DE2938072A1 - Synchron-motor fuer eine uhr - Google Patents
Synchron-motor fuer eine uhrInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
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Description
Telegramm: monopolweber mQnchen
R 208
Rhythm Watch Company Limited 2-27-7 Taito, Taito-ku
Tokyo / JAPM
Tokyo / JAPM
Citizen Watch Company Limited 2-1-1 Nishishinjuku, Shinjuku-ku
Tokyo / JAPAN
Synchron-Motor für eine Uhr
Die Erfindung betrifft einen Synchron-Motor für eine Uhr und bezieht sich insbesondere auf einen solchen Synchron-Motor
für eine Uhr, der ein alternierendes elektrisches Signal aus einer Zeitsignal-Erzeugungseinrichtung in eine
mechanische Bewegung konstanter Rotationsgeschwindigkeit umwandelt.
Um Zeitsignale aus Impulsen, Frequenzen, bestimmten Wellenformen
usw., die von einer entsprechenden Energiequelle geliefert werden, die beispielsweise ein Kristalloszillator
sein kann, mit hoher Genauigkeit in eine mechanische Drehung der Zeiger einer Uhr umzuwandeln, finden verschiedenste
Synchron-Motoren bei Uhren vielfältige Anwendung, wenn eine analoge Anzeige mit hoher Genauigkeit erwünscht ist. Bei
einem solchen Synchron-Motor sind ein geringer Verbrauch an elektrischer Energie ebenso wie ein zuverlässiges selbsttätiges
Anlaufen besonders wesentliche Eigenschaften. Bekannte Synchron-Motoren erfüllen die entsprechenden Anforderungen
nicht in dem gewünschten Maß.
Bei bekannten Synchron-Motoren sind häufig nur zwei Rotorpole
vorhanden, und es ist somit eine große Anfangsauslenkung erforderlich, die eine Amplitude von 90 ° erreichen
müßte, bis die Rotation eine konstante synchronisierte Geschwindigkeit erreicht, was zu Nachteilen hinsichtlich der
Eigenschaften in bezug auf das selbsttätige Anlaufen führt.
Außerdem muß bei bekannten Synchron-Motoren eine Einrichtung vorhanden sein, welche das Anlaufen in umgekehrter Richtung
vermeidet, weil die statische Mittelposition des Rotors in zwei Stellungen erreicht werden kann und für das selbsttätige
Anlaufen keine Vorzugsrichtung vorhanden ist.
ÖIÖ01Ö/06I1
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Synchron-Motor für eine Uhr der eingangs näher genannten
Art zu schaffen, der mit besonders guter Zuverlässigkeit in einer bestimmten Richtung selbsttätig leicht und schnell
anläuft und im Betrieb mit einem besonders guten Wirkungsgrad arbeitet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß zumindest die Anzahl der Rotorpole des Rotors 2 (2n +1)
beträgt und die Anzahl der Statorpole 2 (2n + 1) + 2 beträgt, wobei η eine positive ganze Zahl ist, daß die Statorpole
jeder Statorplatte auf nicht äquidistanten Winkelabständen angeordnet sind, daß die statische Mittelposition der Rotorposition
im wesentlichen in der Mitte der dynamischen magnetischen Mittellinien des Stators angeordnet sind, wodurch
ein Ungleichgewicht vernachlässigt wird, veLches bei der
für das selbsttätige Anlaufen maßgeblichen Antriebsenergie im Hinblick auf die Auslenkungsrichtung zur Zeit des selbsttätigen
Anlaufens vorhanden war.
Gemäß der Erfindung ist unter anderem auch der Vorteil erreichbar,
daß der Rotor nicht nur besonders rasch und leicht selbsttätig anläuft und in eine synchrone Rotation übergeht,
sondern daß auch die Drehrichtung, in welcher der Rotor selbsttätig anläuft, vorgegeben werden kann.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der Teilungswinkel der benachbarten
Statorpole dem 0,5-fachen oder dem 1,5-fachen Teilungswinkel der Rotorpole entspricht.
Um eine bestimmte Drehrichtung beim selbsttätigen Anlauf vorzugeben,
ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Statorpole aus Hauptpolen und Zusatzpolen gebildet werden, die eine unterschiedliche
magnetische Kopplung zu dem Stator haben.
616018/0631
Gemäß der Erfindung ist die magnetische Kopplung der Stator-Hauptpole
und der Stator-Zusatzpole mit den Eotorpolen durch
eine entsprechende Änderung des Luftspaltes zwischen den
Zusatzpolen und dem Rotor herbeigeführt. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß der Luftspalt zwischen den Stator-Zusatzpolen
und dem Rotor einen Wert zwischen 1 und Λ,4- in
bezug auf den Luftspalt zwischen den Stator-Hauptpolen und dem Rotor aufweist.
Gemäß der Erfindung wird der Unterschied zwischen der magnetischen
Kopplungsenergie der Stator-Hauptpole und der Stator-Zusatzpole
gegenüber den Rotorpolen durch eine Veränderung der Polbreite zwischen Haupt- und Zusatzpol herbeigeführt.
Gemäß der Erfindung ist es möglich, daß die Hauptpole und
die Zusatzpole entweder jeweils nebeneinander oder alternierend angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung ist es auch möglich, daß die Statorplatten entweder aus massivem Material hergestellt werden
oder aus einzelnen Materialschichten aufgebaut sind.
