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DE1110553B - Simulator zum Nachahmen der Bewegungsvorgaenge eines auf ein Ziel zu lenkenden Flugkoerpers - Google Patents

Simulator zum Nachahmen der Bewegungsvorgaenge eines auf ein Ziel zu lenkenden Flugkoerpers

Info

Publication number
DE1110553B
DE1110553B DEB52627A DEB0052627A DE1110553B DE 1110553 B DE1110553 B DE 1110553B DE B52627 A DEB52627 A DE B52627A DE B0052627 A DEB0052627 A DE B0052627A DE 1110553 B DE1110553 B DE 1110553B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
missile
target
simulator according
simulator
apparent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52627A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Hermann
Horst Senger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boelkow Entwicklungen KG
Original Assignee
Boelkow Entwicklungen KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boelkow Entwicklungen KG filed Critical Boelkow Entwicklungen KG
Priority to DEB52627A priority Critical patent/DE1110553B/de
Priority to CH256560A priority patent/CH401756A/de
Priority to US16567A priority patent/US3046676A/en
Priority to GB9912/60A priority patent/GB893383A/en
Priority to FR822474A priority patent/FR1252415A/fr
Publication of DE1110553B publication Critical patent/DE1110553B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/006Guided missiles training or simulation devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/48Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators
    • G06G7/78Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators for direction-finding, locating, distance or velocity measuring, or navigation systems

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Simulator zum Nachahmen der Bewegungsvorgänge eines gelenkten Flugkörpers, der nach dem sogenannten Zieldeckungsverfahren in ein Ziel zu lenken ist. Die das Lenkgerät bedienende Person hat hierbei die Aufgabe, einen beispielsweise von einem am Flugkörperheck angebrachten Leuchtsatz markierten Flugkörper durch am Lenkgerät ausgelöste Lenkkommandos in optische Deckung mit dem Ziel zu bringen und diese Deckung bis zum Erreichen des Ziels beizubehalten.
Dies wird in der Weise erreicht, daß beispielsweise mittels eines Lenkknüppels am Lenkgerät eine vektoriell proportionale Ruderstellung am Flugkörper hervorgerufen wird, derart, daß die Normalbeschleunigungen des Flugkörpers den Knüppelstellungen entsprechen.
Diese technisch einfache Lenkung fordert jedoch von der das Lenkgerät bedienenden Person hohe Geschicklichkeit, rasche Auffassungsgabe und vor allem viel und ständige Übung.
Um die hohen Kosten zu sparen, zumindest aber zu verringern, die bei Lenkübungen mit Flugkörpern entstehen, sind Simulatoren entwickelt worden, die die Bewegungsvorgänge des gelenkten Flugkörpers und seine Reaktionen auf Steuerausschläge auf elektrischem oder mechanischem Wege nachbilden und beispielsweise mittels eines bewegten Leuchtfleckes zur Anzeige bringen. Die dreidimensionale Wirklichkeit wird dabei durch eine annähernd perspektivische Projektion dargestellt, deren Zentralstrahl durch das Auge des »Lenkschützen« und das Ziel gelegt ist. Die Dimension »Tiefe« tritt dabei hauptsächlich als Flugzeit des Flugkörpers vom Start bis zum Ziel in Erscheinung.
Als Anzeigeinstrument wird in der Regel eine Kathodenstrahlröhre benutzt, deren Leuchtfleck den zu lenkenden Flugkörper darstellt. Als ortsbewegliches Ziel wird ein Zeiger od. dgl. vor dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre mechanisch vorbeigeführt. Ihm ist der Leuchtfleck von der das Lenkgerät bedienenden Person nachzuführen. Um die Lenkbedingungen zu erschweren, können auch mit Kurvenzügen versehene Masken vor den Bildschirm gestellt werden, und die das Lenkgerät bedienende Person hat nun den Leuchtfleck so zu steuern, daß er möglichst genau einem zusammenhängenden Kurvenzuge folgt.
Diese Art der Zieldarstellung wird den realen Verhältnissen nicht gerecht. Insbesondere aber sind die endliche Flugzeit des Flugkörpers, seine vorzeitige Bodenberührung bei falscher Lenkung und die willkürliche Zielbewegung unberücksichtigt.
der Bewegungsvorgänge eines auf ein Ziel
zu lenkenden Flugkörpers
Anmelder:
Bölkow-Entwicklungen
Kommanditgesellschaft,
Ottobrunn bei München
Joachim Hermann, München,
und Horst Senger, Riemerling bei München,
sind als Erfinder genannt worden
Es ist auch bekannt, das ortsbewegliche Ziel mittels eines sogenannten Zielfilmes zu verkörpern, der von einem Projektionsgerät auf eine Leinwand od. dgl. projiziert wird. Die Bewegungsvorgänge des Flugkörpers werden hierbei ebenfalls in einem oder mehreren Rechengeräten nachgebildet, deren Eingabewerte die das Lenkgerät bedienende Person so lange ändert, bis der den Flugkörper verkörpernde Lichtpunkt das Ziel deckt. Nach Erreichen der Zielentfernung werden Flugkörper und Ziel gestoppt, so daß eine Trefferkontrolle möglich ist.
Zwar ist hier die endliche Flugzeit des Flugkörpers berücksichtigt, jedoch bedingen die getrennte Darstellung von Ziel und Flugkörper teuere Gleichlaufeinrichtungen zwischen den einzelnen Geräten. Die Vielzahl der verwendeten Schaltelemente verursacht einen voluminösen Aufbau der in der Regel als Einschubaggregate ausgebildeten Baugruppen, die im zusammengesetzten Zustand mehrere Kubikmeter Raum beanspruchen. Derartig sperrige Geräte sind schwer zu transportieren und erfordern bei ihrem Zusammenbau und ihrer Inbetriebnahme ausgebildetes und besonders sachkundiges Personal. Eine vorzeitige Bodenberührung bei falscher Lenkung des Flugkörpers ist ebenfalls unberücksichtigt. Ihr größter Nachteil aber ist die Zieldarstellung mittels eines Filmes. Die auszubildende Person merkt sich schon
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nach kurzer Zeit die Bewegungsvorgänge des Ziels und täuscht dadurch einen Ausbildungsstand vor, der noch gar nicht erreicht worden ist.
Diese und andere Nachteile soll die Erfindung beheben. Ihre Aufgabe ist es, ein möglichst einfaches, wenig Raum beanspruchendes Übungsgerät zu schaffen, das leicht zu transportieren und ohne Spezialkräfte in Betrieb zu nehmen ist, das insbesondere aber die tatsächlichen Verhältnisse beim Lenken eines Flugkörpers in ein ortsfestes oder bewegliches Ziel weitestgehend genau wiedergibt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Flugkörper und das von ihm zu treffende Ziel auf dem Bildschirm einer Elektronenstrahlröhre als getrennte Leuchtflecke dargestellt werden, die in ihrer Lage zueinander willkürlich veränderbar sind.
