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DE1112745B - Notfangvorrichtung fuer die Wiege eines Drehgestells - Google Patents

Notfangvorrichtung fuer die Wiege eines Drehgestells

Info

Publication number
DE1112745B
DE1112745B DEM36699A DEM0036699A DE1112745B DE 1112745 B DE1112745 B DE 1112745B DE M36699 A DEM36699 A DE M36699A DE M0036699 A DEM0036699 A DE M0036699A DE 1112745 B DE1112745 B DE 1112745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cradle
pendulum
safety device
emergency safety
bogie
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM36699A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Gundelfinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM36699A priority Critical patent/DE1112745B/de
Publication of DE1112745B publication Critical patent/DE1112745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/02Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
    • B61F5/04Bolster supports or mountings
    • B61F5/06Bolster supports or mountings incorporating metal springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Notfangvorrichtung für die Wiege eines Drehgestells Die Wiegen bei Drehgestellen von Eisenbahnfahrzeugen sind in Fahrzeugquerrichtung schwingbar zwischen dem Fahrzeugsaufbau und dem Drehgestellrahmen angeordnet. Sie ermöglichen horizontale Querbewegungen zwischen dem Fahrzeugaufbau und dem Drehgestellrahmen. Bekannt ist es, die Fahrzeugwiegen dadurch in Fahrzeugquerrichtung schwingbar zumachen, daß §ie;mittels Pendel, die in Fahrzeugquerrichtung schwingen können, am Fahrzeugrahmen aufgehängt sind.
  • Bekannte Fahrzeugwiegen sind außerdem häufig in lotrechter Richtung federnd ausgebildet. Ein Wiegenoberteil unterstützt dabei den Fahrzeugaufbau und ist über die Wiegenfedern auf einem Wiegenunterteil abgestützt. Das Wiegenunterteil ist mittels der Wiegenpendel am Drehgestellrahmen aufgehängt.
  • Bei bekannten Wiegen mit Schraubenfedern und Wiegenpendeln sind die Wiegenpendel achsgleich zu den Schraubenfedern angeordnet. Die Schraubenfedern sind mit radialem Abstand konzentrisch um die Wiegenpendel herumgeführt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Abstützkräfte des Fahrzeugaufbaues ohne seitliche Versetzung vom Wiegenoberteil in das Wiegenunterteil eingeleitet und aus dem Wiegenunterteil in den Drehgestellrahmen geleitet werden. Dadurch verursachen die Abstützkräfte des Fahrzeugaufbaues im Wiegenunterteil keine Abstützmomente, so daß das Wiegenunterteil von keinen Abstützmomenten beansprucht wird und somit leicht gebaut werden kann.
  • Bei Fahrzeugwiegen, die mittels Pendel am Drehgestellrahmen aufgehängt sind, muß damit gerechnet werden, daß während des Betriebes des Fahrzeuges Pendel brechen. Um auch bei gebrochenen Pendeln einen Notbetrieb des Fahrzeuges aufrechterhalten zu können, ist es bekannt, die Wiegen mit Notfangvorrichtungen zu versehen. Bekannte Notfangvorrichtungen weisen Bügel auf, die vom Drehgestellrahmen her unter die Wiege greifen. Bei nicht gebrochenen Wiegenpendeln halten diese die Wiege mit lotrechtem Abstand über den Notfangbügeln. Beim Brechen der Pendel kommt die Wiege auf den Notfangbügeln zur Auflage, so daß die Wiege nicht nach unten durchfällt. Die Möglichkeit des Schwingens der Wiege in Fahrzeugquerrichtung ist- dadurch zwar nicht mehr gegeben, aber ein Notbetrieb des Fahrzeuges ist noch möglich.
