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DE1111953B - Vorwaehlschaltvorrichtung fuer Geschwindig-keitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal - Google Patents

Vorwaehlschaltvorrichtung fuer Geschwindig-keitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal

Info

Publication number
DE1111953B
DE1111953B DET15036A DET0015036A DE1111953B DE 1111953 B DE1111953 B DE 1111953B DE T15036 A DET15036 A DE T15036A DE T0015036 A DET0015036 A DE T0015036A DE 1111953 B DE1111953 B DE 1111953B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake pedal
operating pressure
piston
cylinder
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15036A
Other languages
English (en)
Inventor
Frantisek Elias
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tatra np
Original Assignee
Tatra np
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tatra np filed Critical Tatra np
Publication of DE1111953B publication Critical patent/DE1111953B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/10Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of change-speed gearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/18Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of braking systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2540/00Input parameters relating to occupants
    • B60W2540/12Brake pedal position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Vorwählschaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal Die Erfindung betrifft eine Vorwählschaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal, bei der das Bremspedal mittels einer zusätzlichen hydraulischen Servoeinrichtung zugleich zum Auslösen des vorgewählten Schaltvorganges dient.
  • Solche Vorwählschaltvorrichtungen arbeiten im allgemeinen so, daß vor der Pedalbetätigung lediglich ein der gewünschten Getriebestufe entsprechender Druckknopf betätigt werden muß, damit bei der anschließenden Pedalbetätigung der gewünschte Gang eingeschaltet wird. Nachteilig ist jedoch die Empfindlichkeit solcher Schaltvorrichtungen, da das Fahrzeug schon durch den Ausfall der zusätzlichen Servoeinrichtung gänzlich fahrunfähig und unter Umständen nicht einmal angelassen werden kann. Schäden des Servosystems können z. B. durch Fressen der Druckölpumpe des Servokreislaufs, durch Verstopfen eines Filters oder .durch Undichtheiten dieses Kreislaufs entstehen, die sich beim längeren Abstellen des Fahrzeuges z. B. in einem unzulässig großen Verlust an Drucköl des zusätzlichen Servokreislaufs auswirken können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorgenannten Mangel zu beheben und die eingangs genannte Schaltvorrichtung so zu verbessern, daß sie auch bei schadhaft gewordener Servoeinrichtung noch durch einfach und zuverlässig wirkende weitere hydraulische Mittel wirksam bleibt.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß dem Bremspedal außerdem in an sich bekannter Weise eine hydraulische, durch den Betriebsdruck in der Servoeinrichtung gesteuerte und von diesem normalerweise in ihrer Ausschaltstellung gehaltene Hilfsschaltvorrichtung zugeordnet ist, durch die bei fehlendem oder ungenügendem Betriebsdruck in der Servoeinrichtung eine von dieser ausgehende Zweigleitung freigegeben und an eine Pumpvorrichtung angeschlossen wird, die beim Niedertreten des Bremspedals betätigt wird und vor dem Eintreten einer Bremswirkung Arbeitsflüssigkeit in die Zweigleitung zum Durchführen der jeweils vorgewählten Getriebeumschaltung einführt.
  • Treten bei einer solchen Schaltvorrichtung Schäden an der Servoeinrichtung ein, so wird automatisch die , Hilfsschaltvorrichtung eingeschaltet, deren Pumpsystem nunmehr die gewünschten Schaltvorgänge ermöglicht. Um Verluste an Flüssigkeit des hydraulischen Systems der Hilfsschaltvorrichtung zu vermeiden, weist ein T-Stück in der den Betriebsdruck ; zu den Schaltservos führenden Leitung, von dem der Steuerdruck für die Hilfsschaltvorrichtung abgezweigt ist, auf der den Schaltservos abgelegenen Seite der Abzweigung ein Rückschlagventil auf, das nach der Abzweigung hin öffnet. Dadurch können sich z. B. Undichtheiten an den Schaltservos nicht nachteilig auf das hydraulische System der Hilfsschaltvorrichtung auswirken.
