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DE1110901B - Schaltvorrichtung fuer Plattenspielgeraete mit Tonarmsteuerung - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Plattenspielgeraete mit Tonarmsteuerung

Info

Publication number
DE1110901B
DE1110901B DEE18910A DEE0018910A DE1110901B DE 1110901 B DE1110901 B DE 1110901B DE E18910 A DEE18910 A DE E18910A DE E0018910 A DEE0018910 A DE E0018910A DE 1110901 B DE1110901 B DE 1110901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
control
switching element
arm
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18910A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Tiedtke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE18910A priority Critical patent/DE1110901B/de
Publication of DE1110901B publication Critical patent/DE1110901B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B19/14Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing movement or position of head, e.g. means moving in correspondence with head movements

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Plattenspielgeräte mit Tonarmsteuerung Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für Plattenspielgeräte mit Tonarmsteuerung zur selbsttätigen Entkupplung des Reibradgetriebes bei der Unterbrechung des Motorstromkreises, welche ein verschwenkbares Schaltglied aufweist, welches durch eine Schwenkbewegung das federnd gegen eine Antriebswelle und denPlattentellerrand anliegendeReibrad in eine wirkungslose Lage einstellen kann.
  • Es sind Einrichtungen zur selbsttätigen Entkupplung des Reibradgetriebes für Plattenspieler bekannt. Eine solche Einrichtung besteht aus einem in zwei Stellungen durchknickbaren Hebel, welcher in der einen Schaltstellung die Feder zum Anpressen des Zwischenreibrades gegen den Plattentellerrand und die Motorwelle spannt und in der anderen Schaltstellung entspannt. Gesteuert wird dieser durchknickbare Hebel entweder von der Abschalteinrichtung des Plattenspielers oder über den Tonarm. Wenn aber die Tonarmsteuerung teils von Hand in anderen Fällen selbsttätig erfolgen soll, ergeben sich Schwierigkeiten.
  • Um auch bei solchen Plattenspielgeräten das Ab- heben des Reibrades des Reibradgetriebes bei Ab- schaltung des Motors zu ermöglichen, bei denen der Tonarm vornehmlich von einer Steuereinrichtung verschwenkt wird, aber auch von Hand betätigt werden kann, wird erfindungsgemäß das Schaltglied mittels einer Schraubenfeder von einem auf der Steuerscheibe des Wechselwerks befestigten Nocken oder von einem Anschlagstift auf dem mit dem Tonarm fest verbundenen Steuerarm bei Handbetätigung verschwenkt.
  • Die Erfindung wird durch zwei Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen erläutert. Es bedeutet Fig. 1. eine Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung in einer Stellung, in der das Zwischenrad abgehoben und der Motorstromkreis unterbrochen ist, Fig. 2 dieselbe Einrichtung in der Schaltstellung nach der Betätigung durch die Tonarmsteuerung, Fig. 3 dieselbe Schaltstellung nach Betätigung der Schalteinrichtung über den handbetätigten Tonarm, FigI.4 eine Abwandlung der in den vorgenannten Figuren dargestellten Einrichtung für Plattenspielgeräte, bei der der Steuennechanismus über den Plattenteller in Gang gesetzt wird.
  • Bei dem Plattenspielgerät nach Fig. 1 bis 3 handelt es sich um einen Plattenwechsler, dessen Reibradantrieb aus einem frei verschwenkbaren Reibrad 1 besteht. Dieses Reibradl ist auf dem freien Ende eines Schwinghebels 2 drehbar gelagert. Der Schwinghebel ist mit seinem anderen Ende auf einem Lagerhebel 3 um eine vertikale Achse verschwenkbar angebracht. Der Lagerhebel 3 kann sowohl um eine parallel zu der Plattentellerdrehachse verlaufende Achse verschwenkt als auch axial verschoben werden. Durch die axiale Verschiebung des Lagerhebels 2 wird das Reibrad 1 den mit verschiedenen Durchmessern versehenen Stufen einer Stufenscheibe 4 gegenübergestellt. Die Stufenscheibe 4 ist mit der Antriebswelle, beispielsweise der Motorwelle, fest verbunden.
  • Am freien Ende des Schwinghebels 2, an dem das Reibrad 1 gelagert ist, greift eine Zugfeder 5 an, die an ihrem anderen Ende gehäusefest angelenkt ist. Die Kraftrichtung dieser Zugleder5 ist derart gerichtet, daß bei Freigabe des Lagerhebels 3 das Reibrad gegen den Rand des Plattentellers 6 und gegen die jeweils gegenüberliegende Stufe der Stufenscheibe 4 reibungsschlüssig gelegt wird.
