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DE1113795B - Verstellbarer Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen od. dgl. - Google Patents

Verstellbarer Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen od. dgl.

Info

Publication number
DE1113795B
DE1113795B DEF12546A DEF0012546A DE1113795B DE 1113795 B DE1113795 B DE 1113795B DE F12546 A DEF12546 A DE F12546A DE F0012546 A DEF0012546 A DE F0012546A DE 1113795 B DE1113795 B DE 1113795B
Authority
DE
Germany
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counter
lock
locking part
rib
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF12546A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF12546A priority Critical patent/DE1113795B/de
Publication of DE1113795B publication Critical patent/DE1113795B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Verstellbarer Verschluß für Mappen, Aktentaschen od. dgl. Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Verschluß für Mappen, Aktentaschen od. dgl. mit einem auf der Taschenwand angeordneten rippenartigen Gegenschließteil und einem auf der Klappe der Mappe sitzenden Schloßgehäuse, welches auf dem rippenartigen Gegenschließteil verschiebbar geführt und mit einem aushebbar in den Gegenschließteil einrastenden Fallenriegel versehen ist.
  • Man hat bekanntlich bei Mappen, Aktentaschen u. dgl. eine Verstellbarkeit der Schließweite der Klappe durch Anbringung eines sogenannten Leiterschlosses erreicht. Diese Leiterschlösser sind in vielerlei Ausführungen bekannt. Sie sind entweder so ausgebildet, daß eine an der Klappe sitzende Haspe in verschiedene, im Schloßgehäuse vorgesehene Ausnehmungen senkrecht zur Taschenfläche eingesteckt bzw. umgesteckt werden kann. Es ist aber auch bekannt, einen an der Klappe sitzenden Schließteil in einen auf der Taschenvorderwand verschiebbar gelagerten Schloßteil parallel zur Taschenwand einzustecken und ihn gemeinsam mit diesem zu verschieben.
  • Ferner hat man auch eine, an der Klappe sitzende, mit einer Anzahl von Rasten versehene Zunge in das fest an der Taschenwand angebrachte Schloßgehäuse flach liegend einsteckbar ausgebildet.
  • Endlich ist es auch bekannt, das Schloßgehäuse an der Klappe der Mappe zu befestigen und es auf eine an deren Wand vorgesehene Reiterreihe auf- und verschiebbar aufsitzend auszubilden, wobei eine Rastvorrichtung die Einstellung festhält.
  • Hierdurch wird zwar die bekannte »Nievoll«-Verstellung erreicht, jedoch ist die Handhabung der Verschlüsse umständlich, da das Inverbindungbringen bei entgegen der Steckrichtung auftretenden Zugkräften erfolgen muß. Besonders aber ergibt sich auch ein erschwertes Öffnen des Verschlusses, da man ein Ausrasten der in der Regel als federnde Falle ausgebildeten Schließorgane bewirkt und außerdem das trennende Herausziehen des Schließteiles aus dem Schloßgehäuse vornehmen muß.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Verschluß zu schaffen, dessen Handhabung erleichtert ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der rippenartig ausgebildete Gegenschließteil rechtwinklig profiliert und mit seitlichen Rastlöchern zum Eintritt der Nase des Fallenriegels versehen ist und in eine Rinne hineinreicht, welche im Bodenblech des Schloßgehäuses über dessen ganze Länge ausgebildet ist.
  • Zufolge dieser Ausgestaltung wird durch ledigliches Aufdrücken des Schloßgehäuses auf den Gegenschließteil die Wirkung einer Einrastung erreicht. Diese Maßnahme kann mit einer einzigen Hand, gegebenenfalls sogar ohne Finger durch ledigliches Aufschlagen auf das Schloßgehäuse vollführt werden.
  • Durch die rechtwinklige Profilierung des Gegenschließteiles wird nämlich erreicht, daß die Schheßung des Schlosses an jeder Stelle auf dem Gegenschließteil erfolgen kann, also unabhängig davon, ob. die im Schloßgehäuse vorgesehene Fallennase genau oberhalb eines der seitlichen Rastlöcher liegt. Beim Zudrücken des Schlosses schnappt vielmehr die Fallennase hinter die durch die winkelförmige Prof!-lierung gebildete Fühmngskante. Das Schloß ist danach in einer Vorrastung entsprechenden Weise auf dem Gegenschließteil befestigt. Eine Verschiebung des Schloßgehäuses in der Längsrichtung des Gegenschließteiles, beispielsweise durch eine Zugwirkung an der Klappe, bedingt, daß die Fallennase in die nächstliegende Rastausnehmung einspringt.
