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DE1110941B - Schneckenbekaempfungsmittel - Google Patents

Schneckenbekaempfungsmittel

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Publication number
DE1110941B
DE1110941B DEI14703A DEI0014703A DE1110941B DE 1110941 B DE1110941 B DE 1110941B DE I14703 A DEI14703 A DE I14703A DE I0014703 A DEI0014703 A DE I0014703A DE 1110941 B DE1110941 B DE 1110941B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contain
methyl
triphenylmethylamine
water
agents
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI14703A
Other languages
English (en)
Inventor
David Garnet Davey
Norman Greenhalgh
Ronald Frederick Homer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1110941B publication Critical patent/DE1110941B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N33/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic nitrogen compounds
    • A01N33/02Amines; Quaternary ammonium compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N31/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic oxygen or sulfur compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01N31/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic oxygen or sulfur compounds
    • A01N31/04Oxygen or sulfur attached to an aliphatic side-chain of a carbocyclic ring system
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    • A01N33/02Amines; Quaternary ammonium compounds
    • A01N33/04Nitrogen directly attached to aliphatic or cycloaliphatic carbon atoms

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Schneckenbekämpfungsmittel Die Erfindung betrifft neuartige Schneckenbekämpfungsmittel, die bestimmte Triphenylmethanderivate enthalten.
  • Es wurde gefunden, daß Schnecken, besonders Schnecken der Gattungen Australorbis und Bulinus, welche Schistosomenüberträger sind, z. B. Australorbis glabratus und Bulinus truncatus, durch Berühren mit Medien abgetötet werden, die die geringe Menge von etwa 0,25 Teilen eines bestimmten Triphenylmethanderivats auf eine Million enthalten.
  • Erfindungsgemäß werden daher neue Schneckenbekämpfungsmittel vorgeschlagen, die als wirksamen Bestandteil mindestens ein Triphenylmethanderivat der allgemeinen Formel R'3C - O RI oder R'3C-NHR2, worin R' einen gegebenenfalls durch Chlor oder die Methylgruppe substituierten Phenylrest, RI Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen und R2 Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen oder den gegebenenfalls durch Chlor oder die Methylgruppe substituierten Phenylrest bedeutet, oder, falls der wirksame Bestandteil basisch ist, dessen Säure-Additions-Produkt enthalten.
  • Die Triphenylmethanderivate der allgemeinen Formel R'3C-ORI werden nach bekannten Verfahren hergestellt, beispielsweise durch Umsetzung der entsprechenden Triphenylmethylhalogenide mitAlkoholen oder Alkoholaten oder Umsetzung der entsprechenden Triphenylmethylcarbinole mit Alkoholen in Gegenwart von Schwefel- oder Salzsäure, wie in Beilstein, Handbuch der organischen Chemie, 4. Auflage, Hauptwerk Bd. 6, S. 716, beschrieben.
  • DieTriphenylmethanderivate der allgemeinen Formel R'3C - N HR' werden ebenfalls nach bekannten Verfahren hergestellt, beispielsweise durch Umsetzung der entsprechenden Triphenylmethylhalogenide mit Alkyl- bzw. Arylaminen, vorzugsweise in Gegenwart eines inerten Verdünnungs- oder Lösungsmittels, wie in B e i I s tei n, Handbuch der organischen- Chemie, 4. Auflage, Hauptwerk Bd. 12, S. 1344, beschrieben.
  • Für die Herstellung der bisher nicht bekannten Triphenylmethanderivate; die als Schneckenbekämpfungsmittel verwendet werden, wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung kein Schutz beansprucht.
  • Für direkte Anwendung sind die erfindungsgemäßen Schneckenbekämpfungsmittel z. B. in Form von Lösungen oder Dispersionen der Triphenylmethanderivate in flüssigen Verdünnungsmitteln öder Trägerstoffen geeignet und können z. B. als Sprühmittel oder Schäume verwendet werden; die gegebenenfalls zweckdienliche Hilfsmittel, wie Benetzungs- und Dispergiermittel, enthalten können.
