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DE1114160B - Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware - Google Patents

Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware

Info

Publication number
DE1114160B
DE1114160B DEL31450A DEL0031450A DE1114160B DE 1114160 B DE1114160 B DE 1114160B DE L31450 A DEL31450 A DE L31450A DE L0031450 A DEL0031450 A DE L0031450A DE 1114160 B DE1114160 B DE 1114160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
belts
rollers
knitted fabric
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31450A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicholas Wehrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
L AND L Manufacturing Inc
Original Assignee
L AND L Manufacturing Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L AND L Manufacturing Inc filed Critical L AND L Manufacturing Inc
Priority to DEL31450A priority Critical patent/DE1114160B/de
Publication of DE1114160B publication Critical patent/DE1114160B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C21/00Shrinking by compressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware durch Stauchen in Längsrichtung mit Hilfe zweier endloser elastischer Bänder.
  • Zum großen Teil liegt die Ursache für das Einlaufen von Kleidungsstücken darin, daß die Garne und Maschen des Gestricks durch das Stricken, Färben, Waschen und ändere Behandlungen, denen der Stoff vor seiner Weiterverarbeitung zu Kleidungsstücken unterworfen wird, gedehnt werden. Da der Stoff während seiner Verarbeitung gewöhnlich in der Längsrichtung gedehnt wird, sollte das Krumpfen auch ein Längsverdichten des Gewebes mit einschließen.
  • Wenn das Gestrick in entspannter Lage trocknet, können Garn und Maschen nach dem normalen Färb-oder Bleichvorgang in vollem Normalmaß schrumpfen. Die anschließenden Fertigungsvorgänge verziehen jedoch das Gestrick oftmals wieder um 10, 15 oder sogar 2004.
  • Um nun ein Schrumpfen der Fertigware wirksam zu vermeiden, sollte das Gestrick derart behandelt werden, daß sein Garn in entspannte Lage zurückgebracht wird und die Maschenzahl pro Längeneinheit vermehrt wird, wodurch ein schrumpffestes Fertiggestrick entsteht.
  • Es wurden zwar schon verschiedene Vorschläge zum Längsverdichten von Rundgestrick gemacht. Danach wird das Gestrick mit unterschiedlicher Geschwindigkeit vorgeschoben, so daß es in Längsrichtung gestaucht wird. Dabei werden aber die Fasern und Maschen aus ihrer gestreckten Lage heraus nicht genügend normalisiert. Bei verschiedenen Vorschlägen wurden sogar noch zusätzliche Verziehungen hinzugebracht.
  • So ist eineKrumpfvorrichtung bekannt, bei der das Gestrick unter Mitwirkung von Spiralfedern über eine Reihe von Walzen geführt wird. Diese Federn befinden sich aber nur an gewissen Stellen der Breite des Gestricks und können daher nur eine ungleichmäßige Wirkung auf das Gestrick ausüben. Außerdem bewirken die Federn eine Längsstreifung der Ware, was unerwünscht ist.
  • Die Erfindung nutzt den Umstand aus, daß sich bei einem endlosen Riemen die Innenfläche an den Umkehrstellen ebenso schnell wie auf den geraden Strecken bewegt, die Außenfläche jedoch bei beträchtlicher Riemenstärke schneller und nur auf den geraden Strecken ebenso schnell wie die Innenfläche läuft. Infolgedessen bewegt sich ein an der Umkehrstelle eines endlosen Riemens auf diesen aufgebrachtes Gestrick zunächst schnell und späterhin langsam und wird dabei in einfacher und wirkungsvollerWeise längsverdichtet.
  • Es ist zwar bereits eine Vorrichtung mit Gummiriemen zum Krumpfen von Strickware bekannt, bei der jedoch das Gestrick nicht den sich schneller bewegenden Umkehrabschnitten zugeführt wird. Um trotzdem einen Geschwindigkeitsgradienten zu erhalten, müssen die Gummiriemen stark aufeinandergepreßt werden, was bei der in Frage kommenden Arbeitsgeschwindigkeit eine Verkürzung ihrer Lebensdauer zur Folge hat, abgesehen davon, daß auf dieseWeise nur ein geringerGeschwindigkeitsgradient erzielt wird.
