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DE1157075B - Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung - Google Patents

Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung

Info

Publication number
DE1157075B
DE1157075B DEG32668A DEG0032668A DE1157075B DE 1157075 B DE1157075 B DE 1157075B DE G32668 A DEG32668 A DE G32668A DE G0032668 A DEG0032668 A DE G0032668A DE 1157075 B DE1157075 B DE 1157075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
setting
drive
scanner
shutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32668A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG32668A priority Critical patent/DE1157075B/de
Priority to CH477062A priority patent/CH388103A/de
Priority to US207191A priority patent/US3177786A/en
Publication of DE1157075B publication Critical patent/DE1157075B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung Zusatz zum Patent 1124 339 Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der in dem Patent 1124339 geschützten Erfindung.
  • Gegenstand des Hauptpatentes ist eine photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, bei welcher ein mit einem Belichtungseinsteller verbundener Abtaster angeordnet ist, mit dem die Stellung des beweglichen Meßwerkteils eines in die Kamera ein- bzw. angebauten Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschlußauslösers abtastbar ist, und bei welcher eine Sperrvorrichtung angeordnet ist, mittels welcher der Belichtungseinsteller in seiner jeweiligen, durch die Stellung des beweglichen Meßwerkteils des Belichtungsmessers bestimmten Einstellage festhaltbar ist, wobei die Sperrvorrichtung einen beweglichen Sperrteil besitzt, welcher in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschlußauslösers nach erfolgter Einstellung des Belichtungseinstellers in Sperrlage bewegbar und welcher nach erfolgtem Wiederschließen des Verschlusses durch einen Teil des Verschlußantriebsrnechanismus aus der Sperrstellung lösbar ist.
  • Eine gemäß dem Hauptpatent ausgebildete photographische Kamera zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß Aufnahmen jeder Art, und zwar auch solche mit langen Belichtungszeiten oder mit Vorlaufwerkbenutzung, ohne die geringste Aufmerksamkeit der Bedienungsperson hinsichtlich der Auslöserhandhabung durchführbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine photographische Kamera gemäß dem Hauptpatent so auszubilden, daß für die Verbindung des Abtasters der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung mit dem Belichtungseinsteller eine größtmögliche Freizügigkeit erreicht wird, so daß für die Ausbildung der sich an den Abtaster anschließenden Baugruppe der Kamera keine weiteren Bedingungen zu berücksichtigen sind als die Größe des dem Abtaster zugeordneten Bewegungswegs.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Sperre für die Belichtungseinstellvorrichtung unmittelbar auf den der Belichtungseinstellung dienenden Einsteller einwirkt, dem ein weiterer, in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera-oder Verschlußauslösers bewegbarer und mit dem Abtaster verbundener Steller zugeordnet ist, und daß beide Steller in Einstellrichtung kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Diese Verbindung kann beispielsweise über ein kurvengesteuertes Hebelgetriebe erfolgen.
