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DE1112125B - Einrichtung fuer Fernsprechapparate zur selbsttaetigen Anrufbeantwortung und Mitteilungsaufzeichnung mit Mitteln zur verschluesselten Fernansteuerung fuer die Wiedergabe - Google Patents

Einrichtung fuer Fernsprechapparate zur selbsttaetigen Anrufbeantwortung und Mitteilungsaufzeichnung mit Mitteln zur verschluesselten Fernansteuerung fuer die Wiedergabe

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Publication number
DE1112125B
DE1112125B DEW19988A DEW0019988A DE1112125B DE 1112125 B DE1112125 B DE 1112125B DE W19988 A DEW19988 A DE W19988A DE W0019988 A DEW0019988 A DE W0019988A DE 1112125 B DE1112125 B DE 1112125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
motor
shaft
seconds
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW19988A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Waldman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW19988A priority Critical patent/DE1112125B/de
Priority claimed from GB32991/56A external-priority patent/GB813653A/en
Publication of DE1112125B publication Critical patent/DE1112125B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/654Telephone line monitoring circuits therefor, e.g. ring detectors
    • H04M1/6545Telephone line monitoring circuits therefor, e.g. ring detectors mechanically actuating hook switch, e.g. lifting handset
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/652Means for playing back the recorded messages by remote control over a telephone line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Fernsprechapparate zur selbsttätigen Anrufbeantwortung und Mitteilungsaufzeichnung bei Abwesenheit des Fernsprechteilnehmers mit einem Mikrophon und einem Lautsprecher, die akustisch gekoppelt sind mit dem Hörer bzw. mit dem Mikrophon des Fernsprechhandapparats, mit einem Plattenspieler als Antwortgeber, mit einer Schallaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben der an den abwesenden Teilnehmer zu übermittelnden Nachricht und einem auf das Läuten des Weckers des Teilnehmerapparates ansprechenden Mikrophonstromkreis, dessen verstärktes Signal über ein Relais den Motor einer selbsttätigen Steuervorrichtung in Gang setzt, welche den Arbeitsablauf des Plattenspielers und der Schallaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung einleitet und steuert. Die Einrichtung ist ferner versehen mit Mitteln zur verschlüsselten Fernansteuerung zwecks Übermittlung einer aufgezeichneten Nachricht über die Fernsprechleitung an einen fernen Anrufer mit einer durch einen weiteren Motor angetriebenen Ansteuervorrichtung, durch welche die Wiedergabe mittels Stromimpulsen ungleicher Länge entsprechend einem vorgegebenen Code ausgelöst wird.
Eine Reihe derartiger Einrichtungen sind bereits bekannt. Es hat sich aber gezeigt, daß bei einer Signalgabe durch eine Folge von Impulsen vorgegebener unterschiedlicher Dauer nicht vollkommen sichergestellt ist, daß unbefugte Personen durch einfaches Kombinieren von Zeichen und Pausen nicht die richtige Kombination finden und damit den Apparat betätigen können.
Bei einer bekannten Einrichtung werden durch einen Summer in gleichen Zeitabständen Tonzeichen gegeben, die der Anrufende hört. Um die Wiedergabe von aufgezeichneten Gesprächen einzuleiten, muß der von außerhalb anrufende, die Tonzeichen hörende Teilnehmer nach dem ersten Tonzeichen seinerseits einen Ton beliebiger Frequenz in das Mikrophon des Handapparates geben, während er nach dem zweiten gehörten Ton keinen solchen Ton mehr geben darf. Es handelt sich bei dieser bekannten Ausführung um einen aus zwei Elementen bestehenden Binärcode, bei dem es nur vier verschiedene Möglichkeiten gibt. Es ist daher für einen Anrufer ein leichtes, diese Möglichkeiten durchzuprobieren.
Es ist ferner bekannt, die Fernansteuerung von Telephonographen mit Hilfe von Wechselstromimpulsen beliebiger Tonfrequenz, aber vorgegebener zeitlicher Folge und vorgegebener unterschiedlicher Dauer auszuführen. Dieses Verfahren benutzt aber Einrichtung für Fernsprechapparate
zur selbsttätigen Anrufbeantwortung
und Mitteilungsaufzeichnung mit Mitteln
zur verschlüsselten Fernansteuerung
für die Wiedergabe
ίο Anmelder:
Herbert Waldman, Brooklyn, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Herbert Waldn^n, Brooklyn, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
nicht die Pausenlängen als Kriterium für den verwendeten Code, wodurch die Anzahl der Codierungsmöglichkeiten stark eingeschränkt wird, so daß ein solcher Code nach einigen Versuchen lösbar ist.
Es ist aber auch nicht möglich, den bekannten Code, der Wechselstromimpulse von vorgegebener zeitlicher Folge und vorgegebener unterschiedlicher Dauer benutzt, mit dem obenerwähnten, ebenfalls bekannten Binärcode zu kombinieren. Wollte man dieses System, das außer einer Kontaktwalze drei Speicherelemente enthält, sicherer machen, müßte man dazu die Anzahl der Codeelemente beträchtlich erhöhen. Da ein Binärcode mit sieben Elementen erst hundertachtundzwanzig verschiedene Codekombinationen liefert, müßte man, um ihn zu verarbeiten, die Anzahl der verwendeten Relais und der auf den Kontakten laufenden Kontaktfedern im gleichen Maße erhöhen. Dies würde die Anlage nicht nur komplizieren, sondern auch teuer und störanfällig machen.
Die Erfindung löst die Aufgabe, eine einfache, aber doch zuverlässig arbeitende Einrichtung zu schaffen, mittels deren eine im Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen vielfache Zahl von Codierungsmöglichkeiten geschaffen wird, dadurch, daß die zur verschlüsselten Fernansteuerung vorgesehene Ansteuervorrichtung aus einer Anzahl von auf einer motorisch angetriebenen Welle befindlichen Kontakt-
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ringen mit an deren Umfang anliegenden Kontaktfedern besteht, welche mittels am Umfang der Kontaktringe vorgesehener Erhebungen aus Isoliermaterial unterschiedlicher Länge und Zwischenräume entsprechend einem vorbestimmten Code derart betätigt werden, daß über die Fernsprechleitung ankommende Schallimpulse entsprechender Länge und Pausen die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachricht auslösen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung und ihre Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 bis 3 eine Einrichtung zur selbsttätigen Anrufbeantwortung und Mitteilungsaufzeichnung mit Mitteln zur verschlüsselten Fernansteuerung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 schematisch die Einzelheiten der mit der umlaufenden Welle 21 in Fig. 1 verbundenen Kommutatorringe,
Fig. 5 schematisch die Einzelheiten der mit der umlaufenden Welle 22 in Fig. 2 verbundenen Kommutatorringe,
Fig. 6 die Anordnung der Fig. 1 bis 3 zur Veranschaulichung einer vollständigen Einrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 2, Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 der Fig. 1,
Fig. 9 und 10 schematisch Abwicklungen der auf den Wellen 21 und 22 angebrachten Kommutatorringe.
Beschreibung der Einrichtung zur Anruf beantwortung und Aufzeichnung der Nachrichten
In der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Einrichtung ist das Unterteil 23 eines gewöhnlichen Fernsprechapparates mit Anrufwecker und allen anderen Teilen des beim Teilnehmer stehenden Stationsapparates dargestellt. Ein Handapparat 24 gehört an sich zum Unterteil 23, ist jedoch in diesem Fall an einem Stützarm 25 befestigt. An Stelle des Handapparates 24 ist ein Bügel 26 vorgesehen, der normalerweise auf der Gabel des Teilnehmerapparates ruht und dadurch den Handapparat 24 insofern ersetzt, als er die Kontakte 31 im Fernsprecherunterteil 23 schließt. Ein Elektromagnet 27 ist an einem Haltebügel 28 befestigt und weist einen in die Magnetspule eintauchenden, am unteren Teil von einer Schraubenfeder 30 umgebenen Anker 29 auf, der den Bügel 26 federnd auf die Gabel und damit diese gegen die Kontaktstifte 31 preßt, solange der Magnet 27 nicht erregt ist. Ist der Handapparat 24 in der in Fig. 1 gezeigten Lage, so läßt sich unmittelbar vor der Hörkapsel 24 b ein Mikrophon 32 anbringen. Die Leitung 69, 70 stellt den elektrischen Anschluß für das Mikrophon 32 dar und führt zu einem Verstärker 42. Das Mikrophon ist außerdem innerhalb des Hörbereiches des im Fernsprecherunterteil 23 angeordneten Weckers angebracht und wird durch diesen beeinflußt. Vor der Sprechkapsel 24 a des Handapparates 24 ist ein Lautsprecher 33 angebracht. Ein Einzelschlagwecker 34 ist in unmittelbarer Nähe der Sprechkapsel 24 α angeordnet, so daß ein von diesem Wecker ausgehendes Signal für den Anrufenden hörbar ist. Mit dem Wecker 34 ist ein Transformator 34 α in Reihe geschaltet, der die Netzspannung auf die für den Wecker benötigte Spannung verringert. Der Betriebsstrom für diesen Wecker wird dem Netz entnommen, dessen Klemmen mit A und B bezeichnet sind (Fig. 2). Der Stromkreis für den Wecker 34 verläuft von der rechten Klemme des Weckers über die Leitung 36, Klemme B, Klemme A. Leitung 37, Transformator 34«, Leitung 38, Kommutatorring 8 auf der Welle 21 und Leitung 94 zurück zum Wecker. Die Arbeitsweise des Kommutatorringes 8 in dem Stromkreis wird weiter unten beschrieben.
ίο Eine sehr empfindliche Neonlampe 39 ist auf einem Sockel 40 angebracht, auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft der Neonlampe 39 eine photoelektrische Zelle 44 a angeordnet ist. Der Stromkreis zum Betrieb der Neonlampe verläuft über eine Lei-
1S tung 41 nach einer Klemme des Verstärkers 42 und von der anderen Klemme des Verstärkers über die Leitung 43, den Kommutatorring 1 der Welle 21 und über die Leitung 44 wieder nach der Neonlampe 39.