  • Weiterhin sind bereits Versuche gemacht worden, einen Geschwindigkeitsgradienten dadurch zu erzielen, daß elastische Riemen in Längsrichtung gestreckt werden. Abgesehen von der diesem Verfahren innewohnenden Schwierigkeit einer genauen Einstellung der wirksamen Kräfte bedeutet dies ebenfalls eine erhebliche überbeanspruchung der Riemen und damit Verkürzung ihrer Lebensdauer.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware durch Stauchen in Längsrichtung mit Hilfe zweier die Ware im gestauchten Zustand zwischen sich einschließender und mitführender endloser elastischer Bänder, welche an der Zuführseite der Ware über zwei gegenläufig drehbare Walzen umgelenkt werden, so daß sich die Außenzone der Bänder dehnt und nach dem Ablaufen von den Walzen wieder zusammenzieht, die gekennzeichnet ist durch einen Formteil im Innern der Schlauchware, der einen verstärkten Teil und eine flache Zunge aufweist, wobei der Übergang vom verstärkten Teil zur flachen Zunge gegen die die Walzen umlaufenden Bänder anliegt und die Zunge sich bis zwischen die flach geführten Teile der Bänder erstreckt.
  • Die Stärke der Bänder bzw. Riemen soll einen verhältnismäßig großen Bruchteil, z. B. ein Zehntel bis ein Viertel, des Durchmessers der vom Riemen überlaufenen Walze betragen. Die Bänder sollen zumindest in ihren Außengebieten eine solche Elastizität, Streckbarkeit und Dehnbarkeit besitzen, daß die Geschwindigkeitszunahme der Außenflächen praktisch auf die Umkehrstellen beschränkt bleibt. Wünschenswerterweise sollte der Riemeninnenteil eine möglichst geringe Streckbarkeit besitzen, was dadurch erreicht wird, daß nur der innere, nicht aber der äußere Abschnitt mit der üblichen Draht- oder Tuchverstärkung versehen ist.
  • Noch weitere erfindungsgemäße Verbesserungen ergeben sich aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 2 eine dargestellte Seitenansicht in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Teilaufsicht im Maßstab der Fig. 1, bei der das Gewebe fortgelassen wurde, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer das Gestrick aufnehmenden Form in verkleinertem Maßstab.
  • Fig. 5 eine Teilseitenansicht einer anderen Ausführungsform der Gestrickaufnahmeform, Fig. 6 eine ähnlicheDarstellung einer noch anderen Gestrickaufnahmeform, Fig. 7 einen Teilquerschnitt durch den Riemen in stark vergrößertem Maßstab, Fig. 8 eine Teilansicht der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform mit einer Abänderung, Fig.9 einen Teilquerschnitt einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform, Fig. 10 eine schaubildliche Darstellung eines Einzelteils der Einrichtung gemäß Fig. 9, Fig. 11 eine Stirnansicht von der linken Seite der Fig. 9 her, Fig. 12 eine Stirnansicht von der rechten Seite der Fig. 9 her, teilweise im Querschnitt, Fig.13 eine vergrößerte Einzelansicht gewisser Elemente der Fig. 12, Fig. 14 eine Aufsicht auf die in Fig. 13 dargestellten Elemente, Fig. 15 eine vergrößerte Einzelansicht der überschuß liefernden Walzen, teilweise im Schnitt, Fig.16 einen Querschnitt längs der Linie 16-16 der Fig. 15, Fig. 17 eine schaubildliche Einzeldarstellung einer Druckwalze, Fig. 18 eine ähnliche Darstellung der Einrichtung mit der Walze gemäß Fig. 17, Fig. 19 eine schaubildliche Darstellung der formausrichtenden Mittel, Fig. 20 eine Teilaufsicht auf diese Mittel in vergrößertem Maßstab, Fig. 21 eine schaubildliche Darstellung des Einstellmechanismus für den Riemeneinlaufwinkel, Fig. 22 einen Teilquerschnitt durch den Mechanismus und Fig. 23 eine Teilansicht eines anderen Riementyps. Die in den Fig. i bis 7 dargestellte Einrichtung weist zwei über vordere Walzen 14 und 16 und hintere Walzen 18 und 20 laufende Riemen 10 und 12 auf. Im dargestellten Beispiel besitzen die Walzen einen Durchmesser von 25,4 mm und die Riemen eine Stärke von 4,8 mm. Die Riemen bestehen aus einem festen Material, z. B. Gummi, biegsamem Kunststoff od. dgl., so daß zumindest ihre äußeren Abschnitte dehnbar sind und feste Außenflächen mit verhältnismäßig großem Reibungskoeffizienten bilden. Gemäß Fig. 2 und 7 besteht jeder Riemen aus festem, d. h. nicht schwammigem Gummi mit einer festen Außenfläche 22, einem dehnbaren, 3,2 mm starken äußeren Abschnitt 24 und einem durch Gewebe oder Draht 26 verstärkten inneren Abschnitt 25. Dieser Aufbau verleiht dem äußeren Abschnitt der beiden Riemen ausreichendeNachgiebigkeit, so daß sich der über die Walzen laufende Riemen genügend dehnen kann, wobei die Laufgeschwindigkeit des Riemens an der Außenseite größer ist als die der Walzenaußenfläche und der Riemenaußenfläche auf dem geradlinigen Riemenabschnitt.