  • Einer gemäß der Erfindung ausgebildeten photographischen Kamera kommt der gewichtige Vorteil zu, daß die Antriebsverbindung des Abtasters mit dem Belichtungseinstellmechanismus völlig den jeweiligen Erfordernissen entsprechend, d. h. weitgehend beliebig, gestaltet werden kann. Dies bedeutet, daß die Art der Verbindung sowohl eine kraftschlüssige als auch eine formschlüssige sein kann. Auf Grund der Anordnung eines in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschlußauslösers bewegbaren und mit dem Abtaster gekuppelten Stellers, der lediglich in Einstellrichtung mit dem Belichtungseinsteller verbunden ist, ist insbesondere auch im Falle der Anwendung einer foranschlüssigen Verbindung zwischen dem Belichtungseinstellmechanismus und dem Abtaster gewährleistet, daß der Belichtungseinsteller nach Beendigung seiner Einstellbewegung völlig von Bewegungskräften freigestellt ist, die vom Abtaster und von dem sich an diesen anschließenden Auslösemechanismus ausgehen. Daraus ergibt sich der weitere Vorteil, daß der Belichtungseinsteller, gleich, wie die Verbindung zwischen diesem und dem Abtaster ausgestaltet ist, in seiner durch die Stellung des beweglichen Teils des Belichtungsmessers bestimmten Einstellage lediglich gegen die verhältnismäßig geringe Rückstellkraft einer ihn in Richtung seiner Ausgangslage beeinflussenden Feder festgehalten zu werden braucht. Dies ermöglicht es, die als Festhaltevorrichtung ausgebildete Sperrvorrichtung unkompliziert und störungssicher auszubilden; außerdem wird eine kraftsparende Betätigung der Festhaltevorrichtung ohne nennenswerte Beanspruchung der jeweils zur Steuerung derselben dienenden Einrichtung erreicht. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht ferner darin, daß durch den weiteren, zur Steuerung des Belichtungseinstellers dienenden, in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschfußauslösers bewegbaren und mit dem Abtaster verbundenen Steller ein Höchstmaß an Freizügigkeit hinsichtlich der Einstellcharakteristik des Belichtungseinstellers in bezug auf den Einstellweg des Abtasters erreicht wird, da die Einstellcharakteristik des Belichtungseinstellers durch die Art seiner Verbindung mit dem ihn steuernden Steller bestimmbar ist.
  • Ein besonders aufwandsparender und unverwickelter Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Festhalten des Belichtungseinstellers in seiner durch die Stellung des.. beweglichen Teils des Belichtungsmessers bestimmten Einstellage läßt sich in Weiterbildung der Erfindung dadurch erzielen, daß die Sperrvorrichtung als Reibgesperre ausgebildet ist.
  • Im Hinblick auf eine freizügige Anordnung der Festhaltevorrichtung innerhalb des jeweiligen Kamera-oder Verschlußaufbaus kann die Sperrvorrichtung einen unter Einfluß einer Feder stehenden, drehbar gelagerten Hebel umfassen, dem ein doppelarmiger, mit dem Antriebsteil des Verschlusses in Wirkungsverbindung stehender Kipphebel zugeordnet ist, der mit Steuermitteln des Antriebsteils so zusammenwirkt, daß der Sperrhebel sowohl in der ungespannten als auch in der gespannten Stellung des Antriebsteils aus der Sperrlage gehalten ist, während er sich vor Beginn des eigentlichen Belichtungsablaufs auf den Belichtungseinsteller legt.
  • Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungs- und Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen an einer Kamera angebrachten Objektivverschluß in einer Draufsicht von rückwärts mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zum Festhalten eines Belichtungseinstellers, der mit einem in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschlußauslösers bewegbaren und mit einer Abtastvorrichtung verbundenen Steller gekuppelt ist, wobei sich der Verschluß in angespanntem Zustand und die Festhaltevorrichtung außer Eingriff befindet, Fig. 2 die Anordnung gemäß Fig. 1 bei niedergedrücktem Auslöser unmittelbar vor der Auslösung des Verschlusses, Fig. 3 eine Teildarstellung der Verschlußanordnung gemäß Fig. 1 und 2 in einer Einstellage unmittelbar nach der Auslösung und in Wirkstellung befindlicher Festhaltevorrichtung, Fig.4 die gleiche Verschlußanordnung in einer Einstellage kurz vor Beendigung der Verschlußablaufbewegung, wobei die Festhaltevorrichtung den Belichtungseinsteller noch in seiner durch die selbsttätige Belichtungseinstellvorrichtung eingestellten Lage festhält, der Abtaster jedoch bereits wieder in seine Ausgangslage zurückgekehrt ist, Fig. 5 die Festhaltevorrichtung in einer Draufsicht von vorn. und in vergrößertem Maßstab sowie in Verbindung mit dem Spann- und Antriebsteil des Verschlusses, der sich hierbei in angespanntem Zustand und die Festhaltevorrichtung außer Wirkung befindet, Fig. 6 eine teilweise Darstellung des Verschlusses bei angespannter Antriebs- und Auslösevorrichtung, Fig. 7 den Verschluß in gespanntem, auslösebereitem Zustand, Fig. 8 den Verschluß bei ausgelöster, in Ablauf befindlicher Antriebsvorrichtung, wobei die Festhaltevorrichtung zur Wirkung kommt, Fig. 9 einen mit Vorlaufwerk ausgestatteten Verschluß in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Festhaltevorrichtung und in Spannstellung befindlichem Vorlaufwerk, Fig. 10 den Verschluß unmittelbar nach der Auslösung, wobei die Festhaltevorrichtung bereits zur Wirkung gekommen ist, während die Antriebsvorrichtung durch einen Spann- und Steuerteil des ebenfalls bereits zum Ablauf freigegebenen Vorlaufwerks festgehalten wird.
