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DE1111679B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmerleitungen auf den Fernsprechauftragsdienst - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmerleitungen auf den Fernsprechauftragsdienst

Info

Publication number
DE1111679B
DE1111679B DES69042A DES0069042A DE1111679B DE 1111679 B DE1111679 B DE 1111679B DE S69042 A DES69042 A DE S69042A DE S0069042 A DES0069042 A DE S0069042A DE 1111679 B DE1111679 B DE 1111679B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
telephone
voter
line
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES69042A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Harder
Jonni Giese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES69042A priority Critical patent/DE1111679B/de
Priority to CH687561A priority patent/CH391795A/de
Publication of DE1111679B publication Critical patent/DE1111679B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/54Arrangements for diverting calls for one subscriber to another predetermined subscriber
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/50Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
    • H04M3/51Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmerleitungen auf den Fernsprechauftragsdienst Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst in Fernsprechanlagen.
  • Es ist bereits bekannt, durch ein Differentialrelais, das in der Teilnehmerschaltung eingebaut ist, die Anschlußleitung eines Teilnehmers zum Fernsprechauftragsdienst umzuschalten. Die Steuerung des Differentialrelais erfolgt durch Erdimpulsgabe durch den Teilnehmer, dem ein Fernsprecher mit Erdungstaste zur Verfügung gestellt wird (deutsche Patentschrift 969 865).
  • Ein anderes bekanntes Verfahren für die Umschaltung eines Fernsprechanschlusses auf den Fernsprechauftragsdienst besteht darin, die Umschaltung durch Einfügen eines schnurlosen Trennsteckers in die dem umzuschaltenden Fernsprecheranschluß zugeordnete Klinke eines Trennsteckverteilers herzustellen. Die Zurückschaltung geschieht bei dieser Anordnung (deutsche Patentschrift 969 865) durch Herausziehen des Trennsteckers.
  • Ein anderes bekanntes Verfahren sieht besondere Dienstgruppenwähler vor, über die der Teilnehmer durch Wahl einer bestimmten Kennzahl eine Dienstleitungswahleinrichtung belegt, welche über weitere Schaltungseinrichtungen einen Prüfkreis zum Hauptverteiler herstellt, um dort den Teilnehmer festzustellen, der diese Umschaltung eingeleitet hat. Die Ab- schaltung des Fernsprechauftragsdienstes wird durch Betätigung einer an der Fernsprechstation des Teilnehmers angebrachten Erdtaste bewirkt (deutsche Patentschrift 969 865).
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes erfolgt dadurch, daß der Teilnehmer, der die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wünscht, durch Wählen einer nur ihm zugeordneten Kennzahl ein Umschalterelais steuert, das die vom Leitungswähler kommenden Sprechadem zum Fernsprechauftragsdienst umschaltet. Die vom Leitungswähler zum Teilnehmer führenden Sprechadern sind durch Einführen eines schnurlosen Trennsteckers in den Trennsteckverteiler für die Umschaltung vorbereitet worden. Die Ab- schaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt (deutsche Patentschrift 969 865) durch Wählen der gleichen oder einer anderen Kennzahl.
  • Nach einem weiteren bekannten Verfahren wird ein Wähler in einer der letzten Wahlstufen des Fernsprechnetzes mit einer Umschalteübertragung verbunden, die rückwärts über den aufgebauten Verbindungsweg ein oder mehrere Kennzeichen aussendet, die als Anreiz zur Umschaltung der teilnehmereigenen Schaltwege einer Auswerteeinrichtung zugeleitet werden. Die Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes erfolgt auf die gleiche Weise (deutsche Auslegeschrift 1000 875).
