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DE1104327B - Photographische Kamera mit automatischer Belichtungswert-einstellung - Google Patents

Photographische Kamera mit automatischer Belichtungswert-einstellung

Info

Publication number
DE1104327B
DE1104327B DED28865A DED0028865A DE1104327B DE 1104327 B DE1104327 B DE 1104327B DE D28865 A DED28865 A DE D28865A DE D0028865 A DED0028865 A DE D0028865A DE 1104327 B DE1104327 B DE 1104327B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic camera
ring
stop
camera according
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED28865A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Gebele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Original Assignee
COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL filed Critical COMPUR WERK FRIEDRICH DECKEL
Priority to DED28865A priority Critical patent/DE1104327B/de
Publication of DE1104327B publication Critical patent/DE1104327B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit automatischer Belichtungswerteinstellurig Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit Belichtungsmesser und Stellgliedern für Belichtungszeit, Blende oder Belichtungswert, von denen eines nach Maßgabe des Belichtungsmessers selbsttätig einstellbar ist und zu diesem Zweck in Mitnahmeverbindung steht mit einem Anschlagglied, das, aus einer Grenzwertstellung ablaufend, beim Auftreffen auf ein Sperrglied von diesem angehalten wird, wobei die Stellung des Sperrgliedes unter Zwische@nschaltung einer Stehkurve vom Belichtungsmesser regelbar ist. Der Belichtungsmesserzeiger wird dabei meist von einem mit der Stellleurve gekuppelten Abtastglied abgetastet.
  • Die Erfindung hat zum Zieh eine Bauart zu schaffen, bei welcher das empfindliche Meßwerk des Belichtungsmessers von unerwünschten Störeinflüssen und Überbelastungen ,geschont ist, also in der Hauptsache von der dem Stellglied zugeordneten und mit starker Rückführkraft ausgerüsteten Anschlaganordnung weitgehendst unibeeinflußt bleibt. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht"daß die Stellkurve an einem vom Meßwerk unabhängig gelagerten Träger angebracht und derart ausgebildet ist, daß ihre Steuerkante ein Widerlager bildet, gegen welches das Sperrglied durch eine Anschlagkante des aus Grenzwertstellung ablaufenden Anschlaggliedes zur Sperranlage gebracht wird.
  • Bei ,den Regeleinrichtungen der eingangs erläuterten Art werden die Verschlußeinheit und die B.elichtungsmessereinheit meist von verschiedenen Herstellern gefertigt; deshalb müssen siebeim Zusammenbau in der Kamera aufeinander abgestimmt werden. Es ist nun eine weitere Aufgabe der Erfindung, dieses Abstimmen zu .erleichtern, indem der Stellkurventräger an der Verschlußeinheit leicht zugänglich gemacht wird. Ferner soll durch eine zweckmäßige Anordnung des Trägers eine einfachie Überbrückung der räumlichen Lageversetzungen zwischen Kamera- und Verschlu:ßausrüstung möglich sein. Eine stabile Lagerun, des Trägers soll eine sichere, spielfreie überleiturig auch stärkerer Verstell.krä.fte ermöglichen.
  • Diese Aufgaben werden gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch .gelöst, daß der- Stellkurventräger in die Getriebekette zwischen dem Belichtungsmesser und dem Sperrglied derart eingebaut ist, daß er als letztes der Einstellelemente an der Verschlußeinheit angebracht ist und das Bindeglied zwischen der Verschlußeinheit einerseits und dem in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser andererseits bildet.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, schon während der Messung den .durch den Regelvorgang später einzustellenden Aufnahmefaktor abzulesen. Dies wird gemäß einem besonderen Erfindungsmerkmal dadurch erreicht, @daß das vorzugsweise in einer Vorwahlstellung verrastbare Stellglied für Zeit oder Blende in Getriebeverbindung ist mit einer dem Belichtungsmesserzeiger zugeordneten Skala, -die in Blenden- bzw. Zeitwerten geeicht ist.
  • Die Verwendung einer mit der beschriebenen Regeleinrichtung ausgerüsteten Kamera für gesonderte Einstellung der Aufnahmefaktoren, z. B. für Blitzlichtaufnahmen, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch ermöglicht, daß ein Schaltglied m:it einem Anhalteanschlag vorgesehen ist, der bei Handverstellung des Schaltgliedes in den Schwenkbereich des mit dem Belichtungsmesserzeiger zusammenarbeitenden Abtastgliedes ragt. An diesem Schaltglied ist vorteilhaft eine Marke anzubringen, die bei Handverstellung des Schaltgliedes einem Wert der Anzeigeskala gegenübersteht. Hierbei empfiehlt sich, .das Schaltglieid mit einem in den Schwenkbereich des Belichtungsmesserzeigens ragenden Mitnehmeranschlag auszurüsten, durch den bei Handverstellung des Schaltgliedes der Belichtungsmesserzeiger aus dem Beobachtungsbereich geschwenkt wird.
