DE1112323B - Elektrischer Drehzahlmesser - Google Patents
Elektrischer DrehzahlmesserInfo
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Description
BSTERNAT.KL. G Ol P
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 57282 IX/42 ο
ANMELDETAG: 30. MÄRZ 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
3. AUGUST 1961
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Drehzahlmesser für Brennkraftmaschinen, mit einem
an eine Gleichstromquelle schwankender Ausgangsspannung angeschlossenen Multivibrator, dessen Eingangstransistor
an einen mit der Kurbelwelle kuppelbaren Impulsgeber angeschlossen ist und mit einem
Multivibrator-Ausgangstransistor zusammenarbeitet, der mit seinem über einen Speisewiderstand an
einen Pol der Stromquelle angeschlossenen Kollektor auf die Basis des Eingangstransistors über
einen zu einem Zeitglied gehörenden Kondensator einwirkt.
Bei bekannten Drehzahlmessern dieser Art wird die beim Öffnen und Schließen des Unterbrechers
einer Batteriezündanlage entstehende Spannung an der Primärwicklung der Zündspule dazu benutzt,
Ladestromstöße für einen an der Eingangsseite des Multivibrators liegenden Kondensator zu erzeugen,
indem zunächst die hochfrequenten Überlagerungsschwingungen abgeleitet und dann die Rechteckspan-
nung unter Verwendung eines Transformators differenziert wird. Wenn der Drehzahlmesser in bekannter
Weise zur Verstärkung der Ladespannung des Kondensators mit in einer Multivibratorschaltung verbundenen
Transistoren ausgerüstet wird, hängt der die Drehzahlanzeige bewirkende Kollektorstrom des Ausgangstransistors
stark von der jeweiligen Höhe der Spannung der für den Betrieb des Drehzahlmessers
zur Verfügung stehenden Stromquelle ab, weil der während der Kippdauer des Multivibrators stromleitende
Ausgangstransistor nur einen sehr geringen Innenwiderstand hat, so daß der Kollektorstrom dem
Quotienten aus der Spannung der Betriebsstromquelle und dem Kollektorwiderstand entspricht. Die beim
Betrieb von Kraftfahrzeugen zur Verfügung stehende Starterbatterie hat jedoch in stark entladenem Zustand
eine wesentlich niedrigere Spannung als bei voller Ladung. Diese Spannungsunterschiede können
bis zu 20% und mehr betragen und ergeben dann eine im gleichen Verhältnis verfälschte Angabe über
die Drehzahl.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß zum Ausgleich der infolge der Spannungsschwankungen
der Betriebsstromquelle entstehenden Unterschiede im zeitlichen Mittelwert der Kollektorstromstärke des
Ausgangstransistors die Kippdauer des Multivibrators verändert wird mit Hilfe einer Zenerdiode, die mit
einer ihrer beiden Elektroden an die Basis des Eingangstransistors, mit ihrer anderen Elektrode an eine
von der Betriebsspannung abgeleitete Vorspannung angeschlossen ist.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind nach-Elektrischer
Drehzahlmesser
Anmelder:
Robert Bosch G. m. b. H.,
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Helmut Domann, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stehend an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen elektrischen Drehzahlmesser in seinem Schaltbild,
Fig. 2 und 3 Schaubilder zur Erklärung seiner Wirkungsweise;
Fig. 4 zeigt einen anderen Drehzahlmesser in seinem elektrischen Schaltbild und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel ebenfalls in seinem elektrischen Schaltbild;
Fig. 6, 7 und 8 zeigen Tiefpaßfilter für einen Frequenzdurchmesser
nach Fig. 5.
