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DE1113770B - Gleichrichteranordnung fuer Lichtbogenschweiss- und Abschmelzanlagen - Google Patents

Gleichrichteranordnung fuer Lichtbogenschweiss- und Abschmelzanlagen

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Publication number
DE1113770B
DE1113770B DES62501A DES0062501A DE1113770B DE 1113770 B DE1113770 B DE 1113770B DE S62501 A DES62501 A DE S62501A DE S0062501 A DES0062501 A DE S0062501A DE 1113770 B DE1113770 B DE 1113770B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
rectifier
transducer
current
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62501A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES62501A priority Critical patent/DE1113770B/de
Publication of DE1113770B publication Critical patent/DE1113770B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1012Power supply characterised by parts of the process
    • B23K9/1031Reduction of the arc voltage beneath the arc striking value, e.g. to zero voltage, during non-welding periods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Gleichrichteranordnung für Lichtbogenschweiß-und Abschmelzanlagen Zur Speisung von Gleichstromlichtbögen, insbesondere in Schweiß- bzw. Abschmelzanlagen, werden in bekannter Weise vorteilhaft Gleichrichter verwendet. Solche ruhenden Anordnungen haben niedrigere Leerlaufverluste sowie einen guten Leistungsfaktor. Ferner stellen sie eine symmetrische Belastung des Drehstromnetzes dar.
  • Der Nachteil bei den bekannten Anordnungen dieser Art liegt in der Schwierigkeit ihrer Steuerbarkeit und dem hierfür notwendigen großen Aufwand. Es hat nicht an Versuchen zur Behebung dieser Mängel gefehlt, doch hat noch keiner zu einem Ergebnis geführt, das wesentlich besser gewesen wäre als bei den bisher angewendeten Bauarten. Die Ursache dafür liegt an den einer Vorausberechnung schwer zugänglichen und sich bei den verschiedenen Schweißverfahren oft widersprechenden, geforderten Schweißeigenschaften.
  • Von einer neuzeitlichen Steuerung wird erwartet, daß sie stufenlos ist. Mechanische Bauelemente zur Steuerung, wie z. B. bei verstellbaren Luftspaltlängen oder gegeneinander verstellbaren Spulen, haben den Nachteil von auftretenden Rüttelkräften, die sich auch bei festester Gestängeführung nicht mit ausreichender Betriebssicherheit beherrschen lassen. Transduktordrosseln, die mit einem Stehwiderstand gesteuert werden, weisen zwar keine Rüttelkräfte auf, haben aber für Schweißzwecke andere unerwartete Nachteile. Bei dem bisher meistens angewendeten, stromsteuernden Transduktor sind das hohe Gewicht, die beträchtliche Magnetisierungsleistung, die Abhängigkeit der Steuerung von der Erwärmung und von Schwankungen der Netzspannung sowie die ausschließliche Verwendbarkeit für Schweißverfahren mit fallender Stromspannungskennlinie als Nachteile zu nennen. Es ist zwar bekanntgeworden, statt des stromsteuernden Transduktors den spannungsteuernden Transduktor in Verbindung mit einem Kontaktregler zur Strombegrenzung zu verwenden. Die Bedingungen, unter denen der Kontaktregler in diesem Fall befriedigend arbeiten könnte, sind aber so ungünstig, daß diese Anordnung praktisch nicht brauchbar ist.