  • Zwischen den Riemen schwebt frei ein Forrntei128 mit verhältnismäßig glatter Oberfläche, die beispielsweise aus mit metallischem oder sonstigem Fasermaterial verstärktem wärmebeständigem Harz bestehen kann. Die Form 28 vermag ein, wie dargestellt, von links nach rechts hinweglaufendes Rundgestrick aufzunehmen. Sie besteht aus einer dünnen und vorzugsweise breiten, und zwar in vorliegendem Fall einheitlich breiten Zunge30, einem zwischen den benachbarten, geradlinigen Riemenabschnitten liegenden dickeren und schmaleren, vor den Riemen liegenden Teil 32 und einem die Teile 30 und 32 verbindenden Teil 34. Beim Ausführungsbeispiel besitzt die Zunge 30 eine Stärke von 1,6 mm. Ihre tatsächliche Breite hängt von der Breite des Rundgestrick-Flachschlauches ab, sollte jedoch nicht größer als die Riemenbreite sein. Im dargestellten Fall ist sie bei einer Riemenbreite von 76 cm 51 cm breit. Der Walzenachsenabstand 14-18 beträgt bei jedem Riemen 1,52 m. Der Teil 32 ist etwas schwächer als der Achsabstand derWalzen14und16, kann jedoch auch die gleiche Größe haben. Der Teil 34 ist so gestaltet, daß es die Seiten eines Rundgestricks 35 zwischen den gekrümmten Flächen 36 und 37 und den Riemenaußenflächen zumindest auf einer mit den Walzenachsen in einer Ebene liegenden Linie 38 und einer beträchtlich vor dieser Ebene liegenden Linie 40 hält und, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, auf der Gesamtstrecke zwischen diesen Linien längs der gekrümmten Flächen 36 und 37 an die Riemen anlegt.
  • Der Abschnitt 34 besitzt abgeschrägte Kanten zwecks glatten Anschlusses an den Abschnitt 30, der sich zwischen der Achsebene der vorderen Walzen 14 und 16 und der Achsebene der hinteren Walzen 18 und 20 erstreckt. Der Querschnitt des Abschnitts 30 hat den gleichen Umfang wie der Querschnitt des Abschnitts 32, und auch der Abschnitt 34 ist entsprechend gestaltet, so daß das Rundgestrick an allen Formabschnitten die gleiche Umfangserstreckung besitzt. Dadurch wird bei der Bearbeitung des Rundgestricks weder ein seitliches Ausdehnen verursacht, noch ein seitliches Zusammenziehen desselben ermöglicht.
  • In gewissen Fällen kann der Abschnitt 34, wie in Fig. 5 dargestellt, mit ebenen Flächen 43 versehen sein, so daß sich das Gestrick reibungsfrei zwischen den Kontaktlinien 45 und 46 ausdehnen kann. Andererseits können diese Flächen auch, wie in Fig. 6 dargestellt, mit glatten Krümmungen 47 versehen sein, die das Gestrick auf den Linien 48 und 50 gegen die Riemen halten.
  • Die Form 28 wird dadurch mit ihrem Abschnitt 34 gegen das Gestrick 35 und dieses seinerseits an die gedehnten Teile der einlaufenden Riemen gedrückt, so daß die Riemen die Form 28 so weit in die Apparatur hineinziehen, bis ihre Flächen 36 und 37 an das Gestrick angedrückt werden und es dadurch an die gedehnten Teile der Riemen heranhalten, worauf die Form 28 sich nicht mehr mit den Riemen weiterbewegen kann. Aus diesem Grund wird das Gestrick mit der gleichen Geschwindigkeit in die Apparatur eingeführt, mit der die Riemenaußenseiten sich an den Kontaktstellen mit den Flächen 36 und 37 bewegen, wobei diese Geschwindigkeit infolge des Reckungszustandes der Riemenkrümmungen wesentlich größer ist als die Riemengeschwindigkeit in den geradlinigen Abschnitten.
  • Da der Reibungskoeffizient zwischen Riemen und Gestrick viel größer als der zwischen Gestrick und Form 28 ist, wird das Gestrick von den Riemen mitgenommen, und infolgedessen bleibt der Kontaktanfangspunkt zwischen Gestrick und Riemen während des ganzen Arbeitsprozesses gleich. Diese Reibung hält auch zusammen mit dem gleichbleibenden Seitendruck das Gestrick davon ab, sich während der Gewebeverdichtung in der Breite auszudehnen, wodurch eine Regelung der Breitenschrumpfung geschaffen wird.
  • Die riementragenden Walzen können, wie dargestellt, bei 51 einstellbar montiert sein, damit verschiedene Gestrickstärken zwischen den geradlinigen Riemenstücken aufgenommen werden können.