030018/0631
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 einen Grundriß, der einen bestimmten Teil eines herkömmlichen
Synchron-Motors für eine Uhr veranschaulicht,
Fig. 2 einen Grundriß eines bestimmten Teils eines eechspoligen
Rotors und eines achtpoligen Rotors gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Synchron-Motors für eine Uhr,
Fig. 3 ©in Wellenform-Diagramm, welches ein Beispiel eines
elektrischen Eingangswechselsignals für eine Erregerspule des Motors gemäß der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 4- einen Schnitt durch eine Anordnung, welche den Aufbau
und die Unterbringung des Rotors in der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 veranschaulicht,
Fig. 5 eine graphische Darstellung, welche einen Vergleich
der Spannungs-Drehmomenten-Kennlinie des bekannten
Motors einerseits und des erfindungsgemäßen Motors andererseits veranschaulicht, und
Fig. 6 eine graphische Darstellung, welche den Vergleich der Spannungs-Stromverbrauchs-Kennlinie zwischen dem
bekannten Motor einerseits und dem erfindungsgemäßen
Motor andererseits veranschaulicht.
In der Fig. 1 ist ein herkömmlicher Synchron-Motor dargestellt,
der einen Rotor 10, Statorplatten 12 und 14 und eine
Erregerspule 16 aufweist. Der Rotor 10 hat zwei Rotorpole
030013/06*1
die als magnetischer Nordpol N und als magnetischer Südpol S entgegengesetzt zueinander, d.h. um 180 ° zueinander
in der Zeichnung veranschaulicht sind. Weiterhin haben die Statorplatten 12 und 14 ein Paar von Statorpolen auf Jeder
Statorplatte, nämlch 12a und 12b bzw. 14a und 14b, die
jeweils unter 90 ° untereinander versetzt angeordnet sind. Die Statorpole 12a und 14a bzw. 12b und 14b sind in bezug
auf die Mitte des Rotors 10 einander gegenüber angeordnet. Auf dem gemeinsamen Joch der Statorplatten 12 und 14 ist
die Erregerspule 16 in entsprechenden Windungen einer Wicklung angeordnet, und es wird dieser Erregerspule ein
elektrisches Wechselspannungssignal oder Wechselstromsignal von einer Zeitsignal-Erzeugungseinrichtung zugeführt. Ein
magnetischer Weohselfluß wird dem Stator zugeführt, der aus den Statorplatten 12 und 14 besteht. Dieser magnetische
Wechselfluß erzeugt in der Basis des Elektromagneten eine Schwingungsbewegung, so daß auf den Rotor 10 abwechselnd
eine Anziehung und eine Abstoßung ausgeübt werden. Wenn die Schwingungsbewegung allmählich größer wird, so daß ein
bestimmter Auslenkungswinkel überschritten wird, beginnt der Rotor 10, sich mit einer konstanten Geschwindigkeit
zu drehen, die mit dem als Eingangssignal zugeführten elektrischen Wechselspannungssignal oder Wechselstromsignal
synchronisiert ist. Die Größe der konstanten Geschwindigkeit der Rotation wird durch die Zahl der Rotor- und
Stator-Pole und durch die Frequenz des elektrischen Wechselsignals bestimmt. Es wird eine Bewegung einer mechanischen
Drehung mit hoher Genauigkeit gewährleistet, die von der Genauigkeit des elektrischen Wechselsignals abhängt, welches
der Erregerspule 16 zugeführt wird, wenn der Rotor 10 mit
einem entsprechenden Zeitanzeigegertriebe verbunden ist, welches es ermöglicht, eine Uhr mit einer analogen Anzeige
zu erreichen, bei welcher die Zeiger mit dem Getriebe verbunden sind.
030018/0611
Die in der Pig. 1 dargestellte Einrichtung bekannter Art hat jedoch Hachteile, daß Unregelmäßigkeiten und Abweichungen
von einem abgeglichenen Zustand bei der zugeführten Energie die Selbststarteigenschaften beeinträchtigen und
zu einem Wirkungsgradverlust des Motors führen, weil der Rotor 10 zwei statisch zentrale Stellungen aufweist, die
gegenüber der magnetischen Mittellinie des Stators vorgespannt sind. Sie statische Zentralposition des Eotors
zeigt die Stillstandsposition des Rotors 10 durch diejenige Linie, welche die einander gegenüberstehenden Rotorpole
in der Stellung miteinander verbindet, daß das Signal nicht der Erregerspule zugeführt wird und daß kein alternierender
Magnetfluß an den entsprechenden Statorplatten 12 und 14-er
zeugt wird. In der Fig. 1 ist diejenige entsprechende Stellung dargestellt, in welcher die zwei Rotorpole N
und S mit derjenigen Linie zusammenfallen, wiche die einander gegenüber angeordneten Statorpole 12a und 14a bzw.
12b und 14b miteinander verbindet, d.h. die gerade Linie
A oder B. Es besteht zwischen den Rotorpolen und den Statorpolen eine derartige Anziehung, daß ein Stillstand
herrscht. Es ist bei der bekannten Einrichtung nicht festgelegt, ob der Rotor 10 entweder die statische Zentralposition
A oder B einnimmt, es wird jedoch die eine oder die andere statische Zentralposition mit etwa derselben
Wahrscheinlichkeit eingenommen, so daß die entsprechenden Stillstandsbedingungen mit etwa derselben Wahrscheinlichkeit
erfüllt sind.
Andererseits ist die dynamische magnetische Mittellinie durch eine Linie C in der Fig. 1 dargestellt, d.h. die
Stellung, welche der stärksten elektromagnetischen Kopplung zwischen dem Stator und dem Rotor entspricht, und zwar in
derjenigen Stellung, in welcher die Spule 16 erregt ist und der alternierende Magnetfluß dem Stator zugeführt wird.