  • Wenn eine Gleichrichteranordnung für Lichtbogenschweßung mit wirtschaftlichem Aufwand herzustellen ist, spielt neben der Steuerung und Regelung auch die erforderliche Leerlaufspannung eine wesentliche Rolle. Die Leerlaufspannung soll zwecks leichter Zündung des Lichtbogens möglichst hoch sein, darf aber zur Vermeidung von Unfällen einen noch zulässigen Wert nicht überschreiten. Da die Lichtbogenspannung beträchtlich kleiner ist, ist es bekanntgeworden, die Leerlaufspannung der Schweißstromquelle von der erforderlichen Zündspannung zu trennen. Bei Schweißgleichrichtern, die an Einphasen-Wechselstrom angeschlossen sind:, ist es bekanntgeworden, dem aus gleichgerichteten Halbwellen bestehenden Hauptstrom mit niedrigerer Leerlaufspannung einen phasenverschobenen Hilfsstrom mit höherer Leerlaufspannung zur Zündung und Stabilisierung des Lichtbogens zu überlagern. Dabei ist aber die Leerlaufspannung des Hilfsstromes, der gleich dem Hauptstrom aus dem Stromverteilungsnetz von 50 Hz durch Umspannen und Gleichrichten entstanden ist, unzulässig hoch. Es ist ferner bei Schweißgleichrichteranordnungen dieser Art bekanntgeworden, die überlagerung eines Hilfsstromes nur zur Stabilisierung des Lichtbogens auszunutzen. Es müssen dabei aber Haupt- und Hilfsgleichrichter die zulässige Leerlaufspannung haben. Bei weiter bekannten Anordnungen werden dem Schweißstrom höherfrequente Zündimpulse überlagert, mit denen sowohl ein Stabilisieren des Schweißstromes in den Nulldurchgängen als auch ein Zünden aus Abstand zwischen Elektrode und Werkstück erreicht wird. Bei keiner dieser bekannten Anordnungen ist aber durch Anwendung des Hilfsgleichrichters bzw. Zündgerätes möglich, den Hauptgleichrichter für eine niedrigere Leerlaufspannung zu bemessen, als zum einwandfreien Zünden des Lichtbogens - sei es durch Berühren des Werkstückes mit der Elektrode oder allein durch Annäherung derselben - erforderlich ist.
  • Bei einer solchen Gleichrichteranordnung, die über einen Transformator zum Netz gespeist und durch einen spannungssteuernden und strombegrenzenden Transduktor gesteuert wird, werden die genannten Nachteile gemäß der Erfindung dadurch vermieden und das Steuern, Regeln und Zünden bei den jeweils gewünschten Schweißeigenschaften auf wirtschaftliche Weise dadurch ermöglicht, daß in an sich bekannter Weise dem für die Schweißleistung bemessenen Gleichrichter (Hauptgleichrichter) ein die Zündspannung liefernder Hilfsgleichrichter parallel geschaltet ist und die Leerlaufspannungen beider Gleichrichter gleich groß und unterhalb der Zündspannung gewählt sind und daß der Hilfsgleichrichter über Regelorgane von einem Streutransformator abhängig ist zur Erzeugung einer vorübergehenden Zündspannung bei Berührung des Werkstückes mit der Elektrode.
  • Fig. 1 zeigt die Stromspannungskennlinie der bekannten Schweißgleichrichteranordnung mit stromsteuerndem Transduktor. Die einzelnen Standtrennlinien gehen von der praktisch konstanten, ziemlich hohen Leerlaufspannung aus und werden im Steuerbereich Stb durch Vormagnetisierung des Kerns der Transduktordrosseln eingestellt. Die auf den Standkennlinien liegenden Schweißpunkte liegen auf der Eichgeraden Eg. Wären die Schweißeigenschaften nur von dem Verlauf der statischen Kennlinien abhängig, würde eine durch den Schweißpunkt gelegte Hyperbel U.J#,=const. den anzustrebenden idealen Verlauf kennzeichnen.
  • In Fig. 2 ist ein Beispiel des Gegenstandes. der Erfindung mit Hilfsgleichrichter dargestellt. An den Transformator T mit umschaltbarer Primärwicklung für z. B. 220/3ß0/500 V ist auf der Sekundärseite der Haupttransduktor HT mit den Gleichrichterzellen G geschaltet. Parallel zum Hauptgleichrichter liegt der Hilfsgleichrichter für die erforderliche Leerlaufspannung, bestehend aus dem Streutransformator ST, dem Einphasen-Transduktor ET und den Gleichrichterzellen G1. In dem einpolig gezeichneten Schaltbild ist der Haupttransduktor in Dreiphasen-Brückenschaltung, der Transduktor des Hilfsgleichrichters in Einphasen-Doublerschaltung zu verstehen. Die Gleichrichterzellen werden für den rauhen Schweißbetrieb vorzugsweise in der gekapselten Bauart der Siliziumgleichrichterzellen angewendet.
