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DE1111501B - Kamera mit automatischer Belichtungs-steuerung und mechanischer Abtastung - Google Patents

Kamera mit automatischer Belichtungs-steuerung und mechanischer Abtastung

Info

Publication number
DE1111501B
DE1111501B DEZ7084A DEZ0007084A DE1111501B DE 1111501 B DE1111501 B DE 1111501B DE Z7084 A DEZ7084 A DE Z7084A DE Z0007084 A DEZ0007084 A DE Z0007084A DE 1111501 B DE1111501 B DE 1111501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
scanning
camera according
feeler
sub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ7084A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hahn
Edgar Sauer
Horst Wutzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ7084A priority Critical patent/DE1111501B/de
Publication of DE1111501B publication Critical patent/DE1111501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung und mechanischer Abtastung Die Erfindung betrifft eine Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung, bei der in Abhängigkeit vom Auslösen der Kamera der Meßwert eines lichtelektrischen Belichtungsmessers mittels mechanischer Abtastung auf die Zeit- oder/und Blendenbildungselemente der Kamera, vorzugsweise auf die Stellringe eines Objektivverschlusses, übertragen wird.
  • Die bisher dazu vorgeschlagenen Abtastvorrichtungen lassen ein Organ, das die Einstellung der Faktorenbildner bestimmt, als Tastglied unter der Relaiswirkung einer Hilfskraft gegen ein Meßglied des Belichtungsmessers anlaufen, das Fangglied genannt sei.
  • Demgegenüber löst die Erfindung die Abtastvorrichtung sozusagen in eine Relaiskette auf. Nach der Erfindung enthält die Abtastvorrichtung mehrere hintereinandergeschaltete Teileinrichtungen, die zum Wirksamwerden gesonderte Antriebe, vorzugsweise Federantriebe, haben. Es empfiehlt sich, die Teileinrichtungen gemeinsam spannbar anzuordnen, vorzugsweise in Abhängigkeit vom Filmtransport und Verschlußaufzug der Kamera.
  • In günstiger Ausgestaltung enthält die Abtastvorrichtung zwei gesondert ablaufendeTeileinrichtungen, deren erste mittels eines Tastgliedes den Meßwert vom Belichtungsmesser abnimmt und einem Fangglied übergibt, gegen das ein Organ, etwa eine Anschlagtreppe, der zweiten Teileinrichtung anläuft, welches die Einstellung der Faktorenbildner bestimmt. Hier tritt der Vorteil der erfindungsgemäßen Relaiskette besonders in Erscheinung. Die erste Teileinrichtung läßt sich zu Sonderfunktionen heranziehen. So können zwischen ihrem Tastglied und ihrem Fangglied Vorrichtungen zum zusätzlichen Berücksichtigen von Faktoren wirksam gemacht sein, etwa indem mit dem Tastglied ein Kurvengetriebe zurBerücksichtigung der nichtlinearen Charakteristik des Meßgerätes verbunden ist und daran eine Vorrichtung zum Handeinspeisen vonFaktoren, insbesondere vonFilmempfindlichkeitsoder/und Filterwerten, anschließt. Ferner läßt sich die zweite Teileinrichtung räumlich und funktionell voll den Erfordernissen des Verschlusses anpassen und einordnen. Das Fangglied der ersten Teileinrichtung als Bindeglied zur zweiten Teileinrichtung ist ohne Schwierigkeit im Bereich einer Anschlagtreppe unterzubringen.
  • In Ausgestaltung der Erfindung sind ferner Vorkehrungen zum Abstimmen des Ganges der einzelnen Teileinrichtungen aufeinander getroffen. Dazu können Teileinrichtungen in Abhängigkeit voneinander zum Wirksamwerden auslösbar sein. Beispielsweise kann vom Spann- und Ablaufgetriebe des Tastgliedes der ersten Teileinrichtung ein Getriebe abgezweigt sein, das die zweite Teileinrichtung nach Vollziehen des Abtastvorgangs und Einsteuern des Fangglieds in Gang setzt. Ein anderer Weg ist, daß Teileinrichtungen gemeinsam miteinander auslösbar und im Gang zueinander, etwa durch Hemmwerke, geregelt sind. Ferner können Teileinrichtungen mittels eines gemeinsamen Schalters in zeitgerechter Aufeinanderfolge auslösbar sein.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind an Hand des gezeichneten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Dem Beispiel liegt eine Kamera mit einer automatischen Belichtungssteuerung nach Zeit und Blende zugrunde, wobei die Zeitbildungseinrichtung und die Blendeneinrichtung, etwa in einem Objektivverschluß, über einen gemeinsamen Verstellboreich hinweg miteinander gekuppelt sind, beim Spannen der Kamera (Filmtransport und Verschlußaufzug) in die Bereichsendlage ihrer Größtwerte gebracht werden und beim Auslösen der Kamera den Bereich in Richtung auf die andere Endlage unter Eigenantrieb bis zum Auftreffen einer mit ihnen verbundenen Anschlagtreppe auf das von einem elektrischen Belichtungsmesser gesteuerte Fangglied durchlaufen, worauf selbsttätig der Verschluß ausgelöst wird. Einer der voreinstellbaren Belichtungsfaktoren ist beispielsweise die Filmempfindlichkeit.
