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DE1261177B - Elektromechanischer Wandler - Google Patents

Elektromechanischer Wandler

Info

Publication number
DE1261177B
DE1261177B DE1964T0026855 DET0026855A DE1261177B DE 1261177 B DE1261177 B DE 1261177B DE 1964T0026855 DE1964T0026855 DE 1964T0026855 DE T0026855 A DET0026855 A DE T0026855A DE 1261177 B DE1261177 B DE 1261177B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resonator parts
parts
converter
resonator
converter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964T0026855
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Manfred Boerner
Dipl-Ing Hans Schuessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1964T0026855 priority Critical patent/DE1261177B/de
Publication of DE1261177B publication Critical patent/DE1261177B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/02Details
    • H03H9/125Driving means, e.g. electrodes, coils

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

  • Elektromechanischer Wandler Die Erfindung betrifft einen elektromechanischen Wandler mit zwei piezoelektrischen Resonatorteilen, die jeweils beidseitig mit gleichzeitig als Elektroden dienenden metallischen Resonatorteilen verbunden sind.
  • Außer elektrischen Schwingkreisen finden auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik in steigendem Maße elektromechanische Schwingkreise Anwendung. Als bekanntester elektromechanischer Schwingkreis darf dabei der Quarzoszillator angesehen werden. Das zweite Anwendungsgebiet elektromechanischer Schwingkreise führte indessen zu einer starken Differenzierung elektromechanischer Schwingeranordnungen. So sind außer kristallinen elektrostriktiven Werkstoffen, die beispielsweise im Frequenzbereich um 500 kHz einen viel zu hohen Eingangswiderstand aufweisen, keramische elektrostriktive Werkstoffe, wie z. B. Bariumtitanat, zum Einsatz gekommen. Weiterhin ging man aus verschiedenen Gründen zu Schwingkreisanordnungen über, bei denen außer den elektrostriktiven Werkstoffen weitere Materialien verwendet werden.
  • Eine aus der deutschen Patentschrift 885 413 bekannte Anordnung, die als einkreisiges elektromechanisches Filter einsetzbar ist, ist beispielsweise aus mehreren piezoelektrischen Teilen und aus Teilen aus einem dichten keramischen Werkstoff aufgebaut, wobei insbesondere darauf Wert gelegt wurde, auch bei sehr niedrigen Frequenzen mit verhältnismäßig kleinen Kristallen auszukommen. Eine derartige Anordnung beschreibt auch die britische Patentschrift 840 815, wobei besonderer Wert auf die Halterung des Resonators in der Knotenebene gelegt wird. Ein anderes bekanntes einkreisiges elektromechanisches Filter ist in der französischen Patentschrift 1363129 beschrieben. Bei diesem Filter ist ein Mittelstück aus Stahl an den Endflächen mit scheibenförmigen Bereichen aus piezoelektrischem Material belegt, an die sich gegebenenfalls noch scheibenförmige Teile aus Stahl anschließen. Der Entwicklung dieses Filters lag vor allen Dingen das Bestreben nach einer Erhöhung des Koppelfaktors und einer Unterdrückung unerwünschter Nebenwellen zugrunde.
  • Während es sich bei den beschriebenen bekannten Anordnungen um solche handelt, bei denen denen ausschließlich oder doch in erster Linie an einen Einsatz als selbständige einkreisige mechanische Frequenzfilter gedacht wurde, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen geeigneten Wandler für mehrkreisige mechanische Filter anzugeben. Von den beiden Wandlerarten, den magnetostriktiven und den piezoelektrischen Wandlern, sind besonders die letzteren für ihren Einsatz in mechanischen Miniaturfiltern wegen ihrer geringen Abmessungen sehr geeignet. Es hat sich aber herausgestellt, daß piezoelektrische Wandler in Form von beispielsweise aus Bariumtitanat hergestellten Röhrchen, auf deren inneren und äußeren Wandungen leitende Überzüge galvanisch aufgebracht sind, einige schwerwiegende Nachteile aufweisen: So zeigen diese Wandlerröhrchen einen geringen Koppelfaktor, eine Veränderung der Eigenfrequenz durch Alterung sowie einen großen Temperaturkoeffizienten der Eigenfrequenz; des weiteren lassen sich die Längen der Wandlerröhrchen wegen der gegenüber Stahl geringeren Schallgeschwindigkeit in den meisten Keramikmaterialien nicht mit denen der mit ihnen verkoppelten Metallresonatoren in übereinstimmung bringen; schließlich treten beim Verschweißen der Koppeldrähte mit den Wandlerröhrchen infolge des sehr dünnen galvanischen überzugs große Schwierigkeiten auf.