  • Weitere Ausgestaltungen betreffen konstruktive Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung. An sich ist es bereits bekannt, mit einem Pedal hilfsweise ein hydraulisches Gestänge eines normalerweise nicht von diesem Pedal betätigten Systems zu betätigen und weiterhin auch, zwei an sich unabhängig voneinander arbeitende Betätigungshebel durch eine Hilfsvorrichtung dann miteinander zu kuppeln, wenn der Druck des zum einen Hebel gehörigen hydraulischen Gestänges unzulässig abfallen sollte. Beide bereits seit langem bekannte Anordnungen betreffen jedoch nur zusätzliche Bremsbetätigungsvorrichtungen, wobei im erstgenannten Fall die Hilfsbetätigung erst im Anschluß an die normale Betätigung des zur Kupplung dienenden Pedals erfolgt und im anderen Fall lediglich ein normalerweise auf ein hydraulisches Gestänge arbeitendes Pedal mit dem Handhebel einer mechanischen Bremse gekuppelt wird. Beide bekannte Anordnungen konnten somit die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung nicht nahelegen, bei der die normalerweise durch eine Servoeinrichtung erfolgende Betätigung ein und desselben hydraulischen Systems der Schaltvorrichtung im Schadensfall selbsttätig auf die Betätigung durch ein hydraulisches Gestänge umgeschaltet wird.
  • In der Zeichnung, die eine mit einer vorbekannten Servoeinrichtung kombinierte Hilfsschaltvorrichtung in einem schematisch gehaltenen Längsschnitt zeigt, ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Die dargestellte Hilfsschaltvorrichtung ist unterhalb eines Bremspedals 1 eines im übrigen nicht dargestellten Kraftfahrzeugs angeordnet und besteht im wesentlichen aus einem mit der zu den Schaltservos 2 des Schaltgetriebes führenden Leitung 3 der hydraulischen Servoeinrichtung über eine Abzweigleitung 4 verbundenen Gehäuse 5 mit zwei axial untereinander angeordneten Zylindern 6 und 7, deren einander zugekehrte Zylinderräume 6' und 7' durch öffnungen 8, 8' einer Trennwand 9 des Gehäuses 5 miteinander verbunden sind.
  • Innerhalb der Trennwand 9 des Gehäuses 5 befindet sich ein mit der Abzweigleitung 4 in Verbindung stehender zylindrischer Raum 10, innerhalb dem ein mit zwei Teilkolben 11, 12 versehener Schieber 13 verschiebbar ist, der bei betriebsbereiter Servoeinrichtung und entsprechend unter Druck stehender Leitung 3 entgegen der Kraft einer Feder 14 in der dargestellten Stellung gehalten wird, bei der die beiden Zylinderräume 6' und 7' über die Öffnungen 8, 8' miteinander in Verbindung stehen und eine vom Raum 10 des Gehäuses 5 nach den Schaltservos 2 führende weitere Zweigleitung 15 durch den Teilkolben 11 des Schiebers 13 vom Raum 10 abgeriegelt wird.
  • Der Zylinderraum 6' des oberen Zylinders 6 ist nach dem Bremspedall hin durch einen mit einer Dichtmanschette 16 versehenen Kolben 17 abgeschlossen, von dem aus eine Gelenkstange 18 zu einer an der Unterseite des Bremspedals 1 befestigten Lagerstelle 19 führt. Der Zylinderraum 7' ist nach unten durch einen ebenfalls mit einer Dichtmanschette 16 versehenen Kolben 20 begrenzt, der durch eine im dortigen Teil des unteren Zylinders 7 befindliche Druckfeder 21 nachgiebig nach oben gegen die Trennwand 9 vorgespannt ist. Dabei ist der die Druckfeder 21 aufnehmende Raum des Zylinders 7 an der unteren Stirnseite des Zylinders mit einer Entlüftungsöffnung 22 versehen.
  • Bei der dargestellten Stellung des Schiebers 13 sind die beiden Öffnungen 8, 8' über den um die - zwischen den beiden Teilkolben 11 und 12 befindliche -Schieberstange des Schiebers 13 herum befindlichen Ringraum miteinander verbunden, während der (in der Zeichnung) rechts des Teilkolbens 12 befindliche, die Feder 14 aufnehmende Raum des Gehäuses 5 über eine weitere Öffnung 23 mit dem Zylinderraum 7' in Verbindung steht, der ebenso wie der Zylinderraum 6' und die die Zylinderräume miteinander verbindenden Öffnungen mit Öl angefüllt ist. Da- i bei ist diese Ölmenge so bemessen, daß bei nichtbetätigtem Bremspedal 1 und dementsprechend in seiner oberen Endstellung befindlichem Kolben 17 der untere Kolben 20 sich in seiner dargestellten oberen Endstellung befindet.
  • Die Abzweigleitung 4 ist mit der Leitung 3 der Servoeinrichtung über ein T-Stück 24 verbunden, in welchem ein Rückschlagventi125 angeordnet ist. Dieses Rückschlagventil25 wird durch eine Druckfeder 26 geschlossen, sobald die Zuströmung von Drucköl zu den Schaltservos 2 - z. B. durch einen ungenügend hohen Öldruck - unterbrochen wird. Dadurch wird erreicht, daß auch bei Undichtheiten des vor dem Rückschlagventi125 befindlichen Teiles der Leitung 3 ein Ölverlust aus dem anderseits dieses Ventils befindlichen Teil der Servoeinrichtung und damit auch aus der Hilfsschaltvorrichtung vermieden wird.
