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DE1112668B - Futterspeicher mit Futtertrog - Google Patents

Futterspeicher mit Futtertrog

Info

Publication number
DE1112668B
DE1112668B DEL35722A DEL0035722A DE1112668B DE 1112668 B DE1112668 B DE 1112668B DE L35722 A DEL35722 A DE L35722A DE L0035722 A DEL0035722 A DE L0035722A DE 1112668 B DE1112668 B DE 1112668B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
slide
feed storage
container
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL35722A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Lich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL35722A priority Critical patent/DE1112668B/de
Publication of DE1112668B publication Critical patent/DE1112668B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0225Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen im Stall aufstellbaren Futterspeicher mit Futtertrog, der insbesondere zur Fütterung von Schweinen bestimmt ist. Bekannt sind sogenannte Futterautomaten, die aus einem Futtertrog und einem darüber angeordneten Futterspeicher bestehen und so ausgebildet sind, daß die Tiere entweder durch Bewegen von Klappen oder, durch Drehen des Speichers diesem Futter nach Wunsch entnehmen können. Solche mit Kraftfutter gefüllten Automaten haben aber den Nachteil, daß die Tiere mehr Kraftfutter fressen, als sie in wirtschaftlicher Weise umsetzen können, und zudem zuwenig Fleisch und zuviel Fett und Speck bilden. Ungünstig ist auch, daß die Tiere zu jeder Zeit fressen können. Erwünscht ist vielmehr die Fütterung auf bestimmte Tageszeiten, vorzugsweise zweimal am Tage, zu beschränken und dabei den Tieren genau die Kraftfuttermenge zu geben, die sie entsprechend ihrem Alter benötigen, um in der Hauptsache Fleisch anzusetzen.
Es ist bekannt, bei Futterspeichern einen einstellbaren Schieber zu benutzen, der die Futtergaben dosiert. Mit den bekannten Vorrichtungen dieser Art kann jedoch nur der Durchfluß aus einem Futtertrichter durch mehr oder weniger weites Einschieben eines Regelschiebers eingeengt werden. Die einzelnen Futtergaben sind außerdem auf die verhältnismäßig geringen Mengen beschränkt, die durch Regelschieber abgeteilt werden. Größere Futtermengen lassen sich auf diese Weise nicht genau einstellen.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Ausbildung eines Futtertroges mit Futterspeicher in der Weise, daß diesem zu gewünschten Zeiten von Hand genau einstellbare Futtermengen entnommen werden können. Das soll auch für vergleichsweise große Futtermengen möglich sein, ohne daß dabei die Genauigkeit der Dosierung leidet. Der Futtertrog soll keine Teile haben, die durch Korrosion unbrauchbar werden oder an denen sich die Tiere verletzen können. Erfindungsgemäß ist der an seiner unteren Öffnung durch einen Schieber verschlossene Futterspeicher so ausgebildet, daß er oberhalb des genannten Schiebers mehrere übereinander angeordnete Schlitze aufweist, durch die ein zweiter Schieber einsteckbar ist. Die Schlitze sind in solchem Abstand voneinander angeordnet, daß der Raum zwischen den beiden Schiebern eine bestimmte und ihrem Gewicht nach bekannte Futtermenge aufnimmt. Um mit möglichst wenig Schlitzen auszukommen, die nur relativ grob abgestufte Futtermengen ergeben, und doch eine Feinabstufung zu erreichen, dient ein in den Speicher oberhalb des untenliegenden, die Aus-Futterspeicher mit Futtertrog
Anmelder:
Karl Lieh, Gießen, Wolfstr. 25
Karl Lieh, Gießen,
ist als Erfinder genannt worden
trittsöffnung für das Futter abschließenden Schiebers einschiebbares Gehäuse, das, ganz eingeschoben, vorzugsweise die Hälfte des zwischen dem unteren Schieber und dem ersten Schlitz liegenden Raumes ausfüllt. Man kann dann vor der Füllung des zwischen den beiden Schiebern liegenden Raumes dieses Gehäuse an Hand von Markierungen mehr oder weniger weit einschieben und damit die Futtermenge in ausreichender Weise abstufen.
