DE873768C - Anordnung fuer lochkartengesteuerte Streifenlocher - Google Patents
Anordnung fuer lochkartengesteuerte StreifenlocherInfo
- Publication number
- DE873768C DE873768C DEI2098A DEI0002098A DE873768C DE 873768 C DE873768 C DE 873768C DE I2098 A DEI2098 A DE I2098A DE I0002098 A DEI0002098 A DE I0002098A DE 873768 C DE873768 C DE 873768C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- card
- column
- strip
- punched
- zero
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K1/00—Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
- G06K1/02—Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by punching
- G06K1/06—Manually-controlled devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Bei mit Lochkartenmaschinen arbeitenden· Unternehmen, die größere Buchungsstellen besitzen, ist
es zweckmäßig, daß die in entfernten Filialen anfallenden Lochkartenbelege nicht selbst an die
Zentrale übersandt, sondern an Ort und Stelle fortlaufend auf einen Lochstreifen übertragen werden.
Dieser Lochstreifen, der auf engem Raum den Inhalt einer großen Zahl von Lochkarten enthält,
wird dann entweder direkt verschickt, oder sein ίο Inhalt wird, etwa telegrafisch oder nach Art von
Fernschreibübermittlungen, übertragen und auf einen entsprechenden Streifen bei der Empfangs-•
stelle lochmäßig aufgezeichnet.
In bekannten Vorrichtungen wird der Inhalt der zuerst anfallenden Lochkarten auf einen Lochstreifen
übertragen. Die Herstellung und Prüfung der Lochkarten sowie die Arbeitsweise der lochkartengesteuerten
Maschinen· bedingt, daß in bestimmten Feldern der Lochkarte die Stellen links
von Stellen mit den Ziffern 1 bis 9 mit Null gelocht
werden. Andererseits ist es erwünscht, daß, wenn der Streifen etwa zum Betrieb einer normalen
Fernschreibmaschine verwendet wird, die Nuilkennzeichnung links von solchen, mit sogenannten
bedeutsamen Ziffern gelochten Spalten in einem bestimmten Feld unterbleibt. Es soll dafür
die Zwischenraumkennzeichnung in den Streifen gelocht werden.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum
spaltenweisen Lochen von Lochstreifen, die von
Lochkarten-gesteuert werden^ und bei der von einer
durch eine Leitkarte gekennzeichneten· Spalte an
von der Lochkarte abgefühlte Null darstellende Werte die Lochung von nicht Null darstellenden
Kennzeichnungen, insbesondere von Zwischenraumkennzeichnungen, in den Streifen so lange bewirken,
bis eine den Wert ι bis 9 darstellende Zahl abgefühlt
wird, wonach bis zum Ende des Feldes die als Null abgefühlten' Werte auch als· Null gelocht
werden.
Andere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung, den Ansprüchen und' den Zeichnungen
ersichtlich. In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Draufsicht auf die Gesamtanordnung,
Fig. 2 eine Lochkarte mit drei Feldern,
Fig. 3 eine Leitkarte,
Fig. 4- ein gelochter Streifen mit den Kennzeichnungen
des Baudot-Schlüssels,
Fig. 5 ein Streifen mit den nach der Erfindung
gelochten Kennzeichnungen, die denen der Karte nach Fig. 2· entsprechen,
Fig. 6 ein Nockendiagramm,
Fig. 7 ein Schnitt durch den Kartenabfühlteil, Fig. 8 ein Detail des Schrittschaltwerks des
Kartenabfühl teils, -
Fig. 9 eine Seitenansicht des Streifenlochers·,
Fig. 10 ein Schnitt durch die Abfühleinrichtung
für die Leitkarte,
Fig. 11 das Schaltbild.
Fig. 11 das Schaltbild.
Die gelochten Karten C (Fig. 2), die sowohl alphabetisch als auch numerisch nach einem bestimmten
Schlüssel, etwa dem Hollerith-Schlüssel, gelocht sind, werden einer Abfühlstation· mit Hilfe
eines hin und her gehenden Schiebers 13 zugeführt
(Fig· 7)·
Die Karte C wird spaltenweise an Abfühl-
Die Karte C wird spaltenweise an Abfühl-
bürsten 12, von denen je eine für jede Zählpunktstelle
der Karte vorgesehen ist, vorbeigeführt. Die Abfühlbürstenia (Fig. 11) sind mit den Relais Ro,
Ri bis R9 (Fig. ill) verbunden, die je nach den
abgefühlten Kennzeichnungen auf den Karten
erregt werden.
