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DE1113602B - Einrichtung fuer kartengesteuerte Streifenlocher - Google Patents

Einrichtung fuer kartengesteuerte Streifenlocher

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Publication number
DE1113602B
DE1113602B DEP10209A DEP0010209A DE1113602B DE 1113602 B DE1113602 B DE 1113602B DE P10209 A DEP10209 A DE P10209A DE P0010209 A DEP0010209 A DE P0010209A DE 1113602 B DE1113602 B DE 1113602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
card
code
shaft
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10209A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Computers and Tabulators Ltd
Original Assignee
International Computers and Tabulators Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Computers and Tabulators Ltd filed Critical International Computers and Tabulators Ltd
Publication of DE1113602B publication Critical patent/DE1113602B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/04Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with selectively-operable punches

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf durch statistische Registrierkarten gesteuerte Maschinen und insbesondere auf Maschinen, bei welchen in einer Registrierkarte enthaltene Daten von einer Abtasteinrichtung spaltenweise abgetastet und auf eine Übersetzereinrichtung übertragen werden, in welcher die abgetasteten Daten in Codeform umgewandelt werden und von welcher die codierten Daten auf eine Lochungseinrichtung übertragen werden, deren Lochstanzen die codierten Daten in einen Streifen einlochen.
Ein so hergestellter Lochstreifen wird in bekannter Weise zum Steuern einer Maschine, wie eines Fernschreibers, verwendet, um eine gedruckte Aufzeichnung der Daten in entschlüsselter Form zu erzeugen.
Bei Maschinen der obengenannten Art ist bereits vorgeschlagen worden, im Anschluß an das Einlochen der codierten Daten in den Streifen eine Anzahl von Kartenende-Signalen von vorbestimmter Bedeutung in den Streifen einzulochen, wie zum Beispiel Signale, welche die Bedeutung von »Zwischenraum«, »Wagenrückführung«, »Buchstabenumschaltung« und »Ziffernumschaltung« haben. Bei bekannten Maschinen dieser Art ist es jedoch immer üblich gewesen, die Kartenende-Signale gemäß einer vorbestimmten Folge einzulochen und den Stanzvorgang durch in einer Mehrzahl von Kartenspalten angebrachte Lochungen zu steuern, wodurch notwendigerweise das Datenaufnahmevermögen der Karten herabgesetzt wurde.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung, welche durch Steuerlochungen gesteuert wird, die in nur einer einzigen Kartenspalte eingelocht sind, und welche daher die bisher notwendige Verwendung einer Mehrzahl von Kartenspalten für Kartenende-Signale vermeidet, so daß die Karten eine zusätzliche Datenaufnahmekapazität erhalten, und die ferner eine Auswahl der Reihenfolge der Kartenende-Signale ermöglicht, wie dies für die einzelnen Karten erforderlich ist, und die Anzahl von möglichen Kartenende-Signalen zu erhöhen gestattet, ohne die Anzahl der zur Datenaufnahme verfügbaren Kartenspalten vermindern zu müssen.
Die Erfindung führt nicht nur dazu, daß der Streifenlocher flexibler als die bisher verwendeten Maschinen ausgebildet ist, sondern sie gestattet auch eine bessere und vollständigere Ausnutzung der Karten, als es bisher möglich war, sowie eine Erhöhung der Anzahl von möglichen Kartenende-Signalen unter Aufrechterhaltung des größeren Datenaufnahmevermögens der Karte.
Gemäß der Erfindung wird die der Erfindung zugründe hegende Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lochstanzen durch Codestangen einstellbar sind, Einrichtung
für kartengesteuerte Streifenlocher
Anmelder:
International Computers and Tabulators
Limited, London
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 15,
und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. Oktober 1952
Arthur Thomas, Wallington, Surrey
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
welche die einzelnen Steuersignale darstellen, und daß die Codestangen zum Arbeiten von einer Signalwählereinrichtung ausgewählt werden, die eine drehbare, aber normalerweise unwirksame Trommel enthält, welche axial verschiebbar ist, um von ihr getragene Nockenteile mit ausgewählten Codestangen in Ausrichtung zu bringen, so daß sie von diesen betätigt werden kann, und welche bei der Vollendung der Abtastung einer Karte durch die Abtasteinrichtung eine Drehbewegung ausführen kann, wobei die axiale Verschiebung der Trommel durch eine von der Abtasteinrichtung gesteuerte Vorbereitungseinrichtung bewirkt wird und das Ausmaß der axialen Verschiebung zur Herbeiführung der Codestangenauswahl durch in einem Korb enthaltene Anschläge bestimmt wird, die von der Abtasteinrichtung betätigt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Lochkarte mitDatenlochungenund Steuerlochungen;
109 687/10&
3 4
Fig. 2 zeigt einen Teil eines Lochstreifens, in des Registrierstreifens sowie in der obersten Zeile der welchen aus einer Debet-Karte erhaltene Daten zu- in der Fig. 3 gezeigten Aufstellung enthaltenen Ansammen mit Steuersignalen von vorbestimmter Be- gaben stammen von einer statistischen Registrierdeutung eingelocht sind; karte -her, die der in der Fig. 1 gezeigten Karte ent-
Fig. 3 zeigt einen Teil eines Kontoauszuges, welcher 5 spricht. Eine solche Aufstellung wird auf Grund einer
unter Steuerung des Lochstreifens gemäß Fig. 2 ge- Anzahl einzelner Registrierkarten zusammengesetzt,
druckt worden ist; wovon die erste eine alte bzw. eine anfängliche Saldo-
Fig. 4 ist eine Tabelle, welche Gruppen von Zeichen Karte darstellt. Auf diese Karte folgt eine Reihe von bestimmter Bedeutung zeigt, unter denen eine Aus- Postenkarten, die entweder Debet- oder Kreditwahl je nach der besonderen Kartensorte getroffen io Karten sein können, sowie eine neue bzw. eine Schlußwerden kann, von der die Angaben entnommen und saldo-Karte, die ebenfalls entweder eine Debet- oder auf einen Registrierstreifen eingetragen worden sind; eine Kredit-Karte sein kann. Die in der Fig. 1 dar-
Fig. 5 A und 5 B zeigen zusammen die Draufsicht gestellte Karte ist eine Schlußsaldokredit-Karte. Die einer Maschine, um Lochungen in einem Registrier- in der Kartenspalte Nr. 31 befindliche Kontrollstreifen gemäß den von den statistischen Registrier- 15 lochung 1 deutet auf eine neue Schlußsaldo-Karte hin, karten abgetasteten Angaben anzubringen; während die Kontrollochung 2 auf eine Kredit-Karte
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der hinweist.