Der Drehzahlmesser nach Fig. 1 ist für eine Vierzylinder-Viertaktbrennkraftmaschine
10 bestimmt, die mit einer Hochspannungszündanlage ausgerüstet ist. Jede ihrer vier Zündkerzen 11 ist über eines von vier
Kabeln, von denen in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nur ein bei 12 angedeutetes gezeichnet ist, mit
einer von vier feststehenden Elektroden 13 eines Zündverteilers 14 verbunden. Der umlaufende Verteilerfinger
15 ist mit der Kurbelwelle 16 der Brennkraftmaschine gekuppelt und führt auf je zwei Kurbelwellenumdrehungen
eine Umdrehung aus. Auf der Antriebswelle des Verteilerfingers 15 sitzt außerdem
ein vierhöckriger Unterbrechernocken 17, der mit einem Unterbrecherhebel 18 zusammenarbeitet. Der
Unterbrecherhebel und der feststehende Unterbrecherkontakt 19 sind in eine Zuführungsleitung 20 eingeschaltet,
die vom Minuspol einer Batterie 21 von etwa 12,6 V zu einem der beiden Wicklungsenden der Primärwicklung
22 einer Zündspule führt. An den Pluspol der Batterie 21 ist das andere Ende der Primärwicklung
22 zusammen mit einem Wicklungsende der Hochspannungswicklung 24 der Zündspule angeschlossen.
Das andere Wicklungsende der Hochspannungswicklung ist zum umlaufenden Verteilerfinger
109 650/103
15 geführt. Die Primärwicklung 22 ist als Signalgeber für den im folgenden näher beschriebenen Drehzahlmesser
verwendet.
Der Drehzahlmesser enthält einen elektrischen Multivibrator mit einem Eingangstransistor 31 und
einem Ausgangstransistor 32. Die Emitterelektrode des Eingangstransistors 31 ist unmittelbar an die vom
Pluspol der Batterie 21 zur Zündspule führende Plusleitung 26 angeschlossen. Vom Kollektor des Eingangstransistors
führt ein Widerstand 33 von 3000 Ohm zur Minusleitung 20 und ein Widerstand 34 von
500 Ohm zur Basis des Ausgangstransistors 32, dessen Emitter an einem aus einem Widerstand 35 von
20 Ohm und einem Widerstand 36 von 3000 Ohm gebildeten Spannungsteiler liegt. In die Verbindungsleitung
vom Kollektor des Ausgangstransistors 32 zur Minusleitung 20 ist ein Strommesser 37 und in Reihe
mit diesem ein einstellbarer Widerstand 38 von etwa 200 Ohm eingeschaltet.
Der Strommesser hat einen Zeiger 39 und eine nicht dargestellte Skala, auf der die jeweiligen Drehzahlen
der Brennkraftmaschine abgelesen werden können, wenn der Ausgangstransistor einen durch das nicht
dargestellte Meßwerk des Strommessers 37 gehenden Strom/ erzeugt, der bei jeder Öffnung des Unterbrechers
17,18, 19 entsteht und für eine kurze, durch ein elektrisches Zeitglied bestimmte Dauer aufrechterhalten
wird. Das Zeitglied besteht aus einem Kondensator 40 von etwa 0.5 uF und einem Widerstand
41 von etwa 15000 0hm. Der Kondensator ist mit einer Belegung an den Kollektor des Ausgangstransistors
32 angeschlossen und liegt mit seiner anderen Belegung an der Basis des Eingangstransistors
31, an die der zur Minusleitung 20 führende Widerstand 41 angeschlossen ist.
Durch den Widerstand 41 wird der Eingangstransistor 31 in seinem Ruhezustand stromleitend gehalten
und gelangt erst dann in seinen Sperrzustand, wenn der Unterbrecherhebel 18 von seinem Gegenkontakt
19 durch den Unterbrechernocken 17 abgehoben wird. Dann entsteht nämlich an dem mit dem
Kontakt 19 verbundenen Wicklungsende der Primärwicklung 22 ein hoher positiver Induktionsstoß, der
über einen Widerstand 42 von 5000 Ohm, einen Kondensator 43 von 0,1 iiF und einen Halbleitergleichrichter
44 der Basis des Eingangstransistors 31 über die Leitung 45 zugeführt wird und den Eingangstransistor 31 augenblicklich sperrt. Gleichzeitig wird
der vorher gesperrte Ausgangstransistor 32 in seinen stromleitenden Zustand übergeführt und vermag den
obenerwähnten Strom / über den Widerstand 38 und den Strommesser 37 zu führen. Da sich der Kondensator
40 bis unmittelbar zur Auslösung dieses Stromimpulses auf eine Spannung aufladen konnte, die annähernd
so groß wie die Spannung der Batterie 21 ist und der Stromimpuls/ am Kollektor des Ausgangstransistors
nunmehr ein Potential erzeugt, das nur geringfügig unterhalb demjenigen der Plusleitung
26 liegt, wird das Potential b der Basis B des Eingangstransistors
31 auf annähernd den doppelten Wert der Batteriespannung angehoben.
