DE1562082C - Telefonanrufbeantworter - Google Patents
TelefonanrufbeantworterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Telefonanrufbeantworter mit Gesprächsaufzeichnung zum Anschluß an
ein Magnettonband, das in Abschnitten, die sich über die Länge des Tonbandes erstrecken, mit Meldetexten
und Aufnahmestreifen versehen ist, bestehend aus einer drehfesten Verbindung zwischen der Vorrats-
und der Aufwickelspule mit den ihnen zugeordneten Antriebswellen, einem Bandantrieb, einem Aufnahme-
und Wiedergabekopf, der an einer bestimmten Stelle des Bandweges zwischen den Spulen angeordnet
ist, einem Verstärker, einem Detektor, der für die Aufnahme eines auf einer Teilnehmerleitung ankommenden
Rufstromes bestimmt ist und beim Empfang des Rufstromes den Bandantrieb betätigt, und einem
ίο Schalter zum Umkehren der während des Vorbeilaufens
des Meldetextes am Aufnahme- und Wiedergabekopf zwischen diesem und dem Verstärkereingang
und zwischen dem Verstärkerausgang und der Teilnehmerleitung bestehenden Verbindungen während
des Vorbeilaufens eines zwischen den Meldetexten liegenden Bandabschnittes am Aufnahme- und
Wiedergabekopf.
Bei einem bekannten Anrufbeantworter ist dieser vorgesehene Schalter nicht an eine der Spulen gekup-
ao pelt, sondern mit dem Bandantrieb verbunden. Diese Verbindung hat den Nachteil, daß eine exakte Synchronisation
zwischen den einzelnen Bandabschnitten und den jeweils zugeordneten Schalterstellungen nicht
möglich ist. Zwischen dem Bandantrieb und dem Band läßt sich ein Schlupf nicht vermeiden, dessen
Größe von vielerlei Faktoren abhängt. Damit ist ein Versagen des Anrufbeantworters verbunden, weil den
jeweiligen Bandabschnitten nicht die notwendigen Verstärkerstellungen zugeordnet werden können.
Es sind auch Anrufbeantworter bekanntgeworden, bei denen die Steuerung der Verstärkerein- und -ausgänge
mit Steuersignalen vorgenommen wurden, die auf dem Tonband gespeichert sind. Diese Anrufbeantworter
können nur mit Tonbändern betrieben werden, deren Vorbereitung sehr kompliziert ist. Außerdem
verringert sich durch die Steuersignale die für Aufzeichnungen zur Verfügung stehende nutzbare Bandlänge.
Schließlich sind auch Anrufbeantworter bekannt, die mit zwei Tonbändern arbeiten, von denen das
eine als Meldeband und das andere als Aufzeichnungsband zur Verfügung stehen. Derartige Geräte
sind sehr teuer. Sie sind außerdem nur speziell als Anrufbeantworter verwendbar und können nicht als
einfache Tonbandgeräte, beispielsweise für Diktatzwecke, eingesetzt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen einfachen und billigen Anrufbeantworter zu
schaffen, bei dem eine möglichst große Länge des Tonbandes zur Gesprächsaufzeichnung zur Verfügung
steht und der gleichzeitig als einfaches Tonbandgerät verwendet Werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schalter mit einer der Spulen über eine
Kupplung verbunden ist und bei der Durchführung einer vorbestimmten Anzahl von Schaltungen in Synchronismus
mit der Spulendrehung und der Bewegung des sich von der Vorratsspule abwickelnden
und auf die Aufwickelspule aufwickelnden Bandes ist.
Bei diesem Anrufbeantworter erfolgt die Umschaltung der Verstärkerein- und -ausgänge absolut sicher
im richtigen Augenblick unabhängig vom Schlupf des Tonbandes. Außerdem kann der zu diesem Zweck
vorgesehene Schalter ohne großen Aufwand in jedes Tonbandgerät eingebaut werden, so daß dieses als
Anrufbeantworter Verwendung finden kann. Der Schalter ist billig und kann bei Verschleiß schnell
ausgewechselt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen,
in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Tonbandes für einen erfindungsgemäßen Telefonanrufbeantworter,
F i g. 2 ein elektrisches Schaltbild eines erfindungsgemäßen Telefonanrufbeantworters mit Aufzeichnungsvorrichtung,
F i g. 3 eine schematische Draufsicht auf eine mechanische Kupplung und einen Walzenschalter der
Anordnung der F i g. 2,
F i g. 4 einen schematischen Schnitt durch die Schaltwalze der F i g. 3,
F i g. 5 a und 5 b die Schaltwalze der F i g. 3 in zwei verschiedenen Winkelstellungen,
F i g. 6 eine abgewandelte Ausführungsform der Schaltwalze gemäß F i g. 2 bis 5,
F i g. 7 ein abgewandelter Teil des Schaltbildes der Fig. 2,
F i g. 8 eine schematische Darstellung eines zweiten erfindungsgemäßen Telefonanrufbeantworters mit
Aufzeichnungsvorrichtung,
F i g. 9 a und 9 b schematische Erläuterungen zur Arbeitsweise des Schalters in dem Gerät der F i g. 8,
Fig. 10a und 10b schematische Erläuterungen zur Arbeitsweise eines zweiten Schalters in dem Gerät
der F i g. 8,
Fig. 11 ein elektrisches Schaltbild des Gerätes der Fig. 8,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
eines abgewandelten Teiles des Gerätes der F i g. 8,
F i g. 13 eine schematische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Kupplung für das
Gerät der Fig. 2,
Fig. 14 eine schematische Darstellung eines elektro-mechanischen
Übertragers als Teil der Kupplung der Fig. 13 und
Fig. 15 eine schematische Darstellung einer abgewandelten
Ausführungsform des elektromechanischen Übertragers der F i g. 14.
Die F i g. 1 der Zeichnungen zeigt ein Magnettonband 1, welches für ein erfindungsgemäßes Gerät vorgesehen
ist. Das Tonband 1 ist nur mit einer sich über die volle Breite erstreckenden Aufzeichnungsspur versehen, obwohl auch andere Bänder mit zwei
oder mehr Spuren verwendet werden können.
Wie die Fi g. 1 zeigt, ist das Tonband 1 in Längsrichtung
unterteilt und enthält Abschnitte Al, A2 . . . A X zur Speicherung der Meldetexte. Zwischen
diesen vorgenannten Abschnitten befinden sich Abschnitte Ml, M 2 ... MX zur Speicherung eintreffender
Mitteilungen. Im allgemeinen enthalten alle Abschnitte Al... AX den gleichen Text, beispielsweise
eine Mitteilung »Hier automatischer Telefonanrufbeantworter, hinterlassen Sie bitte Ihre Nachricht,
wenn sie den »Piep«-Ton hören«.
Das Tonband der F i g. 1 wird mit dem in F i g. 2 bis 5 der Zeichnungen dargestellten Gerät vorbereitet
und dann für die Telefonanrufbeantwortung verwendet.
Zur Vorbereitung des Bandes 1 wird das Gerät der F i g. 2 bis 5 so bedient wie ein übliches Tonbandgerät
in der »Aufnahme«-Stellung. Hierbei wird das Band an einem Wiedergabe- und einem Aufnahmekopf
R vorbeigeführt, so daß die Meldetexte auf entsprechenden Abschnitten Al... AX aufgezeichnet
werden. Eine Sichtmarke läßt erkennen, wenn der vordere Rand eines jeden Abschnittes A1... A X
den Kopf erreicht und die Bedienungsperson mit der Aufzeichnung beginnen muß. Eine weitere Marke erscheint,
wenn der hintere Rand eines Abschnittes A1 ... AX am Kopf eintrifft, um anzuzeigen, daß die
Aufzeichnung zu vervollständigen ist. Ein Arbeitszyklus, d. h. die Zeit zwischen dem Eintreffen des
Vorderrandes des Abschnittes A1 und dem Eintreffen
des vorderen Randes des nächsten Abschnittest 2 am Aufzeichnungkopf, beträgt zweckmäßigerweise
eine Minute. Von dieser Zeit werden 20 Sekunden für den Meldetext A1 verbraucht, so daß 40 Sekunden
für die Aufzeichnung der Anrufermitteilung Ml verbleiben.
Um dieses Tonband zur Telefonbeantwortung zu verwenden, wird das Gerät an eine Telefonleitung
angeschlossen und das Tonband auf einer Vorratsspule gespeichert. Dieses Tonband ist durch ein Vorlaufband
mit der Aufwickelspule verbunden. Ein eintreffender Rufstrom betätigt ein Relais oder einen
Halbleiterschalter, welcher für die Anschlußleitung eine Gleichstromschleife vervollständigt und den verschiedenen
elektrischen Kreisen und elektromechanischen Teilen des Gerätes elektrische Energie zuführt.
Anfänglich befindet sich das Gerät in der »Wiedergabe«-Stellung, so daß der Meldetext des Abschnittes
A1 der Telefonleitung zugeführt wird, während dieser
Tonbandabschnitt am Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf vorbeiläuft. Am Ende des Abschnittes
Al wird über die Anschlußleitung ein »Piep«-Ton übertragen. Zu diesem Zeitpunkt schaltet sich das
Gerät auf die »Aufnahme«-Stellung um, so daß der Anrufer auf den Zwischenabschnitt Ml eine Mitteilung
aufsprechen kann. Am Ende des Abschnittes Ml wird schließlich das Gerät wieder in die Wiedergabestellung
zurückgeschaltet, die Stromversorgung der elektrischen Kreise und der elektromechanischen
Teile fortgenommen und die Gleichstromschleife wieder von der Anschlußleitung beseitigt. Nunmehr ist
das Gerät bereit, einen zweiten Anruf entgegenzunehmen.
Um die auf den Abschnitten Ml.. . MX gespeicherten
Anrufermitteilungen wiederzugeben, wird das Gerät wiederum wie ein normales Tonbandgerät verwendet,
das man zu diesem Zweck in die Wiedergabestellung bringt.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, gehört zum Telefonanrufbeantworter
eine Vorratsspule 3 für das Tonband 1, eine Aufwickelspule 5 und eine Antriebsrolle
7, die zusammen mit der Andrückrolle 9 das Band von der Spule 3 zur Spule 5 fördert. Die Antriebsrolle
7 wird von einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben.
Zwischen der Spule 3 und der Spule 5 läuft das Band an einem Wiedergabe- und Aufnahmekopf R
vorbei, welcher je nach der Arbeitsstellung des Gerätes mit dem Umschalter 11 das Relais 12 mit dem
Eingang 13 oder dem Ausgang 15 eines Verstärkers 17 verbudnen ist. Die beiden Anschlußleitungen L1
und L 2 des Fernsprechers sind ebenfalls je nach der Arbeitsstellung des Gerätes über einen Eingangsübertrager
19 und den Umschaltern mit dem Eingang 13 oder dem Ausgang 15 des Verstärkers 17
verbunden. Der Umschalter 11 wird über die Relaiswicklung 21 des Relais 12 betätigt. Die Stromzufuhr
zur Wicklung 21 erfolgt über eine Schaltwalze 23 eines nachfolgend noch zu beschreibenden Schalters.
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Die Schaltwalze 23 regelt auch den Stromfluß quelle 71 und die Wicklung 21 auch noch mit den
durch die Wicklung 25 eines zweiten Relais 26 mit Kontakten 73, 75, 77 und 79 der Schaltwalze 23 ver-
einem ersten Kontaktpaar 27 und 29 und einem zwei- bunden.
ten Kontaktpaar 28 und 30. Die Funktionen dieses Wie Fig. 3 der Zeichnungen erkennen läßt, ist die
Relais werden später erläutert. Schließlich steuert die 5 Vorratsspule 3 axial verschieblich an dem einen Ende
Schaltwalze 23 einen Oszillator 31, der in zuvor fest- einer Achse 81 angebracht. Durch einen Stift 83,
gelegten Intervallen eines Arbeitszyklus über die welcher durch die Spule 3 hindurchgeht und auch in
Anschlußleitung »Piep«-Töne aussendet. eine Scheibe 85 eingreift, welche fest mit der Achse 81
Die Schaltwalze 23 wird über die nachfolgend noch verbunden ist, wird eine axiale Verschiebung ermögzu
beschreibende Kupplung 33 mit der Vorratsspule 3 i0 licht, aber eine Verdrehung verbindert. An ihrem von
angetrieben. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, der Spule 3 abgelegenen Ende ist die Achse 81 über
daß das Anschalten von Eingang 13 und Ausgang 15 die in F i g. 2 schematisch angedeutete Kupplung 33
des Verstärkers 17 mit dem Durchgang der Ab- mit der Schaltwalze 23 verbunden,
schnitte Al.. .AX und Ml... MX des Tonbandes Wie F i g. 3 erkennen läßt, gehört zu dieser Kuppam Kopf R synchronisiert wird. Ein an dem einen 15 lung 33 eine Schnecke 87, die mit der Achse 81 fest Ende der Schaltwalze 23 angebrachter Streifen 35 verbunden ist und in ein Schneckenrad 89 eingreift, dient als Sichtzeichen für den jeweiligen Arbeits- das sich auf einer Querachse 91 befindet. Die Querzustand des Gerätes, d. h. zur Kenntlichmachung der achse 91 trägt ein Stirnzahnrad 93, welches mit Hilfe »Aufnahme«- oder »Wiedergabe«-S teilung, eines Zwischenzahnrades 97 auskuppelbar mit einem
schnitte Al.. .AX und Ml... MX des Tonbandes Wie F i g. 3 erkennen läßt, gehört zu dieser Kuppam Kopf R synchronisiert wird. Ein an dem einen 15 lung 33 eine Schnecke 87, die mit der Achse 81 fest Ende der Schaltwalze 23 angebrachter Streifen 35 verbunden ist und in ein Schneckenrad 89 eingreift, dient als Sichtzeichen für den jeweiligen Arbeits- das sich auf einer Querachse 91 befindet. Die Querzustand des Gerätes, d. h. zur Kenntlichmachung der achse 91 trägt ein Stirnzahnrad 93, welches mit Hilfe »Aufnahme«- oder »Wiedergabe«-S teilung, eines Zwischenzahnrades 97 auskuppelbar mit einem
Wie wiederum aus der Fig. 2 zu ersehen, stehen 2o Zahnrad95 verbunden ist, das sich an der Schalt-
die beiden Anschlußleitungen L1 und L 2 über eine walze 23 befindet.
