DE1111569B - Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl. - Google Patents
Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B07C1/02—Forming articles into a stream; Arranging articles in a stream, e.g. spacing, orientating
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
S 66639 XI/81e
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHKIFT: 20. JULI 1961
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHKIFT: 20. JULI 1961
In Postämtern mit automatischen Briefverteilanlagen werden zur Erzielung eines reibungslosen Sortierablaufs
Zwischenstapler benötigt, um z. B. Unregelmäßigkeiten auszugleichen, die in der zeitlichen Aufeinanderfolge
von Sendungen auf mechanischen Transportwegen bedingt sind.
Es ist eine automatische Stapelvorrichtung bekannt, bei der die auf einer Förderrinne ankommenden Sendungen
von einem Rotationskörper erfaßt und in einen Speicher gedrückt werden, aus dem sie am
anderen Ende durch eine Rollenabzugsvorrichtung entnommen werden können. Bei dieser Anordnung
wirkt der Rotationskörper während einer bestimmten Phase jeder Umdrehung als Widerstand und fester
Anschlag für die ankommenden Briefe, was leicht verbogene Kanten und Ecken nach sich zieht. Durch
diese Formänderungen der Sendungen kann es im Speicher wiederum zu Stauungen kommen, durch die
die Briefe zerknittert oder beschädigt werden.
Bei einer anderen Stapelvorrichtung für Briefe, Karten u. dgl. mit Einspeicherung auf der einen und
Abzug auf der entgegengesetzten Seite sind eine über ein Parallelgestänge schwenkbare Einspeicherangsvorrichtung
und eine fest angeordnete Abzugsvorrichtung vorgesehen. Damit wird erreicht, daß die Einspeicherungsvorrichtung
beim Schwenken des Gestänges stets die gleiche Lage zur Oberfläche des Briefstapels
beibehält. Bei dieser Anlage werden die gleichen Einspeicherungs- bzw. Abzugsbedingungen erreicht,
wenn die Einspeicherungsvorrichtung fest und die Abzugsvorrichtung schwenkbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen,
Karten u. dgl. mit gleichzeitiger Ein- und Ausspeichermöglichkeit zu schaffen, bei der die Sendungen
nicht beschädigt werden. Um die den Briefen anhaftenden Störungsquellen, wie z. B. nicht zugeklebte
oder beschädigte Kuverte, für die Speicherung weitgehendst auszuschließen, ist es wesentlich, daß die
Briefe in horizontaler Lage von oben in einen Speicher hineinfallen und zum Vereinzeln auch wieder
von oben abgehoben werden können. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein endloses
umlaufendes, mit seitlich offenen und zur Aufnahme mehrerer Sendungen bestimmten Mitnahmetaschen
versehenes Fördermittel in einem vertikal verschiebbaren Träger vorgesehen ist und auf der einen Seite
des umlaufenden Fördermittels eine Füll- und auf der anderen Seite eine Entleerstelle fest angeordnet ist.
Durch diese Lösung wird eine gleitende Bewegung der teilweise unebenen Sendungen aufeinander beim Einspeichern
bzw. beim Abziehen aus dem Speicher Anordnung zur Zwischenspeicherung
von Briefen, Karten u. dgl.
von Briefen, Karten u. dgl.
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
ίο Berlin und München,
ίο Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Otto Steiner, München,
und Anton Schlaffer, Planegg bei München,
sind als Erfinder genannt worden
und die daraus resultierenden Beschädigungen vermieden.
Eine aus einem endlosen umlaufenden Fördermittel bestehende Speichervorrichtung mit seitlich offenen
Mitnahmetaschen ist an sich bereits bekannt. Dabei handelt es sich aber nur um eine Vorrichtung zum
Ablegen und Stapeln der von einer endlosen Stoffbahn abgetrennten Zuschnitte. Diese Anlage ist im Gegensatz
zur Erfindung nicht in einem vertikal verschiebbaren Träger angebracht und auch nicht zur selbsttätigen
Entleerung der gestapelten Zuschnitte eingerichtet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind an der Füll- und an der Entladestelle feststehende
Abtasteinrichtungen vorgesehen, die in Abhängigkeit des Füllzustandes der Taschen ein Antriebsaggregat
so steuern, daß immer eine gefüllte Tasche der Entleerstelle und eine leere Tasche der Füllstelle gegenübersteht.