  • In der Zeichnung ist ein aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich teilweise dargestelltes Gehäuse einer photographischen Kamera mit 1 bezeichnet, an dessen Vorderseite in an sich bekannter Weise ein Objektivverschluß 2 mittels eines an der Rückseite des Verschlußgehäuses 3 ausgebildeten Rohrstutzens 3 a befestigt ist. Zur Auslösung des Verschlusses ist am Kameragehäuse 1 ein gegen Wirkung einer Feder 4 bewegbarer Auslöser 5 angeordnet. Zur selbsttätigen Belichtungseinstellung ist der Verschluß mit einem an der Rückseite des Verschlußgehüuses 3 angeordneten Blendeneinstellring 6 ausgerüstet, der mit einem Abtaster 7 zusammenarbeitet, welcher seinerseits die Stellung des beweglichen Meßwerkteils eines in die Kamera eingebauten Belichtungsmessers abtastet.
  • Der Abtaster 7, der im Ausführungsbeispiel als ein parallel zum Auslöser 5 geführter Schieber ausgebildet ist, steht unter der Wirkung einer Druckfeder 8, welche ihn in Anlage an einem Bund 5a des Auslösers 5 zu halten sucht. Hierbei überwindet die den Auslöser 5 beeinflussende Feder 4 die Feder 8, so daß der Abtaster 7 bei nicht betätigtem Auslöser die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt. Zur Zusammenarbeit mit dem beweglichen Meßwerkteil weist der Abtaster 7 eine Stufenkurve 7a auf, mit der er beim Betätigen des Auslösers 5 unter Wirkung seiner Feder 8 an einem sich gegen einen ortsfesten Anschlag 9 abstützenden Zeiger 10 des beweglichen Meßwerkteils des Belichtungsmessers zur Anlage kommt. Der Zeiger 10 wird vor dem Abtastvorgang in an sich bekannter Weise in seiner jeweiligen Stellung mittels einer Feststellvorrichtung gesichert. Diese umfaßt einen um eine Achse 11 schwenkbaren Hebel 12, der in seiner in Fig. 1 gezeigten Ausgangslage unter Wirkung einer Feder 13 an einem Stift 14 des Abtasters 7 anliegt. In dieser Lage der Fesustell- und Abtastvorrichtung kann der Zeiger 10 frei spielen. Wird der Abtastvorgang durch Betätigung des Auslösers 5 eingeleitet, so gelangt zunächst der Hebel 12 mit seiner geriffelten Seite zur Anlage am Zeiger 10 und preßt diesen, noch bevor der Abtaster 7 den Blendeneinstellmechanismus verstellt, gegen den ortsfesten Anschlag 9.
  • Die Blende ist im Ausführungsbeispiel als Sektoren-Lamellenblende ausgebildet und umfaßt um ortsfeste Stifte 15 schwenkbar gelagerte Lamellen 16, die mit dem Blendeneinstellring 6 in Stift-Schlitz-Verbindung 16a, 6a stehen. Der Ring 6 steht unter Wirkung einer ihn im Gegenuhrzeigersinn beeinflussenden leichten Feder 17, die die Blende in unbeeinflußtem Zustand in der in Fig. 1 gezeigten Lage hält.