Gemäß Fig. 1 werden die abzufühlenden Karten in das Magazin 10 gelegt, von wo sie einzeln durch
einen Abnehmer 11 nach links vorgeschoben werden,
um die erste Spalte der Lochungen nach einer Kartenabfühlstation über den Abfühlbürsten 12
(Fig;-7) zu bringen. Jn dieser Stellung nimmt die hin und her bewegliche Kartenführung, die aus
einem'Schieber r3 und1, einer Führung 14 besteht,
• die "Karte mit und rückt sie Spalte um Spalte unter
der Steuerung. eines Schrittschaltwerks· vor, das seinerseits auf die Erregung des Schrittschaltwerksmagneten
40 (Fig. 7) anspricht. Nach dem Erregen des Magneten 40 wird sein Anker 41 im
Uhrzeigersinn bewegt, und durch eine an einem Arm befestigte Schraube42, der seinerseits andern
Zapfen 43 angebracht ist, wird der Zapfen 43 im·
Gegenuhrzeigersinn ;gegen eine Feder 44 bewegt.
Der Zapfen 43 wird während jeder ,Vorschubbewegung
bewegt. An seinem'anderen Ende befinden
sich zwei Arme 45 und 46 (Fig.,8)^ 'Der Arm 46
ist mit einem Stift versehen, der in eine vergrößerte
Öffnung in der Schrittraste 47 eingreift,
die sich frei um den Zapfen 43 dreht.
Der Arm 45 ist mit einem Stift versehen, der in einen Schlitz in der Klinkenraste 48 eingreift.
Wenn der Zapfen 43 gedreht wird, hebt der Arm 46 durch seine Stift- und Schlitzverbindung mit der
Raste 47 diese aus einer der Ausparungen der Zahnstange 15 heraus, die mit der Kartenführung
beweglich ist, und gleichzeitig drückt der Arm 45 die Raste 48 zwischen die Zähne. Zu dieser Zeit
rückt die Feder 49 die leicht drehbare Raste 47 ein kurzes Stück gerade so weit vor, daß sie über das
obere Ende des nächsten Zahnes bewegt wird.
Wenn die Raste 48 wieder angehoben wird, gelangt die Raste 47 auf Grund der Bewegung der Zahnstange
15 in den nächsten Zahngrund, und die von einer Feder getriebene Kartenführung wird angehalten.
Bei jeder Erregung des Magneten 40 wird die Zahnstange 15 und die Kartenführung um eine
Kartenspalte weiter bewegt.
Eine Kontaktfeder 149 wird durch den Arm 150
angehoben, der um den Zapfen 43 drehbar ist. Auf
der oberen Kante der Raste 47 ruht eine Verlängerung des Armes 150, so daß beim Vorschub durch
das Niederdrücken der Raste 47 auch der Kontakt 149 geöffnet wird. Wenn der Sehrittschaltmechanismus
wieder in Ruhe ist, ist auch der Kontakt 149 geschlossen. Im Kartenabfühlteil (Fig. 1) ist
ferner die Abfühlung einer Leitkarte M vorgesehen. Die Leitkarte wird gleichzeitig mit der Karte C
durch Arme 37, die mit der Zahnstange 15 verbunden sind, vorgeschoben. Über der Leitkarte M
ist eine Kontaktrolle 50 angebracht. Unter der Rolle 50 befinden sich· die Bürsten 53, die sich
normalerweise in der in Fig. 10 gezeigten Stellung befinden, bei der die Bürsten von der Karte M entfernt
gehalten werden. Bei Erregung des Magneten
55 wird der Anker 56 angezogen, wodurch über die Gelenkverbindung 57 die Bürsten gegen die
Karte M gelegt werden. Es wird hier nur eine Abfühlbürste 53 verwendet (Fig. 11), und zwar für i°5
Zählpunktstelle X der Leitkarte. Spalten der Leitkarte, in denen Lochungen in der Z-Zählpunktstelle
auftreten, bezeichnen den Feldbeginn, von dem an die Änderung der Nullochung durchgeführt wird.