  • In der perspektivischen Darstellung sind der Deutlichkeit wegen einige Einzelheiten nach der Höhe etwas auseinandergezogen. Die Figur zeigt den aufgezogenen Zustand.
  • Zusammen mit der erfindungsgemäß unterteilten Abtastvorrichtung ist die dadurch mögliche günstige Gestaltung einer Einrichtung dargestellt, die die Bereitschaft derKamera für lichtwertrichtigeAufnahmen anzeigt. Diese Einrichtung befindet sich unter dem Fenster 42 der Kameradeckplatte 43. Sie enthält die beiden koaxial zur Drehspule 28 des -Belichtungsmessers gelagerten Hebel 44 und 41#. Die KantF 46 des Hebels 44 und die Kante 4.7 des Hebels 45 begrenzen das Anzeigefeld, das hier sowohl der Breite nach wie logenmäßig veränderlich ist. Die beiden Hebel 44 und 43 werden je für sich von einem Hebel48 gesteuert, der an der Achse 49 eines Drehknopfes 25 befestigt ist. Der Knopf ist mittels einer Marke 50 gegenüber einer linearen Skala 51 der Filmempfindlichkeiten einstellbar. Neben 50 können, wie dargestellt, weitere Märhen vorgesehen sein, um zusätzliche Faktoren, etwa Filterfaktoren, berücksichtigen zu können. Zum Steuern der Hebelkante 46 arbeitet der Hebel 48 mit einer Kurve 52 auf die Nase 53 eines Hebels 54, der um 55 schwenkt und durch die Feder 56 zur Anlage von 53 und 52- gebracht wird. Ein Zahneingriff 57 überträgt die Bewegung des Hebels 54 auf den Hebel ,I4. Zum Steuern der Hebelkante 47 wirkt eine Nase 58 des Hebels 48 auf eine durch die Feder 59 herangezogene Kurve 60 des Hebels 45.
  • Unter dem Anzeigefeld, das an den Schmalseiten von den beweglichen Hebelkanten 46, 47 und längsseitig vom Rahmen des Fensters 42 umgrenzt ist, schlägt als Gegenmarke ein an der Drehspule 28 des Belichtungsmessers befindlicher Zeiger 40 entsprechend den jeweils herrschenden Lichtverhältnissen aus. Die Kurven 52 und 60 erfassen je den vorgesehenen Empfindlichkeitsbereich. Sie steuern unter Berücksichtigung der nichtlinearen Charakteristik des Meßinstruments die Hebelkanten 46 und 47 so, daß diese zwischen sich aus dem Ausschlagbereich des Instrumentzeigers 40 jenes Feld herausschneiden, das der jeweils eingestellten Filmempfindlichkeit zukommt und dessen Intervalle im Lichtwertbereich des Verschlusses darstellbar sind. Die Sichtbarkeit des Zeigers 40 weist auf die Bereitschaft der Kamera für lichtwertrichtige Aufnahmen hin. Ist der Zeiger unter einer der Kanten 46, 47 verschwunden, muß mit Falschbelichtungen gerechnet werden.