  • Für die indirekte Anwendung, z. B. -in Gewässern, können die erfindungsgemäßen Schneckenbekämpfungsmittel Stoffe enthalten, die der Verteilung der wirksamen Triphenylmethanderivate im Wasser dienen, z. B. in Form von Lösungen oder Dispersionen der letzteren in wassermischbaren Flüssigkeiten, z. B. Aceton, gegebenenfalls mit Benetzungs- und/oder Dispergiermitteln. Sie können weiterhin in Form von Tabletten, verpreßten Blöcken und dispergierbaren Pulvern, die die wirksamen Triphenylmetanderiväie zusammen mit oberflächenaktiven Mitteln, z. B. Dispergier- und Suspendiermitteln, sowie gegebenenfalls inerten Verdünnungsmitteln enthalten, verwendet werden. Die Tabletten oder Preßblöcke können auch in geeigneter Weise mit einer Schicht versehen werden, um das Freisetzen des wirksamen Stoffes in das wäßrige Medium zu verzögern, worin sich dieser mehr oder weniger gleichmäßig verteilt. Die erfindungsgemäßen Mittel können weiterhin Lösungen oder Dispersionen der wirksamen Triphenylmethanderivate in mit Wasser nicht mischbaren Flüssigkeiten, vorzugsweise mit einem für Tropenverwendung passenden Siedebereich, wie besonders Öle, Petroleum und Toluol, gegebenenfalls mit einem Gehalt an einem oberflächenaktiven Mittel, sein. Der Zusatz derartiger Mittel, die leichter als Wasser sind, bringt bei der Anwendung auf Wasser die besonderen Vorteile einheitlicher und- rascher= Verteilung, unter Umständen unter Durchmischen mit dem Medium. Derartige Mittel, welche die wirksamen Stoffe in mit Wasser nicht mischbaren Ölen enthalten, können z. B. auch Emulsionen sein, denen Wasser und Emulgiermittel als zusätzliche Komponenten einverleibt wurden, wobei die Lösungen oder Mischungen in weiche Gelatinekapseln eingeschlossen werden.
  • Die zur Anwendung im Wasser bestimmten erfindungsgemäßen Mittel können auch Massen sein, welche die wirksamen Triphenylmethanderivate in absorbierenden Stoffen enthalten. Geeignete absorbierende Stoffe sind z. B. absorbierende Festkörper, z. B. Beton, Mauersteine, Ziegel, und absorbierende, aus Fasern bestehende Materialien, z. B. Papier und Tuch. Der Zusatz dieser Massen zu wäßrigen Medien bewirkt allmähliche Freisetzung der wirksamen Stoffe in den Medien.
  • Zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Schnekkenbekämpfungsmitteln geeignete Triphenylmethanderivate sind z. B. die folgenden Verbindungen: Äthyltriphenylmethyläther, n-Butyl-triphenylmethyläther, Methyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, Äthyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, n-Propyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, Nitrat und Isäthionat, Isopropyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, n-Butyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, Isobutyl-triphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, Sulfat und Nitrat, sec.-Butyltriphenylmethylamin und sein Hydrochlorid, Phenyltriphenylmethylamin, p-Chlorphenyl-triphenylmethylamin, n-Propyl-tri-(p-tolyl)-methylamin und n-Propyltri-(p-chlorphenyl)-methylamin. Die für die erfindungsgemäßen Massen bevorzugt verwendeten Verbindungen sind: n-Propyl-triphenylmethylamin und Isobutyltriphenylmethylamin und deren Säure-Additions-Salze.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel können gegebenenfalls zusätzliche zweckmäßige Bestandteile enthalten, um ihre Wirksamkeit zu verstärken und/oder zu ergänzen. Derartige zusätzliche Bestandteile können z. B. bereits bekannte Schneckenbekämpfungsmittel, wie Kupfersulfat, und bekannte Herbicide und Insekticide sein, wie 2-Methyl-4-chlor- und 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und ihre Salze, y-2-Methyl-4-chlor- und y-2,4-Dichlorphenoxybuttersäure und deren Salze, Dichlordiphenyltrichloräthan und y-Benzolhexachlorid.