  • Einige Ausführungsbeiispiele,der Erfindung sind in der Beschreibung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung der für die Erfindung wesentlichen Getriebeteile, Fig. 2 einen Schnitt durch das Kamera- und Verschluß,gehäuse, Fig.3, 4 und 5 eine Zusatzeinrichtung, mittels deren die Kamera auch für Blitzlichtaufnahmen verwendbar ist.
  • Im vorderen Teil des Verschlußgehäuses 10 ist das Zeitstellglied 20 koaxial zur optischen Achse drehbar gelagert. Es ist verbunden mit einem ebenfalls koaxial und drehbar gelagerten Zeitstellring 22, ider Griffmittel 24 :besitzt und mittels der an ihm angebrachten Zeitskala 23 und der zugeordneten ortsfesten Marke 25 auf die gewünschte Belichtungszeit des Verschlusses einstellbar ist. Der Zeitstellring ist durch nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel in beli:ehiger Vorwahlstellung verrastbar. Das Zeitstellglied 20 ist in ebenfalls bekannter Weise im Eingriff mit dem Antriebsmechanismus für die Verschlußse:ktoren, der sich im Ringraum 11 befindet und der Einfachheit halber nicht gezeigt ist. Auch die im Ringraum 13 gelagerten Sektoren sind zwecks besserer Übersichtlichkeit nicht näher dargestellt. Der Verschluß wird in an sich bekannter Weise gespannt und ausgelöst über die zur optischen Achse parallele Spannwelle 30 und die daran befindliche Spannscheibe 32.
  • Das Zeitstellglied ist in an sich bekannter Weise über ein Differentialgetriebe verbunden mit dem Blendenstellglied. In die Getriebeverhinidung zwischen den beiden Stellgliedern ist außerdem ein Verstellmittel zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit eingeschaltet. Im einzelnen sind hierfür folgende Bauteile verwendet: Vor dem Zeitstellring 22 ist der Filmempfindlichkeitsstellring 40 ebenfalls drehbar gelagert und mittels der an ihm angebrachten Filmempfindlichkeitsskala42 und der am Zeitstellring angebrachten, zugehörigen Marke 44 gegenüber diesem Zeitstellring entsprechend den Daten des verwendeten Filmmaterials einstellbar. Die Relativlage der beiden Ringe 40 und 22 wird gesichert durch die im Ring 40 gelagerte Sperrklinke 46, die in Rasten 48 des Ringes 22 eingreift. Der Filmempfindlichkeitsstellring 40 ist verbunden mit einem Stellglied 41 und dieses seinerseits über ein Zahnrad 50, eine ortsfest :drehbar gelagerte Welle 52 und ein weiteres Zahnrad 54 mit einem koaxial zur optischen Achse drehbar gelagerten Umkehrring 56. Der Umkehrring ist weiterhin über das Ritzel 60 im Eingriff mit dem Blendenring 70, der in bekannter Weise zur Steuerung der Blendenlamellen 76 dient. Diese sind mittels der ortsfesten Drehzapfen 78 schwenkbar gelagert und besitzen Steuerstifte74, die in Steuerschlitze 72 des Blendenringes eingreifen. Eine ortsfest verankerte Feder 80 sucht den Blendenring, entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 1) zu drehen.
  • Das Ritzel 60 ist gelagert auf einem Lagerzapfen 62, der seinerseits an einem Belichtungswertsteuerring 64 befestigt ist und parallel zur optischen Achse verläuft. Mittels der oben geschilderten Getriebeverbinclung ist also das Belichtungswertsteuerglied 64 im Eingriff mit den Stellgliedern für Zeit und Blende. Es besitzt weiterhin einen Mitnahmestift 66, der wiederum parallel ist zur optischen Achse und zur Verdrehung des Steuerringes im Uhrzeigersinne dient, indem er von einer Steuernase 102 eines Anschlaggliedes 100 a erfaßt wird. Dieses ist ebenfalls koaxial zur optischen Achse drehbar gelagert. Die ortsfest verankerte Feder 104 sucht es im Uhrzeigersinne zu drehen.