Die Photozelle 44 a ist von an sich bekannter Bauart und ist mit einem Verstärker 45 verbunden. Dieser Verstärker soll den Photozellenstrom ausreichend verstärken, damit er ein Relais betätigen kann. Im vorliegenden Falle soll das Relais 46 über die Leitungen 47 und 48 erregt werden. Der Verstärker 45 ist über Leitung35, Klemmet, KlemmeB und Leitung 50 mit dem Netz verbunden. Die Arbeitsweise des Relais 46 wird später erläutert. An Stelle der Neonlampe 39 in Verbindung mit dem Verstärker 42 können auch andere Einrichtungen verwendet werden. Das gleiche Ziel läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß man an Stelle der Neonlichtkombination ein sehr empfindliches Relais verwendet. Die durch den Wecker im Unterteil 23 des Fernsprechers hervorgebrachten Schallschwingungen können das Relais ausreichend anregen, um seine Kontakte zu schließen, damit die Relais 46 und C betätigt werden. Eine weitere Abwandlung ist unter Ersatz der beschriebenen Neonlampenanordnung durch ein schallbetätigtes Relais an sich bekannter Bauart möglich.
In Fig. 3 ist mit 51 ein Plattenspieler bezeichnet. Der Plattenspieler 51 weist einen Plattenteller 52 und einen Motor 55 α zum Antrieb des Plattentellers auf. Ein Tonarm 53 arbeitet mit dem Plattenteller 52, auf dem eine Platte mit Schallaufzeichnungen angeordnet ist, zusammen, wobei der Tonarm in einem Lager 53 a drehbar gelagert ist. Eine elektromagnetische Einrichtung 54 bringt, gesteuert durch Signalimpulse auf den Leitungen 55 und 56, den Tonarm 53 in seine Betriebsstellung auf der Schallplatte und hebt auch den Tonarm von der Schallplatte ab.
Die Leitung 55 führt zum Kommutatorring 6 auf der Welle 21, und die Leitung 56 ist am Netzleiter A über die Leitung 35 angeschlossen. Vom Kontaktring 6 führt die Leitung 55 nach dem Netzleiter B, so daß damit der Stromkreis für den Elektromagneten 54 geschlossen ist. Die Arbeitsweise des Kommutatorringes 6 wird später beschrieben.
Die vom Tonarm 53 abgegebenen Tonfrequenzspannungen werden über die Leitungen 59 und 60 einem Verstärker 61 zugeführt und dort verstärkt. Die verstärkten Schwingungen werden über Leitungen 67 und 68 dem Lautsprecher 33 zugeführt. Die Leitung 68 ist dabei am Kommutatorring 4 angeschlossen und führt von dort über die Leitung 68 a zum Lautsprecher, wodurch der Lautsprecherstromkreis geschlossen ist. Eine Anzapfung an der Leitung 68 ist in Fig. 1 dargestellt. Der Zweck dieser Anzapfung
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wird im Zusammenhang mit der Wirkungsweise des Hilfe eines Motors 78 angetrieben. Die Achse des
Kommutatorringes 4 später erläutert. Motors 78 ist durch eine Kupplung 79 mit der Welle Das Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät 62 gibt 22 verbunden. Der Motor 78 kann sich in beiden
über die Leitungen 59, 59 a und 60 α die zur Wieder- Richtungen, also im Uhrzeigersinn und gegen den
gäbe bestimmten Tonfrequenzspannungen ab. Die 5 Uhrzeigersinn, drehen. Die Art der Steuerung der
Leitung 60 a verbindet die eine Klemme des Aufzeich- Drehbewegung des Motors 78 wird anschließend bei nungsgerätes 62 mit dem Verstärker 61, die Leitung der Beschreibung der Wiedergabe von Nachrichten
59 a führt vom Verstärker 61 zum Kommutator- erläutert.
ring 7 auf der Kommutatorwelle 21, und die Leitung Das Unterteil 23 des Fernsprechapparates, auf dem
59 führt von diesem Ring an die andere Klemme des io der Fernsprechhandapparat 24 normalerweise auf-
Aufzeichnungsgerätes 62. Mit 63 ist eine Spule zum liegt, trägt, wie bereits erwähnt, einen Magneten 27
Auf- oder Abwickeln eines magnetisierbaren Drahtes an Stelle des Handapparates 24, der die Kontakte in
64 bezeichnet, der in dem kombinierten Drahtauf- dem Unterteil mittels des Bügels 26 geschlossen hält, zeichnungs- und Plattenspielgerät verwendet wird, Kommt ein Anruf an, dann erzeugt das Läuten des wobei in dieser Einrichtung der Motor 55 a zum 15 Weckers im Unterteil 23 Schallschwingungen, die Drehen des Plattentellers dient, der seinerseits den vom Mikrophon 32 aufgenommen und im Verstärker Magnettondraht 64 auf- oder abspult. 42 verstärkt werden, der an das Mikrophon 32 über
In Fig. 1 erkennt man die Kommutatorwelle 21 mit die Leitungen 69 und 70 angeschlossen ist. Diese
ihren elf Kommutatorringen. Die Welle wird durch verstärkten Schwingungen werden der Neonlampe 39
einen Motor 65 im Uhrzeigersinn gedreht, wobei die 20 über die Leitungen 41, 43 und 44 zugeführt. Die
Motorachse mit der Kommutatorwelle 21 durch eine Schwingungen bringen die Neonlampe 39 zum Bren-
Kupplung 66 verbunden ist. Die Drehung des Motors nen, wodurch Licht auf die photoelektrische Zelle
65 und dementsprechend die Drehung der Welle 21 44 a übertragen wird. Die Photozellenströme werden wird durch das Relais 46 gesteuert oder durch eine im Verstärker 45 verstärkt.
abwechselnde Kontaktgabe des am Umfang des Rin- 25 Durch das Ansprechen der Photozelle zieht der
ges 2 der Welle 21 anliegenden Federkontaktes. Anker des Relais 46 an, wodurch der Ankerkontakt
Ein mit der Welle 21 fest verbundener Kommu- 46 a sich an den unmittelbar am S-Leiter des Netzes
tatorring ist in Fig. 8 dargestellt. Der Ring 2 ist aus angeschlossenen Kontakt 46 & anlegt. Beim Schließen
Metall, beispielsweise aus Messing. Auf den Ringen dieses Kontaktes läuft der über die Leitungen 46 c,
sind Isolierstücke angeordnet, die auf bestimmten 30 46d und46/ an die Leiter/! undB des Netzes an-
Teilen des Ringumfanges angebracht sind und für geschlossene Motor 65 an. Dadurch wird die Welle
eine Taktsteuerung verschiedene Längen aufweisen. 21 gedreht. Der Motor 65 macht in 60 Sekunden eine
Andere Gründe für diese verschiedenen Längen wer- Umdrehung, so daß alle Betriebsvorgänge für einen
den in der Beschreibung der Arbeitsweise der erfin- ankommenden Anruf während dieser 60-Sekunden-
dungsgemäßen Einrichtung dargelegt. Eine Kontakt- 35 Periode stattfinden.
feder 72 (Fig. 8) ist normalerweise in Kontakt mit Vor Beginn der Drehung des Kommutators 21 liegt dem zugeordneten Kommutatorring auf der Welle eine Kontaktfeder ähnlich der in Fig. 7 dargestellten 21. Eine zugehörige Kontaktfeder 73 ist unterhalb der Kontaktfeder 72 a auf einem Isolierstück 77 a (Fig. 4; Feder 72 angeordnet. Jede Kontaktfeder weist An- Kommutatorring 2), wodurch an dieser Stelle der schlußösen für Verbindungsleitungen 74 und 75 auf. 40 Stromkreis unterbrochen ist. Dreht sich infolge des Beide Kontaktfedern sind auf einem Sockel 76 mit über die Neonlampe 39 und die Photozelle 44 α beeiner Zwischenisolation 71 befestigt. Dreht sich die tätigten Relais 46 der Kommutator 10 Sekunden Kommutatorwelle entweder im Uhrzeigersinn oder während des durch einen ankommenden Anruf vergegen den Uhrzeigersinn, dann wird die Feder 72 ursachten Läutens des Fernsprechers, dann schließt vom Ring abgehoben, wenn die Welle die Stellung 45 die Feder 72 am Ring 2 den Stromkreis für 50 Sekundes Ringes erreicht hat, bei der die isolierte Erhebung den. Dieser geschlossene Kontakt ist über die Lei-77 unmittelbar unter der Feder 72 liegt, wodurch die tungen74 und 75 mit den Kontakten 46 α und 46 b Kontakte der Federn 72 und 73 geöffnet werden. Die des Relais 46 verbunden, so daß durch diese Kon-Feder 72 schließt ihren Kontakt unmittelbar danach, taktgabe verhindert wird, daß der Motor nach einer wenn das Isolierstück den V-förmigen Teil der Feder 50 Drehung von 10 Sekunden stehenbleibt. Zu diesem passiert hat. Jeder der elf Kommutatorringe (mit Zeitpunkt werden die Gabelumschaltkontakte 31 Ausnahme von Ring 1) auf der Welle 21 hat auf dem durch das Anziehen des Magneten 27 freigegeben Umfang verteilte Erhebungen und Abschnitte aus (dieser Vorgang wird unten beschrieben), wodurch Isoliermaterial, wobei diese Abschnitte jeweils eine der Fernsprechapparat aufhört zu läuten,
verschiedene Länge aufweisen entsprechend derperio- 55 Es wäre an sich zu erwarten, daß, da beim Aufdischen Taktgabe zum Öffnen und Schließen der in hören des Läutens des Fernsprechers das Relais 46 der Einrichtung vorhandenen Stromkreise. Die ent- über die Photozelle keinen Strom mehr erhält, das sprechenden Isolierstücke sind in Fig. 7 mit 67 und Relais abfällt und die Kontakte 46 a und 46 & öffnen, 77 a bezeichnet. der Motor zu diesem Zeitpunkt angehalten würde.