  • Die Nachteile der bekannten Anordnungen bestehen darin, daß entweder Fernsprecher mit Erdungstaste und dadurch eine zusätzliche Ader für die Anschlußleitung erforderlich sind oder besonderes Personal für die Umschaltung eingesetzt werden muß, so daß die Umschaltung insbesondere bei unbesetzten Wählervermittlungsstellen nicht jederzeit, d. h. zu dem vom Teilnehmer gewünschten Zeitpunkt, vorgenommen werden kann, oder es werden mehr oder weniger aufwendige Einrichtungen notwendig, um durch PrüfvorgÄnge die Identität des Teilnehmers festzustellen und den Mißbrauch der Umschalteeinrichtungen zu vermeiden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, einerseits die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und andererseits bei der Umschaltung eine selbsttätige Gebührenzählung auszulösen, die bei einer nicht automatischen Umschaltung durch die Beamtin veranlaßt werden müßte. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einer Wahlstufe der Fernsprechanlage, vorzugsweise in der Leitungswählerstufe, nach Wahl der eigenen Rufnummer Relais wirksam werden, die einerseits den belegten Wähler dieser Wahlstufe beim Auslösen der Verbindung durch den rufenden Teilnehmer eingestellt halten und diesen Wähler zum Zwecke eines Anrufes erneut auf den gekennzeichneten Teilnehmeranschluß aufprufen. lassen und die andererseits weitere Relais steuern, die eine Gebührenfeststellung durch mehrmalige, z. B. zweimalige, Beeinflussung des Zählrelais im ersten Gruppenwähler bewirken, und daß weitere Relais vorgesehen sind, die nach Wahl einer weiteren Kennziffer (z. B. der Ziffer 0) durch den Teilnehmer, welcher den Anruf des Wählers durch Abheben des Handapparates seines Fernsprechers beantwortet, über einen Hilfsarrn des Wählers eine elektromechanische Schaltvorrichtung zur An- und Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes beeinflussen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Beamtin nach Anwahl des Teilnehmeranschlusses über den dafür vorgesehenen Wähler der letzten Wahlstufe, insbesondere den Leitungswähler, den Teilnehmeranschluß durch Steuerung der elektromechanischen Schaltvorrichtung auf Bescheiddienst schalten.
  • Weiterhin kann die Erfindung so ausgestaltet werden, daß bei Nichtbeantwortung eines Anrufes der Wähler freio",eschaltet wird und daß bei Beantwortung des Anrufes eine automatische Ansage für Hinweise induktiv an die Anschlußleitung des Teilnehmers geschaltet wird.
  • An Hand der Figur soll die Erfindung näher erläutert werden. Alle für das Verständnis nicht notwendigen Schaltungseinzelheiten sind der bessere n übersicht wegen weggelassen worden.
  • Die Adern 5 a, 6 b, 7 c 1 und 8 c2 des Leitungswählers LW sind mit den Ausgängen eines nicht dargestellten Wählers der vorgeschalteten Wahlstufe, z. B. mit den Ausgängen eines Gruppenwählers, verbunden. über die Schaltarme 105 bis 108 wird der Leitungswähler LW auf die Adern 110 a, 111 b, 112 c 1 und 113d der Teilnehmerschaltung TS eingestellt. Die Sprechadern5a/6b und 110a1111b werden über den Ortsleitungsübertrager OLü induktiv durchgeschaltet. Der Leitungswähler LW kann über das vorhandene Wahlnetz der Fernsprechanlage erreicht werden, wenn er an Stelle der Leitungswähler üblicher Bauart, die nicht gemäß der Erfindung für die automatische Umschaltung auf Fernsprechauftragsdienst eingerichtet sind, eingesetzt wird, oder über ein besonderes Fernsprechauftragsdienstnetz. Dieses Fernsprechauftragsdienstnetz kann vorzugsweise nur aus einem einzigen Verbindungsweg pro Wählanlage bestehen, da es nur für die Dauer des Umschaltens benötigt wird. Auf eine Freiwahl in den Gruppenwahlstufen kann verzichtet werden, so daß pro Gruppenwähler 100 Ausgänge für die Wahl zur Verfügung stehen. Die Zahl der Gruppenwühler verringert sich dadurch gegenüber Wählstufen mit Freiwahi um mehr als 90 %.
  • Beantragt ein Teilnehmer erstmalig die Umschaltung seines Fernsprechanschlusses auf Fernsprechauftragsdienst, so wird seine Teilnehmerschaltung TS mit einer elektromechanischen Schaltvorrichtung S verdrahtet. Diese Schaltvorrichtung S besteht z. B. aus einem ferngesteuerten Schalter kleinsten Ausmaßes (Nockenschalter, Drehschalter, Druckschalter), der dem Teilnehmeranschluß individuell zugeordnet und durch Impulse steuerbar ist. Über seine Kontakte wird die Verbindung zum Fernsprechauftragsdienst hergestellt. Dadurch ist die Teilnehmerschaltung TS des Teilnehmers ein für allemal für die Umschaltung auf Fernsprechauftragsdienst vorbereitet - die Fernsprechauftragsdienstschaltung bleibt ein fester Bestandteil der Teilnehmerschaltung -, die der Teilnehmer zu jedem gewünschten Zeitpunkt selbst vornehmen kann. Dies geschieht auf folgende Weise: Der Teilnehmer wählt seine eigene Anschlußnummer - im Falle eines besonderen Fernsprechauftragsdienstnetzes.eine Kennzahl, z. B. 119, und seine Anschlußnummer.
