DE1112214B - Mechanisches Filter mit Daempfungspolen bei endlichen Frequenzen - Google Patents
Mechanisches Filter mit Daempfungspolen bei endlichen FrequenzenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
T13093Vma/21g
ANMELDETAG: 12. JANUAR 1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 3. A U G U S T 1961
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 3. A U G U S T 1961
Es sind mechanische Frequenzfilter in mannigfachen Formen bekanntgeworden. Diese Filter bestehen
zuweilen aus mechanischen Resonanzkörpern, die ihrer Länge nach als A/2-Abschnitte von akustischen
Leitungen aufgefaßt werden können und die durch Koppelelemente miteinander gekoppelt sind, welche
üblicherweise — jedoch nicht notwendig — die Länge von λ/4 oder eines ungeradzahligen Vielfachen davon
besitzen. Wenn im folgenden von ?./2- oder λ/4-Leitungsabschnitten die Rede ist, sollen, wo dies sinnvoll
ist, auch solche von η λ/2 bzw. n/4 Länge verstanden sein. Dabei ist η eine ganze bzw. eine ungerade Zahl.
Im vorhergehenden sind unter λ Wellenlängenwerte der akustischen Schwingungen in den Werkstoffen
der Resonatoren und Koppelelemente zu verstehen, die Frequenzen entsprechen, die im Filter-Durchlaßbereich
liegen.
Bei derartigen Anordnungen sind verschiedene Anregungsmöglichkeiten von akustischen Schwingungen
in den Filterelementen denkbar, insbesondere können die Resonanzkörper in Longitudinalschwingungen
oder in Torsionsschwingungen erregt werden. Vielfach sind die Koppelelemente in den gleichen
Schwingungsformen erregt wie die Resonanzelemente. Es ist jedoch auch schon ein mechanisches Filter
bekannt, bei welchem die in Torsionsschwingungen erregten Resonanzelemente durch Koppeldrähte miteinander
verbunden sind, welche Longitudinalschwingungen ausführen. Jedes Resonanzelement dieses
Filters weist zwei, bereits hinsichtlich ihrer Form sich unterscheidende Abschnitte auf, von welchen der eine
die elastischen Eigenschaften und der andere das Trägheitsmoment des Resonators bestimmt.
Es sind ferner bereits mechanische Frequenzfilter bekannt, bei welchen der in Longitudinalschwingungen
erregte Resonanzkörper selbst in seiner Mitte, d. h. in dem Punkt, in dem ein Knotenpunkt der Bewegung
für die Sollwelle vorhanden ist, mit quer zu seiner Längserstreckung liegenden stabförmigen Fortsätzen
oder mit einer Scheibe versehen ist, die so bemessen sind, daß sie für eine zu unterdrückende Frequenz bei
Erregung in Biegeschwingungen einen Resonanzpunkt aufweisen (USA.-Patentschriften 2 345 491 und
2 342 813). Mit derartigen Anordnungen ist es nicht möglich, wirkliche Dämpfungspole zu erzeugen, da
die angesetzten Biegeschwinger nicht auf den ganzen Querschnitt des zur Kopplung verwendeten Longitudinalschwingers
einwirken können, da der letztere einen verhältnismäßig großen Querschnitt hat, der
nicht als ganzer absolut festgehalten werden kann. Bei einem weiteren mechanischen Filter mit Dämpfungspolen
im Endlichen bestehen der die Schwin-Mechanisches Filter mit Dämpfungspolen
bei endlichen Frequenzen
bei endlichen Frequenzen
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3 *
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3 *
Dipl.-Ing. Ernst Kettel
und Dipl.-Phys. Manfred Börner, Ulm/Donau,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
gungen übertragende bzw. dämpfende Vierpol und die mechanischen Zweipole zur Erzeugung der Dämpfungspole
aus parallel liegenden Plattenschwingern, die über mehrere an den Plattenrändern befestigte Koppeldrähte
verkoppelt sind. Bei diesem bekannten mechanischen Filter sind die die Dämpfungspole erzeugenden
Zweipole an diskreten Punkten der Ränder der den Durchlaßbereich ergebenden Plattenschwinger befestigt
und können daher die Ränder der letzteren für die Polfrequenzen nicht am ganzen Umfang
völlig festhalten. Aus diesem Grunde und da ferner die Polresonanzkörper nur an den beiden Enden des
Vierpols angekoppelt sind, können mit dieser bekannten Anordnung keine wirksamen Dämpfungspole
für die Filtercharakteristik erzeugt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, auf den gesamten Querschnitt einer in einem mechanischen
Filter vorhandenen akustischen Leitung so einzuwirken, daß für eine bestimmte Frequenz, die Polfrequenz
/00, die Weiterleitung der Schwingung vollkommen unterdrückt wird.