  • Im übrigen wird durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Gegensehließteil bewirkt, daß, unabhängig von dem Füllungsgrad der Mappe, das Schloß stets mit dem gleichen Druck zu schließen ist, da an jeder Schließstelle stets die Falle um den Betrag der geradlinig verlaufenden, die Führungskante ausbildenden Überschnappkantz des Gegenschließteiles zurückgedrückt zu werden braucht.
  • Durch die Tatsache, daß die im Bodenblech des Schlosses angeordnete Rinne sich über die ganze Länge des Schloßgehäuses erstreckt, ist der Vorteil erreicht, daß eine beliebig zu bemessende Verstellmöglichkeit trotz möglichst kleingehaltenem Schloßgehäuse vorgenommen werden kann. Die Verstellmöglichkeit hängt vielmehr nur von der Länge des, rippenförmigen Gegenschließteiles ab. Bei größerer Bemessung kann dieser vermöge der sich über die ganze Länge des Schloßgehäuses erstreckenden Rinne über das Schloßgehäuse vorstehen.
  • Um nun in einfacher und vorteilhafter Weise die im Boden des Schlosses angeordnete Rinne fabrikatorisch herzustellen, ist gemäß der Erfindung das Bodenblech des Schloßgehäuses zu einer Rinne gebogen, durch deren Seitenwandung die Nase des unter Federwirkung stehenden Fallenriegels eintritt, der unter überbrückung der Rinne mit der Auslösenase aus einem Stück besteht.
  • Damit das Zusammenbringen von Schloß und Gegenschließteil auch bei schiefgestellter Klappe leicht möglich ist, ist gemäß der Erfindung die Rinne nach beiden Enden zu trichterförinig erweitert.
  • Ferner kann man die Reibung des Fallenriegels in der überbrückung dadurch gering halten und die Betätigung und insbesondere die ratschenartige Wirkung der Falle erleichtern, indem erfindungsgemäß eine zur Schloßebene schiefgestellte Fallenfeder und eine warzenartige, sich gegen die Schloßdecke anlegendeAusdrückung des Fallenriegels vorgesehen ist, so daß der Fallenriegel durch die Wirkung dieser Feder jeweils nur an einer kleinen, in der Drückrichtung der Feder liegenden Fläche reibt und die Schloßdecke reibungsentlastet ist.
  • Ein ratschenartiges Ausweichen der Fallennase bei der Längsverschiebung des Schlosses auf dem Gegenschließteil beim Straffspannen der Mappenklappe erreicht man in einfachster Weise dadurch, daß die seitlichen Rastlöcher zum Eintritt der Fallennase durch freigeschnittene und geneigt in das Innere des rippenartig ausgebildeten Gegenschließteiles abgebogene Lappen gebildet sind. Zufolge dieser Ausbildung weisen die Rastlöcher eine geneigt stehende Bodenfläche auf, welche bei Verschiebungskräften, die am Schloß angreifen, die Fallennase selbsttätig zurückdrücken. Im übrigen verwirklicht diese Ausgestaltung eine herstellungstechnisch günstige Bauform des Gegenschließteiles.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Ansicht des Verschlusses von vom, Abb. 2 eine Ansicht von der die Auslösenase aufweisenden Seite, Abb. 3 die Ansicht der gegenüberliegenden glatten Seite, Abb. 4 eine Darstellung des Schloßeingerichtes in Vorderansicht des geöffneten Schloßkastens bei gesicherter Schließstellung, Abb. 5 eine gleiche Darstellung des Schloßeingerichtes in Auslösestellung, Abb. 6 einen Schnitt gemäß Linie A-B der Abb. 4, Abb. 7 eine Ansicht des Schlosses von der Rück-Seite, Abb. 8 einen Querschnitt durch den Gegenschließteil nach Linie C-D der Abb. 3 und Abb. 9 einen teilweisen Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe gemäß Linie E-F der Abb. 8.
  • An der die Taschenwand 1 überdeckenden Klappe 2 ist das Schloßgehäuse 3 befestigt, welches nach vom über den Klappenrand vorsteht.
  • Das Schloßgehäuse 3 bildet zusammen mit dem auf der Taschenwand 1 sitzenden Gegenschließteil 4, der aus einer von dem Schloß überbrückten Rippe, die auf einer Platte 5 befestigt ist, besteht, den Taschen-bzw. Mappenverschluß.