Die zur Abmessung der Futtermenge dienenden Mittel, Schieber und Gehäuse, sind denkbar einfach, und ihr Funktionieren ist unabhängig von einer etwaigen Korrosion. Das ist ausschlaggebend für ein Gerät, das z. B. mitten in einem Schweinestall aufgestellt werden muß.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist mit dem Speicher zugleich ein Wasserbehälter verbunden und mit diesem eine Rohrleitung, die eine gleichmäßige Verteilung des zur Anfeuchtung des Futters nötigen Wassers zuläßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Abb. 1 eine Ansicht des Futterspeichers mit dem zugehörigen und im Schnitt dargestellten Trog,
Abb. 2 den unteren Teil des Futterspeichers mit den Schlitzen und Schiebern in perspektivischer Darstellung und
Abb. 3 einen Schnitt durch die Vorderwand des in Abb. 2 dargestellten Speicherteiles.
In Abb. 1 ist der im Schnitt dargestellte Trog mit 1 bezeichnet. Er hat in der Mitte einen hochgezogenen kegelartigen Teil 2, der die gleichmäßige Verteilung längs der runden Futterrinne sichert.
Der über mehrere Rundeisen 3 im Teil 2 befestigte Futterspeicher 1 besteht aus einem unteren, im Querschnitt quadratischen Behälter 4 und einem hieran nach oben anschließenden, als Pyramidenstumpf
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1 1
ausgebildeten Teil 5. Zum unteren Abschluß des Teiles 4 dient, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, ein -■ Schieber6 mit Handgriff?. In der gleichen Seitenwand 8, die den Schlitz für den Schieber 6 enthält, sind übereinanderliegend vier· Schlitze 9 bis 12- angebracht, die den Raum des Behälters 4 in vier gleiche Abteilungen, unterteilen. Durch die genannten Schlitze kann ein Schieber 13 eingeführt werden. Zur Abstützung des !Schieber^'dienen* jeweils Rundeisen 14, die unterhalb oder Sehlitze an der Wand 8 und der gegenüberliegenden Wand 15 des Behälters 4 befestigt sind. - ■,.-..,--■:
-Wie Abb. 3 zeigt, sind die oberhalb-der Schlitze
liegenden-Wandteile 16 nach innen, und die:unterhalb-
liegenden 17 nach außen gebogen, um das Herausfallen des Futters zu unterbinden.
In dem Raum zwischen dem unteren Schieber 6 und dem Schlitz 9 ist durch einen Ausschnitt der Seitenwand 18 ein Kasten 19 einschiebbar, der allseitig geschlossen ist. Mit diesem Kasten kann etwa die Hälfte des genannten Raumes ausgefüllt werden oder entsprechend weniger, wenn der Kasten 19 mehr oder weniger weit aus dem Raum herausgezogen wird. An dem Kasten sind Markierungen angebracht, die bestimmten Futtermengen entsprechen. Enthält beispielsweise jeder zwischen zwei Schlitzen liegender Raum eine Futtermenge von 5 kg, so kann also die des unteren Raumes durch Einschieben des Kastens auf 2V2 kg vermindert werden. Kleinste Menge ist dann 2V2 kg. Sie kann durch Herausziehen des Kastens 19 auf 5 kg erhöht werden. Zu der jeweils eingestellten Menge kommt dann die Futtermenge hinzu, die durch den oberen Schieber 13 abgegriffen ist, also eine Futtermenge, die entweder 5 kg oder ein Vielfaches von diesem Wert beträgt. Beim Abmessen der Futtermenge wird so vorgegangen, daß der unterhalb des Schiebers 13 hegende geleerte Raum durch den unteren Schieber verschlossen, dann der Kasten 19 auf gewünschte Tiefe hineingeschoben und jetzt durch Herausziehen des oberen Schiebers 13 der Raum gefüllt wird. Dann wird der Schieber 13 wieder in gewünschter Höhe hineingesteckt und der Kasten 19 vor dem Herausziehen des unteren Schiebers 6 herausgezogen, um einen möglichst gleichmäßigen Anfall der Futtermenge längs des Umfanges des Teiles 2 zu erreichen. Nach dem Entleeren des Futters wird der Kasten 19 ganz hineingeschoben, um die Tiere nicht zu behindern.