Die Erfindung betrifft ein mechanisches Filter, bei welchem Resonanzkörper verhältnismäßig großen
Querschnittes und Kopplungselemente von vergleichsweise geringem Querschnitt den die mechanischen
Schwingungen übertragenden bzw. dämpfenden Vier-Sa pol bilden, an den mechanische Zweipole angekoppelt
sind, die Resonatoren enthalten, durch welche sich Dämpfungspole in der Filtercharakteristik ergeben,
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und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Resonatoren X1JA bzw. /l2/4 müssen demzufolge für diese Schwinder
mechanischen Zweipole entweder direkt oder über gungsform bemessen sein. Das Ersatzschaltbild sieht
weitere Kopplungselemente auf Vierpol-Kopplungs- genauso aus wie bei der Anordnung gemäß Fig. la.
elemente an Stellen zwischen den Befestigungspunkten Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeider
Vierpol-Resonatoren einwirken, so daß die 5 spielen wurden zur Erzeugung der Dämpfungspole
Schwingungen der Vierpol-Kopplungselemente im 2/4-Schwinger verwendet, deren nicht mit dem Koppel-Frequenzbereich
der Dämpfungspole die kleinst- draht verbundene Enden frei schwingen können,
möglichen Amplitudenwerte aufweisen. Statt dessen können auch λ/2 lange Resonanzkörper
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die verwendet werden, deren zweites, nicht mit dem
Figuren an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher io Koppeldraht 5, 5' verbundenes Ende durch Befestigen
erläutert werden. an einer großen Masse M in dem in Frage kommenden
Fig. la zeigt die Anwendung der Erfindung auf ein Frequenzbereich festgelegt ist. Dafür sind Ausführungs-
zweikreisiges Koppelfilter, welches aus zwei in Longi- beispiele in den Fig. 3 und 4 angedeutet, und zwar
tudinalschwingungen erregten Resonanzkörpern 1 und in Fig. 3 für die Ankopplung der Polresonanzkörper
2 besteht, die auf die Mittenfrequenz /0 des Durch- 15 an einen in Longitudinalschwingungen erregten Koplaßbereichs
abgestimmt sind, indem sie eine ent- peldraht 5, 5' und in Fig. 4 für die Ankopplung der
sprechende Länge /to/2 für die Longitudinalschwin- Polresonanzkörper an einen in Torsionsschwingungen
gungen in dieser Frequenz aufweisen. An den Reso- erregten Koppeldraht.