  • Bevorzugte Mittel sind diejenigen, welche 0,5 bis 50 Gewichtsprozent, vorzugsweise 5 bis 40 Gewichtsprozent, des wirksamen schneckenvertilgenden Bestandteils in Gegenwart eines Benetzungsmittels, wie des Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd, in einem organischen Lösungsmittel, wie Toluol oder Petroleum, gelöst enthalten. Diese sind zur Verwendung in praktisch stehenden Gewässern geeignet, z. B. Teichen, Tümpeln und Kanälen. Andere wertvolle Mittel sind dispergierbare Puder, welche den wirksamen Bestandteil in Form seines Salzes, z. B. des Hydrochlorids, in Gegenwart eines Benetzungsmittels, wie z. B. eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd, und eines Dispergiermittels, wie Polyglycerinester der Ricinolsäure, enthalten. Diese Mittel sind besonders bei Kanälen mit einiger Wasserbewegung, z. B. dort, wo normalerweise Pumpstationen vorhanden sind, und bei sich langsam bewegenden Flüssen wertvoll.
  • Die oben beschriebenen Mittel können als Schnekkenbekämpfungsmittel entweder direkt oder indirekt und in einer Menge von 0,05 bis 2,5 Gewichtsteilen des wirksamen Bestandteiles pro Million Gewichtsteile Wasser verwendet werden.
  • Die als wirksame Bestandteile in den erfindungsgemäßen Schneckenbekämpfungsmitteln enthaltenen Triphenylmethanderivate sind für die Schneckenbekämpfung erheblich wirksamer als die dafür bekannten Verbindungen; sie töten bilharziaübertragende Schnecken bei Konzentrationen von 0,5 Teilen pro Million. Zum Vergleich ist Metaldehyd gegen diese Schnecken unwirksam und Kupfersulfat nur bei einer Mindestkonzentration von 10 Teilen pro Million wirksam. Die wirksamste bekannte Verbindung, Natriumpentachlorphenolat, ist bei einer Mindestkonzentration von 2,5 Teilen pro Million wirksam.
  • Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die in den Beispielen angegebene Letalkonzentration bezieht sich auf Mischungen, welche für Australorbis glabratus und Bulinus truncatus letal sind, und 1 ccm der angegebenen Lösungen oder 1 g der angegebenen festen Substanzen auf die angegebenen Teile Wasser enthalten.
  • Beispiel 1 125g Methyltriphenylmethylamin werden in 1 1 Aceton gelöst. Die Letalkonzentration dieser Lösung ist 1: 50 000.
  • Beispiel 2 625g Äthyl-triphenylmethylamin werden in 10 1 Polyäthylenglykol gelöst. Die Letalkonzentration ist 1:50 000.
  • Beispiel 3 Jeweils 250 g n-Propyl-triphenylmethylamin werden in 101 Petroleum oder 101 Petroleum unter Zusatz von 40 g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) oder in 201 flüssigem Paraffin unter Zusatz von 40 g des erwähnten Kondensationsproduktes gelöst. Die ersten beiden Lösungen zeigen Letalkonzentrationen von 1:100000, die dritte eine Letalkonzentration von 1:50000.
  • Beispiel 4 250 g Isopropyl-triphenylmethylamin (Schmp. 81 bis 83°C) werden in 21 Aceton gelöst. Letalkonzentration der Lösung 1:50000.
  • Beispiel 5 250 g n-Butyl-triphenylmethylamin (Schmp. 56 bis 57°C) werden in 101 Trichloräthylen und 250 g Phenyl-triphenylmethylamin werden in 101 Toluol gelöst. Beide Lösungen zeigen Letalkonzentrationen von 1:100 000.
  • Beispiel 6 250 g p-Chlorphenyl-triphenylmethylamin werden in 201 ToIuol unter Zusatz von 40g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) gelöst. Die Letalkonzentration der Lösung beträgt 1:50000.
  • Beispiel 7 25 g Äthyl-triphenylmethyläther werden in 1 1 Aceton oder 1 1 Chloroform und 25 g n-Butyl-triphenylmethyläther werden in 11 Polyäthylenglykol gelöst. Jede dieser Lösungen zeigt eine Letalkonzentration von 1: 50 000.
  • Beispiel 8 99 g n-Propyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 192 bis 193'C) oder das entsprechende Nitrat (Schmp. 184'C) werden in einer geeigneten Mischvorrichtung mit einer Mischung von 0,5g eines Polyglycerinesters der Ricinolsäure (als Dispergiermittel), 0,5g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) und 1 g Wasser besprüht. Das Ganze wird mechanisch bis zur Homogenität vermischt und dann bei 50'C getrocknet. Die Letalkonzentration dieses dispergierbaren Pulvers beträgt 1:4000000.