  • Zum Spannen des Verschlusses ist eine im Verschlußgehäuse 3 gelagerte Spannwelle 18 vorgesehen, welche in nicht näher gezeigter Weise mit der Filmtransporteinrichtung der Kamera gekuppelt sein kann. Die Spannwelle 18 trägt an ihrem in das Verschlußinnere hineinragenden Ende eine Spann- und Antriebsscheibe 19, die in weiter unten näher beschriebener Weise mit einer Vorrichtung zum Festhalten des Blend@enstellrings 6 zusammenarbeitet. Zur Betätigung eines Antriebsrings 20 für die aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigten Verschiußblätter ist an der Antriebsscheibe 19 um eine Achse 21 in an sich bekannter Weise eine schwenkbare Antriebsklinke 22 gelagert, welche unter Wirkung einer Feder 23 steht und mittels eines Mauls 22 a an einem am Antriebsring 20 befestigten Stift 24 von halbkreisförmigem Querschnitt angreift. Auf diese Weise .erhält der Antriebsring 20 bei dem in Fig. 10 mit einem Pfeil angedeuteten Ablauf der Antriebsscheibe 19 eine hin- und hergehende Bewegung, bei der die Verschlußblätter zuerst geöffnet und nach Erreichen der Ofienstellung wieder geschlossen werden.
  • Im Ausführungsbeispiel wird die Antriebsscheibe 19 mittels eines Hebe125 in gespanntem Zustand gegen Ablauf gesichert. Zu diesem Zweck arbeitet der Hebel 25, der im Verschluß um eine Achse 26 gelagert ist, mittels eines an seinem einen Arm 25 a abgebogenen Lappens 25 b mit einem Vorsprung 19 a der Antriebsscheibe 19 zusammen, während er mit seinem anderen Arm 25e unter Wirkung einer Feder 27 an einem Stift 28 eines Auslösehebels 29 kraftschlüssig anliegt (Fig. 7 und 9). Der Auslösehebel 29, der im Verschluß um eine Achse 30 gelagert ist, wird durch eine Feder 31 im Uhrzeigersinn beeinflußt und weist einen abgebogenen Arm 29a auf, welcher durch einen Bewegungsschlitz 3 b der Rückwand des Verschlußgehäuses 3 ragt und im Bewegungsweg eines Arms 5 b des Auslösers 5 liegt (Fig. 1 und 2). Die Anordnung der Arme 5 b und 29a ist hierbei so getroffen, daß eine Freigabe der gespannten Antriebsscheibe 19 durch den Hebel 25 erst erfolgt, wenn die Feststellung und Abtastung des Meßwerkzeigers 10 und damit die Einstellung der Blende beendet ist.
  • Ein Vorlaufwerk 32, welches in an sich bekannter Weise aufgebaut ist und mit der Verschlußantriebsvorrichtung zusammenarbeitet, ist in den Fig. 9 und 10 aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich teilweise dargestellt. Das Vorlaufwerk, das in an sich bekannter Weise durch den Verschlußauslöser freigegeben wird, umfaßt eine aus Zahnrädern 33, 34 und einem Ritze135 bestehende Getriebekette, die im Verschluß angeordnet ist und mittels eines unter Wirkung einer Feder 350 stehenden Spannsegments 36 angetrieben wird. Das Spannsegment 36, das um eine Achse 37 drehbar und mit Hilfe eines Griffstücks 36a in seine in den Fig. 9 und 10 dargestellte Spannlage gebracht wird, arbeitet mittels einer Kurve 36b mit einem abgebogenen, durch einen Bewegungsschlitz 3 c der Verschlußgehäuserückwand hindurchgeführten Lappen 20 a des Antriebsrings 20 zusammen. Diese Zusammenarbeit erfolgt in der Weise, daß der Antriebsring 20 bei Beginn des Belichtungsvorgangs nach einer kurzen Anfangsbewegung, während der der Verschluß noch nicht geöffnet ist, zur Anlage an die Steuerkurve 36 b gelangt, so daß der weitere Ablauf des Antriebsrings 36 in Richtung des in Fig. 10 gezeigten Pfeils blockiert ist. Diese vom Spannsegment 36 bewirkte Ablaufsperre des Antriebsrings 20 ist auf die Dauer wirksam, während der die Steuerkurve 36 b des ablaufenden Spannsegments 36 am Lappen 20a des Antriebsrings 20 entlanggleitet. Erst nachdem das in Richtung des in Fig. 10 gezeigten Pfeils ablaufende Spannsegment 36 den Lappen 20a am Ende des Vorlaufwerkablaufs durch einen Vorsprung 36 c freigibt, setzt der Antriebsring 20 und damit der Verschluß seine Ablaufbewegung in der schon weiter vorn beschriebenen Weise fort.
