DE1113801B - Vorrichtung zum selbsttaetigen An- und Abhaengen eines Lasttraggestelles an ein Hebezeug - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen An- und Abhaengen eines Lasttraggestelles an ein HebezeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
- Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abhängen eines Lasttraggestelles an ein Hebezeug Bei der Wärmebehandlung von Werkstücken oder anderen Gegenständen, insbesondere von Blechen, in einem Ofen, ist es oft erforderlich, die Gegenstände in einem Lasttraggestell aufzustellen oder einzulegen, das im Ofen von einem Hebezeug frei hängend gehalten wird. Hierzu wird das Lasttraggestell in den Ofen eingefahren, von dem Hebezeug durch Anheben in die hängende Lage gebracht, nach der Wärmebehandlung wieder auf den Ofenboden aufgesetzt und alsdann aus dem Ofen herausgefahren.
- Zur Durchführung dieses Arbeitsvorganges ist eine lösbare Kupplung zwischen Hebezeug und Lasttraggestell erforderlich. Diese wird meist durch eine oder mehrere an dem Traggestell angebrachte Tragklauen hergestellt, die in U-förmigen Halterungen des Hebezeuges eingreifen. Diese Klauen können beispielsweise so ausgebildet sein, daß sie nach Absetzen des Traggestelles im Ofen durch eine Drehung von ihrem Eingriff in den Halterungen lösbar sind. Da diese Drehung der Tragklauen innerhalb des Ofens durchgeführt werden muß, bereitet dieser Arbeitsvorgang oft erhebliche bedienungstechnische Schwierigkeiten.
- Es sind Vorrichtungen zum Anhängen einer Last an ein Hebezeug bekannt, bei denen beim Absenken der Vorrichtung auf die Last diese selbsttätig erfaßt und festgehalten wird. Zum Lösen der Last nach erfolgtem Transport ist jedoch ein Eingriff von außen erforderlich, der in den eingangs genannten Fällen Schwierigkeiten macht und Zeitverluste bedingt.
- Es sind auch bereits Vorrichtungen beschrieben, die beim Absenken über eine Last bzw. eine daran befestigte Stange, Öse od, dgl. diese erfassen und beim Heben der Vorrichtung festhalten sowie beim nochmaligen Absenken und Heben der Vorrichtung wieder freigeben. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art müssen klinkenartige Teile gegen die aufeinander abgestimmten Kräfte zweier Federn bewegt werden. Außerdem sind erhebliche Reibungskräfte zu überwinden. Dadurch ist das richtige Arbeiten der Vorrichtung beim Transport kleiner Lasten in Frage gestellt.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abhängen einer Last oder eines Lasttraggestelles an ein Hebezeug, bei welcher das Hebezeug mit einem nach unten offenen Greiforgan versehen ist, durch welches nach Absenken über ein an der Last oder dem Lasttraggestell angebrachtes Einhängeorgan beim Wiederanheben des Greiforgans das Einhängeorgan erfaßt und kraftschlüssig festgehalten wird und durch nochmaliges Absenken und Wiederanheben des Greiforgans wieder freigegeben wird. Die erwähnten Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß in dem Greiforgan gegen Feder- oder Gewichtseinwirkung bewegliche Rückfallklappen vorgesehen sind, die das hammerförmig ausgebildete Einhängeorgan nach Einführung durch die nach unten sich öffnende trichterförmige Eintrittsöffnung durch ein erstes Senken und Heben des Greiforgans in eine Stellung bringen, in der es auf entsprechend geformten Sitzen des Greiforgans, z. B. muldenförmigen Vorsprüngen, aufliegt, und durch nochmaliges Senken und Heben des Greiforgans das Einhängeorgan aus einer außerhalb der Eintrittsöffnung liegenden Öffnung herausgleiten lassen.
- Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig. 1 und 2 in zwei Ansichten -teilweise im Schnitt - dargestellt.
- Das darin im einzelnen nicht wiedergegebene Lasttraggestell trägt an seinen oberen Tragbohnen beispielsweise vier Einhängeorgane. Von diesen ist in Fig. 1 und 2 eines dargestellt. Das hammerförmig ausgebildete Einhängeorgan 1 ist an dem als Ausschnitt wiedergegebenen Holm 2 befestigt. Das im Ofen befindliche, ebenfalls nicht wiedergegebene Hebezeug trägt einen Rahmen mit gleichfalls vier Greiforganen, deren Kupplung mit den Einhängeorganen bei den noch näher beschriebenen Arbeitsvorgängen selbsttätig zustande kommt oder gelöst werden soll. Von diesen Greiforganen ist in Fig. 1 und 2 wiederum eines, und zwar in einer Phase des Eingriffs mit dem Einhängeorgan wiedergegeben. Das nach unten offene Greiforgan besteht aus dem äußeren trichterförmig ausgebildeten Körper 3, der an dem nicht wiedergegebenen Rahmen des Hebezeuges mittels des Rohres 4 befestigt ist. Der Arbeitsvorgang besteht in dem Absenken und nachfolgenden Anheben der Greiforgane mittels des Hebezeuges, wobei sich der Kupplungs- oder Auskupplungsvorgang bei auf dem Ofenboden stehenden Lasttraggestell abspielt. In dieser Grundstellung des Lasttraggestelles soll der Hammerkopf eines der Einhängeorgane relativ zum Lasttraggestell die in Fig. 1 und 2 eingezeichnete Stellung 1 a haben.