  • Bei Wiegen, deren Wiegenoberteil über die Wiegenfedern auf dem Wiegenunterteil abgestützt ist, werden die Fangbügel der Notfangvorrichtungen bisher stets neben den Wiegenfedern angeordnet und greifen unter das Wiegenunterteil. Das muß als Nachteil angesehen werden, wenn die als Schraubenfedern ausgebildeten Wiegenfedern konzentrisch um die Wiegenpendel herumgeführt sind, weil dann der mit der achsgleichen Anordnung von Wiegenpendeln und Wiegenfedern gegebene Vorteil nicht ausgenutzt werden kann; denn bei gebrochenen Pendeln bilden die über die Wiegenfedern vom Wiegenoberteil in das Wiegenunterteil eingeleiteten Kräfte mit den über die Fangbügel aus dem Wiegenunterteil in den Drehgestellrahmen eingeleiteten Kräften Abstützmomente, die das Wiegenunterteil auf Biegung beanspruchen. Das Wiegenunterteil muß daher entsprechend diesen Abstützmomenten bemessen und schwer gebaut werden, obwohl beim normalen Betrieb, d. h. mit nicht gebrochenen Pendeln, infolge der achsgleichen Anordnung von Wiegenpendel und Wiegenfeder keine Abstützmomente auftreten.
  • Die Erfindung will für eine Wiege mit achsgleich angeordneten Wiegenfedern und Wiegenpendeln und mit einer Notfangvorrichtung die Möglichkeit aufzeigen, das Wiegenunterteil leichter als bei den bekannten Anordnungen bauen zu können.
  • Demgemäß betrifft die Erfindung eine Notfangvorrichtung für Wiegen eines Drehgestells, deren Oberteil über Schraubenfedern auf dem Wiegenunterteil abgestützt ist, das seinerseits über Pendel am Drehgestellrahmen aufgehängt ist, die achsgleich zu den Schraubenfedern durch diese hindurchgeführt sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Drehgestell mit einer derartigen Wiegenaufhängung bei gebrochenen Wiegenpendeln achsgleich zu den Schraubenfedern angeordnete Teile der Notfangvorrichtung das Wiegenunterteil am Wiegenoberteil aufhängen, das dann in bekannter Weise an seitlich angeordneten Fangbolzen der Notfangvorrichtung am Drehgestellrahmen hängt.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung werden, wie bei bekannten Anordnungen, bei nichtgebrochenen Wiegenpendeln die Abstützkräfte des Fahrzeugaufbaues, ohne durch seitliche Versetzung Momente zu bilden, in das Wiegenunterteil eingeleitet und wieder aus dem Wiegenunterteil heraus- -auf den Drehgestellrahmen übertragen. Das gleiche gilt aber auch für den Notbetrieb bei gebrochenen Wiegenpendeln. Auch bei gebrochenen Wiegenpendeln werden die Abstützkräfte, ohne seitliche Versetzung und ohne Abstützmomente zu bilden, durch das Wiegenunterteil hindurchgeleitet. Das Wiegenunterteil wird in keinem Fall von Abstützmomenten belastet und kann ohne Rücksicht auf Abstützmomente leicht gebaut werden.
  • Die Notfangvorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich gemäß einem weiteren Merkmal dadurch aus, daß jedem Wiegenpendel ein mit dem Wiegenunterteil verbundenes Rohr zugeordnet ist, durch das das Wiegenpendel hindurchgeführt ist und das aus der zugehörigen Schraubenfeder nach oben hin herausragt, durch eine C)ffnung im Wiegenoberteil stößt und oben in einen Bund ausläuft, der unter Einhaltung eines lotrechten Abstandes das Wiegenoberteil überkragt.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. In den Zeichnungen ist in Fig. 1 ein durch einen Abstützpunkt des Wagenkastens eines Schienenfahrzeuges auf dem Drehgestell verlaufender lotrechter Querschnitt schematisch und unter Weglassen für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlicher Teile dargestellt, während Fig.2 eine Ausschnittsvergrößerung der Anordnung gemäß Fig. 1 darstellt.