  • An dem Anschlagglied ist ein parallel zur optischen Achse verlaufender Mitnahmebüge1106 angebracht, mit dessen Hilfe das Anschlagglied unter Einswirkung cles an einem Spannring 34 angebrachten Nockens 36 entgegen dem Uhrzeigersinne verdreht werden kann. Auch der Spannring ist koaxial zur optischen Achse gelagert. Eine Feder 38 übt auf ihn ein Drehmoment im Uhrzeigersinne aus. Er ist über die Zahnräder 31 im Eingriff mit der Spannovelle 30. Um eine Verlangsamung des unter Wirkung der Feder 38 ablautenden Spannringes zu erreichen, ist ein ortsfest schwenkbar gelagerter Anker 39 vorgesehen, der mit chiem .den Zahnrädern 31 zugeordneten Ankerrad im Eingriff ist. Um das Anschlagglied 100 a beim Ablauf im Uhrzeigersinne infolge der Wirkung der Feder 104 anzuhalten, ist dieses an einem Teil 110 seines Umfanges mit einer Steuerkurve 112 a versehen. Außerdem ist eine bei 122 ortsfest schwenkbar gelagerte, durch eine Feder 128 belastete Sperrklinke 120 a vorgesehen, die einen Sperrstift 126 a besitzt, der beim Anhalten des Anschlaggliedes mit der Steuerkurve 112 a. in Eingriff gerät. Weiterhin ist .ein Kurvenring genanntes Organ 142 vorgesehen, :das das letzte, im Verschlußgehäuse drehbar angeordnete, d. h. dem Kameragehäuse am nächsten liegende Getriebeglied bildet. Der Kurvenring 142 trägt .einen Steuerschlitz 140 a, in den der Sperrstift 126 a eingreift. Der Kurvenring besitzt ferner eine Anschlagnase 143, mittels deren er unter Einwirkung des Mitnehmerhügels 106 entgegen dem Uhrzeigersinn.e bewegt werden kann. Am Umfang ist der Kurvenring 142 teilweise verzahnt und im Eingriff mit dem Zahnrad 144 und der in das Kameragehäuse ragenden Welle 146 sowie weiterhin mit den Zahnrädern 148 und schließlich der am Kameragehäuse drehbar :gelagerten Welle 150, die das durch die Feder 156 belastete Abtastorgan 152 trägt. Der abgewinkelte Teil 154 desselben ragt in den Schwenkbereich .des Belichtungsmesserzeigers 170.
  • In dem Fenster 2 des Kameragehäuses 1 ist oben zunächst der Teil 172 des Instrumentenzeigers 170 sichtbar. Unterhalb des Schwenkbereichs dieses Teils 172 ist ein Schild 174 ortsfest angebracht, das die Form eines Kreisringsektors besitzt. An dem Schild ist eine sogenannte Kanalführung von außen her sichtbar angebracht. Eine derartige Führung ist an sich bekannt und dient beim Ablesen zum Ausgleich der durch die Eigenschaften der Photozelle bedingten Unregelmäßigkeiten im Ausschlag des Belichtun:gsmesserzeigers. Die Schnittpunkte aufeinanderfolgender Führungsstriche 177 :der Kanalführung (in Fig. 1 gestrichelt dargestellt) mit der oberen Kante 173 des Schildes haben ungleichmäßigen, die Schnittpunkte der Striche mit der unteren Kante 175 jedoch gleichmäßigen Abstand voneinander. Unterhalb des Schildes ist schließlich eine im Kameragehäuse drehbar gelagerte Skalenscheibe 180 vorgesehen, die in Blendenöffnungswerten geeicht ist. An einem Teil ihres Umfanges ist die Scheibe 180 verzahnt und über die Zahnräder 182 von der Welle 52 aus verdrehbar.
  • Zur Auslösung der oben geschilderten Antriebsmechanik ist ein Auslöseknopf 200 vorgesehen, der an einer entlang ihrer Längsachse verschiebbaren Stange 202 befestigt ist. Am anderen Ende arbeitet die Stange mit einem Hebel 220 zusammen, der an einer ortsfest drehbar gelagerten Welle 223 befestigt ist, die ihrerseits eine Sperrklinke 222 trägt.
  • Diese Sperrklinke dient zum Festhalten des Spannringes 34, sobald dieser so weit entgegen :dem Uhrzeigersinne gedreht ist, daß sie hinter den Nocken 37 der Spannscheibe greifen kann. Der Knopf 200 steht über eine Druckfeder 204 in Verbindung mit einer entlang der Stange 202 verschiebbaren Büchse 206, die :bei Ruhelage des Auslösers an dem mit der Stange fest verbundenen Anschlag 207 anliegt. Die Büchse 206 arbeitet mit einem ortsfest schwenkbar gelagerten Hebel 208 zusammen, der für die Verschwenkung des Kl!emnmbügels 210 um das ortsfeste Lager 209 dient. Mittels des Klemmbügels 210 kann das Ende des Zeigers 170 gegen den ortsfesten Anschlagbügel 212 .gedrückt und damit festgeklemmt werden.