Reihenschaltung eines Kondensators 37 und einer In der in F i g. 3 dargestellten Arbeitsstellung greift
Wicklung 39 des Relais 41 miteinander in Verbin- das Zwischenzahnrad 97 in die Zahnräder 93 und 95
dung. Die Kontakte 43 des Relais 41 sind mit einer ein, so daß eine Drehung der Achse 81 auch von einer
Spannungsquelle 45 und einem Eingang einer elek- 25 Drehung der Schaltwalze 23 begleitet ist. Das Zwi-
trischen Schaltung 47 in Reihe geschaltet. Mit der schenzahnrad 97 kann jedoch von den Zahnrädern 93
Schaltung 47 wird die Stromversorgung von der und 95 fortgenommen werden, so daß die Achse 81
Stromquelle 45 zum Verstärker 17 und zu dem nicht zu nachfolgend noch näher zu erläuternden Zwecken
dargestellten Antriebsmotor der Antriebsrolle 7 ge- unabhängig von der Schaltwalze 23 umlaufen kann,
steuert. Die elektrischen Verbindungen zwischen der 30 An der Lagerung des Zahnrades 97 befindet sich ein
Schaltung 47 und dem Verstärker 17 bzw. dem Motor Schaltarm 98, der bei ausgekuppeltem Zahnrad 97
sind in der F i g. 2 schematisch mit gestrichelten eine Nocke 102 an der Schaltwalze 23 beaufschlagt.
Linien 49 und 51 angedeutet. Bei der Beaufschlagung der Nocke 102 durch den
Parallel zu den Kontakten 43 des Relais 41 liegen Arm 98 verdreht sich die Schaltwalze 23 in eine zu-
die beiden Kontakte 28 und 30 des Relais 26, wel- 35 vor festgelegte Winkelstellung, die nachfolgend noch
ches, wie vorerwähnt, mit der Schaltwalze 23 ge- näher erläutert wird.
steuert wird. Die Funktion der Kontakte 28 und 30 Geeignete Übersetzungsverhältnisse für die Zahnwird
später erläutert. räder 87, 89, 93, 97 und 95 sorgen dafür, daß eine
Die Anschlußleitung L1 ist ferner über die Primär- vollständige Umdrehung der Schaltwalze 23 einem
wicklung 53 des Übertragers 19 mit dem festen Kon- 40 Arbeitszyklus entspricht.
takt 29 des Relais 26 verbunden, während die An- F i g. 3 und 4 lassen erkennen, daß die Schaltwalze
Schlußleitung L 2 unmittelbar mit dem zugehörigen 23 von einem Zylinder 99 gebildet wird, der drehbar
beweglichen Kontakt 27 verbunden ist. Im zusam- auf einer Achse 101 gelagert ist. Auf diesem Zylin-
mengeschalteten Zustand schaffen die Kontakte 27 der 99 befindet sich ein mit Kupfer überzogener Man-
und 29 die Gleichstromschleife zwischen den An- 45 tel 103, welcher mit Epoxy-Harz 105 befestigt ist.
Schlußleitungen. Dieser Zylindermantel 103 besteht aus Glasfaser,
Schließlich ist die Anschlußleitung L1 auch noch Mylar oder einem sonstigen flexiblen Isolierstoff 107,
über einen Kondensator 55 mit dem Ausgang des Os- welcher einen dünnen Kupferüberzug 109 tragen
zillators 31 verbunden, der in vorerwähnter Weise die kann.
Anschlußleitung mit einem »Piep«-Ton versorgt. 50 Zur Fertigung der Schaltwalze 23 wird das be
Die Sekundärwicklung 57 des Eingangsübertragers kannte Druckverfahren angewandt, bei dem auf dem
19 liegt mit ihrem einen Anschluß an Masse. Der noch flach ausgebildeten Zylindermantel 103 das
andere Anschluß führt zu den festen Kontakten 59 Kupfer an zuvor festgelegten Stellen fortgeätzt wird,
und 65 des Umschalters 11, der für die Umschaltung so daß ein Kupfer-Flächenmuster 109 zurückbleibt,
von Wiedergabe auf Aufnahme sorgt. Die zwei weite- 55 wie es die Fig. 2 und 3 zeigen. Der entsprechend geren
festen Kontakte 61 und 63 des Umschalters 11 ätzte Mantel 103 wird dann um den Zylinder 99 so
stehen mit dem Wiedergabe- und Aufnahmekopf R herumgelegt, daß die zusammentreffenden Längskanin
Verbindung. Ein erster beweglicher Kontakt 67 ten 111 sich parallel zur Walzenachse erstrecken. Andes
Umschalters arbeitet mit den festen Kontakten 59 schließend wird der Zylinder mit seinem aufgebrach-
und 61 zusammen. Der zweite bewegliche Kontakt 60 ten Mantel fünf Minuten lang in kochendes Wasser
69 des genannten Umschalters ist den festen Kontak- eingetaucht. Nach dem Abkühlen behält der Mantel
ten 63 und 65 zugeordnet. 103 seine zylindrische Gestalt und kann dann endgül-
Zur Stromversorgung der Relaiswicklungen 21 und tig mit Hilfe des Epoxy-Harzes 105 am Zylinder 99
25 und des Oszillators 31 ist eine Stromquelle 71 vor- befestigt werden.
gesehen, deren eine Klemme unmittelbar mit den 65 Abschließend wird die Oberfläche der zurückge-
Wicklungen 21 und 25 und dem Oszillator 31 ver- bliebenen Kupferflächen 104 zunächst mit Nickel und
bunden ist. Zur Vervollständigung der Anschlüsse dann mit Gold plattiert, um eine harte Kontaktober-
sind der Oszillator 31, die Wicklung 25, die Strom- fläche zu erhalten.
Zur Schaltwalze 23 gehören die zuvor in Verbindung mit Fig. 2 genannten vier Kontakte 73, 75, 77
und 79. Jeder dieser Kontakte 73 bis 79 ist ein federnder Metallstreifen, der senkrecht zur Achse des
Zylinders 99 ausgerichtet ist und mit einem Ende die gekrümmte Zylinderoberfläche beaufschlagt. Beim
Umlauf der Schaltwalze 23 gleiten die Kontakte 73 bis 79 mit nur sehr geringem Reibungswiderstand
über die Zylinderfläche. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß die Dicke der Kupferschicht
109 in der F i g. 4 übertrieben groß dargestellt ist. In der Praxis beträgt diese Dicke nur einige
Hundertstel Millimeter.
Die F i g. 5 a und 5 b zeigen die Schaltwalze 23 in zwei verschiedenen Stellungen, während einer vollständigen
Umdrehung um die Achse. In der Stellung der F i g. 5 a beaufschlagen sämtliche Kontakte 73 bis
79 einen sich axial erstreckenden Streifen 113, der von dem Isoliermaterial 107 des Zylindermantels 103
gebildet wird. Es ergibt sich daher keine elektrisch leitende Verbindung zwischen irgendeinem der Kontakte
73 bis 79, so daß auch von der Stromquelle 71 keine Spannung zu den Relaiswicklungen 21 und 25
und dem Oszillator 31 der F i g. 2 geliefert wird. Die
F i g. 5 b zeigt die Schaltwalze 23 nachdem sie gegenüber der Stellung der F i g. 5 a um einen kleinen
Winkelweg in Richtung des Pfeiles 115 gedreht wurde. Diese Drehung reicht aus, um die Kupferfläche 109
unter die Kontakte 75 und 77 zu bewegen, so daß ein Stromfluß von der Spannungsquelle zur Wicklung 25
des Relais 26 erfolgen kann.
Die F i g. 2, 5 a und 5 b lassen erkennen, daß mit Hilfe des Streifens 35 an dem einen Ende der Schaltwalze
23 und eines Zeigers 117 am stationären Gehäuse der Schaltwalze die Bedienungsperson ablesen
kann, welche Schaltungen die Schaltwalze 23 gegenüber den Kontakten 73 bis 79 gerade vornimmt. Das
auf dem Streifen 35 vorgesehene Sichtzeichen »5« befindet sich neben dem nichtleitenden Streifenieil 113
der Schaltwalze, so daß, wenn, wie F i g. 5 a zeigt, die Marke »5« neben dem Zeiger 117 liegt, keine elektrisch
leitende Verbindung zwischen den Kontakten hergestellt wird. Daher sind die Wicklungen 21 und
25 und der Oszillator 31 nicht erregt.
Der dem Zeichen »5« folgende Abschnitt 119 des Streifens 35 ist rot eingefärbt, soweit er sich über den
Winkelbereich erstreckt, in dem die Kontakte 75 und 77 auf der Kupferfläche 109 liegen, die Kontakte 73
und 79 sich aber noch auf dem Isoliermaterial 107 befinden. Wenn dieser Abschnitt 119, wie F i g. 5 b
zeigt, neben dem Zeiger 117 liegt, erhält die Relaiswicklung 25 über die Kontakte 75 und 77 Spannung.
Eine weitere Drehung der Schaltwalze gegenüber der in F i g. 5 b dargestellten Lage in Richtung des
Pfeiles 115 führt dazu, daß die Kupferfläche 109 auch den Kontakt 79 beaufschlagt, so daß die Relaiswicklung
21 mit Spannung versorgt wird.
Der Kontakt 73 beaufschlagt den sich axial erstreckenden Teil 121 des Kupferbelages periodisch
während der Drehung der Walze 23, um die Stromversorgung für kurze Intervalle in zuvor festgelegten
Abschnitten des Arbeitszyklus mit dem Oszillator 31 zu verbinden.
Vor der Verwendung des in den F i g. 2 bis 5 dargestellten Gerätes muß zunächst das Magnettonband
1 der Fig. 1 präpariert werden, indem man das Gerät als normales Tonbandgerät in der » Aufnahme«-
Stellung benutzt. Zu diesem Zweck wird das Zwischenzahnrad 97 von den Zahnrädern 93 und 95 abgekuppelt,
so daß der Arm 98 die Nocke 102 beaufschlagt und die Schaltwalze 23 in die zuvor erwähnte
vorbestimmte Winkelstellung bringt. Diese Stellung ist dann vorhanden, wenn sich das Sichtzeichen »5«
neben dem Zeiger 117 befindet. Das Tonband 1 wird dann so eingelegt, daß die Hinterkante des Vorlaufbandes
dem Aufnahmekopf R des Gerätes benachbart ist. Die Drehung der Schaltwalze 23 erfolgt unabhängig
von der Bewegung der Vorratsspule 3. Ein nicht dargestelltes Mikrofon wird mit dem Eingang 13 des
Verstärkers 17 verbunden, während der Aufnahmekopf R an den Verstärkerausgang 15 angeschlossen
wird.
Nun wird der Motor eingeschaltet, so daß die Antriebsrolle 7 das Band von der Vorratsspule 3 zur
Aufwickelspule 5 fördert uriÖ hierbei die Schaltwalze
23 verdreht. Jedesmal wenn einer der Abschnitte Al... AX am Kopf R vorbeiläuft, zeichnet die Bediennungsperson
einen Meldetext auf. Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn der Abschnitt 119 am Zeiger
117 vorbeiläuft. Abschließend wird das Tonband 1 zur Vorratsspule 3 zurückgespult, und zwar
so weit, daß die Hinterkante des Vorlaufbandes wieder neben dem Aufnahme- und Wiedergabekopf R
liegt. In dieser Stellung liegt das Zeichen »S« der
Schaltwalze 23 neben dem Zeiger 117. Nun wird das Mikrophon wieder abgetrennt und der Aufnahme-
und Wiedergabekopf R so mit dem Umschalter 11 verbunden, wie es die F i g. 2 zeigt. Jetzt kann das
Gerät gemäß F i g. 2 an die Telefonleitung angeschlossen werden, um eintreffende Anrufe entgegenzunehmen.
Beim Eintreffen eines Anrufes sorgt der eintreffende
Rufstrom für eine intermittierende Erregung der Relaiswicklung 39, so daß die Kontakte 43 schließen.
Bei jeder Kontaktgabe an den Kontakten 43 fließt ein Strom aus der Spannungsquelle 45 zur
Schaltung 47 und damit zum Verstärker 17 und zum nicht dargestellten Motor. Die Antriebsrolle 7 und
damit das Tonband 1, die Vorratspule 3 und die Schaitwalze 23 bewegen sich dann ebenfalls intermittierend.
Nach einigen Stromimpulsen hat sich die Schaltwalze 23 gegenüber der Stellung der Fig. 2
und 5 a bis in die Stellung der F i g. 5 b bewegt, so daß die beiden Kontakte 75 und 77 durch die Kupferfläche
109 miteinander verbunden werden.
