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DE1113657B - Vorrichtung zum Mischen von Tabak - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Tabak

Info

Publication number
DE1113657B
DE1113657B DEH32300A DEH0032300A DE1113657B DE 1113657 B DE1113657 B DE 1113657B DE H32300 A DEH32300 A DE H32300A DE H0032300 A DEH0032300 A DE H0032300A DE 1113657 B DE1113657 B DE 1113657B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
belt
floor
layers
mixing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32300A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Schlossmacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DEH32300A priority Critical patent/DE1113657B/de
Publication of DE1113657B publication Critical patent/DE1113657B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/08Blending tobacco

Landscapes

  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von Tabak Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Tabak, bei der dieser in den verschiedenen Mischungsanteilen entsprechenden Schichten in einen Bunker eingelegt wird, indem zuerst die eine, dann die andere Tabaksorte usw. nacheinander in den Behälter eingestreut wird. Solche Bunker sind bis zu 30 m lang, und ihr Boden wird durch ein umlaufendes Band gebildet, dessen Länge und Geschwindigkeit der Dauer des Konditionierens des Tabaks entspricht. Im nachfolgenden ist daher nur noch von einem Bandbunker die Rede.
  • Das Einlegen der einzelnen Tabakschichten in den Bandbunker erfolgt bei Stillstand des Bodenbandes. Nachdem alle zu einer Mischung gehörenden Mischungskomponenten in den Bandbunker eingelegt sind; bleibt das Bodenband eine gewünschte Zeit in Ruhe, damit sich die Feuchtigkeit innerhalb des Tabakstapels ausgleichen kann. Dann beginnt das Bewegen des Tabakstapels nach dem Austragende des Bandbunkers hin, wo mechanische Austragvorrichtungen vorgesehen .sind, die den Tabak von der Stirnseite des Tabakstapels in quer zum Stapeltransport verlaufenden Schichten abtragen.
  • Um das Unterbrechen des Bodenbandtransportes nach erfolgtem Füllen des Bandbunkers zu vermeiden und einen kontinuierlichen Betrieb der Mischanlage zu gewährleisten, bestehen solche Mischanlagen bekanntlich aus zwei oder mehreren Bunkern, die wechselweise beschickt bzw. entleert werden. Dadurch werden Bandbunker-Mischanlagen außerordentlich raumintensiv, so daß es wünschenswert ist, einen kontinuierlichen Betrieb auch bei Vorhandensein nur eines Bandbunkers durchzuführen.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist daher ein Bandbunker vorgesehen, der sich dadurch auszeichnet, daß an dem Aufgabeende des Bodenbandes eine der Zahl der einzustreuenden Tabakschichten entsprechende Zahl Beschickungsschächte in Längsrichtung des Bodenbandes gesehen hintereinander angeordnet sind.
  • Auf diese Weise ist für eine begrenzte Anzahl, etwa bis zu zehn Mischungskomponenten eine durchaus brauchbare Mischanlage geschaffen, so daß für viele Firmen, die in der Regel nur vier Mischungskomponenten verwenden, ein solcher Bandbunker für das Verarbeiten derartiger Mischungen einen bedeutenden Vorteil darstellt. Es werden nämlich nicht nur die großen kostspieligen Anlagen, sondern auch erheblicher Platz eingespart.
  • Es sind zwar bereits Misch- und Beschickungseinrichtungen für körniges Gut bekannt, bei denen die einzelnen Mischungsanteile von nebeneinander in einzelnen Abteilen zugeführten Materialströmen quer zu diesen Strömen in gewünschter Höhe von unten her abgenommen werden. Derartige Einrichtungen sind jedoch für die Verarbeitung von Tabak nicht geeignet, da ein Abnehmen einer untenliegenden Teilschicht von einem Strom fest zusammenhaftender Gutteile - und um einen solchen handelt es sich bei Tabak - nur durch die Förderwirkung des Bodenbandes nicht in genügender Gleichmäßigkeit und nicht ohne Störungen möglich ist. Außerdem würde der Tabak in den die einzelnen Materialströme aufnehmenden, sich senkrecht zum Bodenband erstrekkenden Abteilen Brücken bilden, und ein gleichmäßiger Nachschub des aus den einzelnen Schächten zu entnehmenden Tabaks wäre nicht möglich. Außerdem muß bedacht werden, daß eine Veränderung des Mischungsverhältnisses, welche bei Tabakmischanlagen der hier zur Rede stehenden Art sehr häufig vorgenommen werden muß, nur nach erfolgtem Leerfahren der Schächte möglich ist. Schließlich fehlt bei solchen Mischanlagen das lange zum Konditionieren des Tabaks notwendige Bodenband.
  • Bei dem Bandbunker nach der Erfindung dagegen erfolgt das Eingeben der Mischkomponenten nur oberhalb des Aufgabebandes des Bodenbandes, und zwar aus Auslässen von Beschickungsschächten, so daß die einzelnen Tabaksorten im freien Fall auf das Bodenband bzw. auf den bereits auf diesem befindlichen Tabak geschauert werden.
  • Gegenüber den bekannten eingangs erwähnten Tabak-Bandbunkern, die erst nach erfolgtem Vollfüllen entleert werden, hat die Vorrichtung noch den Vorteil, daß die Zeitdauer des Verbleibens der einzelnen Mischungskomponenten auf dem Bodenband von der Aufgabe bis zur Abnahme nahezu gleich ist, während bei den bekannten Bandbunkeranlagen die untersten Schichten und in noch stärkerem Maße der ganze hintere Teil des Tabakstapels viel länger gestapelt verbleibt als die darüberliegenden Schichten und das vordere Ende des Tabakstapels. Dies kann für die Verarbeitung des Tabaks nachteilig sein, da durch die unterschiedlich lange Lagerung die Kondition des Tabaks, zumindest der äußeren Schichten, verändert wird. Außerdem richtet sich die Lagerzeit nach der Mindestzeit, die zum gleichmäßigen Durchfeuchten notwendig ist. Diese Mindestzeit muß für die vorderen Teil des Stapels und die diesbezüglichen Teile der obersten Schichten eingehalten werden. Die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Entleerung des Bandbunkers, die zum Teil so groß wie die Standzeit ist, ist zum Durchfeuchten nicht mehr notwendig. Sie ist daher eine ausgesprochene Verlustzeit, durch die die Anlage pro Tag eine wesentlich geringere Leistung hat.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Figur zeigt einen Bandbunker 1, dessen Boden aus einem ständig umlaufenden endlosen Förderband 2 gebildet wird. Am Austragende des Bandbunkers sind mechanische Austragvorrichtungen, z. B. zwei Rechenräder 3, 4, angeordnet. Oberhalb des Bandbunkers sind im Bereich seines den Rechenrädern 3 und 4 abgekehrten Endes vier Beschickungsschächte 5, 6, 7 und 8 in Längsrichtung des Bodenbandes 2 aufeinanderfolgend angeordnet.
  • Die Arbeitsweise der Mischanlage ist folgende: Der Beschickungsschacht 5, der am weitesten vom Austragende entfernt ist, legt die erste Tabakschicht 9 auf das Bodenband2 auf. Der Beschickungsschacht6, der in Bewegungsrichtung des Bodenbandes 2 folgt, legt die zweite Tabakschicht 10 auf die erste Schicht 9 auf. Die darauffolgenden Beschickungsschächte 7 und 8 legen dann die dritte und vierte Tabakschicht 11 und 12 auf die darunterliegenden auf. Danach besteht der von dem Bodenband 2 in Richtung auf die Rechenräder 3, 4 bewegte Tabakstapel aus im vorliegenden Fall vier Schichten 9, 10, 11, 12, die durch das Bodenband 2 langsam den Rechenrädern 3 und 4 zugeführt werden. Durch die Geschwindigkeit des Bodenbandes 2 und die sich daraus ergebende Höhe der eingelegten Tabakschichten sowie gegebenenfalls auch eine beschränkte Verlängerung des Bandbunkers wird Sorge dafür getragen, daß der Tabakstapel genügend lange Zeit in dem Bandbunker verbleibt, wobei für jeden Teil des Tabakstapels diese Zeit gleich bzw. nahezu gleich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Mischen von Tabak, der in den verschiedenen Mischungsanteilen entsprechenden Schichten in einen gemeinsamen langgestreckten Bunker einstreubar ist, dessen Boden durch ein umlaufendes Transportband gebildet wird, dessen Länge und Geschwindigkeit der Dauer des Konditionierens des Tabaks entspricht und an dessen Austragende eine mechanische Austragvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Aufgabeende des Bodenbandes (2) eine der Zahl der einzustreuenden Tabakschichten (9 bis 12) entsprechende Zahl Beschickungsschächte (5 bis 8) in Längsrichtung des Bodenbandes gesehen hintereinander angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 482 601, 1001939.
DEH32300A 1958-02-01 1958-02-01 Vorrichtung zum Mischen von Tabak Pending DE1113657B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32300A DE1113657B (de) 1958-02-01 1958-02-01 Vorrichtung zum Mischen von Tabak