  • Fig.3 zeigt die zugehörige Stromspannungskennlinie. Die Kennlinie des mit Spannungsregelung und Strombegrenzung ausgerüsteten Hauptgleichrichters G verläuft in bekannter Weise praktisch rechtwinklig; die Kennlinie des parallel arbeitenden Hilfsgleichrichters G1, die unter dem Einfluß des Streutransformators einen stark fallenden Verlauf nimmt bis zu einem begrenzten Kurzschlußstrom IK 1, ist durch den Transduktor so geregelt, daß Leerlaufspannung und Zündspannung voneinander getrennt werden. Auf diese Weise überschreitet weder die Leerlaufspannungnoch die Zündspannung die zulässige Grenze.
  • In Fig. 4 bedeutet die stark gezeichnete Kennlinie UZ (1Z) die Zündspannung, Uo die zulässige Leerlaufspannung, Uö den Spitzenwert der Zündspannung, JT den bei Leerlauf im Transduktor fließenden Strom, itt den spannungsabhängigen und i", den stromabhängigen Steuerstrom des Transduktors. Durch die Parallelschaltung von Haupt- und Hilfsgleichrichter wird erreicht, daß die Sekundärspannung des Transformators T unabhängig von der erforderlichen Zündspannung nur so hoch zu sein braucht, wie die maximale Schweißspannung und der Spannungsabfall im Gerät dies vorschreiben. Die wesentlich höhere Zündspannung dagegen wird von dem kleinen Hilfsgleichrichter geliefert. Die unfallsichere Leerlaufspannung wird von keinem der beiden Gleichrichter überschritten. Die Spannungsregelung des Hilfsgleichrichters geschieht mit ausschließlich ruhenden Bauelementen, so daß keine Wartung notwendig ist. Bei einer Schweißspannung von beispielsweise 42V (Fig. 3) können auch Tiefeinbrandelektroden verarbeitet werden, was bei bekannten Schweißgleichrichteranordnungen (Fig.1) nicht möglich ist, da bei ihnen dem Nennstrom eine kleinere, für Tiefeinbrandschweißungen nicht ausreichende Lichtbogenspannung zugeordnet ist. Die Gleichrichteranordnung gestattet als universale Schweißstromquelle sowohl das Schweißen mit konstantem Strom als auch das Schweißen mit konstanter Spannung. Die Schweißspannung ist infolge der Regelung auf einen steuerbaren Sollwert unabhängig von Schwankungen der Netzspannung. Der Schweißstrom ist infolge der Begrenzung auf einen steuerbaren Sollwert unabhängig von Schwankungen der Erwärmung des Gerätes.
  • In Fig. 2 ist in an sich bekannter Weise ein Spannungsgleichhalter SG angewendet, mit dem der Spannungs-Sollwert unabhängig von Schwankungen der Netzspannung eingestellt werden kann. Der Sollwert wird im Steuerkreis eines Vorstufentransduktors VT in an sich bekannter Weise mit dem Spannungs-Istwert verglichen und ein passender Steuerstrom auf sgruppe I des Haupttransduktors die Steuerwicklung HT gegeben. Die Steuerwicklungsgruppe II ist in an sich bekannter Weise zur Vermeidung von Pendelungen als Rückführung an eine der Steuerwicklungen des Vorstufentransduktors angeschlossen. Die dritte Steuerwicklungsgruppe III dient zur Einstellung des Arbeitsbereiches auf der Steuertrennlinie des Haupttransduktors. Das vom Strom des Hauptgleichrichters G abhängige, über einen Wandler Wal und einen Gleichrichter G2 gespeiste, den Strom steuernde Potentiometer Pj liegt über ein die Zündspannung sperrendes Hilfsventil G3 in Reihe mit dem Spannungs Istwert und einem der zulässigen Spannungsänderung bzw. kürzesten Ansprechzeit des Vorstufentransduktors zugeordneten Widerstand RS an einer weiteren, der Sollwertsteuerwicklung entgegenwirkenden Steuerwicklung des Vorstufentransduktors VT. Der Wandler Wal gibt bei Erreichen des Grenzstromes, d. h. Wandlersteuerstrom gleich Istwertsteuerstrom, eine Zusatzspannung in den betreffenden Steuerkreis des Vorstufentransduktors VT, der seinerseits den Haupttransduktor HT abmagnetisiert. Ein Überlaufventil ÜV, z. B. in Gestalt einer Siliziumgleichrichterzelle, bewirkt, daß die Stromregelung erst dann die Spannungsregelung ablöst, wenn der Grenzstrom erreicht ist. Die zur Regelung dienenden Bauelemente sind sämtlich von kleiner Leistung, da die Steuerleistung des Transduktors sehr klein ist.