Bei Erregung des Magneten 55 (Fig. 10) für die Leitkartenabf ühlung wird auch der Magnet 92
(Fig. 7) erregt und führt die Bürsten 12 gegen die Karte C.
Streifenlocherteil
Der an sich bekannte Streifenlocherteil enthält
die Lochstempel 210 (Fig. 9), und zwar einen für jede Zählpunktstelle des Streifens 200, der im Ausführungsbeispiel im 5-Punkt-Baudot-Schlüssel gelocht
wird, Ein für jeden Lochstempel vorgesehener Zwischenhebel 217, 218 wird normalerweise
um die als Drehpunkt dienende Stelle 2116 durch einen auf der Welle 220 sitzenden Exzenter 219
auf und ab bewegt. Ein durch einen Magneten 290 betätigter Klinkenarm 222 dreht sich bei Erregung
des Magneten 290 im Uhrzeigersinn und hakt dann
in den Zwischenhebel 217 ein. Diese Verbindungsstelle
wird nun zum Drehpunkt des Zwischenhebels, und bei weiterer Drehung des Exzenters
219 wird der Lochstempel 210 nach unten durch den Streifen 200 gedrückt. Bei Erregung eines bestimmten
Magneten, 290 wird also ein bestimmter Lochstempel 210 betätigt.
Der gelochte Streifen wird über eine Rolle 240
vorgeschoben, die mit Zähnen 243 versehen ist, die in Vorschublochungen 202 (Fig. 5) des Streifens
eingreifen.
Wenn ein in Fig. 11 oben gezeigter Streifenkupplungsmagnet
280 erregt wird, wird der Streifenvorschub und der Antrieb des Lochstempeis
über Welle 220 eingeschaltet.
Arbeitsweise
Es sei angenommen, daß die Kartenführung mit der Zahnstange 15 sich in der Stellung für Spalte 1
der Karte befindet. Dann ist der Kontakt 35 (Fig. 11) und der sogenannte schwingende Nockenkontakt
149 (s. auch Fig. 8) geschlossen. Der Begriff 00120 auf der Karte C (Fig. 2) soll nun nach
dem in Fig. 5 gezeigten Baudot-Schlüssel in den Streifen gelocht werden. Für die Spalte 1 wird ein
Stromkreis geschlossen von Leitung300 (Fig.(ti)
über Kontakte 35 und 149, Kontaktrolle 91, die Nullochung in Spalte 1 der Karte C, Bürste 12,
Relais Ro zur Leitung 301. Das Relais Rο wird
erregt. Gleichzeitig wird ein Stromkreis gebildet von Kontakt 149 über Streifenkupplungsmagnet
280, Nockenkontakt Ci zu Leitung 300. Der Kupplungsmagnet 280 wird erregt, wodurch ein
Maschinenspiel des Streifenlocherteils eingeleitet wird. Das Relais 7? ο schließt seine Kontakte R 02,
R03, R05. Nach dem Schließen des Nockenkontakts
C 5 verläuft ein Stromkreis durch Draht 305, die i?O2-, Ä03- und i?05~Kontakte, über die
Leitungen 312, 313 und 315 (wenn das Relais DC
nicht erregt wurde) zu den entsprechenden Streifenlochmagneten 290, die die Lochstempel 210 für die
Zählpunktstellen 2, 3 und 5 des Streifens betätigen. Diese Lochkombination stellt den Wert Null dar.
In dem angenommenen Beispiel ist jedoch auch die Spalte 1 der Leitkarte M (Fig. 3) gelocht, und daher
verläuft ein weiterer Stromkreis von Leitung 300, Kontakte 35 und 149, Kontaktrolle 50 m, Bürste 53,
Relais DC zur Leitung 301, wodurch das Relais DC
erregt wird. Ein Haltestromkreis wird durch die Ddif-Haltekontakte, den ACi-Relaiskontakt (jetzt
geschlossen), den Kontakt 35 zurück zur Leitung 300 gebildet. Das Relais DC öffnet die DC 2- und
DC 5-Kontakte, so daiß: die Magneten 290 zum
Lochen an den 2- und 5-Zählpunktstelhingen unterbrachen
werden und nur die Leitung 313 für den Magneten 290 zum Lochen der 3-Zählpunktstellung
unter Strom ist, wenn der Nockenkontakt C 5 schließt. Daher werden die Locherwählstromkreise nach der
Erregung des Relais DC geändert. Der Streifen ist also an der Zählpunktstelle 3 statt an den Zählpunktstellen
2, 3 und S gelocht. Wenn dieser Streifen dann zur Steuerung eines Fernschreibers
dient, wird an Stelle des Druekens einer Null ein Leertastenvorschub eingeleitet, so daß ein unbeschriebener
Zwischenraum an dieser Stelle erscheint.