Dabei können Einspeicher- und Vereinzelungsvorgänge ohne gegenseitige Störung vorgenommen
werden. Der wesentliche Vorteil gegenüber der bekannten Anordnung besteht noch darin, daß die
Einspeicher- und Entleerungsvorrichtung fest angeordnet sind.
Als Fördermittel dient bei der Anordnung nach der Erfindung eine endlose Kette. An jeder Seite dieser
Kette ist ein Kettenrad, das mit der Kette im Eingriff steht. Zum Antrieb ist ein Motor vorgesehen, der
über ein Getriebe mit magnetisch gesteuerten Start-Stop-Kupplungen
diese Kettenräder antreibt.
109 648/255
3 4
Bei der Füllung des Speichers erfolgt der Antrieb leerphasen der Fig. 5 bis 7 erläutert. Fig. 5 a zeigt
des Fördermittels über das Kettenrad an der Füll- den leeren Speicher. Die Rollen an der rechten Seite
stelle, bei der Leerung über das Kettenrad an der stellen die Füllstelle und die Rollen an der linken
Entleerstelle und bei gleichzeitiger Füllung über beide Seite die Entleerstelle dar. Mit den Punkten 16 sind
Kettenräder, wobei sich der Speicher senkt, hebt oder 5 Niveaupunkte bezeichnet, die die Abtastebene der
unter Beibehaltung seiner Höhe durchläuft. Selbst- Füllkontakte angeben.
verständlich wäre es auch möglich, zwei Motore an- Im leeren Zustand des Speichers, wenn die Anlage
zuordnen und davon einen zum Drehen und einen eingeschaltet ist, haben die Magnete Ml, M2 in fol-
über ein Wendegetriebe zum Heben und Senken des genden Stromkreisen angezogen:
Speichers zu .benutzen. Dadurch ergibt sich aber ίο χ Spannung, WiI, c, dl, T", el, Ml, Erde;
eine gegenseitige Abhängigkeit des Taschenvorschu- -, cT π,·~ ... ™ - ,„ , .,-.
bes zwischen der Füll- und Entleerstelle, was durch 2· Spannung, Wi2, c, dl, T , n2, dl, b, s, M2,
die Anordnung nach der Erfindung vermieden wird. Hrde.
Weitere Einzelheiten der Erfindung, die in den Der Motor 2 treibt, da beide Magnete erregt sind,
Figuren und der dazugehörenden Beschreibung dar- 15 auch beide Kettenräder 7 an. In diesem Schaltzustand
gestellt ist, ergeben sich aus den Ansprüchen. laufen die Taschen um, aber der Speicher behält seine
Fig. 1 zeigt eine prinzipielle Anordnung des Spei- Höhenlage bei. Kurz bevor eine Tasche die mit dem
chers in schematischer Darstellung, Niveaupunkt 16 bezeichnete Stellung erreicht, wird
Fig. 2 einen Speicher im Aufriß mit der dazugehö- durch den Nockenkontakt η Γ über Magnet M 3 und
renden Kontaktanordnung, 20 die Auslöseklinke 12 ein eventuell festgehaltener Brief
Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 2, ausgelöst. Der Magnet M 3 spricht dabei in folgen-
Fig. 4 die Schaltungsanordnung für den Speicher dem Stromkreis an:
in Durchlaufstellung ohne Inhalt, 3 Spannung, Wi3, nl', gl, M3, Erde.
Fig. 5 bis 7 Füll- und Entleerphasen des Speichers.
