagegen noch geschlossen sind, Fig. 3 den Objektivverschluß in einer Stellung bei geöffneter Blende und gerade freigegebenem Verschlußantrieb, Fig. 4 den Verschluß nach erfolgtem Belichtungsablauf, wobei sich sowohl die Verschlußblätter als auch die Blendenlamellen wieder in Schließstellung befinden.
  • In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet, das zur Lagerung der Einzelteile des Verschlusses mit einer Grundplatte 2 versehen ist. An letzterer ist um eine Achse 3 eine Spann- und Antriebsscheibe 4 gelagert, mit deren Hilfe in Verbindung mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Spannvorrichtung die Verschlußantriebsfeder 5 unter Spannung gesetzt werden kann. Zweckmäßig ist hierbei die Verschlußantriebsfeder 5 als Windungsfeder ausgebildet und einenends an der Innenwand des Gehäuses 1, anderenends an einem Stift 4 a der Spann- und Antriebsscheibe 4 abgestützt. An letzterer ist ferner um einen Zapfen 4 b drehbar eine Klinke 6 angelenkt, die mit ihrem Maul 7 einen Stift 9 umgreift, der an einem an der Rückseite der Grundplatte 2 drehbar angeordneten Verschlußblätterring 10 befestigt ist. Dieser in an sich bekannter Weise zum Betätigen der Verschlußblätter 10 a dienende Ring 10 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung lediglich angedeutet.
  • Um die Spann- und Antriebsscheibe 4 in der Spannstellung gemäß Fig. 1 und 2 zu halten, ist an der Verschlußgrundplatte 2 um eine Achse 11 ein unter Wirkung einer Windungsfeder 12 stehender zweiarmiger Sperrteil 13 gelagert, dessen einer Arm 13 a mit einer Nase 4 c der Spann- und Antriebsscheibe 4 zusammenarbeitet, während sein zweiter Arm 13 b über eine nachstehend noch näher erläuterte Einrichtung mit dem Auslösehebe114 des Verschlusses zusammenwirkt.
  • Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, sind beim Ausführungsbeispiel die Blendenlamellen 15, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eine dargestellt ist, an Zapfen 16 eines ortsfesten Ringes 17 schwenkbar gelagert. Das überstehende Ende 15 a der Blendenlamellen 15 weist einen Schlitz 15 b auf, in den ein Zapfen 18 eines relativ zum Ring 17 drehbaren Blendenstellrings 19 eingreift. Der Ring 17 ist hierbei koaxial zum Blendenstellring 19 angeordnet. Sobald letzterer eine Drehung im Uhrzeigerdrehsinn erfährt, schwenken die Blendenlamellen 15 in radialer Richtung aus, d. h., die Blende öffnet sich.
  • Zur Vorwahl der Blende auf einen gewünschten Wert dient gemäß der Erfindung eine koaxial zur Verschlußachse angeordnete verstellbare Steuerscheibe 20, die an ihrer Außenkante einen kurvenartigen Anschlag 20 a aufweist. Hierbei kann die Anordnung so getroffen sein, daß der Anschlag 20 a bei Drehung der Steuerscheibe 20 im Uhrzeigerdrehsinn über einen gewissen Winkelbereich von einem Maximalwert stetig abfällt. Außerdem kann der Anschlag 20 a zur Erzielung der gewünschten Blendenwerte entweder mit einer Stufung versehen oder aber als stufenlos verlaufende Kante ausgebildet sein.
  • Mit dem Anschlag 20 a der Steuerscheibe 20 arbeitet ein dem Antrieb des Blendenstellrings 19 dienender Übertragungsteil zusammen. Dieser kann aus zwei parallelen, mit Abstand nebeneinanderliegenden Hebeln 21 und 22 gebildet sein, die beide drehfest auf einer gemeinsamen an der Grundplatte 2 des Verschlußgehäuses drehbar gelagerten Achse 23 sitzen. Der eine Hebel 21 des Übertragungsteils 21, 22 ist beim Ausführungsbeispiel zweckmäßig als dreieckförmige Platte ausgebildet und hat mit dem Blendenstellring 19 eine Stift-Schhtz-Verbindung 20b, 21a. Außerdem trägt der Hebe121 an seinem weiteren, noch freien Ende einen Stift 21 b, der gleichachsig zum Stift 22 a des anderen, in Blickrichtung vorliegenden Hebels 22 des Übertragungsteils 21, 22 liegt, was jedoch nicht Voraussetzung für die Funktion des übertragungsteils ist. Der Übertragungsteil 21, 22 steht indessen unter der Wirkung einer Windungsfeder 24, die ihn stets im Uhrzeigerdrehsinn zu drehen sucht. Während der Stift 21 b am Hebel 21 der Abstützung des Übertragungsteils 21, 22 auf dem Anschlag 20 a der Steuerscheibe 20 dient, greift der Stift 22 a des Hebels 22 in den Führungsschlitz 25 einer zum Einstellen der Blende und zum Auslösen des Verschlusses vorgesehenen Brücke 26 ein, die den Übertragungsteil 21, 22 mit dem Arm 13 b des Sperrteils 13 wirkungsmäßig in Verbindung bringt. Zu diesem Zweck besitzt die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 an ihrem dem Sperrteil 13 zugekehrten Ende einen Stift 26a, der in einen Schlitz 13 c des einen Arms 13 b des Sperrteils 13 eingreift. Um die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 in der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Endlage zu halten, ist eine Zugfeder 27 angeordnet. Diese kann einenends am Arm 13 b des Sperrteils 13, anderenends am Stift 26a der Einstell- und Betätigungsbrücke angreifen.