  • Das verschwenkbare Ende des Lagerhebels 3 weist einen abgebogenen Lappen auf, der mit dem Abhebearm 7 in Eingriff gelangen kann. Bei entsprechender Stellung des Abhebearms kommt das Reibrad 1 sowohl vom Rand des Plattentellers 6 als auch von der Stufenscheibe 4 -völlig frei. Diese Stellung ist in Fig. 1 dargestellt.
  • Der Abhebearm 7 gehört zu einem doppelarmia, C ausgeführten Schaltglied 8, welches oberhalb der Montageplatte 25 angeordnet ist. Auf seiner halben Länge weist das Schaltglied einen abwärts gerichteten Lagerzapfen 9 auf, der in einem Langloch 10 der Montageplatte 25 verschiebbar und drehbar geführt ist. Das dem Ab-hebearm 7 abgewandte Ende des Schaltgliedes 8 ist der Schwenkarm 11, der an seinem freien Ende seitlich eine - Anschlagkante 12 aufweist, die von einer Schraubenfeder 13 gegen den Anschlagstift 14 gepreßt wird. Die Schraubenfeder 13 ist mit einem Ende gehäusefest gehaltert und greift mit dem anderen Ende an den Abhebearm 7 an, dergestalt, daß besagte Feder bestrebt ist, das Schaltglied8 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken. Der Anschlagstift 14 ist auf einem Steuerarm 15 angebracht, welcher starr mit der Tonarmachse M verbunden ist.
  • Die Anschlagkante 12 des Schwenkarmes 11 läuft in Richtung auf den Lagerzapfen 9 des Schaltgliedes 8 in einer Schwenk-kurve 17 aus. Nach der anderen Seite, also nach dem freien Ende des Schwenkhebels 11 hin, geht die Anschlagkante 12 in eine Anschlagnase 18 über, die bei gegebener Stellung des Schaltgliedes 8 gegen den gehäusefesten Begrenzungsstift 19 zu liegen kommt.
  • Der Lagerzapfen 9 des Schaltgliedes 8 wird an einem Ende des Langloches 10 von einem Nocken 20 festgehalten, so lange eine Steuerscheibe 21 des Wechselwerkes, auf welcher der Nocken befestigt ist, nicht in Bewegung gesetzt wird. Gibt der Nocken 20 jedoch den Lagerzapfen 9 frei, so zieht die Schraubenfeder 13 den Lagerzapfen an das jenseitige Ende des Langloches 10.
  • Die Steuerscheibe 21 ist in bekannter Weise zur Steuerung des Tonarms und zur Betätigung der Ab- wurfeinrichtung vorgesehen. Sie ist derart ausgebildet, daß Spielstellung und Ruhestellu#ng zusammenfallen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Steuerscheibe so auszubilden, daß die Rühestellung und die Spielstehung voneinander getrennt sind. Für den Fall müssen zwei Nocken 20 auf der Steuerscheibe 21 angebracht sein.
  • An dem Abhebearm7 befindet sich eine Schaltnase22, die in der in Fig. 1 gezeigten Schaltstellung des Schaltgliedes8 einen Schalter23 betätigt, wodurch der Netzanschluß des Motors unterbrochen wird. Dieser Schalter kann aber auch, wie bereits bekannt, in der Tonarmstütze untergebracht sein und vom Tonarm aus betätigt werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende. Bei Beginn des Wechselbetriebes, d. h. bei fortlaufendem Abspielen mehrerer Schallplatten nacheinander wird die Steuerscheibe 21 in Gang gesetzt, dabei dreht sich die Steuerscheibe21 in die in Fio,.2 durch den Pfeil24 angedeutete Richtung. Unmittelbar nach Beginn der Drehung der Steuerscheibe gibt der Nocken 20 den Lagerzapfen 9 augenblicklich frei. Dadurch vermag die Schraubenfeder 13 das Schaltglied8 um, den Anschlagstift14 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken. Die Folge ist, daß der Abhebearm 7 den Lagerhebel 3 freigibt und die Zugfeder 5 das Reibrad 1 reibungsschlüssig gegen den Rand des Plattentellers 6 und gegen die Schraubenfeder 4 anlegt. Gleichzeitig aber hat sich auch die Schaltnase 22 von dem Schalter 23 entfernt, so daß der Motor an das Netz angeschlossen ist. Der Plattenteller6 wird somit.angetrieben und nun bewirkt der motorische Antrieb dieWeiterdrehung derSteuerscheibe 21. Dabei wird zunächst der Wechselmechanismus betätigt und eine Schallplatte abgeworfen. Unmittelbar danach erfolgt das Einwärtsschwenken des Tonarms, wobei der Anschlagstift 14 die Anschlagkante 12 freigibt. Befindet sich der Tonarm in seiner Spielstellung, so trifft der Nocken20 auf den Lagerzapfen9 und schiebt diesen in die obere Arretierstellung gemäß Fig. 1 zurück. Der Abhebearm 7 kommt dadurch aber nicht gegen den Lagerhebe13 zum Anliegen, weil der Tonarm sich außerhalb seiner Ruhelage befindet und demgemäß der Anschlagstift 14 sich- nicht an der Anschlagkante 12 des Schwenkarmes 11 abstützen kann.