  • Das Gestrick wird gegen den Formabschnitt 30 mit Hilfe der benachbarten geradlinigen Riementrume entweder durch deren Eigenspannung oder durch z. B. federbelastete Andruckwalzen 52 angedrückt.
  • Durch Verwendung von Riemen, die ebenso breit oder breiter als der Formabschnitt 30 sind und das Gestrick auf seiner Gesamtbreite berühren, wird eine Begrenzung der Breitenänderung bewirkt. Gewöhnlich neigen Rundgestricke dazu, sich bei Längsverdichtung zu verbreitern. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann jedoch infolge des von geradlinigen Riementrumen dauernd auf die Gestrickseiten ausgeübten Drucks ein solches Ausweiten nicht stattfinden.
  • Die erforderlichen Antriebsmittel 53 sind schematisch durch die Ketten 54 und die Räder 55 dargestellt.
  • Dampfkästen 56 und 57 sind vorgesehen, um nötigenfalls auf das Gestrick vor seinem Kontakt mit den Riemen Dampf aufzublasen, so daß es sich beim Einlaufen in die Riemen in feuchtwarmem Zustand befindet, in dem sich sowohl die Fäden als auch die Maschen gut zusammenziehen lassen. Nach demVerlassen der Riemen 10 und 12 und der Form 28 kann das Gestrick zwischen Dampfwalzen 58 und 60, deren Umfangsgeschwindigkeit der Geschwindigkeit der geradlinigen Stücke derRiemen 10 und 12 gleicht, und/oder durch Trockenkammern 62 und 64 hindurchlaufen, die komprimierte und/oder heiße Luft auf beide Gestrickseiten aufstrahlen. Das Gestrick kann auch durch andere trocknende Mittel hindurchlaufen oder anderweitig getrocknet werden, wonach es in üblicher Weise zwecks Aufbewahrung in vorgeschrumpftem Zustand, wie dargestellt, gefaltet oder aufgerollt wird. DieserZustand wird dadurch erreicht, daß die Durohlaufsgeschwindigkeit des Gestricks zwischen den geradlinigen Riementeilen beiderseits der Form herabgesetzt ist.
  • Im allgemeinen läßt sich sagen, daß der Mehranlieferungs-Prozentsatz in der beschriebenen Einrichtung gleich zweimal der Stärke des freien, elastischen Riemenaußenteils, geteilt durch die Summe der Walzendurchmesser, und zweimal der Stärke des nicht elastischen Riemeninnenteils ist. Durch geeignete Riemenauswahl für die gewünschte Mehranlieferung können verschiedene Streckwerte erhalten werden. So kann beispielsweise bis zu 20% Schrumpfpotential durch einen Riemen der dargestellten Art, 15% Schrumpfpotential durch einen Riemen mit einem 2,4 mm starken Außenteil und 10 % Schrumpfpotential durch einen Riemen mit einem 1,6 mm starken Außenteil bei sonst unveränderten Dimensionen in den beiden letztgenannten Fällen kompensiert werden. Einige Abänderungen ergeben sich noch aus der Stärkenabnahme der Riemen beim Strecken hinter den Umkehrstellen und durch andere Faktoren, und manchmal kann eine Erhöhung der berechneten Mehranlieferung wünschenswert sein.
  • Falls eine größere Schrumpfung gewünscht werden sollte, muß das Gestrick durch zwei hintereinander angeordnete erfindungsgemäße Einrichtungen laufen oder zweimal durch ein und dieselbe Einrichtung hindurchgeschickt werden.
  • Die geradlinigen Riementeile sollten so lang sein, daß sich das feuchte Gestrick vor Verlassen der Riemen in seinem vorgeschrumpftenZustand stabilisieren kann. Bei einer Riemengeschwindigkeit im geradlinigen Abschnitt von beispielsweise 18,3 m/min sollte die Riemenlänge von Mitte zu Mitte 0,76 m oder bei einer Geschwindigkeit von 36,6 m/min 1,52 m betragen. Die beiden Riemengeschwindigkeiten müssen natürlich genau aufeinander abgestimmt sein.
  • Zur Behandlung von Rundgestricken unterschiedlicher Schlauchweite mit den gleichen Riemen können Formen mit verschiedener, jedoch unter der des Riemens liegender Breite verwendet werden.
  • In einigen Fällen kann das Gestrick auch vorteilhaft, wie in Fig. 8 dargestellt, von den Riemen 10 und 12 mittels Vollwalzen 70 und 72, deren Umfangsgeschwindigkeit gleich der Lineargeschwindigkeit der geradlinigen Riemenabschnitte ist, durch einen Ofen 68 hindurchgezogen werden, der unter Beachtung der höchstzulässigen Temperatur des jeweiligen Gestrickgarnes in beliebiger Weise, beispielsweise mittels elektrischer Heizelemente 71, auf Temperaturen zwischen 100 und 149° C oder darüber aufgeheizt sein kann. Im allgemeinen haben sich Temperaturen zwischen 121 und 132°C als zufriedenstellend erwiesen.