  • Statt des Hydrochlorids kann in dem obigen Beispiel auch das entsprechende 2,4-Dichlorphenoxyacetat (Schmp. 111 bis 112'C) verwendet werden. Beispiel 9 n-Propyl-triphenylmethylamin-isäthionat (Schmp. 142 bis 143'C) wurde in Wasser gelöst und zeigte eine Letalkonzentration von 1:2670000.
  • Beispiel 10 1 ccm einer 1 °/oigen Lösung von n-Propyl-triphenylmethylamin in Aceton wird auf ein Filterpapier aufgebracht und das Filterpapier dann getrocknet. Das Einbringen dieses imprägnierten Filterpapiers in 31 Wasser ergibt eine Mischung, welche für Australorbis glabratus und Bulinus truncatus letal ist. Die Letalkonzentration, bezogen auf den Gehalt an wirksamer Substanz, ist also kleiner als 1:300000. Beispiel 11 Eine Lösung von 0,05g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69'C) in 0,5 ccm Petroleum mit einem Gehalt von 0,002 g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) wird auf ein Stück Tuch aufgebracht, und das Tuch wird dann getrocknet. Das Einbringen des so imprägnierten Tuches in 251 Wasser ergibt eine Mischung, die für die obenerwähnten Schnecken letal ist. Die Letalkonzentration, bezogen auf den Gehalt an wirksamer Substanz, ist also kleiner als 1: 500 000.
  • Beispiel 12 Es wurde eine Lösung von 0,0075g n-Propyltriphenylmethylamin in 0,1 ccm Petroleum mit einem Gehalt an 0,004g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) hergestellt, auf eine unglasierte Porzellankachel aufgebracht und die Kachel dann getrocknet.
  • Eine Lösung von 0,0075 g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69'C) in 5 ccm Aceton wurde in einen Porzellanblock absorbiert, und der Block wurde dann getrocknet.
  • Eine Lösung von 0,0075 g n-Propyl-triphenylmethylamin in 5 ccm Petroleum mit einem Gehalt von 0,02 g des obenerwähnten Kondensationsproduktes als Benetzungsmittel wird von einem Stück eines rauhen Ziegels absorbiert, und der Ziegel wird dann getrocknet.
  • Diese verschiedenen imprägnierten Massen ergeben jeweils in 3 1 Wasser eine für die eingangs erwähnten Schnecken letale Mischung, entsprechend einer Letalkonzentration, bezogen auf die wirksamen Stoffe, von weniger als 1:400 000.
  • Beispiel 13 250 g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69'C) werden in 101 Aceton oder 101 Petroleum gelöst. Die Letalkonzentration dieser Lösungen beträgt 1:100 000.
  • 250 g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69'C) werden in 750 ccm Toluol oder 1,71 Petroleum jeweils unter Zusatz von jeweils 3 g des im Beispiel 12 erwähnten Kondensationsproduktes als Benetzungsmittel gelöst. Diese Lösungen zeigen Letalkonzentrationen von 1:1 330 000 bzw. 1: 590 000.
  • Beispiel 14 100 g Isobutyl-triphenylmethyl-hydrochlorid(Schmp. 172 bis 174'C unter Zersetzung) oder das entsprechende Sulfat (Schmp. 170 bis 172'C unter Zersetzung) oder das entsprechende Nitrat (Schmp. 169 bis 170'C unter Zersetzung) werden mit einer Lösung von 4,5 g des im Beispiel 12 erwähnten Kondensationsproduktes und 5 g eines Polyglycerinesters der Ricinolsäure im Gemisch mit 100 ccm Äthanol und 40 ccm Aceton angeteigt. Man läßt das Lösungsmittel abdunsten, müllert die feste Masse anschließend und erhält auf diese Weise ein dispergierbares Pulver. Dieses zeigt eine Letalkonzentration von 1:4000000.
  • Beispiel 15 100g des nach der Vorschrift des Beispiels 14 erhaltenen, Isobutyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 172 bis 174'C unter Zersetzung) enthaltenden dispergierbaren Pulvers und 4 kg Kupfersulfatpentahydrat werden in einer mechanischen Mischvorrichtung vermischt, und das Gemisch wird dann zu einem feinen Pulver vermahlen. Dieses Pulver zeigt eine Letalkonzentration von 1:191 000. Beispiel 16 Es wird die im Beispiel 14 beschriebene Zusammensetzung hergestellt, jedoch unter Ersatz des Isobutyltriphenylmethylamin-hydrochlorids durch entsprechende Mengen Methyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid oder Äthyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid als wirksame Bestandteile. Man erhält auf diese Weise dispergierbare Pulver, die Letalkonzentrationen von 1:400 000 bzw. 1: 8000 zeigen.