Maschine in Richtung des Pfeils VI der Fig. 5 A ge- Wäre die in der Fig. 1 dargestellte Karte eine alte
sehen; bzw. eine anfängliche Saldo-Karte, so würde sie eine
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch die Prüfvorrichtung 20 Kontrollochung in der »5 «-Stellung der Spalte Nr. 31
für den Einstellmechanismus der Maschine; aufweisen, während im Falle einer Kreditposten-
Fig. 8 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, von Karte eine Kontrollochung nur in der »3«-Stellung
der in der Fig. 7 dargestellten Prüfvorrichtung; der Spalte Nr. 31 vorhanden sein würde. Wäre da-
Fig. 9 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils IX der gegen die Karte eine Debetposten-Karte, so würde sie
Fig. 5 A gesehen, und zwar zeigt diese einen Teil des 25 eine Kontrollochung nur in der »4«-Stellung der Spalte
Antriebsmechanismus; Nr. 31 besitzen. Falls die Karte eine Saldodebet-Karte
Fig. 10 ist eine schaubildliche Darstellung, teil- wäre, so würde sie eine Kontrollochung in der »4«-
weise auseinandergezogen, von einer in dem Antriebs- Stellung anstatt in der »3«-Stellung der Spalte Nr. 31
mechanismus für die Kartenzuführungsvorrichtung aufweisen,
enthaltenen Kupplung; 30 Es dürfte ohne weiteres klar sein, daß zwischen
Fig. 11 zeigt die Lochstanzeinheit für den Regi- aufeinanderfolgenden Kartenposten, wenn diese in
strierstreifen; den Registrierstreifen eingetragen werden, eine An-
Fig. 12 zeigt eine Vorrichtung, um den Registrier- zahl Zeichen vorhanden sein müssen, um die Bestreifen durch die Lochstanzeinheit hindurch- tätigung des unter Kontrolle des Registrierstreifens zuführen; 35 stehenden Ferndruckers od. dgl. zu steuern. Diese
Fig. 13 ist eine Endansicht eines Teils der Karten- Zeichen umfassen ein Zeilenschaltzeichen, das in der
Schlußzeichenvorrichtung; in der Fig. 4 dargestellten Tabelle mit LF bezeichnet
Fig. 14 ist eine Seitenansicht in Richtung des ist, sowie ein Wagenrückführzeichen, das die BePfeils XIV der Fig. 13 gesehen; zeichnung CR trägt. Eine Schlußsaldo-Karte wird
Fig. 15 ist ein Schnitt längs der Linie XV-XV der 40 durch ein einer Klingel entsprechendes Zeichen ange-
Fig. 14; deutet, während ein Zeichen ebenfalls vorgesehen ist,
Fig. 16 und 17 sind schaubildliche Darstellungen das auf der Aufstellung das Drucken des Buch-
der Kartenschlußzeichenvorrichtung; stabens »D« bzw. »C« herbeiführt, um anzuzeigen, ob
Fig. 18 ist eine schaubildliche Darstellung eines es sich um einen Debetbetrag oder einen Kreditbetrag
Teils der Prüfvorrichtung; 45 handelt. Ein Zwischenraumzeichen ist ebenfalls not-
Fig. 19 ist eine Vorderansicht des Anschlagkorbes wendig, um einen Zwischenraum zwischen dem Be-
für die Kartenschlußzeichenvorrichtung; trag und dem »D« bzw. »C« zu erhalten, wie bei 3 in
Fig. 20 zeigt eine Draufsicht auf die Fig. 19, wovon der Fig. 3 angedeutet. Bei solchen Karten, wie in der
gewisse Teile weggelassen worden sind; Fig. 1 veranschaulicht, stellen die zuerst abgetasteten
Fig. 21 ist eine Seitenansicht in Richtung des 50 Angaben immer das aus Ziffern bestehende Datum
Pfeils XXI der Fig. 19 gesehen; dar, so daß ein Zifferumschaltzeichen den ersten auf
Fig. 22 ist eine Seitenansicht in Richtung des den Registrierstreifen eingestanzten Angaben, gleich-
Pfeils XXII der Fig. 19 gesehen; gültig von welcher Karte sie herstammen, voraus-
Fig. 23 ist die Seitenansicht eines Mechanismus zur gehen muß. Um sicher zu sein, daß dieses voraus-
Einleitung der Betätigung eines Teils der Karten- 55 gehende Zifferumschaltzeichen auch tatsächlich in den
Schlußzeichenvorrichtung; Registrierstreifen eingetragen wird, enthalten die
Fig. 24 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils XXIV Kartenschlußzeichen bezüglich aller Karten ein
der Fig. 23 gesehen. Zwischenraumzeichen S, wie in der Fig. 4 gezeigt, und
Die im nachfolgenden beschriebene Maschine ist auf dieses Zeichen folgt ein Buchstabenumschaltdazu eingerichtet, auf Grund von gelochten Registrier- 60 zeichen LS und im Anschluß hieran ein Zifferumschaltkarten einen Registrierstreifen T herzustellen, wovon zeichen FS. Zwecks Steuerung des Ferndruckapparats ein Teil in der Fig. 2 dargestellt ist und welcher dazu wird im allgemeinen ein Wagenrückführzeichen oder verwendet werden kann, eine Maschine, beispiels- ein Klingelzeichen zweimal in den Registrierstreifen weise einen Ferndrucker, zwecks Herstellung einer eingestanzt, wie in den Fig. 2 und 4 dargestellt,
gedruckten Bankaufstellung zusteuern. Ein Abschnitt 65 Die in der Fig. 4 angedeuteten Kombinationen von einer solchen Aufstellung ist in der Fig. 3 dar- von Kartenschlußzeichen werden hauptsächlich unter gestellt. Steuerung der Kartenspalte Nr. 31 in den Registrier-
Die auf dem in der Fig. 2 veranschaulichten Teil streifen eingestanzt, wobei die Einrichtungen, welche
die Zeichenkombinationen bestimmen, Nocken umfassen, die von einer drehbaren Trommel getragen werden. Die Auswahl einer Zeichenkombination wird mittels eines Anschlags erzielt, welcher unter Steuerung einer Prüfvorrichtung eingestellt wird, und zwar zu gleicher Zeit, wie diese Prüfvorrichtung Einstellglieder prüft, die die in der Spalte Nr. 31 einer Karte enthaltenen Angaben darstellen.
Eine erfindungsgemäß ausgebildete Lochstanzmaschine, welche die Angaben der Registrierkarten auf den Registrierstreifen überträgt, ist in den Fig. 5 A und 5 B schematisch dargestellt. Es werden im nachfolgenden nur diejenigen Teile einer solchen Maschine ausführlich beschrieben, die notwendig sind, um ein genaues Bild der vorliegenden Erfindung abzugeben.
Die Maschine umfaßt eine Kartenabtastvorrichtung CS, eine Übertragungsvorrichtung TU, eine Lochstanzvorrichtung TP für den Registrierstreifen sowie eine Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung ECSS (Fig. 5 A und 5B), die sämtlich durch geeignete Mittel, beispielsweise einen nicht dargestellten elektrischen Motor, angetrieben werden.
Die Registrierkarten befinden sich in einem Behälter 4 (Fig. 5 A und 6), aus dem sie einzeln auf bekannte Weise einer senkrecht hin- und herbewegbaren, nicht dargestellten Kartenkammer zugeführt werden, welche mit Hilfe einer Einrichtung, die keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, die in der Kammer befindliche Karte in wirksame Verbindung mit einer Einstellvorrichtung bekannter Art hebt, die aus Reihen von Einstellgliedern 5 (Fig. 6) besteht, wovon auf übliche Weise eine jede Reihe ein Einstellglied für jede Datenstellung einer Spalte der Registrierkarte umfaßt. Da jede Spalte einer Karte zwölf Datenstellungen aufweist (vgl. Fig. 1), sind für jede Spalte zwölf Einstellglieder 5 vorgesehen.
Die Einstellglieder 5 jeder Spalte sind in der senkrechten Richtung verschiebbar zueinander angeordnet. Wenn eine Karte in wirksame Verbindung mit den Gliedern gehoben wird, werden diejenigen Einstellglieder, die sich nicht in einer Linie mit Lochungen der Karte befinden und die Angaben darstellen, von der Karte ebenfalls nach oben bewegt. Demgemäß stellen diejenigen Einstellglieder, die nicht senkrecht verschoben worden sind, die in der Karte in der Form von Lochungen befindlichen Angaben dar. Die Betätigung der Antriebsvorrichtung für die Kartenkammer wird zeitlich so eingestellt, daß die Kammer eine Karte so lange in der gehobenen Stellung hält, bis eine Prüfvorrichtung die Einstellglieder Spalte auf Spalte prüft. Die Kammer wird erst wieder gesenkt, wenn der Prüfvorgang zu Ende geführt worden ist.
Die Maschine wird durch eine sich fortlaufend drehende Welle 6 angetrieben (Fig. 5 A und 6), und sie bewirkt hierdurch die ununterbrochene Drehung eines Zahnrades 7, das über Zahnräder 8, 9 die ständige Drehung einer Antriebswelle 10 herbeiführt. Letztere treibt über ein Getriebe 11 mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 eine Welle 12, von der aus der Antrieb der Lochstanzvorrichtung TP erfolgt. Hierbei wird die Lochstanzvorrichtung betätigt, um ein Einstanzen des Registrierstreifens einmal bei jeder Umdrehung der Welle 10 zu bewirken, welcher Vorgang im nachfolgenden als Arbeitsgang der Welle 10 bezeichnet wird. Die Lochstanzvorrichtung TP sowie deren Betätigungsweise ist bereits anderweitig beschrieben worden. Die Betätigung der Prüf vorrichtung wird durch die Welle 10 gesteuert, und die Prüfvorrichtung selbst wird ebenfalls anderweitig behandelt. Gewisse Teile der Prüfvorrichtung finden jedoch auch im nachfolgenden Erwähnung, da diese Vorrichtung auch die Wählereinheit für das Kartenschlußzeichen steuert.
Die Prüfvorrichtung umfaßt eine erste Reihe 13 sowie eine zweite Reihe 14 von Prüforganen (Fig. 7 und 8), welche Reihen eine der anderen vorausliegend in einem Wagen untergebracht sind, die zwei End-
xo rahmen 15 umfaßt, wobei der Wagen schrittweise längs einer Zahnstange 16 (Fig. 6) unter Steuerung einer nicht dargestellten Zahnradauslösevorrichtung bewegbar ist.
