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DE1111934B - Einaeugige Reflexkamera - Google Patents

Einaeugige Reflexkamera

Info

Publication number
DE1111934B
DE1111934B DED17934A DED0017934A DE1111934B DE 1111934 B DE1111934 B DE 1111934B DE D17934 A DED17934 A DE D17934A DE D0017934 A DED0017934 A DE D0017934A DE 1111934 B DE1111934 B DE 1111934B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
locking
ring
reflex camera
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17934A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Gebele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Original Assignee
COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL filed Critical COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Priority to DED17934A priority Critical patent/DE1111934B/de
Publication of DE1111934B publication Critical patent/DE1111934B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Einäug Reflexkamera ilige Die Erfindung betrifft eine einäugige Reflexkamera, insbesondere die zeitliche Abstimmung des Verschlußablaufs zum Zwecke der Belichtung auf die Spiegelbewegung.
  • Bei bekannten Reflexkameras wird die Abschwenkung des Reflexspiegels aus dem Strahlengang meist durch den Kameraauslöser bewirkt, der gleichzeitig auch den Kameraverschluß hinsichtlich seiner Auslösung steuert. Eine solche Bauart hat aber den grundsätzlichen Nachteil, daß zusätzliche Justierungsmittel nötig sind, um eine Synchronisation zwischen den nebeneinanderlaufenden Bewegungen des Spiegels und des Kameraverschlusses in der Weise zu erreichen, daß der effektive Verschlußablauf, d. h. das öffnen und Schließen der Objektivöffnung, erst nach dem vollen Abschwenken des Reflexspiegels statt--findet.
  • Bei anderen gebräuchlichen Reflexkameras wird der für die Belichtung wirksame Teil des Verschlußablaufs von dem die Nichtgebrauchslage erreichenden Spiegel ausgelöst. Bei einer bekannten Konstruktion legen nach dem Betätigen der Auslösetaste Spiegel und Verschluß gemeinsam einen geringen Teil ihres Ablaufweges zurück. Während der Ablauf des Verschlusses durch eine Sperre unterbrochen wird, läuft der Spiegel völlig ab und schlägt schließlich die genannte Sperre aus, damit auch der Verschluß ablaufen kann. Diese Konstruktion ist jedoch störanfällig, weil die den Verschlußablauf unterbrechende Sperre nicht zwangläufig gesteuert ist und ihre Funktion sich daher jeder Kontrolle entzieht. Auch in einer anderen bekannten Konstruktion ist ein Wechsel der den Verschlußablauf verhindernden Sperren vorgesehen, welcher ebenfalls nicht zwangläufig vor sich Creht, so daß auch hier eine erhöhte Störanfällikeit vorliegt. Schließlich benötigt bei den bekannten Z Konstruktionen der Spiegel am Ende seiner Ablaulbahn ein Mindestmaß an Bewegungsenergie, damit überhaupt eine Verschlußauslösung zustande kommt. Es besteht daher die Gefahr, daß diedurch den Aufprall des Spiegels verursachten Erschütterungen des Kameragehäuses noch nicht abgeklungen sind, wenn der Verschluß öffnet.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, mittels einer einfachen Vorrichtung zu erreichen, daß der Verschluß einer einäugigen Reflexkamera erst dann ausgelöst wird, wenn der Spiegeschwenkt gel mit Sicherheit aus dem Strahlengang g ist. Die Auf-abe ist dadurch gelöst, daß zwischen C einem handbetätigten Auslöseglied und einer Verschlußablaufsperre ein unter Federkraft ablaufendes Steuerglied angeordnet und mit Steuermitteln versehen ist, in deren Rücklaufbahn nacheinander der Auslösearm eines die federkraftbetätigte Spiegelrückholung sperrenden Gliedes, ein den Rücklauf des Steuergliedes bis zur beendeten Spiegelrückholuno, C hemmendes Sperrglied und eine Auslöseilase der Verschlußablaufsperre hineinragen.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Bauart liegt insbesondere in dem an keiner Stelle des Getriebes zwischen Verschluß und Spiegel unterbrochenen Zwangslauf, welcherg ,ewährleistet, daß der Verschluß unter allen Umständen in dem für die Belichtung richtigen Zeitpunkt abläuft. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, daß der Spiegel äußerst leicht ausgeführt werden kann, da seine Bewegungsenergie nicht mehr zur Betätigung einer Verschlußablaufsperre benötigt wird. Schließlich ist es durch die Erfindung möglich geworden, jede durch den Aufb prall des Spiegels hervorgerufene Erschütterung der Kamera abklingen zu lassen, bevor der Verschluß zum Ablauf freigegeben g wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels folgenden Ansprüchen. Es zeigt Fig. 1 den KameraverschIuß mit Spiegelmechanismus in Ruhelage, Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt durch den Verschluß, Fig. 3 bis 5 verschiedene Arbeitsstellungen der Einrichtung und Fig. 6 bis 8 ein anderes Beispiel des Spiegelmecha-nismus.