  • Es sind auch elektromechanische Wandler bekanntgeworden, die aus einem piezoelektrischen Resonatorteil bestehen, an dessen Endflächen je ein gleichzeitig als Elektrode dienender metallischer Resonatorteil gleichen Querschnitts angebracht ist. Dabei erfolgt die Verkopplung des Wandlers mit den nachfolgenden Resonatoren über in die Metallteile des Wandlers gebohrte Koppelstäbe. Ein solches Wandler weist jedoch einige Nachteile auf: Die beiden gleichzeitig als Anregungselektroden dienenden Metallteile müssen elektrisch voneinander isoliert sein, sie dürfen also nicht gleichzeitig mit nachfolgenden Metallresonatoren über Koppeldrähte in Verbindung stehen; weiterhin weisen solche Wandlerkonstruktionen störende Nebenwellen auf; schließlich können der mechanische Eingangswiderstand und die Eingangskapazität kaum durch die Dimensionierung des Wandlers in ihrem Wert beeinflußt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ausgehend von der zuletzt beschriebenen Wandlerkonstruktion, die wie die bekannten einkreisigen Filteranordnungen aus mehreren Teilen besteht, einen elektromechanischen Wandler zu schaffen, der die angegebenen Nachteile nicht aufweist und damit insbesondere zur Verwendung als Wandler in mechanischen Miniaturfiltern geeignet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden piezoelektrischen Resonatorteile entgegengesetzt zueinander polarisiert sind, daß die beiden äußeren metallischen Resonatorteile gemeinsam an eine erste und der mittlere metallische Resonatorteil an eine zweite Eingangs- oder Ausgangsklemme zur Zuführung oder Abführung elektrischer Energie angeschlossen sind und daß Koppelelemente zum Anschluß des Wandlers an weitere Metallresonatoren an den äußeren Resonatorteilen befestigt sind.
  • Es ist an sich bekannt, einen piezoelektrischen, Biegeschwingungen ausführenden Wandler derart auszubilden, daß er aus zwei gleich oder entgegengesetzt polarisierten Teilen besteht, die durch eine leitende Elektrodenschicht voneinander getrennt sind und die je nach Art der Polarisation unterschiedlich angeregt werden müssen. Diese Zwischenschicht dient jedoch lediglich der Potentialzuführung; sie hat keinerlei mechanische Funktion und ist demgemäß von wesentlich geringerer Dicke als die piezoelektrischen Resonatorteile.
  • Dagegen besteht bei dem erfindungsgemäßen Wandler der mittlere Resonatorteil zwischen den beiden piezoelektrischen Resonatorteilen aus metallischem Resonatormaterial, vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die beiden an den Stirnflächen des Wandlers angebrachten metallischen Resonatorteile; der erfindungsgemäß vorgesehene Zwischenteil ist dabei von größerer Dicke als die der piezoelektrischen Resonatorteile. Zur Beeinflussung der mechanischen Eingangsimpedanz des Wandlers hat es sich bei einem solchen erfindungsgemäßen Wandler als besonders günstig erwiesen, den mittleren Resonatorteil in seinem Querschnitt unterschiedlich gegenüber dem übrigen Wandlerquerschnitt auszubilden. Der Abstand zwischen den beiden piezoelektrischen Resonatorteilen soll vorzugsweise etwa ein Drittel der gesamten Wandlerlänge betragen; in diesem Fall wird eine Anregung der zweiten und dritten Harmonischen vermieden.
  • In der F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen elektromechanischen Wandlers dargestellt. Er besteht aus drei metallischen Resonatorteilen 1, 5 und 7 sowie aus zwei piezoelektrischen Resonatorteilen 4 und 6, die zueinander entgegengesetzt vorpolarisiert sind. Diese piezoelektrischen Resonatorteile 4 und 6 bestehen vorzugsweise aus PZT-Keramik (Blei-Zirkonat-Titanat), die sich als alterungsbeständig erwiesen hat und nur einen geringen Temperaturkoeffizienten der Eigenfrequenz aufweist. Die einzelnen Teile des Wandlers können miteinander verlötet oder verklebt sein. Als besonders günstig hat sich eine Anglasung unter Beimischung von Metallpulver erwiesen, wodurch eine ultraschallharte Verbindung der einzelnen Teile miteinander erreicht wurde. Der mittlere Resonatorteil 5 weist in der Zeichnung einen geringeren Querschnitt als die übrigen Resonatorteile auf. Dadurch kann der mechanische Eingangswiderstand des Wandlers reduziert werden und so eine starke mechanische Ankopplung an das Filter erzielt werden. Doch kann der Querschnitt des mittleren Resonatorteils 5 selbstverständlich auch mit dem der übrigen Resonatorteile übereinstimmen oder auch größer sein.