Für jede in einer Kartenspalte vorhandene Datenstellung umfaßt eine jede Organreihe 13,14 einen Prüfstift 17 (Fig. 7), einen Kopfstift 18 sowie ein Betätigungsorgan 19. Die erste Reihe 13 enthält ebenfalls eine Auslösevorrichtung, welche die Betätigung eines Teils der Wählervorrichtung für das Karten-Schlußzeichen auf die im nachfolgenden beschriebene Weise einleitet, wobei die Auslösevorrichtung einen dreizehnten Prüfstift 17 α (Fig. 18), einen Kopfstift 20, ein Betätigungsorgan 21 sowie einen Bowdenzug 22 (Fig. 8) umfaßt. Der Bowdenzug 22 ist mit dem Betätigungsorgan 21 über einen Sperrhebel 23 verbunden, der die Wagenauslösevorrichtung steuert.
Die Prüfstifte 17 werden von einem senkrecht hin- und herbewegbaren Träger gehalten, der aus einer Stange 24, welche senkrecht in den Endrahmen 15 auf und ab bewegt wird, sowie mit der Stange 24 bewegbaren Platten 25, 26 besteht. Die Stifte 17 werden (Fig. 7) nach unten mittels Federn 27 gedrückt. Die Stange 24 wird von Armen 28 getragen, die an einer Spindel 29 angelenkt sind, welche in den Endrahmen 15 gelagert ist. An dem einen Ende der Stange 24 ist ein Block 30 (Fig. 8) befestigt, der einen waagerechten Schlitz aufweist, welcher zur Aufnahme der Zunge einer Platte 31 dient, die von einer in den Rahmenplatten 33 (Fig. 5 A und 9) drehbar angeordneten Welle 32 getragen wird. Die Platten 33 tragen die Prüfvorrichtung für die Abtastung der Einstellglieder 5.
Die hin- und hergehende Bewegung der Stange 24 erfolgt durch die Welle 10, an welcher eine Kupplungsklaue 34 (Fig. 9) befestigt ist, die mit einer Klinke 35 zusammenarbeitet, welche von einer frei auf der Welle 10 sitzenden Kupplungsplatte 36 getragen wird. An der Kupplungsplatte 36 befestigt, an der Bewegung derselben teilnehmend, ist ein Exzenter 37, der einen Bügel 38 aufweist, dessen Ende um einen Zapfen 39 drehbar gelagert ist, der von einem an einer feststehenden Welle 41 angelenkten Hebel 40 getragen wird. Der Hebel 40 ist bei 42 mit einem Lenker 43 verbunden, der ebenfalls mit einem Arm 44 in Verbindung steht, welcher an der Welle 32 befestigt ist. Wenn die Kupplung 34, 35, 36 zur Wirksamkeit gelangt, schwenkt der Lenker 43 den Arm 44 und die Welle 32, wodurch die Stange 24 in senkrechter Richtung hin- und herbewegt wird, um eine Abtastung der Einstellglieder 5 herbeizuführen. Der Block 30 ist gleitbar in der Längsrichtung der Platte 31, und zwar zur gleichen Zeit, wie der Wagen längs der Zahnstange 16 bewegt und die Welle 10 mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die eine derartige ist, daß während eines Arbeitsganges der Welle die Abtastorganreihen 13,14, wenn nicht die Betätigung des Wagens unterbrochen wird, die Spalten von Einstellgliedern 5 hintereinander abtasten, wobei die zweite
7 8
Abtastreihe 14 eine Reihe von Einstellgliedern wäh- Wagens in diese Stellung hinein erstreckt sich über
rend des Abtastganges der Maschine prüft, der dem- vier Arbeitsgänge der Welle 10. Demgemäß muß die
jenigen folgt, in welchem eine Abtastung seitens der mit der Zunge versehene Platte 31 während der
ersten Abtastorganreihe 13 stattgefunden hat. Rückführbewegung des Wagens unwirksam gemacht
Die Kartenzuführungsvorrichtung sowie die Be- 5 werden. Dieses Resultat wird mittels eines Armes 70 tätigungsvorrichtung für die Kartenkammer werden (Fig. 9) erreicht, der an der Welle 45 befestigt ist und von einer Welle 45 (Fig. 5 A, 9, 10, 23 und 24) an- eine Rolle 71 trägt, welche mit einem Winkelhebel 72 getrieben, welche mit dem Zahnrad 7 über eine Kupp- in Eingriff tritt, der bei 73 an einem Rahmenteil 33 a lung (Fig. 10) verbunden ist. Die Kupplung besteht drehbar angeordnet ist und mittels einer Feder 74 auf aus einer Kupplungsklaue 46, welche durch Schrau- io die Kupplungsklinke 35 zu gezogen wird. In dem ben 47 an der Nabe des Zahnrades 7 befestigt ist, Ruhezustand der Welle 45 tritt die Rolle 71 in Beeiner auf der Welle 45 angeordneten Scheibe 48 so- nahrung mit dem Winkelhebel 72, und sie hält diesen wie einer bei 50 an der Scheibe 48 angelenkten außerhalb der Bewegungsbahn der Klinke 35. Jedoch Klinke 49. Die Klinke 49 wird auf die Klaue 46 zu bei Drehung der Welle 45 gibt die Rolle 71 den mittels einer Feder 51 gezogen, und sie wird außer 15 Winkelhebel 72 frei, so daß dieser unter Wirkung Eingriff mit der Klaue durch einen Auslösehebel 52 der Feder in die Bahn der Klinke 35 hineinbewegt gebracht, der an einer Spindel 53 befestigt ist. Eben- wird und letztere außer Eingriff mit der Kupplungsfalls auf der Spindel 53 angeordnet ist ein Arm 54, klaue 34 bringt, wodurch die Betätigung der Welle 32 der mittels eines Winkelhebels verschwenkt werden unterbrochen wird, trotzdem sich die Welle 10 noch kann, welcher bei 56 an einer feststehenden Konsole 20 weiterdreht.