Während des ersten Streifenlochungsmaschinenspiels und beim Schließen1 des Nockenkontaktes C2
wird ein Stromkreis von der Leitung 300, Kontakt 35, dem Schrittschaltwerksmagneten 40 zur
Leitung 301 geschlossen. Beim Erregen des Schrittschaltmagneten bringt eine Betätigung des oben
beschriebenen! Schrittschaltwerks des Abfühlteils die Karten C und M zur Spalte 2, und während dieses
Vorgangs öffnet sich der Nockenkontakt 149, um das Stromloswerden der vorher erregten Übertragungs-
und Steuerrelais zu bewirken. Beim Schließen des Kontakts 149 wird, wenn die Kartenführung
an der Kartenspalte 2 stehenbleibt, das Relais Ro wieder unter der Steuerung der Loc'hun- 8c
gen an der Null-Zählpunktstellung erregt.
Da der Haltestromkreis für das Relais DC immer noch aufrechterhalten ist, ergibt die wiederholte
Erregung des i?o-Relais ein zweites Lochen an der
3-Zählpunktstelle der Spalte 2, d. h. wieder eine
Abstandsbezeichnung. Ein zweites Maschinenspiel des Streifenlochers wird durch den Erregerstromkreis
für den Streifenkupplungsmagneten 200, wie früher beschrieben, eingeleitet.
Danach wird der Streifen und' die Karte zur Spalte 3 vorgerückt, und da eine Null in der
Spalte 3 der Karte C dargestellt ist, wird der beschriebene Vorgang wiederholt, wodurch die Bezeichnung
eines Zwischenraums in der Spalte 3 des Streifens erzielt wird.
Nachdem die dritte Spalte der Karte C den Streifenlochvorgang gesteuert hat, wird die Kartenführung
zur Kartenspaltenstellung 4 vorgerückt, wo eine 1 auf der Karte C erscheint.
Ein Stromkreis wird nun von der Leitung 300 durch Kontakt 35, Kontakte 149, die Abfühlbürste
121 zum Abfühlen der i-Lochung durch das
i?i-Relais, Leitung 300 geschlossen. Das i?i-Relais
schließt dann seine Vielfachkontakte, und da diese mit den Leitungen 311, 312, 3113 und 315 in Verbindung
stehen, werden die Lochermagneten 290, i, 2, 3 und 5 erregt, um den Streifen an den Zählpunktstellungen
i, 2,3 und 5 zu lochen, was im Baudot-Schlüssel die Zahl 1 darstellt.
Der Stromkreis zum Erregen dieser Loch- nc
magneten verläuft von der Leitung 300 über C 5-Nockenkontakte, Draht 305, durch das AC-Relais,
von da durch die Vielfachrelaiskontakte, die jetzt durch das Relais Ri geschlossen sind,
Wählleitungen 311, 312, 313 und 315 zu den zügehörigen
Lochermagneten 2go! zur Leitung 301.
Die Erregung des Relais AC öffnet den AC1-Relaiskontakt
und unterbricht den Haltestromkreis für das Relais DC. Die DC 2- und DC3-Relaiskontakte
werden jetzt geschlossen, um die Lochermagneten 290 zum Lochen an den 2-, 3-, 5-Zählpunktstellungen
auszuwählen, wenn das Relais R ο später erregt wird.
