DE1111485B - Muehle, insbesondere fuer Kaffee und Gewuerze - Google Patents
Muehle, insbesondere fuer Kaffee und GewuerzeInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J42/00—Coffee mills; Spice mills
- A47J42/12—Coffee mills; Spice mills having grinding discs
- A47J42/16—Coffee mills; Spice mills having grinding discs mechanically driven
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Description
- Mühle, insbesondere für Kaffee und Gewürze Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle, insbesondere für Kaffee, ähnliches körniges Material und Gewürze, mit zwei einander gegenüber angeordneten, drehbaren Mahlsteinen, zwischen denen ein Spalt vorhanden ist, in den das zu mahlende Gut durch eine mittige Öffnung des einen Mahlsteines zugeführt und radial nach außen abgeführt wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mahlwirkung einer derartigen Mühle zu verbessern, und diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die einander gegenüberliegenden Flächen der Mahlsteine mit exzentrischen kegeligen Aussparungen versehen sind. Dadurch erreicht man, daß bei jeder Umdrehung der Mahlsteine in dem Moment, wenn die zwei Aussparungen einander decken, das zu mahlende Gut durch die Fliehkraft und gegebenenfalls durch die Schwerkraft in den verbreiterten Spalt zwischen den Aussparungen gelangen kann, während beim Weiterdrehen der Spalt zwischen den Aussparungen sich allmählich verjüngt und das zu mahlende Gut zerkleinert wird. Dies wird bei jeder Umdrehung wiederholt. Die Mahlwirkung ist dadurch einige Male größer als bei anderen-Systemen, während die störende Erhitzung des zu mahlenden Gutes beträchtlich kleiner ist, weil die zur Mahlleistung ausgeübte Kraft günstiger ausgenutzt wird. Die Aussparungen in den z. B. aus Karborundum bestehenden Mahlsteinen sind in einfacher Weise herzustellen und also nicht kostspielig.
- Eine einfache Bauweise der Mühle wird dadurch erreicht, daß der mit einer mittigen Zuführöffnung versehene Mahlstein stillsteht und der gegenüberliegende Mahlstein drehbar im Mühlengehäuse angeordnet ist.
- Bei einer Mühle mit liegender Mahlsteinachse liegt im stillstehend angeordneten Mahlstein die Exzenterachse der kegeligen Aussparung zweckmäßigerweise unter der Mahlsteinachse. Dadurch wird auch die Schwerkraft zum Hineinbringen des zu mahlenden Gutes in den Spalt zwischen den Aussparungen ausgenutzt.
- Zur Beförderung des zu mahlenden Gutes in den Spalt zwischen den Aussparungen kann durch die mittige Zuführöflnung des einen Mahlsteines eine zentrisch am anderen Mahlstein gelagerte Förderschnecke für das zu mahlende Gut herausragen.
- Mühlen, bei denen entweder der umlaufende oder der feststehende oder auch bei gegensinnig umlaufenden Steinen beide Steine exzentrisch zur Antriebswelle angeordnet sind, sind an sich bekannt. Diese Mühlen weisen aber nicht das Merkmal der Erfindung auf, so daß eine Verbesserung der Mahlwirkung durch sie nicht erreicht wird. Die exzentrische Anordnung der Steine erfolgt bei den bekannten Mühlen vielmehr zu dem Zweck, eine Riefenbildung zu verhindern und eine gleichmäßigere Abnutzung zu bewirken.
- Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Mühle gemäß der Erfindung, Fig.2 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäß ausgebildeten Mahlsteine in bestimmter Stellung zueinander, Fig.3 einen Längsschnitt durch die Mahlsteine, wobei diese gegenüber der Stellung in Fig. 2 um 180` gegeneinander verdreht sind, und Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Mahlsteines gemäß der Erfindung.
- Bei der Ausführungsform der Mühle nach Fig. 1 ist auf der Welle 1 eines Elektromotors 2 eine mittels eines Mitnehmerstiftes 3 mitgenommene Tragscheibe 4 angdordnet. Auf der von dem Motor 2 abgewendeten Seite der Tragscheibe 4 ist ein Mahlstein 5, z. B. aus Karborundum, befestigt. Eine Schnecke 6 besteht mit der Tragscheibe 4 aus einem Stück. Diese Schnecke ragt durch die mittige Öffnung eines zweiten Mahlsteines 7 hindurch in die Zuführöffnung 8, die in einem Füllstück 9 angeordnet ist, welches seinerseits im am Motor 2 angeflanschten Mühlengehäuse 10 gelagert ist und an seiner dem Motor 2 zugekehrten Seite den zweiten Mahlstein 7 trägt. Zur Einstellung des Mahlspaltes ist auf der Außenseite des Gehäuses 10 ein Einstellknopf 22 angeordnet, der mittels eines Gewindebolzens 11 mit dem Füllstück 9 zusammenarbeitet, derart, daß beim Drehen des Knopfes 22 das Füllstück axial verschoben wird. Das Mühlengehäuse 10 ist in an sich bekannter Weise mit einem Einlaß 12 und einem Auslaß 13 versehen. Die weiteren Maschinenteile sind nicht wesentlich für die Erfindung und werden deshalb nicht näher beschrieben.