drehbar angeordnet ist und von einem Bowdenzug 58 Die Konstruktion und die Betätigungsweise der
bewegt wird. Die Betätigung des Bowdenzuges 58 er- Lochstanzvorrichtung TP für den Registrierstreifen
folgt mittels einer Platte 59 (Fig. 9), die frei drehbar sind anderweitig beschrieben worden. Demgemäß
an der Welle 32 angeordnet ist. wird die Lochstanzvorrichtung nur insofern im nach-
Wie bereits oben erwähnt, bleiben die Karten- 25 folgenden behandelt, als zur Erläuterung der vorzuführungsvorrichtung sowie die Betätigungsvorrich- liegenden Erfindung notwendig erscheint,
tung für die Kartenkammer während der Prüfung der Die Lochstanzvorrichtung wird durch die Welle 12 Einstellglieder 5 unwirksam, und solange dieser Zu- angetrieben (Fig. 11, 12 und 13). Sie umfaßt ein mit stand anhält, dreht sich die Welle 45 nicht. Wenn je- Stiften versehenes Rad 75 (Fig. 11), das auf einer doch die Prüfvorrichtung am Ende ihrer Tätigkeit 30 Welle 76 angeordnet ist, welche von einem Sperrad angelangt ist, so tritt mit dem Wagen ein Auslöse- 77 (Fig. 12) gedreht wird, dessen Betätigung durch glied 60 (Fig. 9) in Eingriff, das an einer von den eine Klinke 78 erfolgt. Die Klinke 78 ist auf einem Rahmenteilen 33 getragenen schwenkbaren Welle 61 um die Achse der Welle 76 drehbaren Arm 79 angebefestigt ist. Die Welle 61 wird durch die Welle 32 ordnet, welcher mittels eines Lenkers 80 betätigt über eine auf der Welle 32 angeordnete Platte 62, 35 wird, der auf einem an der Welle 12 befestigten ein bei 64 an der Platte 62 drehbar gelagertes Ver- Exzenter 81 angeordnet ist. Das Einstanzen des bindungsstück 63 sowie einen auf der Welle 61 be- Registrierstreifens erfolgt mittels Reihen von Stemfestigten Arm 65 verschwenkt. Die Verbindung zwi- pein 82 (Fig. 11), die mit einer Platte 83 zusammenschen dem Teil 63 und dem Arm 65 erfolgt mittels arbeiten und durch ein Glied 84 betätigt werden, das eines in dem Arm 65 vorgesehenen Schlitzes 66 so- 40 in Führungen 85 unter Steuerung eines durch die wie eines auf dem Verbindungsstück 63 befindlichen Welle 12 betätigten Malteserkreuzgetriebes 86 gleit-Zapfens 67. Das Verbindungsstück 63 wird von einer bar angeordnet ist. Zwecks Erläuterung der vorFeder 68 in Richtung der Platte 62 gezogen. liegenden Erfindung genügt es hier, auf die untere
Während eines Prüfvorganges verschwenkt die Reihe von Stempeln 82 einzugehen. Die Auswahl Welle 32 die Welle 61 und das Glied 60. Wenn je- 45 dieser Stempel findet dadurch statt, daß senkrecht doch das Glied 60 mit dem Wagen in Eingriff kommt, stehende Stangen 87 zwischen die Enden der Stempel was bedeutet, daß der Wagen das Ende seiner Vor- der unteren Reihe und das Stempelbetätigungsglied wärtsbewegung erreicht hat, so wird das Verbindungs- 84 vorgeschoben werden. Die Einstellung der Stanstück 63 um den Zapfen 67 verschwenkt, und zwar gen 87 erfolgt durch Einstellmittel, die durch die im Uhrzeigersinne in der Fig. 9 gesehen, so daß ein 50 Übertragungsvorrichtung TU gebildet sind. Diese auf dem Verbindungsstück 63 befindlicher Ansatz 69 Vorrichtung umfaßt geschlitzte Codestangen 88, vergegen die Platte 59 stößt, die hierdurch entgegen der schwenkbare Stangen 89 sowie von den Stangen 89 Uhrzeigerrichtung (Fig. 9) bewegt wird und auf diese getragene Glieder 90, welche die Betätigung von Weise den Bowdenzug 58 betätigt, der den Winkel- Zahnstangen 91 (Fig. 13) herbeiführen, die durch die hebel 55 verschwenkt. Die Betätigung des Winkel- 55 Vermittlung von Einstellplatten 92 Stangen 93 verhebeis 55 hat zur Folge, daß die Klinke 49 über den schwenken, an welchen Stangen Arme 94 (Fig. 11) Arm 54, die Spindel 53 und den Auslösehebel 52 befestigt sind, und welche die Betätigung der Stangen freigegeben wird und mit der Klaue 46 zusammen- 87 bewirken. Die Einstellplatten 92 erstrecken sich wirkt, um eine Umdrehung der Welle 45 herbeizu- auf beiden Seiten der Stangen 93. Wie auch anderführen. Da der von dem Bowdenzug erteilte Impuls 60 weitig beschrieben worden ist, erfolgt ihre durch die nur von kurzer Dauer ist, so wird der Hebel 52 wie- Zahnstangen 91 bewirkte Betätigung auf Grund der der in die Auslösestellung zurückgeführt, bevor die von der zweiten Reihe 14 von Prüforganen ausge-Klinke die in der Fig. 10 dargestellte Stellung wieder führten Abtastungen,
erreicht hat. Jedoch werden die Einstellplatten 92 ebenfalls
Der Wagen wird durch bekannte Mittel, die keinen 65 durch die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung
Teil der Erfindung bilden, in die Anfangslage zurück- ECSS betätigt, um anschließend an die im Verfolge
gebracht, unmittelbar nachdem er in Berührung mit der Abtastvorgänge der zweiten Abtastorganreihe 14
dem Glied 60 gekommen ist. Die Zurückführung des in den Registrierstreifen eingestanzten Zeichen wei-
tere Zeichen bestimmter Bedeutung in den Registrierstreifen einzutragen.
Die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung ist in den Fig. 13 bis 21 dargestellt. Wie oben erwähnt, wird die Betätigung dieser Vorrichtung durch die Abtastung der Kartenspalte Nr. 31 mittels der Priiforgane der ersten Reihe 13 gesteuert. Im allgemeinen besteht die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung aus einer Trommeleinheit DU sowie einem Anschlag korbSB. ίο
Die Trommeleinheit umfaßt eine Grundplatte 95 (Fig. 13, 14, 16 und 17), die mit dem Boden 96 der Übertragungsvorrichtung fest verbunden ist. Zwei Seitenrahmen 97, 98 sind an dem Boden 96 befestigt und tragen Lagerblöcke 99, 100 zur Aufnahme von zwei Wellen 101, 102, von denen die Welle 101 die Hauptwelle bzw. die Trommelwelle ist. Die Welle 101 wird durch die sich fortlaufend drehende Welle 12 über Kettenräder 103, 104, Kette 105 und Zahnräder 106, 107 (Fig. 5 B, 13 und 14) angetrieben.
Gleitbar auf der Welle 101 angeordnet ist eine Nockentrommel 108, an der ein mit einer Umfangsnut 110 ausgestatteter Teil 109 (Fig. 14) befestigt ist. Das andere Ende der Trommel 108 besitzt zwei Zungen 111, die frei gleitbar in Schlitzen liegen, welche in dem Flansch 112 eines Teils 113 vorgesehen sind, der frei drehbar auf der Trommelwelle 101 angeordnet ist. Auf der Trommelwelle 101 befestigt ist eine erste auf eine Umdrehung eingestellte Kupplung, welche eine Kupplungsklaue 114 aufweist, mit der eine Kupplungsklinke 115 zusammenarbeitet, die auf einem aus einem Stück mit dem Teil 113 bestehenden Flansch 116 drehbar angeordnet ist. Ebenfalls auf der Trommelwelle 101 befestigt ist eine zweite auf eine Umdrehung eingestellte Kupplung, die eine Kupplungsklaue 117 umfaßt, welche mit einer Klinke 118 zusammenarbeitet. Letztere ist auf dem Flansch 119 eines Zahnrades 120 drehbar angeordnet, das aus einem Stück mit einer frei auf der Trommelwelle 101 angeordneten Nockenscheibe 121 besteht. Normalerweise befinden sich der Teil 113, das Zahnrad 120 und die Nockenscheibe 121 in einem unbeweglichen Zustand auf der angetriebenen Trommelwelle 101, und sie werden in diesem Zustand durch Sperrarme 122, 123 gehalten, die mittels Federn in Eingriff mit Zapfen 124, 125 (Fig. 14 und 17) auf dem Teil 113 bzw. auf dem Rad 120 gebracht werden. Die Kupplungsklinken 115, 118 werden in der Verriegelungslage, d. h. in der unwirksamen Stellung derselben, durch drehbar angelenkte Sperrhaken 126, 127 gehalten, die mittels Federn 128, 129 in die Sperrstellung hinein und, wie im nachfolgenden beschrieben, durch einen Bowdenzug 130 sowie durch den obenerwähnten Bowdenzug 22 aus dieser Stellung wieder herausbewegt werden.
Die Nockentrommel 108 ist mit vier im gleichen Abstand voneinander befindlichen Schlitzen versehen, die sich in der Längsrichtung der Trommel erstrecken und Nocken 131 (Fig. 14 und 15) aufnehmen, welche in den hierfür bestimmten Stellungen durch Platten 132 gehalten werden, die zwecks entsprechender Orientierung der Nocken mit Schlitzen 133 (Fig. 14) ausgestattet sind.
Die Nocken 131 arbeiten je nach der von ihnen infolge axialer Bewegung der Trommel eingenommenen Lage mit Rollen zusammen, die aus sechs Rollen 134 ausgewählt werden, um die Längsbewegung von sechs Codestangen 135 zu steuern. Die Codestangen 135 werden durch mit Schlitzen versehene Stangen 136, 137 geführt, die mit den Seitenrahmen 97, 98 in Verbindung stehen. Die Rollen 134 werden von Hebeln 138 getragen, die drehbar in auf der Stange 137 befestigten Blöcken angeordnet sind. Jeder Hebel 138 trägt einen Zapfen 140 (Fig. 13), der in einem in dem unteren Ende der entsprechenden Codestange 135 befindlichen Schlitz Aufnahme findet und so angeordnet ist, daß beim Emporheben der Rolle 134 die Codestange gesenkt wird, so daß die darauf befindlichen Zähne 141 mit den entsprechenden Einstellplatten 92 in Eingriff kommen, um die Stangen 93 zu verschwenken, wodurch die Stempel 82 der unteren Reihe dadurch eingestellt werden, daß die Stangen 87 zwischen die Enden der Stempel und das Stempelbetätigungsglied 84 vorgeschoben werden, wie oben beschrieben. Die an jeder Stange 135 befindlichen Zähne 141 werden je nach dem infolge Betätigung der Stange 135 durch die Rolle 134 zu stanzenden Zeichen geschnitten.