030018/0631
Jede statische Zentralposition A oder B und die dynamische magnetische Mittellinie C kreuzen die dynamische magnetische
Mittellinie nicht unter einem rechten Winkel, um einen Ungleichgewichtszustand hinsichtlich der Antriebsenergie
zur Zeit des Selbststartens zu erzeugen. Wenn das Beispiel
der statischen Zentralposition B betrachtet wird, ist ersichtlich, daß ein derart bemerkenswerter Ungleichgewichtszustand
in der Antriebsenergie erzeugt wird, daß ein Versatzwinkel von 45 ° im Uhrzeigersinn oder von 135
gegen den Uhrzeigersinn gegen die dynamische magnetische Mittellinie C hervorgerufen wird, so daß eine erhebliche
Differenz in der Stärke der anfänglichen Schwingungsbewegungen im Hinblick auf die bestimmte Drehrichtung beim
Starten des Rotors erzeugt wird und ein Verlust an Geschwindigkeitszunahme bei der Schwingungsbewegung hervorgerufen
wird.
In der Fig. 2 ist eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Synchron-Motors für eine Uhr gemäß der Erfindung
dargestellt, und es ist ersichtlich, daß in dieser Ausführungsform ein Rotor 20 sechs magnetisierte Rotorpole
21, 22, 23, 24, 25 und 26 aufweist, die entlang dem Umfang angeordnet sind. Dabei ist η diejenige positive ganze Zahl
der Rotorpolzahlen, welche durch die Formel (2n +1) bestimmt werden, welche auf 1 festzusetzen ist. Folglich ist
die Anordnung der Rotorpole derart getroffen, daß in bezug auf die Mitte des Rotors gegenüber von einem bestimmten
Pol jeweils ein unterschiedlicher Pol angeordnet ist. Mit anderen Worten, in bezug auf die Mitte sind gegenüber
von den Rotorpolen 21, 23 und 25, die als N-PoIe ausgebildet sind, die Rotorpole 24, 26 und 22 angeordnet, die S-PoIe
darstellen. Jeder der sechs Rotorpole hat einen Versatzwinkel oder einen Teilungswinkel von 60 °.
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Benachbart zu dem Rotor 20 sind acht Statorpole getrennt voneinander und durch einen Luftspalt von dem Rotor getrennt
angeordnet. Diese acht Statorpole sind auf einem Paar von Statorplatten 30 und 40 angeordnet. Die Statorplatten 30 und 40 haben insgesamt acht Statorpole 31, 32,
33, 34 und 4-1, 42, 43 und 44, und η der Statorpol zahl en,
die nach der Formel 2 (2n + 1) + 2 berechnet werden, ist gemäß der Lehre der Erfindung auf 1 zu setzen. Gemäß der
Erfindung sind die Statorpole der Statorplatten 30 und 40 nicht äquidistant zueinander angeordnet. Mit anderen
Worten, in einem bestimmten Bereich ist zwischen den Statorpolen ein unterschiedlicher Vinkelabetand vorhanden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die jeweiligen Teilungswinkel der Statorpole 31 und 32, 33 und 34,
41 und 42, 43 und 44 auf den halben Wert des Rotorpol-Teilungswinkels
eingestellt, d.h. 30 °, während die Rotorpole 32 und 33, 42 und 43 auf Teilungswinkel von 90 °
eingestellt sind, was dem 1,5-fachen Wert des Rotorpol-Teilungswinkels entspricht. Bei der dargestellten bevorzugten
Ausführungsform sind auch die Statorpole 31 und 44 sowie 34 und 41, die benachbart zueinander dem Statorluftspalt
100 zugewandt sind, der zwischen den Statorpolen der beiden Statorplatten 30 und 40 liegt, unter einem Teilungswinkel von 30 ° angeordnet, der dem halben Wert des Rotorpol-Teilungswinke
Is entspricht.
Der Stator, welcher aus den beiden Statorplatten 30 und gebildet ist, ist magnetisch mit einer Erregerspule 50
gekoppelt. Mit anderen Worten, beide Statorplatten 30 und sitzen fest auf einem Kern 52 der Erregerspule 50 und sind
mit Hilfe von Schrauben 54 und 56 dort "befestigt. Gemäß der
Erfindung ist es möglich, auch andere Befestigungselemente als Schrauben zu verwenden, beispielsweise Befestigungsklammern
usw., um die Statorplatten 30 und 40 an dem Kern 52 zu befestigen.
010018/0631
In der Pig. 3 ist ein elektrisches Wechselsignal in der
Form einer Rechteckwelle dargestellt, die von einem Kristalloszillator
oder einer anderen Quelle geliefert wird. Es kann auch eine sinusförmige Welle von einem herkömmlichen
Wechselstromgenerator der Erregerspule 50 zugeführt werden, um einen alternierenden magnetischen Fluß zu erzeugen,
welcher der Frequenz des elektrischen Wechselsignals entspricht. Dieser alternierende Magnetfluß wird den. Statorplatten
30 und 40 zugeführt.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Rotorpolzahlen auf sechs festgesetzt, und die Gesamtzahl der
Statorpole beträgt acht. Jeder Teilungswinkel der Statorpole ist auf den 0,5 oder den 1,5-fachen Wert des Rotorpol-Teilungswinkels
festgelegt, und die Statorpole werden mit Hauptpolen und Zusatzpolen gebildet, die verschiedene
Luftspalte gegenüber den Rotorpolen haben. Mit anderen Worten, die Staturpole 32 und 34 der Statorplatte 30 sowie
die Statorpole 42 und 44 der Statorplatte 40 bilden die Stator-Hauptpole, während die Statorpole 31 und 33 der
Statorplatte 30 und die Statorpole 41 und 43 der Statorplatte 40 die Stator-Zusatzpole bilden, die gegenüber den Rotorpolen
einen größeren Luftspalt haben als die Hauptpole. Gemäß der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind zwei Hauptpolpaare
32-42 sowie 34-44 und zwei Hilfspolpaare 31-41 sowie 33-^3
durch das Zentrum des Rotors 20 gebildet.