Der Speicher 1 besteht aus der endlosen Kette 2, 25 Dieser Brief bringt beim Durchlaufen der Licht-
die um die Kettenräder 3 verläuft und seitlich offene schranke L IfPc die Tasche zum Stehen, da durch das
Taschen 4 trägt. Zum Antrieb des Speichers, der auf Umlegen des Kontaktes c die Stromkreise für die
einem nicht dargestellten, vertikal verschiebbaren Magnete Ml und M2 aufgetrennt werden. Der Brief
Träger befestigt ist, dient ein Motor 5, der über ein wird von den Rollen 13 erfaßt und in die der Füll-
Getriebe 6 Kettenräder 7 antreibt, von denen je eines 30 stelle gegenüberstehende leere Tasche geschoben. So-
an einer Längsseite der Kette angeordnet ist. Zu dem bald dieser Brief den Einlauf und damit den Bereich
Getriebe 6 gehören Start-Stop-Kupplungen 8, die über der Lichtschranke verlassen hat, schaltet die Licht-
die Anker 9 der Magnete Ml, M2 betätigt werden. schranke über das Kontrollrelais C, das ein Verstär-
Die Taschen sind zur Aufnahme mehrerer Briefe kerrelais ist, den Antrieb wieder ein. Wenn bereits
10 ausgebildet, die über ein Zubringerband 11 an- 35 wieder ein neuer Brief ansteht, wird er nach Anhal-
kommen. Eine durch den Magnet M 3 gesteuerte ten des Speichers in die nächste freie Tasche einge-
Auslöseklinke 12 wirkt als Vorspeicher. Durch die schoben. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis eine
Rollen 13 werden die Sendungen an der Füllstelle in Tasche mit einem Brief die Abtastebene 16 auf der
den Speicher eingeschleust. Mit dem Magnet M 3 Entleerstelle erreicht und den Kontakt ν 2 öffnet. Da-
können einerseits die ankommenden Briefe angehal- 40 durch fällt das Entleerrelais B ab, das mit seinem
ten oder andererseits die Rollen 13 start-stopmäßig Kontakt b den Stromkreis 2 auftrennt und somit den
gesteuert werden. An der der Füllstelle gegenüberlie- Antrieb auf der Entleerseite abschaltet (Fig. 5 b).
genden Seite des Speichers ist die Entleerstelle vorge- Zum Verschließen der offenen Taschen an der
sehen, die aus einem in die seitlichen Ausnehmungen Wendestelle zwischen der Füll- und Entleerstelle ist
der Taschen hineinragenden Vereinzelner 14 und dem 45 eine Abdeckung, z. B. ein endloses Band, vorgesehen,
Abführband 15 besteht. das sich in jeder Betriebslage an die Unterseite des
In der Fig. 2 ist ein von der Fig. 1 abweichender Speichers anschmiegt und so ein Herausfallen der in
Antrieb dargestellt, der über ein symbolisch gezeich- den Taschen befindlichen Briefe verhindert,
netes Kegelrad K erfolgt. Auf einer gemeinsamen Unter der Annahme, daß der Speicher vorerst nur Welle sind Schraubenräder Sl, S 2 angebracht, die 50 gefüllt werden soll, werden beim erneuten Einschalmittels der Magnete Ml, M2 mit dem Antrieb ge- ten des Antriebes über das Relais C die Taschen nur koppelt werden und die Kettenräder 7 antreiben. Ein an der Füllstelle um eine Taschenteilung weitertrans-Füllkontakt vl, dessen Abgriff mechanischer aber portiert, wobei sich der Speicher eine halbe Taschenauch optischer Art sein kann, schließt, wenn eine teilung absenkt. Dadurch wird der Kopfkontakt ο geTasche gefüllt ist. Ein Entleerungskontakt ν 2 schließt, 55 schlossen und das Durchlaufrelais D zum Anzug gewenn das Briefniveau auf der Entleerseite auf eine bracht. Durch den Kontakt d 4 soll in einer zentralen bestimmte Höhe abgesunken ist. Mit s, o, m, u sind Verteilereinrichtung VE markiert werden, daß nun mechanische Kontakte bezeichnet, die durch den Spei- der eigentliche Speicherbetrieb beginnt,
eher bei vertikaler Verschiebung betätigt werden. Das Relais D trennt über seine Kontakte den Strom-Selbstverständlich wären diese mechanischen Kon- 60 kreis des Magnets M 2 vom Stromkreis des Magnets takte auch durch optische oder elektrische Einrich- Ml und macht die Füllung der Taschen vom Kontungen zu ersetzen, takt ν 1 abhängig (Fig. 5 c). Für den Speicherbetrieb