  • Für das automatische Steuern der Belichtung wird der instrumentzeiger 40 abgetastet. Während des Abtastvorganges ist der Zeiger 40 arretiert. Die Arretierung erfolgt in Abhängigkeit von der Bewegung des Kameraauslösers 17. Wird dieser niedergedrückt, so verschwenkt er zunächst über die Feder 61 und ihre Endscheibe 62 einen um die Achse 63 kippbaren Bügel 64 entgegen seiner Federbelastung 65 derart, daß der Bügel die Spitze des Instrumentzeigers 40 zu beiden Seiten eines kreisbogenförmigen Schlitzes 66, der sich in einer festen Platte 67 befindet, gegen untere Zahnungen 68 der Schlitzränder drückt. Der so arretierte Instrumentzeiger40 kann nun an seinem zwischen den Klemmstellen befindlichen Teil abgetastet werden, ohne Beschädigungen zu erleiden und an Empfindlichkeit einzubüßen. Das Abtasten vollzieht sich infolge eines weiteren Niederdrückens des Kameraauslösers 17. Dabei entsperrt ein fester Bund 69 an ihm durch Druck auf einen um 13 schwenkbaren Sperrhebel 14 den Arm 16 einer um die Achse 31 drehbaren Scheibe 70. Diese war zuvor beim Aufziehen der Kamera, etwa mittels eines Stiftes 71 an einer Zahnstange 72, über den Hebel 73 und die Außenverzahnung 74 durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn und entgegen der Wirkung einer Feder 75 in die gezeichnete Lage gebracht worden. Die durch den Auslöser jetzt entsperrte Scheibe 70 läuft im Uhrzeigersinn ab. Sie nimmt dabei mittels der Feder 76 das koaxial zu ihr gelagerte Kurvenstück 77 nachgiebig mit.- Dieses wiederum ist mit dem Abtasthebe130 fest verbunden. Er übernimmt den vom Belichtungsmesser ermittelten Lichtwert dadurch, daß er jetzt aus der gezeichneten einen Endstellung heraus (Spannstellung) unter der Wirkung der Feder 75 im Uhrzeigersinne schwenkt, bis er gegen den in einer Ausschlagstellung arretierten Instrumentzeiger 40 läuft und angehalten wird. Gegen das mit dem Abtasthebel 30 fest verbundene Kurvenstück 77 liegt der Zapfen 78 eines doppelarmigen Hebels 79 an, der, selbst um den Zapfen 8O schwenkbar, von einem Hebel 81 getragen wird. Der Hebel 81 ist um die ortsfeste Achse 82 schwenkbar. Seine Nase 83 liegt an dem Kurvenstück 84 an. Auf den zweiten Arm des Hebels 79 drückt entgegen dem Uhrzeigersinn der Hebel 33 unter Federwirkung 85.
  • In dem geschilderten Hebelmechanismus, in dem die Feder 85 ein spielfreies Zusammenarbeiten der Teile bis zum Kurvenstück 77 sicherstellt, setzt das Kurvengetriebe 77, 78 den abgetasteten und gemäß der Instrumentcharakteristik nichtlinearen Lichtwert in einen linearen Wert entsprechend den Intervallen des (nicht dargestellten) Verschlusses um. Im anschließenden Hebeldifferential 79, 80, 81, 82, 83, 84 wird durch das mit dem Einstellknopf 25 fest verbundene Kurvenstück 84 der lineare Filmempfindlichkeitswert eingespeist, so daß die Stellung der Nase 36 des Hebels 33 die Summe aus der Belichtungsmessung und dem oder den vorgegebenen Einstellfaktoren darstellt.
  • Der Hebel 33, 36 ist das eingangs erwähnte Fangglied. Es arbeitet mit einer ebenfalls schon genannten Anschlagtreppe 12 einer Scheibe 10 zusammen und bewirkt dadurch eine entsprechende Einstellung der Kamera nach Blende und Zeit. Die Scheibe 10 ist um die Objektivöffnung 1 der Kamera drehbar gelagert. Hinter der Scheibe 10 liegend hat man sich den Objektivverschluß der Kamera vorzustellen. Sein Zeit-und sein Blendenstellring sind mit der Scheibe 10 fest verbunden, so daß die Stellung der Scheibe 10 und ihrer Anschlagtreppe 12 bei der Aufnahme die wirksamen Zeit- und Blendenwerte bestimmt. Die Anschlagtreppe 12 ist in Richtung der optischen Achse gestuft. Die Nase 36 des Fangglieds 33, 36 ist, wie ersichtlich, im Bewegungsbereich der Anschlagtreppe verstellbar, und zwar ebenfalls in Richtung der optischen Achse. Je nach der Einstellung des Fanggliedes läuft eine der Stufen der Anschlagtreppe 12 dagegen.
  • Natürlich könnten die Anschlagtreppe 12 und die Fanggliednase 36 auch miteinander vertauscht sein. Die Treppe würde dann am Fangglied 33 sitzen und die Scheibe 10 nur einen einzigen Vorsprung aufweisen.