Es ist ersichtlich, daß in jeder der Statorplatten 30 und
40 bei der dargestellten Ausführungsform die Hauptpole immer gegenüber den Zusatzpolen, im Uhrzeigersinn gesehen, in der
vorderen Position angeordnet sind. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß das Luftspaltverhältnis zwischen dem Hauptpol und
dem Zusatzpol gegenüber den Rotorpolen auf einen Bereich eingestellt ist, der größer als 1 und kleiner als 1,4 ist.
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Me Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung der Anordnung,
die aus dem Rotor und dem Stator gemäß der Fig. 2 gebildet ist. Eine Rotorwelle 60 ist drehbar in einer
Hauptplatte 62 und einer Stützplatte 64- gelagert. Der Rotor 20 ist an einem Rotorpolhalter 66 angebracht, der
seinerseits an der Rotorwelle 60 befestigt ist. Die Rotorwelle 60 ist an einem Rotorritzel 68 angebracht, die mit
einem an sich bekannten Anzeigegetriebe im Eingriff steht. Die Drehung des Rotors 20 wird über ein entsprechendes
Getriebe auf die zur Anzeige der Zeit dienenden Zeiger übertragen. Weiterhin ist an der Rotorwelle 60 eine Dämpfungsplatte
70 lose angebracht, welche dazu dient, den Rotor gegen externe Stöße und Vibrationen zu schützen und die
Änderung der Rotationsgeschwindigkeit des Rotors 20 zu vermindern. Auf der Seite des Rotors 20 sind die Statorplatte 30 und die Statorplatte 40 angeordnet. Bei der dargestellten
Ausführungsform sind diese Statorplatten 30 und 40 durch massive Platten gebildet, die aus Permalloy usw.
bestehen können, mit einem Bestandteil von 70 % Nickel,
es ist jedoch auch möglich, die Statorplatten aus einzelnen Permalloy-Schichten oder aus elektromagnetisch weichen
Eisenplatten zu bilden.
Die dynamischen magnetischen Mittellinien des Stators bei der bevorzugten Ausführungsform im Betrieb sind bei Y und
bei Z dargestellt. Gemäß der Erfindung sind die dynamischen magnetischen Mittellinien die elektromagnetischen Kraftwirkungs-Mittellinien
zwischen dem Stator und dem Rotor, wenn das elektrische Wechselsignal die Erregerspule erregt
und der alternierende Magnetfluß erzeugt wird, und sie sind für die magnetischen Kraftwirkungslinien benachbart zu dem
Statorluftspalt der angrenzenden Statorplatten 30 und 40 festgelegt. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird der
N-PoI 21 des Rotors 20, wenn die ßotorplatte 30 zum S-PoI
030018/0631
und die Statorplatte 40 zum N-PoI wird, magnetisch in derjenigen
Stellung angezogen, in welcher er gegenüber von dem Statorhauptpol 32 und von dem Stator-Zusatzpol 31 angeordnet
ist, während der N-PoI 21 magnetisch in derjenigen Stellung angezogen bleibt, in welcher er gegenüber von dem Statorhauptpol
44 und dem Stator-Zusatzpol 43 angeordnet ist, wenn die
Erregerspule 50 entgegengesetzt erregt ist. Aus den obigen
Erläuterungen geht hervor, daß die dynamischen magnetischen Mittellinien die in öfer Fig. 2 mit T und Z bezeichneten Linien
sind. Die dynamischen magnetischen Mittellinien werden zu geometrischen Mittelpositionen des Hauptpols 44 und des Zusatzpols
43 bzw. des Hauptpols 32 und des Zusatzpols 31» jedoch sind die dynamischen magnetischen Mittellinien X und
Z etwas gegenüber den geometrischen Mittellinien der Hauptpole und der Zusatzpole im Uhrzeigersinn versetzt, da die
Luftspalte der Zusatzpole 31 und 43 gegenüber dem Rotor 20 etwas breiter sind als diejenigen der Hauptpole 32 und 34.
Während oben die dynamischen magnetischen Mittellinien beschrieben
wurden, wird eine statische Mittelposition des Rotors 20 nachfolgend erläutert.
In der Fig. 2 ist ein Zustand veranschaulicht, in welchem das elektrische Wechselsignal der Erregerspule 50 nicht zugeführt
wird. In dem veranschaulichten Zustand bleibt der Rotor 20 in einer statisch stabilen Position. Die Mittellinie des
Rotorpols über den Statorluftspalt 100 ist zu dieser Zeit als die statische Mittelposition des Rotors bestimmt. Wie
aus der Anordnung der Rotorpole und der Statorpole gemäß der obigen Beschreibung hervorgeht, geht der durch den Pfeil
0 bezeichnete Magnetfluß durch die Statorpole, und in einem derartigen Zustand wird die statisch stabile Position des
Rotors erreicht. Die statische Mittelposition des Rotors, mit einer Verbindung der Mittellinie des N-Rotorpols 21 und des
S-Rotorpols 24 ist somit durch X dargestellt. Die statische
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Mittelposition X ist etwas gegen den Uhrzeigersinn gegenüber der Mittellinie des Statorluftspaltes 100 versetzt,
wodurch verschiedene magnetische Kopplungskräfte der Statorhauptpole und der Stator-Zusatzpole zu dem Rotor bei dieser
Ausführungsform hervorgerufen werden. Bei dieser Ausführungsform wird durch die Anordnung, daß die Hauptpole immer im
Uhrzeigersinn gegenüber den Zusatzpolen versetzt sind, ein oben erläuterter Versatzwinkel erzeugt.