Hierdurch ist es möglich, Ziel und Flugkörper unabhängig voneinander zu steuern, so daß die tatsächlichen Bewegungsverhältnisse nahezu identisch verkörpert sind.
Die Flugkörper und Ziel darstellenden Leuchtflecke werden vorzugsweise von einem Elektronenstrahl geschrieben, dessen Ablenkmittel von einer selbsttätig wirkenden Umschalteinheit dem elektrischen Modell des Flugkörpers und dem des Ziels wechselweise zugeordnet werden.
Die Verwendung einer Bildröhre als Anzeigeinstrument im Zusammenwirken mit der Schaltanordnung des erfindungsgemäßen Simulators gestattet den Aufbau eines räumlich kleinen Gerätes, dessen Abmessungen in der Größenordnung der handelsüblichen Tischfernsehgeräte liegen.
Die Abbildungsverhältnisse von Ziel und Flugkörper und ihre Bewegungen, also z. B. die Geschwindigkeiten, mit denen sie sich auf dem Bildschirm bewegen können, sind so gewählt, daß die auszubildende Person einen wirklichkeitsgetreuen Eindruck erhält. Das Ziel verändert seine Größe proportional der Entfernung derart, daß die dargestellte Absolutgröße des Zieles unabhängig von der eingestellten Zielentfernung ist. Das gleiche gilt für seine Geschwindigkeit. Die wahre Zielgröße, also der Durchmesser des Zielkreises bzw. die Diagonale des Zielrechtecks, ist an einem Bedienungsgerät einstellbar.
Die Flugzeit des Flugkörpers ist umgekehrt proportional seiner Geschwindigkeit. Die scheinbare Lenkempfindlichkeit des Flugkörpers ist umgekehrt proportional der abgelaufenen Flugzeit, d. h. der zurückgelegten Entfernung.
Es ist ferner eine sogenannte Bodenautomatik vorgesehen, die das Unterfliegen des Ziels verhindert. Ebenso beeinflußt ein Überfliegen des Zieles die Bodenautomatik derart, daß ein nachträgliches Einlenken des Flugkörperleuchtpunktes auf das Ziel nicht mehr möglich ist. Der das Ziel unterfliegende Flugkörper trifft also sofort, der das Ziel überfliegende Flugkörper nach Ablauf seiner maximalen Flugzeit auf den Boden auf, was durch ein deutlich wahrnehmbares Aufblitzen auf dem Bildschirm zu erkennen ist.
Der Flugkörper wird von der das Lenkgerät bedienenden Person gestartet und durch Bewegen des Steuerknüppels in das Ziel gelenkt, was innerhalb der eingestellten Flugzeit entsprechend der gewählten Zielentfernung erfolgt sein muß. Ist bei Beendigung der eingestellten Flugzeit optische Zieldeckung vorhanden, so erfolgt ebenfalls ein Aufblitzen des Flugkörpers. Um eine Trefferkontrolle zu ermöglichen, verbleibt der Flugkörperleuchtfleck für einige Sekunden am Aufschlagsort und kehrt dann automatisch an seinen ursprünglichen oder einen anderen, inzwischen neu eingestellten Abschußort zurück.
Ein mit dem Simulator zu verbindendes Bedienungsgerät erlaubt mittels eines Steuerknüppels das Lenken bzw. die Einstellung eines bestimmten Kurses eines beweglichen Zieles, was beispielsweise von der
ίο ausbildenden Person durchgeführt werden kann. Alle willkürlich zu beeinflussenden Funktionen des Simulators, wie beispielsweise die Einstellung der Zielentfernung, der Zielgeschwindigkeit — die bei dem erfindungsgemäßen Simulator während eines Zielvorganges beliebig zwischen Null und einem Maximalwert verändert werden kann — des Startorts des Flugkörpers, seiner Abflugrichtung u. dgl. m., können von dem Bedienungsgerät aus gesteuert werden. Beispielsweise kann der Startort des Flugkörpers auch so gelegt werden, daß er sich außerhalb des Gesichtsfeldes der das Lenkgerät bedienenden Person, also außerhalb des Bildschirmes befindet. Das Zielmodell ist im Interesse leichter Bedienbarkeit so gestaltet, daß die Lenkmittel die vektorielle Geschwindigkeit des Zieles beeinflussen, ohne jedoch endliche Querbeschleunigungen zu überschreiten.
Darüber hinaus ist Vorsorge getroffen, daß die Zielsteuerung sowie die Bodenautomatik abgeschaltet werden können, um der den Flugkörper lenkenden Person am Anfang das Lenken zu erleichtern. Bei abgeschalteter Bodenautomatik ist der Simulator so gesteuert, daß sein Flugkörperleuchtfleck einem Flugkörper entspricht, der von der lenkenden Person einen dauernd gleichbleibenden Abstand von beispielsweise etwa 1000 m aufweist. Schließlich können für die Anfangsschulung die Höhen- oder die Seitensteuermittel für Flugkörper und Ziel abgeschaltet werden, so daß Flugkörper und Zielbewegungen nur in einer Koordinate erfolgen.
Zur besseren Überwachung des Lenkvorganges ist das Bedienungsgerät mit Signallampen ausgestattet, die im Rhythmus des ablaufenden Flug-Ziel-Programms aufleuchten und insbesondere Treffer und Bodenaufschlag des Flugkörpers kennzeichnen.
Alle Schaltelemente des Simulators sind zu leicht auswechselbaren Funktionseinheiten bildenden Baugruppen zusammengefaßt, so daß bei eventuellen Störungen nach dem Auswechseln der schadhaften Einheit der Simulator sofort wieder betriebsbereit ist.
Damit das Auswechseln von jeder technisch ungebildeten Person durchgeführt werden kann, ist Vorsorge getroffen, daß Verwechslungen der Baugruppen untereinander beim Einschieben in den Geräterahmen ausgeschlossen sind; beispielsweise kann die Programmeinheit nur an der ihr zugeordneten Stelle im Geräterahmen eingeschoben werden. Mit dem Einschieben einer Baugruppe an den ihr zugeordneten Platz erfolgt automatisch ihre Verriegelung, die beim Herausnehmen der Baueinheit erst gelöst werden muß.