In Fig. 3 ist dieser Vorgang schaubildlich durch die Linie 46 dargestellt, die den Verlauf des Basispotentials
am Eingangstransistor 31 wiedergibt, wenn die Batterie 21 nur schwach geladen ist und daher nur
eine niedrige Spannung von beispielsweise 12 V hat. Bis zu dem in Fig. 3 mit tQ bezeichneten Öffnungsaugenblick hat die Basis B ein Potential von unge
fähr 12 V, wobei der Spannungsabfall von etwa 0,3 V zwischen dem Emitter und der Basis des Eingangstransistors 31 bei voller Stromleitung unberücksichtigt
bleiben kann. Sobald der Unterbrecherhebel 18 vom Gegenkontakt abhebt, springt das Potential der
Basis B gemäß der Linie 46 auf annähernd den doppelten Wert der Batteriespannung, d. h. auf 24 V an.
Von diesem Zeitpunkt ab kann sich der Kondensator 40 exponentiell nach der bei 47 angedeuteten Kurve
entladen und das Potential der Basis B des Eingangstransistors 31 absinken, bis es im Zeitpunkt I1 den
Wert des Emitterpotentials von 12 V unterschreitet. Da dann vom Emitter zur Basis des Eingangstransistors 31 wieder Strom fließen kann, kippt der
Multivibrator wieder in seinen Ausgangszustand zurück, bei dem der über den Widerstand 33 fließende
Strom des Eingangstransistors 31 den Ausgangstransistor 32 sperrt. Bei der nächsten Öffnung des
Unterbrechers 17, 18, 19 kann dann das beschriebene Spiel von neuem beginnen und gemäß dem Schaubild
nach Fig. 2 ein neuer Stromimpuls / erzeugt werden.
In Fig. 2 ist der Verlauf des Stromes für zwei Drehzahlen dargestellt, wobei die obere, rechteckförmig
verlaufende Linie für eine Drehzahl gilt, die halb so groß wie diejenige ist, die zu der darunterliegenden
Kurve gehört. Der zeitliche Mittelwert/m der unteren Kurve ist doppelt so hoch wie der zeitliche
Mittelwert Tm' der oberen Kurve, da der Abstand
zwischen zwei Unterbrecheröffnungen sich auf die Hälfte verkürzt, wenn die Drehzahl auf das
Doppelte steigt.
Da während der von t0 bis J1 reichenden Dauer T
der Impulse/ der jeweilige Spitzenwert des Stromes praktisch nur durch den Widerstand 38 und den
inneren Widerstand des Strommessers 37 bestimmt wird, würde sich bei einer Erhöhung der Batteriespannung
ein entsprechend größerer Mittelwert /m bzw. Jm' einstellen. Um dies zu verdeutlichen, ist in
Fig. 3 in einem für eine Batteriespannung von 12 V geltenden Rechteck DEFG der Verlauf des Stromes /
angedeutet und mit von links oben nach rechts unten verlaufenden Schraffuren deutlich gemacht. Der Maßstab
für die Stromwerte ist dabei so gewählt, daß die für 12 V geltende waagerechte Linie auch den
Höchstwert des Stromes/ bei dieser Spannung andeutet. Wenn dagegen die Spannung der Batterie 21
auf beispielsweise 15 V ansteigt, so springt im Öffnungszeitpunkt t0 das Potential der Basis B des Eingangstransistors
über den vorher geltenden Wert von 24 V hinaus bis auf 30 V an und sinkt dann gemäß
der bei 48 angedeuteten Entladungskurve des Kondensators 40 exponentiell wieder ab. Da die Zeitkonstante
des Zeitgliedes 40, 41 unverändert bleibt, muß praktisch der Eingangstransistor nach Ablauf
der gleichen Entladezeit T den Wert der Batteriespannung von 15 V unterschreiten. Der Schnittpunkt F'
zwischen der Entladungskurve 48 und der Spannungslinie für 15 V liegt daher unmittelbar über dem
Schnittpunkt F der für 12 V geltenden Entladekurve 47 und der Spannungslinie für 12 V. Wegen der
wesentlich höheren Batteriespannung würde in diesem Fall jedoch ein Strom/ durch das Meßwerk des
Strommessers 37 fließen, der im gleichen Verhältnis zum Spannungsanstieg der Batterie vergrößert ist.