Die Kommutatorwelle 21 und die darauf ange- 60 Zu diesem Zeitpunkt jedoch wird am Ring 2 der
brachten Ringe dienen der Steuerung und Festlegung Stromkreis an Stelle der Kontakte 46 a und 46 & ge-
der Taktfolge für das Verfahren zum Aufzeichnen schlossen, wodurch eine weitere Drehung des Motors
von Nachrichten bei einer im Heim oder im Büro 65 für den Rest der Umlaufperiode, d. h. für 50 Se-
angebrachten Fernsprechstation, welche bei Abwesen- künden, sichergestellt ist. Nach einer Drehung von
heit des gerufenen Teilnehmers arbeitet. 65 10 Sekunden (Läutezeit des Fernsprechers) schließt
Mit der beschriebenen Einrichtung ist eine Korn- der Ring 3 des Kommutators seinen Kontakt, wobei
mutatorwelle 22 (Fig. 2) verbunden, die Kommuta- dieser Ring ein ähnliches Isolierstück 77 b wie
torringe la bis 12a trägt. Die Welle 22 wird mit Ring 2 aufweist. Durch diese Kontaktgabe wird der
Stromkreis für den Magneten 27 über die Leitungen 86, 87 und 88 geschlossen. Über diesen Stromkreis sind auch die Netzleiter A und B angeschlossen, da die Leitung 87 mit dem B-Leiter des Netzes verbunden ist.
Auf diese Weise wird der Bügel 26 durch den Magneten 27 für die Dauer von 50 Sekunden angehoben. Während dieser Zeit kann die ankommende Nachricht auf dem magnetischen Draht oder Band 64 aufgezeichnet werden.
Das Anheben des Bügels 26 gibt die Kontaktstifte 31 frei, wodurch der Handapparat 24 für eine normale Nachrichtenübertragung von außerhalb und nach außerhalb in das Fernsprechnetz eingeschaltet ist.
Der Kommutatorring 4 (vgl. Fig. 4; Ring 4), der in gleicher Weise eine Kontaktfeder 72 und ein Isolierstück 77 χ auf seinem Umfang aufweist, schließt seinen Kontakt ebenfalls nach Ablauf von 10 Sekunden Kommutatordrehung und bleibt für 15 Sekunden geschlossen. Während dieser 15 Sekunden ist der Lautsprecherstromkreis geschlossen, der die nach dem Verstärker 61 führenden Leitungen 68, 68 α und 67 enthält. Der Verstärker 61 ist über die Leitungen 88' und 89' am Netz angeschlossen.
Der Kommutatorring 5 liegt in dem Stromkreis, der die Arbeitsweise des Plattenspielermotors 55« zeitlich steuert. Wie sich aus dem in Fig. 4 dargestellten Kommutator 5 und den in Fig. 1 dargestellten Schaltverbindungen ergibt, wird der den Motor 55 α enthaltende Stromkreis nach einer Umdrehung von 10 Sekunden geschlossen und wird erst dann wirksam, weil eine Kontaktfeder wie die Feder 72 in Fig. 8 auf dem Isolierstück 77 c vom Ausgangspunkt der Umdrehung des Kommutators an für die Dauer von 10 Sekunden aufliegt. Dann schließt die Kontaktfeder am Punkt 73 den Kontakt und damit den Stromkreis mit den Leitern 74 und 75 von Fig. 8. Der Stromkreis führt vom Ring 5 über die Leitung 90 an den Kommutatorring 6 a des Kommutators auf der Welle 22 und von dort über die Leitung 91 nach einer Klemme des Motors 55 a. Die andere Klemme des Motors 55 α ist über eine Leitung 92 mit dem Netzleiter A verbunden. Die andere Klemme des Kommutatorringes 5 liegt über die Leitung 93 an dem Netzleiter B, wodurch der Motorstromkreis geschlossen ist. Der Motorstromkreis bleibt für den Rest des Umlaufzyklus von 60 Sekunden geschlossen.
Man sieht, daß der Kommutatorring 6 a des Kommutators auf der Welle 22 im Motorstromkreis des Aufzeichnungsgerätes liegt. Die Wirkungsweise des Kommutatorringes 6 a in diesem Stromkreis wird später beschrieben.
Der Motor 55 α treibt den Plattenteller 52 an, auf den eine Platte aufgelegt ist, die eine Antwort enthält. Diese Antwort kann beispielsweise wie folgt lauten: »Herr A ist nicht zu Hause, bitte hinterlassen Sie die Nachricht und beginnen Sie zu sprechen, wenn sie ein Signal einer Glocke 34 hören, und sprechen Sie Ihre Nachricht so lange, bis ein zweites Signal der Glocke ertönt, welches das Ende der Zeit anzeigt, die Sie sprechen können.«
Es ist klar, daß der Teilnehmer seine Nachricht auch vor dem zweiten Ertönen der Glocke beenden kann.
Die Dauer der obengenannten aufgezeichneten Antwort, die nach dem Hörer des fernen Teilnehmers durchgegeben wird, beträgt 15 Sekunden, entsprechend der Zeiteinteilung des beschriebenen Betriebsverfahrens. Diese Zeiteinteilung kann natürlich auch geändert werden.
Um eine vollständige Verbindung von der Schallplatte auf dem Plattenteller 52 bis zum Lautsprecher 33 herzustellen, ist es notwendig, den Tonarm 53 einzustellen und seine Nadel in die Rille der Platte einzusetzen, damit die auf der Platte aufgezeichnete Nachricht wiedergegeben werden kann. Diese Stellung wird erreicht und bleibt so lange bestehen, bis der Kommutator der Welle 21 25 Sekunden umgelaufen ist. Dann schließt der das Isolierstück 77 d tragende Kommutatorring 6 einen Stromkreis mit dem Magneten 54, der sich in unmittelbarer Nähe
!5 des Tonarmes 53 befindet, derart, daß beim Erregen des Magneten 54 dessen Anker den Tonarm 53 von der auf dem Schallplattenteller aufgelegten Platte abhebt und den Tonarm für den Rest des 60 Sekunden langen Zyklus, d. h. für die Dauer von 35 Sekunden, in der Ruhelage hält.
Nachdem diese Ansage mit Hilfe der auf dem Plattenteller 52 liegenden Platte übertragen wurde, spricht der ferne Teilnehmer seine Nachricht über die normale Hörkapsel 24 b des Fernsprechers, wobei die dabei entstehenden Schallschwingungen in der üblichen Weise durch das in unmittelbarer Nähe der Hörkapsel 24 b befindliche Mikrophon 32 aufgenommen und in an sich bekannter Weise auf Magnettondraht aufgezeichnet wird.
Der Kommutatorring 7 (Fig. 4; Ring 7, Isolierstück lie) schließt über seine Kontaktfederanordnung entsprechend Fig. 8 zum richtigen Zeitpunkt den Stromkreis für den Magnetdrahttonspeicher 62. Wird dieser Stromkreis über die Leitungen 59, 59 a und 60 α geschlossen, dann ist das Drahttongerät bereit, eine Nachricht aufzunehmen. Man sieht, daß das Magnettongerät in dem Augenblick eingeschaltet wird, in dem der Kontakt durch den Kommutatorring 6 (Fig. 4; Ring 6, Isolierstück 77 if) geschlossen wird.
Wie bereits erläutert, wird der Teilnehmer von außerhalb angewiesen, erst dann mit Sprechen zu beginnen, nachdem er ein Signal von einem Einzelschlagwecker 34 gehört hat. Der Ansprechzeitpunkt dieses Weckers wird durch den Kommutatorring 8 bei seiner Drehung mit der Kommutatorwelle 21 bestimmt (s. Fig. 4; Ring 8, Isolierstück 77/ und 77g). Das mit 77/ bezeichnete Isolierstück entspricht einer Umlaufzeit von 24 Sekunden, zu welchem Zeitpunkt der Wecker 34 betätigt wird, und zwar dadurch, daß die Kontaktfederanordnung (vgl. Fig. 8) für 1 Sekunde in Kontakt mit dem Kommutatorring 8 kommt. Nach dieser Zeit von einer Sekunde wird der den Wecker 34 enthaltende Stromkreis durch das Isolierstück 77 g auf dem Ring 8 unterbrochen, wobei dieses Isolierstück den Kontakt für weitere 34 Sekunden offenhält. Nach Ablauf dieser Zeit wird dem rufenden Teilnehmer, von dem angenommen wird, daß er seine Nachricht hinterlassen hat, durch ein zweites Ansprechen des Weckers 34 mitgeteilt, daß seine Sprechzeit abgelaufen ist, und zwar durch eine erneute Kontaktgabe der Kontaktfeder auf dem Ring 8. Die Dauer dieser zweiten Kontaktgabe beträgt wieder 1 Sekunde wie beim ersten Läuten des Weckers 34, welches dem Anrufer anzeigte, daß er mit Sprechen beginnen soll.
Der den Wecker 34 enthaltende Stromkreis verläuft von dessen einer Anschlußklemme über die
9 10
Leitung 36 nach dem Netzleiter B, während die an- Leitung 96 angeschlossen und führt nach einer der dere Klemme des Weckers über die Leitung 94 am Kontaktfedern des Kommutatorringes 9 auf der Ring 8 angeschlossen ist, von wo der Stromkreis Welle 21 und von der zweiten Kontaktfeder des über die Leitung 38 an den Transformator 34 a und Kommutators 9 über die Leitung 104 α zum Ring 8 α von dort über die Leitung37 an den Leiter^ des 5 der Welle22. Von dort führt die Leitung, von der Netzes führt, wodurch der Stromkreis geschlossen ist. gegenüberliegenden Kontaktseite des Ringes 8 a ausgehend, über die Leitung 104 b nach dem Relais-Weiterübermittlung von aufgezeichneten Nachrichten anker B' des Relais C. In gleicher Weise ist die
Klemme B1 mit dem Relaisanker B' des Relais C
Die Erfindung schafft die Möglichkeit für den io auch über den Kommutatorring Ta der Welle 22 und Fernsprechteilnehmer oder eine anderweitig berech- den Kommutatorring 11 der Welle 21 über die Leitigte Person, die so aufgezeichneten Nachrichten in tungen 97,100 und 101 verbunden. Die Anschlußeiner Entfernung von dem zu Hause oder im Büro klemme R des Motors 78 ist über die Leitung 105 des Teilnehmers stehenden Fernsprechapparat abzu- und eine der Kontaktfedern des Ringes 3 α, die anhören, vorausgesetzt, daß der Teilnehmerapparat zu 15 dere Kontaktfeder des Ringes 3 α und die Leitung 106 Hause mit der erfindungsgemäßen Einrichtung aus- mit dem Relaisankerkontakt R' des Relais C vergerüstet ist. Der berechtigte Teilnehmer kann dann bunden.
die von einem so ausgerüsteten Fernsprechapparat Die Wirkungsweise der eben erwähnten Ringe und
kommenden, früher übertragenen und auf Magnetton- ihre zeitliche Beziehung zueinander wird später draht oder -band aufgezeichneten Nachrichten ab- 20 erläutert.