Bei elektrisch leitender Verbindung zwischen den Kontakten 75 und 77 fließt ein Strom von der Stromquelle
71 zur Relaiswicklung 25, so daß die Kontakte 27/29 und 28/30 schließen. Der Kontaktschluß an
den Kontakten 27/29 erzeugt einen Gleichstrompfad zwischen den Anschlußleitungen Ll und L2, d.h.
der Anruf ist entgegengenommen. Durch einen Kontaktschluß an den Kontakten 28/30 ergibt sich ein
Stromfluß von der Spannungsquelle 45 zum Motor und zum Verstärker 17 unabhängig von dem Schaltzustand
der Kontakte 43 des Relais 41.
Der eingeschaltete Motor bewegt den Abschnitt A1
des Tonbandes 1 am Kopf R vorbei, so daß die dort aufgenommenen elektrischen Signale über die Kontakte
69 und 63 des Umschalters 11 dem Eingang 13 des Verstärkers 17 zugeführt werden. Vom Ausgang
15 des Verstärkers werden die aufgenommenen Signale über die Kontakte 67 und 59 des Umschalters
11 der Sekundärwicklung 57 des Übertragers 19 zugeführt, so daß in der Primärwicklung 53 ein Signal
entsteht, das über die Leitungen Ll und Ll den An-
Schluß des anrufenden Teilnehmers erreicht. Der anrufende Teilnehmer hört daher den vom angerufenen
Teilnehmer im Abschnitt A1 aufgezeichneten Meldetext.
Wenn die Schaltwalze 23 sich entsprechend der Länge des Abschnittes 119 gedreht hat, d. h. so weit,
daß die Hinterkante des Abschnittes A1 den Wiedergabekopf
R erreicht, beaufschlagt der Kontakt 73 kurzzeitig den Kupferbelagabschnitt 121. Nun wird
der Oszillator 31 aus der Stromquelle 71 gespeist, so daß die Anschlußleitung einen »Piep«-Ton empfängt,
der kenntlich macht, daß der Anrufer nun seine Mitteilung aufsprechen kann.
Unmittelbar nach dem »Piep«-Ton beaufschlagt der Kontakt 79 die Kupferfläche 109, so daß nun aus
der Stromquelle 71 die Relaiswicklung 21 erregt wird. Hieraus resultiert eine Umschaltung des Umschalters
11, so daß dessen beweglicher Kontakt 69 den Kontakt 65 beaufschlagt, um die Sekundärwicklung 57
mit dem Eingang 13 des Verstärkers 17 zu verbinden, während der bewegliche Kontakt 67 den Kontakt
61 beaufschlagt, um den Aufnahmekopf R mit dem Verstärkerausgang 15 zu verbinden. Nunmehr
befindet sich das Gerät in der »Aufnahme«-Stellung, so daß die eintreffenden Signale über den Eingangsübertrager
19 und den Verstärker 17 den Kopf R erreichen, der die Anruf ermittlung auf einen Zwischenabschnitt
Ml des Tonbandes 1 aufzeichnet. Kurz bevor das Ende des Abschnittes M1 den Kopf .R erreicht,
beaufschlagt ein zweiter Kupferbelagabschnitt 121 den Kontakt 73, so daß ein weiterer »Piep«-Ton
über die Anschlußleitung übertragen wird, um anzuzeigen, daß die Aufzeichnungszeit nahezu beendet ist.
Sobald die Schaltwalze 23 wieder die Stellung der F i g. 2 und 5 a erreicht, in der die Kontakte 73 bis 79
sämtlich von dem Kupferbelag 109 abgehoben sind, werden die Wicklungen 21 und 25 entregt. Daher
kommt es zur Öffnung der Kontakte Π129, welche
die Gleichstromschleife von den Anschlußleitungen beseitigen. Ebenfalls geöffnet werden die Kontakte
28/30 zur Abtrennung der Spannungsquelle 45 von der elektrischen Schaltung 47, so daß auch der Umschalter
11 wieder in den Schaltzustand der F i g. 2 zurückkehrt. Nunmehr ist das Gerät bereit einen
zweiten eintreffenden Anruf entgegenzunehmen.
Zur Wiedergabe der aufgespeicherten Anrufermitteilungen
auf den Zwischenabschnitten Ml... MX des Tonbandes wird das Gerät als normales Tonbandgerät
in »Wiedergabe«-Stellung betrieben. Hierzu gehört zunächst die Rückspülung des Bandes 1 auf die
Vorratsspule 3 bis in eine Stellung, in der die Hinterkante des Vorlauf bandes wiederum neben dem Kopf R
liegt. Ferner muß auch der Kopf R mit dem Eingang 13 des Verstärkers 17 und ein nicht dargestellter
Lautsprecher mit dem Verstärkerausgang 15 verbunden werden. Nun wird der Motor eingeschaltet, um
das Band 1 am Kopf R vorbeizuziehen, so daß die aufgezeichnete Mitteilung über den Lautsprecher abgehört
werden kann.
Es ist zu beachten, daß die mechanische Belastung des mechanischen Systems des Gerätes durch die
Kupplung der Schaltwalze 23 mit der Vorratsspule 3 sehr klein ist, da die Kontakte 73 bis 79 nur mit einem
kleinen Reibungswiderstand an der Schaltwalze anliegen. Das Einfügen der Schaltwalze 23 hat somit
nur einen minimalen Einfluß auf die Arbeitsweise des Gerätes bezüglich des Frequenzganges und des gleichmäßigen
Bandtransportes.
Durch Koppeln der Schaltwalze 23 mit der Vorratsspule 3 oder auch der Aufwickelspule 5 wird
sichergestellt, daß das Band 1 mit der Stellung der Schaltwalze 23 in Synchronismus bleibt. Der Synchronismus
zwischen dem Band 1 und den elektrischen Anschlüssen zu den Leitungen L1 und L 2,
zum Verstärker 17 und zum Kopf R wird auch dann sichergestellt, wenn zwischen dem Band und der Antriebswalze?
ein Schlupf auftreten sollte. Die Synchronisation wird auch dann aufrechterhalten, wenn
das Band zur Vorratsspule 3 zurückgespult und der Antriebsmotor von der Antriebswalze 5 zur Vorratsspule
3 umgeschaltet wird.
Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist die Schaltwalze 23 mit der Vorratsspule 3 gekuppelt,
da das Drehmoment an dieser Spule durch den Bandzug größer ist als das Drehmoment an der Aufwickelspule
5. Wenn das Tonband 1 dadurch angetrieben wird, daß man den Rand der Aufwickelspule 5 mit
einem Antriebsrad beaufschlagt, sollte jedoch die Schaltwalze 23 mit der Aufwickelspule gekoppelt
werden.
Die Schaltwalze 23 der zuvor beschriebenen Ausführungsform läßt sich auch ersetzen durch eine Anzahl
von silbernen Schleifringen, welche die Kontakte 73 bis 79 beaufschlagen. In diesem Falle enthält
jeder Schleifring an einem Teil seiner gekrümmten Oberfläche einen Abschnitt aus Isoliermaterial,
mit dem die Kontaktgabe unterbrochen werden kann.
Die optische Anzeigevorrichtung mit dem Streifen 35 und dem Zeiger 117 läßt sich auch durch ein numerisches
oder sonstiges Zählwerk, eine Anzeigelampe oder einen akustischen Signalgeber ersetzen, wobei
man die für diese Geräte erforderlichen elektrischen Kontakte ebenfalls an der Schaltwalze vorsehen kann.
Das Gerät gemäß F i g. 2 bis 5 kann auch dadurch
abgewandelt werden, daß man zwischen die beiden Anschlußleitungen L1 und L 2 zwei Zener-Dioden
gegensinnig einschaltet, um zu verhindern, daß induktive Stromstöße den Verstärker erreichen.
Der in F i g. 1 dargestellte Löschkopf E und die besonderen Schalteinrichtungen zum Ein- und Ausschalten
des Löschkopfes sind in F i g. 2 nicht dargestellt. Das Ein- und Ausschalten des Löschkopfes E
in der »Aufnahme«-Stellung kann mit einem Relais erfolgen.
Die Relais 12 und 26 können auch ersetzt werden durch zusätzliche leitende Flächen auf der Schaltwalze
23, wobei dann die Kontakte 27 bis 30 und 59 bis 69 als federnde Kontaktstreifen ausgebildet werden,
die man genauso wie bei den Kontakten 73 bis 79 den einzelnen Kontaktflächen der Schaltwalze zuordnet.
Die F i g. 6 zeigt eine Schaltwalze mit einer ersten Kupferfläche 123, der die Kontakte 125, 127
und 129 zugeordnet sind, und einer zweiten Kupferfläche 131, der die Kontakte 133, 135 und 137 zugeordnet
sind. Diese Kontaktanordnung kann den Umschalter 11 ersetzen. In ähnlicher Weise lassen sich
auch Kupferflächen vorsehen, um die durch die Wicklung 25 betätigten Kontakte 27 bis 30 zu ersetzen.
Für das auf den Rufstrom ansprechende Relais 41 des zuvor beschriebenen Gerätes läßt sich auch eine
Anordnung verwenden, wie sie nachfolgend in der Verbindung mit der F i g. 7 beschrieben wird.
F i g. 7 zeigt einen gesteuerten Halbleiter-Gleichrichter 141, dessen Anode 143 mit der positiven
Klemme einer nicht dargestellten Spannungsquelle verbunden ist. Die zugehörige Kathode 145 ist mit
13 14
einem Motor 147 für die Bandförderrolle 7 und mit Motor verschwenkt bezüglich der F i g. 8 unter dem
dem Verstärker 17 verbunden. Die negative Klemme Einfluß der Feder 191 entgegengesetzt zur Uhrzeiger-
der Spannungsquelle ist ebenfalls mit dem Motor richtung.
147 und dem Verstärker 17 verbunden. Neben dem antreibenden Rad 175 ist auf der von
Die Primärwicklung 159 eines Eingangsübertragers 5 der Spule 171 abgelegenen Seite eine Scheibe 193 fest
151 ist mit der einen Klemme unmittelbar mit der mit der Achse 177 verbunden. Die Scheibe 193 und
Leitung L 2 und mit der anderen Klemme über einen damit die Achse 177 lassen sich mit dem Motor M
Kondensator 153 mit der Leitung L1 verbunden. Die antreiben, indem man das eine Ende eines Stiftes 195,
in der Sekundärwicklung 155 des Übertragers 151 welcher durch aufeinander ausgerichtete Öffnungen
auftretende Ausgangsspannung wird mit einer Diode io von Spule 171 und Antriebsrad 175 hindurchgeht, in
157 gleichgerichtet. Die gleichgerichtete Spannung eine Sackbohrung der Scheibe 193 einsetzt. Hiererscheint
am Gitter 159 des gesteuerten Halbleiter- durch besteht andererseits auch die Möglichkeit, das
gleichrichters 141. Parallel zum Ausgang der Sekun- Antriebsrad 175 und die Spule 171 unabhängig von
därwicklung 155 liegt ein Begrenzerwiderstand 161, der Scheibe 193 und der Achse 177 zu drehen, indem
der den Strom am Gitter 159 des Gleichrichters 141 15 man den Stift 195 aus der Scheibe 193 herauszieht,
begrenzt. Ferner sind in Parallelschaltung zwei Ze- Zwischen den Lagern 179 und 181 ist die Achse ner-Dioden 163 und 165 vorgesehen, die für eine Be- 177 über eine Schnecke 201 und ein Schneckenrad grenzung der zum Gitter geleiteten Spannungsspitzen 199 mit einer Querachse 197 gekuppelt. Die Achse sorgen. Schließlich ist in Parallelschaltung auch noch 197 ruht in Lagern 203 und 205.
ein großer Kondensator 167 vorgesehen, der als Tief- 20 Die Achse 197 bildet einen Drehschalter, der ähnpaß wirkt und den Rufstrom gegenüber den Sprach- lieh arbeitet wie die Schaltwalze 23 der F i g. 2 bis 6. frequenzen begünstigt, so daß das Eingangssignal auf Normalerweise macht die Spule 171 eine Umdrehung einen eintreffenden Rufstrom anspricht. je Sekunde, während die Dauer eines vollständigen
begrenzt. Ferner sind in Parallelschaltung zwei Ze- Zwischen den Lagern 179 und 181 ist die Achse ner-Dioden 163 und 165 vorgesehen, die für eine Be- 177 über eine Schnecke 201 und ein Schneckenrad grenzung der zum Gitter geleiteten Spannungsspitzen 199 mit einer Querachse 197 gekuppelt. Die Achse sorgen. Schließlich ist in Parallelschaltung auch noch 197 ruht in Lagern 203 und 205.
ein großer Kondensator 167 vorgesehen, der als Tief- 20 Die Achse 197 bildet einen Drehschalter, der ähnpaß wirkt und den Rufstrom gegenüber den Sprach- lieh arbeitet wie die Schaltwalze 23 der F i g. 2 bis 6. frequenzen begünstigt, so daß das Eingangssignal auf Normalerweise macht die Spule 171 eine Umdrehung einen eintreffenden Rufstrom anspricht. je Sekunde, während die Dauer eines vollständigen
Ein Vorteil des in den F i g. 2 bis 5, 6 und 7 der Melde- und Aufzeichnungszyklusses wie vorerwähnt
Zeichnungen dargestellten Geräte liegt darin, daß die 25 eine Minute beträgt. Das Übersetzungsverhältnis zwi-
Schaltwalze 23, sowie die zugeordnete Kupplung 33 sehen der Schnecke 201 und dem Schneckenrad 199
und die Relais 12 und 26 sich in ein Tonbandgerät beträgt 60 :1, so daß die Achse 197 einmal je Minute
einfügen lassen, ohne dessen Arbeitsweise wesentlich umläuft, d. h. eine Umdrehung für jeden vollständi-
zu beeinträchtigen. Aus diesem Grunde kann das Ge- gen Zyklus macht.
rät nicht nur als Anrufbeantworter, sondern auch als 30 Zum Zwecke der Synchronisierung sind an der
normales Aufzeichnungsgerät für Sprache,' Musik Achse 197 Ausnehmungen 207 und 209 in dem Beu.
dgl. verwendet werden. Wenn das Gerät in erster reich zwischen Schneckenrad 199 und Lager 203 vorLinie
als Anrufbeantworter dienen soll, läßt sich ein gesehen. Diesen Ausnehmungen 207 und 209 sind die
weniger aufwendiges Schaltsystem verwenden, wie es beiden Schalter D und E zugeordnet. Wie nachfolbeispielsweise
in den Fig. 8 bis 11 dargestellt ist. 35 gend in Verbindung mit Fig. 10 erläutert werden
Das in Fig. 8 bis 11 dargestellte Gerät dient in wird, hat der Schalter D die Aufgabe, zu Beginn eines
erster Linie als Telefonanrufbeantworter mit Ge- Arbeitszyklus verschiedene elektrische Stromkreise
sprächsaufzeichnungsvorrichtung. Für dieses Gerät zu vervollständigen und diese am Ende des Zyklus
können auf dem Band 1 der Fig. 1 Meldetexte A1 wieder abzuschalten. Der SchalterE sorgt für dieUm-
bis AX aufgesprochen werden. 40 schaltung zwischen »Wiedergabe« und »Aufnahme«.