Bei der zur Erläuterung gelangenden Einrichtung wird die Nockentrommel 108 so eingerichtet, daß sie mittels des später zu beschreibenden Anschlagkorbes in einer bestimmten Stellung, die sich aus fünf verschiedenen Stellungen herauswählen läßt, angehalten werden kann, und es wird eine Auswahl unter sechs bestimmten, durch Betätigung der Codestangen 135 ausgewählten Kartenschlußzeichen getroffen. Demgemäß wird bei der Nockentrommel dieser Einrichtung auf Grund der geschlitzten Halteplatten 132 für vier mal dreißig Nocken 131 gesorgt.
Die axiale Bewegung der Trommel 108 wird durch die Nockenscheibe 121 bewirkt, die mit einer Rolle 142 (Fig. 14 und 17) im Eingriff steht, welche von einem Arm 143 getragen wird, der drehbar auf einer an der Grundplatte 95 befestigten Säule 144 angeordnet ist. Der Arm 143 wird mittels eines Lenkers 145 mit einem weiteren Arm 146 verbunden, der drehbar auf einer ebenfalls an der Grundplatte 95 befestigten Säule 147 aufmontiert ist, wobei der Arm 146 einen Zapfen 148 trägt, der in die Umfangsnut 110 des Teils 109 hineingreift, welcher, wie oben angegeben, an der Trommel 108 befestigt ist. Auf diese Weise bewirkt der Zapfen 148 bei Betätigung der Arme 143, 146 sowie des Lenkers 145 durch die Nockenscheibe 121 eine axiale Bewegung der Trommel 108 längs der Welle 101.
Auf der unteren Seite des Lenkers 145 befestigt ist ein Ansatz, der als Anschlagblock 149 (Fig. 14 und 16) ausgebildet ist und mit bestimmten Anschlägen, die unter fünf Anschlägen 150«, 150 b, 150 c, 150J, 15Oe des Anschlagkorbes SB ausgewählt werden, zusammenarbeitet. Die Hauptaufgabe des Anschlagkorbes besteht darin, Kontrollzeichen während der Abtastung der Einstellglieder 5, die durch die Markierung in der Kartenspalte Nr. 31 eingestellt werden, entgegenzunehmen, diese Zeichen zu übertragen und eine Aufwärtsbewegung von einem der fünf Anschläge herbeizuführen, wie in der Fig. 4 angedeutet, um die wirksame Stellung der Trommel 108 mit Bezug auf die Codestangen 135 zu bestimmen.
Die Kontrollzeichen werden dem Anschlagkorb mittels Bowdenzüge 151 (Fig. 19) übermittelt, wobei diese Bowdenzüge während der Abtastung der der Kartenspalte Nr. 31 entsprechenden Einstellglieder 5 durch die erste Reihe 13 von Abtastorganen betätigt werden. Die Betätigungsglieder 19 für diese erste Reihe
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arbeiten mit Zwischengliedern 152 (Fig. 7 und 8) zusammen, von denen die vier Glieder, welche den in der Fig. 1 angedeuteten Datenstellungen 2, 3, 4, S einer Kartenspalte zugeteilt sind, hochstehende Verlängerungen 153 aufweisen, welche bei Betätigung der Zwischenglieder mit Schubteilen 154 in Eingriff treten und diese bewegen, wobei die Schubteile 154 je mit einer Schubstange 155 (Fig. 7) gelenkig verbunden sind. Die Schubstangen 155, von denen vier vorhanden sind, stehen jede in Verbindung mit einem der Bowdenzüge 151. Die Teile 154 kommen mit einer U-förmigen Konsole 156 in Eingriff, die an einem Block 157 angelenkt ist, der an dem oberen Teil des Wagens befestigt ist und an der Bewegung von diesem teilnimmt. Für gewöhnlich werden die Schubteile 154 in der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Stellung gehalten, in welcher sie nicht von den Verlängerungen beeinflußt werden können, wenn die entsprechenden Zwischenglieder zur Betätigung gelangen. Die Konsole 156 sowie die Schubteile 154 werden in der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Stellung mittels eines Ansatzes 158 (Fig. 8) gehalten, welcher sich seitlich von der Konsole 156 erstreckt und auf dem oberen Teil einer feststehenden Stange 159 reitet, die in der Längsrichtung der Bewegungsbahn des Wagens liegt. Wenn jedoch der Wagen diejenige Stellung erreicht, in welcher die erste Reihe 13 von Abtastorganen die Einstellglieder 5 prüft, die durch die Markierungen der Kartenspalte Nr. 31 beeinflußt worden sind, so fällt der Ansatz 158 in eine Vertiefung bzw. einen Schlitz 160 der Stange 159 hinein, so daß die Schubteile dann durch irgendeine der Verlängerungen 153 bewegt werden können, welche zur Tätigkeit gelangt ist. Gleichzeitig mit dem Eintritt des Ansatzes 158 in den Schlitz 160 tritt der dreizehnte Prüfstiftl7a der ersten Reihe 13 in eine Ausnehmung bzw. einen Schlitz 161 (Fig. 18) in einer weiteren feststehenden Stange 162 hinein, um die Betätigung des obenerwähnten Bowdenzuges 22 herbeizuführen und fernerhin die Verriegelungsmittel für die Wagenauslösevorrichtung, wie auch anderweitig beschrieben worden ist, zu steuern.
Die von den Bowdenzügen 151 erteilten Impulse werden von Codestangen 163 (Fig. 19 bis 22) empfangen, welche in Seitenplatten 164, 165 so angeordnet sind, daß sie in ihrer Längsrichtung eine Gleitbewegung auszuführen vermögen. Jede Codestange 163 wird beim Empfang eines Impulses von dem zugehörigen Bowdenzug 151 in der Längsrichtung nach rechts in der Fig. 19 betrachtet in eine Stellung hineinbewegt, in welcher sie durch einen Verschluß 166 verriegelt wird, der, wie aus der Fig. 20 ersichtlich, an einer verschwenkbaren Spindel 167 befestigt ist, die mittels einer Feder 168 in die Verriegelungsstellung gebracht wird. Der Verschluß ist allen vier Codestangen 163 gemeinsam und besitzt eine nach oben gerichtete Lippe 169. Er wird durch die Bewegung einer Codestange in die wirksame Lage nach unten gedrückt, wobei die Lippe 169 hinter einen auf der Codestange befindlichen Zahn greift, nachdem sich dieser Zahn über die Lippe hinwegbewegt hat. Berm Verriegeln der Codestangen in den betätigten Stellungen derselben kehren die Bowdenzüge 151 in die normale Lage zurück.
Der Verschluß 166 wird zwangläufig betätigt, um die von ihm in der wirksamen Lage gehaltenen Codestangen 163 freizugeben. Die Freigabe erfolgt mittels eines Armes 171 (Fig. 19), der an der Spindel 167 befestigt ist und mit einem Arm 172 im Eingriff steht, der mittels einer Nabe an einem drehbar an einer feststehenden Spindel 173 angeordneten Arm 174 befestigt ist. Der Arm 174 trägt eine Rolle 175, welche mit einer auf der Welle 102 befindlichen Nockenscheibe 176 im Eingriff steht. Die Welle 102 wird durch ein darauf befestigtes Zahnrad 177 gedreht, das mit dem Zahnrad 120 kämmt, so daß die Betätigung der Welle 102 in zeitlicher Beziehung zu der axialen
ίο Bewegung der Trommel 108 erfolgt.
In der unwirksamen Lage liegt die Codestange 163, wie in der Fig. 20 dargestellt, neben der Seitenplatte 164, wobei sie von einem in der Codestange gebildeten Anschlag gehalten wird. Nach der Freigabe seitens des Verschlusses werden die Codestangen auf die Platte 164 zu mittels Stifte 178 sowie Federn 179 bewegt.