Als selbständige Baugruppe ist eine Eich- und Justiereinheit vorhanden, welche durch Herstellen spezieller Verbindungen bzw. Anlegen spezieller Spannungen an die übrigen Teile des Geräts die gesamte Anlage zu justieren erlaubt. Als Anzeige und Kriterium für alle Eichvorgänge wird die Lage des oder der Leuchtflecke auf dem Bildschirm benutzt.
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Simulators dargestellt ist. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 emeperspektivischeDarstellungdeserfindungsgemäßen Simulators, wobei sein Bedienungsgerät und sein Lenkgerät im Betriebszustand dargestellt sind,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Simulators von hinten gesehen, wobei sein Bedienungsgerät und sein Lenkgerät im Zubehörfach untergebracht sind,
Fig. 3 das Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Simulators,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Bedienungsgerät des Simulators,
Fig. 5 den Stromlaufplan des Bedienungsgerätes,
Fig. 6 den vereinfachten Stromlaufplan eines im Modell des Flugkörpers und im Modell des Zieles verwendeten Verstärkers,
Fig. 7 den Stromlaufplan des differenzbildenden Verstärkers der Bodenautomatik,
Fig. 8 den vereinfachten Stromlaufplan der Programmeinheit des erfindungsgemäßen Simulators und
Fig. 9 die Darstellung des Verlaufs des dem differenzbildenden Verstärker zugeführten Hilfsstroms, aufgetragen über der Zeit t.
Die zu Einschubeinheiten zusammengefaßten Bauelemente des erfindungsgemäßen Simulators sind in einem den Geräterahmen 1 (Fig. 2) umschließenden Gehäuse 2 untergebracht. Seine Vorderfront ist mit einer Glasscheibe 3 (Fig. 1) abgedeckt, hinter der eine einstrahlige Kathodenstrahlröhre 4 angeordnet ist.
Das den Startknopf 5 und den Lenkknüppel 6 aufweisende Lenkgerät 7 und das die Funktionstasten 8, 9,10,11, den Zündschalter 12, die Stellknöpfe 13, 14 und 15, die Stellmittel 16,17,18 — als Steuerknüppel ausgebildet — aufweisende Bedienungsgerät 19 (vgl. Fig. 4) sind im Betriebszustand (vgl. Fig. 1) jeweils über eine Leitungsverbindung 20, 21 mit dem Simulator elektrisch verbunden.
Die beschriebenen Einstellmittel könnten selbstverständlich auch am Gehäuse 2 des Simulators angeordnet sein, so daß sich ein von dem Simulator räumlich getrenntes Bedienungsgerät in diesem Falle erübrigt. Die dargestellte Ausführungsform ist jedoch für Lenkübungen besonders vorteilhaft, da die den Flugkörperleuchtfleck lenkende Person sich über am Bedienungsgerät vorzunehmende Einstellungen nicht informieren kann.
Die jeweils eine Funktionsgruppe umfassenden Einschubeinheiten sind in der in Fig. 2 dargestellten Art im Geräterahmen 1 angeordnet. Jede dieser Einschubeinheiten ist in dem Blockschaltbild der Fig. 3 als Quadrat dargestellt. Die für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einheiten, wie beispielsweise die Stromversorgung, der Hochspannungsteil u. ä., sind jedoch in Fig. 3 der Übersicht wegen weggelassen. Im oberen Teil des Geräterahmens 1 ist ein sich über die ganze Breite erstreckendes Zubehörfach vorgesehen, das im Ruhezustand des Simulators, also beispielsweise beim Transport, das Lenkgerät 7 und das Bedienungsgerät 19 sowie die zugehörigen Kabel einschließlich der Netzanschlußleitung aufnimmt. Mittels je einer an sich bekannten Verriegelungseinrichtung werden Lenkgerät, Bedienungsgerät am Geräterahmen unverrückbar befestigt. Das Gehäuse 2 kann auf seiner rückwärtigen Seite mittels einer nicht dargestellten Rückwand verschlossen werden, die eine drehbewegliche Klappe zum lösbaren Verschließen des Zubehörfaches aufweist.
An Hand der Fig. 3 sollen nun die einzelnen zum Teil unter Benutzung an sich bekannter Schaltungen aufgebauten Baugruppen erläutert werden.
Innerhalb des mit dem Flugkörpermodell 25 elektrisch verbundenen Lenkgerätes 7 werden die den Flugkörperleuchtfleck steuernden Kommandos erzeugt in der Weise, daß mittels des Knüppels 6 über Potentiometer Steuerspannungen eingestellt werden, die dem Flugkörpermodell über die Leitung 20 zugeleitet werden. Gleichzeitig trägt das Lenkgerät 7 den schon erwähnten Startknopf 5, durch den der Flugkörperleuchtfleck in der am Bedienungsgerät eingestellten Weise — also an dem mittels des Stellmittels 16 eingestellten Startort und in der mittels des Stellmittels 17 eingestellten Startrichtung — ausgelöst werden kann.
Am Bedienungsgerät 19 können alle willkürlich beeinflußbaren Funktionen des Simulators unabhängig von der auszubildenden Person eingestellt werden. Der Netzschalter 12 (vgl. insbesondere Fig. 4 und 5) ist mittels eines Sicherheitsschlüssels verschließbar, so daß unbefugte Personen den Simulator nicht in Betrieb setzen können. Mittels der Stellknöpfe 13, 13 a können Helligkeitsregler 113 und 113 α für Flugkörper und Ziel betätigt werden, die über die Umschaltvorrichtung 27 (vgl. Fig. 3) die Helligkeit des Flugkörper und Ziel schreibenden Elektronenstrahls getrennt beeinflussen.
Der Stellknopf 15 dient dem Regeln der Zielentfernung. Seine Skala reicht beispielsweise von etwa 0,4 bis 2,0 km. Der mittels des Stellknopfes 15 betätigte Tandemregler 115 steuert die Flugzeitvorgabe — also die für das Lenken des Flugkörperleuchtfleckes nutzbare Zeit — in der Programmeinheit 24 sowie die Zielgröße in Abhängigkeit der eingestellten Entfernung.
Der Stellknopf 14 — das Potentiometer 114 beeinflussend — regelt die Zielgeschwindigkeit in der Weise, daß eine aus dem eben erwähnten Zielentfernungsregler stammende, bereits durch die eingestellte Zielentfernung beeinflußte Spannung so abgegriffen wird, daß für jede Entfernungseinstellung des Zieles die gewählte Geschwindigkeit des Zielleuchtfleckes maßstäblich richtig auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 4 erscheint. Das Ändern der Zielgeschwindigkeit während eines Lenkvorganges erfolgt mittels des Stellmittels 18, das in an sich bekannter Weise für jede Koordinate χ bzw, 3; je ein Potentiometer verstellt. In ähnlicher Weise wird mittels des Stellknopfes 14 a — das auf das Potentiometer 114a wirkt — die Zielgröße eingestellt in der Weise, daß eine stets maßstäblich richtige Darstellung des eingestellten Zieldurchmessers auf dem Bildschirm erscheint.