  • Der Zylinder 6 ist im Bereich seines oberen Endes noch mit einer in üblicher Weise verschließbaren Einfüllöffnung 27 und das Gehäuse 5 an der der Abzweigleitung 4 gegenüberliegenden Stirnseite des Raumes 10 mit einer Entlüftungsöffnung 28 versehen, die durch eine Schraube 29 verschließbar ist. An die Schraube 29 schließt ein Anschlußnippel 30 zum Anschluß eines (nicht dargestellten) Entlüftungsschlauches an.
  • Die beschriebene Hilfsschaltvorrichtung arbeitet folgendermaßen: Solange die normale Servoeinrichtung einwandfrei arbeitet und dementsprechend das in der Leitung 3 befindliche Öl einen genügend hohen Druck aufweist, wird der Schieber 13 entgegen der Kraft der Feder 14 in der dargestellten inneren Endstellung gehalten, bei der die Zweigleitung 15 durch den Teilkolben 11 gegenüber dem Raum 10 abgesperrt ist. Wird dabei das Bremspedal l niedergetreten, so erfolgt lediglich die übliche normale Betätigung des Bremskreises über einen mit dem Bremspedal 1 zusammenwirkenden Stößell'. Die vom Bremspedal l außerdem hervorgerufene Arbeitsbewegung des Kolbens 17 führt lediglich zu einer Verdrängung des voher im Zylinderraum 6' befindlichen Öles in den Zylinderraum 7', dessen Kolben 20 dementsprechend entgegen der Kraft der Druckfeder 21 nach unten bewegt wird.
  • Weist die Servoeinrichtung - z. B. infolge eines Schadens an ihrem Leitungssystem oder an der Druckölpumpe ihres hydraulischen Kreislaufs - keinen zur Betätigung der Schaltservos.2 ausreichenden Druck auf, so verschiebt die Feder 14 den Schieber 13 (gemäß der Zeichnung) nach links, wodurch die Öffnung 8' zum unteren Zylinderraum 7' von der oberen Öffnung 8 durch den Kolben 12 abgesperrt wird, während zugleich die obere Öffnung 8 nunmehr mit der Zweigleitung 15 in Verbindung gebracht wird. Wird bei dieser Einstellung des Schiebers 13 das Bremspedal l niedergetreten, so kann das aus dem Zylinderraum 6' verdrängte Öl nicht mehr in den Zylinderraum 7' gelangen, sondern wird jetzt der Zweigleitung 15 zugeführt und bewirkt an den Schaltservos 2 dieselbe Schaltung, wie sie sonst -bei einwandfreier Servoeinrichtung - über die Leitung 3 dieser Einrichtung erfolgen würde. An der normalen hydraulischen Betätigung der Schaltservos hat sich also lediglich geändert, daß die Förderung des Drucköls nicht mehr von der Druckölpumpe der Servoeinrichtung, sondern von der mit den Zylindern 6, 7 ein zusätzliches Pumpsystem bildenden Hilfsschaltvorrichtung her durch den Pedaldruck erfolgt.
  • Selbstverständlich unterliegt das Bremspedal 1 einer üblichen (nicht dargestellten) Rückstellkraft, die es nach der Freigabe selbsttätig wieder in seine dargestellte angehobene Stellung zurückschwenkt, wodurch auch der Kolben 17 wieder in seine obere Endstellung zurückgezogen wird. Schließlich arbeitet das Bremspedal so, daß die Hilfsschaltvorrichtung bereits durch einen kleinen ersten Betätigungsweg des Pedals betätigt wird, in dem das Bremssystem noch nicht wirksam wird.
  • Die Erfindung ist nicht an die Einzelheiten des beschriebenen Ausführungsbeispiels gebunden und könnte verschiedene Ausgestaltungen erfahren, ohne daß dadurch der Schutzbereich des in den nachstehenden Ansprüchen niedergelegten Erfindungsgegenstandes verlassen werden würde. So kann z. B. am Instrumentenbrett des Fahrzeugs noch eine Kontrolllampe vorgesehen sein, die den Ausfall der normalen Servoeinrichtung anzeigt, damit der Lenker des Fahrzeugs auf den Schaden aufmerksam gemacht wird und ihn baldmöglich beheben kann.