Der Teil 5 ist von einem Mantel 20 umgeben, der zusammen mit der Außenwand des Teiles 5 einen Wasserbehälter bildet. Er kann durch einen Ansatz 21 gefüllt werden. Vom Boden des Behälters 20 führt eine Rohrleitung 22 mit einem Hahn 23 zu einer Leitung 24, die den Behälterteil 4 umgibt. In dem Rohr 24 sind feine Öffnungen angebracht, durch die das Wasser in gleichmäßiger Verteilung austritt. Es kann, so die^ Futtermenge mit der jeweils erforderlichen Wassermenge gemischt werden.
Die Zeichnung zeigt, wie bemerkt, nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in mehreren Punkten abgewandelt werden kann. Der Speicher braucht nicht die in der Zeichnung dargestellte Form zu haben, er kann aus einem durchgehenden Pyramidenstumpf mit rechteckigem oder rundem Querschnitt bestehen oder auch aus einem Zylinder oder einem rechteckigen Kasten. Die Zahl der Schlitze .kann,..für. die Abmessung des Futters größer oder kleiner sein. Der Trog braucht nicht rund, er kann im Grundriß auch rechteckig sein, falls damit eine bessere Anpassung an die Speicherform erreicht wird. Ebenso sind andere Befestigungsarten des Speichers am Trog denkbar, an Stelle der Ründeisen können Winkeleisen oder andere Profile Verwendung finden. Das gleiche gilt apch für die Abstützung der Schieber.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Futterspeicher mit Futtertrog und einer unterhalb des Behälters angeordneten Dosiervorrichtung, in Gestalt eines einstellbaren Schiebers, dadurch gekennzeichnet, daß der an seiner unteren Öffnung durch einen Schieber (6) verschlossene Futterspeicher in seiner Wandung oberhalb des genannten Schiebers mehrere übereinander angeordnete Schlitze (9 bis 12) aufweist, durch die ein zweiter Schieber (13) einsteckbar ist.
2. Futterspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterspeicher aus einem im Querschnitt - quadratischen quaderförmigen Behälter (4) und einem hierauf aufsitzenden Behälter (5) hi Form eines Pyramidenstumpfes besteht. - . -
3. Futterspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum oberhalb des unteren Schiebers (6) ein geschlossener Behälter mehr oder weniger weit einschiebbar ist.
4. Futterspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Futterspeicher ein Wasserbehälter verbunden und oberhalb des Futtertroges ein Verteilungsrohr für das Wasser angebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1063 422;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1777106.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL35722A 1960-03-24 1960-03-24 Futterspeicher mit Futtertrog Pending DE1112668B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL35722A DE1112668B (de) 1960-03-24 1960-03-24 Futterspeicher mit Futtertrog

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL35722A DE1112668B (de) 1960-03-24 1960-03-24 Futterspeicher mit Futtertrog

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1112668B true DE1112668B (de) 1961-08-10

Family

ID=7267201

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL35722A Pending DE1112668B (de) 1960-03-24 1960-03-24 Futterspeicher mit Futtertrog

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1112668B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182462B (de) 1962-04-10 1964-11-26 Henning Von Jeinsen Vorrichtung zum Fuettern von zu maestenden Tieren mit Getreideschrot od. dgl., insbesondere fuer Schweine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1777106U (de) * 1958-09-03 1958-11-06 Richard Ehrmann Verschluss fuer futterschaechte.
DE1063422B (de) 1958-04-18 1959-08-13 Jann Hermann Reil Geraet zum Dosieren von Trockenfutter

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063422B (de) 1958-04-18 1959-08-13 Jann Hermann Reil Geraet zum Dosieren von Trockenfutter
DE1777106U (de) * 1958-09-03 1958-11-06 Richard Ehrmann Verschluss fuer futterschaechte.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182462B (de) 1962-04-10 1964-11-26 Henning Von Jeinsen Vorrichtung zum Fuettern von zu maestenden Tieren mit Getreideschrot od. dgl., insbesondere fuer Schweine

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