  • Die Bedienung der geschilderten Kamera geht in folgender Weise vor sich: Beim Einlegen eines neuen Films überzeugt man sich an Hand der Skala 42 und der Marke 44, ob die Kamera entsprechend dem verwendeten Filmmaterial eingestellt ist. Gegebenenfalls wird nach Drücken des Betätigungsknopfes 47 der Eingriff der Klinke 46 mit einer .der Rasten 48 gelöst und die Relativlage der Ringe 22 und 40 in geeigneter Weise verändert. Nach Loslassen. des Knopfes 47 sichert die Klinke 46 die Relativlage der beiden Ringe gegen unbeabsichtigte Verstellung.
  • Für die weitere Schilderung der Handhabung der Kamera sei zunächst angenommen, daß sich die Getriebeteile in der in Fig. 1 gezeigten Stellung befinden, die einem Zustand der Kamera entspricht, bei dem sowohl der Einstellmechanismus als auch der Antriebsmechanismus für :die Verschlußsektoren ablaufen ist. Über die Welle 30 und die Mitnehmerscheibe 32 erfolgt zunächst in üblicher Weise das Aufziehen des Hauptantriebs für die Verschlußsektoren. Gleichzeitig damit wind über die Zahnräder 31 die .Spannscheibe 34. ,entgegen ,dem Uhrzeigersinne verdreht und die Feder gespannt.
  • Der Aufzugsbewegung der Welle 30 steht die hin-und herbewegte Unruh 39 nicht hemmend im Wege, da die Aufzugsbewegung verhältnismäßig langsam vor sich geht. Im Verlauf seiner Bewegung gerät .der Spannring 34 mit seinem Nocken 36 in Eingriff mit dem Mitnehmerbügel 106 des Anschlaggliedes 100a, das sich noch in einer Stellung befindet, die den Bedingungen der vorangegangenen Aufnahme entspricht. Das Antschlagglied setzt sich dabei ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinne in Bewegung. Falls nicht zufällig von der vorhergehenden Aufnahme her die Blende voll geöffnet ist, folgt auch das Belichtun:gswertsteuergliead 64 über den Stift 66 und die Nase 102 ,dem Anschlagglied. Dies geschieht unter Wirkung der Feder 80, die auf den Blendenring 70 und weiter über das Ritzel 60 auf das Steuerglied 64 ein Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinne ausfbt. Der Umkehrring 56 bewegt sich dabei nicht, da er über das Getriebe 50 bis 54, 41, 46, 48 mit dem verrasteten Zeitstellring im Eingriff ist. Sobald die Glieder 64, 70 so weit verstellt sind, daß die Blende voll geöffnet ist, wird der Ring 70 durch nicht dargestellte Mittel an weiterer Bewegung gehindert, und infolgedessen wird auch das Belichtungswertsteuerglied 64 angehalten; der Eingriff zwischen dem Mitneh:merstift 66 und der Nase 102 löst sich, da das Anschlagglied sich weiterdreht.
  • Im Verlauf der Bewegung des Anschlaggliedes 100a von der in Fig. 1 gezeigten Stellung aus erfolgt auch eine Mitnahme des Kurvenringes 142 über den Bügel 106 und den Vorsprung 143. Während sich auf diese Weise der Kurvenring entgegen dem Uhrzeigersinne in Bewegung setzt, verdreht seich auch über das Getriebe 144 bis 150 das Abtastorgan 152 entgegen dem Uhrzeigersinn.e. Der abgewinkelte Teil 154 desselben löst sich dabei von dem Zeiger 170 des Belichtungsmes:serinstruments. Die Bewegung .des Kurvenringes und des Anschlaggliedes ist beendet, sobald der Vorsprung 37 des Spannringes 34 von der durch die Feder 221 belasteten Klinke 222 erfaßt und damit verrastet wird. In -dieser Stellung des Spannringes ist das Abtastorgan aus dem Bereich der Kanalführung 176 nach links verschwenkt.
  • Der Zeiger 170 stellt sich entsprechend der Objekthell.igkeitein. Mittels -dier Skala 23 und der Marke 25 läßt sich der Zeitstellring 22 auf eine Belichtungszeit einstellen, die für die Aufnahme günstig erscheint. Gleichzeitig mit der Einstellung des Zeitstellringes 22 erfolgt über -das Getriebe 41, 50, 52, 182 eine Einstellung der Skalenscheibe 180 mit der darauf befindlichen Blendenskala. Durch das Fenster 2 wird vom Teil 172 des Instrumentenzeigers über die Kanalführung 176 an der Skalenscheibe 180 ein Biendenwert angezeigt, der der Objekthelligkeit und der Zeitvorwahl sowie der Filmempfindlichkeit entspricht.