Wie auch üblich sind die Codestangen mit Schlitzen versehen. Sie arbeiten mit fünf Prüfstangen 180 zu-
ao sammen, die senkrecht gleitbar in Platten 181, 182 gelagert sind und federnd nach oben durch Stifte 183 sowie Federn 184 gedrückt werden. Die Prüfstangen 180 besitzen Vorsprünge 185 (Fig. 21), die durch die in den Codestangen 163 befindlichen Schlitze hindurchgehen. In ihrer normalen, d. h. unwirksamen Lage, wie in den Zeichnungen dargestellt, stehen sie unter Steuerung eines Rückholgliedes 186 (Fig. 19 und 22), das allen fünf Prüfstangen gemeinsam ist und mit in den Prüfstangen gebildeten Stufen 187 (Fig. 22) in Eingriff tritt. Wie aus der Fig. 21 ersichtüch, ist die Anordnung der Prüfstangen in ihrer unwirksamen Stellung eine derartige, daß die Codestangen 163 zentral in den zwischen den Vorsprüngen 185 der Prüfstangen gebildeten Zwischenräumen hegen.
Nachdem die betätigten Codestangen 163 verriegelt worden sind, wird das Rückholglied 186 zwangläufig betätigt, um sämtliche Prüfstangen 180 freizugeben, so daß jede Stange dann unter Steuerung ihres Stiftes 183 zusammen mit der Feder 184 steht. In diesem Zustande wird eine der Prüfstangen 180 eine offene Bahn vorfinden, die durch in einer Linie stehende Schlitze der Codestangen 163 gebildet wird. Diese Prüfstange wird gehoben, um es dem hiermit zusammenarbeitenden Anschlag 150 zu ermöglichen, sich nach oben zu bewegen und sich in die Bahn des Blockes 149 zu stellen. Die zwangläufige Betätigung des Gliedes 186 erfolgt mittels einer auf der Welle 102 befindlichen Nockenscheibe 188, die mit einer Rolle 189 zusammenarbeitet, welche von einem um einen Zapfen 191 schwenkbaren Arm 190 (Fig. 19) getragen wird. Der Arm 190 besitzt einen weiteren Arm 192, der aus einem Stück mit diesem besteht und einen Zapfen 193 (Fig. 22) aufweist, der in einem in einer Konsole 195 befindlichen Schlitz 194 bewegbar angeordnet ist. Die Konsole 195 ist an dem Glied 186 befestigt. Werden die Arme 190, 192 durch den Nocken 188 verschwenkt, so wird das Glied 186 um die Achse der Spindel 196 gedreht, und zwar wird es mit Bezug auf Fig. 22 gehoben, um eine Längsbewegung der Prüf stangen 180 unter Steuerung ihrer Stifte 183 sowie ihrer Federn 184 zu gestatten.
Oberhalb der Prüfstangen 180 befinden sich die in einer Linie mit den Prüfstangen stehenden Anschläge 150, die auf eine in der Längsrichtung stattfindende Gleitbewegung mit Hilfe von Platten 197, 198 eingerichtet und mit den Prüfstangen 180 mittels Federn 199 verbunden sind. Eine Verschlußklinke 200, die
sämtlichen fünf Anschlägen 150 gemeinsam ist, wird von einer verschwenkbaren Spindel 201 getragen, die in Platten 202 gelagert ist und auf die Anschläge 150 zu durch eine Feder 203 (Fig. 19) gedrückt wird. Um einen Anschlag 150 freizugeben, welcher in der gehobenen bzw. wirksamen Stellung verriegelt worden ist, befindet sich auf der Welle 102 eine Nockenscheibe 204, welche mit einer Rolle 205 zusammenarbeitet, die von einem Arm 206 getragen wird, der auf einem an einer Konsole 208 befestigten Zapfen 207 (Fig. 22) drehbar angeordnet ist. Ein weiterer Arm 209, der aus einem Stück mit dem Arm 206 besteht, trägt einen seitlichen Ansatz 210, welcher mit einem Arm 211 im Eingriff steht, der an der Spindel 201 befestigt ist. Demgemäß verschwenkt zu gegebener Zeit die Nockenscheibe 204 über Ansatz 210 sowie Arm 211 die Spindel 201, wodurch der Verschlußteil 200 außer Eingriff mit einem Anschlag 150 gebracht wird, der von diesem zwecks Eingriff mit dem Block 149 in der wirksamen Stellung gehalten ao worden ist.
Aus dem oben Gesagten geht hervor, daß, da die Nocken 176,188, 204 sämtlich auf der Welle 102 angeordnet sind, der Verschluß 166, das Rückholglied 186 und die Verschlußklinke 200 in zeitlicher Beziehung zueinander betätigt werden.
Trotzdem die Bowdenzüge 151 Impulse an den Anschlagkorb SB beim Prüfen der der Kartenspalte Nr. 31 entsprechenden Einstellglieder 5 erteilen und der zugehörige Anschlag 150 eingestellt wird, so dürfte ohne weiteres klar sein, daß die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung erst dann völlig wirksam wird, um die Stanzvorrichtung TP zu steuern, wenn der Wagen für die Prüforganreihen 13 und 14 das Ende seiner nach vorn gerichteten Bewegung erreicht hat. Wie bereits oben angegeben, wird die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung zwecks Steuerung der Stanzvorrichtung TP bereits wirksam während der vier Arbeitsgänge der Welle 10, innerhalb welcher der Wagen in die Anfangslage zurückgebracht wird. Demgemäß werden beim Empfang der von den Bowdenzügen 151 ausgehenden Impulse die entsprechenden Codestangen 163 in die Verriegelungsstellung bewegt, und der entsprechende Anschlag 150 wird eingestellt. Eine weitere Betätigung der Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung findet dann erst bei Betätigung des Bowdenzuges 130 (Fig. 14) statt.
Die Betätigung des Bowdenzuges 130 erfolgt mittels einer auf der Welle 45 befindlichen Nockenscheibe 212 (Fig. 16, 23 und 24). Die Nockenscheibe 212 arbeitet mit einer Rolle 213 zusammen, die von einem Winkelhebel 214 getragen wird, wovon der eine Arm bei Verschwenkung des Winkelhebels durch die Nockenscheibe 212 den Bowdenzug 130 betätigt, um die volle Wirksamkeit der Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung herbeizuführen.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, enthält die erste und die letzte Kartenspalte eine Eintragung, welche eine Ziffer darstellt. Wenn daher die Kartenschlußzeichen in den Registrierstreifen eingestanzt worden sind, so muß die Lochstanzeinheit TP eingestellt werden, um ein Zifferumschaltzeichen anzubringen, bevor die erste Angabe der nächstfolgenden Karte in den Registrierstreifen eingestanzt wird. Ist jedoch die abzutastende Karte eine Saldo-Karte, so folgen auf die letzten in den Registrierstreifen unter Steuerung dieser Karte eingetragenen Angaben ein Zwischenraum und ein Zeichen, das entweder den Buchstaben »C« oder den Buchstaben »D« darstellt, wie in der untersten Zeile der in der Fig. 3 umgeschriebenen Aufstellung dargestellt ist. Um diesem Verlangen gerecht zu werden, kommen vor den unter Steuerung der erfindungsgemäßen Einrichtung eingestanzten Kartenschlußzeichen ein Zwischenraumzeichen und ein Buchstabenumschaltzeichen, wie in der Fig. 4 angedeutet, wobei diese beiden Zeichen dadurch erhalten werden, daß die erste Prüforganreihe 13 um zwei Kartenreihenstellungen an der letzten, in dem vorliegenden Beispiel an der vierzigsten Reihe von Einstellgliedern 5 vorbeibewegt wird und zwei nicht dargestellte Hilfsstangen abtastet, von denen die erste eine einfache Stange ist, während die andere Stange drei Öffnungen aufweist, in die drei Prüfstifte 17 der ersten Prüforganreihe 13 hineinzutreten vermögen. Durch die Abtastung der ersten Hilfsstange erfolgt nur das Einstanzen eines Zwischenraumzeichens in den Registrierstreifen. Die drei Löcher der zweiten Hilfsstange stellen keine tatsächlichen Angaben dar, weil für die Eintragung von Angaben in die Registrierkarten ein Zweilochcode benutzt wird. Da jedoch drei Löcher in der Hilfsstange vorhanden sind und zwei davon genügen, um das Einstanzen eines Buchstabenumschaltzeichens in den Registrierstreifen herbeizuführen, so wird beim Abtasten der zweiten Hilfsstange ein solches Zeichen in den Registrierstreifen eingestanzt.
Aus der Fig. 4 ist zu ersehen, daß jede Reihe von durch die Trommel 108 gesteuerten Kartenschlußzeichen ein Zifferumschaltzeichen umfaßt, wodurch gewährleistet wird, daß die Lochstanzvorrichtung TP eingestellt ist, um den ersten eine Ziffer darstellenden Posten der nächstfolgenden Karte zu erhalten.