Die statische Mittelposition X des Rotors 20 wird gemäß den obigen Erläuterungen erreicht, und die geometrische Mittellinie
P der oben erwähnten dynamischen magnetischen Mittellinien Y und Z fallen fast mit der statischen Mittelposition
X zusammen, obwohl die unterschiedliche magnetische Kopplung zwischen den Rotor- und den Stator-Hauptpolen sowie den
Zusatzpolen den Versatzwinkel Q erzeugt. Mit anderen Worten, die statische Mittelposition X ist fast in der Mitte der
dynamischen magnetischen Mittellinien Y und Z angeordnet, so daß die nicht im Gleichgewicht befindliche Selbststart-Antriebsenergie,
die entweder im Uhrzeigersinn oder gegen
den Uhrzeigersinn verschoben ist, und zwar zur Zeit der selbststartenden Schwingung, fast zu vernachlässigen ist.
Weiterhin wird die statische Mittelposition der Rotorpole in dem statischen Zustand des Rotors, wenn das elektrische
Wechselsignal nicht an. die Erregerspule 50 geliefert wird, nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Wie oben bereits erläutert wurde, geht der magnetische Fluß, der durch den Pfeil 0 dargestellt ist, durch die
Statorpole von den Rotorpolen aus hindurch. Der magnetische Fluß von dem N-PoI 21 erreicht beispielsweise den benachbarten
S-Rotorpol 22 über einen magnetischen Pfad, wobei der kleinste magnetische Widerstand aus dem Statar-Zusatzpol
31 und dem Stator-Hauptpol 32 der Statorplatte 30 ge-
030018/0631
bildet wird. In derselben Weise geht der magnetische Fluß von dem N-Rotorpol 23 zu dem S-Rotorpol 24 über den magnetischen
Pfad, welcher aus dem Zusatzpol 33 und dem Hauptpol 34 besteht, und der magnetische Fluß von dem N-Rotorpol
erreicht den S-Rotorpol 24 über den magnetischen Pfad,
welcher aus dem Hauptpol 42 und dem Zusatzpol 41 besteht. Schließlich erreicht der magnetische Fluß von dem N-Rotorpol
21 den S-Rotorpol 26 über denjenigen magnetischen Pfad, der aus dem Hauptpol 44 und dem Zusatzpol 43 gebildet wird.
Gemäß den obigen Erläuterungen fließt im statischen Zustand des Rotors der magnetische Rotorpol-Fluß über diejenigen
magnetischen Pfade, die den kleinsten magnetischen Widerstand aufweisen, so daß der in der Fig. 2 dargestellte, stabile
statische Zustand erreicht wird. Somit ist in diesem Zustand gewährleistet, daß die angrenzenden N- und S-Rotorpole eine
gegenüberliegende Stellung in bezug auf die angrenzenden Stator-Hauptpole und -Zusatzpole einnehmen. In diesem Falle,
und zwar in einer solchen Position, daß ein ^otorpol, beispielsweise
der N-PoI 21 dem benachbarten Stator-Hauptpol 31 zugewandt ist und auch dem Zusatzpol 33» erreicht der
magnetische Fluß des N-Rotorpols 21 den S-Rotorpol, beispielsweise
den Statorpol 24 oder 26, über den magnetischen Pfad mit dem großen magnetischen Widerstand, welcher aus den
Statorplatten 30 und 40 besteht. In diesem Fall wird der
magnetische Widerstand erheblich größer als derjenige bei der Anordnung nach der Fig. 2. Der Rotor nimmt keine solche
statische Position ein, die statische Position der Fig. 2 wird jedoch in dem statischen Zustand ohne Schwierigkeit
erreicht.