  • Mit der vorbeschriebenen Verschlußanordnung arbeitet eine Sperrvorrichtung zusammen, die unmittelbar auf den der Belichtungseinstellung dienenden Blendeneinstellring 6 einwirkt, wobei diesem Einsteller ein weiterer, in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschlußauslösers 5 bewegbarer und mit dem Abtaster 7 verbundener Steller zugeordnet ist, der mit dem Belichtungseinsteller in Einstellrichtung kraftschlüssig verbunden ist, beispielsweise über ein kurvengesteuertes Hebelgetriebe.
  • Die Sperrvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem unter Einfluß einer Feder 38 stehenden Sperrhebel 39, der im Verschluß um eine Achse 40 drehbar gelagert ist und mittels eines rechtwinklig abgebogenen Lappens 39 a auf den Blendeneinstellring 6 einwirkt in der Weise, daß sich letzterer an der äußeren Umfangsfläche des Rings 6 anlegt und diesen durch Reibungsschluß festhält. Dem Blendeneinstellring 6 ist als weiterer, in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschlußauslösers 6 bewegbarer Steuerring 41 zugeordnet, der seinerseits mit dem Blendeneinstellring 6 in Wirkungsverbindung steht. Hierzu weist der Steuerring 41, welcher mittels eines Arms 41a mit dem Abtaster 7 in Stift-Schlitz-Verbindung 42, 41 b steht, eine Steuerkurve 41 c auf, welche mit einem Hebelgetriebe zusammenarbeitet, das im wesentlichen aus einem Winkelhebel 43 besteht. Der Winkelhebel 43, der um eine Achse 44 drehbar gelagert ist, liegt hierbei mit seinem einen Arm 43 a an einem am Blendeneinstellring 6 befestigten Stift 45 an, während er mit einem an seinem anderen Arm 43 b angebrachten Stift 46 unter Wirkung der den Blendeneinstellring 6 beeinflussenden Feder 17 gegen die Steuerkurve 41 c des Steuerrings 41 gehalten ist.
  • Die Betätigung des Sperrhebels 39 erfolgt im Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines doppelarmigen Kipphebels 47a, 47b, dessen Hebelarme auf einer im Verschlußgehäuse 3 gelagerten Welle 48 drehfest angeordnet und durch die Verschlußantriebsscheibe 19 steuerbar sind. Zu diesem Zweck ist der Kipphebel 47 a, 47 b in den in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Stellungen, welche dem gespannten und urigespannten Zustand des Verschlusses entsprechen, unter Wirkung der den Sperrhebel 39 beeinflussenden Feder 38 mit seinem Arm 47a gegen den Vorsprung 19 a bzw. einer Steuerkante 19 b der Verschlußantriebsscheibe 19 gehalten, während er mit seinem anderen Arm 47 b kraftschlüssig an einem Vorsprung 39 b des Sperrhebels 39 anliegt.