  • Die beschriebene Hilfsschaltvorrichtung läßt sich auch an allen üblichen Fahrzeugtypen, die mit der hier zugrunde gelegten Servoeinrichtung versehen sind, verwenden, z. B. auch bei solchen Fahrzeugen mit im Heck des Fahrzeugaufbaus angeordnetem Antriebsaggregat und unabhängig davon, ob es sich um einen Personen- oder Lastkraftwagen handelt. Dabei kann bei den letztgenannten Fahrzeugen das beschriebene T-Stück der Servoeinrichtung bei den im Heckteil angeordneten Schaltservos angeordnet sein, 2 während bei Fahrzeugen mit vorn befindlichem Antriebsaggregat das T-Stück sich auch unmittelbar neben der Hilfsschaltvorrichtung unter dem Bremspedal befinden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorwählschaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal, bei der das Bremspedal mittels einer zusätzlichen hydraulischen Servoeinrichtung zugleich zum Auslösen des vorgewählten Schaltvorganges dient, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bremspedal (1) außerdem in an sich bekannter Weise eine hydraulische, durch den Betriebsdruck in der Servoeinrichtung (2, 3) gesteuerte und von diesem normalerweise in ihrer Ausschaltstellung gehaltene Hilfsschaltvorrichtung (4 bis 23) zugeordnet ist, durch die bei fehlendem oder ungenügendem Betriebsdruck in der Servoeinrichtung eine von dieser ausgehende Zweigleitung (15) freigegeben und an eine Pumpvorrichtung (6, 7) angeschlossen wird, die beim Niedertreten des Bremspedals (1) betätigt wird und vor dem Eintreten einer Bremswirkung Arbeitsflüssigkeit in die Zweigleitung zum Durchführen der jeweils vorgewählten Getriebeumschaltung einführt.
  2. 2. Vorwählschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein T-Stück (24) in der den Betriebsdruck zu den Schaltservos führenden Leitung (3), von dem der Steuerdruck für die Hilfsschaltvorrichtung abgezweigt ist, auf der den Schaltservos abgelegenen Seite der Abzweigung ein Rückschlagventil (25) aufweist, das nach der Abzweigung hin öffnet.
  3. 3. Vorwählschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung der Hilfsschaltvorrichtung zwei axial untereinander angeordnete Zylinder (6, 7) aufweist, deren einander zugekehrte Zylinderräume (6' und 7') durch Öffnungen (8 und 8') einer Trennwand (9) miteinander verbunden sind, innerhalb der ein mit zwei Teilkolben (11 und 12) versehener, auf der einen Seite von einer Feder (14), auf der anderen Seite vom Betriebsdruck (Leitungen 3, 4) der Servoeinrichtung belasteter Schieber (13) beweglich ist, der bei ausreichendem Betriebsdruck entgegen der Kraft der Feder in einer Stellung gehalten ist, in der die beiden Zylinderräume über die Öffnungen (8, 8') und eine Einschnürung zwischen den beiden Teilkolben miteinander in Verbindung stehen und die durch den einen der beiden Teilkolben abgesperrt ist, während der Schieber bei ungenügendem Betriebsdruck durch die Feder in eine Stellung gebracht ist, in welcher der andere Teilkolben (12) den dem Bremspedal (1) abgelegenen Zylinderraum (7') von dem anderen Zylinderraum (6') absperrt und in welcher der letztere an die zur Servoeinrichtung führende Zweigleitung (15) angeschlossen ist.
  4. 4. Vorwählschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Bremspedal (1) zugekehrte Zylinder (6) der Pumpvorrichtung mit einem mit dem Bremspedal gekuppelten Kolben (17) und der dem Bremspedal abgelegene Zylinder (7) mit einem weiteren Kolben (20) versehen ist, der bei nicht betätigtem Bremspedal (1) durch eine auf der der Trennwand (9) abgelegenen Kolbenseite befindliche Druckfeder (21) in seiner der Trennwand benachbarten Endstellung gehalten ist.
  5. 5. Vorwählschaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Blickfeld des Fahrzeuglenkers, wie etwa am Instrumentenbrett, angeordnete Kontrolllampe vorgesehen ist, die bei ungenügendem Betriebsdruck der Servoeinrichtung aufleuchtet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 644 613; USA.-Patentschrift Nr. 1991603.
DET15036A 1957-05-03 1958-04-22 Vorwaehlschaltvorrichtung fuer Geschwindig-keitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal Pending DE1111953B (de)

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DET15036A Pending DE1111953B (de) 1957-05-03 1958-04-22 Vorwaehlschaltvorrichtung fuer Geschwindig-keitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen ohne Kupplungspedal

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164842B (de) 1958-05-23 1964-03-05 Cie De Pont A Mousson Hydraulische Getriebeschaltvorrichtung fuer Strassen- oder Schienenfahrzeuge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1991603A (en) * 1932-01-02 1935-02-19 Wagner Electric Corp Braking apparatus
DE644613C (de) * 1935-02-12 1937-05-08 Teves Kg Alfred Bremseinrichtung fuer Kraftwagen, Strassenbahnwagen u. dgl.

Patent Citations (2)

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