Nach dem Lochen der Spalte 4 des von der entsprechenden
Spalte der Karte gesteuerten Streifens werden Streifen und Karte zur nächsten Spalte
vorgerückt, und da eine Lochung an der 2-Zähl-
:-, punktsMlüng angenommen wurde, schließt das
Relais R 2 seine i-, 2-, 5-Kontakte, wodurch Lochermagneten
290 zum Lochen des Bandes an den Zählpunktstellungen
1, 2 und 5 ausgewählt werden, die im Baudot-Schlüssel die Zahl 2 darstellen·. Danach
,.-: nehmen sowohl· die Karte als auch.1 der Streifen die
Spalten-6-Stellung ein, und da angenommen ist,
daß in dieser Spalte der Karte Null gelocht ist (zu
dieser Zeit ist das Relais DC stromlos), wählt die
Erregung des Relais R ο die Lochermagneten zum
Lochen in den Zählpunktstellen 2, 3 und 5 aus, die eine ο darstellen. .
Im Beispiel ist das zweite Feld der Karte, das aus den Kartenspalten 7 bis 12 besteht, mit 004500
gelocht, und die entsprechende Anfangsspalte 7 der
- Leitkarte ist mit X gelocht. Der oben beschriebene
Vorgang wird für dieses Feld auf dieselbe Art
wiederholt mit der Ausnahme, daß nur zwei
ao Streif enspalten mit Abstandskennzeidmungen ge-'loeht
werden.
■:- Im Beispiel werden die Spalten 13 bis 17 des
dritten Kartenfeldes in jeder Spalte mit Null gelocht.
Wenn die Anfangsspalte in der Leitkarte,
nämlich die Spalte 13, mit X gelocht wird, wird
das Nullochen in allen entsprechenden Spalten des Streifens verhindert, und an deren Stelle werden
Zwischenraumkennzeichnungen eingesetzt.
In bekannter Weise wird, wenn die Karte die
Stellung der letzten Spalte erreicht hat, die Kartenführung wieder in die: Stellung der ersten Spalte
zurückgebracht und eine neue" Karte eingeführt. Dabei öffnet sich der Kontakt 35, wodurch der
Haltestromkreis für das Relais DC unterbrochen wird. Daher können· die Nullen in der ersten Spalte
der neuen Karte je nach der Kennzeichnung der
.;■ Leitkarte als Nullen oder als Zwischenraumkennzeichnungen
in' den Streifen gelocht werden. "
Durch Änderung der Verbindung mit den Kontakten: DC können natürlich außer der Zwischenraumkennzeichnung
' beliebige" andere Kennzeichnungen· in den Streifen gelocht werden.
Claims (3)
1. Anordnung zum spaltenweisen Lochen von
Aufzeichnungsträgern, insbesondere von Lochstreifen, die von Lochkarten gesteuert wird, auf
■denen bei der Darstellung von Zahlenwerten die Ziffernstellen' links von Wertziffern durch NuIlkennzeichnuhgen
dargestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß von einer besonders bezeichneten,
den Beginn eines bestimmten Feldes anzeigenden Spalte der Lochkarte (C) an mit Null
gekennzeichnete Steuerwerte so lange die Lochungen mit nicht Null darstellenden Kennzeichnungen,- vorzugsweise mit 'Zwischenraumkennzeichnungen,
in dem zu lochenden Aufzeichnungsträger, vorzugsweise in einem Streifen, steuern', bis von der steuernden Lochkarte
ein Wert abgeführt wird, der eine der Ziffern 1 bis 9 darstellt. ■" ·
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß nach Abführung von nicht Null darstellenden Werten in einem bestimmten
Feld der Lochkarte und nach entsprechender Lochung in dem Streifen von' der Karte abgefühlte Nullkennzeichnungen bis zum Ende
des Feldes Nullochungen . in dem Streifen bewirken. ■ - ' .
