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DE1113975B - Zeitschalter mit Hemmung - Google Patents

Zeitschalter mit Hemmung

Info

Publication number
DE1113975B
DE1113975B DEH32507A DEH0032507A DE1113975B DE 1113975 B DE1113975 B DE 1113975B DE H32507 A DEH32507 A DE H32507A DE H0032507 A DEH0032507 A DE H0032507A DE 1113975 B DE1113975 B DE 1113975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
escapement
poles
pole wheel
time switch
inhibition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32507A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Holzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH32507A priority Critical patent/DE1113975B/de
Publication of DE1113975B publication Critical patent/DE1113975B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Zeitschalter mit Hemmung Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeitschalter mit Federwerksantrieb, dessen Rücklauf in die Ausgangsstellung durch eine Hemmung bestimmt wird, deren Größe von der Frequenz und Stärke eines Wechselfeldes abhängt.
  • Zweck der Erfindung ist es, diese Hemmung so auszubilden, daß sehr lange Ablaufzeiten mit einer verhältnismäßig kleinen Antriebsfeder erreicht werden. Die Hemmung muß dabei mit sehr geringen Ansprechkräften arbeiten, damit es nicht erforderlich ist, einen großen Teil der Antriebskraft zur Betätigung der Hemmung abzuzweigen.
  • Es sind Zeitschalter mit einer Antriebsfeder, die von Hand gespannt wird, und Hemmungen bekannt. Bei einer dieser bekannten Ausführungen hemmt das Hemmwerk den Ablauf, indem das Drehmoment der Antriebsfeder über ein Getriebe die Hemmung antreibt, damit diese gleichmäßig abläuft. Der gleichmäßige Ablauf der Hemmung wird z. B. durch Schwinganker, Luftflügel usw. erreicht.
  • Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß immer ein von der Antriebsfeder herrührendes Drehmoment die Hemmung beeinflussen muß. Um das zu erreichen, ist es erforderlich, daß ein genügend großes Drehmoment von der Antriebsfeder auf die Hemmung übertragen wird. Handelt es sich um ein Zeitwerk mit langen Ablaufzeiten, so ist eine verhältnismäßig große Übersetzung zwischen Antrieb und Hemmwerk vorhanden. Das zu übertragende Drehmoment muß verhältnismäßig groß sein, damit es an der Hemmung noch wirksam ist. Es ergibt sich dadurch eine viel größere und teuere Bauweise des Zeitwerkes.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung ist ein Antrieb vorgesehen, der ähnlich wie bei einem Synchronmotor frequenzabhängig ist. Eine Rückholfeder bringt den Zeiger, der die Stellung des Zeitwerkes angibt, wieder in die Rücklage bzw. Ruhe- und Ausgangslage. Es ist hier aber kein Antrieb vorhanden, der von einer Hemmung beeinflußt wird. Man ist immer an die Drehzahl des Synchronmotors gebunden und muß demzufolge das Getriebe ausbilden.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung wird ein Schwingungskörper für den Antrieb ausgenutzt. Durch die vorhandene Schwungmasse ergeben sich ebenfalls Beschränkungen für den Bau des Zeitwerkes.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und Antrieb und Hemmung des Zeitwerkes so auszubilden, daß das gleiche Zeitwerk sowohl für den Ablauf in einer ganz langen Zeit oder in einer sehr kurzen Zeit geeignet ist, ohne daß wesentliche Umstellungen im Aufbau des Zeitwerkes erforderlich sind.
  • Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß die Hemmung ein an sich bekanntes Polrad ist, dessen Pole festen Gegenpolen gegenüberstehen, deren Wicklung vom Netzstrom durchflossen wird.
  • Bei dieser Ausführung sind beim Antrieb und bei der Hemmung Kräfte vorhanden, die im gleichen Sinne wirken. Es sind also zwei Antriebsysteme vorhanden, wobei das vom Antrieb bei der Hemmung noch wirksame Drehmoment nicht so groß sein darf, daß es die Hemmung bzw. das Polrad antreibt, da dieses dann außer Tritt fallen würde. Die bei der Hemmung noch wirksame Antriebskraft dient nur dazu, das Polrad weiterzubewegen. Gegenüber einem Synchronmotor, den man nur als Antrieb verwenden könnte, besteht der Vorteil, daß ein viel kleineres Magnetfeld beim Polrad erforderlich ist als bei einem Synchronmotor. Der Wicklungsaufwand, Raum- und Gewichtsaufwand ist entsprechend kleiner. Es ist auch leichter, durch Änderung des Polrades bzw. durch Auswechseln des Polrades andere Drehzahlen zu erreichen. Das Polrad selbst stellt auch keine Schwungmasse dar. Man kann dadurch in rascher Zeitfolge das Polrad ablaufen lassen und erhält dabei eine sehr genau arbeitende Hemmung.
  • Zur Ausgestaltung der Erfindung dient es, daß eine vom Gleichstrom durchflossene Hilfswicklung vorhanden ist, um eine Arretierung der Hemmung zu bewirken.