In dem oben beschriebenen statischen Zustand des Rotors in der Fig. 2, wenn das elektrische Wechselsignal der Erregerspule
50 zugeführt wird, werden die Statorplatten 30 und in der Weise erregt, daß sie abwechselnd zu N- und zu S-Polen
werden. Wenn die Statorplatte 30 zu einem S-PoI erregt wird,
Ö30018/06S1
beginnt der Rotor 20, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Wenn der Statorpol 30 zu einem N-PoI erregt wird, beginnt der
Rotor 20, eine Schwingung gegen den Uhrzeigersinn auszuführen. Es kann unverzüglich eine selbststartende synchronisierte
Drehung induziert werden, weil die statische Mittelposition X des Rotors 20 annähernd in der Mitte der dynamischen
magnetischen Mittellinien T und Z angeordnet ist, so daß in diesem Fall die Antriebsenergie in beiden Richtungen ausgeglichen
ist. Da das Selbststarten gemäß der Erfindung nicht durch Verlußt beeinträchtigt wird, die in einem Ungleichgewichtszustand
bei der statischen Mittelposition X hinsichtlich der Antriebsenergie auftreten können, wird verhältnismäßig
rasch ein selbsttätiges Anlaufen erreicht, durch welches sofort eine synchronisierte Drehung mit konstanter Geschwindigkeit
gewährleistet wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liefern die unterschiedliche magnetische Kopplungsenergie des Statorhauptpols
und des -Zusatzpols beim Rotor den geringfügigen Unterschied in der effektiven Antriebsleistung zu der Zeit des
selbsttätigen Anlaufens so daß auf diese Weise das selbsttätige Anlaufen in einer bestimmten Richtung herbeigeführt werden
kann. Mit anderen Worten, es besteht der Versatzwinkel Q zwischen der statischen zentralen Mittelposition X des Rotors
20 und der Mittellinie P der dynamischen magnetischen Mittellinien Y und Z des Stators, und der Start aus dieser statischen
Position erzeugt einen Unterschied in der effektiven Antriebsenergie. Wenn bei der Darstellung in der Fig. 2 die Statorplatte 30 derart erregt wird, daß sie zu einem S-PoI wird,
wird der N-Rotorpol 21 im Uhrzeigersinn bewegt. Mit anderen Worten, es wird eine erhebliche Antriebskraft auf den Rotor
wirksam, welche zwischen dem Stator-Hauptpol 32 und dem -Zusatzpol
31 und dem Rotorpol 21 wirksam wird, wenn der Rotor derart
rotiert, daß er um 30 ° ausgelenkt wird, und diese Kraft wirkt im Uhrzeigersinn, da die dynamische magnetische Mittellinie Z
des Stators zur Antriebsseite hin (im Uhrzeigersinn) gegenüber
030018/0631
Mittelposition des Rotorpols 21 versetzt ist. Wenn andererseits die Statorplatte 40 derart erregt wird, daß
sie zu einem S-PoI wird, wird der U-Rotorpol 21 gegen den
Uhrzeigersinn bewegt. Mit anderen Worten, die erhebliche Antriebskraft, die auf den Rotor wirkt und zwischen dem
Stator-Hauptpol 44 und dem Zusatzpol 43 und dem ^otorpol
21 erzeugt wird, wenn der Rotor derart rotiert, daß er um 30 ° ausgelenkt wird, wirkt als eine Kraft, welche die
Antriebskraft im Uhrzeigersinn vermindert, weil die dynamische magnetische Mittellinie T des Stators auf von
der Antriebskraft abgewandten Seiten (im Uhrzeigersinn) gegenüber der Mittelposition des Rotorpols 21 liegt. Polglich
wird die große Antriebskraft, welche im Uhrzeigersinn wirkt, immer auf den Rotor wirksam, so daß die für
den selbsttätigen Anlauf vorgesehene Drehrichtung auf eine bestimmte Richtung eingestellt wird, wenn die Einrichtung
in eine synchronisierte Rotation mit konstanter Geschwindigkeit übergeht. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erzeugt der Rotor 20 eine Drehung im
Uhrzeigersinn mit konstanter Geschwindigkeit und synchronem Lauf in praktisch allen Fällen, und es wird darüber hinaus
eine bestimmte Drehrichtung erreicht. Gemäß der Erfindung ist es möglich, zusätzlich eine an sich bekannte Einrichtung
einzubauen, welche eine Drehung im entgegengesetzten Sinn verhindert, so daß die Rotation des Rotors 20 in einer bestimmten
Richtung mit absoluter Sicherheit gewährleistet ist.
Die Rotation des Rotors 20 beim selbsttätigen Anlaufen kann als parametrische Antriebsschwingung aufgefaßt werden, und
die Bewegungsgleichung der zunächst schwachen Schwingung des Rotors 20, die auftritt, nachdem das alternierende Eingangssignal
die Erregerspule 50 erregt hat, läßt sich folgendermaßen
formulieren:
030018/0631
Ja $-£ +Y ££ + f 2 PTs + \ti KImcosöJt) ff = - ^2 KImsinwt
dt^ dt \ 2 / 2
In der Gleichung haben die Bezeichntuagen folgende Bedeutung:
Ja: Trägheitsmoment der Rotorwelle
^f : Hydraulischer Widerstand
P : Rotor-Pol-Logarithmus
Ts: Beharrungsmoment (statisches Drehmoment, welches
an dem Rotor ohne Eingangsenergie angreift)
K : Elektrokinetischer Kopplungsfaktor
Im: Standard-Wellenkomponente des elektrischen Stromes
O) : Winkelfrequenz der Energiequelle
d : Drehwinkel des Rotors
Die geeignete Auswahl der Parameter der obigen Gleichung für die Bewegung des Rotors läßt den Drehwinkel Θ des Rotors
20 als Punktion der Zeit anwachsen, und es tritt der Rotor in eine synchronisierte Rotation mit konstanter Drehgeschwindigkeit
ein, wenn dieser Drehwinkel 6 den Winkel von JO ° überschritten
hat.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, könnte die Anordnung gemäß der Erfindung auf das Ungleichgewicht der Antriebsenergie
zur Zeit des selbsttätigen Anlaufens des Rotors 20 in der Drehrichtung verzichten, weil die statische Mittelposition X