- Aus Gründen der leichteren zeichnerischen Darstellung der Bewegungsvorgänge sind in Fig. 1 und 2 der Kupplungs- und Auskupplungsvorgang indessen so dargestellt, als sei das Einhängeorgan im Raume feststehend und der Hammerkopf, an dem das Lasttraggestell hängt, beweglich. In diesem Sinne ist die Darstellung des von dem Hammerkopf bei der Einkupplung und derAuskupplung zurückgelegtenWeges - der durch die stark ausgezogene, strichpunktiert gezeichnete Linie markiert ist - zu verstehen.
- Innerhalb des trichterförmigen Köipers 3 des Greiforgans befinden sich als Weichen wirkende Rückfallklappen, die dem Hammerkopf des Eingängeorgans nach Eintritt in diesen Körper den durch die strichpunktierte Linie kenntlich gemachten Weg vorschreiben. Die Weichen 5, 6 und 7 haben - wie ersichtlich - eine bestimmte Grundstellung, in die sie nach ihrer in Pfeilrichtung erfolgenden Bewegung bei Durchlaufen des Hammerkopfes längs des markierten Weges unter der Wirkung von Federkraft oder, wie im vorliegenden Fall, der Schwerkraft immer wieder zurückfallen. Hierzu dienen die Gegengewichte 8, 9 und 10, deren Bewegungsmöglichkeit durch nicht gezeichnete Anschläge sinngemäß begrenzt ist.
- Das Anhängen des Lasttraggestelles an das Hebezeug findet nun so statt: Bei dem ersten Absenken des Greiforgans 3, 4 auf das Einhängeorgan 1 bewegt sich der Hammerkopf nach Entlanggleiten an den Wänden des Körpers 3 und nach Passieren der Weiche 5 in die gezeichnete Anschlagstellung innerhalb des Trichters. Darauf kehrt die Weiche 5 unter der Wirkung ihres Gegengewichtes 8 in ihre Grundstellung zurück und wirkt nunmehr für den Hammerkopf als Sperre. Hierdurch ist dem Hammerkopf die Rückkehr auf dem Eintrittswege verwehrt. Bei danach erfolgendem Anheben des Greiforgans wird der Hammerkopf infolgedessen in muldenförmige Vorsprünge oder ähnlich geformte Sitze 11 geführt, wo er mit seinen Schenkeln zum Aufliegen kommt. Damit ist das Anhängen des Lasttraggestelles an das Hebezeug vollzogen. Das Abhängen des Lasttraggestelles nach beendeter Wärmebehandlung der Werkstücke erfolgt alsdann in der Weise, daß zunächst ein Absenken des Greiforgans vorgenommen wird. Hierdurch tritt die Weiche 6 in. Funktion. Sie sperrt während des Absenkens des Greiforgans die Rückkehr des Hammerkopfes auf dem bisher genommenen Weg und führt diesen gemäß der strichpunktiert gezeichneten Linie nach Passieren der letzten Weiche 7 in eine Stellung, aus der dieser nach abermaligem Anheben des Greiforgans aus einem seitlichen Schlitz des Körpers 3 herausgleitet. Nach diesem Vorgang ist die Kupplung zwischen dem Hebezeug und dem Lasttraggestell gelöst, und es ist nunmehr möglich, das Lasttraggestell aus dem Ofen herauszufahren.
- Auf diese Weise erfolgt das Ankuppeln und Loskuppeln des Gestelles vollselbsttätig. Das Absenken und Anheben des Hebezeuges geschieht nach an sich bekannten Methoden.
- Wenn die Vorrichtung auch in erster Linie zum An- und Abhängen eines Lasttraggestelles insbesondere in Ofenanlagen bestimmt ist, so kann sie doch auch beim Transport beliebiger Lasten an anderen Stellen mit Vorteil verwendet werden, sofern diese Lasten mit entsprechenden hammerförmigen Einhängeorganen versehen sind.
- Bei Lasten mit Tragösen, etwa Elektromotoren, kann dies beispielsweise in derWeise ermöglicht werden, daß an den Tragösen entsprechende Einhänge-, organe befestigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abhängen einer Last oder eines Lasttraggestelles an ein Hebezeug, bei welcher das Hebezeug mit einem nach unten offenen Greiforgan versehen ist, durch welches nach Absenken über ein an der Last oder dem Lasttraggestell angebrachtes Einhängeorgan beim Wiederanheben des Greiforgans das Einhängeorgan erfaßt und kraftschlüssig festgehalten wird und durch nochmaliges Absenken und Wiederanheben des Greiforgans das Einhängeorgan wieder freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Greiforgan (3, 4) gegen Feder- oder Gewichtseinwirkung bewegliche Rückfallklappen (5, 6, 7 und 8, 9,10) vorgesehen sind, die das hammerförmig ausgebildete Einhängeorgan (1) nach Einführung durch die nach unten sich öffnende trichterförmige Eintrittsöffnung durch ein erstes Senken und Heben des Greiforgans in eine Stellung bringen, in der es auf entsprechend geformten Sitzen (11) des Greiforgans, z. B. muldenförmigen Vorsprüngen, aufliegt, und durch nochmaliges Senken und Heben des Greiforgans das Einhängeorgan aus einer außerhalb der Eintrittsöffnung liegenden Öffnung herausgleiten lassen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 085 012, 2 537 829, 2573867.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB50584A DE1113801B (de) | 1958-10-03 | 1958-10-03 | Vorrichtung zum selbsttaetigen An- und Abhaengen eines Lasttraggestelles an ein Hebezeug |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113801B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2959476A1 (fr) * | 2010-05-03 | 2011-11-04 | Techlam | Connecteur sous-marin destine a la connexion d'une installation petroliere muni d'un dispositif d'anti-deconnexion |
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-
1958
- 1958-10-03 DE DEB50584A patent/DE1113801B/de active Pending
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