  • Bei Vorwahl der Kennzahl 119 erfolgt je eine Ge- bührenfeststellung bei der An- und Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes. Jede Belegung des Leitungswählers LW wird als ein Ortsgespräch gewertet. Bei Vorwahl einer Kennzahl, die mit der Ziffer 0 beginnt, z. B. 05, besteht jedoch die Möglichkeit einer Mehrfachzählung, indem wie beim Selbstwählferndienst das Relais Z im L GW mittels des Richtungskontaktes des L GW zur Aufnahme der Zählimpulse an die b-Ader geschaltet wird. Im vorliegenden Fall soll eine Mehrfachzählung, und zwar eine Doppelzählung beschrieben werden.
  • Bei der Belegung des Leitungswählers LW wird das BelegungsrelaisC über die Belegungsader7el erregt. Mit seinem Kontakt50c bereitet es das Ansprechen des Relais B vor.
  • Nach Beendigung der Wahl wird ein nicht dargestelltes Relais G erregt, dessen Kontakt 40g das Relais B einschaltet.
  • 1. +, 50e, 41ph,..., 40g 39el, B, Nach Aufpräfen des Leitungswählers LW auf den eigenen Teilnehmeranschluß wird auf nicht dargestellte Weise das Besetztzeichen induktiv über den Ortsfernleitungsübertrager OLü an die Sprechadem 5 al 6 b angeschaltet.
  • Der Kontakt 29 b schließt und bereitet zur Sicherstellung der Zählung den Fangvorgang zum ersten Gruppenwähler L GW vor, indem er Erdpotential an die Sprechader 5a schaltet. Durch Schließen des Kontaktes 66b wird das Relais X und im ersten Gruppenwähler L GW das Zählrelais Z eingeschaltet. 2. +, Z,..., 6h, OLÜ2,21Dr, 66b, 67, 68, 72y, X, -.
  • Der Kontakt 90 b hatte die Erregung des Wählerrelais WR vorbereitet, die mit Schließen des Kontaktes 91x eintritt. Dadurch schaltet der Schaltarm 67 des Wählerrelais WR von der Stellung 68 auf die Stellung 69. Das Relais X und im ersten Gruppenwähler L GW das Relais Z werden stromlos. Der Gesprächszähler des Teilnehmeranschlusses schaltet auf nicht dargestellte Weise um eine Gebühreneinheit weiter. Durch Abfall des Relais X schließt der Kontakt 79 x und bringt das Relais Y unter Strom. Außerdem wird das Zählrelais Z im ersten Gruppenwähler L GW erneut eingeschaltet.
  • 3. +, Z, . . ., 6 b, OL Ü 2, 21 Dr, 66 b, 67, 69, 79 x, Y I, Das Relais Y hält sich über seinen eigenen Kontakt 88 y und seine Wicklung 11. Bei der - obenerwähnten Einschaltung des Wählerrelais WR durch Schließen des Kontaktes 91 x wurde auch der Schaltarm. 92 des Wählerrelais WR von der Stellung 93 in die Stellung 94 gebracht. Bei Ansprechen des Relais Y schaltet nunmehr der Kontakt 96y das Wählerrelais WR erneut ein.
  • 4. +, 96 3# 94, 92, 90 b, WR, Der Schaltarin 67 des Wählerrelais WR kommt auf Stellung 70 und der Schaltarm 92 auf Stellung 95. Das Relais X kann jedoch nicht erneut wieder eingeschaltet werden, da der geöffnete Kontakt 72 y den Stromkreis unterbricht. Das Zählrelais Z im ersten Gruppenwähler fällt ab und verursacht einen zweiten Zählimpuls für den Gebührenzähler des Teilnehmers.
  • Der Teilnehmer hängt auf Grund des Besetztzeichens ein und gibt die Verbindung frei. Bis auf den LeitungswählerLW lösen alle Schalteinrichtungen aus. Sobald der vorgeschaltete Gruppenwähler die Prüfader7cl freigibt, spricht im Leitungswähler L W das Relais P 2 an, während das Belegungsrelals C gehalten wird.
  • 5. +, 20f, P211, P21, 13b, 16c1, 26c, CI, C 11, -.