Der Strommesser würde dann einen zu großen zeitlichen Mittelwert und daher auch eine zu große
Drehzahl anzeigen, obwohl sich in beiden Fällen die Drehzahl nicht geändert hat.
Damit die Drehzahlanzeige trotz Schwankungen der Batteriespannung gleich bleibt, muß Sorge dafür
getroffen werden, daß der Multivibrator bereits bei einem früher liegenden Zeitpunkt t2 zurückkippt,
wenn die Spannung der Betriebsstromquelle auf einen über ihrem mittleren Wert liegenden Wert ansteigt.
Das zwischen den Werten tQ und t2 liegende, bis zur
Spannungslinie 15 V reichende Rechteck DHKM muß dann flächengleich mit dem zwischen den Zeitpunkten
t0 und tx liegenden, bis zur Spannungslinie
12 V reichenden Rechteck DEFG gemacht werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen die Basis des Eingangstransistors 31 und
den Schleifer 50 eines über der Betriebsstromquelle 21 liegenden Spannungsteilers 51 eine Zenerdiode 52
eingeschaltet ist, die den im Öffnungsaugenblick entstehenden Spannungsanstieg an der Basis des Eingangstransistors
31 auf einen Wert U3 begrenzt, der der Gleichung
[I 2
Us = c · ■--
Man kann den Kompensationsbereich vergrößern und vor allem die Spannungsabhängigkeit wesentlich
verringern, wenn man die in der Gleichung U3=U2+ Uv
frei wählbare Zenerspannung U2 der Zenerdiode 52
und die Vorspannung Uv gemäß folgender Überlegung
festlegt:
Wenn man davon ausgeht, daß bei Ub = 15 V die
Kurve 55 den richtigen Wert der Impulslänge T beim Schnittpunkt K ergeben soll, wohingegen für den
niedrigen Batteriespannungswert Ua = 12 V die Entladungskurve
47 die Impulslänge bestimmt, so muß für U11 = 12 V
genügt, wenn mit Ub der höchste betriebsmäßige Wert
der Batteriespannung und mit U11 der niedrigsten Batteriespannungsweri
bezeichnet wird. Der Korrekturfaktor c wird dabei zweckmäßig zwischen 1,03 und
1,05, vorzugsweise zu 1,04 gewählt.
Im einzelnen kommt die Begrenzung des Potentials der Basis B folgendermaßen zustande: Wenn die
Durchbruchsspannung U2 der Zenerdiode 52 beispielsweise
24 V beträgt und der Spannungsteiler 51 auf eine Vorspannung Uv=2 V eingestellt ist, so wird
die Zenerdiode 52 bereits während des Umschaltvorganges dann stark stromleitend, sobald das Basispotential
des Eingangstransistors den Wert
U8 = U2 + Uv = 24 V + 2 V = 26 V
erreicht. Der dann über die einen sehr kleinen Innenwiderstand aufweisende Zenerdiode fließende
Strom entzieht dem Kondensator 40 in kürzester Zeit so viel Ladung, daß die Summe aus der Kondensatorspannung
Uc und der Kollektorspannung Uk auch
bei hoher Batteriespannung nicht über US=U2+UV
= 26 V ansteigen kann.