- Die Fig.2, 3 und 4 zeigen die Ausbildung der Mahlsteine 5 und 7 gemäß der Erfindung. In den einander zugekehrten Seitenflächen der Karborundscheiben 5 und 7 sind exzentrische kegelige Äussparungen 1.4 bzw. 15 vorgesehen. Die beiden Aussparungen 14 bzw. 15 können die gleiche Exzentrizität haben. Die Mahlsteinachse ist mit 16, die Exzenterachse der Aussparung 15 mit 17 und die Exzenterachse der Aussparung 14 mit 18 angegeben. Nach Fig. 2 haben die beiden Aussparungen 14 und 15 die gleiche Exzentrizität, und die Mahlsteine 5 und 7 nehmen eine Stellung ein, derart, daß die Exzenterachsen 17 bzw. 18 sich decken. Die Form der Aussparung 15 ist dabei etwas abweichend von der der Aussparung 14, weil die Bohrungen 19 bzw. 20 der beiden Mahlsteine etwas verschieden groß sind. Die Form der Aussparung ist insbesondere in Fig. 4 klar ersichtlich.
- Im Betrieb fällt das zu mahlende Gut durch die Schwerkraft in die Zuführöffnung 8 und gelangt in den Spalt 21 zwischen den beiden Mahlsteinen. Die Mahlsteine können auch liegend angeordnet sein, wobei das zu mahlende Gut durch die beim Auftreffen auf den unten liegenden Mahlstein ausgeübte Fliehkraft in den Spalt gefördert wird. Bei der stehenden Ausbildung nach der beschriebenen Ausführungsform ist auch die Schwerkraft dabei behilflich. Bei der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung der Mahlsteine gelangt das zu mahlende Gut in den trichterförnügen Raum, der im unteren Bereich zwischen den Aussparungen 14 und 15 gebildet ist. Beim Weiterdrehen des drehbaren Mahlsteines 5 wird der Raum im unteren Bereich der Aussparungen allmählich kleiner, indem die Aussparung 14 nach oben wandert. In Fig. 3 ist die Stellung wiedergegeben, in der der Mahlstein 5 gegenüber der Stellung nach Fig. 2 um 180° verdreht ist. Während dieser Verdrehung wird das in den Raum zwischen den Aussparungen befindliche Gut wirkungsvoll zerkleinert, wodurch die Leistung der Mühle gegenüber einer Ausführungsform mit flachen Steinen einige Male größer ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mühle, insbesondere für Kaffee, ähnliches körniges Material und Gewürze, mit zwei einander gegenüber angeordneten, relativ zueinander drehbaren Mahlsteinen, zwischen denen ein Mahlspalt vorhanden ist, worin das zu mahlende Gut durch eine mittige Öffnung des einen Mahlsteines zugeführt und radial nach außen abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Flächen der Mahlsteine (5, 7) mit exzentrischen kegeligen Aussparungen (14, 15) versehen sind.
- 2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer mittigen Zuführöffnung versehene Mahlstein (7) stillstehend und der gegenüberliegende Mahlstein (5) drehbar im Mühlengehäuse (10) angeordnet sind.
- 3. Mühle nach den Ansprüchen 1 und 2 mit liegender Mahlsteinachse, dadurch gekennzeichnet, daß im stillstehend angeordneten Mahlstein (7) die Exzenterachse (17) der kegeligen Aussparung (15) unter der Mahlsteinachse (16) liegt.
- 4. Mühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die mittige Zuführöffnung (19) des einen Mahlsteines (7) eine zentrisch im anderen Mahlstein (5) gelagerte Förderschnecke (6) für das zu mahlende Gut herausragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 499 382; französische Patentschrift Nr. 471226; USA.-Patentschrift Nr. 2 1I3 040.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN17139A DE1111485B (de) | 1959-08-25 | 1959-08-25 | Muehle, insbesondere fuer Kaffee und Gewuerze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN17139A DE1111485B (de) | 1959-08-25 | 1959-08-25 | Muehle, insbesondere fuer Kaffee und Gewuerze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111485B true DE1111485B (de) | 1961-07-20 |
Family
ID=7340334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN17139A Pending DE1111485B (de) | 1959-08-25 | 1959-08-25 | Muehle, insbesondere fuer Kaffee und Gewuerze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1111485B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259187B (de) * | 1965-02-04 | 1968-01-18 | Farfisa Spa | Schaltwerk fuer elektronische Musikinstrumente |
| DE1300791B (de) | 1966-03-30 | 1969-08-07 | Mannesmann Ag | Schweissverbindung fuer korrosionsbestaendige Stahlbleche |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR471226A (fr) * | 1914-04-22 | 1914-10-20 | Constant Vuillaumie | Moulin pulvérisateur |
| DE499382C (de) * | 1930-06-05 | Buehler Ag Geb | Mahlgang | |
| US2113040A (en) * | 1935-07-12 | 1938-04-05 | Henry D Anderson | Pulverizer |
-
1959
- 1959-08-25 DE DEN17139A patent/DE1111485B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499382C (de) * | 1930-06-05 | Buehler Ag Geb | Mahlgang | |
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| DE1259187B (de) * | 1965-02-04 | 1968-01-18 | Farfisa Spa | Schaltwerk fuer elektronische Musikinstrumente |
| DE1300791B (de) | 1966-03-30 | 1969-08-07 | Mannesmann Ag | Schweissverbindung fuer korrosionsbestaendige Stahlbleche |
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