  • Die Spiegelreflexkamera ist bekannter Bauart, so daß sie nicht näher dargestellt werden muß. An der Vorderwand der Kamera ist ein Objektivverscilluß befestigt, der ein zylindrisches Verschlußgehäuse 10 der üblichen Form mit einem hinteren Objektivrohr 12 hat. Irn Verschlußgehäuse 10 ist parallel zur optisehen Achse eine Spannwelle 14 drehbar gelagert, deren eines Ende durch die VerschlußrÜckwand nach hinten herausragt und von dort aus bewegt wird. Auf ihrem vorderem Ende ist eine verzahnte Spannscheibe 16 fest aufgesetzt, so daß sie bei Drehbewegung der Spannwelle 14 mitbewegt wird. Unterhalb der Spannscheibe 16 ist auf der Spannwelle 14 ein Hauptantriebsorgan 18 lose drehbar gelagert. Eine Hauptantriebsfeder 20 ist um die Spannwelle 14 derart gewunden, daß ihr Ende 22 im Verschlußgehäuse 10 festgehalten und ihr anderes Ende 24 mit dem Hauptantriebsorgan 18 verbunden ist. Beim Bewegen des Hauptantriebsorgans 18 entgegen dem Uhrzeigersinn wird die Feder 20 gespannt. Die Spannbewegung des Hauptantriebsorgans 18 wird durch einen Vorsprung 26 der Spannscheibe 16 bewerkstelligt, die mit einem Lappen 28 des Hauptantriebsorgans 18 zusammenarbeitet.
  • Die Verschlußsektoren 30 sind im Verschlußgehäuse derart angeordnet, daß ihre Drehzapfen 32 an einem Ring 34 sitzen, der an seinem Außenumfang im Verschlußgehäuse 10 drehbar gelagert ist. Die Verschlußsektoren 30 haben Steuerschlitze 36, in welche Steuerstifte 38 eines Sektorenringes 40 eingreifen. Der Sektorenrino, ist im Verschlußgehäuse 10 drehbar gelagert und besitzt einen radialen Arm 42, welcher mit zwei nicht dargestellten Antriebsstiften desHauptantriebsorgans 18 derart zusammenarbeitet, daß beim Ablaufen desselben aus der Spannstellung der Sektorenring 40 zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn zum öffnen und dann zurück im Uhrzeigersinn zum Schließen der Verschlußsektoren 30 zwecks Ausführung einer Belichtung zusammenarbeitet. Die Verschlußsektoren 30 werden hierbei um ihre Drehzapfen 32 geschwenkt.
  • Sollen dagegen die Verschlußsektoren 30 zum Zweck einer Zwischenbeobachtung zusätzlich geöffnet werden, dann ist der Ring 34 zusammen mit den Drehzapfen 32 im Uhrzeigersinn zu bewegen, was mittels seines radialen Armes 44 durchführbar ist, der durch einen Durchbruch 45 des Verschlußgehäuses 10 nach außen herausragt. Die Verschlußsektoren 30 werden dabei um die Steuerstifte 38 des in diesem Fall unbeweg ,liehen Sektorenringes 40 ausgeschwenkt. Der Ring 34 ist durch eine Feder 46 belastet, die ihn entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen sucht. Die Einrichtung zum zusätzlichen Öff- nen der Verschlußsektoren 30 besteht somit aus dem Betätigungsorgan 34. Der Schwenkbereich dieses Betätigungsorgans 34 ist durch einen von ihm getragenen Stift 48 begrenzt, der mit einem Schlitz 50 des Verschlußgehäuses 10 zusammenarbeitet.