  • Wenngleich zu vermerken ist, daß der Kipphebel 47a, 47b als Zwischenglied zwischen Sperrhebel 39 und Verschlußantriebsscheibe 19 eine freizügige Anordnung des Sperrhebels gewährleistet, so könnte die Betätigung des Sperrhebels auch ohne diesen direkt durch die Verschlußantriebsscheibe 19 erfolgen. Dies könnte z. B. in der Weise geschehen, daß der Sperrhebel 39 mittels einer Verlängerung des Vorsprungs 39 b in ähnlicher Weise wie der Arm 47 a mit der Verschlußantriebsscheibe 19 zusammenarbeitet.
  • Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgendermaßen: Beim Niederdrücken des Auslösers 5 gegen Wirkung seiner Feder 4 folgen der Abtaster 7 und der mit diesem verbundene Steuerring 41 unter Wirkung der Feder 8 nach, wobei zuerst mittels des Hebels 12 der Meßwerkzeiger 10 festgeklemmt wird. Zusammen mit dem Auslöser 5 wird auch der Steuerring 41 in Drehung versetzt, der über das kurvengesteuerte Hebelgetriebe 41 c, 43 die Drehbewegung dem Blendeneinstellring 6 mittelt. Im Zuge der Weiterbewegung des Abtasters 7 und des mit diesem verbundenen Steuerrings 41 trifft eine der Stufen 7 a des Abta-sters 7 auf den sich am ortsfesten Anschlag 9 abstützenden Meßwerkzeiger 10 auf, wodurch die Einstellung des Steuerrings 41 bzw. der in Abhängigkeit von. der Einstellbewegung des Blendeneinstellrings 6 einstellbaren Blendenlamellen 16 beendet ist.
  • Unmittelbar im Anschluß an diesen Einstellvorgang gelangt der Arm 5 b des. Auslösers 5 bei dessen Weiterbewegung am Arm 29 a des Verschlußauslösehebels 29 zur Anlage und dreht diesen im Uhrzeigersinn. Als Folge davon wird der die Verschlußantriebsscheibe 19 in gespannter Stellung sichernde Sperrhebel 25 gegen Wirkung seiner Feder 27 außer Eingriff mit dem Vorsprung 19a geschwenkt und damit die Verschlußantriebsscheibe 19 zum Ablauf freigegeben (Fig. 8 und 10). Bei dem nun folgenden Ablauf der Verschlußantriebsacheibe 19 schwenkt der sich an der Steuerkante 19 b abstützende Arm 47 a unter Wirkung der den Sperrhebel 39 beeinflussenden Feder 38 in den freien Raum zwischen der Steuerkante 19 b und dem Vorsprung 19 a ein, wobei der Sperrhebel 39 unter Wirkung seiner Feder 38 am Umfang des Blendeneinstellrings 6 zur Anlage kommt (Fig. 3 und 4). Damit ist der Blendeneinstellring 6 in seiner von der Stellung des Meßwerkzeigers 10 bestimmten Einstelllage festgehalten, und zwar unabhängig vom Loslassen des Auslösers 5 und, der damit verbundenen Rückbewegung der Abtasteinrichtung. Da der Sperrhebel 39 hierbei lediglich den Blendeneinstellring 6 festzuhalten, d. h. das relativ niedrige an ihm wirksam werdende Rückdrehmoment der Feder 17 aufzunehmen hat, kann auch die am Sperrhebel 39 angreifende Feder 38 relativ schwach ausgebildet sein, wodurch im Endeffekt der Einfluß des Sperrhebels 39 auf die ihn steuernde Verschlußantriebsscheibe 19 so klein gehalten werden kann, daß die Funktion des Verschlußantriebsmechanismus durch die erfindungsgemäße Sperrvorrichtung nicht gestört wird. Weiter gestattet das relativ niedrige Rückdrehmoment die Anwendung einer Sperrvorrichtung, dessen am Blendenstellring 6 zur Wirkung kommendes Sperrteil 39 die Festhaltekräfte allein durch Reibungs.schluß aufzunehmen vermag.
