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DE1111224B - Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gefaessen zur Unterdruckbehandlung von schmelzfluessigen Metallen, insbesondere von Eisen und Stahl - Google Patents

Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gefaessen zur Unterdruckbehandlung von schmelzfluessigen Metallen, insbesondere von Eisen und Stahl

Info

Publication number
DE1111224B
DE1111224B DED29399A DED0029399A DE1111224B DE 1111224 B DE1111224 B DE 1111224B DE D29399 A DED29399 A DE D29399A DE D0029399 A DED0029399 A DE D0029399A DE 1111224 B DE1111224 B DE 1111224B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
negative pressure
steel
refractory
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED29399A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Arnulf Diener
Dipl-Phys Robert Hentrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmund Hoerder Huettenunion AG
Original Assignee
Dortmund Hoerder Huettenunion AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dortmund Hoerder Huettenunion AG filed Critical Dortmund Hoerder Huettenunion AG
Priority to DED29399A priority Critical patent/DE1111224B/de
Publication of DE1111224B publication Critical patent/DE1111224B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/10Handling in a vacuum

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

Es sind Einrichtungen zur Unterdruckbehandlung von schmelzflüssigen Metallen, z. B. von Eisen und Stahl, bekannt, die aus einem an eine Vakuumpumpe oder dergleichen Evakuierungseinrichtungen anzuschließenden Unterdruckbehälter und zwei den Boden dieses Behälters durchsetzenden Rohrstutzen bestehen, deren Enden in das zu entgasende, z. B. in einer Pfanne befindliche Metall eintauchen. Durch einen dieser Rohrstutzen wird das zu behandelnde flüssige Metall mittels eines sogenannten »Gasliftes«, d. h. durch Einleiten von Gasen in das in dem Rohrstutzen befindliche Metall, in den Unterdruckbehälter eingeführt. Durch den zweiten Rohrstutzen fließt das behandelte Metall in die unter dem Unterdruckgefäß befindliche, mit dem zu behandelnden Metall gefüllte Pfanne zurück. Der lichte Durchmesser der beiden Rohrstutzen kann dabei eine bestimmte Größe nicht unterschreiten, weil von ihm die Metalhnenge abhängt, die in der Zeiteinheit behandelt werden muß. Hier liegen die mit der bekannten Einrichtung verbundenen Schwierigkeiten. Zwei am Boden des Unterdruckbehälters getrennt voneinander angeordnete Rohrstutzen nehmen bei brauchbaren Durchsatzmengen je Zeiteinheit einen erheblichen Teil des Querschnitts von üblichen Pfannen, z. B. von Stahlwerkspfannen, ein. Das ist auch dann der Fall, wenn man mit den Wandstärken der Rohrstutzen auf das äußerste, wegen des Verschleißes noch zu vertretende Maß zurückgeht. Man kann diesem Übelstand auch nicht dadurch abhelfen, daß der Einfüllstutzen, wie das bei einer anderen Ausführungsform des bekannten Gerätes geschehen ist, konzentrisch in dem Rücklaufstutzen angeordnet wird. Dabei ergibt sich nämlich ein untragbar großer Verschleiß des Stutzens, der dann nicht nur innen, sondern auch außen von dem ständig fließenden Metall bespült wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen, mit den bekannten Einrichtungen zum Unterdruckbehandeln von Metallen verbundenen Mängel in betriebssicherer Weise zu beheben. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß die in den Boden des Unterdruckbehälters mündenden Ein- und Rücklaufrohrstutzen zu einem Zwillingsrohrkörper ausgebildet sind, der aus den beiden sich der Länge nach berührenden Stutzen und einem sie umschließenden Stahlmantel besteht, in dem die zwischen den Rohren verbliebenen freien Räume mit feuerfester Stampfmasse ausgefüllt sind. Der Stahlmantel des Zwillingsrohrkörpers ist außen, mindestens auf seinem in das flüssige Metall eintauchende Ende, von einem Schutzmantel aus feuerfestem Werkstoff umgeben. Zweckmäßig werden in letzterem Schutzmantel auch Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gefäßen zur Unterdruckbehandlung
von schmelzflüssigen Metallen,
insbesondere von Eisen und Stahl
Anmelder:
Dortmund-Hörder Hüttenunion
Aktiengesellschaft,
Dortmund, Rheinische Str. 173
Dr. rer. nat. Arnulf Diener
und Dipl.-Phys. Robert Hentrich, Dortmund,
sind als Erfinder genannt worden
die Zuleitungen für das den »Lift« herstellende Gas angeordnet, die dann, wie es bekannt ist, vom Umfang des Einführungsstutzens her in diesen münden. Der Zwillingsrohrkörper mit seiner Ummantelung ist als Einheit vakuumdicht an die Stahlblechummantelung des Entgasungsgefäßes anzuschließen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für die Einrichtung nach der Erfindung dargestellt. Sie veranschaulichen jeweils Längs- und Querschnitte durch die Einrichtung.
Fig. 1 zeigt, daß die aus feuerfestem Werkstoff bestehenden Einlauf- und Auslaufstutzen 1, 2 dadurch zu einem Zwillingsrohrkörper ausgebildet sind, daß sie, sich der Länge nach berührend, in einem Stahlmantel 3 stecken, der die Stutzen als untrennbare Einheit fest umschließt. Die in dem Stahlmantel verbliebenen Räume 4 sind mit feuerfester Masse ausgestampft. Im gezeichneten Falle ist das untere, in die Pfanne eintauchende Ende des Zwillingskörpers von einem aus feuerfestem Werkstoff bestehenden Schutzmantel 5 umkleidet. Der so beschaffene Zwillingskörper ist bei 7 vakuumdicht an den Stahlpanzer 6 angeschlossen, der das feuerfeste Mauerwerk 8 des Unterdruckgefäßes umgibt.
Damit der Raum, den die Rohrstutzen 1 und 2 im Mantel 3 des Zwillingskörpers einnehmen, noch kleiner wird, können die Stutzen an den Stellen, an denen sie aneinanderstoßen, der Länge nach Abflachun-
109 648/261
gen 9 erhalten. Ein so beschaffener Zwillingskörper ist im Grundriß der Fig. 2 dargestellt. Aus dem dazugehörigen senkrechten Schnitt ist zu erkennen, daß die Stutzen hier aus kurzen Stücken bestehen, die, wie das beispielsweise von den Schutzrohren an Stopfenstangen her bekannt ist, mit Nut und Feder 10 ineinandergreifen. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Stoßstellen der Einzelrohre, wie das Fig. 3 veranschaulicht, gegeneinander zu versetzen.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 wird das den »Lift« herstellende Gas 11 von unter her in den Zuleitungsstutzen 1 eingeführt, und zwar durch einen Verteiler 12, der mit seiner Zuleitung von dem Zwillingskörper unabhängig ist.
Für die Zuleitung der Gase zeigt Fig. 3 eine besonders vorteilhafte Möglichkeit. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Panzerung 3 des Zwillingsrohres umgebenden feuerfesten Schutzmantel 5 auch die Zuleitungen 13 für das den »Lift« herstellende Gas angeordnet ist, und zwar dergestalt, daß das »Liftgas« in bekannter Weise vom Umfang des Zuleitungsstutzens 1 in dessen Inneres eintritt. .