  • Gute Ergebnisse lassen sich erfahrungsgemäß durch Erhitzen und Trocknen des Gestricks während seines Durchlaufs durch die Riemen erzielen. Dies wird in besonderer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, da.ß in nachstehend erläuterter Weise die Riemen durch völligen oder zumindest teilweisen Einschluß in einen Ofen erhitzt werden. Außerdem hat es sich als wünschenswert herausgestellt, das Ausmaß der Riemenkrümmung in Anpassung an unterschiedliche Anwendungsfälle verkleinern zu können. Das geschieht deshalb, weil die Reckung der gekrümmten Riemenaußenseite teilweise auch noch auf geradlinige Abschnitte beiderseits der Krümmung überzugreifen und dadurch in den benachbarten Krümmungsabschnitten abzunehmen pflegt, so daß die proportionale Riemenreckung an den Enden einer längeren Krümmung kleiner als in der Krümmungsmitte wird. Ersichtlicherweise kann daher bei einem kurzen Krümmungsbogen die volle Reckung im Mittelabschnitt völlig beseitigt und die Geschwindigkeit der gesamten Riemenaußenfläche an der Krümmung herabgesetzt werden. Wenn also ein Riemen auf eine Walze, z. B. die Walze 14, unter so kleinem Winkel in bezug auf die horizontale Oberseite des verdickten Teils eines Formelements, z. B. wie bei 32 dargestellt, aufgebracht wird, daß die Anfangskontaktlinie zwischen Riemen und Walze in der Nähe der Anfangskontaktlinie zwischen Gestrick und Riemen liegt, dann ist die Geschwindigkeit der Riemenaußenfläche an der Anfangskontakthnie mit dem Gestrick niedriger als ihre Auflaufgeschwindigkeit auf die Walze bei steilerem Auflaufwinkel. Dieses Prinzip wurde erfindungsgemäß in den Fällen, wo eine niedrige Geschwindigkeit wirkungsvoller ist und eine übermäßige Reckung einen unzweckmäßigen Riemenverschleiß verursacht, in der Weise angewandt, daß Mittel zur flacheren Riemenaufgabe auf die Walzen vorgesehen werden. In den Fällen andererseits, in denen die eine oder andere Riemengeschwindigkeit an der Anfangskontaktlinie mit dem Gestrick erwünscht ist, weil z. B. Gestricke zu bearbeiten sind, die vorher zu unerwünscht stark oder schwach gereckt waren, werden Mittel zur Veränderung des Riemenautlaufwinkels auf die Walzen vorgesehen.
  • Darüber hinaus wurde festgestellt, daß der Unterschied zwischen den Riemengeschwindigkeiten einerseits an den Umkehrpunkten und andererseits auf den geradlinigen Abschnitten als Kontrolle am BehandlunLysschluß ausgenutzt werden kann, durch die eine übermäßige Längsverdichtung des Gestricks verringert werden kann.
  • Außerdem wurden verschiedene betriebliche und bauliche Verbesserungen geschaffen, die zusammen mit den bisher beschriebenen an Hand der nachstehenden Ausführungsbeispiele näher erläutert werden sollen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 bis 22 sind den Riemen 10 und 12 ähnliche Riemen 80 und 82 vorgesehen, wobei der Riemen 82 jedoch aus noch zu beschreibenden Gründen über das Ende des Riemens 80 hinausragt. Beide Riemen sind 3,2 mm stark und können manchmal, wie in Fig. 23 bei 82a dargestellt, porig ausgestaltet, d. h. mit Löchern 82 b versehen sein.
  • Die Riemen 80 und 82 werden mit Ausnahme ihrer hinteren Enden völlig von einem Ofen 83 umschlossen in dessen Eintrittsöffnung 83 a das auf einer Form 85 befindliche Rundgestrick 84 nach seinem Durchgang durch die Dampfkammern 86 und 87 entsprechend den früher beschriebenen Kammern 56, 57 einläuft und durch dessen Ausgangsöffnung 89 die Riemen hindurchragen. Der z. B. mit elektrischer Heizung 90 versehene Ofen 83 erhitzt die Riemen, so daß sie das zwischen ihren geradlinigen Abschnitten eingepreßte Gestrick trocknen und stabilisieren. Die aus dem Ofen herausragenden Riemenabschnitte dienen einerseits dazu, daß die Riemen ihren Rücklauf bei kühlerer Temperatur durchführen, wodurch ihre Haltbarkeit erhöht wird, und andererseits auch noch zu weiteren, später beschriebenen Zwecken.