  • Auf dem Wiegenoberteil 11 ist der Wagenkasten 12 über eine Drehpfanne 13 horizontal drehbar abgestützt. Das Wiegenoberteil 11 stützt sich an seinen beiden Enden über Schraubenfedern 14 auf dem Wiegenunterteil 15 ab. Das Wiegenunterteil 15 ist mit den Wiegenpendeln 16 zumindest in Fahrzeugquerrichtung schwingbar im Drehgestellrahmen 17 aufgehängt. Die Wiegenpendel 16 sind achsgleich und mit einem radialen Abstand durch die Schraubenfedern 14 hindurchgeführt. Durch die achsgleiche Anordnung der Schraubenfedern 14 und der Wiegenpendel 16 werden die Abstützkräfte des Wagenkastens 12, ohne seitliche Versetzung und deshalb ohne Momente zu bilden, durch das Wiegenunterteil 15 hindurchgeleitet. Das Wiegenunterteil 15 ist deshalb frei von Abstützmomenten und kann entsprechend leicht gebaut werden. In den Zeichnungen besteht das Wiegenunterteil 15 beispielsweise nur aus zwei einfachen Trögen, die zur Unterstützung der Wiegenfedern 14 dienen.
  • Als ein Teil der Notfangvorrichtung ist in jedes Wiegenunterteil 15 ein Rohr 18 eingeschraubt. Jedes Rohr 18 ist achsgleich zu der jeweiligen Schraubenfeder 14 und dem jeweiligen Wiegenpendel 16 zwischen Pendel und Wiegenfeder angeordnet. Jedes Rohr 18 ist mit einem inneren Quersteg 19 an dem unteren Ende seines Pendels 16 angelenkt. Es ist mit radialem Spiel 20 durch das Wiegenoberteil 11 hindurchgeführt und ragt mit einem oberen gezahnten Bund 21 unter Einhaltung eines lotrechten Abstandes 22 in normalem Betrieb kragenförmig über das Wiegenoberteil 11.
  • Bei Brucheines Wiegenpendels 16 kommt das diesem Pendel zugeordnete Rohr 18 mit seinem oberen Bund 21 auf dem zur Auflage, und das Wiegenunterteil 15 kann-"sdmit nicht nach unten durchfallen. Das Wiegenöbertei111 hängt dabei mit einem an sich bekannten seitlichen Fangbolzen 23 als weiteres Teil der Notfangvorrichtung am Drehgestellrahmen 17.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Notfangvorrichtung . für die Wiege eines Drehgestells, deren Oberteil über Schraubenfedern auf dem Wiegenunterteil abgestützt ist, das seinerseits über Pendel am Drehgestellrahmen aufgehängt ist, die achsgleich zu den Schraubenfedern durch diese hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei gebrochenen Wiegenpendeln (16) achsgleich zu den Schraubenfedern (14) angeordnete Teile der Notfangvorrichtung das Wiegenunterteil (15) am Wiegenoberteil (11) aufhängen, das dann in bekannter Weise an seitlich angeordneten Fangbolzen (23) der Notfangvorrichtung am Drehgestellrahmen (17) hängt.
  2. 2. Notfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Wiegenpendel ein mit dem Wiegenunterteil verbundenes Rohr (18) zugeordnet ist, durch das das Wiegenpendel hindurchgeführt ist und das aus der zugehörigen Schraubenfeder nach oben hin herausragt, durch eine Öffnung im Wiegenoberteil (11) stößt und oben in einen Bund (21) ausläuft, der unter Einhaltung eines lotrechten Abstandes (22) das Wiegenoberteil überkragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1010 551; französische Patentschrift Nr. 832 374; britische Patentschrift Nr. 745 536; USA.-Patentschriften Nr. 2 389 521, 2 437 033.
DEM36699A 1958-02-13 1958-02-13 Notfangvorrichtung fuer die Wiege eines Drehgestells Pending DE1112745B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR832374A (fr) * 1937-01-23 1938-09-26 Budd Edward G Mfg Co Perfectionnements aux voitures de chemin de fer
US2389521A (en) * 1942-12-31 1945-11-20 Mcconway & Torley Corp Railway car truck
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GB745536A (en) * 1953-02-20 1956-02-29 English Electric Co Ltd Improvements relating to bogies for rail vehicles
DE1010551B (de) * 1955-07-07 1957-06-19 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung zur Kraftuebertragung zwischen dem Wagenkasten von Schienenfahrzeugen und dem mit einer Wiege versehenen Drehgestell

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