  • Der Wandler ist über mit den äußeren metallischen Resonatorteilen 1 und 7 verschweißte Koppeldrähte 3 mit den nachfolgenden Metallresonatoren 2 verbunden, von denen in der Zeichnung lediglich einer gestrichelt dargestellt wurde. Über diese ist der metallische Resonatorteil 1 mit dem metallischen Resonatorteil 7 leitend verbunden. Eine Anregung des Wandlers erfolgt demgemäß durch Anlegen eines entsprechenden Feldes an die Klemmen E bzw. E'.
  • Soll der erfindungsgemäße Wandler zu Longitudinalschwingungen erregt werden, so müssen die beiden piezoelektrischen Resonatorteile 4 und 6 in Richtung der Wandlerlängsachse zueinander entgegengesetzt vorpolarisiert sein, wie es durch die Pfeile in F i g. 2 angedeutet ist. Soll der erfindungsgemäße Wandler dagegen in Torsionalschwingungen erregt werden, so sind die beiden piezoelektrischen Resonatorteile 4 und 6 ringförmig auszubilden und in der in F i g. 3 gezeigten Weise in Richtung des Umfangs zueinander entgegengesetzt vorzupolarisieren. Dabei können die metallischen Resonatorteile 1, 5 und 7 ganz oder teilweise rohrförmig ausgebildet sein. Der erfindungsgemäße Wandler ist jedoch in seiner Schwingungsart nicht auf diese beiden Schwingungsformen festgelegt.
  • Die erfindungsgemäße Wandlerkonstruktion kann in ihrer Länge ungefähr die gleichen Abmessungen haben, wie sie die nachfolgenden Metallresonatoren aufweisen, obwohl die Schallgeschwindigkeit in der verwendeten piezoelektrischen Keramik wesentlich geringer ist als die in den Metallresonatoren. Es muß jedoch dafür Sorge getragen werden,-daß die einzelnen Metallteile in ihrem Ausdehnungsverhalten bei Temperaturänderung an das der piezoelektrischen Resonatorteile angepaßt werden.
  • Die--Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung sind zum einen die günstige mechanische und elektrische Eingangsimpedanz und zum anderen die Nebenwellenunterdrückung. Des weiteren wird über einen erfindungsgemäßen Wandler die Anregung der zweiten und dritten Harmonischen vermieden, wenn bei der Gesamtlänge L des Wandlers die Mittelebenen der piezoelektrischen Wandlerteile den Abstand 3 aufweisen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromechanischer Wandler mit zwei piezoelektrischen Resonatorteilen, die jeweils beidseitig mit gleichzeitig als Elektroden dienenden metallischen Resonatorteilen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden piezoelektrischen Resonatorteile (4, 6) entgegengesetzt zueinander polarisiert sind, daß die beiden äußeren metallischen Resonatorteile (1, 7) gemeinsam an eine erste (E') und der mittlere metallische Resonatorteil (5) an eine zweite (E) Eingangs- oder Ausgangsklemme zur Zuführung oder Abführung elektrischer Energie angeschlossen sind und daß Koppelelemente (3) zum Anschluß des Wandlers an weitere Metallresonatoren (2) an den äußeren Resonatorteilen (1 und 7) befestigt sind.
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Resonatorteil (5) in seinem Querschnitt unterschiedlich gegenüber dem übrigen Wandlerquerschnitt ausgebildet ist.
  3. 3. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die piezoelektrischen Resonatorteile (4, 6) mit den metallischen Resonatorteilen (1, 5, 7) in ihren Ausdehnungskoeffizienten übereinstimmen.
  4. 4. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der einzelnen Resonatorteile (1, 4 bis 6, 7) in an sich bekannter Weise durch Löten oder Kleben erfolgt.
  5. 5. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Verbindung der einzelnen Resonatorteile durch Anglasen, vorzugsweise unter Beimischung von Metallpulver, erfolgt.
  6. 6. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Mittelebenen der beiden piezoelektrischen Resonatorteile (4, 6) etwa ein Drittel der gesamten Wandlerlänge beträgt.
  7. 7. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden piezoelektrischen Resonatorteile (4, 6) in Richtung der Wandlerlängsachse zueinander entgegengesetzt vorpolarisiert sind. B.
  8. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden piezoelektrischen Resonatorteile (4, 6) ringförmig ausgebildet sind und in Richtung des Umfangs zueinander entgegengesetzt vorpolarisiert sind.
  9. 9. Wandler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Resonatorteile (1, 5, 7) rohrförmig ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 885 413; deutsche Auslegeschrift Nr. 1142 975; britische Patentschrift Nr. 840 815; französische Patentschrift Nr. 1363 129; USA.-Patentschriften Nr. 1562 578, 1574 302, 2 753 529; »Journ. of the Inst. of Electr. Comm. Engineers of Japan«, Heft 1, 1957, S. 44 bis 51.
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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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