hören. Dabei ist durch die Erfindung sichergestellt, An dem Netzleiter A im Stromkreis 35 ist eine
daß die Wiedergabe oder Weitergabe der Nachrichten Leitung 46 d angeschlossen, die nach einer der Konnur an berechtigte Personen erfolgt. Diese Aufgabe taktfedern des Ringes la führt. Die gegenüberliegende wird durch eine verschlüsselte Fernansteuerung mittels Kontaktfeder des Ringes la ist über die Leitung 103 Impulsen bestimmter Dauer und bestimmter Pausen 25 mit den Kontakten 1 und 3 des Relais C verbunden, gelöst. Diese Zeitabschnitte für Impulslänge und Daraus ergibt sich, daß beim Schließen der auf dem Pause werden gemäß einem vorbestimmten Code ab- Ring Ια aufliegenden Kontaktfedern der Netzleiter A wechselnd wiederholt, wobei ein Teil der Einrichtung mit den Kontakten 1 und 3 des Relais C in Verbinfür die Wiedergabe entsprechend vorher eingestellt dung kommt.
ist. 30 Eine gleichartige Anordnung ist für die Kontakte 2
Die Wirkung der miteinander abwechselnden Perio- und 4 des Relais C getroffen, und zwar über den den von Impuls und Impulspause besteht vor allem Kommutatorring 2 a und die Leiter 46 c und 46 d, so darin, daß dadurch die Drehrichtung des Motors 78 daß sie ebenfalls mit dem Netzleiter A verbunden in Fig. 2 gesteuert wird. Dieser Motor ist mit der sind, wenn die Kontaktfedern des Ringes 2 a ge-Kommutatorwelle 22 gekuppelt, welche zwölf Korn- 35 schlossen sind.
mutatorringe aufweist. Die Ringe auf der Welle 22 Damit wird die Bestimmung der Verbindung des
sind ähnlich aufgebaut wie die Ringe auf der Welle Netzleiters A mit einem der Relaisanker B' und R' 21 und weisen ebenfalls auf ihrem Umfang isolierte des Relais C in Beziehung zu den Kontaktstellungen Teile auf, die die Stromkreise der Anlage öffnen und der Kontaktfedern der Ringe la und 2a klar. Angeschließen, wobei diese Unterbrechungen mit Hilfe 4° nommen, die Kontaktfedern des Ringes la liegen an, von Kontaktfedern erfolgen, die an den Ringen, wie d. h., daß diese Federn miteinander Kontakt haben in Fig. 7 gezeigt, anliegen. und den beide Kontaktfedern enthaltenden Strom-
Der Motor 78 weist Anschlußklemmen B1, R und kreis schließen, dann wird, wie bereits erwähnt, der B2 auf. Die Klemme B1 ist mit der einen Klemme Netzleiter A mit den Kontakten 1 und 3 des Relais C eines Kondensators 95 verbunden, die zugleich an 45 verbunden. Soll nun im Betrieb der Netzleiter A mit einer Anzapfung der Leitung 96 liegt. Die andere der Klemme B1 verbunden werden, so wird dies da-Klemme des Kondensators 95 liegt an einer Anzap- durch erreicht, daß die Wicklung des Relais C erfung der Leitung 105, die an der Klemme R ange- regt wird, so daß der Anker B' an den Relaiskonschlossen ist, wodurch der Kondensator 95 die takt 1 angezogen wird. In diesem Fall wird der Motoranschlußklemmen B1 undi? überbrückt. Die 50 Motor 78 veranlaßt, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, Leitung 98 führt von der Motorklemme B2 nach dem vorausgesetzt, daß die Kontaktfedern der Ringe 8 α Netzleiter B. und 9 oder der Ringe 7 α und 11 ebenfalls geschlossen
Die Drehrichtung des Motors 78 wird durch die sind. Weiterhin kann wahlweise der Netzleiter A mit wahlweise Verbindung einer der an dem Kondensator der Anschlußklemme R verbunden werden, wenn 95 liegenden Anschlußklemmen B1 oder .R mit dem 55 der Relaisanker Rr in seiner Ruhestellung gelassen Netzleiter A bestimmt. Liegt die Klemme B1 am wird, in der er den Relaiskontakt 3 berührt. Dies Netzleiter A, dann dreht sich der Motor 78 im Uhr- wird durch Aberregen der Wicklung des Relais C zeigersinn, liegt dagegen die Anschlußklemme R an erreicht. In diesem Fall dreht sich der Motor 78 dem Leiter A, dann dreht sich der Motor gegen den gegen den Uhrzeigersinn.
Uhrzeigersinn. 60 Zur weiteren Erklärung sei angenommen, daß die
Der oben beschriebene wahlweise Anschluß an den Kontaktfedern des Ringes 2 a anliegen, d. h., daß die
Netzleiter A wird durch die Stellung der Relais- anliegenden Kontaktfedern miteinander Kontakt anker B' und R' des Relais C in bezug auf die Kon- haben. Durch diese Kontaktgabe ist der Netzleiter A taktstellung (offen oder geschlossen) der Kontakt- mit den Kontakten 2 und 4 des Relais C verbunden.
federn der Ringe la und 2a der Welle 22 bestimmt. 65 In diesem Fall verbinden die Ruhestellung und die Die Anschlußklemme B1 des Motors 78 ist dabei angezogene Stellung der Relaisanker B' und R' den
auf folgende Weise an den Relaisanker B' des Re- Netzleiter A entweder mit dem Anschluß B1 oder mit Iais C angeschlossen: Die Leitung 104 ist an die dem Anschluß R, so daß sich eine Drehung des
11 12
Motors 78 im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhr- Werden andererseits Schallwellen an das Mikro-
zeigersinn ergibt, vorausgesetzt, daß die Kontakt- phon 32 abgegeben, dann werden dadurch die Re-
federn der Ringe 8a und 9 bzw. la und 11 geschlos- laisanker B' undi?' an die Relaiskontakte 1 bzw. 4
sen sind. angelegt, wobei aus den obenerwähnten Gründender
Codiervoro-ang 5 Motor 78 sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, da der
° Relaisanker R' über den Relaiskontakt 4 mit dem
Es wurde gezeigt, wie die Drehung des Motors 78 Netzleiter A verbunden ist, vorausgesetzt, daß die
und dementsprechend die Drehung der Welle 22 Kontaktfedern des Ringes 3 α geschlossen sind, d. h.,
durch Steuern der Stellung der Relaisanker B' und R' daß sie über Kreuz geschaltet sind,
abhängig von der Stellung der Kontaktfedern der io Aus der bisherigen Beschreibung geht hervor, daß
Ringel« und 2 a beeinflußt wird. Dadurch ist es dann, wenn die Kontaktfedern la und 2 a abwech-
möglich, eine wahlweise Codeübertragung vorzusehen, selnd geschlossen und geöffnet werden, während sich
bei deren Auswertung die Steuerung der Anker B' die Welle 22 dreht, eine entsprechende Kombination
und R' des Relais C eine Rolle spielt derart, daß die von miteinander abwechselnden Schallperioden und
Relaisankerkontakte in bezug auf die Stellung der 15 Ruheperioden an das Mikrophon 32 übertragen wer-
Kontaktfedern der Kommutatorringe la und 2a in den muß, welche Kombination im wesentlichen den
eine solche Stellung gebracht werden, daß der Motor Code darstellt. Wird ein solcher Code in der dar-
78 sich nur dann im Uhrzeigersinn dreht, wenn der gestellten Weise übertragen, dann läuft der Motor
Code richtig übermittelt wurde, und daß der Motor im Uhrzeigersinn um und schließt eine Drehung
sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, wenn der Code 20 gegen den Uhrzeigersinn aus, solange der Code rich-
falsch übermittelt wurde. tig übertragen wird.
Der Code besteht aus einer Kombination von Aus der vorhergehenden Beschreibung ersieht man
Schallimpulsen bestimmter Dauer, jeweils gefolgt weiter, daß das abwechselnde Öffnen und Schließen
von einer Ruhepause bestimmter Dauer, wobei diese der die Ringe la und 2a berührenden Kontakte bei
Impuls-und Runeperioden in genau bestimmter perio- 25 der Drehung der Welle 22 die notwendigen Funk-
discher Folge miteinander abwechselnd dem Mikro- tionen bei der Codeübertragung ausführt,
phon 32 zugeführt werden. Wird Schall übertragen, Im folgenden wird ein Beispiel einer Codekombi-
dann treffen dessen Schwingungen auf das Mikro- nation gegeben. Wenn die Kontaktfedern des Kom-
phon 32 auf, werden im Verstärker 42 verstärkt und mutatorringes la für 4 Sekunden (vgl. Fig. 5; Ringe
als verstärkte Schwingungen in bereits beschriebener 30 la, 2a) geschlossen sind (4 Sekunden Schall), so
Weise der Neonlampe 39 zugeführt. Dadurch wird sind die Kontakte des Kommutatorringes 2 a während
die Neonlampe 39 gezündet und die Photozelle 44α der gleichen Zeit geöffnet. Dann öffnet der Ring la
angeregt, die ihrerseits über die Leitungen 47 und 48 für 3 Sekunden, während der Ring 2 a für die gleiche
das RelaisC erregt, das seine AnkerB' undi?' zur Zeit schließt (3 Sekunden Pause). Dann schließt der
Kontaktgabe mit den Relaiskontakten 1 und 4 an- 35 Ring la für 3 Sekunden (3 Sekunden Schall), und
zieht. Andererseits fallen in der Ruhepause die Re- Ring 2 a öffnet für die gleiche Zeit. Dann öffnet
laisankerkontakte B' und/?' ab und liegen an den Ring la für 3 Sekunden, und die Kontaktfedern des
Kontakten 2 bzw. 3 an, da der durch die Photozelle Ringes 2 a sind wieder für 3 Sekunden geschlossen
44a an das Relais C gelieferte Strom aufhört. (3 Sekunden Pause). Dann schließt der Ring la für
Wird angenommen, daß die Kontaktfedern des 40 2 Sekunden (2 Sekunden Schall), während der Ring
Ringes la der Welle 22 geschlossen sind, so daß die 2a in dieser Zeit offen ist. Damit ist die Codeperiode
Relaiskontakte 1 und 3 des Relais C über die Lei- zu Ende, und die Kontaktfedern beider Ringe schlie-
tungen 103 und 46 a" mit dem Netzleiter A verbunden ßen gleichzeitig für 3 Sekunden, öffnen für 1 Sekunde
sind, dann ist es für ein Drehen des Motors 78 im und schließen dann wieder für 23 Sekunden, wonach
Uhrzeigersinn notwendig, den Relaisanker B' zur 45 diese Ringe für die Dauer von 2 Sekunden wieder
Kontaktgabe mit dem Relaiskontakt 1 anzuziehen, öffnen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Codezeitfolge
wodurch der Netzleiter A mit der Anschluß- wiederholt. Dann werden die Kontaktfedern der
klemme B1 des Motors verbunden wird. Dies wird Ringe für 31 Sekunden geschlossen, womit der Um-
dadurch erreicht, daß Schallwellen an das Mikrophon lauf der Welle 22 beendet wird.
