DE1113415B - Langgestrecktes Foerderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit Mehrfachantrieb - Google Patents
Langgestrecktes Foerderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit MehrfachantriebInfo
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- DE1113415B DE1113415B DEL34826A DEL0034826A DE1113415B DE 1113415 B DE1113415 B DE 1113415B DE L34826 A DEL34826 A DE L34826A DE L0034826 A DEL0034826 A DE L0034826A DE 1113415 B DE1113415 B DE 1113415B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0372—Connections between trough parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigging Conveyors (AREA)
Description
- Langgestrecktes Förderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit Mehrfachantrieb Die Erfindung betrifft langgestreckte Förderelemente, wie Rinnen, Rohre od. dgl., die aus Gründen der Leistungsbilanz und der Schwingungsstabilität von mindestens zwei, insbesondere elektromagnetisehen Vibratoren angetrieben werden. Die Vibratoren arbeiten gleichphasig, so daß im Idealfall alle Punkte der Förderstrecke die gleiche Schwingung ausführen. In Wirklichkeit kann der Fall eintreten, daß, im wesentlichen durch die Längssteifigkeit der Rinne bedingt, die frei schwingenden Massen der antreibenden Vibratoren zu gegenphasigen Sto -schwingungen angeregt werden, insbesondere wenn deren Eigenfrequenzen in oder in der Nähe der Antriebsfrequenz liegen.
- Es sind langgestreckte Schwingförderelemente bekannt, die aus einzelnen Abschnitten zusammengesetzt sind. Diese Abschnitte sind jedoch durch elastische Manschetten miteinander verbunden. Diese Manschetten erlauben nicht nur eine Längsverschiebung der Abschnitte relativ zueinander, sondern auch eine Querverschiebung dieser Abschnitte relativ zueinander. Eine Biegesteifigkeit ist bei einer derart ausgebildeten Förderanlage nicht vorhanden. Sie kann auch nicht erstrebt sein, da der durch die Aneinanderreihung der Abschnitte sich ergebende Linienzug zur Anpassung an die Bodengestalt mit Knickstellen versehen ist.
- Es ist auch eine aus Rohren bestehende Schwingförderanordnung bekannt, bei der zur Überführung des Materials aus dem einen Rohr in das andere eine schrägstehende Muffe vorgesehen ist. Zwischen dem Rohrende und der Muffe ist hierbei ein so großes Spiel, daß eine unabhängige Schwingung der beiden Rohrstränge gewährleistet ist. Auch diese Schwinganordnung erlaubt eine Bewegung der aneinandergeschlossenen Rohrabschnitte in jeder Richtung zueinander; auch diese Anordnung ist daher nicht biegesteif.
- Auch ist eine ausziehbare Rutsche bekanntgeworden, die so aufgebaut ist, daß der vordere Teil eines Förderstranges in verschiedenen Stellungen durch mindestens einen Knebelverschluß arritierbar ist. Es handelt sich hierbei nicht um eine langgestreckte Schwinganordnung, bei der die einzelnen Abschnitte getrennt voneinander angetrieben werden.
- Bei einer anderen bekannten Anordnung ist eine drehbare Schüttrinne vorgesehen, die aus einzelnen Abschnitten aufgebaut ist. Die einzelnen Abschnitte werden hierbei teleskopartig ineinandergeschoben. Bei dieser bekannten Anordnung ist weder ein Schwingantrieb für jeden einzelnen Abschnitt vorgesehen noch sind Blattfedern vorgesehen, die eine biegesteife Kopplung der Abschnitte voneinander ergeben.
- Um die vorstehenden Nachteile zu vermeiden, ist das langgestreckte Förderelement, das aus mehreren hintereinanderliegenden, getrennt angetriebenen Einzelstrecken aufgebaut ist, erfindungsgemäß so ausgelegt, daß zur Erzielung der Kopplung, die biegesteif ist, jedoch eine gegenseitige Schwingbewegung der Einzelstrecken in Längsrichtung gestattet, die Einzelstrecken untereinander jeweils durch mindestens zwei auf jeder Seite mit Abstand voneinander angebrachte, zueinander parallele Blattfedern miteinander verbunden sind.
- Zu diesem Zweck wird jede Einzel strecke mit Hilfe eines an jeder Seite angebrachten Blattfederpaares mit dem Ende der voraufgehenden Einzelstrecke verbunden. Bei dieser Verbindungsart werden Störkoppelschwingungen unterbunden, und es ist gewährleistet, daß alle Teilstrecken bei gleichphasigem Betrieb aller Vibratoren gleichphasig mit gleicher Schwingbreite schwingen. Das Förderelement, das aus mehreren Einzelstrecken zusammengesetzt ist, wirkt daher in bezug auf den Fördervorgang wie eine einzige Strecke von gleicher Gesamtlänge.
- Die Blattfedern werden betriebsmäßig nicht auf Biegung beansprucht; sie haben nur eine Längsbeanspruchung infolge von Stoßkräften durch das Fördergut auszuhalten. Die Blattfedern brauchen daher nicht aus hochwertigem Federstahl hergestellt zu werden.
- Man kann hierzu Flachstahl verwenden.
- Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
- In Fig. 1 ist ein langgestrecktes Förderelement 1 in Form von aneinander in Längsrichtung angeschlossenen Rinnen dargestellt. In der Zeichnung sind drei Einzelstrecken 2, 3 und 4 wiedergegeben. Durch die Erfindung wird jedoch der Anschluß auch einer größeren Anzahl (z. B. sechs oder sieben) von Einzelstrecken ermöglicht. Die Einzelstrecke 2 wird durch den Vibrator 5, die Einzelstrecke 3 durch den VibraX tor 6 und die Einzelstrecke 4 durch den Vibrator 7 in Schwingung versetzt. Damit alle Teile des Förderelementes gleichphasig und mit gleicher Schwingbreite schwingen, arbeiten die Vibratoren 5, 6, 7 gleichphasig. Um Störkoppelresonanzen, insbesondere bedingt durch die Längssteifigkeit der Rinne, zu vermeiden, ist die Einzelstrecke 2 mit Hilfe von schräggestellten Blattfedern8, 8' mit dem vorderen Ende der Einzelstrecke 3 verbunden. Das Aufgabeende der Einzelstrecke 3 ist durch die paarweise angeordneten Blattfedern 9 mit dem Abgabeende der Teilstrecke 4 verbunden. In der Zeichnung sind nur die Blattfederelementenpaare 8. 8' und 9, 9' auf einer Seite des Förderelementes 1 zu sehen. Auf der nicht sichtbaren Seite des Förderelementes sind ebenfalls Blattfedern in paarweiser Anordnung vorgesehen. Die Blattfedern stehen senkrecht auf der Hauptschwingrichtung der Einzel strecken.
- Das vordere Ende einer Einzelstrecke ist in das Ende der voraufliegenden Einzelstrecke eingeschoben.
- Das Ende der voraufgehenden Strecke ist, damit ein leichteres Anschließen der Blattfedern in schräger Stellung ermöglicht wird, schräg abgeschnitten (Schräge 10 bzw. Schräge 11).
- In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, bei der das hintere Ende der voraufgehenden Einzelstrecke 12 im oberen Teil ausgespart ist. Zur Verbindung der Einzelstrecke 12 mit der nachfolgenden Einzelstrecke 13 dienen ebenfalls Blattfedern 14, 14' in paralleler Anordnung. Die Blattfedern sind einerseits an die Rippen 15 und 16 der Einzelstrecke 12 und andererseits an die Rippen 17 und 18 der Einzelstrecke 13 angeschlossen. Die Blattfedern 14 und 14' liegen senkrecht zur Längsachse der Einzelstrecke. Eine derartige Ausbildung der Lenkerfederverbindung ist im Vergleich zu der Ausführung nach Fig. 1 mit geringerem Aufwand durchführbar. Sie ist jedoch in gleicher Weise wirksam hinsichtlich der Unterbindung von Störkoppelresonanzen, die durch die nicht unterbrochene Längs steifigkeit der Förderstrecke ermöglicht werden.
- Es hat sich herausgestellt, daß ein Abstand der Blattfedern voneinander zweckmäßig etwa gleich der Höhe des Rinnenprofils ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Langgestrecktes Förderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl., mit Mehrfachantrieb, das aus mehreren hintereinanderliegenden, getrennt angetriebenen, miteinander gekoppelten Einzelstrecken aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der Kopplung, die biegesteif ist, jedoch eine gegenseitige Schwingbewegung der Einzelstrecken (2, 3, 4, 12, 13) in Längsrichtung gestattet, die Einzelstrecken untereinander jeweils durch mindestens zwei auf jeder Seite mit Abstand voneinander angebrachte, zueinander parallele Blattfedern (8-8', 9-9', Fig. 1, 14-14', Fig. 2) miteinander verbunden sind.
- 2. Förderelement mit außen angebrachten Versteifungsrippen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedernpaare (14-14') mit den Versteifungsrippen (15, 16) verbunden sind.
- 3. Förderelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Einzelstrecke (12) den Anfang der nächsten Einzelstrecke (13) aufnimmt, im oberen Teil des Querschnitts ausgespart ist, die Rippen (17, 18) am Anfang der nachfolgenden Einzelstrecke entsprechend dieser Aussparung verkürzt sind und die Rippen (15, 16 und 17, 18) beider Einzelstrecken (12, 13) an der Überlappungsstelle durch Blattfedem (14-14') in senkrechter Stellung miteinander verbunden sind. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 021792, 705 854, 468062, 135275.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL34826A DE1113415B (de) | 1959-12-01 | 1959-12-01 | Langgestrecktes Foerderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit Mehrfachantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL34826A DE1113415B (de) | 1959-12-01 | 1959-12-01 | Langgestrecktes Foerderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit Mehrfachantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113415B true DE1113415B (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=7266822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL34826A Pending DE1113415B (de) | 1959-12-01 | 1959-12-01 | Langgestrecktes Foerderelement, wie Rinne, Rohr od. dgl. mit Mehrfachantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113415B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2803087A1 (de) * | 1978-01-25 | 1979-07-26 | Licentia Gmbh | Schwingfoerderrinne fuer die foerderung groesserer schuettgutmengen |
| DE3030583A1 (de) * | 1980-08-13 | 1982-02-18 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Anordnung zur kontinuierlichen behandlung eines schuettgutes |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE135275C (de) * | ||||
| DE468062C (de) * | 1927-01-09 | 1928-11-05 | Eickhoff Geb | Ausziehbare Rutsche |
| DE705854C (de) * | 1939-07-14 | 1941-05-12 | Brown Boveri & Cie Akt Ges | Mit Gefaelle einander zugeordnete Schwingfoerderrohre |
| DE1021792B (de) | 1954-01-11 | 1957-12-27 | Phil Reinhold Kamps Dipl Ing D | Anlage zur Foerderung von schweren Massenguetern |
-
1959
- 1959-12-01 DE DEL34826A patent/DE1113415B/de active Pending
Patent Citations (4)
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| DE135275C (de) * | ||||
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