nanzkörpern, die z. B. als vormagnetisierte Ferrit- Es ist weiterhin möglich, die Resonanzkörper zur
körper ausgebildet seien, werden durch Ankopplungen 20 Erzeugung der Dämpfungspole über zusätzliche
3 bzw. 4 die Signalfrequenzen zu- bzw. abgeführt. Koppeldrähte anzukoppeln. In diesem Falle ist es nicht
Natürlich ist auch irgendeine andere Art der elektro- notwendig, dem den Dämpfungspol hervorrufenden
mechanischen Kopplung eingangsseitig und ausgangs- Resonanzkörper denselben geringen Durchmesser
seitig anwendbar. Die beiden Resonanzkörper sind zu geben wie dem Koppeldraht 5, 5', der zwei Resodurch
ein drahtförmiges Kopplungselements mit- 25 nanzkörper verbindet, deren mechanische Eigeneinander
gekoppelt, in welchem sich die Signal- schäften sich in erster Linie auf den Durchlaßbereich
frequenzen ebenfalls als Longitudinalwellen ausbreiten. auswirken. Fig. 5 zeigt diesbezüglich ein Ausführungs-Im
Mittelpunkt des Drahtes 5 sind etwa parallel zu beispiel für einen in Longitudinalschwingungen erihm
verlaufende Polelemente in Form von weiteren regten Koppeldraht. An der Stoßstelle zwischen den
Drähten 6, 7 mit ihrem einen Ende befestigt, ins- 3° Teilen 5 und 5' sind hier weitere Koppeldrähte 11
besondere festgeschweißt. Diese Drähte mögen für befestigt, insbesondere angeschweißt, deren anderes
Longitudinalwellen die Längen 1J4- und λ2/4 auf- Ende jeweils mit einem der Bildung eines Dämpfungsweisen.
Es entsprechen dabei /I1 und /I2 den Pol- poles dienenden Resonanzkörper 12 insbesondere
frequenzen /x bzw. /2, die durch das Filter unter- durch Schweißung verbunden ist. Aus Gründen der
drückt werden sollen. Bei einem Bandfilter wird man 35 Übersichtlichkeit ist in Fig. 5 nur ein einziger PoI-diese
Frequenzen Z1 und /2 vorzugsweise nahe ober- resonanzkörper zusammen mit dem ihm zugeordneten
halb und nahe unterhalb des Durchlaßbereichs legen. Koppeldraht 11 dargestellt. Die Resonanzkörper 12,
Fig. Ib stellt ein elektrisches Ersatzschaltbild für die vorzugsweise einen größeren Durchmesser als die
die Anordnung nach Fig. 1 a dar. Darin sind ent- Koppelelemente 11 aufweisen, können als am anderen
sprechende Schaltelemente mit den gleichen Bezugs- 4° Ende frei schwingende A/2-Schwinger oder als am
zeichen versehen. Die Ankopplungen 3 und 4 stellen anderen Ende an einer großen Masse M befestigte
sich als Koppelvierpole zwischen den elektrischen 1/4-Schwinger ausgebildet sein. Entsprechende An-Kreisen
3' und 4' an den Enden der Kette und den für Ordnungen sind auch bei in Torsionsschwingungen
die Schwingkörper 1 und 2 erscheinenden Parallel- erregten Koppeldrähten 5, 5' möglich, wie Fig. 6 zeigt.
Schwingungskreisen dar. Die Teilstücke 5 und 5' 45 Dort ist der in Längsschwingungen erregte, zu einem
des Koppeldrahtes erscheinen wiederum als Koppel- Dämpfungspol Anlaß gebende Resonanzkörper 14
vierpole. Die Polelemente 6 und 7 stellen sich als über den Koppeldraht 13, der sich senkrecht zur
Reihenkreise dar, die quer in das Filter eingeschaltet Koppelleitung 5, 5' erstreckt, an diese angekoppelt,
sind und dadurch für ihre Abstimmungsfrequenzen Auch hier wird man vorteilhaft mehrere auf vereinen
Kurzschluß bilden. Bei einer Bemessung /x>/0 50 schiedene Polfrequenzen abgestimmte Körper am
>/2, wie sie oben angedeutet wurde, stellt der eine gleichen Punkt über Koppeldrähte ankoppeln.