Das unter Steuerung der Trommel 108 an die Lochstanzvorrichtung übertragene Zifferumschaltzeichen wird dadurch eingeleitet, daß ein auf der Trommel befindlicher Nocken 131 mit der links stehenden Rolle 134 (Fig. 14, 16 und 17) in Eingriff tritt. Der die Rolle tragende Arm 138 weist eine Verlängerung 215 (Fig. 16 und 17) auf. Wird dieser Arm durch einen Nocken 131 gehoben, so betätigt die Verlängerung 215 einen Bowdenzug 216, welcher einen Impuls an die Umschaltwählervorrichtung überträgt, wie anderweitig beschrieben.
Die Anordnung der die Zahnstangen 91 steuernden Übertragungsvorrichtung TU ist eine derartige, daß, wenn keine Angaben an die Vorrichtung übertragen werden, ein Zwischenraumzeichen in den Registrierstreifen eingestanzt wird. Um ein solches Vorkommnis während der Steuerung der Lochstanzvorrichtung durch die Trommel 108 zu vermeiden, wird eine Rolle
217 (Fig. 14) vorgesehen, die von einem Arm 218 getragen wird und für gewöhnlich in einer Vertiefung in dem Umfang des Flansches 116 liegt. Der Arm
218 ist an einer verschwenkbaren Welle 219 befestigt, die in Konsolen 220, 221 gelagert ist. Ebenfalls auf der Welle 219 befestigt ist ein weiterer Arm 222, dessen freies Ende mit einer Öffnung versehen ist, durch welche das mit Gewinde versehene Ende eines Hakengliedes 223 hindurchragt. Das innere Ende des Hakengliedes 223 greift über einen Zapfen 224 (Fig. 13), durch welchen das Glied 90 mit der Codestange 89 verbunden ist, die in der Übertragungsvorrichtung die Stange 91 bezüglich der Übertragung eines Zwischenraumzeichens von der Übertragungsvorrichtung aus steuert.
Fängt der Flansch 116 an, sich zu drehen, so reitet die Rolle 217 aus ihrer Vertiefung heraus, wodurch
die Welle 219 verschwenkt und das Hakenglied 213 in Fig. 13 betrachtet nach rechts bewegt wird, so daß das Glied 90 in eine unwirksame Stellung hineinkommt, in welcher es nicht mit der Stange 91 zusammenzuarbeiten vermag. Das Glied 90 wird in die Anfangslage zurückgeholt, wenn die Rolle 217 wieder in die Umfangsvertiefung des Flansches 116 hineinkommt.
Die Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung arbeitet wie folgt:
Bei der Abtastung der die Kartenspalte Nr. 31 darstellenden Einstellglieder 5 durch die erste Prüf organreihe 13 (Fig. 7 und 8) werden die zugehörigen Bowdenzüge 151 betätigt, welche Impulse an den Anschlagkorb SB (Fig. 19) übertragen. Gleichzeitig bewirkt der Prüfstift der Auslösevorrichtung eine Betätigung des Bowdenzuges 22 (Fig. 8 und 14).
Die an den Anschlagkorb SB übertragenen Impulse stellen die entsprechenden Codestangen 163 (Fig. 19) ein, welche in der eingestellten Lage durch den Verschluß 166 gehalten werden.
Die Betätigung des Bowdenzuges 22 führt eine Verschwenkung des angelenkten Sperrhakens 127 herbei, so daß dieser außer Eingriff mit der Kupplungsklinke 118 kommt, die dann unter Federwirkung auf die Kupplungsklaue 117 zu bewegt wird, mit welcher sie dann in Eingriff tritt, so daß das Zahnrad 120 und die Nockenscheibe 121 gemeinsam mit der sich ständig drehenden Trommelwelle 101 gedreht werden. Das Zahnrad 120 kämmt mit dem Rad 177 bzw. der Welle 102 und bewirkt hierdurch eine Drehung der Welle 102.
Bei einer Winkelbewegung der Nockenscheibe 121 zwingt die Rolle 142 (Fig. 14 und 17) das Lenkersystem 143, 145, 146 dazu, die Nockentrommel 108 über Zapfen 148 und Glied 109 sowie den Lenker 145 und den Block 149 in Fig. 14 betrachtet nach links zu bewegen. Nach Vollziehung einer halben Umdrehung der Nockenscheibe 121 kommt der flache Teil X der Nockenscheibe (Fig. 14, 16 und 17) mit der Rolle 142 in Eingriff. In diesem Zustand hat die Trommel 108 in der Fig. 14 betrachtet ihre äußerste Stellung nach links erreicht, in welcher der Block 149 gerade frei von dem ersten Anschlag 150 α steht, wie in der Fig. 14 durch gestrichelte Linien dargestellt ist.
Während der Zusammenwirkung der Rolle 142 mit dem flachen Teil X der Nockenscheibe 141 wird der neu ausgewählte Anschlag 150 in die gehobene Stellung hineinbewegt, um mit dem Block 149 in Eingriff zu treten, wie im nachfolgenden beschrieben wird.
Am Ende der Bewegung des Blockes 149, wie eben dargestellt, bleibt der Anschlag 150, der während der vorhergehenden Betätigung der Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung gehoben worden ist, noch weiter in der gehobenen Stellung, da er in dieser Stellung durch den Verschluß 200 (Fig. 19 und 22) verriegelt wird. Jedoch verschwenkt bei Drehung der Welle 102 die hierauf befindliche Nockenscheibe 204 den Arm 211, wodurch die Spindel 196 und die Verschlußklinke 200 mit Bezug auf Fig. 22 im Uhrzeigersinne gedreht werden, so daß der gehobene Anschlag 150 freigegeben wird und sofort unter Wirkung der Feder
199 in die unwirksame Stellung hineinfällt. Die Klinke
200 geht dann in die normale, wirksame Stellung zurück und steht dann bereit, den nächsten Anschlag, der gehoben wird, zu verriegeln.
Wie bereits oben beschrieben, werden die Prüfstangen 180 für gewöhnlich in ihrer unteren bzw. unwirksamen Stellung mittels des Rückholgliedes 186 (Fig. 19 und 22) gehalten. Ist die Verschlußklinke 200 in die wirksame Stellung zurückgebracht worden, so tritt die Nockenscheibe 188 über die Arme 190, 192, den Stift 193 und die Konsole 195 in Tätigkeit, um sämtliche Prüfstangen 180 freizugeben, so daß unter Wirkung der Stifte 183 sowie der Feder 184 jede von diesen Prüfstangen bestrebt ist, sich
ίο nach oben zu bewegen. Diejenige Stange, welche durch in einer Linie befindliche Schlitze der Codestangen 163 hindurchzugehen vermag, wird dann emporgehoben, so daß der zugehörige Anschlag in die Bewegungsbahn des Blockes 149 hineingestellt und in der wirksamen Lage durch die Verschlußklinke 200 verriegelt wird. Das Rückholglied 186 wird dann in die wirksame Lage zurückgeführt und bringt bei dieser Bewegung diejenigen Prüf stangen 180 in die unwirksame Lage zurück, welche nicht in die Stellung der völligen Betätigung bewegt worden sind.
Befindet sich das Rückholglied 186 wieder in der
wirksamen Stellung, so verschwenkt die auf der Welle 102 befindliche Nockenscheibe 176 über Arme 171, 172, 174 die Spindel 167 sowie den Verschluß 166, wodurch die betätigten Codestangen 163 freigegeben werden und mittels ihrer Stifte 178 sowie der Federn 179 in die unwirksame Lage zurückgeführt werden können.
Ungefähr zu dieser Zeit gestattet die Nockenscheibe 121 der Trommel 108 sowie dem Block 149 über Rolle 142 sowie das Lenkersystem 143,145,146 eine Bewegung in der Fig. 14 betrachtet nach rechts. Diese Bewegung dauert an, bis der Block 149 von dem wirksamen Anschlag 150 angehalten wird.
Daraufhin vollzieht die Nockenscheibe 121 ihre eine Umdrehung, wie diese durch den Eingriff der Klinke 118 mit dem Sperrhaken 127, wodurch die Klinke außer Eingriff mit der Kupplungsklaue 117 kommt, bestimmt wird. Die Trommel 108 wird nunmehr axial gemäß der durch die Kartenspalte Nr. 31 bestimmten Stellung eingestellt. Eine weitere Tätigkeit seitens der Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung findet erst dann statt, wenn die Welle 45 (Fig. 23 und 24) gedreht wird und die Nockenscheibe 212 den Bowdenzug 130 betätigt.