  • Das Lösen des Sperrhebels 39 aus seiner in den Fig. 4 und 5 gezeigten Sperrstellung erfolgt nach dem Wiederschließen des Verschlusses dadurch, daß gegen Ende der im Uhrzeigersinn erfolgenden Ablaufbewegung der Verschlußantriebsscheibe 19 diese mit ihrem Vorsprung 19a zur Anlage am Arm 47a gelangt und diesen gegen Wirkung der den Sperrhebel 39 beeinflussenden Feder 38 in die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Lage verschwenkt, in welcher der Sperrhebe139 die in den Fig. 1, 2 und 5 dargestellte wirkungslose Stellung einnimmt. f Im Falle einer Vorlaufwerkbenutzung wird der Arm 47 a der Sperrvorrichtung nach der Freigabe der Verschlußantriebsscheibe 19 gerade so weit durch deren Steuerkante 19 b freigegeben, daß der Sperrhebel 39 unter Wirkung seiner Feder 38 zur Anlage am Blendeneinstellring 6 gelangt. Bei dieser Bewegang der Verschlußantriebsscheibe 19 ist der mit der letzteren in Antriebsverbindung stehende Verschlußantriebsring 20 mit seinem Lappen 20a nach einer kurzen Anfangsbewegung, während der Verschluß noch nicht geöffnet ist, zur Anlage an die Steuerkurve 36 b des Spannsegments 36 des Vorlaufwerks 32 gelangt. Hierdurch ist die weitere Ablaufbewegung der Verschlußantriebsscheibe 19 sowie des Antriebsrings 20 zunächst unterbrochen. Die Dauer dieser Unterbrechung ist von der Ablaufdauer des Vorlaufwerks 32 abhängig und für die Zeit wirksam, während der die Steuerkurve 36 b des im Gegenuhrzeigersinn ablaufenden Spannsegments 36 am Lappen 20 a des Antriebsrings 20 entlanggleitet. Erst nachdem das Spannsegment 36 durch einen Vorsprung 36c den Lappen 20a am Ende des Vorlaufwerkablaufs freigibt, setzt der Antriebsring 20 und damit der Verschluß seine Ablaufbewegung fort, an deren Ende die Abschaltung des Sperrhebels 39 in gleicher Weise wie ohne Vorlaufwerkbenutzung durch den Vorsprung 19 a erfolgt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, bei welcher ein mit einem Belichtungseinsteller verbundener Abtaster angeordnet ist, mit dem die Stellung des beweglichen Meßwerkteils eines in die Kamera ein-bzw. angebauten Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschlußauslösers abtastbar ist, wobei der Belichtungseinsteller durch eine Sperrvorrichtung in seiner durch den Belichtungsmesser bestimmten Einstellage feststellbar ist, nach Patent 1124 339, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung unmittelbar auf den der Belichtungseinstellung dienenden Einsteller (6) einwirkt, dem ein weiterer, in Abhängigkeit von der Betätigung des Kamera- oder Verschlußauslösers (5) bewegbarer und mit dem Abtaster (7) verbundener Steller (41) zugeordnet ist, und daß beide Steller (6, 41) in Einstellrichtung kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steller über ein kurvengesteuertes Hebelgetriebe (41c, 43) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung als Reibgesperre (38, 39, 40) ausgebildet ist.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrvorrichtung ein unter dem Einfluß einer Feder (38) stehender, drehbar gelagerter Sperrhebel (39) dient, dem ein doppelarmiger, mit dem Antriebsteil (19) des Verschlusses in Wirkungsverbindung stehender Kipphebel (47a, 47b) zugeordnet ist, der mit Steuermitteln (19 a, 19 b) des Antriebsteils (19) so zusammenwirkt, daß der Sperrhebel sowohl in der angespannten als auch in: der gespannten Stellung des Antriebsteils aus der Sperrlage herausgehalten ist, während @er sich vor Beginn des eigentlichen Belichtungsablaufs auf den Belichtungseinstellring (9) auflegt.
DEG32668A 1959-10-08 1961-07-07 Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung Pending DE1157075B (de)

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