  • Je nach dem Programmablauf kann es notwendig sein, durch die Hemmung das Zeitwerk stillzusetzen. Hierbei genügt ein Gleichstromimpuls, der eine magnetische Rastung des Polrades und damit eine Stillsetzung des Zeitwerkes bewirkt. Das Drehmoment, welches beim Polrad ausgeübt werden muß, braucht dabei nur sehr klein zu sein, da beim Polrad- die große Drehzahl vorliegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In der- Zeichnung ist der Schaltknebell gezeichnet, durch -den die Antriebsfeder 2 aufgezogen wird. Die anschließend ablaufende Schaltscheibe 3 besitzt einen Schaltnocken 4, der beim Bewegen des Gegennockens 5 die Kontakte 6 betätigt. Auf der Antriebswelle 7 können selbstverständlich noch viel mehr Schaltscheiben und Schaltnocken untergebracht sein, um den Programmablauf, z. B. bei einer Wasch- oder Geschirrspülmaschine, zu bewirken. Die Antriebswelle 7, welche die Schaltscheibe 3 mit dem Schaltnocken 4 bewegt, treibt gleichzeitig durch das fest mit ihr verbundene Zahnrad 8 das Ritzel 9. Das Ritze19 ist wiederum mit dem Zahnrad10 verbunden und treibt das Ritzel11. Das Ritze111 befindet sich letzten Endes auf dem Polrad 12. Diese Übersetzung, bestehend aus Zahnrädern und Ritzeln, kann je nach dem Verwendungszweck, d. h. entsprechend dem langsamen oder schnellenAblauf desZeitwerkes, verschieden gewählt sein. Das Polrad 12 besitzt Pollücken 19, 20, durch welche die dazwischen liegenden Pole ausgebildet werden. Gegenpole 13,14 sind in einem solchen Abstand angeordnet, daß abwechselnd sich die Pole des Polrades und die Gegenpole gegenüberstehen und jetzt der Luftspalt 17,18 zwischen den Polen und Gegenpolen klein ist, um dann, wenn die Pollücken des Polrades 12 den Gegenpolen 13,14 gegenüberstehen, groß zu werden. Das von der Antriebsfeder 2 herrührende Drehmoment muß dann so groß sein, daß es das Polrad 12 weiterdreht, wenn dessen Pollücken den Gegenpolen 13,14 gegenüberstehen. Die magnetische Rastung wird durch ein Wechselfeld erreicht, welches über die Wicklung 15 den magnetisclien:_Fluß im magnetischen Stromkreis erzeugt. Die Drehzahl des Polrades 12 hängt von der Frequenz dieses Wechselfeldes ab. Einer Anlaufwicklung oder einer Phasenverschiebung, wie sie bei Synchronmotoren vorhanden sind, bedarf es nicht, da die Antriebsfeder 2, wie vorher erwähnt, das Weiterdrehen des Polrades bis zum Gegenüberstehen der Pole übernimmt. Beim Nulldurchgang des Wechselstromes dreht dann die Antriebsfeder 2 das Polrad 12 weiter, bis zur nächsten Rastung. Eine Hilfswicklung 16, die kurzzeitig an Gleichspannung gelegt werden ,kann, bedingt dann eine so - starke magnetische Rastung, daß die Kraft der Antriebsfeder 2 nicht mehr ausreicht, um das Polrad 12 weiterzudrehen. Es ist dadurch der Ablauf des Zeitwerkes sehr rasch gehemmt bzw. wieder freizugeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zeitschalter mit Federwerksantrieb, dessen Rücklauf in die Ausgangsstellung durch eine Hemmung bestimmt wird, deren Größe von der Frequenz und Stärke eines Wechselfeldes abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmung ein an sich bekanntes Polrad ist, dessen Pole festen Gegenpolen gegenüberstehen, deren Wicklung vom Netzstrom durchflossen wird.
  2. 2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Polrad und Gegenpolen bestehende Polsystem gegen Systeme mit anderen Polzahlen austauschbar ist.
  3. 3. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Gleichstrom durchflossene Hilfswicklung vorhanden ist, um eine Arretierung des Zeitschalters zu bewirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 555 470, 703 829.
DEH32507A 1958-02-26 1958-02-26 Zeitschalter mit Hemmung Pending DE1113975B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32507A DE1113975B (de) 1958-02-26 1958-02-26 Zeitschalter mit Hemmung

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DEH32507A DE1113975B (de) 1958-02-26 1958-02-26 Zeitschalter mit Hemmung

Publications (1)

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DE1113975B true DE1113975B (de) 1961-09-21

Family

ID=7151897

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DEH32507A Pending DE1113975B (de) 1958-02-26 1958-02-26 Zeitschalter mit Hemmung

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DE (1) DE1113975B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223446B (de) * 1962-10-11 1966-08-25 Heliowatt Werke Elek Zitaets G Schaltuhr, insbesondere fuer Tarifschaltung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE555470C (de) * 1929-07-13 1932-07-26 Koch & Sterzel Akt Ges Einrichtung zum Einstellen kurzer Einschaltzeiten von elektrischen Stromkreisen
DE703829C (de) * 1935-06-28 1941-03-17 Siemens & Halske Akt Ges Von einem Wechselfeld angetriebener Schwingungskoerper

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