Gemäß Fig. 8 der Zeichnungen befindet sich ein Wie aus den Fig. 9a, 9b und 11 erkennbar, han-
Tonband 1 auf einer nicht dargestellten Vorratsspule, delt es sich beim Schalter D um einen Schiebeschalter
von der das Band mit einem Antrieb 173 auf eine mit sechs Kontaktgruppen, von denen in den F i g. 9 a
Aufwickelspule 171 umgespult wird. Wenn das Band 1 und 9 b lediglich eine dargestellt ist. Jede Kontakt-
von der einen Spule zur anderen läuft, beaufschlagt es 45 gruppe besteht aus drei aufeinander ausgerichteten
einen Aufnahme- und Wiedergabekopf R, der in der festen Kontakten 1, 2 und 3 und einem Schiebekon-
F i g. 8 nicht dargestellt ist und ebenfalls einen nicht takt, der in seiner Längsrichtung zwischen zwei Stel-
dargestellten Löschkopf Ei?, wobei die Anordnung lungen verschiebbar ist, in denen der mittlere feste
so getroffen ist, daß das Band beim Vorlauf die Kontakt 2 jeweils mit einem der beiden äußeren
Köpfe R und ER dicht anliegend beaufschlagt. 50 Kontakte 1 und 3 verbunden wird. Die sechs Schiebe-
Wie die F i g. 8 zeigt, greift der Antrieb 173 bei kontakte sind elektrisch gegeneinander isoliert, aber
diesem Gerät am Umfang eines Reibrades der Auf- mechanisch miteinander verbunden und mit einem
wickelspule 171 an, während bei dem Gerät gemäß Betätigungsarm 211 gekuppelt, der aus dem Gehäuse
F i g. 1 bis 7 ein Antrieb mit Bandförderrolle vorge- 213 des Schalters D in Richtung auf die Achse 197
sehen war. 55 vorragt.
Die Aufwickelspule 171 und das antreibende Rad Zwischen dem Arm 211 des Schalters D und einem
175 sind axial verschieblich auf dem einen Ende einer Festpunkt 217 des Gerätes befindet sich eine Zug-Achse
177 angebracht, die in Lagern 179 und 181 feder 215. Mit der Feder 215 wird der Arm 211 gegeführt
ist. Die Achse 171 und das antreibende Rad gen die Achse 197 gedrückt, und zwar derart, daß ein
175 sind normalerweise gegenüber der Achse 177 60 Außenende des Armes die Achse in dem Bereich der
drehbar, doch wird eine axiale Bewegung mit Hilfe Ausnehmung 207 beaufschlagt und je nach der Stelvon
Federbunden 183 verhindert. Das antreibende lung der Welle in diese Ausnehmung 207 einspringt
Rad 175 ist am Umfang mit einem Gummiring 184 oder nicht. Die Länge des Armes 211, der von der
versehen, der von dem einen Ende der Abtriebswelle Achse 197 beaufschlagt wird, ist ausreichend, um der
185 eines Motors M beaufschlagt wird. Der Motor M 65 Welle in jeder Richtung eine freie Drehung zu erist
um eine Achse 189 schwenkbar und wird mit einer möglichen.
Feder 191 so beaufschlagt, daß die Abtriebswelle 185 Aus den Fig. 9a und 9b ist erkennbar, daß die
gegen den Gummiring 184 gedrückt wird, d. h., der Ausnehmung 207 bezüglich ihrer Abmessungen in
15 16
Umfangsrichtung beschränkt ist, d. h. der Arm 211 einer stationären undurchsichtigen Maske 227 erkann
die Ausnehmung nur für einen kleinen Bruch- kennbar, wenn die Achse 197 umläuft,
teil einer vollständigen Umdrehung der Achse 197 Ein in dem Farbmuster vorgesehener Buchstabe beaufschlagen. Die Ausnehmung 207 hat nur eine »5« gibt den Start eines Arbeitszyklus an. Wenn geringe radiale Tiefe innerhalb der Welle 197, so daß 5 der Buchstabe »5« durch die Öffnung 225 sichtbar der Arm 211 zwischen den beiden Stellungen, in den ist, liegen die Ausnehmungen 207 und 209 so, daß er in der Ausnehmung 207 liegt und in der er den der Schalter D sich in der »Aus«-Stellung und der äußeren Umfang der Achse 197 beaufschlagt, nur Schalter E sich am Anfang der »Wiedergabe«-Steleine beschränkte Bewegung in Längsrichtung ausführt. lung befindet, so daß das Gerät bereit ist, einen einWenn der Arm 211 nicht die Ausnehmung 207 ίο treffenden Anruf zu beantworten. Nachdem man sondern einen zylindrischen Teil der Achse 197 be- durch Herausnahme des Stiftes 195 die Spule 171 aufschlagt und nur geringfügig aus dem Schalterge- und das Antriebsrad 175 von der Achse 177 abgehäuse 213 herausragt (F i g. 9 b), verbindet jeder der kuppelt hat, dreht man die Spule 171 in eine Stellung, Schiebekontakte einen mittleren festen Kontakt mit in der das Hinterende des zum Tonband 1 gehörigen dem zugehörigen äußeren festen Kontakt, der bezug- 15 Vorlaufbandes sich neben dem Wiedergabe- und Auflich der Fig. 9b links davon gelegen ist. Das An- nahmekopf befindet. Nach dem Wiedereinsetzen des liegen des Armes 211 an der zylindrischen Außen- Stiftes und Einschalten des Motors M wird beim Vorfläche der Achse 197 entspricht dem eingeschalteten beilauf des Tonbandes am Kopf der erste Meldetext Zustand der verschiedenen elektrischen Stromkreise, A1 über die Anschlußleitung übertragen,
die dann mit ihren Stromquellen verbunden sind. 20 Beim Betrieb des Gerätes läuft das Rad 223 in
teil einer vollständigen Umdrehung der Achse 197 Ein in dem Farbmuster vorgesehener Buchstabe beaufschlagen. Die Ausnehmung 207 hat nur eine »5« gibt den Start eines Arbeitszyklus an. Wenn geringe radiale Tiefe innerhalb der Welle 197, so daß 5 der Buchstabe »5« durch die Öffnung 225 sichtbar der Arm 211 zwischen den beiden Stellungen, in den ist, liegen die Ausnehmungen 207 und 209 so, daß er in der Ausnehmung 207 liegt und in der er den der Schalter D sich in der »Aus«-Stellung und der äußeren Umfang der Achse 197 beaufschlagt, nur Schalter E sich am Anfang der »Wiedergabe«-Steleine beschränkte Bewegung in Längsrichtung ausführt. lung befindet, so daß das Gerät bereit ist, einen einWenn der Arm 211 nicht die Ausnehmung 207 ίο treffenden Anruf zu beantworten. Nachdem man sondern einen zylindrischen Teil der Achse 197 be- durch Herausnahme des Stiftes 195 die Spule 171 aufschlagt und nur geringfügig aus dem Schalterge- und das Antriebsrad 175 von der Achse 177 abgehäuse 213 herausragt (F i g. 9 b), verbindet jeder der kuppelt hat, dreht man die Spule 171 in eine Stellung, Schiebekontakte einen mittleren festen Kontakt mit in der das Hinterende des zum Tonband 1 gehörigen dem zugehörigen äußeren festen Kontakt, der bezug- 15 Vorlaufbandes sich neben dem Wiedergabe- und Auflich der Fig. 9b links davon gelegen ist. Das An- nahmekopf befindet. Nach dem Wiedereinsetzen des liegen des Armes 211 an der zylindrischen Außen- Stiftes und Einschalten des Motors M wird beim Vorfläche der Achse 197 entspricht dem eingeschalteten beilauf des Tonbandes am Kopf der erste Meldetext Zustand der verschiedenen elektrischen Stromkreise, A1 über die Anschlußleitung übertragen,
die dann mit ihren Stromquellen verbunden sind. 20 Beim Betrieb des Gerätes läuft das Rad 223 in
Wenn der Arm 211 die Ausnehmung 207 beauf- Richtung des in F i g. 8 eingezeichneten Pfeiles um,
schlagt und daher weiter aus dem Schaltergehäuse so daß hinter dem Buchstabens in der Öffnung225
213 herausragt, beaufschlagt jeder Schiebekontakt ein benachbarter Abschnitt 229 sichtbar wird. Dieser
nur den mittleren festen Kontakt (F i g. 9 a). Dieser Abschnitt 229 läßt erkennen, daß sich der Schalter E
Schaltzustand entspricht dem Ausschaltzustand des 25 in einer Stellung befindet, die der Wiedergabe eines
Gerätes. Meldetextes entspricht. Hierbei läßt die geringer wer-
Es ist zu beachten, daß der äußere feste Kontakt dende Breite der Markierung dieses Abschnittes er-
einer jeden Kontaktgruppe, welcher bezüglich der kennen, wieviel Zeit noch verbleibt, bis das Ende des
F i g. 9 a und 9 b rechts liegt, nicht verwendet wird. Meldetextes erreicht ist.
Der in den Fig. 10a und 10b und 11 dargestellte 30 Hinter dem Abschnitt 229 erscheint schließlich in
SchalterE ist ein Schiebeschalter, welcher ähnlich der Öffnung 225 ein Abschnitt 231, der der »Aufausgebildet
ist, wie der Schalter D und ebenfalls sechs nahme«-Stellung entspricht, d. h. die Zeit kenntlich
Kontaktgruppen aufweist, von denen in den Fig. 10a macht, in der die Abschnitte des Bandes Ml... MX
und 10 b lediglich eine Kontaktgruppe dargestellt ist. am Kopf vorbeilaufen:
Jede Kontaktgruppe des Schalters E besteht aus drei 35 Wenn ein Tonband, auf dem Anrufe aufgezeichnet
festen Kontakten und einem Schiebekontakt. Die worden sind, von einer Bedienungsperson abgespielt
Schiebekontakte des Schalters E sind an einem Arm wird, kann mit Hilfe eines Farbmusters auf dem Rad
219 befestigt, welcher mit Hilfe einer Zugfeder gegen 223 klar erkannt werden, wann ein Meldetext-
die Achse 197 gedrückt wird. abschnitt Al ... AX am Aufnahme- und Wieder-
Aus Fig. 10a und 10b ist erkennbar, daß die dem 40 gabekopf vorbeiläuft. Das Gerät ist mit einem später
Schalter E zugeordnete Ausnehmung 209 sich nahezu in Verbindung mit der Fig. 11 zu beschreibenden
über ein Drittel des Umfanges der Achse 197 er- Motorgeschwindigkeitsregler versehen, der die Mögstreckt.
Hierdurch wird sichergestellt, daß das Gerät lichkeit gibt, die Bandlaufgeschwindigkeit zu verin
der Wiedergabestellung beim Anliegen des Armes größern, wenn die Meldetextabschnitte A1 ... AX
219 an der Ausnehmung 209 etwa ein Drittel der 45 abgespielt werden.