  • Die Auslösung der Kamera zwecks Aufnahme geht wie folgt vor sich: Beim Drücken des Knopfes 200 erfolgt eine Verstellung der Büchse 206 über die Druckfeder 204 nach unten und damit eine Verschw,enkung dies Winkels 208 und weiter eine Verschwenkun:g des Bügels 210 um die Achse 209 im Uhrzei:gersinne. Der Klemmbüge1210 drückt dabei t?en Zeiger 170 fest gegen den ortsfesten Anschlag 212, so daß dieser sich nicht mehr bewegen kann. Wegen der Nachgiebigkeit der Feder 204 ist es möglich, den Auslöseknopf 200 weiterzudrücken, wobei die Klinke 222 entgegen der Kraft .der Feder 221 v.erschwenkt und der Spannring 34 losgelassen wird. Unter Einwirkung des Hemmankers 39 läuft dieser verlangsamt im Uhrzeigersinne ab, wobei sich die Feder 38 entspannt. Das Anschlagglied 100a macht die Bewegung des Spannringes 34 im Uhrzei@gersinne mit. Dabei liegt der Bügel 106 an dem Vorsprung 36 an. Unter der Wirkung der Feder 156 folgt auch der Kurvenring 142 .dieser Bewegung, wobei die Nase 143 am Bügel 106 anliegt. Mit der Bewegung des Kurvenringes 142 isst über die Stellkurve 140a eine Verschwenkung der Sperrklinke 120 a und des Sperrstiftes 126a im Uhrzeigersinne verbunden.
  • Das Anschlagglied 100a nimmt über die Nase 102 und den Stift 66 das Belichtungswertsteuerglied 64 mit von einer Stelle :ab, -die dem Vorwahlwert des Zeitstellringes 22 entspricht. Dabei wird der Blendenring 70 im Uhrzeigersinne entgegen der Kraft der Feder 80 verdreht, wobei .sich die Blendenöffnung verkleinert. Schließlich schlägtdasabgewinkelteEnde 154 des Abtastorgans am festgeklemmten Zeiger 170 an. Dadurch wird sowohl die Kurvenscheibe angehalten, als auch die Schwenkbewegung der Sperrklinke 120a beendet. Der Spannring 34 läuft zusammen mit dem Anschlagglied 100a weiter im Uhrzeigersinne ab, bis dieses über die Steuerkurve 112 mit der Sperrklinke 120 in Eingriff gerät und dadurch angehalten wird. Mit dem Anhalten des Anschla-ggliedels ist auch ein Anhalten .des Belichtungswertsteuergliedes 64 und des Blendenringes 70 verbunden. Die Blende ist dadurch entsprechend dem Ausschlag des Belichtungsmessers eingestellt worden. Der Spannring 34 läuft allein weiter und bewirkt im letzten Teil seiner Bewegung über die Scheibe 32 das Auslösen des Öffnungs- und Schließmechanismus für die V erschlußsektoren, wobei der Filmstreifen belichtet wird. Nach Beendigung der Belichtung befinden sich die Getriebeglieder wieder in der in Fig. 1 gezeigten Ausgangslage.
  • Durch die gezeigte Anordnung sind Beschädigungen des Belichtungsmesserinstruments während des automatischen Einstellvorgangesdes Blendenringes 70 weitgehend vermieden. Beim Anhalten des Anschlagglieadies 100a durch die Sperrklinke 120a und Sperrstift 126a wird die dabei auftretende Kraft vom ortsfesten Lager 122 aufgefangen. Nur ein geringfügiger Teil dieser Kraft wird über die Stange 126 auf den Kurvenring 142 übertragen, der aber über den Steuerschlitz 140 im wesentlichen nur durch eine Kraft in Richtung senkrecht zur optischen Achse belastet wird, so daß praktisch kein Drehmoment über das Getriebe 144 bis 150 auf das Abtastorgan 152 und damit auf den Zeiger 170 des Instruments ausgeübt wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß auch .durch die Voreinstellung der Zeit keine Beschädigung des Instruments erfolgen kann: Es ist dabei gleichgültig, ob die Voreinstellung der Zeit am Ring 22 vor dem Spannen oder nach dem Spannen der Kamera erfolgt, und außerdem, in welchem Drehsinn die Verstellung des Ringes 22 vorgenommen wird. Daß durch die Ver--;tellung es Ringes 22 kein Einfluß auf die Abtastautomatik ausgeübt wird, ergibt sich leicht aus 1@ ig. 1. Wird nämlich in :der dort gezeigten Stellung der Getriebeglieder das Belichtungswertsteuerglied 64 im Uhrzeigersinne verdreht, so wird hierdurch kein Einfluß auf das Anschlagglied 100a und die anschtießenden Getriebeteile ausgeübt. Verdreht man den Steuerring 64 dagegen entgegen dem Uhrzei,gersinne, .so wird über Stift 66 und Nase 102 auch das Anschlagglied 100a im gleichen Sinne verdreht; dabei lest sich der Eingriff zwischen der Steuerkurve112 und der Sperrklinke 120.