  • Die nachgiebige Federverbindung 76 zwischen den Teilen 70 und 77 erlaubt es der gespannten Scheibe 70, wenn sie durch den Auslöser 17 entsperrt wurde, unter der Wirkung der Feder 75 den gesamten Verstellbereich des Tasthebels 30 allein vollends zu durchlaufen, unabhängig davon, in welcherZwischenstellung der Tasthebel 30 selbst vom Instrumentzeiger 40 angehalten wurde. Dieses Durchlaufvermögen dient dem zeitgerechten Entsperren der noch in Spannstellung befindlichen Anschlagtreppe 12, d. h. erst nachdem das Fangglied 36 lichtwert- und filmempfindlichkeitsrichtig eingesteuert wurde. Ein Stift 86 an der Scheibe 70 wirkt hierzu über einen Hebel 87 auf ein Auslöseorgan 88, das beim Eintreffen der Scheibe 70 in ihrer Endstellung die Blenden- und Zeitbildungseinrichtung desVerschlusses nebst derArschlatreppe 12 zum Ablaufen entsperrt und schließlich die Belichtung herbeiführt. Der Stift 86 schwenkt bei einer Relativverstellung der Teile 70 und 77 zueinander in einem kreisbogenförmigen Schlitz 89 des Kurvenstücks 77. Der Schlitz 89 läßt eine Relativverstellung der Teile 70 und 77 um den vollen, dem Tasthebel 30 zukommenden Ausschlagbereich zu, der seinerseits den Ausschlagbereich des Instrumentzeigers 40 etwas übersteigt. Beim Spannen der Kamera nimmt der entgegen dem Uhrzeigersinn bewegte Stift 86 das Kurvenstück 77 nach Anlaufen an dem rechten Ende des Schlitzes 89 in eine Ausgangslage zurück, die der Nullstellung des Instrumentzeigers 40 entspricht.
  • Es ist vorteilhaft, den Abtastsinn des Tasthebels 30 dem Ausschlagsinn des Instrumentzeigers 40 entgegen verlaufen zu lassen, also wie gezeichnet im Uhrzeigersinn, wenn der Instrumentzeiger entgegen dem Uhrzeigersinn ausschlägt. Dann steht bei gespannter Kamera das Kurvenstück 77 mit seinem längsten Hebelarm am Hebelsystem 78, 79, 81, 84, 33 an, es dreht sich zum Lichtwertabtasten im abfallenden Sinn, und seine Antriebsfeder 75 braucht dabei nicht gegen die Kraft der Feder 85 zu arbeiten. Die Feder 75 kann schwächer bemessen sein als bei umgekehrten Verhältnissen, und der Kraftbedarf zum Aufziehen der Kamera ist geringer.
  • Dadurch daß, wie dargestellt, der Tasthebel 30 denselben Instrumentzeiger 40 und den gleichen Teil von ihm abtastet, der Schauzeichen der Anzeigeeinrichtung ist, macht diese zugleich den Kamerazustand (aufgezogen oder abgelaufen) kenntlich. Die Sichtbarkeit des Tasthebels 30 neben dem Instrumentzeiger 40 kennzeichnet den abgelaufenen Zustand der Kamera. Dieser Zustand kann durch eine besondere Form oder Farbe, etwa rot, des Abtastendes des Hebels 30 noch augenfälliger gemacht sein. Bei aufgezogener Kamera ist der Tasthebel 30 unter die Kante 46 des Anzeigefeldes 42, 46, 47 zurückgewandert, also nicht sichtbar.
  • Beim Niederdrücken des Kameraauslösers 17 schiebt die Schräge eines Bundes 90 an ihm einen Hebel 91 entgegen einer Federbelastung 92 beiseite. Der Hebel 91 fällt sodann als Sperre über den Bund 90 wieder ein und verhindert eine Rückkehr des Auslösers 17 in die Normallage, sofern der Bedienende den Auslöser nicht voll durchdrückt, sondern vorher wieder losläßt. Dies könnte geschehen, nachdem der Bund 69 des Auslösers 17 über den Hebel 14 schon auslösend auf den Abtasthebe130 wirkte. Durch den Sperrhebel 91 ist sichergestellt, daß der Instrumentzeiger 40 nur im arretierten Zustand vom Abtasthebel 30 getroffen werden kann. Der Auslöser 17 kehrt erst beim erneuten Spannen der Kamera wieder in die Ausgangslage zurück, indem der Vorsprung 71 der Zahnstange 70 einen Hebel 93 verschwenkt, der der. mit ihm fest verbundenen Hebel 91 aus dem Bereich des Auslöserbundes 90 ausrückt. Der Bügel 64 gibt den Instrumentzeiger 40 wieder frei, nachdem zuvor der Tasthebel 30 vom Zeiger 40 weg in seine Spannstellung zurückgeholt worden war.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung, bei der in Abhängigkeit vom Auslösen der Kamera der Meßwert eines Belichtungsmessers mittels mechanischer Abtastung auf die Zeit- oder@iund Blendenbildungselemente der Kamera, vorzugsweise auf die Stellringe eines Objektivverschlusses, übertraget wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung mehrere hintereinandergeschaltete Teileinrichtungen enthält, die zum Wirksamwerden gesonderte Antriebe, vorzugsweise Federantriebe, haben.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teileinrichtungen gemeinsam spannbar sind, vorzugsweise in Abhängigkeit vom Filmtransport und Verschlußaufzug der Kamera.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung zwei gesondert ablaufende Teileinrichtungen enthält, deren erste mittels eines Tastglieds (30) den Meßwert vom Belichtungsmesser (40, 28) abnimmt und einem Fangglied (36) übergibt, gegen das ein Organ (Anschlagtreppe 12) der zweiten Teileinrichtung anläuft, welches die Einstellung der Zeitoder/und Blendenbildungselemente bestimmt.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch Vorkehrungen zum Abstimmen des Ganges der einzelnen Teileinrichtungen der Abtastvorrichtung aufeinander.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Teileinrichtungen der Abtastvorrichtung in Abhängigkeit voneinander zum Wirksamwerden auslösbar sind.