  • Beispiel 17 Es werden nach der Vorschrift des Beispiels 14 Mischungen hergestellt, in denen das Isobutyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid durch entsprechende Mengen Isopropyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 107'C) oder sec.-Butyl-triphenylmethylaminhydrochlorid (Schmp. 158'C) oder n-Butyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 175 bis 176'C) ersetzt wird. Die so hergestellten dispergierbaren Pulver zeigen Letalkonzentrationen von 1:400000 bzw. 1:200000 bzw. 1:4000000.
  • Beispiel 18 1 g n-Propyl-tri-(p-tolyl)-methylamin (Sdp. 186 bis 189' C/0,05 mm Hg) wird in l0 ccm Aceton gelöst. Diese Lösung zeigt eine Letalkonzentration von 1:100 000.
  • Die beschriebene Lösung wird mit der Abänderung hergestellt, daß das n-Propyl-(p-tolyl)-methylamin als wirksamer Bestandteil durch n-Propyl-tri-(p-chlorphenyl)-methylamin (Schmp. 132'C) ersetzt wird. Beispiel 19 1 g sec.-Butyl-triphenylmethylamin (Sdp. 145'C/ 0,1 mm Hg) ergibt in 10 ccm Toluol unter Zusatz von 0,02 g des im Beispiel 12 angegebenen Kondensationsproduktes als Benetzungsmittel eine Lösung mit einer Letalkonzentration von 1:100 000.
  • Beispiel 20 100 g Isobutyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 172 bis 174'C unter Zersetzung) werden mit einer Lösung von 5 g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) in 50 ccm Aceton angeteigt. Nachdem das Lösungsmittel verdampft ist, werden 20g trockene Stärke hinzugefügt und sehr gut gemischt. Nun wird eine ausreichende Menge 10°/jger Maisstärkepaste hinzugefügt, um eine für die Granulation verwendbare Masse zu erhalten. Die Masse wird dann durch ein 8-Maschen-Sieb gepreßt und bei 60`C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Die trockene Masse wird nun durch ein 12-Maschen-Sieb gepreßt, nachdem 1 Teil Magnesiumstearat hinzugefügt worden ist, und dann wird die Mischung in Tabletten gepreßt. Diese Tabletten ergeben in Wasser geworfen ein Medium, das für Australorbis glabratus und Bulinus truncatus letal ist.
  • Beispiel 21 100 g Isobutyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 172 bis 174c C unter Zersetzung) werden mit einer Lösung von 5 g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) in 50 ccm Aceton angeteigt. Nachdem das Lösungsmittel verdampft ist, werden 100 g Harnstoff hinzugefügt und sehr gut durchgemischt. Die Mischung wird in Tabletten gepreßt. Diese Tabletten geben, in Wasser geworfen, langsam das wirksame Mittel ab und bilden hierdurch ein letales Medium für die erwähnten Schnecken.
  • Beispiel 22 100 g Isobutyl-triphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 172 bis 1743C unter Zersetzung) werden mit einer Lösung von 5 g eines Kondensationsproduktes von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) in 50 ccm Aceton angeteigt. Nachdem das Aceton verdampft ist, wird die Masse weiter mit einer ausreichenden Menge einer Lösung von 5 g Schellack in. 100 ccm Äthanol angeteigt. Nachdem 1 Teil Magnesiumstearat zur Mischung hinzugefügt worden ist, Iäßt man das Äthanol abdampfen und preßt die Mischung in Tabletten. Diese Tabletten geben, in Wasser geworfen, sehr langsam das wirksame Mittel ab und bilden ein letales Medium für die erwähnten Schnecken.
  • Beispiel 23 250 g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69'C) werden in 101 Petroleum gelöst und 40 g eines Kondensationsproduktes aus Octylkresol und 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) hinzugefügt. 1 kg 2,4-Dichiorphenoxynatriumacetat (oder 2-Methyl-4-chlorphenoxynatriumacetat) werden zur Lösung hinzugefügt, und die Mischung wird in einer Kugelmühle- gemahlen. Der Zusatz. dieser Mischung zu einer Million Liter Wasser ergibt eine für Australorbis glabratus und Bulinus truncatus und auch für Pflanzen letale Mischung.