Zykluszeit verbleibt. Außerdem ist die radial gemes- Die Fig. 11 der Zeichnungen zeigt die elektrischen
sene Tiefe der Ausnehmung 209 in der Achse 197 so Schaltverbindungen des Gerätes gemäß F i g. 8 bis 10.
groß, daß beim Eingreifen des Armes 219 in die Aus- Die Fig. 11 zeigt einen manuell zu bedienenden
nehmung 209 jeder Schiebekontakt des Schalters E Schiebeschalter C, der ähnlich ausgebildet ist, wie die
einen festen Mittelkontakt mit dem bezüglich der 50 Schalter D und E. Auch dieser Schalter enthält sechs
Fig. 10a und 10b rechts liegenden äußeren festen Kontaktgruppen, die jeweils drei feste Kontakte und
Kontakt verbindet. Wenn dagegen der Arm 219 an einen Schiebekontakt enthalten. Die festen Kontakte
der nicht abgearbeiteten Außenfläche der Achse 197 des Schalters C sind in Fig. 11 mit el bis cl8 beanliegt,
verbindet jeder Schiebekontakt den festen zeichnet.
mittleren Kontakt mit dem linken äußeren festen 55 Der Schalter C hat die Aufgabe, das Gerät vom
Kontakt. Normalbetrieb, d. h. vom Betrieb als normales Ton-
Wie die F i g. 8 zeigt, ist am Ende der Achse 197, handgerät, oder von der Aufnahme von Meldetexten
den Schaltern D und E gegenüberliegend, ein opti- auf den Abschnitten Al ... AX des Bandes auf
sches Anzeigegerät 221 vorgesehen, welches Aus- einen »Telefonbeantworter«-Betrieb umzuschalten,
kunft über die Winkelstellung der Achse 197 und da- 60 In der Fi g. 11 stehen die Schiebekontakte des Schal-
mit über die Arbeitsstellung des Gerätes gibt. Diese ters C in der Normak-Stellung.
Anzeigevorrichtung entspricht der zuvor erwähnten Der Schalter D dient, wie schon zuvor erwähnt,
Anzeigevorrichtung bei der Ausführungsform gemäß dazu, das Gerät »ein«- und »auszuschalten«. Die
der F i g. 2 bis 7. F i g. 11 zeigt diesen Schalter mit seinen Schiebekon-
Zur Anzeigevorrichtung 221 gehört ein Rad 223, 65 takten in der »Aus«-Stellung. Die festen Kontakte des
welches auf der Achse 197 befestigt ist und auf sei- Schalters D sind in der Zeichnung mit dl bis dl8 be-
nem Umfang ein Farbmuster trägt. Ein Abschnitt die- zeichnet,
ses Farbmusters ist durch eine Öffnung 225 innerhalb Der Schalter E hat, wie schon zuvor erwähnt, die
17 18
Aufgabe, das Gerät zwischen »Aufnahme« und »Wie- ist der Ausgang 251 des Verstärkers 249 über die
dergabe« umzuschalten. Die festen Kontakte des Schalter A, E und C und die Leitung 273 mit dem
Schalters E sind mit el bis el8 bezeichnet. Mittelabgriff eines Potentiometers 275 verbunden.
Dem Schalter E ist ein Schiebeschalter A zugeord- Das Potentiometer 275 hat die Aufgabe, die An-
net, welcher vier Kontaktgruppen enthält, deren feste 5 Sprechempfindlichkeit des Gerätes bei Übertragung
Kontakte mit al bis α 12 bezeichnet sind. Der Schal- eines Meldetextes in die Fernsprechleitung geringer
ter A wird manuell bedingt und hat die Aufgabe, die zu machen als bei dem Empfang einer eintreffenden
elektrischen Verbindungen zum Schalter E zu rever- Mitteilung.
sieren. Wenn somit die Schalter A und C sich in den Zur Aufzeichnung von Meldetexten auf den Abstellungen
der Fig. 11 befinden, befindet sich der io schnitten A1... AX des Tonbandes kann in das Ge-Schalteris
in der »Aufnahme«-Stellung. Wird der rät ein Mikrophon eingesteckt werden. Hierzu dient
Schalter^ reversiert, d.h. werden die Schiebekon- die Steckbuchse72, deren einer Kontakt über den
takte gegenüber der Stellung der Fig. 11 nach rechts Schalter Λ zum Eingang 245 des Verstärkers 249
verschoben, kommt der Schalter E in die »Wieder- führt.
gabe«-Stellung. 15 Eine eintreffende Mitteilung kann mit einem Laut-
gabe«-Stellung. 15 Eine eintreffende Mitteilung kann mit einem Laut-
Mit dem Schalter A ist ein Schiebeschalter B ge- Sprecher S abgehört werden, der sich mit einem
kuppelt, welcher mit den festen Kontakten b 1 bis Überwachungsschalter 277 in den Stromkreis ein-
b 12 versehen ist. schalten läßt.
Außer den vorerwahntenSchalternzeigtdieFig.il Das Gerät der Fig. 8 bis 11 kann auch als einder
Zeichnungen auch den Motor M, der F i g. 8, 20 faches Tonbandgerät verwendet werden, indem man
eine Hauptstromquelle 241 und eine zusätzliche den Stift 195 herauszieht, so daß sich die Spule 171
Stromquelle 243 zur Stromversorgung des Motors M. dreht, ohne dabei eine Drehung der Achse 197 zu
Normalerweise ist nur die Stromquelle 241 eingeschal- verursachen. Der Schalter C wird in die Schaltsteltet,
doch läßt sich die Stromquelle 243 in Reihe lung der Fig. 11 gebracht und die Schalter B und A
schalten, wenn mit dem Betätigungsarm 244 der 25 dienen zur Umschaltung zwischen Wiedergabe und
Schalter F umgelegt wird. Durch diese Schalterbetäti- Aufnahme, wobei der Schalter E festlegt, welche Steigung
kommt es zu einer Verstärkung des Stromflusses lungen von A und B den beiden Betriebsarten zugezum
Motor M und damit in nachfolgend noch zu be- ordnet sind,
schreibender Weise zu einer Drehzahlerhöhung. Um das Gerät als Telefonbeantworter zu verwen-
schreibender Weise zu einer Drehzahlerhöhung. Um das Gerät als Telefonbeantworter zu verwen-
Uber den Schalter E wird je nach der Betriebsstel- 30 den, müssen zunächst die Meldetexte auf die Ablung
»Wiedergabe« oder »Aufnahme« ein Wieder- schnitte A1 ... AX des Tonbandes aufgesprochen
gäbe- und Aufnahmekopf R mit einem Eingang 245 werden. Zu diesem Zweck wird das Gerät in der vor-
oder einem Ausgang 247 eines Verstärkers 249 ver- beschriebenen Weise so eingestellt, daß die Hinterbunden.
Am Verstärker 249 ist noch ein zweiter Aus- kante vom Vorlauf des Tonbandes 1 neben dem Wiegang
251 vorgesehen, welcher Ausgangsspannungen 35 dergabe- und Aufnahmekopf R zu liegen kommt und
in eine Telefonleitung und einen Lautsprecher S ein- der Abschnitt S am Umfang des Rades 223 durch die
speist. Der Betriebsstrom für den Verstärker 249 Öffnung225 sichtbar ist. Die Schalter^, B und C
kommt aus einer Stromquelle 253. Der Stromversor- befinden sich in den in Fig. 11 dargestellten Lagen,
gungsteil für den Verstärker ist in Fig. 11 mit dem In die Steckbuchse72 wird ein Mikrophon einge-Bezugszeichen
249' versehen. 40 steckt, welches dann zwischen dem Masseanschluß
Die eine Klemme eines Löschkopfes ER ist mit der und dem Eingang 245 des Verstärkers 249 liegt, der
negativen Klemme der Spannungsquelle 253 über über die KontakteE1 und E2 und die Kontakte Al
einen Widerstand 254 verbunden. Die andere Klemme und A 2 angeschlossen ist. Vom Ausgang 247 des
kann mit der auf Erdpotential liegenden positiven Verstärkers 249 gelangt das Ausgangssignal über die
Klemme der Spannungsquelle 253 über die Schalter C, 45 Kontakte α 4 und a 5 und die Kontaktee 4 und e5
E und A verbunden werden. zum Aufnahmekopf R. Der Speisestrom für die Ver-
Zum Anschluß des Gerätes der Fig. 11 an eine Stärkerschaltung249' wird aus der Spannungsquelle
Telefonleitung dient eine Steckbuchse 71, über die 253 über die Kontakte bl und Z>8 zugeführt,
beide Leitungen Ll und L 2 angeschlossen werden Von dem mit Gleichstrom arbeitenden Löschkopf
können. 5° ER ist die eine Klemme über den Widerstand 254 mit
Zwischen den Leitungen L1 und L 2 liegen in der negativen Klemme der Spannungsquelle 253 verReihenschaltung
ein Kondensator 255 und eine Re- bunden, während die andere Löschkopfklemme über
laiswicklung 257, der Kontakte 259 zugeordnet sind. die Kontakte el und c2, die Kontaktee 13 und el4
Sind die Kontakte 259 geschlossen, erhält der Mo- und die Kontakte α 10 und all an Masse liegt. Durch
tor M in nachfolgend zu beschreibender Weise einen 55 diese Maßnahme werden alle zuvor auf dem Tonband
Erregerstrom. aufgezeichneten Signale gelöscht, bevor das Tonband
Die Leitung L 2 ist ferner über eine Leitung 261 den Aufnahmekopf R erreicht.
mit der einen Klemme der Primärwicklung 262 eines Den Speisestrom für den Motor M liefert bei die-
Übertragers 263 verbunden. Die Leitung L1 führt ser Arbeitsweise die Spannungsquelle 241, deren po-
über eine Leitung 265 und die Schalter D und B zum 60 sitive Klemme über den Ruhekontakt des Schalters F
anderen Ende der Primärwicklung 262. Eine Sekun- mit Masse verbunden ist und deren negative Klemme
därwicklung 259 des Übertragers 263 liegt mit der über die Kontakte c 14 und c 13 mit dem ebenfalls an
einen Klemme auf Erdpotential, während die andere Masse liegenden Motor M verbunden ist.
Klemme über eine Leitung 271 und die Schalter C Auf dem Bandabschnitt A1 wird ein Meldetext
und E mit dem Eingang 245 des Verstärkers 249 yer- 63 aufgezeichnet, wenn der Abschnitt 229 auf dem Um-
bunden ist, sofern das Gerät über die Telefonleitung fang des Rades 223 an der Öffnung 225 der Maske
eintreffende Signale aufzeichnet. Wenn das Gerät 227 vorbeiläuft,
einen Meldetext in die Fernsprechleitung überträgt, Um festzustellen, ob die Meldetexte ordnungsge-
19 20
maß aufgesprochen worden sind, kann man die ein- negativen Klemme der Spannungsquelle 241 über die
zelnen Bandabschnitte Al .... AX wieder abhören, Kontakte dl4 und dl5 zum Motor M. Anschließend
indem man das Tonband zur Vorratsspule 171 so werden daher die Spule 171 und die Achse 197 konweit
zurückspult, daß die Hinterkante vom Bandvor- tinuierlich angetrieben. Zusätzlich erfolgt auch eine
lauf neben dem Kopf R zu liegen kommt. Bei diesem 5 Stromversorgung zu den Verstärkerspeisekreisen 249'
Rücklauf bleiben die Achse 197 und das Rand 223 auf einem Weg, der von Masse über die Stromkreise
mit dem Band in Synchronismus. 249' die Spannungsquelle 253, die Kontakte b 8 und
Nun werden die Schalter A und B so betätigt, daß fe9 und die Kontakte d5 und d 6 nach Masse verläuft,
deren Schiebekontakte sich bezüglich der Fig. 11 Schließlich wird auch noch die Primärwicklung262
nach rechts bewegen. Der Speisestromkreis für den io des Übertragers 263 zwischen die Leitungen L1 und
Motor bleibt hierdurch unverändert, doch fließt jetzt L 2 geschaltet, damit eine Gleichstromschleife ent-
der Strom für die Verstärkerspeisekreise 249' aus der steht. Die eine Klemme der Wicklung 262 ist unmit-
Spannungsquelle 253 über die Kontakte fe 8 und b 9 telbar über die Leitung 261 an die Leitung L 2 ange-
und die Kontakte cl6 und cl7 zum Masseanschluß. schlossen, während die andere Klemme der Wicklung
Der Löschkopf Ei? ist abgeschaltet, da die Kontakte 15 262 über die Kontakte fell und bl2, die Kontakte
A10 und A11 geöffnet sind. dll und d 18 und die Leitung 265 an die Leitung Ll
Wenn der erste Abschnitt A1 des Tonbandes 1 am angeschlossen ist.
Kopf R vorbeiläuft, speist der letztere den Eingang Der Schalter E befindet sich noch immer in dem in
245 des Verstärkers 249 über die Kontakte e4 und e5 Fig. 11 dargestellten Schaltzustand. Die Schalter A,
und die Kontakte α2 und α3. Der Verstärkerausgang 20 B und C sind jedoch gegenüber der dargestellten Stel-
251 ist über die Kontakte a 8 und α 9, die Kontakte lung nach rechts verschoben, so daß die Schaltstel-
el und e8 und die Kontakte c7 und c8 mit dem lung des Schalters E eine »Wiedergabe«-Stellung ist.
Lautsprecher S verbunden. Der Meldetext auf dem Der Meldetext auf dem Abschnitt A1 des Tonbandes
Abschnitt Al wird daher über den Lautsprecher gelangt vom Kopfi? über die Kontaktee4 und e5
wiedergegeben. 25 und die Kontakte a 2 und a 3 zum Verstärkerein-
Wenn der AbschnittMl am Kopfi? vorbeiläuft, gang245. Der Verstärkerausgang251 erreicht die
wird der Schalter E betätigt, so daß die Schiebekon- Telefonanschlußleitung über die Kontaktea8unda9,
takte sich bezüglich der Fig. 11 nach unten bewegen. die Kontakte e7 und e8, die Kontakte c8 und c9,
Jetzt werden die Kontakte e4 und e5 sowie el und die Leitung 273, das Potentiometer 275 und den
e8 geöffnet, so daß der Kopfi? und der Lautspre- 30 Übertrager269. Die Amplitude des Ausgangssignals
eher S vom Verstärker abgeschaltet werden. Hieraus läßt sich mit Hilfe des Potentiometers 275 einstellen,
resultiert, daß das Gerät keine Wiedergabe bringt, Während der Abschnitt Al am Kopfi? vorbeiwährend
der Abschnitt Ml am Kopf vorbeiläuft. läuft, ist der Löschkopf ER abgeschaltet.