  • Eine hintere, von einer Kraftquelle angetriebene Walze 93 von 7,6 cm Durchmesser treibt den Riemen 80 und eine gleich schnell angetriebene Walze 95 den Riemen 82 an. Die Vorderenden der Riemen 80 und 82 laufen über Laufrollen 97 und 98 von beispielsweise 2,5 cm Durchmesser. Im vorliegenden Beispiel beträgt der Achsabstand bei dem Walzenpaar 93, 97 2,5 m und beim Walzenpaar 95, 98 2,35 m. Gegen Ausbiegen sind die Walzen 97 und 98 je durch ein rahmenfest verbolztes Graphitbronze-Ankerstehlager 99 gesichert.
  • Zur Regelung der Riemenreckung beim Überlaufen der Walzen 97 und 98 und der Außengeschwindigkeit der Riemen an den Kontaktlinien mit dem Gestrick sind vor und hinter den Walzen 97 und 98 Laufrollen 100 und 101 von vorzugsweise 2,5 cm Durchmesser vorgesehen, die so eingestellt werden können, daß der Winkel zwischen ihnen und den Walzen 97 und 98 ohne Veränderung der Riemenspannung geändert werden kann. Dies geschieht im vorliegenden Fall in der Weise, daß die Laufrolle 100 an ihren Enden je mit einem Rundlager 102 und die Laufrolle 101 an ihren Enden je mit einem Rundlager 107 versehen ist (s. Fig. 21). Die Rundlager 102 reiten auf der Oberseite 104 eines Steuerelementes 105 und die Rundlager 107 auf der Unterseite 108 eines Steuerelementes 109. Die Flächen 104 und 108 sind, wie dargestellt, derart geformt, daß auf jeden Fall der Riemen 80 zwischen den Walzen 93, 100 und 97 und der Riemen 82 zwischen den Walzen 95, 101 und 98 stramm ausgespannt bleiben. Die Lageneinstellung der Rollen 100 und 101 auf den Flächen 104 und 108 erfolgt mit Hilfe zweier diesseits und jenseits der Riemen 80 und 82 angeordneter Einheiten, die aus je zwei Blöcken 111 und 112 mit Aufnahmeöffnungen 113 und 114 für die Rollen 100 bzw. 101 bestehen. Bei jeder Einheit durchsetzt eine Stange 118 mit ihrem oberen Linksganggewinde 119 den Block 11 und mit ihrem unteren Rechtsganggewinde 120 den Block 112. In der Mitte ist die Stange 118 in einer Muffe 122 am Ende einer Stange 124 gelagert, die ihrerseits in einer herausstehenden Muffe 125 gleitbar und mittels Stellschraube 126 feststellbar gelagert ist. Beide Stangen 118 werden durch über Kette 129 verbundene und durch Handgriff 130 betätigte Kettenräder 128 gedreht. Zwecks erleichterter Erkennbarkeit der Anordnung sind in Fig. 21 die Rollen 100 und 101 in ihrer Extremstellung gezeichnet. Für gewöhnlich befinden sie sich aber in einer der beiden in Fig.22 strichpunktiert gezeichneten Stellungen oder, wie in Fig. 22 durch die vollen Linienzüge dargestellt ist, dazwischen. Wenn die Rollen 100 und 101 von der rechten in die linke, strichpunktierte Lage gemäß Fig. 22 verlagert werden, nimmt die Geschwindigkeit, mit der die Riemen 80 und 82 das Gestrick zuführen, im gleichen Verhältnis ab, da durch die Rollenverstellung die Riemen mit kleiner werdendem Winkel auf die Walzen 97 und 98 auflaufen und dadurch die Riemenreckung an der Krümmung kleiner werden läßt. Zwecks Verlegung der Stange 118 ist das Ofengehäuse mit einem Schlitz 130 a versehen.
  • Ersichtlicherweise sind die Walzen 97 und 98 je in einem Elementenpaar 105 bzw. 109 gelagert, von denen die Elemente 109 am Rahmen befestigt sind, während die Elemente 105 von einem Bauglied 131 getragen werden, das unter der Kontrolle einer in einer Konsole 131b gelagerten und mit Griff 131c versehenen Gewindestange 131a lotrecht verstellbar ist, um nach Lösen der Stellschraube 126 die gegenseitige Stellung der Walzen 97 und 98 sowie der Elemente 105 und 109 an verschiedene Gestrickstärken anpassen zu können.