32 übertragen werden. Andererseits werden beim 50 Der Zweck der zweiten Codeperiode wird an-
Fehlen solcher Schallschwingungen die Relaisanker B' schließend näher erläutert.
undi?' abfallen, wodurch der Motor78 veranlaßt Der Kommutatorring3α stellt ein Schutzelement wird, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, und dar, das eine falsche Codeübertragung unmöglich zwar auf Grund der Verbindung des Relaisankers i?' macht (s. Fig. 5: Ringe la, 2a und 3a). Wenn die über den Kontakt 3 des Relais C mit dem Netz- 55 Kontaktfedern des Kommutatorringes 3 α anliegen, leiter A, wodurch der Netzleiter A am Anschluß i? wird ein Schutzstromkreis von der Anschlußdes Motors liegt, vorausgesetzt, daß die Feder- klemme i? am Motor 78 über die Leitung 105 an kontakte des Ringes 3 a geschlossen sind. Sind da- einen Anschluß des Ringes 3 a und vom anderen Angegen die Kontaktfedern des Ringes 2 a geschlossen, Schluß über die Leitung 106 zum Relaisanker i?' des dann wird der Netzleiter A über die Leitungen 46 d 60 Relais C geschlossen. Wird ein falscher Code über- und 46 c mit den Relaiskontakten 2 und 4 verbunden. tragen, dann wird der Motor 78 veranlaßt, sich in Wird jetzt der Relaisanker B' in seiner abgefallenen umgekehrter Richtung zu drehen. Die Kontaktgabe Stellung, in der er den Relaiskontakt 2 berührt, be- der Kontakte 3 oder 4 des Relais C mit dem Relaislassen, dann wird der Motor 78 veranlaßt, sich im anker i?' schaltet den Kondensator 95, der die Lei-Uhrzeigersinn zu drehen, weil der Relaisanker B' über 65 tungen 96 und 105 überbrückt, ein, so daß durch den Relaiskontakt 2 mit dem Netzleiter A verbunden diese Überbrückung der Motor 78 auf Grund der ist. Dies ist beim Ende der Schallübertragung an das Entladung des Kondensators 95 seine Drehrichtung Mikrophon 32 der Fall. umkehrt.
Bei der weiteren Beschreibung der Arbeitsweise des Kommutatorringes 3 α muß man daran denken, daß der Motor nach der 15 Sekunden dauernden .Codeübertragungszeit unter allen Umständen unabhängig von einem Schallimpuls oder einer Ruhepause, die anschließend auftreten können, sich nur im Uhrzeigersinn drehen darf, um die für eine Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten notwendigen Schaltverbindungen herzustellen. Der Ring 3 α wirkt in diesem Zusammenhang derart, daß er die Verbindung von der Klemme R des Motors 78 nach dem Relaisanker R' des Relais C unterbricht, wenn die Kontaktfedern des Ringes 3 a in ihrer offenen Stellung sind, so daß dadurch eine Drehung des Motors gegen den Uhrzeigersinn unmöglich ist. Daraus folgt, daß die Kontaktfedern des Ringes 3 a nach Ende der Codeperiode offen sein müssen.
Demgemäß sind die Taktperioden des Ringes 3 a wie folgt: Die Kontaktfedern des Ringes 3 α sind für 15 Sekunden geschlossen (Codeperiode), werden dann für 29 Sekunden geöffnet, wieder für 15 Sekunden geschlossen (zweite Codeperiode) und dann für 31 Sekunden geöffnet.
Der Kommutatorring 4 α arbeitet mit dem Ring 10 auf der Welle 21 zusammen. Der Ring 10 auf Welle 21 schließt nach einer Drehung der Welle 21 von 10 Sekunden seinen Kontakt, bleibt für 15 Sekunden geschlossen und bleibt für den Rest der Umdrehung von 35 Sekunden wieder offen. Der Kommutatorring 4 α der Kommutatorwelle 22 schließt den Stromkreis für 15 Sekunden, öffnet dann für 29 Sekunden, schließt anschließend wieder für 15 Sekunden und öffnet dann den Stromkreis für die restliche Dauer des Zyklus von 31 Sekunden. Es sei bemerkt, daß der Motor 78 seine Umdrehung in 90 Sekunden ausführt, während die Kommutatorwelle 21 und der Motor 65 eine vollständige Umdrehung in 60 Sekunden durchführen. Die Verdrahtung zwischen Ring 4 α auf der Welle 22, Ring 10 auf der Welle 21 und Motor 78 führt vom Ring 4 α über die Leitung 107 zum Ring 10 und von dort über die Leitung 108 zum Netzleiter A. Der andere Anschluß vom Ring 4 a führt zur Klemme R des Motors 78, während die Klemme B2 des Motors 78 am Netzleiter B liegt, wodurch der Stromkreis geschlossen ist.
In diesem Zusammenhang muß an die Schutzfunktion des Ringes 3 α auf der Welle 22 in bezug auf die richtige zeitliche Verteilung der periodischen Kombination aus Schallimpuls und Ruhepause für den Code erinnert werden. Wird der Code falsch durchgegeben, dann läuft der Motor erst für einige Zeit während der 15-Sekunden-Periode in der richtigen Richtung (im Uhrzeigersinn), wobei in dieser Zeit der nichtberechtigte Teilnehmer an sich rein zufällig den Code richtig wiedergegeben haben kann, um eine Wiedergabe der Nachrichten zu erreichen. Die Wirkungsweise des Ringes 4 a auf der Welle 22 in Verbindung mit Ring 10 der Welle 21 besteht darin, den Motor 78 in der umgekehrten Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) zu drehen. Dadurch wird der Motor zu dem Ausgangspunkt zurückgedreht, an dem diese Drehung begann. Die Rückdrehung findet dann statt, wenn ein nächster Anruf kommt.
Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß die Klemme R über die geschlossenen Kontakte des Ringes 4 a der Welle 22 und des Ringes 10 der Welle 21 mit dem A -Leiter des Netzes verbunden wird, wenn bei einem ankommenden Anruf, der auf den Anruf eines nichtberechtigten Teilnehmers folgt, die Welle 21 den Umdrehungszeitpunkt 10 Sekunden erreicht.
Der Ring 9 a der Welle 22 schließt, wenn diese Welle in zeitlicher Beziehung mit der Welle 21 gedreht wird, den Stromkreis über die Leitung 108, den Kontakt 109 des Wiedergabereglers 80, dessen zweiten Kontakt 110, die Leitung 111, den Rückspulmotor 112 und über die Leitung 113 zum Netzleiter B. Der
ίο gegenüberliegende Kontakt des Ringes 9 a ist über die Leitung 46 a" mit dem Netzieiter A verbunden, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Dadurch läuft der Rückspulmotor 112 an und spult den Magnettondraht 64 zurück, vorausgesetzt, daß die Rückspulkontakte 109 und 110 des Wiedergabereglers 80 geschlossen sind. Diese Arbeitsweise wird anschließend beschrieben.
Die Kontakte des Ringes 9 a bleiben nach der 15-Sekunden-Codeperiode für 4 Sekunden geschlossen und öffnen anschließend den damit verbundenen Stromkreis für 40 Sekunden, schließen diesen erneut für 25 Sekunden und öffnen ihn wiederum bis zum Umdrehungszeitpunkt 15 Sekunden der Welle 22.
Regler für die Nachrichtenwiedergabe
Der Wiedergaberegler in Fig. 2 wurde bereits kurz erwähnt. Dieser Regler arbeitet dann, wenn ein Anrufer von einer fernen Teilnehmerstation seinen eigenen Heim- oder Bürofernsprechapparat angerufen und auch den Code aus miteinander abwechselnden Schallimpulsen und Ruhepausen richtig übertragen hat. Dann wird der Magnettondraht 64 wieder auf die Vorratsspule 63 zurückgespult, worauf der Motor 55 a den Draht 64 unterhalb des Plattentellers 52 aufspult. Dadurch werden die auf dem Magnettondraht oder -band aufgezeichneten Nachrichten dem anrufenden Teilnehmer übermittelt. Ein derartiges Rückspulen und Abspielen des Drahtes 64 muß natürlich richtig zeitlich abgestimmt sein, so daß nur der Teil des Drahtes oder Bandes abgespielt wird, auf dem Nachrichten aufgezeichnet sind. Dies wird auf folgende Weise erreicht: Der Regler 80 enthält auf seiner Welle 83 eine daran befestigte Skala 114. An dieser Skala 114 ist ein herausragender Zeiger 115 befestigt, der mit einem auf der Welle des Rückspulmotors 117 befestigten Kontaktarm 116 im Eingriff steht.
Der Skalenzeiger 115 trennt die Federkontakte 109 und 110 des Reglers, wenn der Zeiger in seinem Nullpunkt oder Ruhepunkt steht und an dem Rückspulkontakt 109 anliegt, so daß dadurch der Stromkreis für den Rückspulmotor unterbrochen ist. Der Skalenzeiger legt außerdem durch die Kontaktgabe die Anschlußklemme B1 an den Netzleiter, so daß sich der Motor 78 im Uhrzeigersinn dreht.
Die an der Kontaktfeder 85 angeschlossene Leitung 121, die über den Kommutatorring 84 und die Welle 83 mit dem Skalenzeiger 115 Kontakt hat, ist an die Leitung 97 angeschlossen, die ihrerseits nach der mit der Klemme B1 des Motors 78 verbundenen Leitung 96 führt. Damit ist die Klemme B1 des Motors mit dem Zeiger 115 verbunden.