Um das Gerät als Telefonbeantworter verwenden Sobald das Hinterende des Bandabschnittes A1
zu können, wird das Tonband 1 auf die Vorratsspule 35 den Kopf i? erreicht, kommt der Arm 219 des Schal-171
zurückgespult und wiederum so eingestellt, daß ters E von der Ausnehmung 209 frei und wird dann
die Hinterkante des Vorlaufbandes neben dem in das Schaltergehäuse hineingedrückt. Hierdurch beKopf
i? zu liegen kommt. Die Achse 197 bleibt in wegen sich die Schiebekontakte des Schalters E geSynchronismus,
so daß das SichtzeichenS in der Öff- genüber der Schaltstellung der Fig. 11 nach unten,
nung 225 der Maske 227 erscheint. 4° Wenn die Schalter .4, B und C, wie vorerwähnt, ge-
Das Gerät kann nun mit Hilfe der Steckbuchse 71 genüber der Schaltstellung der Fig. 11 nach rechts
an die Telefonleitung angeschlossen werden. Der verschoben sind, stellt der jetzige Schaltzustand des
Schalter C wird von der Schaltstellung »Normal« in Schalters E eine »Aufnahme«-Stellung dar.
die Schaltstellung »Telefon« gebracht, wobei sich Die von der Stimme eines anrufenden Teilnehmers
dann die Schiebekontakte bezüglich der Fig. 11 nach 45 erzeugten Signale gelangen nun auf nachfolgend zu
rechts bewegen. Die Schalter A und B werden eben- beschreibende Weise zum Verstärkereingang. Die
falls bezüglich der Fig. 11 nach rechts verschoben. TeilnehmerleitungL2 ist über die Leitung261 mit
Nunmehr kann das Gerät einen eintreffenden Anruf der einen Klemme der Primärwicklung 262 verbun-
beantworten. den. Die Teilnehmerleitung Ll erreicht die andere
Sobald in den Leitungen L1 und L 2 ein Rufstrom 5° Klemme der Primärwicklung 262 über die Leitung
eintrifft, wird die Relaisspule 257 intermittierend er- 265, die Kontakte dl8 und dl7 und die Kontakte
regt, und es werden die Kontakte 259 entsprechend &12 und fell. Die Sekundärwicklung 269 des Übergeschlossen.
Der Speisestrom für den Motor M fließt tragers 263 ist mit dem Verstärkereingang 245 über
dann vom Masseanschluß über den geschlossenen die Kontakte c 12 und eil, die Kontakte e6 und e5
Kontakt des Schalters F, die Spannungsquelle 241, 55 und die Kontakte α3 und al verbunden. Das am
die geschlossenen Kontakte 259 und den Kontakt c 13 Ausgang 247 des Verstärkers 249 erscheinende Sizum
Motor, welcher wiederum mit seiner anderen gnal erreicht den Aufnahmekopf i? über die Kontakte
Klemme an Masse liegt. Die Spule 171 und die Achse aS und α6 und die Kontakte el und e3.
197 werden daher intermittierend angetrieben, bis die Die eintreffende Mitteilung wird daher auf dem Achse eine Stellung erreicht hat, in der der Arm 211 5O Bandabschnitt Ml aufgezeichnet. Zu diesem Zeitdes Schalters D von der Ausnehmung 207 freikommt punkt ist auch der Löschkopf Ei? in Betrieb, da die und in das Schaltergehäuse 213 hineinbewegt wird. Kontakte eil und eil und die Kontakte α 12 und Hierdurch werden die Schiebekontakte des Schal- all geschlossen sind.
197 werden daher intermittierend angetrieben, bis die Die eintreffende Mitteilung wird daher auf dem Achse eine Stellung erreicht hat, in der der Arm 211 5O Bandabschnitt Ml aufgezeichnet. Zu diesem Zeitdes Schalters D von der Ausnehmung 207 freikommt punkt ist auch der Löschkopf Ei? in Betrieb, da die und in das Schaltergehäuse 213 hineinbewegt wird. Kontakte eil und eil und die Kontakte α 12 und Hierdurch werden die Schiebekontakte des Schal- all geschlossen sind.
tersD gegenüber den Schaltstellungen der Fig. 11 Wenn das hintere Ende des Bandabschnittes Ml
nach unten bewegt, d. h., der Schalter D gelangt in 65 den Kopf R erreicht, fällt der Arm 219 des Schal-
die Einschaltstellung. ters E wieder in die Ausnehmung 209 ein, so daß
, '.Befindet sich der SchalterD in der Einschaltstel- der Schalter E wieder in den Schaltzustand der
iurig, vervollständigt sich eine Verbindung von der Fig. 11 gelangt. Dieser Schaltzustand ist jetzt so-
21 22
lange die Schalter^, B und C in der Stellung »Tele- nach links bewegt, so daß der bewegliche Kontakt
fön« stehen, die »Wiedergabe«-Stellung. Zum glei- des Schalters F den links liegenden festen Kontakt
chen Zeitpunkt fällt auch der Arm 211 des Schal- beaufschlagt. Hierdurch wird die zusätzliche Spanters
D in die Ausnehmung 207 ein, so daß dieser nungsquelle 243 mit der Spannungsquelle 241 in
Schalter in die in Fig. 11 dargestellte Ausschalt- 5 Reihe geschaltet.
stellung kommt, in der die Stromversorgung zum Um die Bedienung des Gerätes bei einem Betrieb
Motor M und zum Verstärker 249 unterbrochen und als reines Tonbandgerät zu vereinfachen, kann die
die Gleichstromschleife aus der Teilnehmerleitung Anordnung gemäß der Fig. 8 bis 11 so abgewandelt
beseitigt ist. werden, wie es Fig. 12 zeigt. Hier kann der Schal-
Das Gerät befindet sich nun in einem Zustand, in io ter C vom Rad 199 und der Achse 197 abgekuppelt
dem ein eintreffender Rufstrom dazu führt, daß der und der Stift 195 fortgelassen werden.
Meldetext des Bandabschnittes A 2 zur Leitung über- Bei der abgewandelten Anordnung gemäß der
tragen wird. Fig. 12 befindet sich auf der Achse 197' ein Rad
Während der Aufzeichnung einer eintreffenden 199', welches sich unabhängig von der Achse drehen
Mitteilung auf den Bandabschnitten Ml.. .MX be- 15 kann. Die Axialbewegung des Rades 199' auf der
steht eine Mithörmöglichkeit, da durch Niederdrük- Achse 197' wird mit Ringbunden 281 begrenzt,
ken des Überwachungsschalters 277 der Lautspre- An der einen Seite des Rades 199' ist ein Zahn-
cher S an den Ausgang 251 des Verstärkers 249 an- ring 283 vorgesehen, welchem ein entsprechender
geschlossen werden kann. Zahnring 285 auf einem Ringkörper 287 gegenüber-
Zum Abhören der auf den Bandabschnitten Ml 20 liegt. Der Ringkörper 287 greift mit Ansätzen 289 in
... MX gespeicherten Mitteilungen wird das Band 1 Längsnuten 291 der Achse 197' ein. Diese Verbinwieder
zur Vorratsspule 171 zurückgespult und so dung ermöglicht, den Ringkörper 287 in Längsricheingestellt,
daß die Hinterkante des Vorlaufbandes tung, d.h. in axialer Richtung gegenüber der Achse
neben dem Kopf R zu liegen kommt. Das Gerät 197', zu verschieben, verhindert aber eine Relativbleibt
in der Schaltstellung »Telefon«, d. h. die 25 drehung zwischen den beiden genannten Teilen.
Schiebekontakte des Schalters C bleiben in der gegen- Der Ringkörper 287 ist auf mechanischem Wege über der Fig. 11 nach rechts verschobenen Stellung. mit einem nicht dargestellten Bedienungsknopf ver-Die Schalter/4 und B werden in die Schaltstellung bunden, der zur Betätigung des Schalters C vorder Fig. 11 zurückgeschaltet. gesehen ist. Diese Verbindung ist so ausgebildet, daß
Schiebekontakte des Schalters C bleiben in der gegen- Der Ringkörper 287 ist auf mechanischem Wege über der Fig. 11 nach rechts verschobenen Stellung. mit einem nicht dargestellten Bedienungsknopf ver-Die Schalter/4 und B werden in die Schaltstellung bunden, der zur Betätigung des Schalters C vorder Fig. 11 zurückgeschaltet. gesehen ist. Diese Verbindung ist so ausgebildet, daß
Befinden sich die Schalter^!, B und C in dieser 30 bei in Normalstellung stehendem Schalter C der
Stellung, fließt Strom von der negativen Klemme der Ringkörper 287 vom Rad 199' abgekuppelt ist. In
Spannungsquelle 241 über die Kontakte b 2 und b 1 diesem Zustand können das Rad 199' und damit die
und den Kontakt cl3 zum Motor M, gleichgültig, in Spule 171 sich unabhängig von der Achse 197' dre-
welchem Schaltzustand sich die Schalter D und E be- hen. Steht dagegen der Schalter C in der »Telefon«-
finden. Der Speisestrom für die Verstärkerspeise- 35 Stellung, greift der Ringkörper 287 in das Rad 199'
kreise 249' fließt über die Kontakte b 7 und b 8. ein, so daß die Achse 197' zusammen mit der Spule
Wenn der Bandabschnitt Al am Kopf R vorbei- 171 umläuft.
läuft und sich der Schalter E in der in Fig. 11 dar- Die Zähne 283 und 285 lassen sich auch durch
gestellten Lage befindet, ist der Lautsprecher S vom Kupplungsklauen ersetzen.
Verstärker 249 abgetrennt, da die Kontakte el und 40 Ein gesonderter Schalter, der bedienungsmäßig mit
c 8 geöffnet sind. Der Löschkopf ER ist abgetrennt, dem Schalter A kombiniert ist, läßt sich an den
da die Kontakte el und el sowie die Kontakte eil Löschkopf ER anschließen, um den letzteren in der
und eil geöffnet sind. Die Mikrophonsteckbuchse »Aufnahme«-Stellung, wenn die Meldetexte auf den
72 ist mit dem Eingang 245 des Verstärkers 249 ver- Bandabschnitten Al... AX aufgezeichnet werden,
bunden. Da aber kein Mikrophon verwandt wird, 45 zu erregen.
erhält auch der Verstärker keinen Eingang. Der Die Relaiswicklung 257 und die Kontakte 259 las-
Kopf R ist mit dem Verstärkerausgang 247 über die sen sich auch durch einen von Halbleiter-Gleichrich-
Kontakte e4 und eS und die Kontakte α4 und aS tern gesteuerten Schalter ersetzen, wie es in Verbin-
verbunden. dung mit den F i g. 2 bis 7 beschrieben wurde.
Wenn der Bandabschnitt Ml den Kopf R erreicht, 50 In Verbindung mit den Fig. 9 bis 11 sei noch erwerden
die Schiebekontakte des Schalters E gegen- wähnt, daß die Stromversorgung zum Motor M und
über den Schaltstellungen der Fig. 11 nach unten zu den verschiedenen elektrischen Kreisen des Geverschoben.
Nunmehr liegt der Kopf R über die rätes unterbrochen ist, wenn der Schiebekontakt
Kontakte e3 und el und die Kontakte al und al einer jeden Kontaktgruppe des Schalters D sich in
am Verstärkereingang 245. Der Lautsprecher S ist 55 der Mittelstellung befindet, so daß nur der mittlere
mit dem Verstärkerausgang 251 über die Kontakte feste Kontakt,· nicht aber ein äußerer fester Kontakt
el8 und el7 und die Kontakte al und a8 verbun- beaufschlagt wird. Das Spiel zwischen dem Schiebeden.
Die aufgenommene Mitteilung des Band- kontakt und einem äußeren festen Kontakt hängt ab
abschnittes Ml kann somit am Lautsprecher 5 ab- von der Form der Ausnehmung 207, der Beziehung
gehört werden. Bei diesem Abhörbetrieb ist der 60 zwischen der Ausnehmung 207 und dem damit zuLöschkopf
Ei? abgeschaltet, da die Kontakte el, el sammenwirkenden Teil des Armes 211 und dem rela-
und auch die Kontakte all und a 12 offen sind. tiven Abstand zwischen den festen Kontakten.
Wenn die Bandabschnitte Al... AX am Kopf R Wenn es sich bei dem Motor M um einen batteriebeim
Abhören vorüberlaufen, d. h. wenn der Ab- betriebenen Motor mit geringem Drehmoment hanschnitt
229 des Rades 223 in der öffnung 225 er- 65 delt, bleibt die Achse 197 augenblicklich stehen,
scheint, kann man die Drehzahl des Motors M er- wenn die Stromquelle 241 vom Motor abgetrennt
höhen, um den Zeitverlust zu vermindern. Hierzu wird. Wenn der Abstand zwischen dem maßgeblichen
wird der Betätigungsarm 244 gegenüber der Fig. 11 Schiebekontakt und dem äußeren festen Kontakt des
Schalters D klein ist, kann zwischen diesen beiden Kontakten ein Lichtbogen entstehen.