  • Die im Verschlußgehäuse 10 eingebaute Blende besteht aus Blendenlamellen 52, die in bekannter Weise um die Zapfen 54 drehbar gelagert sind. Die Steuerstifte 56 der Blendenlaniellen 52 greifen in Steuerschlitze 58 eines Blendeneinstellringes 60 ein, dessen radialer Arm 62 ebenfalls durch den Durchbruch 45 des Verschlußgrehäuses 10 nach außen herausragt. Durch Verdrehen des Blendeneinstellringes 60 kann somit die Blende auf gewünschte Blendenöffnung eingestellt werden. Eine Feder 64 ist bestrebt, den Blendeneinstellripg 60 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen und ihn gegen eine Anschlagnase 66 eines Blendenvorwahlringes 68 zu ziehen. Dieser Blendenvorwahlring 68 ist außen an der Rückwand des Verschlußgehäuses 10 drehbar gelagert und weist einen Zeieerarm 70 auf, der mit einer ortsfesten Blendenskala 72 an der Verschlußfrontplatte 74 zusammenarbeitet. In den Zeichnungen ist die Blendenskala 72 aus Einfachheitsgründen neben dem Verschlußgehäuse 10 eingezeichnet. Der Bedienende kann den Blendenvorwahlring 68 auf einen bestimmten Wert der Blendenskala 72 einstellen und gegebenenfalls einrasten, wobei der Blendeneinstellring 60 unter Wirkung seiner Feder 64 dieser Einstellung folgt und die Blendenlamellen 52 entsprechend einstellt. Der Blendeneinstellrin 60 stellt somit das Betätigungsorgan 9 zum Einstellen der Blende dar.
  • Im Innern desVerschlußgehäuses 10 ist ein Steuerorgan in Form eines Ringes 76 vorgesehen, der um das vordere Objektivrohr 78 drehbar gelagert ist. Er weist einen radialen Arm 80 auf, der durch einen Durchbruch 82 des Verschlußgehäuses 10 nach außen ragt und beim Verdrehen im Uhrzeigersinn mit den Armen 62 und 44 der Teile 60 bzw. 34 in Eingriff kommen kann. Eine Feder 84 ist bestrebt, den Steuerring 76 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen und seinen Arm 80 gegen die Anschlagfläche 86 des Durchbruchs 82 zu drücken und somit den Steuerring 76 in der lkuhelage zu halten.
  • Der Steuerring 76 hat eine Verzahnung 88, welche mit entsprechender Verzahnung 90 der Spannscheibe 16 im Eingriff steht, so daß bei der Spannbewegung des Hauptantriebsorgans 18 der Steuerring 76 im Uhrzeigersinn verdreht wird. In der Spannstellung'wird der Steuerring 76 durch eine Sperrklinke 92 festgehalten, die hinter einen Nocken 93 des Steuerringes 76 einfällt. Zum Auslösen der Sperrklinke 92 dient ein Auslöser 94, der mit der Sperrklinke zusammenarbeitet.
  • Der Steuerring 76 trägt einen Stift 96, der mit der Nase 98 eines verzahnten Segments 100 in Eingriff kommen kann. Das Segment 100 ist um den Zapfen 102 des Verschlußgehäuses 10 drehbar gelagert und mit einer Feder 104 ausgerüstet, welche bestrebt ist. das Segment 100 im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Die Verzahnung des Seginents 100 steht mit einem nicht dargestellten Hemmwerk bekannter Art im Eingriff. so daß seine Ablaufbewegung im Uhrzeigersinn eni# sprechend gehemmt wird. Ein Nocken 1.06 des Segments 100 drückt gegen einen Lappen 108 eines Sperrhebels 110, der bei 112 im Verschlußgehäuse drehbar gelagert ist.