  • Das Relais P 2 konnte so lange nicht ansprechen, wie an der Ader 7 cl eine Stromverzweigung zum vorgeschalteten Gruppenwähler vorlag.
  • Der Kontakt 80 p 2 schaltet das Prüfrelais P zum erneuten Prüfvorgang an die Ader 112 cl der Teilnehmerschaltung TS. Da der Teilnehmer frei ist, spricht das Prüfrelais P an: +, . . ., 112 cl, 107, 83 GL, 82 Wi, P, . 109 wi, -.
  • Mittels eines nicht dargestellten Prüfrelais PH, dessen Kontakt 76ph schließt, und über den Kontakt 77r eines ebenfalls nicht dargestellten Relais R, welches erregt ist und erst ausgeschaltet wird, wenn sich der Teilnehmer meldet, wird Rufstrom RS an die Sprechader 110 a geschaltet. Beantwortet der Teilnehmer den Anruf, z. B. durch Abheben seines Handapparates, so wird das Relais A über die Teilnehmerschleife eingeschaltet, das durch öffnen des Kontaktes 65 a den Kurzschluß seiner Wicklung I aufhebt und durch Schließen des Kontaktes 64a die Sprechader Illb an die Wicklung4 des Ortsleitungsübertragers OL ü schaltet. Der Teilnehmer hört eine automatische Ansage AS, die über die Wicklung III des Relais A induktiv an die Teilnehmerleitung angeschaltet wird. 6. +, 58v2, Alll, 59p, 60p2, AS.
  • Diese automatische Ansage lautet z.B. »wählen Sie bitte die Ziffer 0«. Das Speisebrückenrelais A im Leitungswähler LW nimmt die Impulse, die der angerufene Teilnehmer durch Wahl der Ziffer 0 erzeug auf und steuert durch öffnen des Kontaktes 49 a die Erregung des Relais 172.
  • 7. +, 54h, 53p2, 52p, V2, Durch den Kontakt 104v2 wird die elektromechanische SchaltvorrichtungS in der Teilnehmerschaltung TS eingeschaltet.
  • 8. +, S, 113 d, 108, 100 p 2, 104 v 2, H, 109 Wl, -.
  • Die elektromechanische Schaltvorrichtung S schaltet um einen Schritt weiter und bewirkt die Umschaltung des Teilnehmeranschlusses. Das Relais H, welches ebenfalls eingeschaltet worden ist, hält sich über seinen eigenen Kontakt 99h und verhindert durch öffnen des Kontaktes 54h das erneute Einschalten des Relais 172. Dadurch wird verhindert, daß gewollt oder ungewollt die Umschaltung wieder aufgehoben wird, ohne den Leitungswähler LW erneut zu belegen.
  • Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt in der gleichen Weise, nämlich durch Wahl der eigenen Rufnummer bzw. durch Wahl einer Kennziffer und der eigenen Rufnummer, Auslösen der Verbindung, Beantworten des Anrufes des Leitungswählers und Wählen der Kennziffer (0).
  • Um eine Blockierung des Leitungswühlers LW durch Dauerbelegung zu verhindern, spricht das Relais F nach seiner bestimmten Zeit, z. B. nach 5 oder 10 Minuten, an und öffnet mit seinem Kontakt 20 f den Eingangskreis des Leitungswühlers. Das Relais C wird stromlos und leitet den Auslösevorgang des Leitungswählers LW ein.
  • Der Leitungswähler LW kann auch dafür ausgenutzt werden, den Teilnehmeranschluß auf Bescheid zu schalten. Diese Umschaltung wird üblicherweise durch eine Beamtin ausgeführt, die den Teilnehmeranschluß über ein Dienstnetz anwählt. Dabei wird der Leitungswühler über die Prüfader 8c2 belegt. Das Relais Cl kommt unter Strom und bereitet mit seinem Kontakt 102 cl den Stromkreis für die Steuerung der elektromechanischen Schaltvorrichtung S vor. Außerdem öffnet der Kontakt 39 cl, um die Erregung der Relais B zu verhindern. Dadurch unterbleibt die Zählung, denn die Ausschaltung der Zählspannung an die Ader 6 b über den Kontakt 66 b unterbleibt. Der Kontakt34cl schließt den Stromkreis für das RelaisE, der somit auch nach Sichmelden des angewählten Teilnehmers bei Ansprechen des nicht dargestellten RelaisZL im Leitungswähler LW (Öffnen des Kontaktes33zo geschlossen bleibt. Die Beamtin beeinflußt, z.B. durch Nachwahl von Kennziffern, das Relais E über die Sprechader 5a, welches mit seinem Kontakt98e die elektromechanische SchaltvorrichtungS steuert. Je nach Zahl der Impulse und Schalterstellungen der elektromechanischen SchaltvorrichtungS lassen sich die verschiedenen automatischen Bescheidansagen an den Teilnehmeranschluß anschalten, z. B.