  • Mit dem unter Wirkung einer Feder 14 a stehenden Auslösehebel14 des Verschlusses arbeitet ein Arretierhebel 30 zusammen. Derselbe ist auf einer ortsfesten Achse 31 der Grundplatte 2 drehbar gelagert und als Winkelhebel ausgebildet. Einer seiner beiden ; Arme 30 a und 30 b, und zwar der Arm 30 a, stützt sich unter dem Einfluß einer Windungsfeder 32, welche ihn entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu verdrehen sucht, auf den Arm 14 b des Auslösehebels 14 ab, dessen äußeres Ende zu diesem Zweck abgebogen ist. Der andere, etwa rechtwinklig zu dem Arm 30 a verlaufende Arm 30b des Arretierhebels ist radial gerichtet und weist an seinem äußeren Ende eine Stützkante 30 c auf.
  • Zum Antrieb der vorbeschriebenen Einrichtung ist auf der Grundplatte 2 ferner um eine Achse 34 ein zweiarmiger Hebel 35 drehbar angeordnet; dessen einer Arm, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt, in der Spannstellung sich mit einem seitlich abgebogenen Lappen auf die Stützkante 30 c des Arretierhebels 30 auflegt. Damit soll erreicht werden, daß der unter dem Einfluß einer Windungsfeder 36 stehende Antriebsteil 35 erst nach Freigabe durch Betätigen des Auslösehebels 14 auf die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 einwirken kann. Ebenso wie der Arretierhebe130 hat auch die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 in ihrem Mittelteil einen in der Bewegungsbahn des Antriebsteils 35 liegende Angriffskante 26 c, die, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in eine Aussparung 26d übergeht.
  • Um gleichzeitig mit dem Spannvorgang des Verschlusses auch den Antriebsteil 35 unter Spannung zu setzen, ist an diesem ein Arm 35 a ausgebildet, der mit einem seitlich an der Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verschlusses angeordneten Stift 37 zusammenwirkt. Dieser Stift weist stirnseitig eine schräge Auflauffläche 37a auf, die den beim Verschlußablauf in seiner Bewegungsbahn liegenden Arm 35 a seitlich abweist, beim Spannvorgang dagegen mitnimmt. Hierzu ist der Arm 35 a des Antriebsteils 35 quer zu seiner Bewegungsebene federnd nachgiebig, durch seine Formgebung überdies jedoch so ausgebildet, daß er das Drehmoment, das beim Spannvorgang der Spann-und Antriebsscheibe 4 in der Feder 36 des Antriebsteils 35 gespeichert wird, aufzunehmen vermag.
  • Die Wirkungsweise des vorbeschriebenen Verschlusses ist folgendermaßen: a) Einstellen der Blende Zur Vorwahl eines bestimmten Blendenwertes wird ein in der Zeichnung nicht weiter dargestelltes, mit der Steuerscheibe 20 mittel- oder unmittelbar in drehfester Verbindung stehendes Organ so verstellt, bis der in üblicher Weise mit der Blendenskala des Verschlusses zusammenarbeitende -Zeiger mit dem gewünschten Blendenwert in Übereinstimmung gebracht ist. In Abhängigkeit von dieser Einstellbewegung wird der Anschlag 20 a der Steuerscheibe 20 in eine bestimmte Relativlage zu dem Stift 21 b des übertragungsteils 21, 22 gebracht und damit dessen Schwenkbereich fixiert. Je weiter die Steuerscheibe 20, beispielsweise von der in Fig. 1 gezeigten Stellung, im Uhrzeigersinn verstellt wird, um so weiter kann der Übertragungsteil ausschwingen, bis er am Anschlag 20a zur Anlage kommt. Abhängig davon ist analog die Öffnung der Blende, deren Lamellen 15 durch den mit dem Übertragungsteil 21, 22 in Stift-Schlitz-Verbindung 20 b, 21 a stehenden Blendenstellring 19 in Bewegung versetzt werden. b) Spannen des Verschlusses Dieser Vorgang geschieht in an sich bekannter Weise durch Betätigen der in der Zeichnung nicht dargestellten Spannvorrichtung. Hierbei wird die Spann-und Antriebsscheibe 4 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verdreht und deren Feder sowie diejenige des Antriebsteils 35 unter Spannung gesetzt, wobei die einzelnen Bauteile des Verschlusses die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung einnehmen.
