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DE1110446B - Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken - Google Patents

Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken

Info

Publication number
DE1110446B
DE1110446B DEST10542A DEST010542A DE1110446B DE 1110446 B DE1110446 B DE 1110446B DE ST10542 A DEST10542 A DE ST10542A DE ST010542 A DEST010542 A DE ST010542A DE 1110446 B DE1110446 B DE 1110446B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digits
counter
memory
digit
correct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST10542A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Zschekel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST10542A priority Critical patent/DE1110446B/de
Publication of DE1110446B publication Critical patent/DE1110446B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
    • G06F3/023Arrangements for converting discrete items of information into a coded form, e.g. arrangements for interpreting keyboard generated codes as alphanumeric codes, operand codes or instruction codes
    • G06F3/027Arrangements for converting discrete items of information into a coded form, e.g. arrangements for interpreting keyboard generated codes as alphanumeric codes, operand codes or instruction codes for insertion of the decimal point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken.
  • Bei Eingabeeinrichtungen mit einer Zehnertastatur werden die einzelnen Ziffern einer Zahl entsprechend ihrem Stellenwert eingetastet. Wenn also z. B. maximal sechs Stellen vor dem Komma vorgesehen sind, die betreffende Zahl aber nur zwei Stellen besitzt, so muß bei den üblichen Einrichtungen der Vorschub viermal leer und dann mit den beiden Ziffern getastet werden. Man muß also in jedem Fall unabhängig von der Stellenzahl alle sechs Vorschübe betätigen. Noch ungünstiger werden derartige Einrichtungen, wenn es sich um die Registrierung von Beträgen handelt, die Dezimalstellen hinter dem Komma enthalten können. Dann müssen auch noch diese Stellen mitgetastet werden, einerlei ob kennzeichnende Stellen vorhanden sind oder nicht. Derartige Tastvorgänge bedeuten also eine ziemliche Zeitvergeudung, zumal wenn viele Zahlen vorkommen, deren Stellenzahl geringer ist, als der maximalen entspricht. Man hat deshalb auch schon Tabulatoren verwendet, die jedoch keine befriedigende Lösung mit sich brachten.
  • Ein ganz anders gearteter bekannter Vorschlag geht daher dahin, die Zahlen wie im normalen Schreibgebrauch, mit der höchsten Stellenzahl beginnend, einzutasten und eine Einrichtung vorzusehen, die dann die Zahl vor ihrem Abdruck od. dgl. an die richtige Dezimalstelle rückt. Die bekannte Einrichtung besteht aus zwei getrennten Speichern. In den ersten Speicher werden die Zahlen ohne Rücksicht auf die, Dezimalstellen eingetastet und dann in den zweiten Speicher übertragen, wobei während des Übertragungsvorganges in den zweiten Speicher die Stellenverschiebung durchgeführt wird. Als Speicher dienen Relaisschaltungen, wobei die Relaisschaltungen des zweiten Speichers in Abhängigkeit von der in dem ersten Speicher gespeicherten Zahl so gesteuert werden, daß in jedem Fall in dem zweiten Speicher die Zahlen dezimalstellenrichtig gespeichert werden. Man benötigt also zwei Speicher und sehr komplizierte Relaisschaltungen für die Stellenverschiebung der eingetasteten Zahlen. Bei dieser bekannten Anordnung spart man zwar das Eintasten der leeren Stellen vor dem Komma, doch muß man auch hier alle Stellen hinter dem Komma tasten, unabhängig davon, ob kennzeichnende Stellen vorhanden sind oder nicht, da das Komma selbst nicht mitgetastet wird.