  • Nach dem Abspielen dieser Schallplatte wird die Steuerscheibe 21 abermals durch eine bekannte Einrichtung in Tätigkeit gesetzt und der Tonarm abgehoben und ausgeschwenkt. Da der Nocken20 jetzt wiederum den Lagerzapfen9 freigegeben und die Zugfeder 13 denselben an das andere Ende des Langloches 10 gezogen hat, erfolgt, obgleich der Anschlagstift 14 an der Anschlagkante 12 anliegt, kein Ab- heben des Reibrades 1.
  • Nachdem nun eine weitere Schallplatte abgeworfen worden ist und der Tonarm sich wieder in der Abspiellage befindet, trifft der Nocken20 auf den Lagerzapfen9 und schiebt ihn in seine obere Arretierstellung. Es erfolgt wiederum kein Abheben des Reibrades, da der Schwenkarm11 durch den Anschlagstift 14 nicht arretiert wird.
  • Erst wenn eine automatische oder manuell gesteuerte Abschaltvorrichtung dafür sorgt, daß der Tonarm in der äußeren Stellung verharrt, sobald der Nocken20 nach einmaligem Umlauf der Steuerscheibe21 wiederum auf den Lagerzapfen9 trifft, erst dann erfolgt ein Abheben des Reibradesl und das Betätigen des Schalters23. Die Abschalteinrichtung kann bek annter Art sein und beispielsweise durch Abwerfen der letzten Platte ausgelöst werden. Das Halten des Tonarms in der äußeren Lage während der Umdrehung der Steuerscheibe21 kann derart bewerkstelligt werden, daß beispielsweise auf der genannten Steuerscheibe eine Abstellspur vorgesehen ist, in die der Steuerstift des Tonarins unter Einwirkung der Abstelleinrichtung geführt wird.
  • Soll nun lediglich eine Schallplatte abgespielt werden oder die Abtastnadel an beliebiger Stelle aufgesetzt werden, so muß das Auflegen des Tonarms auf die Schallplatte von Hand erfolgen. Dabei gibt der Anschlagstift14 die Anschlagkante12 frei und die Schraubenfeder13 schwenkt das Schaltglied8 um den arretierten Lagerzapfen9 entgegen dem Uhrzeigersinn so weit herum, bis das Reibrad 1 gegen den Rand des Plattentellers 6 und gegen die Stufenscheibe 4 reibungsschlüssig angelegt ist und die Anschlagnase 18 auf den Begrenzungsstift 19 trifft. Gleichzeitig ist bei dieser Schwenkung des Schaltgliedes 8 auch wiederum die Schaltnase22 vom Schalter 23 entfernt und damit der Motorstromkreis an das Netz angeschlossen worden.
  • Nach Beendigung des Abspielens oder zum Zweck der Unterbrechung einer Darbietung kann der Tonarm von Hand abgehoben und in seine Ruhelage ausgeschwenkt werden. Dabei trifft der auf dem Steuerarm 15 befestigte Anschlagstift 14 auf die Schwenkkurve 17, wodurch eine Verschwenkung des Schaltgliedes 8 um den Lagerzapfen 9 im Uhrzeigersinn erfolgt. Die Folge ist, daß der Abhebearin 7 über den Lagerhebel 3 das Reibrad 1 in die abgehobene Stellung befördert, die Schaltnase 22 den Schalter 23 betätigt, den Motorstromkreis unterbricht und die Anschlagnase des Schwenkhebels 11 von dem Begrenzungsstift 19 abgehoben wird. Der Schwenkvorgang des Schaltgliedes 8 ist dann beendet, wenn der Schaltstift 14 an der Anschlagkante 12 anliegt und der Tonarm auf seiner Stütze abgelegt ist. Dieser Ausschwenk- und Abhebevorgang kann auch dann vorgenommen werden, wenn beispielsweise bei Wecliselbetrieb plötzlich der Abspielvorgang unterbrochen werden soll.
  • Die Fig.4 zeigt eine Abwandlung der oben beschriebenen Einrichtung, insofern, als der Lagerzapfen9 des Schaltgliedes8 vertikal verschiebbar gelagert ist. An seinem oberen Ende weist der Lagerzapfen 9 einen tellerförmigen Kopf 26 auf, über den das gabelförmige Ende 27 eines Kipphebels 28' greift. Der besagte Kipphebel kann durch die Starteinrichtung, beispielsweise durch den Druckknopf, um eine horizontale Achse gekippt werden. Der Lagerzapfen 9 ragt mit seinem freien Ende durch das Langloch 10 der Montageplatte 25 hindurch und liegt gegen den Nocken 20 der Steuerscheibe 21 an.