  • Zur Spannungsregelung beim Hilfsgleichrichter G1 ist noch zu bemerken, daß die gewünschte Leerlaufspannung mit dem Widerstand RV eingestellt wird. Der Wandler Wal mit Hilfsgleichrichter G5 muß bereits bei kleinem Primärstrom den Transduktor ET sperren, damit eine möglichst hohe, der Leerlaufspannung Uo* des Streutransformators ST möglichst nahe kommende Zündspannung Uö erreicht wird. Der Hilfsgleichrichter G" ist daher für den höheren sekundären Nennstrom des Wandlers zu bemessen. Einfacher und ebenso wirksam ist es, statt des Wandlers und des Hilfsgleichrichters in an sich bekannter Weise eine Siliziumzelle Si anzuwenden, die sich durch eine niedrige Durchlaßspannung von annähernd 0,7V auszeichnet. Der Transformator ST des Zündgleichrichters G1 ist nur als Streutransformator verwendbar, da bei einem normalen Transformator bzw. bei einer Hilfswicklung auf dem Haupttransformator mit praktisch konstanter Spannung die Geschwindigkeit der Strombegrenzung nicht ausreicht, um eine der Spannung des Zündtransformators nahekommende Zündspitze zu erzielen.
  • Da die Steuerleistung des spannungssteuernden Haupttransduktors HT sehr klein ist, kann zur Spannungskonstanthaltung auch eine Zenerdiode, z. B. einer Silizium- oder Germanium-Zenerdiode benutzt werden. Eine solche Diode hat den Vorteil eines einfachen, keine Wartung erfordernden Aufbaues und kleiner Abmessungen. Die Diode arbeitet als Widerstand mit konstantem Spannungsabfall unter Vorschalten eines festen Widerstandes, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Dabei sind die mit Fig. 2 übereinstimmenden Teile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
  • In Fig. 5 ist nur die Steuerschaltung des Haupttransduktors HT gezeigt. Durch die in der Einrichtung nach Fig. 5 verwendete Zenerdiode können der Vorstufentransduktor VT und der Spannungsgleichhalter SG in der Einrichtung nach Fig. 2 ersetzt werden.
  • Die Steuerwicklungsgruppe I des spannungssteuernden Haupttransduktors HT ist über den festen Widerstand R1 mit dem Widerstand R,, des Spannungspotentiometers Pu sowie über das vom Stromwandler Wal mit Gleichrichter G2 gespeiste und durch ein überlaufventil üV überbrückte StrompotentiometerP, mit dem Istwert der Spannung verbunden. Das überlaufventil bewirkt ebenso wie in Fig. 2, daß die Stromregelung erst dann die Spannungsregelung ablöst, wenn derGrenzstrom erreicht ist. Die beiden anderen Steuerwicklungsgruppen I1 und III sind in Reihe geschaltet und über den Widerstand Rsot, des Spannungspotentiometers Pu und einen festen Vorwiderstand R2 an die Zenerdiode ZDl mit festem Vorwiderstand RF, angeschlossen. Das Spannungspotentiometer PU ist wie in Fig. 2 als Tandempotentiometer gebaut, so daß sein Ist- und Sollwertwiderstand miteinander mechanisch fest gekoppelt sind und nur gemeinsam betätigt werden können.