Bei Betätigung des Bowdenzuges 130 wird der angelenkte Sperrhaken 126 verschwenkt, wodurch es der Kupplungsklinke 115 ermöglicht wird, unter Federwirkung in wirksamen Eingriff mit der Kupplungsklaue 114 zu treten, so daß die Nockentrommel 108 mit der Trommelwelle 101 gekuppelt wird. Während der einen Umdrehung der Trommel, bevor die Klinke 115 wieder außer Wirkungseingriff mit der Kupplungsklaue 114 kommt, betätigen die auf der
Trommel 109 befindlichen Nocken 131 in bestimmter Reihenfolge die Hebel 138 (Fig. 14), welche die Rollen 134 tragen. Hierdurch erfolgt eine Betätigung der zugehörigen Einstellplatten 92 (Fig. 13) sowie der verschwenkbaren Stangen 93, um die entsprechenden Stangen 87 (Fig. 11) zwischen die Stempel 82 und das Stempelbetätigungsglied 84 vorzuschieben, wobei ein Zifferumschaltzeichen über den Bowdenzug 216 an die Umschaltwählervorrichtung übertragen wird.
Die Kettenübertragung zwischen der Welle 10 und der Welle 101 weist ein Reduktionsverhältnis von 4:1 auf, so daß die eine Umdrehung der Trommelwelle 101 während vierer Arbeitsgänge der Welle 10
erfolgt, wodurch das Einstanzen von Kartenschlußzeichen innerhalb jedes einzelnen der vier Arbeitsgänge der WeUe 10 ermöglicht wird, und zwar je nach der Kartensorte, durch welche die Einstellung der Trommel gesteuert worden ist, wie in der Fig. 4 dargestellt. Wie auch weiterhin oben angegeben, sind die vier Arbeitsgänge der WeUe 10, innerhalb welcher Zeichen in den Registrierstreifen unter Steuerung der Kartenschlußzeichen-Wählervorrichtung eingestanzt werden, diejenigen Arbeitsgänge, in welchen der Wagen für die Prüfvorrichtung aus der völlig vorgeschobenen Stellung in die Anfangsstellung zurückgebracht wird.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einrichtung für kartengesteuerte Streifenlocher, bei welcher in einer Registrierkarte enthaltene Daten von einer Abtasteinrichtung spaltenweise abgetastet und auf eine Übersetzereinrichtung übertragen werden, in welcher die abgetasteten Daten in Codeform umgewandelt werden und von welcher die codierten Daten auf eine Lochungseinrichtung übertragen werden, deren Lochstanzen die codierten Daten in einen Streifen einlochen, um im Anschluß an das Einlochen der codierten Daten in den Streifen zusätzlich eine Anzahl von Kartenende-Signalen von vorbestimmter Bedeutung in den Streifen einzulochen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochstanzen (82, 87) durch Codestangen (135) einsteUbar sind, welche die einzelnen Steuersignale (LF, LS, FS, S, CR, C, D) darsteUen, und daß die Codestangen zum Arbeiten von einer Signalwählereinrichtung (ECSS) ausgewählt werden, die eine drehbare, aber normalerweise unwirksame Trommel (108) enthält, welche axial verschiebbar ist, um von ihr getragene Nockenteile mit ausgewählten Codestangen (135) in Ausrichtung zu bringen, so daß sie von diesen betätigt werden kann, und welche bei der VoUendung der Abtastung einer Karte durch die Abtasteinrichtung (CS) eine Drehbewegung ausführen kann, wobei die axiale Verschiebung der Trommel (108) durch eine von der Abtasteinrichtung (CS) gesteuerte Vorbereitungseinrichtung (TU) bewirkt wird und das Ausmaß der axialen Verschiebung zur Herbeiführung der Codestangenauswahl durch in einem Korb (SB) enthaltene Anschläge (150) bestimmt wird, die von der Abtasteinrichtung (CS) betätigt werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieTrommel (108) auf einer TrommelweUe (101) angeordnet ist, welche mit einer Antriebswelle (12) derart verbunden ist, daß sie von dieser kontinuieriich mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die eine vorbestimmte Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle (12) für eine Umdrehung der Trommelwelle (101) ergibt, und daß eine erste eine Einzelumdrehung ausführende Kupplung (114, 115, 116, 113) vorgesehen ist, die, wenn sie von einer ersten Kupplungsbetätigungsvorrichtung (130) unter der Steuerung der Abtasteinrichtung (CS) betätigt wird, die Trommel (108) mit der WeUe (101) für eine einzige Umdrehung mit dieser kuppelt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbereitungseinrichtung (TU) eine Trommelverschiebevorrichtung (121, 143, 145,148,110,109) enthält, welche eine axiale Bewegung der Trommel (108) in zeitlicher Beziehung zu dem Arbeiten der Anschläge (150) in dem Korb (SB) herbeiführt und welche mit der Trommelwelle (101) für eine Umdrehung mit dieser durch eine zweite eine Einzelumdrehung ausführende Kupplung (117, 118, 119) gekuppelt wird, deren Arbeiten durch eine zweite Kupplungsbetätigungsvorrichtung (22) gesteuert wird, die ihrerseits durch eine einen Teil der Abtasteinrichtung (CS) bildende Ingangsetzvorrichtung (17 a, 20, 21) betätigt wird.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelverschiebeeinrichtung ein einen Teil der zweiten Kupplung bildendes Nockenglied (121) und ein das Nockenglied mit der Trommel (108) verbindendes Lenkersystem (143, 145, 146, 148) umfaßt, wobei das Nockenglied (121) über das Lenkersystem die gewünschte Axialbewegung der Trommel in zeitlicher Beziehung zum Arbeiten des die Anschläge (150) enthaltenden Korbes (SB) herbeiführt.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschläge (150) enthaltende Korb (SB) Codestangen (163) enthält, welche die Einstellung der Anschläge (150) bestimmen und welche in ihre wirksamen Stellungen durch ihnen von der Abtastvorrichtung erteilte Impulse bewegbar sind und in ihren wirksamen Stellungen durch einen Verschluß (116) gehalten werden, der durch eine Einrichtung (171, 172, 173, 174, 176, 102) auslösbar ist, welche in zeitlicher Beziehung zu der Nockentrommelwelle (101) betätigt wird, um in wirksamer Stellung befindliche Codestangen freizugeben, die dann durch eine Rückstellvorrichtung (176, 178, 179) in die unwirksame Lage zurückgeführt werden, wobei eine die Anschläge (150) steuernde Einrichtung (180, 186, 199) vorgesehen ist, welche in zeitlicher Beziehung zu den Codestangen betätigt wird, um die Einstellung eines Anschlages entsprechend den in wirksamer Stellung befindlichen Codestangen zu gestatten.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschläge (150) steuernde Einrichtung ein Rückführglied (186), welches in zeitlicher Beziehung zu der Codestangenrückstellvorrichtung betätigt wird, um die Anschläge in ihre unwirksame Stellung zurückzuführen, sowie eine mit den Anschlägen zusammenarbeitende Betätigungseinrichtung (183) umfaßt, welche eine Einstellung der Anschläge nach ihrer Freigabe durch das Rückholglied herbeiführt.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlag einen Anschlagteil (150 a ... 15Oe), der in die Bahn des Widerlagerteils (149) und aus dieser Bahn heraus in Längsrichtung bewegbar ist, eine Prüfstange (180), die in Längsrichtung bewegbar ist und mit den Codestangen (163) zusammenarbeitet, und eine den Anschlagteil mit der Prüfstange verbindende Feder (199) umfaßt, welche die Längsbewegung des Anschlagteils auf diejenige der Prüfstange folgen läßt, und daß ein Verriegelungsverschluß (200), welcher einen Anschlagteil in der wirksamen Lage verriegelt, sowie eine den Verriegelungsverschluß betätigende Einrichtung (102,204,
206, 209, 210, 211, 201) vorgesehen sind, die in zeitücherBeziehung zu demCodestangenverschluß (166) und dem Rückführglied (186) betätigt werden, um einen Anschlagteil aus der wirksamen Lage freizugeben und seine Rückführung in die
unwirksame Lage unter der Wirkung der Feder
zu gestatten.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 873 768; USA.-Patentschriften Nr. 2 340 800, 2 353 034.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
DEP10209A 1953-06-29 1953-07-30 Einrichtung fuer kartengesteuerte Streifenlocher Pending DE1113602B (de)

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NL (1) NL180173B (de)

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FR1105740A (fr) 1955-12-07
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