  • c) Auslösen des Verschlusses Eingeleitet wird der Auslösevorgang in üblicher Weise durch Betätigen des Verschlußauslösehebels 1.4, der im Ausführungsbeispiel zu diesem Zweck entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird. Diese Bewegung des Auslösehebels 14 vermittelt dem Arretierhebe130 eine entgegengesetzt gerichtete Drehbewegung um seine Achse 31. Noch stützt sich der unter Federspannung stehende Antriebsteil 35 hierbei in der ersten Bewegungsphase des Arretierhebels 30 auf dessen Stützkante 30 c ab. Sobald der Arm 30 b des Arretierhebels 30 aber aus dem Wirkungsbereich des Antriebsteils 35 herausbewegt ist, legt sich letzterer auf die Angriffskante 26c der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 auf und drückt diese um ihre Achse 26 a am Sperrteil 13 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn weg. Durch die Stift-Schlitz-Verbindung zwischen der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 und dem übertragungsteil21, 22 muß auch letzterer an dieser Bewegung zwangläufig teilnehmen und verdreht hierbei den Blendenstellring 19 im Uhrzeigerdrehsinn. Diese Drehbewegung des Blendenstellrings 19 hat ein Ausschwingen der am ortsfesten Ring 17 gelagerten Blendenlamellen 15 zur Folge. Dabei ist die Amplitude der Blendenlamellen 15 jeweils abhängig von dem Weg, den der llbertragungsteil 21, 22 bis zur Anlage seines Stiftes 21 b am Anschlag 20 a der Steuerscheibe 20 zurücklegt.
  • Nachdem die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 durch Anlage des übertragungsteils 21, 22 am Anschlag 20 a der Steuerscheibe 20 eine feste Abstützung erhalten hat, wirkt sich der anhaltende Druck des Antriebsteils 35 dahingehend aus, daß die Einstell- und Betätigungsbrücke 26 im folgenden um den Stift 22 a des übertragungsteils 21, 22 im Uhrzeigerdrehsinn bewegt wird. An dieser Bewegung muß auf Grund der Stift-Schlitz-Verbindung zwischen der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 und dem Sperrteil 13 letzterer teilnehmen, der dabei eine Drehung um seine Achse 11 im Uhrzeigerdrehsinn erfährt und, wie aus Fig. 3 ersichtlich, den Belichtungsablauf freigibt.
  • Unter gleichzeitigem Öffnen und Schließen der Verschlußblätter 10a läuft nun die Spann- und Antriebsscheibe 4 unter der Wirkung ihrer Feder 5 im Uhrzeigerdrehsinn ab und hakt in der Endphase ihrer Drehbewegung mit ihrer Nase 4 c am Stift 26 a der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 ein. Im weiteren Verlauf der Drehbewegung der Spann- und Antriebsscheibe 4 wird die in den Schlitzen 25 und 13 c geführte Brücke 26 sodann, in ihrer Längsrichtung sieh bewegend, mitgenommen, und zwar so weit, bis der , Antriebsteil 35 über die Angriffskante 26 c der Brücke 26 hinaus in den Bereich ihrer nebenliegenden Aussparung 26 d gelangt. In dieser Lage der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 ist der Übertragungsteil 21, 22 wieder frei und kann unter dem Einfiuß der auf ihn einwirkenden Feder 24 im Uhrzeigerdrehsinn zurückschwingen. Dadurch wiederum wird auch der Blendenstellring 19 in die Ausgangslage bzw. die Blendenlamellen 15 selbsttätig wieder in die Schließstellung zurückgeführt--(Fig.-4).