  • Bei der erfindungsgemäßen Bauart der Ei.nstellautomatik ist der Träger 142 der Stellkurve 140a als letztes Glied an der Verschlußeinheit angebracht, so daß er das Bindeglied zwischen Verschluß und 1Lamera bildet. Er ist dadurch leicht zugänglich und "e"ehenenfalls auswechselbar, um beim Zusammenbau die Lage der Stell-kurve ohne Schwierigkeiten gegenüber der Belichtungsmesserausrüstung justieren zu können. Der Träger selbst ist außerdem als ein zur optischen Achse koaxialer, vom Meßwerk unabhängig gelagerter Ring ausgebildet. Auf diese Weise wird eine stabile Lagerung desselben gewährleistet, die auch stärkere, von den Anschlaggliedern 100a, 120a herrührende Kräfte ohne Beeinträchtigung des empfindlichen Meßwerkes aufnehmen kann.
  • Wenn sich der Zeiger 170 auf einen Wert außerhalb der auf der Scheibe 180 angeordneten Blendenskala einstellt, so ist dies ein Zeichen dafür, daß der Objekthelligkeit und der vorgewählten Zeit, :entweder eine zu große oder eine zu. kleine Blendenöffnung entsprechen würde, auf die .die Kamera nicht mehr einstellbar ist. Normalerweise wird dann der Zeitstellring so eingestellt, daß der Zeiger 170 wieder in den Bereich der Blendenskala gerät. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann .dafür gesorgt «-erden, daß der Film auch ohne Nachstellen der Zeit von Hand richtig belichtet wird. Dies geschieht dadurch, daß die Verrastung des Zeitstellringes leichtgängig gemacht wird so daß sie durch,die Feder 104 überwunden werden kann. Im Verlauf des automatischen Einstellvorganges erfolgt in diesem Fall nicht nur eine Veränderung der Blendenöffnung bis auf den 11--leinstwert, sondern es wird außerdem nach Anhalten des Blendenringes 70 über das Getriebe 56, 54, 52, 50 und 41 der Zeitstellring 22 aus seiner voreingestellten Lage in eine andere, den Aufnahmedaten entspreclict-i::de Stellung gedreht.
  • Um die geschilderte Kamera auch für Blitzlichtaufnahmen geeignet zu machen, ist die folgende, in Fig.3 biss dargestellteZusatzeinrichtungvorgesehen: Zwischen der Skalenscheibe 180 und der Wand des Kameragehäuses 1, die das Fenster 2 trägt, befindet sich eine zusätzliche Schaltscheibe 300. Diese ist koaxial zur Skalenscheibe 180 drehbar im Kameragehäuse gelagert. Sie besitzt einen aus .diesem Gehäuse ragenden Griff 302. Dadurch kann eine am Umfang der Scheibe angebrachte Marke 306 in den Bereich der Blendenskala geschwenkt werden. An ,der zusätzlichen Scheibe 300 ist ein Stift 308 befestigt, der bei geeigneter Drehstellung der Scheibe in den Schwenkbereich des Abtastorgans 152 ragt. Dieser Stift dient i bei Blitzlichtaufnahmen als Anhalteanschlag für das aus der Spannstellung ablaufende Abtastorgan. In der Scheibe 300 ist weiterhin :ein Steuerschlitz 310 angebracht, in dem der Stift 322 eines um die ortsfeste Achse 324 schwenkbaren Bügels 320 geführt ist. Das abgewinkelte Ende 326 dieses Bügels ragt bei geeigneter Stellung desselben in den Schwenkbereich des Instrumentenzeigers 170 und dient zur Abschwenkung desselben aus dem Bereich des Abtastorgans 152 bei Blitzlichtaufnahmen.
  • Die zusätzliche Einrichtung arbeitet auf folgende Weise: Bei der in Fig. 3 gezeigten Stellung A der Schaltscheübe 300 ist die Kamera auf Automat-Einstellung gestellt. Die Marke 306 befindet sich außerhalb des Fensters 2, der Stift 308 außerhalb des Schwenkbereichs des Ab:tastorgans 152, und ebenso befindet sich das abgewinkelte Ende 326 des Bügels 320 außerhalb ,des Weges des Zeigers 170, so daßdieser eine der Helligkeit entsprechende Stellung einnehmen kann.