Kreis im Durchlaßbereich um /0 herum eine Kapazität, Fig. 7 und 8 stellen Anwendungsbeispiele der Lehre der andere eine Induktivität dar, so daß ihre Wirkung nach der Erfindung auf bereits vorgeschlagene mechaim Durchlaßbereich selbst der eines über die Koppel- nische Filter ein, bei welchen die in Torsionsschwinvierpole 5 bzw. 5' angekoppelten Parallelkreises ent- 55 gungen erregten Resonanzkörper die verteilte Elastispricht. zität und Masse aufweisen, durch eine oder mehrere
Kreis im Durchlaßbereich um /0 herum eine Kapazität, Fig. 7 und 8 stellen Anwendungsbeispiele der Lehre der andere eine Induktivität dar, so daß ihre Wirkung nach der Erfindung auf bereits vorgeschlagene mechaim Durchlaßbereich selbst der eines über die Koppel- nische Filter ein, bei welchen die in Torsionsschwinvierpole 5 bzw. 5' angekoppelten Parallelkreises ent- 55 gungen erregten Resonanzkörper die verteilte Elastispricht. zität und Masse aufweisen, durch eine oder mehrere
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Lehre nach der longitudinal schwingende Koppelleitungen miteinander
Erfindung auf ein gleichartig wie Fig. 1 a ausgebildetes gekoppelt sind.
Filter, bei welchem aber sowohl die Schwingkörper 1 Fig. 7 zeigt ein Beispiel für die direkte Ankopplung
und 2 als auch der Koppeldraht S, 5' in Torsions- 60 der zur Bildung von Dämpfungspolen vorgesehenen
schwingungen erregt sein mögen. In diesem Falle Resonanzkörper an die Koppelleitung. Dabei werden
werden die Zweipole 6 und 7 zur Erzeugung der die Resonanzkörper zur Erzeugung der Dämpfungs-
Dämpf ungspole nicht wie im Beispiel der Fig. 1 a pole ebenso wie die Schwingkörper des Filters, welche
parallel, sondern senkrecht zur Richtung des Koppel- in dessem elektrischem Ersatzschaltbild als Schwin-
drahtes 5, 5' an diesen angeschweißt. Während der 65 gungskreise in Erscheinung treten, die auf Frequenzen
Koppeldraht 5, 5' selbst in Torsionsschwingungen innerhalb des Filter-Durchlaßbereiches abgestimmt
erregt ist, werden die Resonanzkörper 6 und 7 in sind, in Torsionsschwingungen angeregt. Zwischen den
Longitudinalschwingungen erregt, und ihre Längen beiden Schwingkörpern 21 und 22, die durch vier
Koppeldrähte 23, 24, 25, 26 miteinander gekoppelt sind, befinden sich die einen Dämpfungspol herbeiführenden
Resonanzkörper 27 und 28. Diese besitzen die Länge λ/2 für die Polfrequenz und sind jeweils in
einer Mittelebene mit den Koppeldrähten 23, 24 bzw. 25, 26 verschweißt. Da sie auf die gleiche Polfrequenz
abgestimmt sind, können die Körper 27 und 28 auch zu einem einzigen, durchgehenden Körper vereinigt
sein.
Fig. 8 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die in Torsionsschwingungen erregten Resonanzkörper
27 und 28, welche Dämpfungspole hervorrufen, nicht direkt, sondern über weitere Koppelelemente 31,
32, 33, 34 bzw. 35, 36, 37, 38 an die Koppeldrähte 23, 24, 25 und 26 angekoppelt sind. Eine derartige An-Ordnung
hat den besonderen Vorteil, daß sie sehr kompakt ist und in einem kleinen Gehäuse leicht
untergebracht werden kann.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt, insbesondere auch nicht auf zweikreisige Koppelfilter, die zur Erläuterung des
Erfindungsgedankens beschrieben wurden. Sie kann vielmehr auch bei mehrkreisigen Filtern, die aus einer
größeren Anzahl von Resonanzschwingkörpern bestehen, sinngemäß angewendet werden. Im Rahmen
der Erfindung sind auch noch viele andere Kombinationen von in verschiedenen Schwingungsarten
erregten Resonanzkörpern, Resonanzkörpern zur Erzeugung der Dämpfungspole und Kopplungselementen möglich, die im einzelnen nicht alle auf-
geführt werden sollen. Es sei nur erwähnt, daß man z. B. bei Anordnungen, wie sie der Fig. 7 und der
Fig. 8 zugrunde liegen, auch Polstellen durch Resonanzkörper gemäß Fig. la, 3 und 5 erzeugen kann.