  • Eine Feder 114 drückt gegen den Lappen 108 und sichert somit den Eingriff der Teile 110 und 100. Die Endstellung dieser Teile wird durch einen Anschlag 116 bestimmt. Der Sperrhebel 110 hat ferner einen Vorsprung 118, der mit einem Nocken 120 des Steuerringes 76 zusammenarbeitet, und eine Sperrnase 122, die hinter einen Lappen 124 des Hauptantriebsorgans 18 einfallen und dasselbe in der Spannstellung halten kann.
  • Noch zu erwähnen ist, daß das Hauptantriebsorgan 18 einen Nocken 126 besitzt, welcher mit einem nicht dargestellten, im Verschlußgehäuse 10 untergebrachten Hemmwerk zusammenarbeitet, um den Ablauf des Hauptantriebsorgans zu regeln. Die verschiedenen Hemmzeiten des Hemmwerkes und somit auch die Belichtungszeiten des Verschlusses sind durch einen an der Verschlußfrontseite drehbar gelagerten Zcit-CD einstellring 128 einstellbar.
  • Im Gehäuse der Spiegelreflexkamera ist seitlich zum Objektivverschluß 10 eine Welle 130 drehbar , ert. Diese Welle ist über nicht dargestelltes Gegelag triebe mit einem hinter dem Objektivverschluß 10 liegenden Reflexspiegel derart verbunden, daß der Reflexspiegel bei Drehbewegung der Welle 130 in bzw. aus dem Strahlengang bewegt werden kann. In den Zeichnungen ist aus Einfachheitsgründen das Getriebe zwischen der Welle 130 und de-in Reflexspiegel132 weggelassen und der Spiegel derart versetzt eingezeichnet, daß er unmittelbar um die Welle 130 schwenkbar ist. Aui der Welle 130 ist ein Segment 134 fest aufgesetzt, so daß es mit der Spiegelbewe ung zwangläufig gekuppelt ist. Das Segment 9 C 134 ist durch eine Feder 136 belaste., welche bestrebt ist, das Segment entgegen dem Uhrzeigersh-in zu verschwenken und somit den Spiegel 132 aus dem Strahlengang des Objektivverschlusses 10 herauszuhalten. Das Segment 134 arbeitet mit einem Antriebsnocken 138 zusammen, der mit seiner Welle 140 im Kameragebäuse gelagert ist. Die Welle 140 des Antriebsnockens 13'#; ist mit dem Getriebe zum Filmtransport in der Weise gekuppelt, daß beim Filintransport der Antriebsnocken 138 eine volle Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn ausführt. Seitlich zurn Segment 134 ist eine federbeIastete. doppelarmige Sperrklinke 142 -elagrert, deren abgebogener Lappen 144 mit dem Seament 134 zusammenarbeitet, während ihr Arm 146 mit dem Arm 30 des Steuerria-es 76 zusammenspielt.
  • Die beschriebene Spiegelreflexeinrichtung arbeitet in folgender Weise: Die Ruhestellung ist in Fig. 1 dargestellt. Das Spannen des Kameraverschlusses und das Einschwenken des Spiegels geschieht durch das Getriebe zum Filmtransport. Beim Spannen des Verschlusses wird die Spannwelle 14 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, wobei sich die Spannscheibe 16 und das Haupzantriebsorgan 18 in der gleichen Richtung mitbewegen. Durch diese Spannbewegung wird auch der Steuerring 76 angetrieben, der sich dann aber im Uhrzeigersinn bewegt. Sein Arm 80 nimmt hierbei zunächst den Arm 62 des Betätigungsorgans 60 der Blende 52 und später auch den Arm 44 des Betätigungsorgans 34 beim zusätzlichen öffnen der Verschlußsektoren 30 mit, so daß in der Spannstellung des Verschlusses die Blende und die Verschlußsektoren auf Offepstellung gebracht sind. Der Steuerring 76 wird mit den Betätigungsorganen 60 und 34 durch den Sperrhebel 92 gehalten.
  • Das gespannte Hauptantriebsorgan 18 wird in seiner Spannstellung durch die Sperrnase i22 des Sperrhebels 110 gehalten, der (imolge Abschwenkung des Segments 160 durch den Stift 96) sich unter Einwirkung der Feder 144 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegen konnte. Seine Nase 118 liegt dabei am Umfang des Steuerringes 76 auf, während die Sperrnase 122 hinter den Vorsprung 124 des Hauptantriebsorgans 18 eingefallen ist.