3. "Anordnung, nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,, daß die'Spalte, die den
Beginn des Lochkartetifeldes darstellt, durch eine
gleichzeitig mit der Lochkarte vorgeschobene Leitkarte (M) gekennzeichnet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©5860 4.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US578107A US2391773A (en) | 1945-02-15 | 1945-02-15 | Record controlled tape punching machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873768C true DE873768C (de) | 1953-04-16 |
Family
ID=24311470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI2098A Expired DE873768C (de) | 1945-02-15 | 1950-09-23 | Anordnung fuer lochkartengesteuerte Streifenlocher |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2391773A (de) |
| DE (1) | DE873768C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053828B (de) * | 1953-10-09 | 1959-03-26 | Ncr Co | Angabenaufzeichnungsgeraet |
| DE1075876B (de) * | 1956-11-27 | 1960-02-18 | Michael Maul | Durch Angabentraeger gesteuerte Lochmaschine |
| DE1113602B (de) * | 1953-06-29 | 1961-09-07 | Int Computers & Tabulators Ltd | Einrichtung fuer kartengesteuerte Streifenlocher |
| DE1144033B (de) * | 1955-02-16 | 1963-02-21 | Ncr Co | Datenverarbeitungssystem |
| DE1213143B (de) * | 1957-02-01 | 1966-03-24 | Ibm Deutschland | Kraftangetriebene Schreibmaschine mit Streifen-locher |
-
1945
- 1945-02-15 US US578107A patent/US2391773A/en not_active Expired - Lifetime
-
1950
- 1950-09-23 DE DEI2098A patent/DE873768C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113602B (de) * | 1953-06-29 | 1961-09-07 | Int Computers & Tabulators Ltd | Einrichtung fuer kartengesteuerte Streifenlocher |
| DE1053828B (de) * | 1953-10-09 | 1959-03-26 | Ncr Co | Angabenaufzeichnungsgeraet |
| DE1144033B (de) * | 1955-02-16 | 1963-02-21 | Ncr Co | Datenverarbeitungssystem |
| DE1075876B (de) * | 1956-11-27 | 1960-02-18 | Michael Maul | Durch Angabentraeger gesteuerte Lochmaschine |
| DE1213143B (de) * | 1957-02-01 | 1966-03-24 | Ibm Deutschland | Kraftangetriebene Schreibmaschine mit Streifen-locher |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2391773A (en) | 1945-12-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE971621C (de) | Anordnung zum UEbersetzen von Kennzeichnungen aus einem Aufzeichnungstraeger auf einen zweiten | |
| DE486145C (de) | Kombination einer Rechenmaschine fuer alle vier Rechnungsarten mit einer Karten-Lochmaschine | |
| DE873768C (de) | Anordnung fuer lochkartengesteuerte Streifenlocher | |
| DE2650586C2 (de) | Mustervorrichtung für eine Handflachstrickmaschine | |
| DE877219C (de) | Anordnung zur Lochung von Aufzeichnungstraegern unter Steuerung durch Lochkarten | |
| DE949157C (de) | Anordnung zum spaltenweisen Lochen mit automatischer Nullenlochung | |
| DE652100C (de) | Lochmaschine zur Nachbildung von Musterkarten | |
| DE544225C (de) | Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine | |
| DE1524406A1 (de) | Pruefeinrichtung fuer Aufzeichnungstraeger,insbesondere Lochkarten | |
| DE968291C (de) | Verfahren zum Vorschub von Aufzeichnungstraegern | |
| DE917461C (de) | Anordnung fuer die Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern | |
| DE899575C (de) | Anordnung zum Kennzeichnen von Aufzeichnungstraegern unter Steuerung durch andere | |
| DE1085596B (de) | Apparatur zur UEbersetzung einer grafischen Darstellung in eine binaer verschluesselte Information | |
| DE2637571A1 (de) | Nadelauswaehleinrichtung fuer eine strickmaschine | |
| DE966010C (de) | Selbsttaetiger Kartendoppler fuer Lochkarten | |
| DE868231C (de) | Anordnung zum Sortieren von Lochkarten | |
| DE879931C (de) | Anordnung zur Kennzeichnung von Aufzeichnungstraegern unter Steuerung durch andere | |
| DE1166281B (de) | Schaltungsanordnung fuer die selbsttaetige Aussendung von Waehlinformationen | |
| DE600947C (de) | Einrichtung zum Auswerten von Lochstreifen | |
| DE887424C (de) | Anordnung zum Vergleich der Angaben von Aufzeichnungstraegern mit unterschiedlicher Verschluesselung | |
| DE961224C (de) | Anordnung fuer streifengesteuerte Kartenlocher | |
| DE611711C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine mit Saldierwerken | |
| AT129006B (de) | Einrichtung für elektrisch gesteuerte Lochkarten-Auswertmaschinen. | |
| AT118439B (de) | Lochkarten-Buchhaltungsmaschine. | |
| DE1099769B (de) | Stoßbläser |