  • Diese Nachteile werden durch das Verfahren gemäß der Erfindung beseitigt. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum automatischen dezimalstellenrichtigen Ausrichten von in einen Speicher mit fester Kommastelle eingespeicherten Zahlen, die zum späteren Rechnen, Sortieren und/oder Registrieren auf Lochkarten, Lochstreifen, Magnetbändern oder anderen Informationsträgem dienen. Erfindungsgemäß werden die Ziffern der Zahl so in den Speicher eingespeichert, daß jeweils die höchste Stelle der betreffenden Zahl die höchstrangige Speicherzelle und die folgenden Ziffern. nach ihrem Stellenwert die folgenden Speicherzellen belegen; ferner werden ein Zähler bei jeder eingespeicherten Ziffer vor dem Komma um eine Stelle weitergeschaltet und nach vollständiger Einspeicherung der Zahl die Ziffern jeweils in die nüchstniedrigere, Stelle übertragen und bei jedem übertragungsschritt der Zähler um eine Stelle weitergeschaltet, bis er die vorbestimmte Endstellung (gleich der maximal möglichen Anzahl der Stellen vor dem Komma) erreicht und damit die Stellenverschiebung unterbricht.
  • In einer älteren Anmeldung ist bereits ein tastengesteuertes Eingabewerk für eine Rechenmaschine mit fester Kommastellung zur stellenrichtiggen Aufzeichnung von Zahlen in einen zyklisch arbeitenden Speicher vorgeschlagen worden, doch werden hierbei die einzelnen Ziffern der Stellen links vom Komma nach rechts aufeinanderfolgend in die Einerstelle eingeführt und bei der Einführung jeder folgenden Ziffer der Zahl die vorher eingetasteten Ziffern jeweils in die nächsthöhere Stelle übertragen. Gleichzeitig wird ein Stellenzähler bei Betätigung der Kommataste durch die Eintragung , der Ziffern rechts vom Komma mit der Stellenverschiebung nach links weiterget> schaltet und nach Beendigung der Zifferneintragung durch Betätigung der Speichertaste die Stellenverschiebung und die Fortschaltung des Zählers so lange fortgesetzt, bis der Zähler die vorbestimmte Endstellung erreicht hat.
  • Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung werden nur die kennzeichnenden Stellen einschließlich des etwa vorhandenen Kommas getastet. Das Tasten von vorderen und hinteren Nullen oder Leerstellen ist überflüssig. Die Ziffern werden entsprechend ihrem *Stellenwert eingetastet. Bei jedem Drücken einer Zifferntaste wird der Ziffernwert gespeichert und ein Zählimpuls auf ein Zählwerk gegeben. Durch das Drücken der Dezimalkommataste wird das Fortschalten des Zählers bis zum Drücken der Tabulatortaste gesperrt. Beim Drücken dieser Taste wird der Zähler entsperrt, falls er vorher gesperrt war, und ein Steuersignal an die Verschiebeeinrichtung gesendet, die sodann die gespeicherte Zahl dezimalstellenweise nach rechts verschiebt und dem Zähler bei jedem Verschiebesehritt einen Zählimpuls sendet, der seinerseits die Verschiebeschritte zu den gezählten Ziffernschritten addiert. Hat der Zähler den Stand erreicht, der der festgesetzten Stellenzahl vor dem Komma entspricht, dann unterbricht er die Stellenverschiebung durch entsprechende Steuerimpulse. Die Unterbrechung kann z. B. durch einen Vergleich der vorher in dem Zähler eingestellten maximal möglichen Stellenzahl mit den gezählten Impulsen ausgelöst werden. Derartige Schaltungen sind in der Technik hinreichend bekannt.
  • Es können vor dem Komma noch andere Kennzeichen eingeführt werden, um z. B. jeweils dreistellige Zifferngruppen voneinander zu trennen, wie 'es bei der Registrierung von Geldbeträgen üblich ist. Die Anordnung arbeitet in diesem Fall genau wie oben. nur gilt dann als maximale Stellenzahl, auf die das Zählwerk eingestellt werden muß, die maximale Ziffernzahl plus der Stellenzahl der Markierungen.
  • Das Ausrichten der Zahlen kann anstatt zwischen Tast- und Registriervorgang auch zwischen dem Lese-und Rechen- (bzw. Sortier-, Misch-, Druck-) Vorgang eingeschaltet werden. An der Ausrichtungsanordung ändert sich dann grundsätzlich nichts.
  • Als Speicher kann ein elektronischer, elektromechanischer oder mechanischer Speicher bekannter Art dienen, während als Verschiebeeinrichtung eine elektronische Anordnung verwendet wird. Derartige Anordnungen sind in der Technik bekannt und brauchen hier nicht erläutert zu werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig. 1 bis 5 beispielsweise näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Speicherung von einigen Zahlen nach den üblichen Systemen, Fig. 2 bis 5 vier Beispiele für die Stellenausrichtung gemäß der Erfindung.