  • Während des Filmtransportes und des Verschlußspannens wird auch zugleich der Antriebsnocken MG entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt und das Se-Ment 134 nach unten gedrückt, wobei der Spiegel 132 in die Gebrauchslage zur Beobachtung einschwenkt. In dieser Stellung werden die Teile 134 und 132 durch die Sperrklinke 142 gehalten, deren Sperrlappen 144 hinter dem Seament 134 einfällt. Der Antriebsnocken 138 bewegt sich noch leer weiter und nimmt dann wieder seine Ausganggsstellung ein.
  • Die Spannstellung des Verschlusses bei geöffneten Verschlußsektoren und bei vollgeöffneter Blende sowie bei eingeschwenktern Reflexspiegel ist in Fig. -' , veranschaulicht. Das Auslösen des Verschlusses erfolgt nun durch einen Kameraauslöser, der den Auslöser 94 vom Verschluß 10 betMat, der wiederum die Sperrklinke 92 entgegen dem Uhrzeigersinn beweggt und den Steuerring 76 freigibt. Dieser läuft nun unter Wirkung seiner Feder 84 entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung auf seine Ruhelage ab. Diesc.-Rücklaufbewegung des Steuerringes 76 folgen auch die Betätigungsglieder 34 und 60 unter der Wirkung ihrer eiaenen Federn nach, so daß zunächst die Verschlußsektoren 30 wieder geschlossen werden und später die Blende 52 auf eingestellte Vorwahlstellung - ge bracht wird (Fig. 4).
  • In dieser Stellung des Steuerringes 76 kommt s-.in Arm 80 mit der Sperrklinke 142, 146 des Spiegelmechanismus in Eingriff und verschwenkt sie inn Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Eingriff zwischen Sperrklinke 142 und Segment l-4- gelöst. so daß dieses Segment unter Wirkung seiper Feder 136 en"gege-i dem Uhrzeigersinn zurückläuft. Eine Weiterbewegung des Stleuerringes 76 ist dabei durch das Segment 13-## so lange verhindert, solange dieses in der Ablaufbahii des Armes 80 vom Steuerring 76 liegt. Erst wenn das Segment 134 mit dem Reflexspiegel 132 vollsti#-*#ndig abgeschwenkt ist, wie Fig. 4 zeigt, wird der S#euerring 76 mit seinem Arm 80 frei, und er kann sich weiterbewegen und kurz darauf das Auslösen des Hauptantriebsorgans 18 des Verschlusses bewirken. Zu diesem Zweck verschwenkt der- Nocken 112,11, des Steuerringes 76 während des Weiterlaufes den Sperrhebel i10 im Uhrzeigersinn, so daß sein Sperreingriff in das Hauptantriebsorgan 18 gelöst wird. Das Seg ment 100 kommt dann während seines Rücklaufs wieder mit dem Sperrhebel 110 bei 106, 103 in Eingriff und drückt ihn gegen den Anschlag 116. Das freigegebene Hauptantriebsorgan 18 läuft im Uhrzeigersinn ab und bewirkt über den Sektorenring40 das Öffnen der Verschlußsektoren 30 bei gewählter Öff- nung der Blende 52 zwecks Durchführung der Belichtung (Fig. 5). Während des weiteren Ablaufs des Hauptantriebsorgans werden die Verschlußsektoren durch den Sektorenrino,40 wieder aeschlossen, und der Verschluß nimmt schließlich die Ruhelagge nach Fig. 1 ein.
  • Der Spiegelmechanismus kann selbstverständlich auch mit einem anderen ablaufenden Glied des Objektivverschlusses in gleicher Weise, wie vorstehend beschrieben, zusammenarbeiten. In Fig. 6 bis 8 ist ein solches Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem das Segment 134a nicht unmittelbar mit dem Steuerring 76, 89 zusammenarbeitet, sondern mit einem Steuerglied 176, das an dem aus dem Verschlußgehäuse 10 nach hinten herausragenden Ende der Spannwelle 14 festsitzt. Die Sperrklinke 142a mut Sperrlappen 144a und Arm 146a entspricht der Sperrklinke 142, 144, 146 des ersten Ausführungsbeispiels. Der Arm 180 des Steuergliedes 176 arbeitei mit der Sperrklinke 146a und der Arm 182 mit dem Segment 134a zusammen.