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gefäßen zur Unterdruckbehandlung von schmelzflüssigen Metallen, insbesondere von Eisen und Stahl, die aus zwei in den Boden des Unterdruckgefäßes mündenden Rohrstutzen besteht, von denen der eine das zu behandelnde Metall mittels eines »Gasliftes« in den Unterdruckbehälter ein- und der andere das behandelte Metall aus dem Behälter abführt, und die beide gleich tief in eine unter dem Unterdruckbehälter befindliche, mit dem zu behandelnden Metall gefüllte Pfanne eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Boden des Unterdruckbehälters mündenden Ein- und Rücklaufrohrstutzen (1, 2) zu einem Zwillingsrohrkörper ausgebildet sind, der aus den beiden sich der Länge nach berührenden Stutzen und einem sie umschließenden Stahlmantel (3) besteht, in dem die zwischen den Rohren (1, 2) verbliebenen freien Räume (4) mit feuerfester Stampfmasse ausgefüllt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlmantel des Zwillingsrohrkörpers außen, mindestens auf seinem in das flüssige Metall eintauchenden Ende, von einem Schutzmantel (5) aus feuerfestem Werkstoff umgeben ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Panzerung (3) des Zwillingsrohres umgebenden feuerfesten Schutzmantel (5) auch die Zuleitungen (13) für das den »Lift« herstellende Gas (11) angeordnet sind,, und zwar dergestalt, daß das »Liftgas« vom Umfang des Zuleitungsstutzens (1) in dessen Inneres eintritt.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Zustellung der Zu- und Abführungsstutzen (1, 2) aus feuerfesten Rohrstücken besteht, die mit Nut und Feder (10) aneinandergereiht sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen (10) der die Ein- und Auslaßstutzen (1, 2) bildenden feuerfesten Rohrstücke in den beiden Stutzen gegeneinander versetzt angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1921060.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 648/261 7.61
DED29399A 1958-11-19 1958-11-19 Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gefaessen zur Unterdruckbehandlung von schmelzfluessigen Metallen, insbesondere von Eisen und Stahl Pending DE1111224B (de)

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DE (1) DE1111224B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216904B (de) * 1957-04-03 1966-05-18 Heraeus Gmbh W C Verfahren zum Vakuumentgasen von geschmolzenen Metallen, insbesondere Stahl
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