  • In Fig. 1 sind die vier Zahlen »35«, »0,18«, »3,2« und »1020« registriert. Es muß also die maximale Stellenzahl getastet werden, wobei man für die leeren Stellen entweder Nullen oder die Leertaste eintasten kann.
  • Bei den Beispielen der Fig. 2 bis 5 ist ebenfalls, wie in Fig. 1, ein Feld von acht Stellen mit Dezimalkomma zwischen sechster und siebenter Stelle vorgesehen, d. h., der festgesetzte Zählerstand beträgt »6«. Die Stellen sind durch senkrechte Striche angedeutet, wobei der dicke Strich die Kommastelle angibt. Die letzte Zahlenreihe stellt den jeweiligen Zählerstand dar. Das Drücken der Tabulatortaste und damit der Beginn der automatischen Verschiebung ist mit einem Sternchen neben der entsprechenden Zeile angegeben, während »K« neben der Zeile Tasten des Kommas bedeutet.
  • Nach Fig. 2 soll die Zahl »35« ausgerichtet werden. Hierfür werden die Tasten »3«, »5« und »Tabulator« nacheinander gedrückt. Beim Drücken dieser Tasten zählt der Zähler jeweils um Eins weiter; beim Drücken der Tabulatortaste wird außerdem die Stellenverschiebung eingeleitet und bei jedem Verschiebeschritt ein Zählimpuls auf das Zählwerk gegeben, das bei Erreichen seines Endstandes die Verschiebung abbricht.
  • Fig. 3 zeigt das Eintasten und Ausrichten der Zahl »0,18«. Getastet wird »Komma.«, »l«, »8(#, »Tabulator«. Beim Drücken des Kommas wird der Zähler gesperrt und erst beim Drücken der Tabulatortaste zum Zählen freigegeben. Der automatische Ablauf des Verschiebens geht nun wie in Fig. 2 vonstatten, bis der Zähler wieder seinen Endstand erreicht hat und damit die eingetastete Zahl dezimalstellenrichtig ausgerichtet ist.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen das Ausrichten der Zahl »3,2« bzw. »1020«. Der Ablauf des Verschiebevorganges ergibt sich aus den Figuren sowie dem vorher Gesagten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum automatischen dezimalstellenrichtigen Ausrichten von in einen Speicher mit fester Kommastelle eingespeicherten Zahlen, die zum späteren Rechnen, Sortieren und!oder Registrieren auf Lochkarten, Lochstreifen, Magnetbändern oder anderen Informationsträgem dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffern der Zahl so in den Speicher eingespeichert werden, daß je- weils die höchste Stelle der betreffenden Zahl die höchstrangige Speicherzelle und die folgenden Ziffern nach ihrem Stellenwert die folgenden Speicherzellen belegen, daß ein Zähler bei jeder eingespeicherten Ziffer vor dem Komma um eine Stelle weitergeschaltet wird und daß nach vollständiger Einspeicherung der Zahl die Ziffern je- weils in die nächstniedrigere Stelle übertragen werden und bei jedem Übertragungsschritt der Zähler um eine Stelle weitergeschaltet wird, bis er die vorbestimmte Endstellung (gleich der maximal möglichen Anzahl der Stellen vor dem Komma) erreicht und damit die Stellenverschiebung unterbricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eintasten des Kommas das Zählwerk gesperrt und bei Bedienen der Tabulatortaste, die die Stellenverschiebung auslöst, wieder entsperrt wird. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1089 191.
DEST10542A 1955-11-15 1955-11-15 Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken Pending DE1110446B (de)

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DEST10542A DE1110446B (de) 1955-11-15 1955-11-15 Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken

Publications (1)

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DE1110446B true DE1110446B (de) 1961-07-06

Family

ID=7455132

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DEST10542A Pending DE1110446B (de) 1955-11-15 1955-11-15 Verfahren zur dezimalstellenrichtigen Ausrichtung von Zahlen in Speicherwerken

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239124B (de) * 1964-06-12 1967-04-20 Wyle Laboratories Vorrichtung zum Einspeichern einer Dezimalzahl in ein Register

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089191B (de) 1958-08-19 1960-09-15 Mine Safety Appliances Co Kraftmessvorrichtung mit einem Kondensatormikrofon

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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