  • Beim Drücken des Startknopfes oder der Startdrucktaste wird der Lagerzapfen 9 vertikal emporgezogen und kommt von dem Nocken 20 frei, dadurch vermag die Schraubenfeder 13, wie in Fig. 2 gezeigt, das Schaltglied herumzuschwenken und das Reibrad 1 in Arbeitsstellung zu bringen, wobei gleichzeitig auch die Ingangsetzung des Motors erfolgt, weil sich die Schaltnase 22 von dem Schalter 23 entfernt hat.
  • Den Anstoß der Steuerscheibe 21 bewirkt beispielsweise ein am Plattenteller angebrachtes Schaltorgan. Der Lagerzapfen 9 senkt sich unverzüglich nach dem Starten in seine ursprüngliche Lage zurück, so daß nach einem Umlauf der Steuerscheibe 21 die ursprüngliche Arretierstellung des Schaltgliedes 8 wiederhergestellt werden kann. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltvorrichtung für Plattenspielgeräte mit Tonarmsteuerung sowie mit einer selbsttätigen Schaltvorrichtung zur Entkupplung des Reibradgetriebes, welche ein verschwenkbares Schaltglied aufweist, welches durch eine Schwenkbewegung das federnd gegen eine Antriebswelle und den Plattentellerrand anliegende Reibrad in eine wirkungslose Lage einstellen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (8) mittels einer Schraubenfeder (13) von einem auf der Steuerscheibe (21) des Wechselwerks befestigten Nocken (20) oder von einem Anschlagstift auf einem mit dem Tonarm fest verbundenen Steuerarm (15) bei Handbetätigung verschwenkt wird.
  • 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (8) als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist und etwa auf halber Länge einen Lagerzapfen (9) aufweist, der drehbar und verschiebbar in einem Langloch (10) der Montageplatte (25) gehaltert ist und daß der Lagerzapfen (9) in der Ruhestellung des Wechselwerkes durch einen Nocken (20) der Steuerscheibe (21) verriegelt wird, und daß einer der Hebelarme des Schaltgliedes (8), der Schwenkarm (11), eine Anschlagkante (12) besitzt, die in der Ruhestellung des Tonanns von einer auf das Schaltglied einwirkenden Feder (13) gegen einen vom Tonarm gesteuerten Anschlagstift (14) gelegt wird, und daß der freie Hebelarm des Schaltgliedes, der Abhebearm (7), gegen einen Lagerhebel (3) anliegt und dadurch das Reibrad (1) sowohl vom Plattenteller als auch von der Stufenscheibe (4) der Motorwelle fernhält.
  • 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ingangsetzung der Steuerscheibe (21) der Nocken (20) den Lagerzapfen (9) freigibt und das Schaltglied (8) durch Federkraft um den Anschlagstift (14) verschwenkt wird, wobei sich der Abhebearin (7) von dem Lagerarm (3) löst und das Reibrad (1) gegen den Plattentellerrand (6) und die Stufenscheibe (4) angelegt wird, und daß nach einer Umdrehung der Steuerscheibe (21) der Nocken (20) den Lagerzapfen (9) des Schaltgliedes (8) wieder in die Arretierstellung befördert.
  • 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einwärtsschwenken des Tonarms von Hand der am Steuerarm (15) befestigte Anschlagstift (14) die Anschlakante (12) des Schwenkanns (11) verläßt, worauf die Schraubenfeder (13) das Schaltglied (8) um den Lagerzapfen (9) entgegen dem Uhrzeigersinn dreht bis eine Anschlagnase (18) gegen einen ortsfesten Begrenzungsstift (19) anstößt, daß durch die Schwenkung des Schaltgliedes (8) das Reibrad (1) gegen den Plattentellerand (6) und die Stufenscheibe (4) reibungsschlüssig gelegt wird und daß beim Auswärtsschwenken des Tonarms der Anschlagstift (14) auf eine am Schwenkarm (11) angeordnete Schwenkkurve (17) trifft und darauf bis zur Anschlagkante (12) entlanggleitet, wodurch das Schaltglied (8) im Uhrzeigersinn verschwenkt und das Reibrad (1) in eine wirksame Stellung abgehoben wird.
  • 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltglied (8) eine Schaltnase (22) angebracht ist, welche in der Arretierstellung des Schaltgliedes einen Schalter, beispielsweise den Netzschalter (23), betätigt.
  • 6. Schaltvorrichtung nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (9) des Schaltgliedes (8) axial verschiebbar angebracht ist und vorzugsweise mit der Starteinrichtung des Gerätes gekoppelt ist.
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