Bei mechanischen Filtern gemäß der Erfindung werden die Koppelleitungen zwischen den Resonanzkörpern
bzw. zwischen den Resonanzkörpern und den Resonanzkörpern zur Erzeugung der Dämpfungspole, vorzugsweise etwa λ/4-la.ng bemessen, da die
Verhältnisse dann rechnerisch besonders übersichtlich sind und die mittlere Frequenz des Durchlaßbereichs
eines durch das Filter gebildeten Vierpols mit der Resonanzfrequenz/0 der einzelnen Resonanzkörper
übereinstimmt. Die Lehre nach der Erfindung ist aber nicht nur auf Filter mit derartig bemessenen
Koppelelementen anwendbar, sondern es sind unter Zugrundelegung dieser Lehre auch Filter mit Koppelleitungen
anderer Länge realisierbar, womit lediglich eine gewisse Verschiebung der Mittelfrequenz des
Durchlaßbereichs und/oder der Eigenfrequenzen der polerzeugenden Elemente einhergeht. Der zu erwartenden
Verschiebung der Eigenfrequenzen der polerzeugenden Elemente kann beim Filterentwurf
durch auf die transformierte Polfrequenz abgestimmte Schwinger des die Dämpfungspole hervorrufenden
Zweipoles Rechnung getragen werden.
Claims (5)
1. Mechanisches Frequenzfilter, bei welchem Resonanzkörper verhältnismäßig großen Querschnittes
und Kopplungselemente von vergleichsweise geringem Querschnitt den die mechanischen
Schwingungen übertragenden bzw. dämpfenden Vierpol bilden, an den mechanische Zweipole
angekoppelt sind, die Resonatoren enthalten, durch welche sich Dämpfungspole in der Filtercharakteristik
ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonatoren der mechanischen Zweipole
entweder direkt oder über weitere Kopplungselemente auf Vierpol-Kopplungselemente an Stellen
zwischen den Befestigungspunkten der Vierpol-Resonatoren einwirken, so daß die Schwingungen
der Vierpol-Kopplungselemente im Frequenzbereich der Dämpfungspole die kleinstmöglichen
Amplitudenwerte aufweisen.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipole zur Erzeugung der
Dämpfungspole aus am einen Ende festgehaltenen, am anderen Ende direkt oder über eine weitere
Kopplung an der Koppelleitung befestigten, auf die Polfrequenz abgestimmten η λ/2- bzw. m /1/4-Schwingern
bestehen (n = ganze Zahl, m — ungerade ganze Zahl) (Fig. 3, 4).
3. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipole zur Erzeugung der
Dämpfungspole aus am einen Ende frei schwingenden, am anderen Ende direkt oder über eine
weitere Kopplung an der Koppelleitung befestigten, auf die Polfrequenz abgestimmten ηλ/4- bzw.
/M/l/2-Schwingern bestehen (n = ganze Zahl, m =
ungerade ganze Zahl) (Fig. 5, 6).
4. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipole zur Erzeugung der
Dämpfungspole aus an beiden Enden frei schwingenden, in ihrem Schwingungsknoten direkt an der
Koppelleitung befestigten, auf die Polfrequenz abgestimmten /l/2-Schwingern bestehen (Fig. 7).
5. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipole zur Erzeugung der
Dämpfungspole aus auf die gegebenenfalls transformierte Polfrequenz abgestimmten /l/2-Schwingern
bestehen, die außerhalb ihrer Schwingungsknoten über besondere Koppelleitungen an die
eigentliche Koppelleitung angekoppelt sind (Fig. 8).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 113 648;
USA.-Patentschriften Nr. 2 342 813, 2 345 491;
Warren P. Mason, »ElectromechanicalTransducers
and Wave Filters«, 2. Auflage, New York, Toronto, London, 1948, S. 80 bis 83;
Electrical Engineering, Vol. 50, Nr. 5, S. 349 bis 351 (Mai 1931).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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- 1958-01-13 GB GB1219/58A patent/GB850406A/en not_active Expired
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Also Published As
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