Das Bedienungsgerät weist ferner eine Starttaste 8, eine Bodentaste 9, eine Zieltaste 10 und eine Stopptaste 11 auf. Mittels der Starttaste 8 läßt sich ein Funktionsgang des Simulators jederzeit auslösen und durch die Stopptaste 11 jederzeit unterbrechen. Die Bodentaste 9 wirkt in ihrer nicht gedrückten Stellung so auf die Programmeinheit 24 ein, daß bei einem ausgelösten Funktionsgang des Simulators Zieldeckung — also Deckung des den Flugkörper darstellenden Leuchtfleckes mit dem das Ziel darstellenden Leuchtfleck — innerhalb einer vorbestimmten Zeit erreicht sein muß. In der niedergedrückten Stellung der Bodentaste 9 kann dagegen der Flugkörperleuchtfleck mittels des Lenkgerätes 7 ohne jede Zeit-
begrenzung gelenkt werden. Gleichzeitig ist dabei die noch zu beschreibende Bodenautomatik ausgeschaltet, d. h., der Flugkörper kann das Ziel beliebig über- oder unterfliegen. In diesem Falle wird der Flugkörperleuchtfleck derart gesteuert, daß sein Verhalten einem Flugkörper entspricht, der einen dauernd gleichbleibenden Abstand von beispielsweise 1000 m von der ihn lenkenden Person aufweist.
Die Zieltaste 10 wirkt derart auf die Programmeinheit 24 ein, daß in ihrer nicht gedrückten Stellung mittels des Stellmittels 18 die Geschwindigkeit des Zielleuchtfleckes, in ihrer gedrückten Stellung mittels des Stellmittels 18 die Lage des Zielleuchtfleckes gesteuert werden kann.
Das Bedienungsgerät 19 ist ferner mit fünf Signallampen versehen, von denen die Lampe 23 (vgl. Fig. 4) beim Einschalten des Gerätes aufleuchtet, auch wenn nur ein Teil des Gerätes unter Spannung steht. Die restlichen Signallampen sind innerhalb der Tasten 8 bis 11 angeordnet und leuchten im Rhythmus des augenblicklich eingenommenen Funktionszustandes des Simulators auf.
Die innerhalb der Starttaste 8 angeordnete Signallampe 8 a leuchtet, wenn der Flugkörper startbereit ist, und erlischt, wenn der Flugkörper gestartet ist. Die in der Bodentaste 9 angeordnete Signallampe 9 a leuchtet auf, wenn der Flugkörper vor Erreichen seines Ziels am Boden aufschlägt oder aber der Lenkvorgang durch Betätigen der Stopptaste 11 unterbrochen, d. h. beendet wird. Die Signallampe erlischt, wenn der Simulator erneut funktionsbereit ist. also die in der Starttaste 8 befindliche Signallampe 8 α aufleuchtet. Die in der Zieltaste 10 angeordnete Signallampe 10 α leuchtet auf, wenn die im Zeitwerk der Programmeinheit eingestellte Entfernung des Zieles — Flugzeitvorgabe — vom Flugkörper erreicht ist, unabhängig davon, ob der Flugkörper mit dem Ziel in Deckung ist oder das Ziel überfliegt. Die in der Stopptaste 11 angeordnete Signallampe 11 α leuchtet beim Start des Flugkörpers auf und erlischt bei seinem Aufschlag. Dadurch ist erreicht, daß die jeweils leuchtende Taste diejenige Taste ist, welche den nächstfolgenden Funktionsteil des Simulators auszulösen imstande ist.
In der Einschubeinheit des Flugkörpermodells 24 werden Ausgangsspannungen erzeugt, die ein Maß für die Winkelablage des Flugkörpers von der Visierlinie sind. Diese Ausgangsspannungen werden der Umschalteinheit 27 zugeleitet (vgl. Fig. 3). Die Einschubeinheit des Flugkörpermodells 24 besteht im wesentlichen aus vier als Millerintegratoren ausgebildeten Verstärkern — je zwei für eine Koordinate — der in Fig. 6 dargestellten Art.
Mittels eines Umschaltkontaktes 30 wird der Verstärkereingang nach Einstellen der Anfangsbedingungen U0 — was durch Betätigen der Stellmittel 16, 17 am Bedienungsgerät 19 erfolgt — durch Drücken des Startknopfes 5 oder der Starttaste 8 in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegt, so daß der Verstärkereingang nunmehr mit der im Lenkgerät 7 einstellbaren Steuerspannung Usi versorgt wird. In dem Verstärkerausgang, der eine Spannung Ua abgibt, ist ein Arbeitskontakt 32 vorgesehen, der von der noch zu beschreibenden Programmeinheit 24 nach Ablauf der Flugzeit oder bei Unterbrechung des Fluges durch Bodenberührung geöffnet wird. Hierdurch werden die augenblicklichen Spannungszustände von dem Kondensator C1 für eine endliche Zeit—entsprechend der Zeitkonstante des Kodensators C2 in der noch zu beschreibenden Programmeinheit 24 (vgl. Fig. 8), dessen Entladestrom ein den Kontakt 32 schaltendes Relais R2 ansprechen läßt — aufrechterhalten. Das Relais R2 bewirkt auch die Helltastung des Kathodenstrahls im Augenblick des Auftreffens des simulierten Flugkörpers auf dem Boden oder Ziel. Der Verstärkerausgang wird über eine Kathodenverstärkerstufe 34 zur Umschalteinheit 27 (vgl. auch Fig. 3)
ίο geführt.
Das als Einschubeinheit ausgebildete elektrische Modell des Zieles 26 simuliert ein Ziel, welches wahlweise die Eigenschaften eines feststehenden oder die Eigenschaften eines beweglichen Fahrzeugs aufweist. Die Steuerung des Zieles wird in der schon beschriebenen Weise am Bedienungsgerät 19 mittels des Stellmittels 18 durchgeführt. Die Einschubeinheit besteht im wesentlichen aus zwei Verstärkern in Millerintegratorschaltung der in Fig. 6 dargestellten Art — je ein Verstärker für eine Koordinate — und einer Einrichtung für die Zielkreisdarstellung.
Ferner befindet sich im Zielmodell eine als »Bodenautomatik« bezeichnete Schalteinrichtung für die Simulierung des Bodens unter dem fliegenden Flugkörper. Diese Schalteinrichtung zeigt gleichzeitig das eventuelle Überfliegen des Zieles durch den Flugkörper an. Die Ausgangsspannungen des Zielmodells werden ebenfalls der Umschalteinrichtung 27 zugeleitet (vgl. Fig. 3).