Die am Rückspulkontakt 109 angeschlossene Leitung 108 ist über die eine Kontaktfeder des Ringes 9 a, die zweite Kontaktfeder dieses Ringes, die Leitung 108 a und die Leitung 46 d mit dem Netzleiter A verbunden.
15 16
Daraus folgt, daß der Skalenzeiger 115 zusammen der aus Schall und Pause bestehende Code ent-
mit dem Rückspulkontakt eine Drehung des Motors sprechend den voreingestellten Zeitintervallen von
im Uhrzeigersinn bewirken wird, vorausgesetzt, daß offenen und geschlossenen Perioden der Ringele
die Kontaktfedern des Ringes 9a geschlossen sind. und la richtig übertragen wird. Jetzt muß der be-
Bewegt sich die Skala 114 und damit der Zeiger 115 5 rechtigte Teilnehmer also den Schall und die Ruheaus der Ruhestellung heraus, dann wird der Kontakt pausen in periodischen Zeitabständen übertragen,
zwischen dem Netzleiter A und der Anschluß- und zwar für die Dauer von 15 Sekunden, während
klemme B1 unterbrochen, während gleichzeitig die welcher Zeit (angenommen, daß der Code richtig
Rückspulkontakte 109, 110 auf Grund der Feder- übertragen wird) der Motor 78 im Uhrzeigersinn um-
kraft der Kontakte geschlossen werden. io läuft und die Welle 22 dreht.
Die Skala 114 wird durch ein Getriebe mit der Wenn die Welle 22 ihren Umdrehungszeitpunkt Welle 83, dem Ritzel 82 und einem größeren Zahn- 14 Sekunden (auf Grund richtiger Codeübertragung) rad 81 auf der Achse des Plattentellers 52 an- erreicht hat, dann öffnen die Kontaktfedern des Kongetrieben. Wird daher der Plattenspielmotor55a in taktringes 12 a und bleiben bis zum Umdrehungszeit-Betrieb gesetzt, so drehen sich der Plattenteller 52 15 punkt 43 Sekunden (vgl. Fig. 5, Ring 12 a) offen, wound seine Achse in einer Richtung, und die Skala 114 durch die Verbindung des Motors 65 mit dem Netzdreht sich in der gleichen Richtung. Wird der Rück- leiter A unterbrochen wird, so daß die Welle 21 spulmotor 112 angetrieben, dann dreht sich der (beim Umdrehungszeitpunkt 39 Sekunden) aufhört, Plattenteller 52 in der Gegenrichtung, und die Skala sich zu drehen. (Der Code-Anfangspunkt liegt beim
114 wird in Richtung auf ihren Ausgangs- oder Null- 20 Umdrehungszeitpunkt 25 Sekunden dieser Welle plus punkt zurückbewegt. Bei jedem Anruf bewegt sich 14 Sekunden Zeit für den bereits übertragenen Code, die Skala 114 für die Dauer der Drehung des Platten- wobei sich der Motor 65 während dieser Zeit dauernd spielermotors 55 a im Uhrzeigersinn. Dabei nimmt gedreht hat, weshalb die Welle 21 sich an diesem der Skalenzeiger 115 den vom Rückstellmotor 117 Punkt befindet.) Die zugehörige Verdrahtung des hervorstehenden L-förmigen Bügel 116 mit. 25 Ringes 12 a und die entsprechende zeitliche Einteilung
Angenommen, auf dem Magnettondraht 64 sind wird anschließend im letzten Teil der Beschreibung
Nachrichten von einer halben Stunde Dauer aufge- erläutert,
zeichnet, wobei während dieser Zeit der Skalenzeiger Der Grund für das Anhalten der Welle 21 an die-
115 den L-förmigen Bügel 116 die halbe Strecke mit- sem Punkt liegt darin, daß während der Wiedergabe genommen hat. Ruft zu diesem Zeitpunkt der ab- 30 der Nachrichten das Arbeiten des Elektromagneten wesende Fernsprechteilnehmer oder eine andere be- 27 zusammen mit dem Elektromagneten 54, dem rechtigte Person von einem von seinem Hause oder Aufzeichnungsgerät 62 und dem Plattenspielermotor Büro entfernten Ort aus an, um die inzwischen ein- 55 a zeitunabhängig sichergestellt werden soll, nämgetroffenen Nachrichten entgegenzunehmen, dann lieh unabhängig von der Zeit, die zur Wiedergabe der muß dieser Teilnehmer, vorausgesetzt, daß die Fern- 35 aufgezeichneten Nachrichten benötigt wird, wobei Sprechstation zu Hause oder im Büro mit der erfin- diese Zeit hier nur als Beispiel für das genannte Verdungsgemäßen Einrichtung ausgerüstet ist, wie folgt fahren dient und in diesem Fall V2 Stunde beträgt,
verfahren: Hat der anrufende Teilnehmer die 15-Sekunden-
Zuerst muß er in üblicher Weise bei sich zu Hause Periode für den Code beendet, dann hat dieser Code
oder im Büro anrufen und eine Verbindung mit dem 40 bewirkt, daß sich die Welle 22 auf ihren Umdrehungs-
dort stehenden Fernsprechapparat herstellen. Dieser Zeitpunkt 15 Sekunden gedreht hat. Der Motor 78
Anruf läßt den Motor 65 und die damit verbundene fährt dann unabhängig von anschließend etwa auf-
Kommutatorwelle 21 anlaufen. Nach einer Drehung tretenden Schallimpulsen oder Ruheperioden fort, sich
der Welle 21 durch den Motor 65 von 10 Sekunden, auf Grund des gleichzeitigen Schließens der Kontakte
welche durch das Läuten des Fernsprechweckers und 45 der Ringe la und 2α im Uhrzeigersinn zu drehen. Zu
durch die photoelektrische Anordnung verursacht diesem Zeitpunkt schließen auch die Kontaktfedern
wird, werden die Kontaktfedern an den Kommutator- des Ringes 9 a und schließen damit den Stromkreis
ringen 2, 3, 4 und 5 geschlossen, wodurch der Motor für den Rückspulmotor, so daß der Magnettondraht 64
65 unabhängig vom Läuten des Fernsprechweckers auf die Vorratsspule 63 zurückgespult wird. Die Ver-
und der damit verbundenen Einrichtungen weiter- 50 drahtung mit dem Ring 9 a und dessen taktmäßige
läuft. Außerdem werden dadurch der Elektromagnet Drehung sind bereits im Zusammenhang mit der
27 erregt und die Stromkreise für den Lautsprecher Rückspulzeit des Magnettondrahtes beschrieben
und den Plattenspielmotor geschlossen. Zu diesem worden.
Zeitpunkt erhält der anrufende Teilnehmer die In- Zu diesem Zeitpunkt erscheint es richtig, darzu-
struktionen über die Abwesenheit des Fernsprech- 55 legen, daß der Ring 6 α die Aufgabe hat, die gleich-
teilnehmers und darüber, was er tun soll. Für diese zeitige Drehung des Rückspulmotors 112, der den
Instruktionen ist eine Dauer von 15 Sekunden vor- Magnettondraht in einer Richtung bewegt, und des
gesehen, wonach (25 Sekunden des vollen Umlaufes) Plattenspielermotors 55 a, der den Magnettondraht in
die Kontaktfedern der Kommutatorringe 6, 7 und 8 der anderen Richtung bewegt, zu verhindern. Dieser
schließen, so daß die Stromkreise für den Magneten 60 Stromkreis wird außerdem durch das Schließen der
54, das Aufzeichnungsgerät 62 und den Einzelschlag- Kontakte des Ringes 5 auf der Welle 21 geschlossen,
wecker 34 geschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt wobei diese Welle bei ihrem Umdrehungszeitpunkt
(25 Sekunden des Umlaufs) schließen auch die Kon- 39 Sekunden angehalten ist. Ein besseres Verständnis
taktfedern des Ringes 9 und schließen damit den der Schutzfunktion des Ringes 6 a ergibt sich, wenn
Stromkreis von der Anschlußklemme Bx des Motors 65 man den Stromkreis des Plattenspielermotors 55 a
78 zum Relaisanker B' des Relais C, vorausgesetzt, verfolgt. Die eine Anschlußklemme des Motors ist
daß Ring 8 α der Welle 22 ebenfalls Kontakt gibt. über die Leitung 92 mit dem Netzleiter A verbunden.
Nun kann der Motor 78 in Tätigkeit treten, wenn Die andere Klemme ist über die Leitung 91 mit einem
Federkontakt des Ringes 6 a verbunden. Von dort führt der Stromkreis über den anderen Federkontakt und die Leitung 90 nach einem der Kontakte des Ringes 5 auf Welle 21 und von dort über die Leitung 93 nach dem Netzleiter B, und zwar über den anderen Federkontakt, wenn beide Federkontakte einander berühren. Man sieht aus diesem Stromkreis, daß dann, wenn die Kontaktfedern des Ringes 6 a geöffnet sind, der Stromkreis für den Motor 55 a unterbrochen ist, so daß der Motor 55 a ausgeschaltet ist. Aus der zeitliehen Einteilung des Ringes 6 a der Welle 22, dessen Kontakte beim Umdrehungszeitpunkt 10 Sekunden öffnen und bis zum Zeitpunkt 19 Sekunden geöffnet bleiben, ergibt sich, daß der Plattenspielermotor 55 a punkt 42 Sekunden erreicht, öffnen die Ringe la und 2 a ihre Kontakte erneut und bewirken, daß der Motor 78 in dieser Stellung stehenbleibt. Der Grund für das Anhalten des Motors 78 und damit der Welle 22 an dieser Stelle liegt darin, daß der Stromkreis für die Ringe 5 β und 6 a so lange geschlossen gehalten werden soll, wie das Abspielen oder Wiedergeben der auf dem Magnettondraht 64 aufgezeichneten Nachrichten dauert. Dies ist in diesem Fall V2 Stunde.
Erreicht, wie oben angegeben, der Motor 78 und damit die Welle 22 den Umdrehungszeitpunkt 19 Sekunden, dann schließt der Ring 6 a auf der Welle 22 seinen Kontakt, wodurch der Schallplattenmotor 55 a für die Wiedergabe anläuft. Durch die Drehung des
die Arbeitsweise des Rückspulmotors 112 nicht be- 15 Schallplattenmotors wird ebenfalls die Skala 114 an-
30
35
einflußt.