Den Abstand zwischen den Schiebekontakten und den zugeordneten festen Koniakten kann man dadurch
vergrößern, daß man nahe an der Achse 197 der F i g. 8 zwei zusätzliche Relaiskontakte vorsieht
und diese mit einer Nocke betätigt, die auf der Achse vorgesehen wird. Diese zusätzlichen Relaiskontakte
werden den zwei festen Kontakten des Schalters D parallel mit dem Motor M und seiner Spannungsquelle
241 in Reihe geschaltet. Die Nocke hat die Aufgabe, die zusätzlichen Kontakte erst dann zu
öffnen und den Motorstromkreis zu unterbrechen, wenn sämtliche Kontakte des Schalters D geöffnet
sind. Der Motor M läuft daher so lange, bis alle Kontakte des Schalters D geöffnet sind. Auf diese
Weise wird eine Lichtbogenbildung verhindert.
Um in die Teilnehmerleitung einen »Piep«-Ton einzuspeisen, ist auf der Achse eine zweite Nocke
vorgesehen. Diese Nocke arbeitet mit einem Kontaktpaar zusammen, welches in Reihenschaltung im
Oszillatorkreis vorgesehen ist.
Die zweite Nocke ist so angeordnet, daß sie die ihr zugeordneten Kontakte derart schließt, daß die
Oszillatorsignale zur Teilnehmerleitung am Ende eines jeden Meldeabschnittes A1. .. AX und wiederum
kurz vor dem Ende eines jeden Anruf ermitteilungs-Abschnittes Ml... MX übertragen
werden.
In vereinfachter Ausführungsform kann auch auf einen gesonderten Oszillator verzichtet werden. So
lassen sich die von der zweiten Nocke betätigten Kontakte dazu verwenden, zwischen Eingang und
Ausgang des Verstärkers 249 einen Kondensator einzuschalten, so daß der Verstärker mit einer Frequenz
von etwa 15 kHz schwingt.
Die Fig. 13 und 14 der Zeichnungen zeigen eine
abgewandelte Ausführungsform für die Kupplung 33 in dem Gerät gemäß F i g. 2 bis 5. Zu dieser abgewandelten
Ausführungsform der Kupplung 33 gehört eine Scheibe 80, welche fest auf eine Achse 82 aufgesetzt ist, die die Vorratsspule 3 trägt und daher
gemeinsam mit dieser Spule umläuft, wenn der Rollenantrieb, 7, 9 eingeschaltet ist. Auf der Oberfläche
der Scheibe 80, die aus Isolierstoff besteht, sind vier elektrisch leitende Elemente 84, 86, 88 und
90 angebracht. Die Elemente 84 bis 90 sind in Umfangsrichtung gegenüber der Achse 82 gleichmäßig
verteilt und erstrecken sich in radialer Richtung über die Scheibe 80.
Mit der Scheibe 80 arbeiten zwei elektrische Kontakte 92 und 94 zusammen, die an einen Eingang 96
eines elektromechanischen Übertragers 98 angeschlossen sind. Die Kontakte 92 und 94 liegen mit
Vorspannung an der Oberfläche der Scheibe 80, so daß sie bei Drehung der letzteren durch die Elemente
84 bis 90 kurz geschlossen werden. Der Übertrager 98 treibt eine Ausgangsachse 91, die der Achse 91
der F i g. 3 entspricht. Auch diese Achse 91 trägt ein Zahnrad 93, welches lösbar mit einem Zahnrad 35
der Schaltwalze 23 gekoppelt ist. Zur Kupplung der beiden Zahnräder 93 und 95 dient das Zwischenzahnrad
97.
Wie Fig. 14 der Zeichnungen erkennen läßt, gehört zum elektromechanischen Übertrager 98 ein
Elektromotor 100, dessen nicht dargestellte Wicklung mit der Spannungsquelle 45, mit dem Parallelkreis
mit dem Kontakt 43 und den Kontakten 28 und 30
(s. F i g. 2) und mit den zwei Kontakten 92 und 94 der Fig. 13 in Reihe geschaltet ist.
Wenn die Kontakte 43 oder die Kontakte 28/30 geschlossen sind, bewirkt ein Kontaktschluß an den
Kontakten 92 und 94 mit einem der Elemente 84 bis 90 der Scheibe 80 die Zufuhr eines Stromimpulses
zur Motorwicklung.
Der Motor 100 treibt eine Welle 104, die über ein Untersetzungsgetriebe 106 die vorerwähnte Abtriebsachse 91 und eine zweite Achse 108 antreibt. An
dem einen Ende der Achse 108 befindet sich ein Schwenkarm 110, welcher einen Gleitkontakt 112
aus elektrisch leitendem Material trägt. Der Gleitkontakt 112 ist gegenüber dem Arm 110 isoliert.
Dem Gleitkontakt 112 ist eine Isolierstoffscheibe 114 zugeordnet, welche koaxial auf die Achse 108
ausgerichtet und stationär befestigt ist. Mit gleichem winkelmäßigem Abstand sind auf der Oberfläche der
Scheibe 114 acht leitende Elemente 116 bis 130 befestigt, die sich vom Rand der Scheibe etwa über den
halben Weg radial nach innen erstrecken. Die Scheibe 114 ist so ausgebildet, daß der Gleitkontakt
112 die Scheibenoberfläche auf einer Kreisbahn überstreicht, in der der winkelmäßige Abstand zwischen
benachbarten Elementen 116 bis 130 etwas größer ist als die Länge des Gleitkontaktes. Der
Gleitkontakt 112 kann somit niemals zwei benachbarte Elemente 116 bis 130 kurz schließen.
Die Elemente 116 bis 130 der Scheibe 114 sind mit einer Sammelleitung 132 mit der einen Klemme
der Stromquelle 45 und mit dem Kontakt 92 verbunden. Der Gleitkontakt 112 ist über eine Leitung
134 mit dem Kontakt 94 verbunden.
Wenn man das Gerät gemäß F i g. 2 bis 5 abwandelt, indem man eine Kupplung gemäß Fig. 13 und
14 einfügt, arbeitet es genauso wie es zuvor beschrieben wurde mit Ausnahme nachfolgender Änderungen.
Wenn das Tonband 1 von der Vorratsspule 3 zur Aufwickelspule 5 umgespult wird, drehen sich die
Spule 3, die Achse 82 und die Scheibe 80, so daß bei jeder Umdrehung von Spule und Scheibe die
Kontakte 92 und 94 viermal von den Elementen 84 bis 90 überbrückt werden. Wenn die Kontakte 28
und 30 geschlossen sind, gelangt ein Stromimpuls von der Spannungsquelle 45 zur Wicklung des Motors
100. Dies geschieht viermal je Umdrehung der Scheibe 80.
Jeder Stromimpuls zur Motorentwicklung hat zur Folge, daß sich die Motorabtriebswelle 104 dreht und
auch entsprechende Verdrehungen der Achsen 91 und 108 auftreten. Durch die Drehung der Achse 91
wird die Schaltwalze 23 gedreht. Die Drehung der zweiten Achse 108 hat zur Folge, daß der Gleitkontakt 112 gegenüber der Stellung der Fig. 14 in
Uhrzeigerrichtung bewegt wird, um das Element 118 der Scheibe 114 zu beaufschlagen. Die Dauer eines
jeden Impulses ist so gewählt, daß der Gleitkontakt 112 die Elemente 118 beaufschlagt, bevor durch
Ablaufen der Kontakte 92 und 94 von einem der Elemente 84 bis 90 der Impuls unterbrochen wird.
Wenn die Kontakte 92 und 94 von einem der genannten Elemente abgelaufen und damit nicht mehr
verbunden sind, erreicht die Motorentwicklung noch weiter ein Speisestrom aus der Spannungsquelle 45
über die Leitung 132, das Element 118, den Gleitkontakt 112, den Arm 110 und die Leitung 134.
Dieser Strom wird so lange aufrechterhalten, bis die Achse 108 sich so weit verdreht hat, daß der Gleit-
209 581/160
25 26
kontakt 112 von dem Element 118 abläuft. Anschlie- schränkt beweglich gegenüber dem Zapfen 142 ange-
ßend wird der Strom unterbrochen, so daß die ordnet und mit einem Schlitz 148 versehen, in den
Drehung der Achsen 91, 104 und 108 und der das eine Ende eines Bimetallstreifens 150 eingreift,
Schaltwalze 23 aufhört. dessen anderes Ende mit einer Schraube 152 an der
Alle nachfolgenden Stromimpulse, die von den 5 Grundplatte 140 befestigt ist. Auf einem Zapfen 156
Elementen 84 bis 90 der Scheibe 80 bei der Über- der Grundplatte 140 befindet sich eine zweite Klinke
brückung der Kontakte 92 und 94 erzeugt werden, 154, welche mit Hilfe einer Blattfeder 158 gegen die
bewirken ebenfalls eine kleine Verdrehung der Zähne des Klinkenrades 136 gedrückt wird.
Achsen 91,104 und 108 und der Schaltwalze 23. Die An den Klinken 144 und 154 befinden sich zwei
Frequenz, mit der die aufeinanderfolgenden Dre- io zusammenarbeitende Kontakte 160 und 162, die
hungen der Schaltwalze 23 erfolgen, entspricht der gegenüber den Klinken isoliert angebracht sind.
Frequenz der Stromimpulse aus der Spannungsquelle Der Kontakt 162 ist mit dem Kontakt 92 der
45. Diese Frequenz hängt ab von der Drehzahl der Scheibe 80 verbunden. Der Kontakt 160 ist mit der
Scheibe 80 und der Spule 3. Andererseits hängt der einen Klemme einer Heizwicklung 164 verbunden,
Winkel, über den sich die Schaltwalze 23 bei diesen 15 welche die Aufgabe hat, den Bimetallstreifen 150
kleinen Drehungen bewegt, ab von der Zeit, über die aufzuheizen. Die andere Klemme der Heizwicklung
die Drehung des Gleitkontaktes 112 aufrechterhalten 164 ist über die parallelgeschalteten Kontakte 43
bleibt, d. h. von den Abmessungen des Gleitkontaktes und 28/30 und die Spannungsquelle 45 mit dem
112, von dem winkelmäßigen Abstand zwischen zwei Kontakt 94 verbunden.
benachbarten Elementen 116 bis 130 usw. Somit ist 20 Diese erfindungsgemäße Anordnung arbeitet ähn-
die Laufzeitdauer des Gleitkontaktes 112 größer als lieh wie die Anordnung gemäß Fig. 13 und 14 mit
die Dauer eines jeden Stromimpulses. Ausnahme des Folgenden. Die Überbrückung der
Der Stromkreis mit der Spannungsquelle 45, den beiden Kontakte 92 und 94 durch das leitende EIe-
Kontakten 43 und den Kontakten 28/30 liefert außer ment 85 der Scheibe 80 verursacht einen Strom-
dem Strom für die Reihenschaltung mit der Wicklung 25 impuls von der Spannungsquelle 45 über die Heiz-
des Motors 100 und den Kontakten 92 und 94 auch wicklung 164, die geschlossenen Kontakte 160 und
den Strom für die elektrische Schaltung 47, welche 162 und die geschlossenen Kontakte 43 oder 28/30.
den Motor für die Bandantriebsrolle 7 speist. Hieraus Die Energie und die Dauer der Stromimpulse reichen
folgt, daß immer, wenn die Kontakte 43 und die aus, den Bimetallstreifen 150 auf eine zuvor fest-
Kontakte 28/30 geöffnet sind, der Motor für den 30 gelegte Temperatur oberhalb der Umgebungstempe-
Antrieb der Bandtransportrolle 7 und auch die Wick- ratur aufzuheizen, so daß sich der Streifen durch-
lung des Motors 100 keinen Strom erhält. Hieraus biegt und die Klinke 144 gegenüber dem Zapfen 142
folgt, daß selbst, wenn der Antrieb der Rolle 7 so in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht. Hierbei greift
abgeschaltet wird, daß sich die Spule 7 und die die Klinke 144 in die Zähne 138 ein und bewegt das
Scheibe 80 in Einstellungen befinden, in denen die 35 Klinkenrad 136 um einen der Zähne 138 weiter. Die
Kontakte 92 und 94 von einem der Elemente 84 bis Drehung des Klinkenrades 136 ist begleitet von einer
90 überbrückt sind, der Motor 100 keinen Erreger- Drehung der Achse 91 und der ebenfalls damit ge-
strom erhalten kann. Der Gleitkontakt 112 wird kuppelten Schaltwalze 23.
daher auch nicht weitergedreht, um einen weiteren Bei der Bewegung des Klinkenrades 136 ver-
Schaltzyklus zu beginnen. 40 schwenken beide Klinken 144 und 154 bezüglich der
Ein weiteres erfindungsgemäß ausgestaltetes Gerät Fig. 15 in Gegenuhrzeigerrichtung, wobei die Konverwendet
ebenfalls ein Tonband gemäß F i g. 1 der takte 160 und 162 geschlossen bleiben. Am Ende der
Zeichnungen und eine elektrische Schaltung gemäß Bewegung des Klinkenrades 136 springt aber die
F i g. 2. Die für die elektrische Schaltung verwendete Klinke 154 in den nächstfolgenden Zahn. Hierbei
Kupplung 33 entspricht der Kupplungsanordnung 45 ergibt sich eine Verdrehung der Klinke 154 in Uhrgemäß Fig. 13 mit Ausnahme einer Änderung be- zeigerrichtung, die ausreichend ist, um die Kontakte
züglich der elektrisch leitenden Elemente auf der 160 und 162 zu öffnen.