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DEH32300A DE1113657B (de) 1958-02-01 1958-02-01 Vorrichtung zum Mischen von Tabak

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1113657B true DE1113657B (de) 1961-09-07

Family

ID=7151848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH32300A Pending DE1113657B (de) 1958-02-01 1958-02-01 Vorrichtung zum Mischen von Tabak

Country Status (1)

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DE (1) DE1113657B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0395878A1 (de) * 1989-05-05 1990-11-07 PESSA S.p.A. Mischsilo für Holzspäne

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE482601C (de) * 1926-08-11 1929-09-17 Karl Besta Misch- und Beschickungsvorrichtung, in der die einzelnen Bestandteile des Mischgutes in uebereinanderliegenden Straengen einer Sternwalze zugefuehrt werden
DE1001939B (de) 1954-07-30 1957-01-31 Hans Ulrich Mueller Dipl Chem Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von blattaehnlichem oder faserfoermigem Gut, wie Tabak

Patent Citations (2)

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DE482601C (de) * 1926-08-11 1929-09-17 Karl Besta Misch- und Beschickungsvorrichtung, in der die einzelnen Bestandteile des Mischgutes in uebereinanderliegenden Straengen einer Sternwalze zugefuehrt werden
DE1001939B (de) 1954-07-30 1957-01-31 Hans Ulrich Mueller Dipl Chem Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von blattaehnlichem oder faserfoermigem Gut, wie Tabak

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0395878A1 (de) * 1989-05-05 1990-11-07 PESSA S.p.A. Mischsilo für Holzspäne

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