  • Der geradlinige Arbeitsabschnitt des Riemens 82 wird durch eine Mehrzahl von auf Wellen 134 gelagerten Walzen 132 gestützt. Die Wellen 134 ragen durch lotrechte untere Schlitze 135 in Seitenstücken 136 hindurch und werden einzeln durch Muttern 138 in der eingestellten lotrechten Lage gehalten. Der geradlinige Arbeitsabschnitt des Riemens 80 andererseits wird durch das Gewicht einer Mehrzahl von auf Wellen 144 gelagerten Walzen 142 an den Riemen 82 angedrückt. Diese Wellen 144 sind frei drehbar in lotrechten oberen Schlitzen 145 in den Seitenstücken 136 gehaltert. Die in Fig. 9 ganz rechts dargestellte Walze 142 ist vorzugsweise mit Einstellmitteln versehen, um den Riemen bei Behandlung eines dünnen Gestricks in einer gewünschten tiefen Arbeitsstellung zu halten. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform besteht dieses Einstellmittel aus Flügelschrauben, die gewünschtenfalls auf die Wellenenden dieser Walzen 142 aufgedrückt werden können.
  • Im allgemeinen ähnelt der Formteil 85 bis auf folgende Unterschiede dem früher beschriebenen Formteil 28: Erstens ist er dort, wo er mit den Riemen zusammentrifft, unter 30° gegen die Horizontale verjüngt. Zweitens reicht er nur teilweise, und zwar bis zur Linie 146, in die geradlinigen Riemenabschnitte hinein, und dahinter werden Riemen und dazwischenliegendes Gestrick durch die Walze 142 aneinandergepreßt. Drittens ist sein in Fig. 9 und 20 linker Anfangsabschnitt gemäß Fig. 19 und 20 geformt, damit das Gestrick glatt und in geregelter Weise auf den rechts von der Linie 148 in Fig. 19 beginnenden Arbeitsabschnitt des Formteils geleitet wird. Es ist zu beachten, daß die Umfangslänge des Formstücks im Querschnitt, nachdem das Gestrick mit den Riemen in Berührung gekommen ist, überall und im dargestellten Fall sogar noch auf beträchtlicher Länge davor immer die gleiche ist. Die geringen Zwischenräume zwischen dem Formteil 85 und den Riemen 80 und 82 und links der Achsebene der Walzen 97 und 98 (gemäß Fig. 22) erleichtern eine geregelte, faltenfreie Längsverdichtung des Gestricks, bevor es zwischen den geradlinigen Riemenstücken seitlich verdichtet wird. Sobald das Gestrick den Formteil verläßt, glätten sich die an den Formseitenkanten anliegenden Gestrickteile beiderseits der bis dahin oben und unten auf dem Formteil aufliegenden Gestrickabschnitte aus, so daß sich das Gestrick zwischen den Riemen seitlich etwas verbreitert. Es tritt also weder ein Ausdehnen oder zusammenziehen in der Breite noch Faltenbildung auf. Die Kanten der dünnen Formteile 85 sind abgerundet.
  • Um die Riemen gegen seitliche Verschiebung auf den Walzen 93, 95 und 97, 98 zu sichern, sind auf diesen Führungsringe 150 und 152 vorzugsweise verschiebbar angeordnet und mittels Stellschrauben 154 auf die Kanten von Riemen beliebiger Breite einstellbar.
  • Eine seitliche Verlagerung des Formteils 85 wird durch ein Paar Rollenlager 155 verhindert, die sich längs der Kanten des verdickten Formanfangsabschnitts gegen das Gestrick anlegen und an Stangen 156 sitzen, welche ihrerseits wiederum in festen Muffen 158 gleitend gelagert sind und in ihnen mittels Stellschrauben 159 so lose gehaltert werden, daß jeglicher Reibungswiderstand gegen das über das Formstück hinweggleitende Gestrick vermieden wird.
  • Das Gestrick, das an der Auflaufstelle des oberen. Riemens 80 auf die Umlenkwalze 93 unter ihm in längs- und querverdichteter Form austritt, läuft auf dem Riemen 82 weiter und kann bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung oberhalb desselben auf einen Kern 159 (Fig. 13) zu einer Rolle 160 aufgewickelt werden, die, einmal in Drehung versetzt, durch den Riemen 82 mit dessen eigener Geschwindigkeit gedreht wird. Die Enden des Kerns ruhen, wie dargestellt, mittels Walzenlagern 161 höhenverstellbar in offenen Nuten 162 der Führungsglieder 164.