Für die Darstellung der Bodenberührung des Flugkörpers dient ein dem Millerintegrator nachgeschalteter differenzbildender Verstärker mit Röhre Ro5 (vgl. Fig. 7), dessen einem Eingang E1 eine die scheinbare Flugkörperhöhe verkörpernde Spannung Yfκ WFlugkörper) und dessen anderem Eingang E.,. zu Beginn des Lenkvorganges eine die scheinbare Höhe des unteren Zielrandes verkörpernde Spannung Yz (Yziel) zugeführt wird, und zwar die Spannung Y2 mtm. Zur Ermittlung des Vorzeichens der Differenz zwischen den Spannungen »Flugkörperhöhe« und »Zielhöhe« ist ein drei Wicklungen aufweisendes polarisiertes Relais R1 mit zwei entgegengesetzt geschalteten Wicklungen an die beiden Ausgänge des Differenzverstärkers angeschlossen. Die dritte Wicklung dient der Einführung eines Hilfsstromes JB (^Boät-n)' dessen Verlauf, über der Zeitachse t aufgetragen, die scheinbare Annäherung eines in größerer Entfernung in Augenhöhe fliegenden Flugkörpers an den Boden darstellt. Nach dem Erreichen der eingestellten, in der Programmeinheit 24 simulierten Flugzeit tv (vgl. Fig. 9) — also scheinbaren Erreichen des Zieles — wird der Verlauf des Hilfsstromes derart abgeändert, daß er einem hinter dem Ziel allmählich ansteigenden Gelände entspricht. Gleichzeitig wird über den Kontakt 37 die Zielhöhenspannung Y2 auf einen Wert Yzoien in der Weise umgeschaltet, daß sie nunmehr dem oberen Rand des Zieles entspricht. Nach Ablauf des Lenkprogramms — also bei Beginn des Bereitschaftszustandes für den nächsten Lenk-Vorgang — wird der Hilfsstrom JjiOtien auf seinen ursprünglichen Wert zurückgeschaltet. Dieser Strom ist nach Größe und Polarität so ausgewählt, daß innerhalb des gesamten Aussteuerbereiches des Differenzverstärkers ein Umschlag des Relais R1 nicht erfolgen
kann. Der Hilfsstrom JBoden spannt also in seiner Ausgangslage das Relais .R1 so weit vor, daß es durch den Differenzverstärker nicht umgeschaltet werden kann. Hieraus ergibt sich, daß der Flugkörper nur innerhalb
des in Fig. 9 schraffiert dargestellten, beim NuIlstaomes J0 beginnenden Teiles lenkbar ist. Sobald der Flugkörper die Begrenzungslinie des schraffierten Bereiches berührt, schaltet das Relais R1 um, wodurch der gesamte Funktionsvorgang des Simulators gestoppt wird, also das Zeitwerk in der Programmeinheit 24 und damit auch die Rechenoperationen im Flugkörper- und Zielmodell, d. h. die Bewegungen des Flugkörpers und des Ziels, unterbrochen
geregelt werden kann. Ferner ist ein als Flip-Flop-Stufe — Röhre Ro1 — ausgebildetes Zeitwerk 36 vorgesehen, das den zeitlichen Ablauf des Programms bestimmt, also im wesentlichen die Zielentfernung 5 — die als Flugzeitvorgabe in Erscheinung tritt — simuliert.
Ferner sind eine Anzahl im einzelnen nicht beschriebener Relais vorgesehen, die die verschiedenen, zur Durchführung der beschriebenen Funktionsgänge
kontrollphase, in der die augenblicklichen Spannungszustände innerhalb des Simulators kurzzeitig
werden. Hierbei wird in beschriebener, nicht näher io notwendigen Leitungsverbindungen herstellen und/
dargestellter Weise die Strahlsteuerung an der Katho- oder unterbrechen.
denstrahlröhre derart beeinflußt, daß ein kurzzeitiges Es sind drei Programmphasen vorgesehen, und
Aufleuchten des Flugkörperleuchtfleckes erreicht zwar die Bereitschaftsstufe bis zur Auslösung des
wird. Nach Ablauf von etwa 2 Sekunden wird der Flugkörperleuchtfleckes, der simulierte Flug des
Hilfsstrom 3Boden aur die obenerwähnte Ausgangs- 15 Flugkörpers mit dem eigentlichen Lenkvorgang, der
höhe zurückgeschaltet. Damit schaltet auch der mit dem Aufschlag des Flugkörpers auf dem simu-
Kontakt37 um, und der Simulator ist für das Aus- lierten Boden oder Ziel endet, sowie die Trefferlösen eines neuen Funktionsganges bereit.