  • Fig. 6 zeigt diese Bauart in Ruhestellung bei abgeschwenktem Segment 134a mit Reflexspiegel. In Fig. 7 ist in der Spannstellung das Segment 134a mit dem Reflexspiegel eingeschwenkt, während die Fig. 8 die Entsperrung des Rücklaufs von Segment 134a mit dem Reflexspiegel zeigt, wobei die weitere Ab- laufbewegung der Spannwelle 14 mit Sperrglied 176 und somit auch die weitere Rücklaufbewe0-Ung des Steuerringes 76 noch gesperrt sind. Erst beim voli ständigen Abschwenken des Segmentes 134a und des Spiegels können wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Spannwelle 14 und der Steuerring 76 ganz ablaufen, wobei dann in bereits erläuterter Weise das Auslösen des Hauptantriebsorgans und das öffnen und Schließen der Sektoren vor sich geht.
  • Wie die dargestellten Ausführungsbeispiele erkennen lassen, wird beim Erfindungsgegenstand eine Wechselwirkung unmittelbar zwischen Kameraverschluß und Spiegelmechanismus vorgesehen, so daß ohne zusätzliche Synchronisierungsmittel eine richtige, zwangläuflge Folge der Kamera-Steuervorgänge in einfachster Weise erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einäugige Reflexkamera, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem handbetätigten Auslöseglied (94) und einer Verschlußablaufsperre (110) ein unter Federkraft ablaufendes Steuerglied (76) angeordnet und mit Steuermitteln versehen ist, in deren Rücklaufbahn nacheinander der Auslösearm eines die federkraftbetätigte Spiegelrückholung sperrenden Gliedes, ein den Rücklauf des Steuergliedes bis zur beendeten Spiegelrückholung hemmendes Sperrglied und eine Auslösenase (118) der Verschlußablaufsperre hineinragen.
  2. 2. Einäugige Reflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (76) als Ring und das mit einer die Spiegelrückholung sperrende Minke (142) sowie mit dem sektorenförmigen Sperrglied (134) zusammenarbeitende Steuermittel als Arm (80) dieses Ringes ausgebildet ist. 3. Einäugige Reflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (76) als Ring ausgebildet und über eine Verzahnung (88/90) mit einem weiteren Steuerglied (176) verbunden ist, welches einen Auslösearm (180) für eine die Spiegelrückholung sperrende Klinke (142a) und einen während der Spiegelrücklaufbewegung mit einem Sperrsektor (134a) zusammenarbeitenden Anschlagann (182) besitzt. 4. Einäugige Reflexkamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das als Ring ausgebildete Steuerglied (76) mit einem Verschlußhauptantriebsorgan (18) nur während des Spannvorganges gekuppelt ist und mit einer von der Verschlußablaufsperre (110) unabhängigen Rücklaufsperre (92) zusammenarbeitet. 5. Einäugige Reflexkamera nach Anspruch 4, bei welcher die das Spannen des Verschlusses sowie das Einschwenken des Spiegels in die Beobachtungsstellung bewirkenden Bewegungen von der Filmtransportbewegung abgeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung des Sperrsektors (134 bzw. 134a) und des Auslösearmes (146 bzw. 146a) der Spiegelsperre (142 bzw. 142a) in die Rücklaufbahn der Steuerarine (80 bzw. 180/182) mit dem Einschwenken des Spiegels in die Beobachtungsstellung gekuppelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 287 031, 830 459.
DED17934A 1954-06-02 1954-06-02 Einaeugige Reflexkamera Pending DE1111934B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE287031C (de) *
DE830459C (de) * 1950-04-19 1952-02-04 Zeiss Ikon Ag Spiegelkamera mit vom beweglichen Spiegel gesteuertem Verschlussablauf

Patent Citations (2)

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