  • Bei der Einrichtung nach Fig. 5 ergibt sich gegenüber der Einrichtung nach Fig. 2 noch der Vorteil, daß infolge Fortfalls des Vorstufentransduktors VT nur die Ansprechzeit des Haupttransduktors vorhanden ist und ein Pendeln des Istwert-Steuerstromes nicht auftreten kann. Es entfällt also auch eineRückführung zur Unterdrückung von Pendelungen. Da die Ansprechzeit des Haupttransduktors wesentlich kleiner ist als die des Vorstufentransduktors, ist ein besonderer SteuervorwiderstandRs bzw. RS' bei der Einrichtung nach Fig. 5 nicht erforderlich. Auf diese Weise kann die Zenerspannung einer einzigen Sihziumdiode zur Steuerung ausreichen.
  • Bei der genannten Anordnung ergibt sich ein sehr kleiner Steuerstrom, der innerhalb des Arbeitsbereiches einer Silizium-Zenerdiode liegt. Für den Stehbereich Stb, (Fig. 3) von 15 bis 42 V ergeben sich beim Ausführungsbeispiel für die Widerstände R,,t und Rsoia die in Fig. 6 angegebenen Werte.
  • In Fig. 7 ist die Abhängigkeit des auf die Nennwindungszahl der Steuerwicklung bezogenen resultierenden Steuerstromes IS des Haupttransduktors HT vom Verhältnis E der jeweiligen Lastspannung zur Lastspannung bei voller Aussteuerung des Haupttransduktors gezeigt. In Fig. 8 ist die Abhängigkeit des Steuerstromes von Änderungen der Netzspannung dargestellt. Hiernach ändert sich der Steuerstrom zwischen den Punkten A und B der in Fig. 7 gezeichneten Steuerkennlinie. Man erkennt daraus, daß bei Fig. 5 im Gegensatz zu Fig. 2 eine feste Vormagnetisierung mittels einer besonderen Steuerwicklung nicht notwendig ist.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 5 sind zur Verringerung der Belastung der Zenerdiode die Steuerwicklungsgruppen II und III hintereinandergeschaltet. In vielen Fällen ist die Steuerleistung so klein, daß die Zenerdiode nicht überlastet wird, auch wenn nur eine einzige Steuerwicklungsgruppe zur Sollwertsteuerung benutzt wird. Es stehen dann für die Strombegrenzung und für die Istwertsteuerung voneinander getrennte Steuerwicklungen -zur Verfügung. Dabei ist die Spannung am Strompotentiometer Pj gegen eine feste Bezugsspannung zu schalten, bei deren Erreichen die Abmagnetisierung der Transduktordrosseln und damit die Stromregelung einsetzt. Die erforderliche, feste Bezugsspannung ist durch Anwendung einer zweiten Zenerdiode leicht herzustellen. In Fig. 9 ist diese Schaltung dargestellt. Die Bezeichnungen sind dieselben wie in Fig. 2 und 5. In ihrer Wirkungsweise unterscheidet sich Fig. 9 von Fig. 2 und 5 dadurch, daß auch die Strombegrenzung bzw. Strom= regelung unabhängig ist von Schwankungen der jeweils vorhandenen Netzspannung. Die Unabhängigkeit der Stromregelung von Schwankungen der Netzspannung ist aber auch in einfacher Weise erreichbar bei Schaltungen nach Fig. 2 und 5, wenn die Zusatzspannung in dem abmagnetisierenden Istwertsteuerkreis über eine Zenerdiode gegeben wird, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Das L7berlaufventil üV inFig. 9 und 10, z. B. in Gestalt einer Siliziumgleichrichterzelle, sorgt dafür, daß über die Zenerdiode in Durchlaßrichtung kein Strom fließen kann.
  • Mit dem Haupttransduktor und einer Silizium-Zenerdiode können Schwankungen der Netzspannung im Bereich von -I-15 bis -10 % bis auf ± 2 % ausgeregelt werden bei einer Ansprechzeit von 0,1 Sekunde. Sind in Sonderfällen die Regelgeschwindigkeit und Regelgenauigkeit höheren Bedingungen unterworfen, gibt es außer den beschriebenen, besonders einfachen Einrichtungen für die Spannungsregelung und Strombegrenzung nach Fig. 2, 5, 9 und 10 noch weitere Möglichkeiten. Es können mehrere Silizium-Zenerdioden hintereinandergeschaltet werden. Es kann ein Transistorverstärker oder auch ein Zweipunktregler in an sich bekannter Ausführung angewendet werden. Mit der großen Ausgangsleistung des Zweipunktreglers kann auch in schwierigeren Fällen die erforderliche Regelgeschwindigkeit erreicht werden, wobei die passende Mischung der verschiedenen Einflüsse mit sehr kleinen Steuerleistungen geschieht.