des Rotors 20 in der Nähe der Mitte der dynamischen magnetischen Mittellinien Y und Z der Statoren liegt, und es würde
dennoch ein extrem rasches selbsttätiges Anlaufen ge\rährleistet,
weil die elektromagnetische Energie zwischen den Statoren und dem Rotor effektiv und mit gutem Wirkungsgrad für oine zunehmende
Rotation genutzt wird. Der gemäß der Erfindung ausgebildete Rotor 20 hat mindestens sechs Rotorpole, und es kann
der Drehwinkel zum Eintreten in die synchronisierte Rotation
030018/0631
mit konstanter Geschwindigkeit außerordentlich klein gehalten
werden, und zwar im Vergleich zu einer herkömmlichen Einrichtung, weil die Statorpole gemäß den obigen Ausführungen angeordnet
sind. Der Drehwinkel wird auch "bei den sechs Rotorpolen gemäß der Fig. 2 zu 30 °, «nd er kann im Vergleich zu den
90 ° der "bekannten Einrichtung auf ein Drittel vermindert werden, wodurch es ermöglicht wird, daß ein besonders rascher
Anlauf selbsttätig und zuverlässig erreicht wird. Die statische Mittelposition X fällt bei der veranschaulichten Ausführungsform
nicht immer mit der Mittellinie P der dynamischen magnetischen Mittellinien Y und Z der Statoren zusammen, weil der Statorpol
aus Hauptpolen und Zusatzpolen besteht und einen bestimmten Versatzwinkel Q aufweist. Die gleiche magnetische Kopplungsenergie
der Hauptpole und der Zusatzpole zu dem Rotor könnte jedoch zu einer vollständigen Koinzidenz von X mit P führen (überlappt
in der Mittelposition des Statorluftspaltes 100) und könnte das Ungleichgewicht der Antriebsenergie zur Zeit des
selbsttätigen Anlaufens vernachlässigen. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 sind sechs Rotorpole vorgesehen, und es
sind insgesamt acht Statorpole vorhanden. Durch eine entsprechende Festlegung von η kann die Gesamtzahl der Statorpole jedoch
auch auf zwölf festgelegt werden, gegenüber einer Gesamtzahl von zehn Rotorpolen, und es können auch insgesamt 16 Statorpole
gegenüber 14 Rotorpolen vorhanden sein. Die Anzahl der
Rotorpole, geteilt durch 2 (2n +1) kann eine solche magnetische Polanordnung ergeben, daß die N- und die S-PoIe einander
in bezug auf den Mittelpunkt des Rotors gegenüberstehen, und es wird dadurch eine besonders günstige Eigenschaft der
entsprechenden Einrichtung erreicht, weil die Magnetisierung des Rotors durch eine derartige Anordnung besonders günstig
ist. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Anzahl der Rotorpole und der
Statorpole so gewählt wird, daß unabhängig von den oben erwähnten Formeln 2 (2n +1) oder 2 (2n + 1) + 2 auch andere
Anzahlen von Polen willkürlich vorgesehen werden können.
030018/0631
Gemäß der Erfindung kann die synchronisierte Geschwindigkeit
des Rotors gering gehalten werden, während das synchronisierte Drehmoment groß ist, weil die Anzahl der
Rotorpole und die Anzahl der Statorpole im Vergleich zu der herkömmlichen Einrichtung wesentlich größer sind.
Folglich kann die Abnutzung in der Lagerung des Rotors auf ein Minimum reduziert werden, und es kann eine Dauerschmierung
vorgesehen werden. Außerdem wird das Geräusch "bei der Drehung des Rotors auf ein Minimum beschränkt.
Da "bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 die Ausbildung
des Stators durch die Hauptpole und die Zusatzpole, welche eine unterschiedliche magnetische Kopplung gegenüber dem
Rotor aufweisen, zur Einhaltung einer bestimmten Drehrichtung des Rotors 20 ausgenutzt werden kann, eignet sich der
erfindungsgemäße Synchron-Motor besonders gut für eine Einrichtung, bei welcher eine bestimmte Drehrichtung besonders
wesentlich ist. Gemäß der Erfindung wird der Unterschied der magnetischen Kopplung zwischen dem Hauptpol und dem
Zueatz durch den Unterschied im Luftspalt gegenüber dem Rotor erreicht, und es kann dieselbe Wirkung auch dadurch
erzielt werden, daß die Polbreite unterschiedlich ausgebildet wird, indem der Hauptpol breiter ausgebildet wird
als der Zusatzpol.
Der erfindungsgemäße Synchron-Motor kann gemäß den obigen Ausführungen bei der synchronen konstanten Drehgeschwindigkeit
mit besonders gutem Wirkungsgrad arbeiten, und er weist besonders günstige Eigenschaften im Hinblick auf einen zuverlässigen
selbsttätigen Anlauf auf, da die Rotorpolzahlen und die Statorpolzahlen zueinander in einer bestimmten Beziehung
stehen und die Statorpole in einer nicht äquidistanten Anordnung angebracht sind.
010018/0631
In der Fig. 5 ist eine graphische Darstellung veranschaulicht, in welcher das Drehmoment über der Spannung aufgetragen ist.
Die Spannung (V) ist auf der horizontalen Achse aufgetragen, und das Drehmoment (g-cm) ist auf der vertikalen Achse dargestellt.
Die Kennlinie (I) stellt den bekannten Motor dar, und die Kennlinie (II) veranschaulicht den erfindungsgemäßen
Motor. Bei der Kennlinie des bekannten Motors ist die Antriebsfrequenz 8 Hz, und das alternierende elektrische Signal mit
einem Tastverhältnis von 50 % treibt eine in der Fig. 1 dargestellte
Einrichtung an. Die Rotationsgeschwindigkeit des Rotors ist mit 480 U/min angegeben. In derselben Weise beträgt
bei der Kennlinie für den erfindungsgemäßen Motor die Antriebsfrequenz 16 Hz, und das alternierende elektrische
Signal mit einem Tastverhältnis von 50 % treibt den in der
Fig. 2 dargestellten Motor an. Die Drehgeschwindigkeit des Rotors ist dabei mit 320 ü/min angegeben.