Hat die Welle 22 ihren Umdrehungszeitpunkt 18 Sekunden erreicht, dann öffnen die Ringe la und 2 a, wodurch die Drehung des Motors 78 an diesem Punkt aufhört. Es ist notwendig, zu diesem Zeitpunkt den Motor 78 und damit die Welle 22 anzuhalten, damit der Stromkreis für den Rückspulring 9 a für eine bestimmte Zeit, d. h. so lange geschlossen gehalten wird, wie das Rückspulen der inzwischen auf den Magnettondraht 64 aufgezeichneten Nachrichten dauert.
Angenommen, es dauert 10 Sekunden, um die in einer halben Stunde auf den Magnettondraht 64 aufgezeichneten Nachrichten zurückzuspulen, wobei dies die für dieses Beispiel angenommene Nachrichtenmenge darstellt, die in der Zwischenzeit eingespeichert wurde, dann würde die Skala 114 ebenfalls 10 Sekunden benötigen, um zu ihrem Nullpunkt oder Ausgangspunkt zurückzukehren. Wenn die Skala 114 diesen Punkt erreicht hat, dann wird der Stromkreis des Rückspulmotors an den Rückspulkontakten 109 und 110 durch die Skala 114 und den an ihr befestigten Zeiger 115 unterbrochen, der gegen den Rückspulkontakt 109 anliegt und ihn von dem zugehörigen Rückspulgegenkontakt 110 abhebt.
Bei der eben beschriebenen Unterbrechung des Stromkreises des Rückspulmotors legt der Zeiger 115 die Klemme B1 des Motors 78 an die Netzklemme A, da der Zeiger bei seiner Kontaktgabe mit dem Rückspulkontakt diesen von dem Kontakt 110 abdrückt. Diese Kontaktgabe läßt den Motor 78 und damit die Welle 22 von ihrem Umdrehungszeitpunkt 18 Sekunden (bei welchem Punkt die Drehung angehalten worden sein soll) nach dem Umdrehungszeitpunkt 19 Sekunden für den Motor 78 anlaufen. Zu diesem Zeitpunkt schließen dann die Ringe Sa und 6 a ihre anliegenden Kontaktfedern und Kontakte, die bis zum Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden geschlossen bleiben, wodurch der Lautsprecher 33 und der Schallplattenmotor 55 α eingeschaltet werden (vgl. Fig. 5; Ringe 5 a und 6 a). Jetzt hört der den Code aussendende Teilnehmer die Wiedergabe der aufgezeichneten Anrufe oder Nachrichten über den Lautsprecher 33 und die Sprechkapsel 24 a des Handgetrieben, so daß nach Ablauf der Wiedergabe der auf dem Magnettonband oder -draht aufgezeichneten, 1Ii Stunde dauernden Nachrichten die Skala 114 in die Stellung zurückkehrt, in der der L-förmige Bügel 116 vor dem Rückspulen verblieben war. Wenn der Skalenzeiger 115 den L-förmigen Bügel 116 berührt, dann wird der Netzleiter A über den Kommutatorring 120, die Kontaktfeder 119, die Leitung 118, die eine Kontaktfeder des Ringes 10 a, die zweite Kontaktfeder des Ringes 10 α und die Leitung 46 d angeschlossen. Die gegenüberliegende Kontaktfeder 85 des Wiedergabereglers ist in Kontakt mit dem Kommutatorring 84, der mit dem Skalenzeiger 115 verbunden ist. Die Kontaktfeder 85 ist über die Leitung 121 und die Leitung 97 an der Klemme B1 des Motors 78 angeschlossen.
Die Kontaktgabe des Zeigers 115 mit dem L-förmigen Bügel 116 bewirkt, vorausgesetzt, daß die Kontakte des Kommutatorringes 10 a geschlossen sind, daß der Motor 78 wiederum anläuft und sich von seinem Umdrehungszeitpunkt 42 Sekunden nach dem Zeitpunkt 44 Sekunden bewegt, bei dem die Ringe 5 α und 6 a des Kommutators 22 die an ihnen angeschlossenen Stromkreise öffnen. Dadurch wird die Nachrichtenwiedergabeperiode beendet. Die zeitliche Einteilung für die geschlossenen und offenen Perioden des Ringes 10 a ist dabei wie folgt: Die Kontaktfedern des Ringes 10 α sind für 42 Sekunden geöffnet, schließen dann für 2 Sekunden und bleiben wiederum für 46 Sekunden geöffnet (vgl. Fig. 5; Ring 10 a). Die Skala 114 mit dem Zeiger 115 und dem L-förmigen Bügel 116 stellen dabei Einrichtungen dar, mit deren Hilfe die Rückspielzeit entsprechend der zeitlichen Länge der auf dem Magnettondraht oder -band 64 aufgezeichneten Nachrichten zu jeder Zeit eingestellt werden kann.
Die Zeiteinteilung für die geschlossenen und offenen Perioden des Ringes 12 α ist wie folgt: Die Kontakte des Ringes sind 14 Sekunden geschlossen, dann geöffnet für 29 Sekunden und anschließend wiederum geschlossen bis zum Umdrehungszeitpunkt 14 Sekunden des Ringes 12a (vgl. Fig. 5; Ring 12a). Hat die Welle 22 ihren Umlaufzeitpunkt 43 Sekunden auf Grund der Kontaktgabe des Zeigers 115 mit
55
apparates 24. Die Zeiteinteilung des Ringes 5 a und 60 dem L-förmigen Bügel 116 erreicht, dann schließt der
dessen elektrische Anschlüsse werden anschließend beschrieben.
Beim Umdrehungszeitpunkt 19 Sekunden der Welle 22 dreht sich der Motor 78 unabhängig von noch folgenden Schallimpuls- oder Ruhezeiten weiter im Uhrzeigersinn, da zu diesem Zeitpunkt die Kontakte an den Ringen 1 α und 2 α gleichzeitig geschlossen sind. Wenn der Motor 78 seinen Umdrehungszeit-Ring 12 α mit seinen Federkontakten, wodurch der Motor 65 und damit die Welle 21 von ihrem Umdrehungszeitpunkt 39 Sekunden aus wiederum anlaufen, bei dem sie für die Dauer der Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten aus den vorher angegebenen Gründen angehalten worden waren, um jetzt den Umdrehungszyklus der Welle zu vollenden. Dadurch werden die Gabelumschaltkontakte 31
109 650/266
geöffnet, die bestehende Verbindung beendet und gleichzeitig die Bereitstellung für den nächsten Anruf eingenommen.
Um die eben gegebene Beschreibung der Drehung des Motors 65 und deren Steuerung durch den Ring 12 α noch weiter klarzustellen, sei die mit dem Ring 12« verbundene Verdrahtung angegeben: Von einer der Anschlußklemmen des Motors 65 führt die Leitung 46/ nach der einen Kontaktfeder am Ring 12 a und weiter über die zweite Kontaktfeder des Ringes 12 a, die Leitungen 46 g und 46 d nach dem Netzleiter A. Diese Verdrahtung ist in Fig. 2 dargestellt.
Der mit dem Ring 5 a verbundene Stromkreis (Fig. 2) verläuft wie folgt: Die von einer der Kontaktfedern des Ringes 5 a ausgehende Leitung 68 & führt zu einem Anschlußpunkt an der Leitung 68 α, die nach einer Klemme des Lautsprechers 33 führt. Von der anderen Kontaktfeder des Ringes 5 a führt eine Leitung 68 c nach einem Anzapfpunkt an der Leitung 68, die nach einer Klemme des Verstärkers 61 führt.
Auf diese Weise schalten die Kontaktfedern, wenn sie durch den Ring 5 a geschlossen werden, den Lautsprecher ein. Der zeitliche Verlauf der geschlossenen und offenen Perioden des Ringes 5 a ist dabei wie folgt: Offen für 19 Sekunden, dann geschlossen bis 25 Sekunden und für den Rest des Umlaufes offen.
Beim Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden öffnet der Ring 10 a des Kommutators der Welle 22 und unterbricht damit den vom Zeiget 115 zum Motor 78 führenden Stromkreis, so daß der Motor stehenbleibt.
Genau beim Ende der 44. Sekunde des Umlaufes der Welle 22 sind die Ringe la und 2a der Welle 22 bezüglich ihrer Kontakte in einer Stellung, die es ermöglicht, daß der Code durch den anrufenden Fernsprechteilnehmer wiederholt wird, wodurch die Kommutatorwelle in ihrer Umdrehung im Uhrzeigersinn fortfährt, und zwar genauso, wie dies bei der ersten Übertragung des Codes der Fall war. Obgleich die Klemme B1 des Motors 78 über den Relaisanker B' des Relais C mit dem Netzleiter A für eine Drehung des Motors 78 im Uhrzeigersinn verbunden sein muß, so wird doch der durch das Öffnen des Ringes 9 auf der Welle 21 beim Umdrehungszeitpunkt 40 Sekunden von dessen Umlaufzyklus (der mit dem 44-Sekunden-Punkt der Welle 22 zusammenfällt) unterbrochene Stromkreis jetzt über den Ring 11 der Welle 21 als Alternativverbindung geschlossen. Die zeitliche Beziehung der Welle 21 zur Welle 22 ergibt sich daraus, daß der Motor 65 beim Umdrehungszeitpunkt 39 Sekunden während der Dauer der Wiedergabe der aufgezeichneten Nachricht angehalten wurde und seine Umdrehung erst wieder aufnimmt, wenn die Welle 22 bei ihrem Umdrehungszeitpunkt 43 Sekunden angekommen ist. Daraus ergibt sich, daß die Welle 22 von ihrem Umdrehungszeitpunkt 43 Sekunden aus den Punkt 44 Sekunden erreicht hat, während die Welle 21 in gleicher Weise vom Punkt 39 Sekunden zum Punkt 40 Sekunden weitergerückt ist. Beim Punkt 40 Sekunden schließt der Ring 11 der Welle 21 seine Kontakte, wodurch die Verbindung zur Klemme B1 des Motors 78, wie oben angegeben, unter der Voraussetzung, daß die Kontakte des Ringes 7 α der Welle 22 ebenfalls geschlossen sind, geschlossen wird. Zu diesem Zeitpunkt der Drehung der Welle 22 (44 Sekunden) befindet sich die Welle 21 bei ihrem 40-Sekunden-Punkt, zu welchem Zeitpunkt die Kontakte des Ringes 11 dieser Welle geschlossen werden. Dadurch wird die obenerwähnte Unterbrechung nach der Klemme B1 aufgehoben. Wird zu diesem Zeitpunkt der Code übertragen (Punkt 44 Sekunden der Welle 22 und Punkt 40 Sekunden der Welle 21), dann wird die Welle 22 unter Einwirkung der Codeübertragung wie bei der ersten derartigen Übertragung gedreht. Diese letztere Codeübertragung ist mit der ersten Übertragung identisch und wird ebenfalls während 15 Sekunden vom Zeitpunkt 44 Sekunden der Ringe la und 2a
ίο der Welle 22 bis zum Punkt 59 Sekunden übertragen. Dann werden die Kontakte der Ringe la und 2a geschlossen und bleiben für die restliche Umdrehungszeit der Welle 22 geschlossen, so daß der Motor 78 die Welle 22 in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung zurückbringt.