  • 1. »der Anschluß besteht nicht mehr,« 2. »der Anschluß ist zur Zeit außer Betrieb,« 3. »der Anschluß hat eine andere Rufnummer, bitte rufen Sie gebührenfrei die Auskunft an.« Zur Abschaltung der Bescheidansage wühlt die Beamtin wiederum die Teilnehmeranschlußnummer und steuert durch Impulsgabe die Schaltvorrichtung S in die Ausgangsstellung. Mit der Freigabe der Verbindung durch die Beamtin löst der Leitungswähler LW aus.
  • Der Teilnehmer selbst, dessen Anschluß auf »Bescheid« geschaltet worden ist, kann die Bescheidansage nicht rückgängig machen (aufheben), da in bekannter Weise die Teilnehmeradern gleichzeitig mit der Anschaltung der Bescheidansage von den Vorwahleinrichtungen abgetrennt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmerleitungen auf den Fernsprechauftragsdienst und zum Aufheben der Umschaltung jeweils durch den Teilnehmer selbst, in denen durch Einfügen eines schnurlosen Steckers in die der Teilnehmerleitung zugeordnete Klinke des Trennsteckverteilers oder durch Verdrahtung der Teilnehmeranschluß für die Umschaltung vorbereitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Wahlstufe der Fernsprechanlage, vorzugsweise in der Leitungswählerstufe, nach Wahl der eigenen Rufnummer Relais (C, B, Pl-) wirksam werden, die einerseits den belegten Wähler dieser Wahlstufe beim Auslösen der Verbindung durch den rufenden Teilnehmer eingestellt halten und diesen Wähler zum Zwecke eines Anrufes erneut auf den gekennzeichneten Teilnehmeranschluß aufpräfen lassen und die andererseits weitere Relais (X, Y, WR) steuern, die eine Gebührenfeststellung durch mehrmalige, z. B. zweimalige Beeinflussung des Zählrelais (Z) im ersten Gruppenwähler bewirken, und daß weitere Relais (V2) vorgesehen sind, die nach Wahl einer weiteren Kennziffer (z. B. der Ziffer 0) durch den Teilnehmer, welcher den Anruf des Wählers durch Abheben des Handapparates seines Fernsprechers beantwortet, über einen Hilfsarm des Wählers eine elektromechanische Schaltvorrichtung (S) zur An- und Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes beeinflussen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtbeantwortung des Anrufes des Wählers zeitabhängige Relais (F) den Wähler freischalten. 3. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beantwortung des Anrufes des Wählers durch den gerufenen Teilnehmer eine automatische Ansage, z. B. induktiv, an die Anschlußleitung des Teilnehmers geschaltet wird, die ihn zum Wählen einer von dem auf den Anschluß dieses Teilnehmers eingestellten Wähler auL7unehmenden Kennziffer (z. B.
  3. Kennziffer 0) auffordert.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, insbesondere für Fernsprechanlagen, in denen die Umschaltung zum Fernsprechauftragsdienst und/ oder Bescheiddienst durch die Beamtin erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß über eine nur für die Beamtin erreichbare zweite Prüfader steuerbare Schaltmittel (C 1 und E) vorgesehen sind, die die elektromechanische Schaltvorrichtung (S) beeinflussen (mittels 98e und 102el). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 969 865; deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 875.
DES69042A 1960-06-22 1960-06-22 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmerleitungen auf den Fernsprechauftragsdienst Pending DE1111679B (de)

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CH687561A CH391795A (de) 1960-06-22 1961-06-13 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zum Umschalten von Teilnehmer-Anschlussleitungen auf Sonderdiensteinrichtungen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000875B (de) * 1956-02-20 1957-01-17 Allg Telefon Fabrik G M B H Verfahren zur Vornahme von zeitweisen Umschaltungen an Teilnehmerschaltwegen in Fernmeldevermittlungsstellen
DE969865C (de) * 1954-11-30 1958-07-24 Siemens Ag Einrichtung zur Umschaltung eines Fernsprechanschlusses zum Auftragsdienst

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