Der in Fig. 3 mit einer unterbrochenen Linie 55 angedeutete Entladungsvorgang, bei dem die Zenerdiode
keinen Strom mehr führt und der Entladestrom des Kondensators 40 nur über den Widerstand 41
geht, beginnt daher immer bei 26 V, sofern die Batteriespannung größer als 26/2V, d.h. größer als
13 V ist. Wie man an Hand der mit Punkten angedeuteten Hyperbel 56, auf der die Eckpunkte K
bzw. F aller flächengleichen, rechteckigen Stromimpulse/ liegen müssen, leicht erkennen kann, ergibt
sich bei dieser Wahl der Werte für die Durchbruchsspannung Uz der Zenerdiode 52 und der Vorspannung
Uv am Potentiometer 50 zwar eine gute Annäherung
für Betriebsspannungen zwischen 13 und 15 V, aber unterhalb 13 V bleibt die Kompensation
der Impulslängen T unwirksam.
Dieser Nachteil fällt bei Batterien, die im Parallelbetrieb mit einer spannungsregelnden, von der Brennkraftmaschine
angetriebenen Lichtmaschine arbeiten, nicht ins Gewicht, da in diesem Fall die auf eine
Sollspannung von mindestens 13,5 V eingestellte Lichtmaschine im interessierenden Drehzahlbereich
eine über 13 V liegende Betriebsspannung sicherstellt.
U3 = 24V=U2+Uv = U2
sein und ferner für Ub = 15 V
U3 = 26 V = U2 + Uv = U2 + χ ■ Ub,
worin χ das am Potentiometer 51 eingestellte Spannungsteilerverhältnis
wiedergibt. Hieraus läßt sich errechnen, daß
U2 = 16 V und χ = 8/12 = 0,66
sein muß. Die Vorspannung Uv wird dann bei
Ua = l2Y den Wert t/v = 8V, bei Ub = l5V dagegen
den Wert Uv = 10 V haben. Die in Fig. 3 eingezeichnete
Zunahme Δ Uv der Vorspannung beträgt dann JJ7V = 2V bei einem Anstieg der Batteriespannung
von 12 V auf 15 V, und man erhält dann bei allen Schwankungen der Betriebsspannung eine
sehr gute Anpassung der entstehenden Impulslänge T an den jeweiligen Wert der Betriebsspannung des
Drehzahlmessers.
Allgemein läßt sich angeben, daß die Durchbruchsspannung U2 mindestens so groß wie die höchste
Batteriespannung Ub sein muß und außerdem die Vorspannung wenigstens ein Drittel, vorzugsweise
mehr als die Hälfte der Batteriespannung betragen muß, wenn man auch bei Betriebsspannungen, die
20% unter dem Höchstwert liegen, kleinere Abweichungen als ± 1% in der Drehzahlangabe erhalten
will. Mit U2 = 16 V und U? = % der Betriebsspannung
konnte eine Genauigkeit von ± 0,5% bei Spannungsschwankungen zwischen 12 und 15 V ohne
weiteres erreicht werden.