Die Fig. 6 veranschaulicht eine Spannungs- und Strom-Verbrauchs-Kennlinie.
Die Spannung (V) ist auf der horizontalen Achse dargestellt, und der Stromverbrauch fyaA) ist auf der
vertikalen Achse dargestellt. Die Antriebsbedingungen jedes Motors stimmen mit denjenigen gemäß der Fig. 5 überein.
Der Wirkungsgrad des herkömmlichen Motors einerseits und des erfindungsgemäßen Motors andererseits kann aus den in
den Fig. 5 und 6 dargestellten Kennlinien gemäß der nachfolgenden Beschreibung ermittelt werden.
Die Spannung der Energieversorgungsquelle beträgt 1,5V,
und der Wirkungsgrad des bekannten Motors (I) ergibt sich mit 12,30 %, und zwar aus dem Drehmoment von 0,0158 g-cm
und der elektriechen Stromaufnahme von 280 A.
Ö30018/063t
Andererseits ergibt sich der Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen
Motors (II) mit 23,70 %, und zwar aus dem Drohmoment
von 0,0254 g-cm und der elektrischen Stromaufnahme von 235 A.
Somit ist ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Motor eine
Verbesserung um mehr als 10 % im Wirkungsgrad in bezug auf den bekannten Motor gewährleistet.
Selbst dann, wenn ein Zusatzpol durch den Hauptpol ersetzt würde, könnnten die übrigen Zusatzpole praktisch dasselbe
Verhalten beim selbsttätigen Anlaufen gewährleisten, wenn die Gesamtzahl der Elemente der Statorpole im Falle von
12, 16 oder 20 vorhanden wäre, obwohl die Stator-Hauptpole und die Stator-Zueatzpole bei der dargestellten Ausführungsform jeweils auf dieselbe Zahl gebracht sind.
Gemäß den obigen Ausführungen wird durch die Erfindung der wesentliche Vorteil erreicht, daß bei einem Synchron-Motor
für den Antrieb einer Uhr nicht nur ein ausgezeichneter Wirkungsgrad des Motors erreicht wird, sondern auch gute
Eigenschaften hinsichtlich des selbsttätigen Anlaufens erzielt werden, so daß sich die erfindungsgemäße Einrichtung
insbesondere für eine Uhr mit analoger Anzeige eignet. Außerdem ist der Verbrauch elektrischer Energie besonders
gering. Die Festlegung der Anzahl von Hauptpolen und Zusatzpolen auf dem Stator kann die Startrichtung festlegen, und
es kann gemäß der Erfindung somit eine Einrichtung geschaffen werden, die ein breites Anwendungsfeld aufweist.
030018/0631
Leerseite
Claims (8)
- Patentansprüche 2S38072( 1. /Synchron-Motor für eine Uhr, mit einem Rotor, der eine Tlehrzahl von magnetisierten Rotorpolen entlang seinem Umfang aufweist, mit einem Stator, der eine Mehrzahl von Statorpolen aufweist, die benachbart zu dem Rotor, jedoch davon durch einen Luftspalt getrennt, angeordnet sind, und mit einer Erregerspule, welche dem Stator einen alternierenden magnetischen Fluß zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Anzahl der Rotorpole des Rotors (20) 2 (2n +1) beträgt und die Anzahl der Statorpole 2 (2n + 1) + 2 beträgt, wobei η eine positive ganze Zahl ist, daß die Statorpole jeder Statorplatte (JO, 40) auf nicht äquidistanten Winkelabständen angeordnet sind, daß die statische Mittelposition der Rotorposition im wesentlichen in der Mitte der dynamischen magnetischen Mittellinien des Stators angeordnet sind, wodurch ein Ungleichgewicht vernachlässigt wird, welches bei der für das selbsttätige Anlaufen maßgeblichen Antriebsenergie im Hinblick auf die Auslenkungsrichtung zur Zeit des selbsttätigen Anlaufens vorhanden war.
- 2. Synchron-Motor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Teilungswinkel der benachbarten Statorpole dem 0,5-fachen oder dem 1,5-fachen Teilungswinkel der Rotorpole entspricht.
- 3. Synchron-Motor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Statorpole aus Hauptpolen und Zusatzpolen gebildet sind, welche mit unterschiedlicher magnetischer Kopplung mit den Rotorpolen gekoppelt sind, so daß dadurch die Richtung der beim selbsttätigen Anlaufen erreichten Rotation auf eine vorgegebene Richtung eingestäLlt werden kann.030018/0631ORlG(NAL INSPECTED
- 4. Synchron-Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt zwischen den Stator-Zusatzpolen und dem Rotor größer ist als der Luftspalt zwischen den Btator-Hauptpolen und dem Botor.
- 5. Synchronmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt zwischen den Stator-Zusatzpolen und dem Rotor einen Wert zwischen 1 und 1,4 in bezug auf den Luftspalt zwischen den Stator-Hauptpolen und dem Rotor aufweist.
- 6. Synchron-Motor nach Anspruch 3j dadurch gekennzeichnet, daß die Stator-Zusatzpole "breiter ausgebildet sind als die Stator-Hauptpole.
- 7. Synchron-Motor nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptpole und die Zusatzpole alternierend angeordnet sind.
- 8. Synchron-Motor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Statorplatte eine aus Schichten aufgebaute Anordnung ist.030018/0631
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| D2 | Grant after examination | ||
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