  • Das Gegenschließteil 4 setzt sich aus einem Steg 6 und einem Gurt 7 zusammen; letzterer Überragt vorzugsweise den doppelwandig ausgebildeten Steg, so daß die Gurtränder Führungskanten darstellen. Die eine Wandung des Steges ist mit Rastlöchern 17 versehen.-Das Schloßgehäuse weist ein Bodenblech 8 auf, das in der Symmetrielinie x-x (s. Abb. 7) des Schloßkastens zu einer der Höhe der Rippe des Gegenschließteiles 4 angepaßten Rinne 9 geformt ist. Durch eine Seitenwand 9' der Rinne tritt die Fallennase 10 des unter der Wirkung der Feder 11 stehenden Fallenriegels 12. Letzterer ist plattenförmig gestaltet und überbrückt die Rinne 9. Durch die Abwinkelung 13 wird ein Führungslappen gebildet, an dem die Fallennase 10 angesetzt ist und an dem auch der Schenkel einer zur Schloßbodenebene schiefgestellten Fallenfeder 11 angreift. An dem jenseits der Rinne 9 liegenden Fallenriegelrande ist eine durch das Schloßgehäuse 3 nach außen durchtretende Auslösenase 14 ang geordnet.
  • Die Fallennase 10 ist hochkant gestellt und an der Brustfläche 15 abgeschrägt, damit die Falle beim Aufdrücken auf den Gurt 7 der Rippe 4 zurückgedrückt wird.
  • Bei der Bewegung des Fallenriegels 12 ist der Druck der gespannten Feder 11 gegen den Schloßboden gerichtet, so daß der Fallenriegel in der Hauptsache auf der schmalen Kante der Abwinkelung 13 gleitend geführt ist. Damit beim Aufdrücken der Fallennase 10 der Fallenriegel 12 ebenfalls eine leicht gleitende Abstützung erhält, ist aus der Fläche des Fallenriegels eine sich gegen die Schloßdecke anlegende warzenaltige Ausdrückung 16 ausgebildet.
  • Die Rinne 9 ist, wie aus Abb. 7 ersichtlich, nach beiden Enden zu trichterförmig erweitert, damit die Rippe 4 auch bei schiefer Stellung des Schloßgehäuses, was bei starker Spannung der Taschenklappe vorkommt, leicht zum Eingriff in die Rinne 9 gebracht werden kann.
  • Die in der Wandung des Steges 6 angebrachten Rastlöcher 17 sind durch Freischneiden von Lappen 18 (s. Abb. 9) gebildet und diese Lappen in zur Längsachse der Rippe 4 geneigter Stellung in das Steginnere abgebogen. Hierdurch erzielt man dann eine ratschenartige Beweglichkeit, der eingreifenden Fallennase 10.
  • Als Schheßsicherung für die Falle ist in an sich bekannter Weise eine durch Schlüssel zu betätigende Zuhaltungsfeder 19 vorgesehen, deren Sperrschenkel gegen ausgepreßte Stützschultern 20 anliegen.
  • Anstatt, wie dargestellt und beschrieben, das Schloß mit einer Rinne und die zugehörige Rippe an einer Platte anzuordnen, kann man auch in umgekehrter Weise die Rippe am Schloß und die entsprechende Rinne in der an der Taschenwand befestigten Platte anbringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verstellbarer Verschluß für Mappen, Aktentaschen od. dgl. mit einem auf der Taschenwand angeordneten rippenartigen Gegenschließteil und einem auf der Klappe der Mappe sitzenden Schloßgehäuse, welches auf dem rippenartigen Gegenschließteil verschiebbar geführt und mit einem aushebbar in den Gegenschließteil einrastenden Fallenriegel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der rippenartig ausgebildete Gegenschließteil (4) rechtwinklig profiliert und mit seitlichen Rastlöchem (17) zum Eintritt der Nase (10) des Fallenriegels (12) versehen ist und in eine Rinne (9) hineinreicht, welche im Bodenblech (8) des Schloßgehäuses (3) über dessen ganze Länge ausgebildet ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Seitenwandung (9') der Bodenrinne (9) eine Fallennase (10) des unter Federwirkung stehenden Fallenriegels (12) eintritt, der unter überbrückung der Rinne (9) mit der Auslösenase (14) aus einem Stück besteht. 3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne nach beiden Enden zu trichterförniig erweitert ist. 4. Verschluß nach einem der Anprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zur Schloßebene schiefgestellte Fallenfeder (11) und eine warzenartige, sich gegen die Schloßdecke anlegende Ausdrükkung (16) des Fallenriegels (12). 5. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Rastlöcher (17) zum Eintritt der Fallennase (10) durch freigeschnittene und geneigt in das Innere des rippenartig ausgebildeten Gegenschließteiles abgebogene Lappen (18) gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 805 053, 809 702, 815 215, 823 025: österreichische Patentschriften Nr. 125 997, 171550; britische Patentschriften Nr. 498 988, 669 749, 670 426, 684 104; französische Patentschrift Nr. 1009 587.
DEF12546A 1953-08-07 1953-08-07 Verstellbarer Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen od. dgl. Pending DE1113795B (de)

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DE (1) DE1113795B (de)

Cited By (1)

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