Das Umschalten des Relais R1 ist auch von Hand
über die Stopptaste 11 am Bedienungsgerät 19 zu 20 aufrechterhalten werden. Die Lenkbarkeit des Flugerreichen. Hierbei werden die gleichen vorstehend körperleuchtfleckes während der Lenkphase steuert beschriebenen Schaltfunktionen ausgelöst. der Generator 35. Bei eingeschalteter Bodenautoma-
Trifft der Flugkörper vor Erreichen des Zieles und tik ist die von ihm abgegebene Steuerspannung vor Ablauf der vorgegebenen Flugzeit auf dem simu- derart, daß die Anfangsgeschwindigkeit des Fluglierten Boden auf, so leuchtet im Bedienungsgerät 19 25 körperleuchtfleckes um einen wesentlichen Faktor die in der Bodentaste 9 angeordnete Signallampe 9 a erhöht ist, wodurch ein nahegelegener Startort des auf. Innerhalb des Simulators ist eine vorzeitige Flugkörpers simuliert wird. Die Lenkbarkeit des Bodenberührung des simulierten Flugkörpers da- Flugkörperleuchtfleckes steigt dann in der ersten durch charakterisiert, daß das polarisierte Relais R1 Sekunde nach dem Start auf einen Maximalwert an, vor Ablauf des in der Programmeinheit 24 angeord- 30 um anschließend umgekehrt proportional der abneten Zeitwerkes — also vor Ablauf der Flugzeit- gelaufenen Flugzeit wieder abzufallen. Hierdurch vorgabe des Flugkörperleuchtfleckes — angesprochen wird die perspektivisch bedingte zeitliche Abnahme hat. Ein Überfliegen des Zieles dagegen ist dadurch der scheinbaren Lenkbarkeit eines realen Flugcharakterisiert, daß bei abgelaufenem Zeitwerk noch körpers maßstabgerecht simuliert. Die dem Lenkkein Ansprechen des polarisierten Relais R1 erfolgt. 35 gerät 7 zugeführten Versorgungsspannungen weisen Dieser Zustand wird ebenfalls am Bedienungsgerät also einen zeitlich unterschiedlichen Verlauf auf. Der optisch angezeigt, indem die in der Taste 10 ange- Generator 35 wird hierbei aus den Kondensatoren C3 ordnete Signallampe 10« aufleuchtet. und C4 gespeist und arbeitet auf die Kondensa-
Die eben beschriebene Schaltanordnung ist durch toren C5, Ce, von wo die Exponentialspannungen
Betätigen der Bodentaste 9 abschaltbar. Dies ge- 40 dem Lenkgerät 7 zugeleitet werden,
schieht in der Weise, daß der Arbeitskontakt des po- Bei abgeschalteter Bodenautomatik simuliert die
larisierten Relais R1 abgeschaltet wird. Mit dem Programmeinheit 24 einen Flugkörper, der in einer
Abschalten der Bodenautomatik wird gleichzeitig konstanten Entfernung von beispielsweise 1000 m
auch das innerhalb der Programmeinheit 24 ange- vor der ihn lenkenden Person fliegt und dessen
ordnete Zeitwerk unwirksam gemacht und der Flug- 45 Steuerfähigkeit konstant ist. Der Generator 35 erhält
körperleuchtfleck derart simuliert, daß er einem in diesem Falle über das Potentiometer 33 und den
Flugkörper entspricht, der in einem konstanten Ab- umgeschalteten Kontakt 31 — der von dem mittels
stand von der ihn lenkenden Person fliegt. der Bodentaste 9 angesprochenen Relais R3 umge-
Die von dem Flugkörpermodell 25 und dem Ziel- schaltet wurde — eine konstante Spannung, so daß
modell 26 erzeugten Ausgangsspannungen werden, 5° an seinem Ausgange, also den Kondensatoren C5 wie schon beschrieben, der Umschalteinheit 27 zugeführt, welche diese Spannungen in wechselnder
Folge der Ablenkverstärkereinheit 28 zuführt.
Die Ablenkverstärkereinheit 28 ist ein beispielsweise mit Transistoren bestückter Zweikanal-Gegen- 55 taktverstärker und verstärkt die vom Umschalter gelieferten Ausgangsspannungen auf die zum Ablenken des Elektronenstrahls der Kathodenstrahlröhre 4 erforderliche Leistung.
Die schon mehrfach erwähnte Programmeinheit 24 60 geschwindigkeit simuliert werden, koordiniert und steuert alle Vorgänge, die zum Ab- Das Auslösen eines Funktionsganges erfolgt — wie lauf eines Lenkvorgangs gehören. Sie besteht im schon beschrieben — mittels der im Lenkgerät 7 anwesentlichen aus einem Generator 35 (vgl. Fig. 8), geordneten Taste 5 oder der im Bedienungsgerät 19 der eine Spannung erzeugt, die einer Exponential- angeordneten Taste 8. Hierbei spricht das den Funkfunktion von l/t proportional ist. Diese Spannung 65 tionsgang der Programmeinheit 24 auslösende Rewird dem Lenkgerät 7 zugeleitet, wo sie durch Ver- lais R4 an. Das bei eingeschalteter Bodenautomatik stellen des Lenkknüppels 6 in dem gewünschten Aus- die Zeitdauer des Funktionsganges — also die Flugmaß zwecks Lenkung des Flugkörperleuchtfleckes zeit des simulierten Flugkörpers — bestimmende
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und Ce, ebenfalls eine konstante Spannung auftritt. Dem Lenkgerät 7 wird daher durch die Programmeinheit eine zeitlich konstante Steuerspannung zugeführt.
Die Flugkörperquerbeschleunigung, also die Geschwindigkeit, mit der sich der Flugkörperleuchtfleck über den Bildschirm bewegt, ist an der Programmeinheit 24 mittels eines Potentiometers 38 einstellbar. Es können daher Flugkörper unterschiedlicher Flug-
Zeitwerk 36 erhält dabei seine zeitbestimmende Spannung über den im Bedienungsgerät 19 befindlichen Entfernungsregler 115. Diese Spannung lädt den Kondensator C7 auf. Beim Niederdrücken der Taste 5 oder der Taste 8 schaltet das Relais i?4 den Kontakt 39 um, so daß sich der Kondensator C7 nunmehr entladen kann und dadurch den Umschaltzeitpunkt der Röhre Ro7 bestimmt. Bei abgeschalteter Bodenautomatik ist auch das Zeitwerk 36 stillgesetzt, so daß der Flugkörperleuchtfleck unbegrenzt gelenkt werden kann. Nach Beendigung jeder Flugphase — also mit oder ohne Bodenautomatik — schließt das Programmwerk die beispielsweise 2 Sekunden dauernde Trefferkontrollphase an. Hierbei wird sowohl der Flugkörperleuchtfleck als auch der Zielleuchtfleck in der augenblicklich eingenommenen Lage festgehalten, was im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch Öffnen der Ausgangsleitung — Umschaltkontakt 32 — im Flugkörpermodell (vgl. Fig. 6) geschieht. Im Anschluß an die Trefferkontrollphase wird der Simulator von der Programmeinheit 24 sofort wieder in den Bereitschaftszustand umgeschaltet.
Schließlich ist eine Eicheinheit 29 vorgesehen, die im wesentlichen vier Wahlschalter enthält, und zwar je einen für die Einschubeinheiten des Flugkörpermodells 25, für die des Zielmodells 26, für die der Umschalteinheit 27 und für die der Ablenkverstärkereinheit 28. Mit Hilfe dieser Wahlschalter können die Signalspannungen von und zu diesen Einschubeinheiten gesteuert, umgeschaltet und durch Meßspannungen ersetzt werden. Die Spannungen dei Wahlschalter sind mit den an den verschiedenen Baugruppen vorhandenen Eichreglern — Potentiometern — in solcher Weise koordiniert, daß der gesamte Simulator justiert werden kann, wobei als Anzeige und Kriterium für die Eichvorgänge die Lage des Flugkörper- und Zielleuchtfleckes auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 4 benutzt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist etwa folgende: Nach Einschalten der Strom-Versorgung des Simulators leuchtet in seiner Ruhestellung im Bedienungsgerät die in der Starttaste 8 angeordnete Signallampe 8 a auf. Alle Anfangsbedingungen, wie beispielsweise die Lage des Ziels, die Zielentfernung, seine Absolutgröße, der Abschußort und die Abschußrichtung des Flugkörpers, sind nun am Bedienungsgerät einzustellen. Ebenfalls ist zu bestimmen, ob der Funktionsvorgang des Simulators mit oder ohne Simulierung des Bodens stattfinden soll, was durch Betätigen oder Nichtbetätigen der Bodentaste 8 erfolgt. Der Bereitschaftszustand des Simulators wird beendet durch Betätigen der Starttaste 8 oder — insbesondere bei eingeschalteter Bodenautomatik — durch Betätigen des Startknopfes 5 im Lenkgerät. Die in der Starttaste 8 befindliche Signallampe 8 a erlischt, während die in der Stopptaste 11 befindliche Signallampe 11a aufleuchtet und damit den Flug des simulierten Flugkörpers anzeigt.