  • Beispiel 24 250 g Isobutyl-triphenylmethylamin (Schmp. 69`C) werden in 101 Toluol gelöst und 40 g eines Kondensationsproduktes aus Octylkresol und 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd (als Benetzungsmittel) hinzugefügt. Zu dieser Lösung werden 100g y-Hexachlorcyclohexan und 2 kg Dichlordiphenyltrichloräthan gegeben. Der Zusatz dieser Mischung zu vier Millionen Liter Wasser ergibt eine Mischung, die für Australorbis glabratus, Bulinus truncatus und auch für Insekten letal ist.
  • Beispiel 25 100g des dispergierbaren Pulvers von Isobutyltriphenylmethylamin-hydrochlorid (Schmp. 172 bis 174°C unter Zersetzung) werden sehr gut in einem mechanischen Mischer vermischt mit einer Mischung von 45 g Dichlordiphenyltrichloräthan, 12,5 g Hexachlorcyclohexan, das zu einem Fünftel aus dem y-Isomeren besteht, 35 g Kaolin und 7,5 g eines Kondensationsproduktes aus Octylkresol und 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd. Der Zusatz dieser Mischung zu 1000001 Wasser ergibt eine Mischung, die für Australorbis glabratus, Bulinus truncatus und auch für Insekten letal ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schneckenbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie als wirksamen Bestandteil mindestens ein Triphenylmethanderivat der allgemeinen Formel R' 3 C - O R' oder R' 3 C-N H R2, worin R' einen gegebenenfalls durch Chlor oder die Methylgruppe substituierten Phenylrest, R1 Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen und R2 Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen oder den gegebenenfalls durch Chlor oder die Methylgruppe substituierten Phenylrest bedeutet, oder, falls der wirksame Bestandteil basisch ist, dessen Säure-Additions-Produkt enthalten.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Hydrochloride, Nitrate, Sulfate oder Isäthionate der Triphenylmethanderivate enthalten.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie sich von Säuren ableiten, die herbicide Eigenschaften aufweisen, wie 2-Methyl-4-chlor- und 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure oder y-2-Methyl-4-chlor- und y-2,4-Dichlorphenoxybuttersäure.
  4. 4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Lösungen oder Dispersionen vorliegen, die flüssige Verdünnungsmittel oder Trägersubstanzen und gegebenenfalls Benetzungsmittel und/oder Dispergiermittel enthalten.
  5. 5. Mittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie- als flüssiges Verdünnungsmittel eine mit Wasser mischbare Flüssigkeit, wie Aceton, oder eine mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeit, wie Petroleum oder Toluol, enthalten.
  6. 6. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form von Tabletten, verpreßten Blöcken oder dispergierbaren Pulvern vorliegen, die oberflächenaktive Mittel, wie Benetzungs-, Dispergier- oder Suspensionsmittel, und/oder inerte Verdünnungsmittel enthalten.
  7. 7. Mittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form von Tabletten oder Blöcken vorliegen, die mit einer Schicht versehen sind, um die Freisetzung des wirksamen Bestandteiles zu verzögern. B. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als wäßrige Emulsionen vorliegen, die in Gegenwart von Emulgiermitteln mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten enthalten. 9. Mittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Benetzungsmittel ein Kondensationsprodukt von Octylkresol mit 8 bis 10 Mol Äthylenoxyd und als Dispergiermittel einen Glycerinester der Ricinolsäure enthalten. 10. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,5 bis 50, vorzugsweise 5 bis 40 Gewichtsprozent des wirksamen molluskiciden Bestandteiles enthalten. 11. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein an sich bekanntes molluskicides Mittel, wie Kupfersulfat, enthalten. 12. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein an sich bekanntes Herbicid und/oder Insekticid, wie 2-Methyl-4-chlor- oder 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und deren Salze, y-2-Methyl-4-chlor-oder y-2,4-Dichlorphenoxybuttersäure und deren Salze, Dichlordiphenyltrichloräthan oder y-Benzolhexachlorid enthalten.
DEI14703A 1957-04-17 1958-04-17 Schneckenbekaempfungsmittel Pending DE1110941B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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