netes Kegelrad K erfolgt. Auf einer gemeinsamen Unter der Annahme, daß der Speicher vorerst nur Welle sind Schraubenräder Sl, S 2 angebracht, die 50 gefüllt werden soll, werden beim erneuten Einschalmittels der Magnete Ml, M2 mit dem Antrieb ge- ten des Antriebes über das Relais C die Taschen nur koppelt werden und die Kettenräder 7 antreiben. Ein an der Füllstelle um eine Taschenteilung weitertrans-Füllkontakt vl, dessen Abgriff mechanischer aber portiert, wobei sich der Speicher eine halbe Taschenauch optischer Art sein kann, schließt, wenn eine teilung absenkt. Dadurch wird der Kopfkontakt ο geTasche gefüllt ist. Ein Entleerungskontakt ν 2 schließt, 55 schlossen und das Durchlaufrelais D zum Anzug gewenn das Briefniveau auf der Entleerseite auf eine bracht. Durch den Kontakt d 4 soll in einer zentralen bestimmte Höhe abgesunken ist. Mit s, o, m, u sind Verteilereinrichtung VE markiert werden, daß nun mechanische Kontakte bezeichnet, die durch den Spei- der eigentliche Speicherbetrieb beginnt,
eher bei vertikaler Verschiebung betätigt werden. Das Relais D trennt über seine Kontakte den Strom-Selbstverständlich wären diese mechanischen Kon- 60 kreis des Magnets M 2 vom Stromkreis des Magnets takte auch durch optische oder elektrische Einrich- Ml und macht die Füllung der Taschen vom Kontungen zu ersetzen, takt ν 1 abhängig (Fig. 5 c). Für den Speicherbetrieb
In der Fig. 3 ist eine Lichtschranke dargestellt, die gelten für die Magnete Ml, M2 folgende Stromkreise:
aus einer Fotozelle Pc mit einer Lampe Ll besteht 4 Spanming wn> Cj al, el, Ml, Erde;
und den Einlauf der Briefe abtastet. 65 / „,., L , \.~, r ,
Die Wirkungsweise der Anordnung wird nun an 5· sPaimung>
Wi4, dl·, b, s, M2, Erde.
Hand des in der Fig. 4 dargestellten Schaltbildes und Die Taschen werden von nun an weitergeschaltet,
der schematischen Darstellung der Füll- und Ent- wenn durch den Kontakt ν 1 das Einfüllrelais A zum
Ϊ111
Anizug gebracht wird ujptd wenn ,der letete.Brigf idurch
Vieaitassen des.Einlauf es über das Kmti&MxvM& .C^den
Stromlauf ,für den Magnet U1 durohgespbaltet ;hat.
Die N0ckeak<Qi)!(iakte«Il" unfit ml .sollen -bei bestimmten
^etriebszustäsuden die Magnete Ml ibzw. /5
M2 so laage -erregt halten, bis die Tasßhem uniline
T-aschenteeite wejte.Etr.aW5poFtiert sind. iD.as trifft an
der Füllsfcelle immer und a.n ;d.er Entlieers;teUe im
Durphlaufbetiriab m, JRJe Weiterschaltung <wii$ in
diesem Fall ;an -dej .FiJilstellp ,des Speichers über .den t0
Steomkreis 4 ,eingeleitet itmd jibej tdeja f.oigen.den
Stromkreis fctrlgese.föt:
6. Spannung, WtI, ηΥ',-εΙ,ΜΙ,Έΐ&ε.
An .der ;Entleerstelle mzd 4ie Weiterschaltung der
T&sphen im BurdM^aufbetrjgb über ,Strpmfersjs 2 -eingeleitet
and üb^r .folgenden .Stromk-iiftiS'feiSgsseföt:
7. 'Spannung, HT4,«-2, t?3, ^ ί, Μ2, "Erde.
Die Umlaufzeit von nl" ist so bemessen, daß die ^0
Nockenscheibe ,eine Umdrehung macht, wenn der
Speicher um .eine Taschenbreite .wfiitsrtoinspQrtiqrt.
Für eine zentrale Verteileinrichtung ,'kann .die Feststellung
wesentlich sein, wann der Speicher zur Hälfte gefüllt ist. Zu diesem Zweck ist ein Mittellagerelais
F vorgesehen, das nach Schließen :des tMittelkontaktes
m anspricht und über den Kontakt/1 diese Stellung an die Verteilereinrichtung weitergibt.
Bei maximaler Füllung des Speichers, d. h. bei seiner untersten Stellung, wird der Fußkontakt u geöffnet
und über das Abschaltrelais E der Auslösemagnet Ml endgültig im Stromkreis 4 abgeschaltet.
Gleichzeitig wird durch die Lampe L 2 und den Kontakt e 3 angezeigt, daß der Speicher gefüllt ist.