Ist die Bodenautomatik abgeschaltet, so kann durch Betätigen des Lenkknüppels 6 am Lenkgerät 7 der Flugkörperleuchtfleck ohne jede zeitliche Begrenzung über den Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 4 geführt werden. Hierbei kann der Zielleuchtfleck in der einmal eingestellten Lage verharren oder durch Betätigen des Stellmittels 18 ebenfalls über den Bildschirm bewegt werden. Die Beendigung dieses Funktionsganges geschieht durch Betätigen der Stopptaste 11 am Bedienungsgerät. Hierbei erlischt die in dieser Taste vorgesehene Signallampe 11a, während die in der Starttaste 8 befindliche Signallampe 8 a erneut aufleuchtet.
Befindet sich die Bodentaste 9 in ihrer ungedrückten Stellung, so ist die Bodenautomatik eingeschaltet, und nach Auslösen des voreingestellten Flugkörperleuchtfleckes — durch Betätigen des Startknopfes 5 oder der Starttaste 8 — ist die Lenkbarkeit des Flugkörperleuchtfleckes auf eine endliche Zeit begrenzt. Hierbei kann der Flugkörperleuchtfleck nur innerhalb des in Fig. 9 schraffiert dargestellten Teils gelenkt werden, da beim Auftreffen des Flugkörpers auf die Begrenzungslinie eine Bodenberührung stattgefunden hat, die in der beschriebenen Weise den Funktionsgang des Simulators unterbricht. Innerhalb der eingestellten Flugzeit des Flugkörpers ist der Flugkörperleuchtfleck mittels der am Lenkgerät 7 erzeugten Kommandos in Deckung mit dem Zielleuchtfleck zu bringen. Dieser Funktionsvorgang kann aber auch jederzeit durch Betätigen der Stopptaste 11 unterbrochen werden, was beispielsweise dann vorteilhaft ist, wenn der Flugkörperleuchtfleck durch ungenaue Lenkkommandos aus dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 4 herausgewandert ist. Auch hierbei erlischt die in der Stopptaste 11 befindliche Signallampe 11a, während nach Ablauf der »Trefferkontrollphase« die in der Starttaste 8 angeordnete Signallampe 8 α aufleuchtet.
An jede Flugphase schließt sich die schon erwähnte einige Sekunden dauernde Trefferkontrollphase an, in der Flugkörper und Zielleuchtfleck in ihrer augenblicklich eingenommenen Lage verharren.
Die Programmeinheit 24 legt auch die Kurzzeitintervalle fest, in welchen jeweils dem Modell des Zieles und dem Modell des Flugkörpers die willkürlich von Hand veränderbaren Eingabewerte wirksam zugeleitet werden können.
Es ist vorteilhaft, wenn der Flugkörperleuchtfleck in einem Viertel, der Zielleuchtfleck in drei Viertel der Periode der Tastzeit der Umschalteinheit 27 geschrieben wird.

Claims (37)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Simulator zum Nachahmen der Bewegungsvorgänge eines auf ein Ziel zu lenkenden Flugkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der Flugkörper und ein von ihm zu treffendes Ziel auf dem Bildschirm einer Elektronenstrahlröhre (4) als voneinander unabhängige Leuchtflecke dar gestellt werden, die in ihrer Lage zueinander willkürlich veränderbar sind.
2. Simulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flugkörper und Ziel darstellenden Leuchtflecke von einem einzigen Elektronenstrahl geschrieben werden, dessen Ablenkmittel von einer selbsttätig wirkenden Umschalteinheit (27) dem elektrischen Modell des Flugkörpers (25) und dem elektrischen Modell des Ziels (26) wechselweise zugeordnet werden.
3. Simulator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Modell
(25) des Flugkörpers und das elektrische ModeD
(26) des Ziels von einer Programmeinheit (24) steuerbar sind, durch welche auch die Kuizzefc-
Intervalle festgelegt sind, in welchen jeweils dem Modell des Zieles und dem Modell des Flugkörpers willkürlich von Hand veränderbare Eingabewerte wirksam zuleitbar sind.
4. Simulator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Modell (26) des Zieles die Größe der Zieldarstellung und seine Geschwindigkeit proportional der scheinbaren Entfernung selbsttätig ändert, derart, daß die scheinbare Absolutgröße und -geschwindigkeit des Ziels unabhängig von der Entfernung stets gleichbleibt.
5. Simulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wahre Zielgröße und Zielgeschwindigkeit vor dem Auslösen eines Funktionsganges mittels Regler (114, 114 a) einstellbar sind.
6. Simulator nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielgeschwindigkeit und/oder Ziellage während eines Funktionslaufes mittels eines Stellmittels (18) veränderbar ist.
7. Simulator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmeinheit (24) die scheinbare Lenkempfindlichkeit =5 des Flugkörpers selbsttätig steuert, derart, daß sie umgekehrt proportional der abgelaufenen Flugzeit, also der scheinbar zurückgelegten Entfernung ist.
8. Simulator nach Anspruch 7, dadurch gegekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre sich bewegenden Flugkörperleuchtfleckes während der Startphase um ein vielfaches größer als während der Lenkphase ist.
9. Simulator nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die scheinbare Lenkempfindlichkeit des Flugkörperleuchtfleckes von einem Generator (35) gesteuert wird, dessen Ausgangsspannungen einer Exponentialfunktion von l/i proportional sind.
10. Simulator nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (35) bei unbetätigter Taste (9) von sich entladenden Kondensatoren (C3, C4), bei betätigter Taste (9) über einen an konstanter Spannung liegenden Widerstand (33) steuerbar ist.
11. Simulator nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß Stellmittel (16, 17) vorgesehen sind, mittels denen der Startort und die Startrichtung des Flugkörpers auf beliebige Punkte innerhalb und außerhalb des Bildschirmes der Kathodenstrahlröhre (4) einstellbar sind.
12. Simulator nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Eingäbe der Lenkkommandos in das Flugkörpermodell (25) ein mit dem Simulator lösbar verbundenes Lenkgerät (7) dient.