  • Beim nachfolgenden Spannen des Verschlusses legt sich der Stift 37 der Spann- und Antriebsscheibe 4 von oben auf den Arm 35a des Antriebsteils 35 auf und nimmt diesen im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkend mit. Sobald dann der Antriebsteil 35 über die Angriffskante 26c der Einstell- und Betätigungsbrücke 26 sowie die Stützkante 30 c des Arretierhebels 30 hinaus angehoben ist, können die Brücke 26 und der Arretierhebel 30 unter dem Einfluß ihrer Federn 27 bzw. 32 in die Ausgangsstellung zurückkehren, wobei sich der Antriebsteil 35 erneut auf die Stützkante 30 c des Arretierhebels 30 auflegt, während dessen Arm 30a am Auslösehebel 14 wieder zur Anlage kommt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographischer Objektivverschluß mit Verschlußblättern und in geschlossenem Zustand des Verschlusses in Schließstellung befindlichen Blendenlamellen, welche mittels eines Stellrings bewegbar sind und welche vor dem Öffnen der Verschlußblätter auf einen vorgewählten Blendenwert geöffnet und nach erfolgtem Belichtungsablauf wieder geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Blende und zum Auslösen des Verschlusses eine Einstell- und Betätigungsbrücke (26) angeordnet ist, die einenends am Blendenstellring (19) und anderenends an einem den Spann- und Antriebsteil (4) des Verschlusses in gespannter Stellung festhaltenden Sperrteil (13) mittel- oder unmittelbar angreift, und daß der Einstell- und Betätigungsbrücke ein Antriebsteil (35) zugeordnet ist, welcher in Abhängigkeit vom Betätigen des Verschlußauslösers (14) zum Ablauf freigegeben wird und unter dessen Wirkung die Einstell- und Betätigungsbrücke eine Schwenkbewegung um ihren Angriffspunkt (26a) am Sperrteil als Achse ausführt, bei welcher der Blendenstellring mitgenommen wird, bis ein seine Öffnungsbewegung begrenzender, verstellbarer Anschlag einer Blendenvorwahleinrichtung (20) zur Wirkung kommt, und daß nach erfolgter Anlage des Blendenstellrings die Einstell-und Betätigungsbrücke unter dem Einfluß des Antriebsteils eine Schwenkbewegung um ihren dem Blendenstellring zugeordneten Angriffspunkt als Achse ausführt, bei welcher der Sperrteil (13) außer Eingriff mit dem Spann- und Antriebsteil (4) des Verschlusses gebracht wird und letzteren zum Ablauf freigibt, und daß der Spann- und Antriebsteil am Ende seines Ablaufs, nach erfolgtem Wiederschließen der Verschlußblätter (10 a), die Einstell- und Betätigungsbrücke in eine Lage bewegt, in welcher sie dem Blendenstellring die Rückkehr in seine der Geschlossenstellung der Blende entsprechende Ausgangslage gestattet.
  2. 2. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwenkbarer .bertragungsteil (21, 22) angeordnet ist, an dem die Einstell- und Betätigungsbrücke (26) angreift und der mit dem Blendenstellring (19) in Antriebsverbindung steht.
  3. 3. Photographischer Objektiwerschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsteil (21, 22) aus zwei parallelen, an einer gemeinsamen Achse mit Abstand voneinander drehfest angeordneten Hebeln (21 und 22) besteht, von denen der eine (22) mit der Einstell-und Betätigungsbrücke (26) und der andere (21) mit dem Blendenstellring (19) zusammenarbeitet.
  4. 4. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als verstellbarer Anschlag für den Blendenstellring (19) eine Steuerkurve (20a) dient, an welche der eine der beiden Hebel (21 und 22); beispielsweise der dem Blendenstellring (19) zugeordnete Hebel (21), zur Anlage kommt.
  5. 5. Photographiseher Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell- und Betätigungsbrücke (26) an dem einen Hebel (22) des übertragungsteils (21, 22) und am Sperrteil (13) dreh-und längsverschiebbar gelagert ist und eine mit dem Antriebsteil (35) zusammenarbeitende Angriffskante (26 c) aufweist, der sich eine Aussparung (26d) anschließt, in welche der Antriebsteil nach erfolgter, durch den Spann- und Antriebsteil (4) am Ende seines Ablaufs herbeigeführter Verschiebung der Einstell- und Betätigungsbrücke einfällt und welche der Brücke eine zum Schließen der Blende führende Bewegung gestattet.
  6. 6. Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß derAntriebsteil(35) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, welcher gleichzeitig mit dem Spannen des Verschlusses in Spannstellung führbar ist und dessen einer Arm (35a) mit dem Spann- und Antriebsteil (4) des Verschlusses zusammenarbeitet, während sein anderer Arm auf die Einstell- und Betätigungsbrücke (26) einwirkt.
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