Nach Übertragung des zweiten Codes, d. h. zum Zeitpunkt 59 Sekunden der Drehung der Welle 22, schließt der Rückspulring 9 a der Welle 22 erneut für 25 Sekunden, wodurch der Rückspulmotor den Magnettondraht 64 zurückspult und ebenfalls die Skala 114 und den Zeiger 115 in ihre Ausgangsstellung zurückführt. Nach Beendigung dieser Periode von 25 Sekunden öffnet der Ring 9 α erneut und bleibt bis zum Punkt 15 Sekunden der Welle 22 offen. Erreicht die Welle ihren Umdrehungszeitpunkt 84 Sekunden, dann werden die Federkontakte des Ringes 11a für 2 Sekunden geschlossen (vgl. Fig. 5; Ring Ha), wodurch der Rückstellmotor 117 den L-förmigen Bügel 116 in seine Ausgangsstellung zurückbringt.
Die Schaltung ist dabei wie folgt: Eine Klemme des Rückstellmotors ist über die Leitung 117 a unmittelbar mit dem Netzleiter A verbunden, während die andere Klemme des Rückstellmotors über die Leitung 117 b, die Federkontakte des Ringes Ii α und die Leitung 117 c mit dem Netzleiter B verbunden ist.
Beim Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden der Welle 22 braucht der Teilnehmer den Code nicht ein zweites Mal durchzugeben, um den Rückspulmotor zum Rückspulen zu veranlassen. Er kann beispielsweise die Dinge lassen, wie sie sind, indem er den Code nicht noch einmal überträgt, um auf diese Weise die Nachrichten, die er gehört hat, gespeichert zu lassen, damit er bei seiner Rückkehr nach Hause oder ins Büro sich die Nachrichten auf dem Magnettonband 64 noch einmal von Hand vorspielen lassen kann. Hat er jedoch beim Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden den Code übertragen (zweite Übertragung), dann würde dadurch bewirkt, daß das Magnettonband oder der Magnettondraht 64 zurückgespult wird, so daß die aufgezeichneten Nachrichten dann gelöscht werden, wenn der nächste anrufende Teilnehmer auf einen solchen Teil des Magnetdrahtes aufzeichnet, auf dem vorher Nachrichten aufgezeichnet waren.
Trotzdem stellt die Tatsache, daß der Magnettondraht 64 bis zum Anfang zurückgespult wird, dann einen wesentlichen Vorteil dar, wenn der anrufende Teilnehmer glaubt, daß vor seiner Rückkehr ins Büro noch eine große Anzahl weiterer Gespräche ankommen kann, die er aufgezeichnet haben möchte. Es müssen daher erweiterte Möglichkeiten, und zwar größere Längen Magnettondraht zur Aufnahme weiterer ankommender Nachrichten vorgesehen sein. Der Anrufer kann daher den Code ein zweites Mal übertragen, wodurch der Magnettondraht 64 in Vorbereitung für einen neuen Ablauf zurückgespult wird. Weitere Einzelheiten der Arbeitsweise beim Öffnen und Schließen der mit den Kommutatorringen verbundenen Stromkreise ergeben sich aus dem Folgen-
den: Ring Ία der Welle 22 bewirkt in Verbindung mit Ring 11 auf Welle 21 das erneute Schließen der unterbrochenen Verbindung nach der Klemme B1 des Motors 78. Der erstgenannte Ring schließt beim Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden der Welle 22 und bleibt für die weitere Umdrehung der Welle geschlossen.
Ring 8 a der Welle 22 bewirkt in Verbindung mit Ring 9 der Welle 21 ein Schließen der unterbrochenen Verbindung nach der Klemme B1. Die Kontakte des Ringes 8 a sind vom Ausgangspunkt der Welle 22 an geschlossen und bleiben bis zum Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden der Welle geschlossen (zweite Codeperiode).
Der Ring 9 der Welle 21 stellt für 15 Sekunden eine Verbindung mit der Klemme B1 des Motors 78 für die Zeit her, während der sich die Welle 22 in ihrer Ausgangsstellung für die zweite Codeperiode, aber noch nicht jenseits der zweiten Codeperiode befindet, weil der Ring 9 in einem Stromkreis mit dem Ring 8 α der Welle 22 liegt, wobei die Kontaktfedern des Ringes 8 α nur bis zum Ende der zweiten Codeperiode geschlossen sind.
Vom Ring 11 auf der Welle 21 führt eine Leitung über Relaisanker B' des Relais C zum Anschlußpunkt B1 am Motor 78, wobei diese Verbindung für 15 Sekunden nur für die beim Umdrehungszeitpunkt 44 Sekunden am Ende der Umdrehung der Welle 22 beginnenden Periode und nicht für die erste Periode geschlossen ist, da der Ring la der Welle 22, der mit dem Ring 11 der Welle 21 zusammenwirkt, nur vom Anfang der zweiten Codeperiode an bis zum Ende der Drehung der Welle 22 geschlossen ist, jedoch nicht für die erste Periode.
Diese Anordnung ist notwendig, um die Codezeit für jede Codeperiode auf 15 Sekunden zu beschränken, wobei die Möglichkeit der Übertragung des 15 Sekunden langen Codesignals für 30 Sekunden ausgeschlossen wird. Diese Periode setzt sich aus 15 Sekunden des Ringes 9, der bis zum Umdrehungs-Zeitpunkt 40 Sekunden geschlossen ist, sowie aus 15 Sekunden des Ringes 11 der Welle 21 zusammen, der den Stromkreis beim Umdrehungszeitpunkt 40 Sekunden für die Welle 21 schließt.
Die Fig. 9 und 10 zeigen Abwicklungen der Kontaktumfangsflächen der verschiedenen Kommutatorringe, wobei diese Abwicklungen in Grade unterteilt sind. Die in Fig. 9 mit la bis 12a bezeichneten hori- zontalen Zeilen stellen die Gesamtzahl der fest mit der Kommutatorwelle 22 verbundenen Ringe dar. Dabei ist der zeitliche Verlauf der Kontaktgabe der jeweiligen Kontaktfedern beim Berühren der jeweils auf dem Umfang verteilten Abschnitte der auf der Welle 22 angeordneten Ringe dargestellt. In Fig. 10 ist für die Kommutatorwelle 21 und die damit fest verbundenen Ringel bis 11 eine gleichartige Darstellung gewählt.
Man sieht, daß die Wellen 21 und 22 verschiedene Urmauisperiotten. aufweisen, wobei die Welle 21 mit der Geschwindigkeit von einer Umdrehung je Minute und die Welle 22 mit einer Geschwindigkeit von einer Umdrehung in IVa Minuten oder 90 Sekunden umläuft.
Außerdem sind die Reihen der Kommutatorringe in Fig. 5 mit den Ringen la bis 12a und in Fig. 4 mit den Ringen 1 bis 11 dargestellt, wobei die Auftrittszeitpunkte für das abwechselnde Schließen und Öffnen der Kontakte dargestellt sind, die die verschiedenen Arbeitsvorgänge der beschriebenen Einrichtung zur Folge haben.
Die beschriebene erfindungsgemäße Einrichtung mit den Wellen 21 und 22 und den damit fest verbundenen Kommutatorringen führt zu einem vereinfachten Betriebsverfahren und erfordert nur wenige Betriebseinrichtungen im Vergleich mit ähnlichen Anlagen, die ausgedehnte Steuer- und Schalteinrichtungen benötigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Einrichtung für Fernsprechapparate zur selbsttätigen Anrufbeantwortung und Mitteilungsaufzeichnung bei Abwesenheit des Fernsprechteilnehmers mit einem Mikrophon und einem Lautsprecher, die akustisch gekoppelt sind mit dem Hörer bzw. mit dem Mikrophon des Fernsprechhandapparates, mit einem Plattenspieler als Antwortgeber, einer Schallaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben der an den abwesenden Teilnehmer zu übermittelnden Nachricht und einem auf das Läuten des Weckers des Teilnehmerapparates ansprechenden Mikrophonstromkreis, dessen verstärktes Signal über ein Relais den Motor einer selbsttätigen Steuervorrichtung in Gang setzt, welche den Arbeitsablauf des Plattenspielers und der Schallaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung einleitet und steuert, wobei die Einrichtung ferner versehen ist mit Mitteln zur verschlüsselten Fernansteuerung zwecks Übermittlung einer aufgezeichneten Nachricht über die Fernsprechleitung an einen fernen Anrufer mit einer durch einen weiteren Motor angetriebenen Ansteuervorrichtung, durch welche die Wiedergabe mittels Stromimpulsen umgleicher Länge entsprechend einem vorgegebenen Code ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuervorrichtung aus einer Anzahl von auf einer durch den Motor (78) angetriebenen Welle (22) befindlichen Kontaktringen (la... 12a) mit an deren Umfang anliegenden Kontaktfedern (72 a) besteht, welche mittels am Umfang der Kontaktringe vorgesehener Erhebungen (67, 77 a) aus Isoliermaterial unterschiedlicher Länge und Zwischenräume entsprechend einem vorbestimmten Code derart betätigt werden, daß über die Fernsprechleitung ankommende Schallimpulse entsprechender Länge und Pausen die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachricht auslösen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 725 127, 856 621;
    britische Patentschrift Nr. 684 772;
    französische Patentschrift Nr. 1115 914.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 109 650/266 7.61
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