Scheibe 80. Bei dieser weiteren Ausführungsform ist Bei geöffneten Kontakten 160 und 162 ist der
der elektromechanische Übertrager 98 der Kupp- Stromfluß von der Spannungsquelle 45 zur Heizungsanordnung
33 jedoch so ausgebildet, wie es 50 wicklung 164 unterbrochen, so daß sich der Bimetall-F
i g. 15 der Zeichnungen zeigt. streifen 150 wieder abkühlt. Beim Abkühlen des
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 15 trägt die Streifens 150 bewegt sich die Klinke 144 in Uhr-Scheibe
80 nur ein einziges elektrisch leitendes EIe^ zeigerrichtung weiter, bis die Klinke von dem vor ihr
mente 85, welches halbkreisförmig ausgebildet ist und liegenden Zahn 138 freikommt und unter der Einbei
jeder halben Umdrehung der Spule 3 und der 55 wirkung der Feder 146 an dem nachfolgenden Zahn
Scheibe 80 die beiden zugehörigen Kontakte 92 und zur Anlage kommen kann. Die Bewegung der Klinke
94 überbrückt. 144 zur Anlage am nächst nachfolgenden Zahn ist
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 15 besteht begleitet von einer geringfügigen Verdrehung der
der elektromechanische Übertrager 98 aus einem Klinke 144, bei der sich eine Wiederschließung der
Klinkenrad 136 mit einer großen Anzahl von Zähnen 60 Kontakte 160 und 162 ergibt.
138. Das Klinkenrad 136 ist drehbar auf einer Die Größe und Dauer der der Heizwicklung aus
Grundplatte 140 gelagert und dort mechanisch mit der Spannungsquelle 45 zugeführten Energie muß
der Achse 91 der Fig. 13 mit nicht näher darge- ausreichend sein, um den Bimetallstreifen 150 auf die
stellten Mitteln gekuppelt. zuvor erwähnte Temperatur zu bringen, bei der das
Die Grundplatte 140 trägt auf einem Zapfen 142 65 Klinkenrad 136 um die Breite eines Zahnes weitereine
erste Klinke 144, die mit Hilfe einer Blattfeder gedreht wird. Es ist dabei auch für eine ausreichende
146 gegen die Zähne 138 des Klinkenrades 136 vor- Länge des Stromimpulses aus der Spannungsquelle
gespannt ist. Vorzugsweise ist die Klinke 144 be- 45 zu sorgen, indem man die Scheibe 80 mit einem
elektrisch leitenden Element 85 versieht, wie es die Fig. 15 zeigt. Aus dieser Figur ist deutlich zu erkennen,
daß das Element 85 die Kontakte 92 und 94 jeweils für eine halbe Umdrehung von Scheibe 80
und Spule 3 überbrückt.
Bei Wiederholungen der zuvor beschriebenen Arbeitsabläufe ist die Gesamtzeit, die nötig ist, um
den Streifen 150 von der Umgebungstemperatur auf die zuvor festgelegte Temperatur aufzuheizen und
um das Klinkenrad 136 so weit zu drehen, daß die Kontakte 160 und 162 unterbrochen werden, konstant.
Diese konstante Zeit ist kürzer als die Zeit, in der die Kontakte 92 und 94 von dem Element 85 der
Scheibe 80 überbrückt werden. Das Ende des Stromimpulses aus der Spannungsquelle 45 wird daher
durch die Öffnung der Kontakte 160 und 162 bestimmt. In der Zeit, in der sich der Streifen 150
wieder auf Umgebungstemperatur abkühlt, werden die Kontakte 92 und 94, noch bevor die Kontakte
160 und 162 wieder geschlossen sind, durch das Ablaufen vom Element 85 der Scheibe 80 geöffnet.
Es ist dann kein weiterer Stromimpuls mehr vorhanden, um den Streifen 150 aufzuheizen, bis das
Kontaktelement 85 der Scheibe 80 wieder erneut die Kontakte 92 und 94 überbrückt.
Aus vorstehender Beschreibung ist erkennbar, daß bei jedem Überbrücken der Kontakte 92 und 94
durch das Kontaktelement 85 das Klinkenrad 136 und damit auch die Schaltwalze 23 über einen zuvor
festgelegten Winkelweg weiterbewegt werden. Die
ίο Frequenz, mit der diese Drehung durchgeführt wird,
hängt ab von der Drehzahl der Spule 3. Andererseits hängt der Drehwinkel der Schaltwalze 23 bei jeder
kleinen Verdrehung von der Ausbildung des Klinkenrades 136 ab, insbesondere von dessen Zahnteilung.
Es ist noch zu beachten, daß die Kupplung gemäß F i g. 13 und 14 oder gemäß F i g. 15 für den Telefonanrufbeantworter
gemäß Fig. 8 bis 11 verwendbar ist. In einem solchen Fall wird die elektromechanische
Kupplung dazu verwendet, die Aufwickelspule 171 mit der Schaltwalze, d. h. der Achse 197 zu verbinden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (25)
1. Telefonanrufbeantworter mit Gesprächsaufzeichnung zum Anschluß an ein Magnettonband,
das in Abschnitten, die sich über die Länge des Tonbandes erstrecken, mit Meldetexten und Aufnahmestreifen
versehen ist, bestehend aus einer drehfesten Verbindung zwischen der Vorratsund der Aufwickelspule mit den ihnen zugeordneten
Antriebswellen, einem Bandantrieb, einem Aufnahme- und Wiedergabekopf, der an einer
bestimmten Stelle des Bandweges zwischen den Spulen angeordnet ist, einem Verstärker, einem
Detektor, der für die Aufnahme eines auf einer Teilnehmerleitung ankommenden Rufstromes bestimmt
ist und beim Empfang des Rufstromes den Bandantrieb betätigt, und einem Schalter zum
Umkehren der während des Vorbeilaufens des Meldetextes am Aufnahme- und Wiedergabekopf 2»
zwischen diesem und dem Verstärkereingang und zwischen dem Verstärkerausgang und der
Teilnehmerleitung bestehenden Verbindungen während des Vorbeilaufens eines zwischen den
Meldetexten liegenden Bandabschnittes am Aufnähme- und Wiedergabekopf, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalter (23) mit einer der Spulen (3) über eine Kupplung (33) verbunden
ist und bei der Durchführung einer vorbestimmten Anzahl von Schaltungen in Synchronismus
mit der Spulendrehung und der Bewegung des sich von der Vorratsspule (3) abwickelnden
und auf die Aufwickelspule (5) aufwickelnden Bandes (1) ist.
2. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung
für die Schaltstellung des Schalters (23).
3. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung
eine visuelle Anzeige aufweist.
4. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung
aus einem drehbaren Rad (35, 223) besteht, auf dem Markierungen zur Anzeige der Schaltstellung angebracht sind.
5. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
umlaufenden Spule (3) angetriebene Schaltvorrichtung ein Drehschalter (23) mit mindestens
zwei elektrischen Kontakten ist.
6. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
(23) mit einer Stromquelle (71) und einer Relaiswicklung (21) in Reihe geschaltet ist,
um mit den Relaiskontakten (59-69) je nach den Erfordernissen den Eingang (13) und den Ausgang
(15) des Verstärkers (17) mit dem Aufnahme- und Wiedergabekopf (R) bzw. mit der
Teilnehmerleitung (L 1, L 2) zu verbinden und die Schaltverbindungen zu reversieren.
7. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
ein Walzenschalter (23) ist, dessen zylindrische Walzenfläche elektrisch leitende Teile
(109) und isolierende Teile (107) enthält, welche mit an der Zylinderoberfläche anliegenden
Schleifkontakten (73-79) zusammenarbeiten.
8. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (99) der Schaltwalze (23) von einer Isolierstoffschicht
(107) gebildet ist, welche eine äußere elektrisch leitende Schicht (109) trägt, die partiell bis auf
den Isolierstoff (107) abgearbeitet ist.
9. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende
Teil des Drehschalters (23) mit einer der Tonbandspulen (3) über eine ausrückbare Kupplung
(33) verbunden ist.
10. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (33)
eine Stellvorrichtung (98, 102) enthält, die im entkuppelten Zustand den umlaufenden Teil des
Drehschalters (23) in eine zuvor festgelegte Ausgangsstellung bringt.
11. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 5, 6, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drehschalter ein Nockenschalter (F i g. 8 bis 10) ist.
12. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
(33) zwischen der Schaltvorrichtung (23) und der einen Tonbandspule (3) einen vom Spulenumlauf
gesteuerten elektrischen Signalgenerator (92, 94/84-90) und einen elektromechanischen
Übertrager (98), der vom Signalgenerator gespeist wird und den umlaufenden Schalterteil treibt
enthält.
13. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator
(92, 94/84-90) bei jedem Umlauf der treibenden Tonbandspule (3) eine zuvor festgelegte Anzahl
von Stromimpulsen erzeugt, mit denen der Übertrager (98) den Drehschalter (23) jeweils um
einen zuvor festgelegten Winkel verdreht.
14. Teleforianrufbeantworter nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager
(98) eine Anordnung (Fig. 14, 15) enthält, die die Impulse des Signalgenerators (92,
94/84-90) verlängert, so daß die Schaltvorrichtung (23) jeweils für eine Zeitdauer gedreht wird,
die größer ist als die Impulsdauer.
15. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Signalgenerator
(92, 94/84-90) ein zweiter Signalgenerator parallel geschaltet ist, der längere Einschaltzeiten
hat und aus mindestens einem festen Kontakt (116-130) und einem vom Motor (100)
des elektro-mechanischen Übertragers angetriebenen Umlaufkontakt (112) besteht.
16. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß für den Umlaufkontakt
(112) des zweiten Signalgenerators auf dem Umfang einer Isolierstoffscheibe (114) eine Mehrzahl
von festen Kontakten (116-130) in gleichen winkelmäßigen Abständen befestigt und mit
einer gemeinsamen Anschlußleitung verbunden sind.
17. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der elektro-mechanische
Übertrager (136) bei Zufuhr eines einzigen Impulses den umlaufenden Schalterteil in einer
Mehrzahl von kleinen Drehungen weiterbewegt.
18. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der elektro-mechanische
Übertrager einen Thermostat (150) mit einer von den Impulsen gespeisten Heizwicklung
(164) enthält, welcher bei seiner thermischen Verformung den Drehschalter (23) über einen zuvor
festgelegten Winkelweg verdreht und dann die Zufuhr des Stromimpulses zur Heizwicklung
(164) unterbricht, so daß der Thermostat (150) abkühlt und zur nächsten Schaltbewegung in die
Ausgangsstellung zurückkehrt.
19. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der elektro-mechanische
Übertrager ein mit dem Drehschalter (23) verbundenes Klinkenrad (136) mit einer Sperrklinke
(154) und einer Schaltklinke (144) enthält, die federnd gegen die Klinkenradzähne (138) gedrückt
werden, daß der Thermostat (150) bei einer zuvor festgelegten Temperaturänderung über
die Schaltklinke (144) das Klinkenrad (136) um mindestens einen Zahn weiterbewegt und daß mit
der Heizwicklung (164) in Reihe geschaltete und mit den beiden Klinken (144, 154) verbundene
Kontakte (160,162) schließen, wenn der Thermostat (150) in der Ausgangsstellung steht oder sich
durch Wärmeeinwirkung verformt, aber geöffnet werden, wenn die Sperrklinke (154) in den nachfolgenden
Zahn des Klinkenrades (136) einspringt.
20. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat ein
Bimetallstreifen (150) ist.
21. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische
Signalgenerator eine drehbar gelagerte, mit der Tonbandspule (3) gekuppelte Scheibe (80) ist,
welche eine Mehrzahl von gleichförmig über den Umfang der aus Isolierstoff bestehenden Scheibenoberfläche
verteilten Kontaktelementen (84-90) enthält, die mit zwei festen elektrischen Schleifkontakten
(92, 94) und einer Stromquelle in Reihe geschaltet sind.
22. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
des Tonbandgerätes eine Förderrolle (7) ist, die zusammen mit einer Gegendruckrolle (9) das Band
(1) an einer Stelle des Laufweges zwischen den beiden Spulen (3, 5) beaufschlagt.
23. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bandantrieb
eine Antriebsrolle (185) vorgesehen ist, die mit der Aufwickel- oder Vorratsspule (3, 5)
gekuppelt ist.
24. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle
(185) an der Aufwickelspule (5) angreift.
25. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1 bis 24, gekennzeichnet durch einen Signalgeber
(31), der ein zuvor festgelegtes Signal in die Teilnehmerleitung (L 1, L 2) überträgt und von der
Schaltvorrichtung (23) eingeschaltet wird, wenn ein Zwischentonbandabschnitt (M) zur Aufnahme
einer Anrufermitteilung seinen Vorbeilauf am Aufnahme- und Wiedergabekopf (R) beginnt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0048008 | 1968-02-14 | ||
| DER0048008 | 1968-02-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1562082A1 DE1562082A1 (de) | 1970-06-25 |
| DE1562082B2 DE1562082B2 (de) | 1973-01-04 |
| DE1562082C true DE1562082C (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=
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