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DE1112097B - Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen - Google Patents

Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen

Info

Publication number
DE1112097B
DE1112097B DED30309A DED0030309A DE1112097B DE 1112097 B DE1112097 B DE 1112097B DE D30309 A DED30309 A DE D30309A DE D0030309 A DED0030309 A DE D0030309A DE 1112097 B DE1112097 B DE 1112097B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
track
carriage
car
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED30309A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kreuz
Karl Pohlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED30309A priority Critical patent/DE1112097B/de
Publication of DE1112097B publication Critical patent/DE1112097B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B1/00General arrangement of stations, platforms, or sidings; Railway networks; Rail vehicle marshalling systems
    • B61B1/005Rail vehicle marshalling systems; Rail freight terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behälterwagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleisanlage zum Abstellen von Behälterwagen mit geschmolzenen, unter hoher Temperatur stehenden, aus einem Ofen abgefüllten Massen, z. B. Karbid oder Manganschlacke, wobei die leeren Wagen auf einen um den Ofen verlaufenden, mit radial gerichteten Schienenstrangstücken versehenen Drehkranz über einen Schienenstrang aufgefahren und nach dem Füllen mit geschmolzenen Massen über einen weiteren Schienenstrang wieder abgefahren werden.
  • Bisher war es üblich, die mit geschmolzenen Massen angefüllten Behälterwagen zum Erkalten bzw. Erstarren der Massen auf einem geräumigen Platz abzustellen, um die Wagen nach dem Erstarren des geschmolzenen Materials mittels eines Wagenkippers zu entleeren. Dieses Verfahren erforderte einen großen Platzbedarf und bedingte den Einsatz zahlreicher Arbeitskräfte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleisanlage derart auszubilden, daß eine wesentliche Verringerung des Platzbedarfes für die zum Abkühlen der Massen abgestellten Wagen sowie eine Ersparnis an Arbeitskräften erzielt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine Drehbühne verwendet wird, die in an sich bekannter Weise mit radial verlaufenden Schienenstrangstücken versehen ist zum Anschluß an den von dem Drehkranz herführenden Schienenstrang sowie an den zu dem Drehkranz zurückführenden, über einen Wagenkipper verlaufenden Schienenstrang.
  • Nach einem weiteren Merkmal weisen die in an sich bekannter Weise radial zur Drehbühnenmitte hin verlaufenden Schienenstrangstücke eine Neigung auf, wobei die Drehbühne mit einer zentrisch angeordneten Ausschiebevorrichtung für die Wagen versehen ist.
  • Zweckmäßig ist es auch, den Schienenstrangstücken des Drehkranzes zur Mitte hin eine Neigung zu geben und den mir Drehbühne hinführenden Schienenstrang zuerst leicht abfallen und dann wieder ansteigen zu lassen, wobei der ansteigende Teil mit einer an sich bekannten Fördereinrichtung ausgestattet werden kann. Weiterhin kann der von der Drehbühne zu dem Drehkranz hin verlaufende Schienenstrang geneigt sein.
  • Um das Bedienungspersonal aus der unmittelbaren Umgebung des Ofens mit Rücksicht auf die besonders in diesem Bereich auftretenden hohen Temperaturen fernzuhalten, werden zum Abziehen der Wagen von dem Drehkranz bzw. zum Aufschieben auf letzteren, auf Schienen hin- und herbewegbare Fahrgestelle verwendet, die mit einer an dem dem Drehkranz zugewandten Ende angeordneten, gegen den Druck einer Feder verschwenkbaren Klinke zur Halterung der Wagen beim Abziehen bzw. Aufschieben auf den Drehkranz ausgerüstet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf Drehkranz und Drehbühne, die durch zwei Schienenstränge miteinander verbunden sind, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 unter Fortlassung der auf der Drehbühne angebrachten Wagenausschiebevorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. 1, Fig. 4 eine Wagenabziehvorrichtung in Draufsicht, Fig.5 die eine Seitenansicht der Wagenabziehvorrichtung nach Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie C-C der Fig. 5 und Fig. 7 eine Wagenschubvorrichtung in. Draufsicht. Die geschmolzene Masse fließt aus dem in der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Ofen in die auf dem Drehkranz 1 aufgefahrenen Wagen, die dessen Schienenstrangstücken 2 über einen Schienenstrang 3 zugeführt werden und in Hintereinanderfolge beim Weiterdrehen des Drehkranzes in Pfeilrichtung mittels des in der Zeichnung gleichfalls gestrichelt angedeuteten Antriebs jeweils um eine Wagenteilung nachrücken. Der Schienenstrang 3 ist zum Drehkranz hin geneigt, so daß die in dieser Richtung abrollenden Wagen keine Fördereinrichtung benötigen. Sie werden jedoch zur Einhaltung einer vorbestimmten Zeitenfolge vor dem Auflaufen auf den Drehkranz jeweils von einer Wagenschubvorrichtung 4 erfaßt, die sie auf den Drehkranz schiebt. Sobald ein mit geschmolzener Masse gefüllter Wagen durch fortlaufendes Weiterdrehen des Drehkranzes am Schienenstrang 5 angelangt ist, wird der Wagen mittels einer Wagenabziehvorrichtung 6 vom Drehkranz auf den Schienenstrang gezogen. Da letzterer in seinem Anfangsteil geneigt ist, läuft der Wagen ab, bis er auf dem anschließenden, wieder ansteigenden Schienenstrangteil mittels einer an sich bekannten, nur andeutungsweise dargestellten Fördereinrichtung l hochgezogen wird. Der Schienenstrang 5 führt zu einer mit nebeneinander angeordneten, in an sich bekannter Weise radial verlaufenden Schienenstrangstücken 8 versehenen Drehbühne 9, die mittels eines- in der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Antriebs 10 jeweils dann um die Teilung eines Schienenstrangstückes in Pfeilrichtung weiterbewegt wird, wenn von dem Schienenstrang 5 mehrere Wagen (in der Zeichnung sechs Wagen)' auf ein Schienenstrangstück aufgelaufen sind. Das Auflaufen der Wagen erfolgt selbsttätig, da die Schienenstrangstücke zur Mitte hin gleichfalls geneigt sind. Beim Verweilen auf der Drehbühne kühlen die Massen aus und erstarren in den Behälterwagen. Diese werden einzeln, sobald das zugeordnete Schienenstrangstück durch Weiterdrehen der Drehbühne den Anschluß an den Schienenstrang 3 erreicht hat, mittels einer Ausschiebevorrichtung 11 auf letzteren geschoben und laufen auf Grund seiner Neigung in einen Wagenkipper 12, den sie entleert verlassen, um im Weiterlauf zur neuen Beschickung von der Wagenschubvorrichtung 4 wieder auf den Drehkranz gebracht zu werden.
  • Die Wagenabziehvorrichtung 6 besteht aus einem auf Schienen hin- und herbewegbaren, parallel zum Schienenstrang 5 angeordneten Fahrgestell 13, das über ein mittels eines reversierbaren Antriebs betätigten Ritzels mit Zahnstange angetrieben wird. Durch Verschieben des Fahrgestells 13 wird eine Klinke 14 gegen einen an jedem Wagen angebrachten Ansatz 15 gedrückt, wobei sich die Klinke gegen den Zug einer Feder 16 um einen Bolzen 17 dreht. Beim weiteren Vorschieben des Fahrgestells nimmt die Klinke ihre ursprüngliche Lage wieder ein, wobei sie an einem Anschlag 18 anliegt, so daß beim Zurückziehen des Fahrgestells der Wagen, dessen Ansatz 15 nunmehr an der rechten Klinkenseite anliegt, von dem Drehkranz abgezogen wird.
  • Bei der Wagenschubvorrichtung nach Fig. 7 hebt der ankommende Behälterwagen die Klinke an, die beim Weiterlauf des Wagens wieder ihre ursprüngliche Lage einnimmt, so daß beim Vorschieben des Fahrgestells der Ansatz 15 nach vorn bzw. der Wagen auf den Drehkranz geschoben wird.