Dabei ergab sich noch der besondere Vorteil für die Serienherstellung, daß die bei einzelnen Zenerdioden
auftretenden Abweichungen in der Höhe ihrer Durchbruchsspannung durch Nachstellen des Potentiometers
51 leicht ausgeglichen werden können. Deshalb ist es möglich, die Toleranzbereiche für die
Durchbruchsspannung der zur Verwendung vorgesehenen Zenerdioden bis auf ± 2 V auszudehnen.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind diejenigen Schaltelemente, die mit denjenigen
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 übereinstimmen, mit gleichen Bezugszeichen versehen. Dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich jedoch von demjenigen nach Fig. 1 darin, daß die Zenerdiode 52 an
den verstellbaren Abgriff 60 eines Potentiometers 61 angeschlossen ist, das in Reihe mit einem Widerstand
62 von 150 Ohm und einem Widerstand 63 von 50 Ohm in die Zuführungsleitung vom Kollektor des
Ausgangstransistors 32 zur Minusleitung 20 eingeschaltet ist. Auf diese Weise wird ein besonderer,
über den Versorgungsleitungen 20, 26 liegender Spannungsteiler eingespart und gleichzeitig die Wärmeentwicklung
innerhalb des Drehzahlmessers herabgesetzt. Da die Zenerdiode denjenigen Zeitpunkt be-
stimmt, bei dem der Ausgangstransistor wieder in seinen ursprünglich gesperrten Zustand zurückkippt
und bis zu diesem Zeitpunkt einen vernachlässigbaren Innenwiderstand aufweist, können die Widerstände
62, 61, 63 und der nicht näher angegebene Innenwiderstand des Strommessers 37 im Augenblick des
Umkippens als Spannungsteiler angesehen werden, der die gleiche Wirkung wie das in Fig. 1 mit 51 bezeichnete
Potentiometer hat.
Von diesem Gedanken ist auch bei der in Fig. 5 dargestellten Schaltung Gebrauch gemacht, die von
einem nicht dargestellten Wechselstromgenerator mit Steuerimpulsen 70 über einen Koppelkondensator 71
versorgt wird. Zwischen dem Kollektor des Ausgangstransistors 32 und der Minusleitung 20 liegt ein
Potentiometer 74, dessen Abgriff 75 mit der an die Basis des Eingangstransistors 31 angeschlossenen
Zenerdiode52 verbunden ist. Im Gegensatz zu den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird bei
der Schaltung nach Fig. 5 die am Potentiometer 74 entstehende Spannung über ein bei 76 angedeutetes
Tiefpaßfilter auf eine Verstärkungseinrichtung gegeben, die einen n-p-n-Transistor 77 enthält. Dieser
ist mit seinem Kollektor über einen Widerstand 78 an die Plusleitung angeschlossen. Sein Emitter steht mit
der Minusleitung 20 über einen Verbraucher S in Verbindung, der als Strommesser oder in anderer geeigneter
Weise zur Anzeige der Frequenz ausgebildet sein kann. Die am Verbraucher S entstehende mittlere
Gleichspannung Us folgt der an der Basis des Transistors77
liegenden Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters 76 in der Weise, daß zwischen der Basis und
dem Emitter dieses Transistors nur eine sehr geringe, etwa 0,3 bis 0,5 V betragende Spannung aufrechterhalten
wird, um die die Verbraucherspannung Us kleiner als die Basisspannung am Transistor 77 ist.
In den Fig. 6, 7 und 8 sind verchiedene Ausführungsbeispiele für das bei 76 angedeutete Tiefpaßfilter
wiedergegeben. Das Tiefpaßfilter kann nach Fig. 6 einen in die Verbindungsleitung 80 vom Kollektor
des Transistors 32 zur Basis des Transistors 77 eingeschalteten Widerstand 81 und einen von der Basis
des Transistors 77 zur Minusleitung 20 führenden Kondensator 82 enthalten oder nach Fig. 7 aus einer
Längsdrossel 83 und einem Querkondensator 84 bestehen. Eine besonders gute Glättung der an der
Basis des Transistors 77 entstehenden Steuerspannung ergibt sich, wenn in die Verbindungsleitung 80 zwei
Widerstände 85 und 86 und in die zur Minusleitung 20 führenden Querzweige je ein Kondensator 87 bzw.
88 eingeschaltet wird. Eine solche Tiefpaßschaltung ist besonders dann vorteilhaft, wenn als Verbraucher
S Geräte angeschlossen werden, die nur mit Strömen oder Spannungen geringer Welligkeit betrieben
werden können, wie dies z. B. bei einem Schaltrelais der Fall ist, das bei Erreichen einer bestimmten
Frequenz oder Drehzahl umschalten soll.