13. Simulator nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß bei erreichter Zieldeckung am Ende der vorbestimmbaren Flugzeit des Flugkörpers sowohl Flugkörper- als auch Zielleuchtfleck in ihrer augenblicklich eingenommenen Stellung verharren (Kontakt 32, C1).
14. Simulator nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß nach Ablauf der bewegungslosen Zeit der Flugkörperleuchtfleck an seinen Startort zurückgeführt wird, während der Zielleuchtfleck sich mit der eingestellten Zielgeschwindigkeit weiterbewegt.
15. Simulator nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Startort des Flugkörpers noch während eines ablaufenden Funktionsgangs veränderbar ist, worauf nach Ablauf der bewegungslosen Zeit der Flugkörperleuchtfleck an seinen neuen Startort zurückgeführt wird.
16. Simulator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im elektrischen Modell des Zieles (26) eine solche Einrichtung (Ro5, R1) vorgesehen ist, die ein scheinbares Unterfliegen des Zieles durch den Flugkörper sowie ein nachträgliches Einlenken des Flugkörpers nach scheinbarem Überfliegen des Ziels verhindert und auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre (4) zur Anzeige bringt.
17. Simulator nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die das scheinbare Unterfliegen des Zieles verhindernde Einrichtung (Ro5, R1) ein differenzbildender Verstärker ist, dessen einem Eingang (E1) eine die scheinbare Flugkörperhöhe verkörpernde Spannung (YFK) und dessen anderem Eingang (E2) zu Beginn des Lenkvorganges eine die scheinbare Höhe des unteren Zielrandes verkörpernde Spannung (Yζ unten) zugeführt wird.
18. Simulator nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge des Verstärkers mit entgegengesetzt wirkenden Wicklungen eines drei Wicklungen aufweisenden polarisierten Relais (,R1) verbunden sind, dessen dritter Wicklung eine Hilfsspannung (JBoden) zugeführt wird, deren zeitlicher Verlauf die scheinbare Annäherung eines in größerer Entfernung etwa in Augenhöhe fliegenden Flugkörpers an den Boden darstellt.
19. Simulator nach den Ansprüchen 17 und 18, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß nach scheinbarem Erreichen der Zielentfernung — also nach Ablauf der vorgegebenen Flugzeit — die Hilfsspannung in der Weise abgeändert wird, daß sie einem hinter dem Ziel allmählich ansteigenden Gelände entspricht (Fig. 9).
20. Simulator nach den Ansprüchen 17 bis 19, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß bei Erreichen der Zielentfernung die dem Verstärkereingang (E2) zugeführte Zielhöhenspannung umgeschaltet wird, derart, daß sie nunmehr dem oberen Zielrand (Yz oben) entspricht.
21. Simulator nach den Ansprüchen 17 bis 20, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß beim Ansteigen der die Flugkörperhöhe verkörpernden Spannung (Ypa) über den Spannungswert des Hilfsstromes (JB), also der scheinbaren Bodenberührung des Flugkörpers das Relais (R1) umschaltet und dadurch den Funktionsablauf des Simulators stoppt.
22. Simulator nach den Ansprüchen 17 bis 21, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß bei scheinbarer Bodenberührung der augenblickliche Zustand der Spannungsverhältnisse kurzzeitig aufrechterhalten wird, ehe das Flugkörpermodell (25) in seine Ausgangslage zurückgeschaltet wird (Kontakt 32, C1).
23. Simulator nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (A1) auch von Hand umschaltbar ist (Taste 11).
24. Simulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß das. Relais (R1) bei seinem Umschalten vor Ablauf des die Zielentfernung darstellenden Zeitwerkes (36) eine Anzeigevorrichtung (8 α, 9 a, Wa, Ua) beeinflußt.
25. Simulator nach den Ansprüchen 17 bis 22, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß das scheinbare Auftreffen des Flugkörpers auf den Boden, im Ziel oder im Gelände hinter dem Ziel ein kurzzeitiges Verändern der Helligkeitssteuerung des den Flugkörper schreibenden Elektronenstrahles verursacht (Relais R2).
26. Simulator nach den Ansprüchen 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (16, 17) für das Einstellen der Anfangsbedingungen von Flugkörper und Ziel kardanisch gelagerte, als stetig regelbare Koordinatenschalter wirkende Steuerknüppel sind, die in einem mit dem Simulator lösbar verbundenen Bedienungsgerät (19) angeordnet sind.
27. Simulator nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einstellen des Startortes und der Startrichtung des Flugkörpers je ein Steuerknüppel (16, 17) dient.
28. Simulator nach den Ansprüchen 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ändern der Lage und der Geschwindigkeit des Zieles ein Steuerknüppel (18) dient, der mittels eines im Bedienungsgerät (19) angeordneten Schalters (Taste 10) der jeweils gewünschten Steuerungsart zuzuordnen ist.
29. Simulator nach den Ansprüchen 3, 26, 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungsgerät (19) Funktionstasten (8, 9, 10, 11) aufweist, deren Stromkreise verschiedenartig steuernd in die Programmeinheit (24) eingreifen.
30. Simulator nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Funktionstasten Signallampen (8 a, 9 a, 10 a, Ua) angeordnet sind, die den jeweiligen Funktionszustand des Simulators anzeigen.
31. Simulator nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils leuchtende Funktionstaste (8 bis 11) diejenige ist, welche den nächstfolgenden Funktionsteil des Simulators auszulösen imstande ist.
32. Simulator nach den Ansprüchen 23, 26 bis 31, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß die Bodentaste (9) im niedergedrückten Zustand das Relais (R1) des differenzbildenden Verstärkers ausschaltet.
33. Simulator nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Abschalten des Relais (R1) die Programmeinheit (24) beeinflußbar ist, derart, daß der Flugkörperleuchtfleck einem Flugkörper entspricht, der von der lenkenden Person einen dauernd gleichbleibenden Abstand aufweist (Kontakt 31).
34. Simulator nach den Ansprüchen 12 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß sein Bedienungsgerät (19) und sein Lenkgerät (7) im Transportzustand innerhalb eines an der Rückseite des Simulators vorgesehenen Zubehörfaches unverrückbar verriegelt sind.
35. Simulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flugkörperleuchtfleck in einem Viertel, der Zielleuchtfleck in drei Viertel der Periode der Tastzeit der Umschalteinheit (27) geschrieben wird.
36. Simulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des oder der Leuchtflecke auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre (4) beim Justieren als Anzeigekriterien benutzbar ist.
37. Simulator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmeinheit (24) einen Regler (38) aufweist, durch den die scheinbare Fluggeschwindigkeit des zu simulierenden Flugkörpers veränderbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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