Claims (4)

  1. _ PATENTANSPRÜCHE: 1.. Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behälterwagen, die von einem um einen Ofen verlaufenden, mit radial gerichteten Schienenstrangstücken versehenen Drehkranz über einen Schienenstrang abgefahren werden, nachdem sie vor der Beladung leer über einen anderen Schienenstrang auf den Drehkranz aufgefahren worden sind, gekennzeichnet durch eine Drehbühne (9), die in an sich bekannter Weise mit radial verlaufenden Schienenstrangstücken (8) versehen ist zum Anschluß an den von dem Drehkranz (1.) herführenden Schienenstrang (5) sowie an den zu dem Drehkranz zurückführenden, über einen Wagenkipper (12) verlaufenden Schienenstrang (3).
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise radial verlaufenden Schienenstrangstücke (8) zur Drehbühnenmitte hin geneigt sind und daß die Drehbühne mit einer zentrisch angeordneten Ausschiebevorrichtung (I1) für die Wagen ausgestattet ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zur Mitte hin gerichtete Neigung der Schienenstrangstücke (2) des Drehkranzes (1), einen zuerst leicht abfallenden und dann wieder ansteigenden, zu der Drehbühne (9) hinführenden, auf seinem ansteigenden Teil mit einer an sich bekannten Fördereinrichtung (7) versehenen Schienenstrang (5) sowie eine Neigung des von der Drehbühne (9) zu dem Drehkranz (1) hin verlaufenden Schienenstranges (3).
  4. 4. Wagenabzieh- bzw. Wagenvorschubvorrichtung einer Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein mit einer an sich bekannten Verschiebeeinrichtung ausgerüstetes, auf Schienen hin- und herbewegbares Fahrgestell (13) mit einer an dem dem Drehkranz (1) zugewandten Ende angeordneten, gegen den Druck einer Feder (16) vierschwenkbaren Klinke (14) zur Halterung der Wagen beim Abziehen vom bzw. beim Aufschieben auf den Drehkranz. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1280144.
DED30309A 1959-03-28 1959-03-28 Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen Pending DE1112097B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED30309A DE1112097B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED30309A DE1112097B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1112097B true DE1112097B (de) 1961-08-03

Family

ID=7040443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED30309A Pending DE1112097B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Gleisanlage zum Abstellen von mit geschmolzenen Massen beladenen Behaelterwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE1112097B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1280144A (en) * 1917-05-14 1918-10-01 Joseph Claybaugh Bonner Railway freight terminal and system.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1280144A (en) * 1917-05-14 1918-10-01 Joseph Claybaugh Bonner Railway freight terminal and system.

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