  6. 6. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Teileinrichtungen der Abtastvorrichtung gemeinsam miteinander auslösbar und im Gang zueinander, etwa durch Hemmwerke, geregelt sind.
  7. 7. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Teileinrichtungen der Abtastvorrichtung mittels eines gemeinsamen Schalters in zeitgerechter Aufeinanderfolge auslösbar sind. B.
  8. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teileinrichtung ein mit dem Meßglied (40) des Belichtungsmessers zusammenarbeitendes und entsprechend dessen Ausschlagbereich bewegliches Tastglied (30) aufweist, das einerseits mit dem Fangglied (33, 36) in Getriebeverbindung (77, 78, 79) steht und andererseits über eine elastische Koppelung (Scheibe 70, Feder 76) der Wirkung einer Feder (75) unterliegt, die es aus seiner einen Bereichsendlage (Spannstellung) bis in die andere Bereichsendlage (abgelaufene Stellung) zu bringen vermag.
  9. 9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vom Spann- und Ablaufgetriebe (75, 73, 74, 70, 76, 77, 78, 79) des Tastglieds (30), vorzugsweise an der Scheibe (70) der elastischen Koppelung, ein Getriebe (86, 87, 88) zum Beeinflussen der zweiten Teileinrichtung (Anschlagtreppe 12) abgezweigt ist.
  10. 10. Kamera nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsgetriebe zwischen dem Tastglied (30) und dem Fangglied (33, 36) Vorrichtungen zum zusätzlichen Berücksichtigen von Faktoren wirksam sind, vorzugsweise indem mit dem Tastglied (30) ein Kurvengetriebe (77, 78, 79) zur Berücksichtigung der nichtlinearen Charakteristik des Meßgeräts (40, 28) verbunden ist und daran eine Vorrichtung (25, 50, 51, 49, 84, 83, 81, 80, 82) zum Handeinspeisen von Faktoren, insbesondere von Filmempfindlichkeits- oderfund Filterwerten, anschließt.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastsinn (Ablaufsinn) des Tastglieds (30) und der Ausschlagsinn des Meßglieds (40) des Belichtungsmessers einander entgegengerichtet sind.
  12. 12. Kamera nach Anspruch 3, 4, 5 und 9, bei der das abzutastende Meßglied des Belichtungsmessers während des Abtastvorgangs arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kameraauslöser (17) mit solcher Wirkung auf die gespannte Steuereinrichtung vorgesehen ist, daß er bei Betätigung zunächst das Meßglied (40) arretiert und sodann die erste Teileinrichtung der gespannten Abtastvorrichtung zum Durchführen des Abtastvorganges und Einsteuern des Fangglieds (33, 36) beeinflußt, worauf die erste Teileinrichtung ihrerseits die zweite derart beeinflußt, daß das die Einstellung der Zeit- oderkund Blendenbildungselemente bestimmende Organ (Anschlagtreppe 12) gegen das Fangglied anläuft, worauf in weiterer Folge die zweite Teileinrichtung die Belichtung auslöst.
  13. 13. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperre (90, 91) vorgesehen ist, die den bis zur Arretierung des Meßglieds (40) des Belichtungsmessers betätigten Kameraauslöser (17) an einer Rückkehr in die Ausgangsstellung hindert und die erst durch ein erneutes Spannen der Kamera wieder ausgerückt wird, nachdem das Tastglied (30) seine Abtaststellung verlassen hat.
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