Claims (7)
1. Elektrischer Drehzahlmesser für Brennkraftmaschinen mit einem an eine Gleichstromquelle
schwankender Ausgangsspannung angeschlossenen Multivibrator, dessen Eingangstransistor an einen
mit der Kurbelwelle kuppelbaren Impulgeber angeschlossen ist und mit einem Multivibrator-Ausgangstransistor
zusammenarbeitet, der mit seinem über einen Speisewiderstand an einen Pol der Stromquelle angeschlossenen Kollektor auf die
Basis des Eingangstransistors über einen zu einem Zeitglied gehörenden Kondensator einwirkt, da
durch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der infolge der Spannungsschwankungen der Stromquelle
entstehenden Unterschiede im zeitlichen Mittelwert der Kollektorstromstärke des Ausgangstransistors
die Kippdauer des Multivibrators verkürzt ist mit Hilfe einer Zenerdiode, die mit
einer ihrer beiden Elektroden an die Basis des Eingangstransistors, mit ihrer anderen Elektrode
an eine von der Betriebsspannung abgeleitete Vorspannung angeschlossen ist.
2. Drehzahlmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung an einem
Potentiometer abgegriffen wird, das in den Kollektorstromkreis des Ausgangstransistors eingeschaltet
ist.
3. Drehzahlmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbruchsspannung
Uz der Zenerdiode mindestens so groß wie die höchste Batteriespannung Ub ist, jedoch
das Doppelte des niedrigsten Wertes der Batteriespannung Ub nicht überschreitet.
4. Drehzahlmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung Ux,, die
an dem Potentiometer eingestellt ist, wenigstens ein Drittel, vorzugsweise mehr als die Hälfte der
Batteriespannung beträgt.
5. Drehzahlmesser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsanstieg
an der Basis des Eingangstransistors auf einen Wert Us begrenzt ist, der der Gleichung
TT.2
U. = '
U. = '
Ub-]j2-Ua
genügt, wenn mit Ub der höchste betriebsmäßige
Wert der Batteriespannung und mit U11 der niedrigste
Batteriespannungswert bezeichnet wird und der Korrekturfaktor c einen Wert zwischen
1,03 und 1,05, vorzugsweise den Wert 1,04 hat.
6. Drehzahlmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem in den
Kollektorstromkreis eingeschalteten Potentiometer ein Tiefpaßfilter angeschlossen ist, das zur Basis
eines Verstärkungstransistors (77) führt.
7. Drehzahlmesser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungstransistor
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp als der Ausgangstransistor (32) des Multivibrators ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 952 036.
Deutsche Patentschrift Nr. 952 036.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 650/108 7.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB57282A DE1112323B (de) | 1960-03-30 | 1960-03-30 | Elektrischer Drehzahlmesser |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB57282A DE1112323B (de) | 1960-03-30 | 1960-03-30 | Elektrischer Drehzahlmesser |
| FR857357A FR1285150A (fr) | 1961-03-30 | 1961-03-30 | Installation de compte-tours électriques |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112323B true DE1112323B (de) | 1961-08-03 |
Family
ID=25965612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB57282A Pending DE1112323B (de) | 1960-03-30 | 1960-03-30 | Elektrischer Drehzahlmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112323B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243905B (de) * | 1965-01-18 | 1967-07-06 | Hofmann Ludhof Technik | Schaltungsanordnung fuer ein Drehzahlwarngeraet bei UEber- bzw. Unterschreiten einer vorgewaehlten Drehzahlgrenze |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952036C (de) * | 1954-07-08 | 1956-11-08 | Jaques Poullin | Elektronischer Tourenzaehler zum Messen von Momentan-Drehungsgeschwindigkeiten |
-
1960
- 1960-03-30 DE DEB57282A patent/DE1112323B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952036C (de) * | 1954-07-08 | 1956-11-08 | Jaques Poullin | Elektronischer Tourenzaehler zum Messen von Momentan-Drehungsgeschwindigkeiten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243905B (de) * | 1965-01-18 | 1967-07-06 | Hofmann Ludhof Technik | Schaltungsanordnung fuer ein Drehzahlwarngeraet bei UEber- bzw. Unterschreiten einer vorgewaehlten Drehzahlgrenze |
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