  • Wenn das Gestrick in der gewünschten Längsverdichtung unter dem Riemen 80 austritt, befinden sich die Führungsglieder 1.64 in der in Fig. 9 voll ausgezeichneten Lage, in der die gebildete Gestrickrolle mit dem oberen, geradlinigen Riemenstück 82 in Berührung steht. Wenn jedoch manchmal beispielsweise infolge Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen dem Gestrick durch das erfindungsgemäße Gerät eine etwas zu starke Längsverdichtung erteilt worden ist, können die Führungen 164 aus der in Fig. 9 voll ausgezogenen in die strichpunktierte Stellung oder mehr oder weniger in der Richtung verschwenkt werden, daß die entstehende Rolle den um die Umlenkwalze 95 gekrümmten Teil des Riemens 82 an einer Stelle berührt, die von der Berührungslinie zwischen der voll ausgezeichneten Rolle und dem geradlinigen Riemenabschnitt mehr oder weniger weit entfernt ist und an der Riemenstreckung und -geschwindigkeit deshalb entsprechend mehr oder weniger groß sind. Dadurch gibt die Riemenkrümmung der Rolle eine etwas größere Umfangsgeschwindigkeit als bei ihrem Austritt aus dem Raum zwischen den Riemen 80 und 82 und dadurch dem Gestrick eine leichte Längsdehnung, die eine etwa vorhandene übermäßige Längsverdichtung ausgleicht.
  • Zu diesem Zweck sind die Führungen 162 an den Wellenenden 165 der Walzen 95 schwenkbar und auf einem bei 167 aasgelenkten Arm 166 einstellbar gelagert und werden durch eine Flügelmutter 168 in eingestellter Lage gehalten.
  • Auf diese Weise wird eine wünschenswerte flache Rundstrickware gewonnen, die ohne Änderung ihrer Seitenausdehnung längsverdichtet und querverpreßt worden ist. Diese Faktoren ergeben zusammen eine erwünschte Längs- und Querelastizität, die Maschen sind kürzer, und das Garn ist aus seinem normalen Rundquerschnitt heraus abgeplattet, wobei diese Eigenschaften durch die Hitze und den Druck, denen das Gestrick ausgesetzt wird, stabilisiert werden. Die Einrolltendenz des Gestrickes ist weitgehend zurückgedrängt, die Verarbeitbarkeit der Ware zu Kleidungsstücken erleichtert und die Tragbequemlichkeit der aus dem neuartigen Gestrick hergestellten Bekleidung wesentlich erhöht.
  • Zwecks Einstellung der Riemenspannung sind die Wellen 171 bzw. 165 der Antriebswalzen 93 und 95 mittels Spannvorrichtungen 173 und 175 einstellbar gelagert. Die Walze 93 wird über Kette 177 und Kettenräder 178 und 179 von einem Elektromotor 176 und die Walze 95 von der Walze 93 her über Kette 180 und Kettenräder 181 und 182 angetrieben. Die Kette 177 wird dabei durch ein Spannrad 185 unter Spannung gehalten, das von einem in einem Schlitz 187 einer Konsole 188 gleitend gelagerten, durch Doppelmutter 190 in eingestellter Lage gehaltenen Zapfen 186 getragen wird. Ähnliche Mittel sind für die Erhaltung der Spannung in der Kette 180 vorgesehen. Die gesamte Vorrichtung ist auf Rädern 195 montiert, so daß sie zwecks Aufnahme von Rundgestrick aller möglichen Vorbearbeitungsstufen verlagert werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Krumpfen von Schlauchware durch Stauchen in Längsrichtung mit Hilfe zweier die Ware im gestauchten Zustand zwischen sich einschließender und mitführender endloser elastischer Bänder, welche an der Zuführseite der Ware über zwei gegenläufig drehbare Walzen umgelenkt werden, so daß sich die Außenzone der Bänder dehnt und nach dem Ablaufen von den Walzen wieder zusammenzieht, gekennzeichnet durch einen Formteil (28) im Innern der Schlauchware, der einen verstärkten Teil (32) und eine flache Zunge (30) aufweist, wobei der Übergang (34) vom verstärkten Teil zur flachen Zunge gegen die die Walzen (14,16) umlaufenden Bänder (10, 12) anliegt und die Zunge (32) sich bis zwischen die flach geführten Teile der Bänder (10,12) erstreckt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (28) schmaler ist als die Bänder (10, 12).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Teile (32 und 30) gleichen Umfang haben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang (34) vom verstärkten Teil (32) des Formteils (28) zur flachen Zunge (30) einen kleineren Reibungskoeffizienten aufweist als die Oberfläche der Bänder (10, 12). In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 7463 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschriften Nr. 2 522 663, 2 440 209, 2 262 268; Melliand Textilberichte, 1956, S. 840.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7463C (de) * ' J. W. A. HUSS, Civil-Ingenieur, in Bernburg Konische Knetschraube zur Butter- und Käsebereitung
US2262268A (en) * 1940-05-13 1941-11-11 Munsingwear Inc Apparatus for preshrinking fabric
US2440209A (en) * 1945-01-08 1948-04-20 Frank R Redman Method and apparatus for finishing and shrinking textile fabrics
US2522663A (en) * 1948-06-07 1950-09-19 Trustees Of The Redman Trust Apparatus for condensing fabrics

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