  • Falls die Voreinstellung einer gewünschten Blendenöffnung, z. B. bei Blitzlichtaufnahmen, gewünscht wird, ist die Schaltscheibe 300 mittels des Griffes 302 im Uhrzeigersinne so weit zu schwenken, bis die Marke 306 auf den gewünschten Blendenwert zeigt. In Fig. 4 steht die Marke 306 beispielsweise der Blendenzahl 5,6 gegenüber. Über die Stift-Schlitz-Verbindung 310, 322 wird durch die Verdrehung der Scheibe 300 zugleich der Bügel 320 .entgegen dem Uhrzeigersinne bis in die gezeigte Stellung v erschwenkt. Dadurch wird über das abgewinkelte Ende 326 Jer Zeiger 170 :des Instruments so weit nach links verschwenkt, daß :er im Fenster 2 nicht mehr sichtbar ist. In der in der Fig. 4 gezeigten Stellung der Scheibe 300 befindet sich nun der Stift 308 im Schwenkbereich des Abtastorgans 152. Bei der Auslösung :der Kamera schlägt demzufolge das aus der Spannstellung unter Wirkung der Feder 156 ablaufende Abtastorgan 152 von rechts kommend an den Stift 308 an und wird dadurch in der der gewünschten Blendenöffnung .entsprechenden Stellung angehalten. Alle übrigen Einstellvorgänge der in Fig. 1 gezeigten Getriebeglieder verlaufen, wie bei der Schilderung :des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung beschrieben.
  • Bei der Zusatzeinrichtung gemäß Fig.3 bis 5 ist es notwendig, daß vor Umstellung der Kamera auf Blitzlichtaufnahmen die Einstellautomatik in Spannstellung versetzt wird, sonst besteht nämlich die Gefahr, daß bei Verdrehung der Scheibe 300 im Uhrzeigersinne der an ihr angebrachte Stift 308 an dem Abtasto,rgan 152 anschlägt, da dieses sich noch in der Stellung befindet, die den Bedingungen der vorangegangenen Aufnahme entspricht. Die Marke 306 ist also unter Umständen nicht auf die gewünschte Blendenzahl einstellbar. Um die Umstellung der Kamera unabhängig :davon zu machen, ob sich die Einstellautotmatik im gespannten oder entspannten Zustand befinidet, wird der Stift 308 nicht starr an der Scheibe befestigt, :sondern an dieser entgegen der Kraft einer Feder verstellbar angeordnet. Dies kann beispielsweise so erfolgen, daß der Stift :entlang einem in der Scheibe 300 angebrachten und koaxial zu ihr verlaufenden Schlitz verstellbar angeordnet ist und daß an dem Stift eine Feder angreift, die ihn an das eine Ende -des Schlitzes zu ziehen sucht. Schlägt nun während des Umstellvorganges :der Kamera der Stift 308 an :dem Abtastorgan 152 an, so behindert dies die weitere Verstellung der Scheibe 300 nicht, da sich der Stift 308 entlang des Schlitzes verschieben kann- Erst beim Spannvorgang,der Einstellautomatik zieht ihn die Feder an das Ende des Schlitzes, wobei er die für den Abtastvorgang wirksame. Stellung, beispielsweise wie in Fig. 4 einnimmt.
  • Bei der Konstruktion nach Fig.3 bis 5 ist angenommen, daß im Gegensatz zur Konstruktion nach F ig. 1 und 2, beim Belichtungsmess.erinstrument die Ausschläge des Zeigers proportional zu den von -diesem angezeigten Belichtungswerten sind, d. h. also, daß keine Kanalführung notwendig ist. Ist jedoch kein derartig kompensiertes Meßinstrum@ent verwendet,-sowird die Marke 306 an der Scheibe 300 derart arngebracht, daß sie, abweichend von der Darstellung nach Fig. 3 und 4, bei Verdrehung der Scheibe 300 entlang der oberen Kante 173 des Trägers 174 der Kanalführung verstellbar ist.
  • Es sei noch abschließend erwähnt, daß zur Erreichung einer sicher arbeitenden und einfach aufgebauten Einstellautomatik nicht zugleich alle im Rahmen der vorliegenden Erfindung offenbarten Merkmale an der Kamera verwendet werden müssen. Außerdem läßt sich die Erfindung auch bei anderen als beschriebenen Kameras und -mit anderen baulichen Mitteln verwirklichen. Es könnte beispielsweise nicht -der Zeitsteller, sondern statt dessen der Blendensteller in einer Vorwahlsteltung vernastbar und mit Griffmitteln versehen sein. Bei dieser Ausführung kann die Blende voreingestellt werden, und beim Ablauf der Automatik stellt sich der Zeitsteller von selbst ein. Auch eine wahlweise Voreinstellung von Zeit oder Blende ist möglich, indem eine an sich bekannte Schalteinrichtung vorgesehen wird, mit deren Hilfe entweder der Blendensteller oder der Zeitsteller verrastbar ist.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit Belichtungsmesser und Stellgliedern für Belichtungszeit, Blende oder Belichtungswert, von denen eines nach Maßgabe des Belichtungsmessers selbsttätig einstellbar ist und zu diesem Zweck in Mitnahmeverbindung steht mit einem Anschlagglied, das, aus einer Grenzwertstellung ablaufend, beim Auftreffen auf ein Sperrglied von diesem angehalten wird, wobei die Stellung des Sperrgliedes unter Zwischenschaltung einer Stellkurve vom Belichtungsmesser regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkurve an einem vom Meßwerk unabhängig gelagerten Träger (142) angebracht und derart ausgebildet ist, daß ihre Steuerkante (140a) ein Widerlager bildet, gegen welches das Sperrglied (126a) durch eine Anschlagkante (112a) des aus Grenzwertstellung ablaufenden AnschIaggliedes (100a) zur Sperranlage gebracht wird.