  • Bei Leerlauf setzt sich der zeitliche Spannungsverlauf aus der mit geringer Welligkeit pulsierenden Spannung des Hauptgleichrichters und aus den gleichgerichteten Halbwellen des Zündgleichrichters zusammen. An den Ausgangsklemmen der Gleichrichteranordnung würde also ohne weiteres eine höhere Spannung gemessen als die 42 V des Hauptgleichrichters, und zwar würden sich beträchtlich verschiedene Spannungswerte für den Mittelwert, gemessen mit Drehspulinstrument und für den Effektivwert, gemessen mit Dreheiseninstrument. ergeben, Dies läßt sich leicht ändern, indem auch die Spannung des Hauptgleichrichters bei Leerlauf selbsttätig herabgeregelt wird. Hierzu wird am einfachsten der Potentialunterschied zwischen den durch das Ventil G3 (Fig. 2) gegeneinander gesperrten Klemmen des Hauptgleichrichters und des Zündgleichrichters verwendet. Dieser Potentialunterschied beträgt in Abhängigkeit vom eingestellten Sollwert der Spannung des Hauptgleichrichters 10 bis 50 V bei Leerlauf und geht auf Null zurück, sobald eine Belastung der Gleichrichter eintritt. Es kann also die Leerlaufspannung des Hauptgleichrichters so weit herabgeregelt werden, daß die Klemmenspannung des Schweißgleichrichters den zulässigen Betrag von 4.2 V bei Leerlauf einhält.
  • Die gewünschten Schweißeigenschaften werden, wie schon erwähnt, in Ergänzung der praktisch rechtwinklig verlaufenden statischen Kennlinie (Fig.3) durch Anpassung des Reglers an das jeweils gewünschte dynamische Verhalten erzielt. BeimTropfenfall müßte der Haupttransduktor HT sehr schnell sperren und wieder öffnen, wenn die Stromerhöhung im Moment des Tropfenüberganges sich nicht durch Spritzen des geschmolzenen Werkstoffes und durch Abreißen des Lichtbogens störend bemerkbar machen soll. Zur Entlastung des Transduktors wird daher nach vorliegender Erfindung der Schweißstrom vor dem Ausgang aus dem Gerät durch eine normale Luftspaltdrossel (D in Fig. 2) geglättet. Die Stromwandler Wal und Gleichrichterzellen G., können mit Vorteil ersetzt werden durch einen in Reihe mit der Drossel D geschalteten, gestrichelt gezeichneten Nebenwiderstand Sh in gestrichelt dargestellter Verbindung. Der Aufbau des Gegenstandes nach der Erfindung vereinfacht sich dadurch beträchtlich. Der Nebenwiderstand Sh bietet außerdem den beachtlichen Vorteil einer geradlinigen Abhängigkeit von Belastungsstrom und Spannungsabfall. Auf diese Weise ergibt sich für den Hauptgleichrichter G eine statische Kennlinie, die dem Verlauf nach Fig. 3 entspricht. Es wird dadurch nicht nur die verfügbare Schweißleitung U - J so groß wie möglich gehalten, es ergibt sich auch bei Parallelschaltung mehrerer Schweißgleichrichtereinheiten ohne weiteres eine annähernd gleichmäßige Verteilung der Last.