Ein gefüllter Speicher mit geöffnetem Kontakt u
ist in der Fig. 6 a dargestellt. Nun soll der Entleervorgang betrachtet werden. Sinkt bei der Briefentnahme
durch den Vereinzelner 14 das Briefstapelniveau unter eine bestimmte Höhe, so wird vom Entleerkontakt
ν 2 über das Entleerrelais B die Kupplung auf der Entnahmeseite gelöst und die Tasche um einen
bestimmten Betrag weitertransportiert. Der Magnet Ml ist im Stromkreis 5 erregt und schaltet den Antrieb
auf das Kettenrad an der Aufnahmestelle durch. Da jedoch die Eingabe nicht angetrieben wird, steigt
der Speicher um eine halbe Taschenbreite an. Dieser Vorgang setzt sich bei der Aufnahme so lange fort,
bis der Speicher in der obersten Stellung den Kopfkontakt σ öffnet und damit das Durchlaufrelais zum
Abfallen bringt. Durch das Relais D und seine Kontakte werden jetzt die Stromkreise der Magnete Ml
und M 1 wieder gekoppelt. Der Vorteil dieser Trennung und Zusammenschaltung der Stromkreise liegt
darin begründet, daß im Durchlauf betrieb die Magnete Ml, M2 nur von der Lichtschranke und damit vom
Relais C abhängig sind, während bei Speicherbetrieb ein getrenntes Arbeiten erforderlich ist und daher
entkoppelt werden muß. Falls der Speicher die Durchlaufstellung überschreitet, die durch den geöffneten
Kontakt ο gekennzeichnet ist, schaltet der Sicherheitskontakt s den Auslösemagnet Ml ab.
Nach Abfallen des Relais D wird auch der Magnet
Ml abgeschaltet. Zur restlichen Entleerung des Speichers von den noch in der U-förmigen Schleife
sich befindenden Briefen ist es erforderlich, daß der Speicher weiter absinkt. Da keine Einspeicherung
vorgenommen wird, hat das Relais C angezogen, und für den Magnet Ml besteht der Stromkreis 1. Dadurch
-wird .der Antrieb für „die .Entleersteile wieder
eingeschaltet und.de.r Sjeieher abgesejakt. .Nach Entnahme
der restlichen Briefsgndungeii MUp- \der ,S.peicfoer
iwieder an., .bis id§r ..JsQRtaJct ρ wieder ,.öffnet
(F.ig.-6,e),. .\Menn'ddj Speicher yollgJändig -gelehrt ist,
geht er in den in Fig. 5 a dargssfellte.n ^Zustand über.
.In :den .Bg. 7 a ,bis 7tC ist ,der jSpeicJaer jeweils in
einer beliebiges Spe,ieJi.erste.lliUng rnit ;gesphlQs.se.nen
Fußkontajcteni«, .0 dargesieftt. Da bsi .angezogenem
Durßhlaufrelais <£>
die (e,lektris.chen :StrQrnkse.ise ,der
MagnetesM.J. !lind M2 .vollständig ,getrennt sind, erfolgen
die Steuerung und der Transport dgr.rgefüjlten
und entleerten Tasphen ohne ;gegens.eitige /BeeinflusstiQg.
Die Fig. 7a zeigt ,den. Tasshenvp.rse.iiub,, ,nachdem
.eine Tasche .-gefüHt iWwrde, an ,der Eingabeseite,
Während die ;Fjg. 7;b .den Taschenyprsfihub .nach
Lesung :einer Tas.che d.ar.st.e.Ut. rBsi -gleichzeitigem
oder -etwas phasenverschobenejin Tasflhenyorschub
beider Seiten, wie es bei gleichzeitiger jFüllung ,und
Entleerung auftritt,, entsteht ein Drehen dgr Taschen
nach Fig. 7p. .ßei synchronem Entle.ejep und Beschicken
ergibt mich bei .oberster Stellung .des .Speichers
.ein ,D-urphlaufbetriftb, ider.bei.Storupg-des Synchronlaufes
sofort in den Speicherbetrieb übergeht.
Bei Ausfallen der Lampe Ll oder des 6-V-Gleichstromnetzes
fällt das Kontrollrelais G ab und bringt das Abschaltrelais E zum Anzug. Über den Kontakt
e3 wird der betreffende Zwischenspeicher von der Verteilereinrichtung abgeschaltet.