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1 mit einer den Verschlußmechanismus und die Blende umfassenden, in sich geschlossenen Verschlußeinheit, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkurventräger (142) in die Getriebekette zwischen dem Belichtungsmesser und dem Sperrglied (126a) derart eingebaut ist, daß er als letztes der Einstellelemente an der Verschlußeinheit angebracht ist und das Bindeglied zwischen der Verschlußeinheit einerseits und dem in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser andererseits bildet.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichzeitigen Versetzens des Stellkurventrägers (142) und des Anschlaggliedes (100a) in die Grenzwertstellung ein einziges, mit diesen beiden Bauteilen über Mitnahmeeinrichtungen im Eingriff stehendes und vorzugsweise vor der Schichttransporteinrichtung betätigtes Organ (34) vorgesehen ist und daß der Stellkurventräger mit einem den Belichtungsmesserzeiger (170) abtastenden Abtastorgan (152) getriebemäßig verbunden ist. _.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (34) in unmittelbarer Mitnahmeverbindung mit dem Anschlagglied (100a) und dieses seinerseits in Mitnahmeverbindung mit dem Stellkurventräger (142) ist.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise in einer Vorwahlstellung verrastbare Stellglied für Belichtungszeit (20) oder Blende in Getriebeverbindung ist mit einer dem Belichtungsmesserzeiger (170) zugeordneten Skalenscheibe (180), deren Skala in Blenden- bzw. Zeitwerten geeicht ist.
  6. 6. Photographische Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltglied (300) mit einem Anhalteanschlag (308) vorgesehen ist, der bei Handverstellung des Schaltgliedes, insbesondere für Blitzlichtaufnahmen, in den Schwenkbereich des Abtastorgans (152) ragt.
  7. 7. Photographische Kamera nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltglied (300) eine Marke (306) angebracht ist, die bei der Handverstellung des Schaltgliedes einem Skalenwert der Skalenscheibe (180) gegenübersteht. B.
  8. Photographische Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (300) mit einem in den Schwenkbereich des Belichtungsmesserzeigers (170) ragenden Mitnehmeranschlag (326) zusammenarbeitet, durch den bei Handverstellung des Schaltgliedes der Belichtungsmesserzeiger abgeschwenkt wird.
  9. 9. Photographische Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmeranschlag (326) das abgewinkelte Ende eines ortsfest schwenkbar gelagerten Bügels (320) ist, der über eine Stift-Schlitz-Verbindung (310, 322) mit dem Schaltglied (300) zusammenwirkt.
  10. 10. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ, das Anschlagglied und der Stellkurventräger als zur optischen Achse koaxiale Ringe (34, 100 a, 142) und das Sperrglied als ein achsparalleler Stift (126a) ausgebildet sind, der an einem ortsfest gelagerten, federbelasteten Schwenkhebel (120a) angebracht ist und mit der als Innenkante ausgebildeten Steuerkante (140a) des Stellkurvenringes (142) und der als Außenkante ausgebildeten Anschlagkante (112a) des Anschlagringes (100a) zusammenarbeitet.
  11. 11. Photographische Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die der Steuerkante (140a) gegenüberliegende Kante der Stellkurve mindestens in einem Teilbereich eine andere Steigung als die Steuerkante aufweist und somit eine Verstellung des Sperrstiftes (126a) gegenüber dem Stellkurvenring (142) in einer zur Steuerkante annähernd normal verlaufenden Richtung zuläßt.
  12. 12. Photographische Kamera nach Anspruch 1, bei welcher ein Stellglied an der Vorderseite des Verschlusses angeordnet und zur Übertragung seiner Bewegung auf den Belichtungsmesser oder auf dessen Anzeige beeinflussende Teile mit diesen durch ein Verbindungsglied verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied als Welle (52) ausgebildet ist, welche mittels Verzahnung von dem als Stellring (20, 41) ausgebildeten Stellglied angetrieben wird und durch den Verschlußmechanismus bis zu seiner Rückseite hindurchgehend angeordnet ist.
  13. 13. Photographische Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, däß der Stellring (20) ein die Belichtungszeit-Steuerkurven tragender Zeitsteuerring ist.
  14. 14. Photographische Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (41) ein gegenüber dem Zeitsteuerring (20) mittels einer Filmempfindlichkeitsskala verstellbarer Ring ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1124337B (de) 1959-07-14 1962-02-22 Gauthier Gmbh A Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung

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