  • Zusammenfassend ist zu sagen, daß derVorteil der Einrichtung nach derErfindung in dem einfachen und wirtschaftlichen Aufbau aus wartungsfreien ruhenden Bauelementen mit niedriger Steuerleistung und in der stufenlosen Einstellung der Sollwerte von Spannung U und Strom J lediglich durch Betätigung zweier auch für Fernsteuerung geeigneten Potentiometer besteht und daß durch die geringe Leerlaufspannung die Spannung am Haupttransduktor so klein und der Leistungsfaktor so groß sind, daß eine Kompensierung der auftretenden induktiven Blindlast in Fortfall kommen kann. Die Einrichtung nach der Erfmdung ist nicht nur als UJ-Schweißgleichrichter mit Vorteil verwendbar; sie ist ebenso vorteilhaft als Stromquelle für Vakuum-Lichtbogenöfen und für andere Zwecke geeignet, bei denen mit Hilfe des Lichtbogens hohe Temperaturen zu stabilisieren sind.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleichrichteranordnung für Lichtbogenschweiß- und Abschmelzanlagen, die über einen Transformator vom Netz gespeist und mittels eines spannungssteuernden und strombegrenzenden Transduktors gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise dem für die Schweißleistung ausgelegten Gleichrichter (Hauptgleichrichter G) ein die Zündspannung liefernder Hilfsgleichrichter (G1) parallel geschaltet ist und die Leerlaufspannungen beider Gleichrichter gleich groß und unterhalb der Zündspannung gewählt sind und daß der Hilfsgleichrichter (G1) über Regelorgane von einem Streutransformator (ST) abhängig ist zur Erzeugung einer vorübergehenden Zündspannung bei Berührung zwischen Elektrode und Werkstück.
  2. 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerkreis des Transduktors (Haupttransduktor HT) des Hauptgleichrichters (G) eine die Spannung des Hauptgleichrichters konstant haltende Einrichtung (VT, SG, ZD, TV, ZR) angeordnet ist.
  3. 3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannungskonstanthaltung des Hauptgleichrichters (G) die Arbeitswicklung eines Vorstufentransduktors (VT) über einen Widerstand (R,st) von einem Spannungsgleichhalter (SG) eines Tandem-Potentiometers (PU) an eine Steuerwicklung (I) des Haupttransduktors (HT) gelegt, eine zweite Steuerwicklung (II) des Haupttransduktors in Reihe mit einem Widerstand (RP) an eine Steuerwicklung des Vorstufentransduktors geschaltet, eine dritte Steuerwicklung (III) des Haupttransduktors an einen parallel zum zweiten Widerstand (Rs,tl) des Tandempotentiometers liegenden Spannungsteilerwiderstand (P) angeschlossen und daß eine zweite Steuerwicklung des Vorstufentransduktors, der eingangsseitig mit dem Spannungsgleichhalter parallel liegt, über einen die Ansprechzeit des Vorstufentransduktors verkürzenden Widerstand (RS") an den Widerstand (Rsoat) angeschlossen ist.
  4. 4. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungs-Sollwert aus einem Spannungs-Istwert mit Hilfe einer Zehnerdiode (ZD1) gebildet ist und die Stellwiderstände im Istwert- und Sollwertsteuerkreis des Haupttransduktors so bemessen sind, daß der wirksame Steuerstrom den geradlinigen Teil der Steuerkennlinie des Transduktors ausnutzt.
  5. 5. Gleichrichteranordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strombegrenzung mit Hilfe von die Bezugsspannung konstanthaltenden Mitteln, z. B. einer Zenerdiode (ZD"), unabhängig von Schwankungen der Netzspannung gemacht ist.
  6. 6. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trennung von Leerlauf- und Zündspannung des Hilfsgleichrichters (G) diesem auf der Wechselstromseite ein Einphasentransduktor in Doublerschaltung (ET) parallel geschaltet ist und dessen Steuerwicklungen mit einem die Leerlaufspannung bestimmenden Steuerstrom und mit einem von der Belastung des Hilfsgleichrichters abhängigen, abmagnetisierenden Steuerstrom gespeist sind.
  7. 7. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Strombegrenzung erforderliche, lastabhängige Spannung eines Gleichrichterventils abgegriffen ist. B.
  8. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißstrom vor dem Ausgang aus dem Gerät durch eine Drossel (D) geglättet ist.
  9. 9. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Strombegrenzung erforderliche, lastabhängige Spannung an einem Nebenwiderstand abgegriffen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1011095, 1039 159, 1013 372, 1020135; belgische Patentschrift Nr. 476 972 bzw. 476 982; USA.-Patentschriften Nr. 2 763 771, 2 785 337; britische Patentschrift Nr. 208165 aus dem Jahre 1924; Zeitschrift »Welding and Metal Fabrication«, April 1958, S. 130.
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