Das vollständige Füllen des noch leeren Speichers kann durch die Taste T erfolgen, die mit zwei Kontakten
T, T" versehen ist. Beim Betätigen der Taste T wird T" geöffnet und T' umgelegt. Dadurch ist die Einspeicherung
nicht nur vom Kontrollrelais C und seinem Kontakte, sondern auch vom RelaisA abhängig.
Dieser Schaltzustand bedeutet, daß taschenweise weitergeschaltet wird, wenn eine Tasche gefüllt ist.
Claims (10)
1. Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl. mit gleichzeitiger Ein- und
Ausspeichermöglichkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in einem vertikal verschiebbaren Träger ein
endloses umlaufendes Fördermittel (2) mit seitlich offenen Mitnahmetaschen (4) vorgesehen ist, die
zur Aufnahme mehrerer Sendungen dienen, und daß auf der einen Seite des umlaufenden Fördermittels
eine Füll- und auf der anderen Seite eine Entleerstelle fest angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Füll- und an der Entleerstelle
feststehende Abtasteinrichtungen (vl, ν 2) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit des
Füllzustandes der Taschen (4) ein Antriebsaggregat (5) so steuern, daß immer eine gefüllte Tasche
der Entleerstelle und eine leere Tasche der Füllstelle gegenübersteht.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördermittel eine endlose
Kette (2) dient und an jeder Seite dieser Kette ein Kettenrad (7) mit der Kette im Eingriff steht und
daß ein Motor (5) angeordnet ist, der über ein Getriebe (6) mit magnetisch {Ml, Ml) gesteuerten
Start-Stop-Kupplungen diese Kettenräder antreibt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Fördermittels
(2) bei der Füllung über das Kettenrad (7) an der Füllstelle, bei der Leerung über das Kettenrad
an der Entleerstelle und bei gleichzeitiger Füllung über beide Kettenräder erfolgt, so daß sich der
Speicher senkt, hebt oder unter Beibehaltung seiner Höhe umläuft.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mechanische Kontakte (i, o,
m, u) angeordnet sind, die bei der vertikalen Bewegung des Speichers betätigt und zu Signalisierungs-
und Sicherheitssperrmaßnahmen ausgewertet werden.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verschließen der seitlich offenen Taschen (4) an der Wendestelle zwischen
der Füll- und Entleerstelle eine Abdeckung, z. B. ein endloses Band, vorgesehen ist, das sich in jeder
Betriebslage an der Unterseite des Speichers (1) anschmiegt.
7. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Füllstelle eine Abtasteinrichtung,
z.B. eine Lichtschranke(L 1/Pc), für den Einlauf der ankommenden Sendungen be-
findet, die über Zwischenglieder (C, Ml) auf den
Antrieb des Kettenrades an der Füllstelle einwirkt.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Füllstelle eine Sperre (12) angeordnet ist, die während der Taschenbewegung
die einlaufenden Briefe speichert.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Betätigung der Sperre an der Füllstelle ein Briefeinlaßmagnet (M 3) vorgesehen
ist, 4er über einen Nockenkontakt (ral') den
Einlauf sperrt, wenn sich eine Taschenwandung vor dem Einlaß der Füllstelle befindet.
10. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete (Ml, M2) zur Steuerung der Start-Stop-Kupplungen für die Kettenräder
(7) durch Nockenkontakte («1", nl) während bestimmter Betriebszustände so lange erregt
gehalten werden, bis der Speicher um eine Taschenbreite weitergelaufen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 069 082, 1063 528, 338,447 617.
Deutsche Patentschriften Nr. 1 069 082, 1063 528, 338,447 617.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66639A DE1111569B (de) | 1960-01-14 | 1960-01-14 | Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl. |
| BE598750A BE598750A (fr) | 1960-01-14 | 1961-01-02 | Dispositif pour mettre en réserve des lettres des cartes, et autres missives |
| GB181461A GB939740A (en) | 1960-01-14 | 1961-01-16 | A stacking device for the stacking of articles of mail |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66639A DE1111569B (de) | 1960-01-14 | 1960-01-14 | Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111569B true DE1111569B (de) | 1961-07-20 |
Family
ID=7498963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES66639A Pending DE1111569B (de) | 1960-01-14 | 1960-01-14 | Anordnung zur Zwischenspeicherung von Briefen, Karten u. dgl. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE598750A (de) |
| DE (1) | DE1111569B (de) |
| GB (1) | GB939740A (de) |
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Also Published As
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| GB939740A (en) | 1963-10-16 |
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